ESC KEMPTEN HOCKEYCLASSIC 2022

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DAS HOCKEYCLASSIC ZUGUNSTEN DES KEMPTENER EISHOCKEY NACHWUCHSES

Der ESC Kempten empfängt den ESV Buchloe zu einem spannenden Derby.

Zum dritten Mal tragen die Sharks das Hockey Classic aus.Der ESC Kempten lädt hierzu bereits ab 16 Uhr zum Fanfest ein. Neben einem tollen Rahmenprogramm und einer Tombola ist auch gute Musik von DJ Pat Moreno geboten.
Unsere Spieler stehen den Fans für Gespräche und Autogramme zur Verfügung.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl und Getränke gesorgt. So können unsere Fans und Gäste gestärkt ab 19:30 Uhr in eine spannende Partie gegen den ESV Buchloe starten. 

Während der Drittelpausen haben wir noch zwei Highlights zu bieten: in der ersten Pause zeigen euch unsere Nachwusspieler bei einem Spiel ihr Können, in der zweiten Pause gibt es eine tolle Tanzshow. 

Die Erlöse der Hockey Classics kommen dieses Jahr dem Nachwuchs des ESC Kempten zugute.

Wir freuen uns über euren zahlreichen Besuch, auf eine gute Stimmung, ein spannendes Derby und ein gemeinsames, besonderes Erlebnis. 

MEHR INFOS

 

1B GEHT IN PEITING LEER AUS

1B GEHT IN PEITING LEER AUS

Am Freitag durfte die 1B in Peiting ran.

Bereits beim Aufwärmen zeichnete sich ab, dass der ESV Bayersoien mit Tempo in die Partie starten wird. Die Sharks konnten anfangs gut mithalten, mussten sich jedoch den Kombinationen der Gastgeber geschlagen geben. Mit 2:0 ging es in die erste Pause.  Im zweiten Drittel waren die Kemptener nicht so konzentriert wie zuvor. Bayersoien ließ sich nicht lange bitten und zog auf 5:0 davon.

Erst in der 33. Minute gelang Florian Gaukel nach einem Pass aus der Rundung von Matteo Seeliger der Anschlusstreffer zum 5:1.

Die Kemptener steckten wollten sich nicht geschlagen geben. Entsprechend starteten die Mannen – durch Coach Matthias Weißschuh motiviert – in den Schlussabschnitt: von Sigriz und Linnartz kombinierten und Tobias Pichler versenkte die Scheibe zum 5:2. Die gleiche Reihe der Kemptener erarbeitete sich immer wieder gute Chancen. Der Heim-Keeper war jedoch stets zur Stelle und entschärfte fast jede brenzlige Situation.

Bayersoien war konsequent laufstark und torgefährlich und konnte auf 6:2 stellen.

Nach einer überstandenen 5:3-Unterzahl setzten in einfacher Unterzahl Linnartz und von Sigriz Andreas Ziegler in Szene, der zum 6:3 verwandelte.

Die Sharks wollten das Momentum nutzen, hatten jedoch weniger Scheibenglück als die Hausherren. In Konsequenz konnten diese auf 8:3 erhöhen.

Trainer Matthias Weißschuh war zufrieden und sah ein gutes Spiel seines Teams gegen einen schnellen und kompakt stehenden Gegner: “Wenn wir weniger Chancen liegen lassen, dass geht das Spiel anders aus!”.

Nächstes Heimspiel ist am Montag, den 26.12.2022, gegen den HC Maustadt.

Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Statistik
ESV Bayersoien/EC Peiting 1B : ESC Kempten 1B 8:3 (2:0,3:1,3:2)

Tore für Kempten
5:1 Florian Gaukel ( 33.)
5:2 Tobias Pichler ( 43., Lukas Linnartz, Alexander von Sigriz)
6:3 Andreas Ziegler ( 51., Alexander von Sigriz, Lukas Linnartz)

Strafminuten
Kempten:  8
Schongau: 4

Zuschauer 80

SHARKS PUNKTEN AUCH BEI DEN DEVILS

SHARKS PUNKTEN AUCH BEI DEN DEVILS

ESC Kempten schlägt den VfE Ulm/Neu-Ulm mit 1:2 nach Verlängerung

Nach dem Freitagsieg gegen Peißenberg war die Motivation bei den Sharks natürlich groß, die nächsten Punkte einzufahren.

