EIN DRITTEL IST ZU WENIG

EIN DRITTEL IST ZU WENIG

ESC Kempten unterliegt bei der EA Schongau mit 5:4

Trainer Harry Waibel brachte es in der Pressekonferenz sehr direkt auf den Punkt: Zwei Drittel lang hat meine Mannschaft Fehler gemacht die man schon bei den Kleinschülern nicht sieht.  Das bin ich auch von meiner ehemaligen Juniorenmannschaft nicht gewohnt. Pässe quer durchs Drittel, Stellungsfehler beim Spielaufbau und in der Verteidigung. Aber ich bin auch zufrieden mit der Leistung im letzten Drittel, da hat das Team das Eishockey gespielt das ich sehen will, leider hat es zum Schluss nicht mehr ganz gereicht, bloß ein Drittel ist halt doch zu wenig.

Nach der Niederlage vom Freitag startete Kempten mit neu formierten Angriffsreihen. Kapitän Eric Nadeau musste nach dem Aufwärmen passen und kam nicht zum Einsatz. Im ersten Drittel war sichtlich zu erkennen das den neuen Reihen  noch die Bindung fehlt, offensiv ging so gut wie nichts zusammen. Wenn eine Scheibe einmal den Weg zum Tor fand dann eher durch eine Einzelaktion. Schongau verteidigte konsequent, machte die Räume eng und kam zu guten Chancen. Zwei sauber herausgespielte Treffer konnten die Mammuts erzielen, den Rest entschärfte Danny Schubert. Ohne ihn hätte es nach 20 Minuten schon deutlich höher stehen können.

Den Funken Kemptener Hoffnung durch das 2:1 von Pascal Kröber kurz nach der Pause erstickten die Hausherren quasi im Gegenzug. Nur 35 Sekunden dauerte es bis der alte Abstand wieder hergestellt war. Und spätestens nach dem 4:1 schwand der größte Teil Hoffnung dahin. Linus Voit konnte zwar auf 4:2 verkürzen aber noch vor der Pause schlugen die Mammuts erneut zu, 5:2 hieß es nach dem zweiten Abschnitt. Erst im letzten Drittel gaben die Sharks richtig Gas und schnürten Schongau immer wieder in der eigenen Zone ein. Lohn waren zwei Treffer durch Lars Grözinger, einer davon mit einem eiskalt verwandelten Penalty. Der Ausgleich indes wollte nicht mehr fallen, Schongau verteidigte gut und blockte viele Schüsse. Unterm Strich geht der Sieg der Mammuts auch in Ordnung.

Wie schon zuletzt in Miesbach, gegen Erding und  Geretsried schafft es Kempten nicht sein Spiel über 60 Minuten durchzubringen. Darauf muss der neue Trainer im Laufe der Woche den Focus legen bevor am Freitag der stark besetzte EHC Königsbrunn in Kempten zu Gast ist. Noch stehen die Allgäuer auf dem so wichtigen achten Tabellenplatz, der Vorsprung nach hinten wird aber kleiner und kleiner.

Statistik
EA Schongau – ESC Kempten: 5:4 (2:0,3::2,0:2)

Tore
1:0 Klein (Estermaier,Höfler)(7.)
2:0 Pare (Gagnon,Müller)(15.)
2:1 Kröber Schirrmacher,Seider)(21.)
3:1 Estermaier (Höfler,Klein)(22.),
4:1 Hoferer (Schuster,Müller)(28.)
4:2 Voit (Maaßen,Koberger)(30.)
5:2 Estermeier (Schuster,Höfler)(38.)
5:3 Grözinger (Pen.)(44.)
5:4 Grözinger (Koberger)(52.)

Strafminuten
EA Schongau: 2
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
EA Schongau: Tobias Estermaier
ESC Kempten: Lars Grözinger

Zuschauer 224

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

NUR EIN PUNKT GEGEN GERETSRIED

NUR EIN PUNKT GEGEN GERETSRIED

Sharks kaempfen sich zurueck

Am Ende reicht es für den ESC Kempten aber nur zu einem Punkt gegen Geretsried

Zwiegespalten äußerte sich der neue Headcoach der Sharks Harry Waibel nach der Partie seiner Mannschaft gegen den ESC Geretsried am Freitagabend. Im ersten Drittel sah er sein Team überlegen, die frühe Führung durch Michel Maaßen war verdient, hätte aber aufgrund guter Chancen durchaus höher ausfallen können. Die beste Gelegenheit vergab dabei Lars Grözinger mit einem verschossenen Penalty.

