Sharks unterliegen starken Gladiators

Sharks unterliegen starken Gladiators

ESC Kempten verliert mit 6:1 beim TSV Erding

Mit einem guten Gefühl nach dem deutlichen Derbysieg beim Hockey Classic gegen Buchloe machten sich die Kemptener auf den Weg nach Oberbayern. Neben den langfristigen Ausfällen Kulhanek, Kokoska und Streif fehlte erneut Nikolas Oppenberger im Lineup. Die Begegnung konnte kaum schlechter beginnen, quasi mit dem ersten Torschuss gingen die Hausherren in Minute 2 in Führung. Aus dieser heraus dominierten sie die Partie und machten viel Druck auf das Tor von Danny Schubert. Die Sharks hielten den knappen Rückstand aber bis zur Minute 31 bevor Erding den zweiten Treffer nachlegte. Linus Voit konterte fast umgehend mit dem 2:1, dies sollte dann aber auch der einzige Treffer seiner Mannschaft bleiben. Erding war an diesem Abend zu stark und erzielte noch vier weitere Treffer. Auch wenn die Gladiators im letzten Abschnitt einen Gang zurück schalteten, konnten die Allgäuer keinen Profit daraus ziehen. Den letzten Treffer fing man sich sogar in eigener Überzahl ein.

Nach dem tollen Auftritt der Sharks am Freitag gegen Buchloe war das definitiv ein gebrauchter Abend. Um beim starken Spitzenreiter zu punkten muss einfach alles zusammenpassen. Bereits am nächsten Freitag wartet das nächste schwere Auswärtsspiel auf die Truppe von Sven Curmann wenn es zu den aktuell in Topform spielenden Löwen in Waldkraiburg geht.

Statistik:

TSV Erding – ESC Kempten 6:1(1:0,3:1,2:0)

Tore:

1:0 Matheson (Michl,Brandl)(2.),

2:0 Brothers (Matheson,Pfenninger)(31.),

2:1 Voit (Höfler,Stauder)(32.),

3:1 Ostwald (Forster)(35.),

4:1 Waldhausen (Michl,Busch)(40.),

5:1 Matheson (Wallek)(44.),

6:1 Busch (Deubler)(60.).

Strafminuten:

TSV Erding:4

ESC Kempten:8

Beste Spieler:

TSV Erding: Cheyenne Matheson

ESC Kempten: Danny Schubert

Zuschauer: 1448

Warrior Hockey Classic wird zum vollen Erfolg

Warrior Hockey Classic wird zum vollen Erfolg

ESC Kempten sammelt für den guten Zweck und gewinnt mit 8:1 gegen den ESV Buchloe

 

Endlich sind die Weihnachtstage vorbei und endlich wieder Eishockey, so dürften sich viele Zuschauer auf das große Event des ESC Kempten nach Weihnachten gefreut haben. Monate der Vorbereitung haben die Verantwortlichen in Kempten hinter sich gebracht damit am Freitagabend endlich das größte und zuschauerstärkste Event aller Kemptener Sportvereine stattfinden konnte. Ein tolles Rahmenprogramm hat man auf die Beine gestellt und schon lange vor Spielbeginn drängten sich die Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein rund um die Hütten und Attraktionen vor der ABW Arena.

Und die Zuschauer strömten weiter, zuerst auf das Fanfest danach in die Arena. 1726 Besucher konnte man stolz vermelden, somit kommt man allein in den letzten beiden Heimspielen auf über 3000 Zuschauer. Und die durften sich über ihr Kommen definitiv freuen, sahen sie mit dem 8:1 Erfolg im Allgäuderby doch ein packendes Spiel ihrer Sharks.

Vieles lief rund an diesem Abend. Gleich das erste Überzahlspiel nutzte man zur frühen Führung in der vierten Spielminute. Doch der Rest des ersten Drittels lief noch ein wenig holprig, wie auch Kemptens Coach Sven Curmann nach dem Spiel befand. Doch spätestens nach der ersten Pause, in der die U9 und U11 Teams der Little Sharks ihr Können auf dem Eis präsentierten ging es dann fast nur noch in eine Richtung: auf das Tor  von Daniel Blankenburg. Gerade einmal 27 Sekunden waren gespielt, da schlug es ein im Netz der Piraten. Und mit 4 weiteren Treffern im Mittelabschnitt war das Spiel dann bereits schon  entschieden. Ausgerechnet dem ex Kemptener Jonas Mikulic war es dann vorbehalten den Buchloer Ehrentreffer zu erzielen und dem starken Sharks Goalie Danny Schubert den Shutout zu vermiesen. Mit einem Doppelpack sorgte Anton Zimmer dann für den deutlichen Endstand in der Partie. Positiv wieder einmal die Tiefe im Sharks Kader, sieben verschiedene Torschützen teilten die acht Treffer unter sich auf. Dies ist schon in der ganzen Saison immer wieder eine Stärke im Kemptener Spiel und macht das Team für jeden Gegner schwer auszurechnen. All diese Stärken und den entsprechenden Einsatz wird es am Sonntagabend auch bei den Erding Gladiators brauchen um von dort Punkte zu entführen.