Sebastian Koberger rückte nach seiner Sperre wieder ins Team, dafür durfte Maximilian Schäffler wieder auf seine gewohnte Sturmposition rücken. Nach der Heimniederlage gegen abgeklärte Ulmer mit  0:5 in der Hinrunde war die große Frage natürlich: Klappt es diesmal endlich mit dem ersten Saisontreffer gegen die Donaustädter. Die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten. Kempten gewann das Eröffnungsbully, die Scheibe kam über wenige Stationen zu Rostislav Martynek, der zog alleine auf und davon und traf nach nur 11 Sekunden zur Gästeführung. Einen besseren Start in das Derby vor stattlicher Kulisse konnte man sich nicht wünschen. Es entwickelte sich ein schnelles Drittel mit Chancen auf beiden Seiten aber keinen weiteren Treffern. Umgekehrte Vorzeichen nach der Pause, Ulm begann druckvoll und bereits nach knapp zwei Minuten war der Lohn der Treffer von Martin Podesva zum 1:1, er wurde vor dem Tor freigespielt und hatte keine Probleme einzunetzen. Die Hausherren agierten nun mit viel Druck und schnürten Kempten mehr und mehr im eigenen Drittel ein. Trainer Harry Waibel reagierte und nahm nach bereits 5 Minuten eine Auszeit um seine Mannen wieder in die Spur zu bringen. Dies gelang auch sehr gut, die Sharks von da an wieder gut mit im Spiel. Chancen erneut auf beiden Seiten, aber wieder keine weiteren Treffer. Im letzten Drittel die Sharks dann wieder mit mehr Spielanteilen und den besseren Chancen. Die größte hatte 4 Minuten vor Spielende Lars Grözinger, aber der Matchwinner vom Freitag scheiterte mit einem Penalty an David Heckenberger. Nikolas Oppenberger wurde zuvor bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt. Letztendlich blieb es bei der Punkteteilung, unterm Strich verdient nach 60 Minuten. Die Overtime spiegelte den Spielverlauf zuvor eins zu eins. Ein Puckverlust der Ulmer an der blauen Linie der Sharks gab die Chance auf einen Konter zwei gegen eins. Neuzugang Raphael Gosselin bediente Rostislav Martynek der mit seinem zweiten Treffer den Derbysieg unter Dach und Fach brachte. Knapp 1000 Zuschauern, davon an die 200 aus Kempten gaben dem Spiel auch stimmungsmäßig einen würdigen Rahmen. Mit den zwei Siegen im Rücken und 5 Punkten auf dem Konto im Kampf um Platz 8 ist alles angerichtet für ein tolles Hockeyclassic am Mittwoch wenn die Pirates aus Buchloe zum Allgäuderby in die Kemptener ABW Arena kommen.

Statistik
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten: 1:2 (0:1,1:0,0:0,0:1)

Tore
0:1 Martynek (Schäffler,Rau)(1.)
1:1 Podesva (Schalk,Anwander)(22.)
1:2 Martynek (Gosselin)(63.).

Strafminuten
VfE Ulm/Neu-Ulm: 2
ESC Kempten: 6

Beste Spieler
VfE Ulm/Neu-Ulm: Simon Klingler
ESC Kempten: Rostislav Martynek

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS BESCHERREN SICH 3 PUNKTE ZU WEIHNACHTEN

SHARKS BESCHERREN SICH 3 PUNKTE ZU WEIHNACHTEN

Lars Grözinger heißt das Christkind beim 4:3 gegen Peißenberg

Der 23.12. scheint ein guter Tag zu sein für die Sharks.