Mit dem zweiten Drittel war er dann gar nicht zufrieden, sein Team investierte zu wenig und ließ den Gast mehr und mehr ins Spiel kommen. Geretsried nahm dies auch dankend an  und ging mit zwei erzielten Treffern in Führung.

Im letzten Drittel sah Waibel dann durchaus wieder positives. Nachdem die River Rats zunächst auf 1:3 davonzogen gab sein Team mehr und mehr Gas. Lars Grözinger brauchte keine Minute nach dem Gästetreffer um einen Alleingang mit einem frechen Schlenzer zum 2:3 abzuschließen. Eine Überzahlsituation 5 Minuten vor Spielende brachte dann die beste Chance auf den Ausgleich. Die Hausherren schafften aber in dieser Zeit keinen guten Überzahlaufbau. Trotzdem gelang der so wichtige Treffer. Quasi mit dem Ablauf der Strafe hämmerte Rostislav Martynek die Scheibe fast von der Torlinie am sichtlich verdutzten Martin Morczinietz vorbei ins Tor. Solche Treffer erzielen wirklich nur Spieler mit den Qualitäten des ehemaligen Extraligaprofis. 90 Sekunden vor Spielende zog dann Nikolas Oppenberger mit seiner Geschwindigkeit unwiderstehlich auf und davon und hämmerte die Scheibe zum vermeintlichen 4:3 in die Maschen, das Stadion stand Kopf. Doch leider fand der Treffer keine Anerkennung, der Schiedsrichter hatte das Spiel aufgrund einer handfesten Auseinandersetzung von Pascal Kröber mit seinem Gegenspieler Stephan Engelbrecht kurz zuvor bereits unterbrochen. Somit musste die Verlängerung herhalten in der die Gäste nach nur einer Minute einen Abpraller zum Siegtreffer verwandelten. Unterm Strich geht der Sieg für die Isartäler in Ordnung, Kempten hätte im zweiten Drittel mehr investieren müssen um das Spiel in der Hand zu behalten.

Bereits am Sonntag gibt es in Schongau die nächste Gelegenheit wichtige Punkte im Kampf um Platz 8 zu holen.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried: 3:4 n.V. (1:0,0:2,2:1,0:1)

Tore
1:0 Maaßen (Schirrmacher,Grözinger)(3.)
1:1 May (Horvath)(21.)
1:2 May (Horvath)(31.)
1:3 Hochstrasser (Merl,Reiter)(54.)
2:3 Grözinger (Koberger,Schirrmacher)(54.)
3:3 Martynek (Zimmer,Seider)(57.)
3:4 Horvath (May,Rezac)(61.)

Strafminuten
ESC Kempten: 8
ESC Geretsried: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
ESC Geretsried: Benedikt May 

Zuschauer 434

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS KAEMPFEN UM PLATZ 8

SHARKS KAEMPFEN UM PLATZ 8

Gegen Geretsried und Schongau trifft Kempten auf zwei direkte Konkurrenten

Nachdem sich die Wogen um den am Dienstagabend in Kempten verkündeten Trainerwechsel bei den Sharks wieder geglättet haben geht der Blick nach vorne auf die beiden Partien am Wochenende.

Am Freitag um 19.30 sind die River Rats aus Geretsried in der ABW Arena zu Gast. Die Isartaler haben aktuell 8 Punkte Rückstand auf den ESC und den Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde noch nicht aufgegeben. Definitiv gestärkt kommen die Rats aus dem letzten Wochenende, am Freitag wurde ein 0:3 Rückstand gegen Ulm noch in einen Overtime Sieg gedreht und am Sonntag nahm man aus Buchloe alle drei Punkte mit. In der Hinrunde konnte der ESC in einer ausgeglichenen Partie mit einem Sieg drei Punkte mit ins Allgäu nehmen, Matchwinner war damals Danny Schuber mit einer starken Leistung im Tor der Sharks.