Statistik
ESC Kempten – ESV Buchloe 8:1(1:0,5:0,2:1)

Tore
1:0 Mitchell (Miller,Rau)(4.)
2:0 Schäffler (Schirrmacher,Marquardt)(21.)
3:0 Schirrmacher (Landerer,Schäffler)(26.)
4:0 Rau (Miller,Höfler)(35.)
5:0 Voit (Stauder,Mitchell)(36.)
6:0 Stauder (Rau,Höfler)(39.)
6:1 Mikulic (43.)
7:1 Zimmer (Schirrmacher,Schäffler)(50.)
8:1 Zimmer (Landerer,Schäffler)(58.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 12
ESV Buchloe: 16

Beste Spieler
ESC Kempten: Maximilian Schäffler
ESV Buchloe: Jonas Mikulic

Zuschauer 1726

Sharks veranstalten das Warrior Hockey Classic gegen Buchloe

Sharks veranstalten das Warrior Hockey Classic gegen Buchloe

ESC Kempten sammelt & spendet für den guten Zweck

Traditionen haben ihren festen Platz im Kalender der Sharks. Und so gibt es auch in dieser Saison wieder ein Charity Game der Kemptener. Beim Heimderby gegen den ESV Buchloe gibt es jede Menge Action und Rahmenprogramm, alles unter dem Motto: Miteinander – Füreinander. Erneut machen die Kemptener Rockband Sub-Zero und der ESC Kempten gemeinsame Sache. Unterstützt werden sie dabei von der Kaufbeurer Organisation Hockey for Hope, die soziale Projekte rund um das Eishockey fördert.  In diesem Jahr steht der Kemptener Verein Körperbehinderte Allgäu im Mittelpunkt, für zwei Projekte soll eine möglichst große Spendensumme gesammelt werden. Bereits beim Allgäuer Newcomer Bandcontest im November sowie beim Xmas Rock vor Weihnachten hat Sub-Zero fleißig gesammelt, nun steht das letzte Heimspiel des Jahres für die Sharks als abschließendes Event der Aktion vor der Tür, bevor dann endgültig beziffert werden kann mit welcher Summe man die beiden Projekte unterstützen wird.

Die Veranstaltung beginnt ab 16.°° mit den Weihnachtshütten auf dem Platz vor der ABW Arena. Dazu kommt eine Schussanlage, hier wird sich zeigen wer den härtesten Schuss hat. Es gibt Kinderschminken, ein Glücksrad, Popcorn gegen Spenden und natürlich die üblichen kulinarischen Schmankerl. Um 19.30 fällt dann der erste Puck im Allgäuderby. Unter dem Motto: Das Jahr 2024 mit 2024 Zuschauern beenden hofft man an der Memminger Straße auf eine möglichst prall gefüllte Arena und Spendenboxen.

Aus sportlicher Sicht gilt es für die Mannschaft der Sharks nach der Pleite gegen Landsberg wieder zurück in die Spur zu kommen. Nicht mehr und nicht weniger gilt es umzusetzen und mit einem Sieg dranzubleiben an den oberen Tabellenrängen. Lange auf Platz zwei musste man zuletzt Waldkraiburg und Königsbrunn passieren lassen und steht nun auf Rang vier nur knapp vor den Verfolgern aus dem Mittelfeld. Am Sonntag um  18.°° steht dann zum Jahresabschluss der schwere Gang zum Tabellenführer nach Erding an. Die Gladiators grüßen mit deutlichem Vorsprung von der Spitze und werden für die Allgäuer eine harte Nuss zu knacken sein. Am vergangenen Wochenende hat der Aufsteiger aus Waldkraiburg aber aufgezeigt dass auch Erding nicht unschlagbar ist und das Team vom Flughafen mit 3:0 nach Hause geschickt. Wenn alles passt bei den Jungs von Sven Curmann sollte ähnliches ebenso für die Sharks drinnen sein.

Zwischen den beiden Partien der Ersten Mannschaft trifft die U20 am Samstag um 17.°° zuhause auf den ESC Dorfen.

Am Sonntag heißt es dann um 17.°° erneut Allgäu Derby in der ABW Arena. ESC Kempten – ESV Kaufbeuren lautet die Begegnung der Damen Bayernliga. Und in diesem Spiel geht es um nicht weniger als die Tabellenführung für die Ladies von Coach Max Berger. Mit einem Sieg kann man am EC Bad Tölz vorbei an die Tabellenspitze springen. Das Stadion ist an allen Tagen für Zuschauer geöffnet und sowohl U 20 wie auch die Damen freuen sich über zahlreiche Unterstützung.

Hüttenzauber zeigt sich wenig zauberhaft

Hüttenzauber zeigt sich wenig zauberhaft

ESC Kempten zieht vor toller Kulisse mit 1:3 den Kürzeren gegen Landsberg

 

Es war angerichtet in und um die ABW Arena in Kempten. Aus einem Hüttendorf auf dem Parkplatz vor der Arena wurden die zahlreichen Besucher mit leckerem Essen und Getränken versorgt.