Wurde genau an diesem Datum vor einem Jahr die Siegesserie des TEV Miesbach in Kempten beendet so konnte man gestern Abend mit dem TSV Peißenberg wieder ein Top Team der Liga ohne Punkte nach Hause schicken. Nach zwei Niederlage gegen die Miners in der Vorbereitung gelang gegen das Team aus Oberbayern bereits der zweite Sieg in der Vorrunde, im Oktober hatte man dort bereits mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. An die 600 Zuschauer feierten ihr Team noch lange nach Spielende. Bereits während den 60 Minuten zuvor sorgten sie für eine tolle Atmosphäre rund um ein temporeiches und hochklassiges Bayernligaspiel.

Trainer Harry Waibel, dem endlich seinen erster Sieg mit den Sharks gelang war sehr zufrieden mit seinem Team: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die haben heute alle, jeder für jeden, gearbeitet. Wir mussten kurzfristig den Max Schäffler in die Verteidigung stecken da uns drei Verteidiger gefehlt haben und auch von Peiting aufgrund von Krankheit kein Förderlizenzspieler zu bekommen war. Ich bin heute sehr stolz, weil wir über 60 Minuten gearbeitet haben und uns den Sieg dadurch auch verdient haben.“

Tatsächlich waren die Vorzeichen vor dem Spiel alles andere als positiv, Sebastian Koberger gesperrt, dazu fielen mit Nicolas Fahr und Wayne Lucas zwei weitere Verteidiger kurzfristig erkrankt aus. Mit nur noch vier Verteidigern im Kader musste Waibel entsprechend reagieren, stellte de Reihen um und beorderte Maximilian Schäffler kurzerhand in die Defensive, wo dieser seine Aufgabe mit Bravour löste und eine richtig gute Partie spielte. Neuzugang Raphael Gosselin rückte in den Sturm zwischen Rostislav Martynek und Linus Voit. Lars Grözinger hatte Nikolas Oppenberger und Anton Zimmer zur Seite was ihn sichtlich beflügelte, sehenswerte drei von vier Treffern erzielte der Routinier. Ebenfalls großen Anteil mit je drei Assists hatten Nikolas Oppenberger und Pascal Kröber. Kempten startete gut in die Begegnung, war im ersten Drittel die bessere Mannschaft und führte auch verdient mit 1:0. Im zweiten Abschnitt war die Partie ausgeglichener, beide Teams hatten beste Chancen, aber mit Danny Schubert und Korbinian Sertl standen zwei Top Torhüter auf dem Eis die beide teilweise spektakuläre Saves zeigten. Den Ausgleich der Gäste durch Dominik Krabbat konterte erneut Grözinger mit seinem zweiten Treffer. Psychologisch wichtig dann das 3 zu 1 nur 19 Sekunden vor der Drittelpause durch Timo Schirrmacher. Peißenberg kam im letzten Drittel dann nochmals auf einen Treffer Abstand heran, aber wiederum Grözinger zeigte warum er für Kempten so wichtig ist. Auf seine eigene unnachahmbare Art und Weise lies er zwei Verteidiger aussteigen und schob Sertl die Scheibe frech zwischen den Schonern hindurch zur Vorentscheidung ins Tor. Das 4:3, erneut durch Krabbat in der vorletzten Spielminute kam zu spät für die Gäste um das Spiel noch zu drehen. Unter dem Strich eine deutliche Leistungssteigerung der Sharks mit  minimiertem Kader und drei absolut verdiente Punkte. Bereits am Montag in Ulm bietet sich die nächste Gelegenheit zu punkten bevor am Mittwoch dann das große Hockey Classic ins Haus steht.

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg: 4:3 (1:0,2:1,1:2)

Tore
1:0 Grözinger (Seider,Kröber)(14.)
1:1 Krabbat (Vogl D.)(29.)
2:1 Grözinger (Kröber,Oppenberger)(36.)
3:1 Schirrmacher (Kröber,Oppenberger)(40.)
3:2 Vogl T. (Birkner)(43.)
4:2 Grözinger (Oppenberger)(53.)
4:3 Krabbat (Fissekis)(59.)