Am Sonntag bekommt das Team um Kapitän Eric Nadeau dann Gelegenheit sich für die erste Saisonniederlage zu revanchieren wenn man um 17.°° bei der EA Schongau zu Gast ist. In einer lange ausgeglichenen Partie brach man im letzten Drittel ein und kassierte eine deutliche 3:7 Klatsche. Die Mammuts stehen mit drei Punkten mehr auf dem Konto zwei Positionen vor Kempten auf Tabellenplatz 6. Mit einem Sieg könnte man somit einen schönen Schritt vorwärts machen. Spannend wird die Partie allemal, beide Vereine treten mit neuem Personal hinter der Bande an. Nicht nur in Kempten gab es einen Trainerwechsel, am vergangenen Wochenende gab Schongau die überraschende Trennung von Erfolgstrainer Rainer Höfler bekannt, er hatte die Mammuts seit dem letzten Jahr kontinuierlich nach oben gebracht und mit seinem Team immer im oberen Tabellendrittel gestanden. Interimsweise   steht nun der bisherige Assistenzcoach Helmut Maucher in der Verantwortung bei den schwarz gelben. Die Vorzeichen versprechen auf jeden Fall eine spannende Begegnung. Kemptens neuer Coach Harry Waibel kann aktuell aus dem Vollen schöpfen, alle Mann sind an Bord. Das Team ist nun in der Pflicht zu zeigen was in ihm steckt, möglichst volle Punkteausbeute lautet auf jeden Fall das Ziel.

ESC KEMPTEN UND BRAD MILLER GEHEN GETRENNTE WEGE

ESC KEMPTEN UND BRAD MILLER GEHEN GETRENNTE WEGE

Nachfolger übernimmt bereits in dieser Woche das Training

In einem gemeinsamen Gespräch des US Amerikaners mit dem Vorstand und der sportlichen Leitung des ESC Kempten einigte man sich im gegenseitigen Einvernehmen darauf den Vertrag des Trainers vorzeitig aufzulösen. Die sportlichen Erfolge des Teams erfüllen nicht komplett die Erwartungen an die Sharks. Zu unterschiedlich waren die Leistungen in den letzten Wochen. Bei den Top Teams in Miesbach, Königsbrunn und Peißenberg konnte man nach starken Leistungen auswärts punkten. Dem gegenüber stehen aber leider auch Auftritte wie gegen Schongau, Ulm und zuletzt Erding zuhause in denen das Team die notwendige Leidenschaft vermissen lies. Gerade daheim ist es aber wichtig Leistung zu zeigen, Spiele zu gewinnen und die Fans zu begeistern. Letztendlich war auch ausschlaggebend das eine Weiterentwicklung des Teams und eine Konstanz über 60 Minuten nicht erkennbar waren.

Mit dem Trainerwechsel möchte man nun einen Impuls setzten und auch die Spieler  wieder mehr in die Pflicht nehmen. Miller hat heute Abend die Mannschaft darüber informiert und sich beim Team verabschiedet. Wir schätzen Brad als Trainer und vor allem auch als Mensch sehr.

Wir bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz und seine Arbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg bei seinen kommenden Aufgaben.

Einen Nachfolger konnten man kurzfristig fast aus der Nachbarschaft verpflichten. Mit dem gebürtigen Füssener Harald Waibel steht ab sofort ein im Allgäu gut bekannter Trainer hinter der Bande. Der 49jährige war bereits beim EV Pfronten und dem ERC Sonthofen für die sportliche Seite verantwortlich. 2012 und 2013 wurde er für seine Arbeit bei den Bulls als Bayernliga Trainer des Jahres ausgezeichnet. Er kennt die Liga und die Anforderungen bestens und bringt so natürlich das ideale Rüstzeug mit um sofort erfolgreich mit dem Team zu arbeiten. Seit 2016 zeichnet er sich verantwortlich für die U16, U18 und U20 des EV Pfronten. Somit also auch das richtige Knowhow um mit den jungen Spielern im Team zuarbeiten und diese weiterzuentwickeln.