Strafminuten
ESC Kempten: 12
TSV Peißenberg: 12

Beste Spieler
ESC Kempten: Lars Grözinger
TSV Peißenberg: Korbinian Sertl

Zuschauer 616

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ZEIT FUER WEIHNACHTSGESCHENKE

ZEIT FUER WEIHNACHTSGESCHENKE

Sharks wünschen sich Punkte gegen Peißenberg und in Ulm

Traditionell ist die Zeit um und nach Weihnachten vollgepackt mit Eishockey.

Dies ist auch in diesem Jahr nicht anders beim ESC Kempten. Den Auftakt dabei macht die Partie am Freitag um 19.30 gegen den TSV Peißenberg. Mit den Miners wird ein hochmotivierter und starker Gegner in der ABW Arena erwartet. Der Stachel der ersten Heimniederlage dürfte noch tief sitzen, zumal diese durch einen Last Second Treffer von Nikolas Oppenberger eine Sekunde vor Spielende besonders bitter ausfiel. Peißenberg spielt eine sehr starke Saison, mit den Zwillingen Brett und Derek Mecrones wurden zwei Top Kontingentspieler verpflichtet, aktuell stehen die beidem bei beeindruckenden 35 (Bret) und 32 (Derek) Scorerpunkten. Dazu kommen mit Dominik Krabbat,  Athanassios Fissekis und Dejan Vogl drei weitere Topstürmer in den Reihen des TSV. Gleich 5 Spieler stehen somit unter den besten 12 Scorern der Liga, keine anderes Team kann eine solche Offensivpower vorweisen. 106 Treffer und eine Tordifferenz von +50 sind jeweils Bestwert in der Liga. Der Weg zum Erfolg gegen Peißenberg kann also nur über eine starke Defensivleistung führen, Fehler vermeiden und stabil stehen lautet die Devise. Dabei verzichten müssen die Sharks auf Sebastian Koberger, der Verteidiger ist nach seiner Spieldauerstrafe aus der Partie gegen Königsbrunn gesperrt.

Mit an Bord ist dafür erstmals Neuzugang Raphael Gosselin. Der 25 jährige Kanadier ist inzwischen spielberechtigt und soll nach den ersten Tagen der Akklimatisierung für frischen Schwung in der Offensive sorgen.

Am Montag um 19.°° steht dann in der Eissporthalle am Donaubad zu Neu Ulm der Klassiker auf dem Programm, das Derby gegen die Donau Devils. Seit Jahren ein Spiel das für viel Emotionen auf dem Eis und den Rängen sorgt. Dabei sei nur an das Hockey Classic in der letzten Landesligasaison mit knapp 3000 Zuschauern in Kempten erinnert oder die packenden Halbfinalspiele um den Aufstieg in die Bayernliga. Im Hinspiel gab es eine 0:5 Heimniederlage für Kempten, die so gar nicht dem Spielverlauf entsprach, aber eben zum Ende untrüglich auf der Anzeigetafel stand. Einzelne Fehler und mangelnde Chancenverwertung waren die Auslöser für das damalige Ergebnis. Punkte die der neue Coach der Allgäuer quasi seit seinem ersten Spiel moniert und in jedem einzelnen Training daran arbeitet diese abzustellen. Aufgrund der aktuellen Niederlagenserie wird es viel Energie und Selbstbewusstsein brauchen um den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Unterstützt wird der ESC dabei von zwei vollen Fanbussen die sich am zweiten Feiertag auf den Weg an die Donau machen. Über 100 Kemptener Schlachtenbummler wollen ihre Mannschaft nach vorne treiben. Zugute kommen kann der Truppe von Harry Waibel dabei vielleicht auch die aktuelle Miniserie der Devils, Die Mannen von Martin Jainz  haben die letzten drei Spiele verloren und suchen aktuell noch den Schwung aus der Hinrunde.

Es ist also angerichtet für spannendes Eishockey rund um Weihnachten.