Den größten Batzen an Erfahrung bringt Harry, wie er überall genannt wird, aber aus seiner Zeit als Spieler mit. 1989 begann er seine aktive Karriere in der Oberliga beim EV Pfronten, dem Verein bei dem seine Laufbahn 2010 dann auch den Ausklang fand. Dazwischen standen etliche Engagements beim Who is Who im bayerischen und deutschen Eishockey. Krefeld, Rosenheim, Schwenningen, München, Hannover, Freiburg, Bad Nauheim, Hamburg, Riessersee, Kaufbeuren und Sonthofen stehen in der Vita des ehemaligen Stürmers. 751 Spiele in denen er 443 Scorerpunkte und 704 Strafminuten sammelte zeugen von seinen Qualitäten als Spieler. Nicht zu vergessen natürlich, auch für die EAK schnürte er schon die Schlittschuhe. 2003/2004 stand er gemeinsam mit dem heutigen zweiten Vorstand Marcus Kubena auf dem Eis. Bereits damals seine Mannschaftskameraden und nun also seine Spieler: ESC Urgestein Alexander von Sigriz und Kapitän Eric Nadeau. Gute Voraussetzungen um sofort mit der Mannschaft voll anzugreifen und bereits am nächsten Wochenende gegen die direkten Konkurrenten Geretsried und Schongau zu punkten.

Willkommen im Team und viel Erfolg Harry.

1B FEIERT SIEG GEGEN EC SENDEN

1B FEIERT SIEG GEGEN EC SENDEN

Nach der letztjährigen Heimniederlage gegen den EC Senden wollten es die Sharks dieses Mal besser machen.

Kempten legte entsprechend los und jubelte bereits nach 53 Sekunden: nach einer Kombination von Pichler und von Sigriz konnte Alexander Brugger die Scheibe über die Torlinie bugsieren. Es ging mit mehr Spielanteil für die Hausherren weiter. In der 10 Minute schlug dann die Stunde von Michael Bartman, der in Überzahl mit einem platzierten Schuss einnetzte. Die Vorarbeit kam von Brugger und Clermont.

Die Angriffe der Gäste wurden stets entschärft. Auf  Keeper Maximilian Fuhrmann war verlass. Er hielt seinen Kasten sauber, wenngleich er es ab und an für seine Verteidiger spannend machte.

Zur Halbzeit durfte Simon Schreiber ran, der ebenfalls gut aufgelegt war. Lediglich eine Scheibe trudelte zwischen Fanghand und Schulter ins Netz zum 2:1.

Der EC Senden war dadurch im Aufwind. Die Sharks hielten weiter dagegen. Nach der zweiten Pause drängten die Gäste noch aktiver auf den Ausgleich. Die Erlösung erfolgte in der 55. Minute durch Tobias Pichler, der in Überzahl zum 3:1 einschob. Die Messe war noch nicht gelesen. Die Crocodiles waren weiterhin präsent und nahmen die letzten Minuten Ihren Torhüter vom Eis. Dies wusste wieder einmal Alexander Brugger zu nutzen – der übrigens bei allen vier Treffern seine Finger im Spiel hatte: er ergatterte sich die Scheibe und stellte per empty net goal den 4:1 Endstand sicher.

Trainer Matthias Weißschuh lobte das gute und disziplinierte Spiel: „Das Team hat Vieles richtig gemacht!“.

Weiter geht es für die Sharks 1B am 23.12. gegen Bad Bayersoien/EC Peiting 1B.
Nächstes Heimspiel ist am Montag, den 26.12.2022, gegen HC Maustadt – Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Statistik
ESC Kempten 1B : EC Senden Crocodiles 4:1 (2:0,0:1,2:0)

Strafminuten
Kempten:  4
Senden: 11

Tore für Kempten
1:0 Alexander Brugger (1., Alexander von Sigriz, Tobias Pichler)
2:0 Michael Bartman (9., Alexander Brugger, Philipp Clermont)
3:1 Tobias Pichler ( 55., Philipp Zeiske, Alexander Brugger)
4:1 Alexander Brugger ( 59. empty net)

KLARE NIEDERLAGE FUER DIE SHARKS

KLARE NIEDERLAGE FUER DIE SHARKS

ESC Kempten macht gegen Erding das Spiel und verliert mit 1:6 

Es war eines dieser Spiele die es gibt im Sport und die sich nur sehr schwer erklären lassen.

Im ersten Drittel spielte Kempten über lange Phasen auf ein Tor, scheiterte aber ein ums andere Mal am überragenden Torhüter Christoph Schedlbauer  im Gästegehäuse. Gästecoach Felix Schütz machte seinen Goalie auch als den Schlüssel zum Sieg aus. Hätte Kempten bei einer doppelten Überzahl im ersten Drittel nur einige seiner zahlreichen hochkarätigen Chancen genutzt wäre es nach Meinung des Erdinger Übungsleiters ein ganz anderes Spiel geworden.

Stattdessen glänzte seine Mannschaft mit gnadenloser Effektivität. Genau 6 Chancen reichten den Gladiators im ersten Abschnitt um vier Treffer zu erzielen und dem Spiel bereits früh eine Vorentscheidung zu verpassen. Kemptens Coach Brad Miller versuchte ein Zeichen zu setzten und wechselte nach dem ersten Drittel den Torhüter, für Jakob Nerb war es ein unglücklicher Abend, für ihn übernahm Danny Schubert, der gewohnt sicher agierte. Kempten versuchte zwei Drittel lang alles um den Anschluss herzustellen, aber wie bereits im Spiel gegen Ulm war der gegnerische Kasten wie vernagelt. Einzig Rostislav Martynek schaffte es einen Schuss von Nikolas Oppenberger per Abpraller zum zwischenzeitlichen 1:5 zu verwerten. Miller konstatierte auch nach dem Spiel das es viel zu arbeiten gibt in der nächsten Woche. Es sind viele Kleinigkeiten die er sieht, an denen es zu arbeiten gilt. Noch ist der Abstand auf den neunten Platz ausreichend, aber die Konkurrenz schläft nicht. Daher gilt es alles dafür zu tun um am kommenden Wochenende gegen Geretsried und Schongau wichtige Punkte einzufahren. Das die Mannschaft dies kann hat sie in dieser Saison ja bereits oft genug bewiesen.

Statistik
ESC Kempten – TSV Erding: 1:6 (0:4,1:1,0:1)

Tore
0:1 Simon (Waldhausen)(6.
0:2 Guft-Sokolov (Michl)(11.)
0:3 Waldhausen (Busch)(16.)
0:4 Waldhausen (Plihal)(19.)
0:5 Waldhausen (Michl,Krzizok)(28.)
1:5 Martynek (Oppenberger,Kröber)(37.)
1:6 Plihal (Krzizok,Michl)(57.)

Strafminuten
ESC Kempten: 12
TSV Erding: 10

Beste Spieler
ESC Kempten: Danny Schubert
TSV Erding: Christoph Schedlbauer

Zuschauer 442

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS HOLEN PUNKT BEIM TABELLENFUEHRER

SHARKS HOLEN PUNKT BEIM TABELLENFUEHRER

Verschenken aber 4 Tore Vorsprung

ESC Kempten unterliegt dem TEV Miesbach mit 5:4 nach Verlängerung

Brad Miller war mit den ersten beiden Dritteln mehr als zufrieden, das waren mit die besten in dieser Saison sagte er bei der abschließenden Pressekonferenz.

Man hatte den Tabellenführer 44 Minuten im Griff und gezeigt das man mit der Spitzenmannschaft der Liga mithalten kann. Die letzten 15 Minuten waren für ihn dann aber auch eine große Enttäuschung da mann nach dem ersten Treffer der Hausherren nichts mehr davon gezeigt hat was sein Team bis dahin ausgemacht hatte. Der Punkt beim Tabellenführer ist sicherlich ein Erfolg, nach der deutlichen Führung muss man aber auch klar von zwei verlorenen Punkten sprechen.

Kempten begann ohne Alexander von Sigriz, er wird am Sonntag  gegen Erding wieder im Kader stehen. Zwischen den Pfosten dieses mal David Blaschta.

Miesbach begann wie zu erwarten mit viel Druck und Tempo, Kempten verlegte sich aufs Kontern. Doch die Sharks bissen sich von Minute zu Minute mehr und mehr ins Spiel. Gutes Forechecking brachte so manchen Puckgewinn und gute Chancen. Lars Grözinger war es dann, der den Puck einmal mehr aus unmöglichem Winkel zur Gästeführung in die Maschen setzte.