Das Team der Sharks möchte sich und seine Fans auf jeden Fall mit möglichst vielen Punkten beschenken. 

SHARKS HOLEN CENTER

SHARKS HOLEN CENTER

ESC Kempten verpflichtet Kanadier Raphael Gosselin

Damit reagieren die Verantwortlichen an der Iller auch auf die aktuelle Verletzung von Kapitän Eric Nadeau, bei dem im Moment noch nicht absehbar ist wann er wieder zum Einsatz kommen kann. Zu eng geht es im Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde zu als das man mit einem schmaler werdenden Kader Gefahr läuft diesen noch zu verspielen.

Gosselin ist bereits am Dienstagmorgen in München gelandet nimmt aktuell schon am Trainingsbetrieb teil. Der 25jährige soll, wenn alle Passformalitäten erledigt sind bereits am Freitag gegen Peißenberg sein Debüt geben. Für ihn ist es die erste Station in Europa. Bisher sammelte der Rechtsschütze seine Punkte in der kanadischen QCHL, BCHL und CCHL sowie der NCAA in den USA. Aus dieser Liga haben schon viele Spieler den Sprung über den Teich geschafft und in Deutschland für Furore gesorgt.

Er soll nun frischen Schwung und zusätzliches Tempo in den Angriff der Kemptener bringen. Da er als Kanadier Kontingentspieler ist muss somit auch einer der beiden tschechischen Spieler das Team verlassen. Dieses Schicksal trifft nun Dan Przybyla, bei dem sich der Verein auf das herzlichste für seinen Einsatz im Trikot der Sharks bedankt.

Gosselin wird in Kempten das Trikot mit der  #19 tragen.

Bienvenue a Kempten Raphael und viel Erfolg bei den Sharks.

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

3:4 Niederlage gegen Königsbrunn nach Penaltyschießen

51 Sekunden fehlten letztendlich am Freitagabend in der Kemptener ABW Arena zum Sieg und zu 3 Punkten für die Allgäuer.

Nach gut 59 gespielten Minuten tanzte sich der Mann des Abends Marco Sternheimer allein durch die gesamte Hintermannschaft der Sharks und setzte die Scheibe platziert in den rechten oberen Winkel. Damit rette er sein Team in die Verlängerung. Nachdem diese torlos endete verwandelte er auch noch den entscheidenden Penalty eiskalt. Bereits zuvor hatte er das zwischenzeitliche 1:1 erzielt und das 2:2 für seinen Teamkollegen Max Lukes mustergültig aufgelegt. Tragisch an der Niederlage ist auch das die Gäste während der gesamten Partie nicht einmal in Führung lagen. Dreimal ging Kempten durch Adam Suchomer, Rostislav Martynek und Timo Schirrmacher in Führung, dreimal konnten die Pinguine ausgleichen. Kempten versäumte es immer wieder gegen die dezimierten Brunnenstädter, die mit 13 Mann angereist waren, den Vorsprung trotz bester Chancen vorentscheidend auszubauen. 2 auf eins, drei auf eins, Alleingänge,  nichts davon führte zu Torerfolgen. Königsbrunn dagegen im Abschluss wesentlich effizienter. Natürlich ist es ein kleiner Erfolg gegen dieses starke Team zweimal einen Punkt zu holen. Wer die Begegnungen jedoch gesehen hat weiß das es hätte in beiden Spielen mehr sein können oder sogar müssen. Es läuft nicht rund bei den Sharks im Moment, zu viele Punkte wurden in den letzten Wochen liegengelassen. In solch einer Phase fehlt auch das Selbstbewusstsein und die Leichtigkeit in den Aktionen. Es wird eine harte Aufgabe für Coaches und Team sich da wieder heraus zu arbeiten. Nun fehlt dabei auch noch Kapitän Eric Nadeau, eine Schulterverletzung setzt ihn im Moment außer Gefecht, wie lange diese andauert wird sich hoffentlich in der nächsten Woche klären. Der „emotional Leader“ ist unheimlich wichtig für das Team, hat er doch in seiner Karriere schon alle sportlichen Situationen durchlebt und weiß was zu tun ist wenn es mal nicht so läuft. Am nächsten Freitag wartet dann mit dem TSV Peißenberg auch gleich der nächste schwere Gegner. Neun Spiele haben die Allgäuer noch Zeit Platz 8 zu halten, der Abstand nach hinten wird aber von Woche zu Woche kleiner so dass es jetzt dringend an der Zeit ist wieder wichtige Punkte einzufahren.