Zu diesem Zeitpunkt noch überraschend, aber das Spiel kippte nun mehr und mehr. Kempten gab Gas und Rostislav Martynek baute die Führung mit zwei Treffern in zwei Minuten auf 0:3 aus. Miesbach hatte daran sichtbar zu knabbern, die Sharks verteidigten souverän und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen. Die Hausherren hatten sich einiges vorgenommen für den zweiten Abschnitt. Es dauerte allerdings nur 40 Sekunden bis Maximilian Schäffler dem Goalie Anian Geratsdorfer den Puck zum 0:4 durch die Hosenträger schob. Das Spiel nahm weiter an Tempo zu, der zweite Abschnitt sah Top Bayernligahockey mit Chancen auf beiden Seiten fast im Sekundentakt. Die größeren hatten dabei die Gäste, Martynek und Schäffler scheiterten beide am Pfosten. Eine 3:5 Unterzahl wurde schadlos überstanden, im Gegenzug hatte man zwei Überzahlspiele die zwar gut liefen einzig die Scheibe wollte nicht ins Netz. 15 Minuten waren dann im letzten Drittel noch zu spielen als das Unglück seinen Lauf nahm. Das 1:4 gab den Miesbachern extrem Aufwind und die Sharks wurden im gleichen Maß unsicherer. Dem 2:4 folgte ein Unterzahltreffer durch den starken Rückkehrer Patrick Asselin und gut 2 Minuten vor dem Ende dann tatsächlich noch der Ausgleich. Nach 8 Sekunden in der Verlängerung brachte dann eine Strafzeit gegen die Allgäuer die Vorentscheidung. Mit einem Mann mehr war es erneut Asselin der für das 5:4 sorgte.

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 5:4 n.V. (0:3,0:1,4:0,1:0)

Tore
0:1 Grözinger (7.)
0:2 Martynek (Oppenberger,Nadeau)(12.)
0:3 Martynek (Nadeau,Oppenberger)(14.)
0:4 Schäffler (Schirrmacher,Lucas)(21.)
1:4 März (Nowak,Pölt)(45.)
2:4 Mechel (Furch,Grabmaier)(47.)
3:4 Asselin (49.)
4:4 Endress (Asselin,Feuerreiter)(58.)
5:4 Asselin (Endress,Grabmaier)(62.)

Strafminuten
TEV Miesbach: 6
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer
ESC Kempten: Rostislav Martynek

Zuschauer 374

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ENDLICH WIEDER HEIMSPIELTAG

ENDLICH WIEDER HEIMSPIELTAG

Sharks reisen nach Miesbach und empfangen Erding

Drei Wochen ist es nun her seit dem letzten Heimspiel des ESC Kempten in der Bayernliga.

Im Eishockey ist das schon eine ganze Ewigkeit. Dafür ist nun gleich am gesamten  Wochenende für Spektakel an der Memminger Straße gesorgt.

Zunächst geht es für die Sharks am Freitagabend zum Vizemeister und aktuellen Tabellenführer TEV Miesbach. Der letztjährige Halbfinalgegner der Allgäuer steht wie zu erwarten an der Tabellenspitze und hat eine souveräne Vorrunde gespielt. Und trotz dem Ausrutscher mit der 3:1 Niederlage in Pegnitz vor  2 Wochen sind die Rollen klar verteilt. Miesbach geht als Favorit in die Partie, Kempten fühlt sich aber in seiner Außenseiterrolle wohl und möchte der Mannschaft von Dino Baindl gerne ein Bein stellen. Den Ausfall von Kontingentspieler Bohumil Slavicek hat man mit der Reaktivierung des Ausnahmestürmers Patrick Asselin  bestens kompensiert, und auch sonst hat der TEV seit Jahren eine sehr ausgeglichene und erfahrene Mannschaft. Spielbeginn an der Schlierach ist um 20.°°

Am Sonntag kommt dann ein alter Bekannter für ein Spiel zurück nach Kempten. Roni Rukajärvi und seine Erding Gladiators sind um 17.30 zu Gast in der ABW Arena. Im Hinspiel gab es eine vermeidbare 3:1 Niederlage für die Allgäuer. Erding ist seit dem Trainerwechsel langsam aber sicher auf dem Weg nach oben. Ex Nationalspieler Felix Schütz dreht mit seinem Team sichtlich an den richtigen Stellschrauben. Die Gladiators stehen aktuell auf dem heiß begehrten und umkämpften achten Tabellenplatz, 4 Punkte hinter dem ESC bei einem Spiel mehr absolviert. Brad Miller und seine Mannschaft sind natürlich hoch motiviert, zum Ersten Revanche zu nehmen und zum Zweiten wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten einzufahren.
Dabei nicht mehr an Bord sind die beiden jungen Spieler Kilian Rauball und Tobias Hoferer. Beide haben den Verein aus persönlichen Gründen verlassen. Die Sharks bedanken sich für den gezeigten Einsatz und wünschen beiden für die Zukunft alles Gute. Ebenfalls nicht mit an Board für die nächsten beiden Spieltage ist unsere 81 Dan Przybyla – er ist aus privaten Gründen in seine Heimat gefahren!

Wer am Freitag nicht den Weg nach Miesbach auf sich nimmt sollte auf jeden Fall um 19.30 in der ABW Arena in Kempten sein, und die 1b unterstützen die gegen den EC Senden um wichtige Punkte kämpft. Und auch am Samstag ist für Spannung gesorgt. Die Lady Sharks treten um 17.00 zu ihrem zweiten Heimspiel an, Gegner sind die Damen der Mad Dogs Mannheim. Unsere Mädels freuen sich über jeden Besucher und lautstarke Unterstützung.

SHARKS 1B KAEMPFT VERGEBENS

SHARKS 1B KAEMPFT VERGEBENS

1B kaempft gegen Ravensburg vergebens!

Am Freitag war die 1B in Ravensburg zu Gast.

Ähnlich agil und laufstark wie im Hinspiel legten die Hausherren los. Die ersten zehn Minuten hielt man gut mit. Das 1:0 war jedoch nicht zu verhindern. In Überzahl und per Alleingang stellte Ravensburg bis zur Pause auf 3:0.

Im zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber auf 4:0. Kempten musste Chancen hart erarbeiten, konnte jedoch nichts Zählbares verbuchen. Zum Ende des Drittels keimte Hoffnung auf: ein harter Bandencheck gegen Toni Plath wurde geahndet. In der folgenden 5:3-Überzahl war jedoch der gegnerische Schlussmann nicht zu überwinden.

Im letzten Abschnitt wollten die Sharks nochmals alles in die Waagschale werfen. Die nächste Überzahl nutzten jedoch die Ravensburger konsequent zum 5:0.

Die Kemptener konnten sich bei ihrem sehr gut aufgelegten Goalie bedanken, dass nur sechs Gegentreffer zugelassen wurden. Zu Recht bekam Simon Schreiber die interne Auszeichnung „man of the match“.

Nächstes Heimspiel ist am Freitag, den 02.12.2022, gegen den EC Senden. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Statistik
EV Ravensburg : ESC Kempten 1B 6:0 (3:0,1:0,2:0)

Strafminuten
Kempten:  10
Schongau: 6 + 5

Zuschauer 105

U17 UNTERLIEGT KNAPP RAVENSBURG

U17 UNTERLIEGT KNAPP RAVENSBURG

U 17 unterliegt knapp Ravensburg

Am Samstag empfing die U 17 des ESC die Jungs aus Ravensburg. In der Vorbereitung zeigte sich Ravensburg als stärkere Mannschaft. Also war die Motivation und der Siegeswillen bei den Kemptenern besonders hoch.

Kempten kam gut ins Spiel und David Strohscherer setzte mit einem Weitschuss zur 1:0 Führung ein erstes Zeichen. Die U 17 Sharks gerieten dann mehrfach in Unterzahl. Die Verteidigung gab den Oberschwaben jedoch keine Chance. Kurz vor Drittelende konnte Ravensburg ausgleichen. Fabian Maier hatte die Führungschance auf dem Schläger, jedoch rettete der Pfosten die Gegner vor der erneuten Kemptener Führung.

Im zweiten Drittel ging es wahnsinnig schnell hin und her. Larissa Fahr bediente dann Johannes Leitner, der die Führung zum 2:1 klar machte. Das Spiel wurde ruppiger, es gab mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten und in den letzten Sekunden eine Schlägerrei.

Im letzten Drittel wurde wieder sehr schnelles Eishockey gespielt. Die Gäste erzielten den Ausgleich zum 2:2 und alles war wieder offen. Maxim Enders brachte den ESC wieder in Führung. Dann kassierten die Kemptener eine fünfminütige Strafe. Die Verteidigung stand volle vier Minuten und ließ keine Chance zu. In der letzten Überzahlminute netzten die Ravensburger zweimal ein und gewannen das Spiel mit 3:4. Die Kemptener Jungs von den Coaches Oppenberger und Weißschuh hatten klar mehr und bessere Chancen und dennoch mussten sie sich knapp geschlagen geben.

Am nächsten Wochenende geht es zum Tabellenzweiten auswärts nach Miesbach.