Statistik
ESC Kempten – EHC Königsbrunn: 3:4 n.P. (1:1,1:0,1:2,0:0)

Tore
1:0 Suchomer (Voit,Zimmer)(3.)
1:1 Sternheimer (Bullnheimer)(17.)
2:1 Martynek (Przybyla,Maaßen)(22.)
2:2 Lukes (Sternheimer,Bullnheimer)(44.)
3:2 Schirrmacher (Oppenberger,Grözinger)(48.)
3:3 Sternheimer (60.)
3:4 Sternheimer (Penalty)

Strafminuten
ESC Kempten: 11 + 20 Koberger
EHC Königsbrunn: 9 + 20 Beslic

Beste Spieler
ESC Kempten: Rostislav Martynek
EHC Königsbrunn: Marco Sternheimer

Zuschauer 352

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ALLE AUGEN AUF FREITAG

ALLE AUGEN AUF FREITAG

Sharks empfangen mit dem EHC Königsbrunn einen Top Gegner

Nur eine Begegnung gilt es für die Kemptener Eishockeycracks am Wochenende zu absolvieren, aber die hat es in sich.

Die Pinguine aus der Augsburger Vorstadt stehen souverän auf Tabellenplatz zwei und haben in der ersten Hälfte der Vorrunde ausreichend gezeigt warum. Mit einem für die Bayernliga überragend besetzten Kader marschieren sie ähnlich souverän durch die Liga wie der Primus aus Miesbach. Natürlich sind auch die Brunnenstädter nicht unschlagbar, aber soll das gelingen muss alles zusammenpassen. Beim Hinspiel in Königsbrunn waren die Allgäuer auf einem guten Weg. In einem hochklassigen Bayernligaspiel war man über  die meiste Zeit das bessere Team, scheiterte aber immer wieder am herausragenden Schlussmann des EHC, Stefan Vajs. Mit einer Energieleistung im letzten Drittel erzielte man immerhin noch ein Unentschieden  und nahm einen Punkt mit nach Hause.

Eine solche Energieleistung wird es auch am Freitag brauchen um Punkte gegen den starken Gegner zu holen. An das letzte Drittel vom Spiel in Schongau am letzten Sonntag anschließen muss es heißen. Und vor allem muss diese Leistung endlich einmal über 60 Minuten abgerufen werden. Die Mannschaft hat das durchaus drin, sie hat es ja schon zu genüge gezeigt. Jetzt wäre genau der richtige Moment dies abzurufen und den berühmten Knoten platzen zu lassen. Und wir brauchen wieder Eure volle Unterstützung von den Rängen. Unterstützt unsere Sharks lautstark, auch in dieser etwas schwierigeren Zeit, in welcher wir uns gerade befinden und vielleicht auch noch die eine oder andere Änderung mit sich bringen wird – welche aber gut geplant und durchdacht werden soll! Denn nur gemeinsam kommen wir wieder zu alter Stärke zurück!

Spielbeginn ist wie immer um 19.30 Uhr in unserem HOME OF THE SHARKS!

Am Samstag gilt es dann den Nachwuchs in der ABW Arena zu unterstützen. Zunächst tritt die U 13 um 11.°° gegen den ERC Sonthofen an. Um 17.°° geht es dann für die U 17 in der Bayernliga gegen den ESC Geretsried.

SHARKS LADIES VS. ESVK

SHARKS LADIES VS. ESVK

Dameneishockey ESC gegen ESVK

Am Sonntag empfingen die Lady – Sharks die Damen aus Kaufbeuren zum Allgäu Derby.

Kempten begann stark und schnürte die ESVK – Damen in ihrem Drittel ein. Bis zur Drittelmitte hatte Kaufbeuren keine Torchance. Kempten erarbeitete sich Chance um Chance. Das letzte Glück im Abschluss fehlte jedoch. Am Drittelende konnten die Gäste eine Unachtsamkeit der Kemptener Abwehr nutzen und schossen so die Führung zum 0:1.

In der Drittelpause sind die Kaufbeurer Damen aufgewacht und erhöht mittels eines Gewaltschuss zum 0:2. Die Lady – Sharks gaben sich unbeeindruckt und stürmten weiter gegen die ESVK – Frauen an. Allerdings war der ESVK erneut effektiver und baute seine Führung auf 0:3 aus. Endlich erzielte dann Marie Schmid das längst verdiente Tor für Kempten zum 1:3 Drittelendstand.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels war es Marie Schmied, die Caroline Kullmann bediente und den 2:3 Anschlusstreffer schoss. Nun war wieder alles offen. Die Kemptener Damen starteten nun einen Dauerangriff aufs Kaufbeuerer Tor. Den Ostallgäuerinnen reichte jedoch ein Konter, um ihrer Führung au 2:4 auszubauen. Mit einem zweiten Konter machten die ESVK-Damen dann das Spiel mit 2:5 für sich klar.

An Kampfgeist und Torchancen hat es den Kemptener Damen wahrlich nicht gemangelt. Das „Glück des Tüchtigen“ war dieses mal nicht auf Seiten des ESC. Die Zuschauer sahen aber ein schnelles und  mitreißendes Eishockeyspiel!  

SHARKS U17 NEWS

SHARKS U17 NEWS

U 17 Eishockey des ESC gegen Erding vom Samstag, 10.12.22

Nach zwei Wochen Spielpause war es endlich wieder soweit.

Die U 17 des ESC reiste am Samstag, 10.12.22 nach Erding zum Auswärtsspiel. Die Motivation war entsprechend hoch.

Nach einem schnellen Start kassierten die Kemptener in Unterzahl in den ersten Spielminuten das 1:0 für Erding. Kurz darauf konnte Erding auf 2:0 erhöhen. Das mussten die ESC-Jungs erst mal verdauen. Sie fingen sich jedoch schnell und nahmen die Verfolgungsjagd auf. Markus Walter bediente Ronni Simm, der den Anschlusstreffer zum 2:1 einnetzte. Gleich darauf versenkte Branko Ducky nach einem enorm schnellen Alleingang den Puck zum Ausgleich im Erdinger Tor.

Im zweiten Drittel machte Erding mehr Druck und konnte in Führung gehen. In einem rasanten Tempogegenstoß war es wieder Markus Walter und Ronni Simm die perfektes Kombinationseishockey zeigten. Ronni Simm schoss den Ausgleich zum 3:3. Erding kam allerdings zurück und nutzten jede Unkonzentriertheit der Kemptener Abwehr aus. So musste die U 17 ESC-Mannschaft drei Gegentreffer zur komfortablen Erdinger Führung von 6:3 hinnehmen. Erding erhielt zum Drittelende einen umstrittenen Penalty. Hier ließ jedoch Elias Bartzch im Tor der Allgäuer den Oberbayern keine Chance.

Im letzten Drittel nahmen die Kemptener den Kampf erneut auf. Diesmal passte Ronni Simm auf Markus Walter der mit dem 6:4 den ESC wieder ins Spiel brachte. Luis Kurzemann gelang der Anschlusstreffer zum 6:5 von der blauen Linie mit einem unhaltbaren Weitschuss. Am Ende hatten die Erdinger noch einmal das Glück auf ihrer Seite und sie konnten zum 7:5 Endstand noch einmal ein Tor erzielen.

Es wurde extrem schnelles Eishockey gespielt. Die Kemptener haben bewiesen, dass Sie bis zur letzten Sekunde kämpfen können.