Die Sharks luden zum Derby gegen Landsberg unter dem Motto „Hüttenzauber Game“ und die Eishockeyfans kamen in Vorfreude auf eine spannendes Match gegen den alten Rivalen vom Lech. Auch die  ca. 250 Anhänger der Riverkings sorgten für einen tollen Rahmen, insgesamt konnten die Sharks über 1300 Besucher begrüßen.

Einzig das folgende Bayernligaspiel konnte den Erwartungen nur bedingt standhalten. Kempten war bemüht und kämpfte über 60 Minuten, was aber gegen ein gut eingestelltes Gästeteam nicht ausreichte. Die Geschichte dieses Spieles ist schnell erzählt. Die Führung aus der siebten Minute durch Linus Voit sollte eigentlich Rückenwind geben, aber bereits in der ersten Unterzahlsituation fing man sich den Ausgleich ein. Ein weiterer Treffer vor der Pause stellte bereits die Weichen in Richtung Landsberger Sieg. Das 1:3, erneut in Kemptener Unterzahl bedeutete bereits nach den 29 Minuten den Endstand in der Partie. Kempten hatte an diesem Abend nicht die richtigen Mittel parat gegen eine gut und diszipliniert spielende Landsberger Mannschaft. 30 Minuten hätte man noch Zeit gehabt das Spiel zu drehen, aber es war der Wurm drin an diesem Abend. Landsberg nahm die drei Punkte verdient mit nach Hause, waren sie doch in allen Belangen überlegen. Für die Sharks war es nun die vierte Niederlage aus den letzten sechs Spielen und damit verbunden nur noch Tabellenplatz vier. Das Programm in den nächsten Tagen mit dem Derby gegen Buchloe und den Auswärtsspielen in Erding und Waldkraiburg ist mehr als knackig, es ist an der Zeit wieder einen Schritt vorwärts zu machen um nicht noch weiter abzurutschen und die Playoffquali zu gefährden.

Statistik
ESC Kempten – HC Landsberg 1:3(1:2,0:1,0:0)

Tore
1:0 Voit (Mische,Schäffler)(7.)
1:1 Wagner (Östling,Schadel)(12.)
1:2 Grözinger (Wagner,Wedl)(17.)
1:3 Wagner (Östling,Schadel)(29.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 14
HC Landsberg: 10

Beste Spieler
ESC Kempten: Linus Voit
HC Landsberg: Moritz Borst

Zuschauer 1337

Die Seuche reißt nicht ab

Die Seuche reißt nicht ab

Kemptener Rumpftruppen holt wichtige drei Punkte in Pfaffenhofen

Es ist schwierig zu beschreiben welche Probleme die Sharks zur Zeit mit ihren Ausfällen haben ohne in ein ständiges Jammern zu verfallen. Aber auch Trainer Sven Curmann, der die fehlenden Spieler normalerweise nicht thematisiert kam nicht daran vorbei in der Pressekonferenz nach dem Spiel zu bemerken dass er eine solche Situation noch nicht erlebt hat. Unter der Woche mit 5 bis 8 Spielern im Training entscheidet sich  immer erst nach den Abschlusstrainings am Donnerstagabend wer tatsächlich bei den Spielen im Kader steht. Die gute Nachricht an diesem Wochenende: Max Miller und David Mische sind zurück aus dem Krankenlager. Aber kein Licht ohne Schatten, jetzt hat es Nikolas Oppenberger und Mauro Seider erwischt. Die Rotation in den Reihen geht also unvermindert weiter, dazu fehlen die schon langer fehlenden Nikolai Streif, Tomas Kulhanek und Filip Kokoska. Gerade die beiden Kontis werden zur Zeit schmerzlich vermisst, auch wenn der Rest des Kaders eine gute Qualität aufweist. Also los ins Auswärtsspiel vor gerade einmal 100 Zuschauern bei den unbequemen Pfaffenhofenern, wieder mit geänderter Aufstellung. Die Hogs haben in dieser Saison schon mehr als einen der arrivierten Bayernligisten geärgert, durften also auf keinen Fall unterschätzt werden. Der erste Abschnitt verlief auch offen und ausgeglichen. Anton Zimmer brachte seine Farben zwar in Führung, doch in Unterzahl musste man noch unmittelbar vor der Pause den Ausgleich hinnehmen. Vorentscheidend dann eine 5 Minuten Strafe gegen Pfaffenhofen nach einem harten Bandencheck gegen Linus Voit. Die Special Teams lieferten und Sergei Topol sowie Florian Stauder  nutzten die Überzahl um Kempten mit

zwei Treffern in Führung zu schießen. Die Sharks spielten die Partie nun clever nach Hause, Daniel Rau und Timo Schirrmacher legten zwei weitere Treffer nach, hinten hielt der überragende Danny Schubert seinen Laden dicht und ließ keinen Treffer der Hausherren mehr zu.

Aufgrund der dünnen Spielerdecke und der engen Tabellensituation drei ganz wichtige Punkte die den Weg mit ins Allgäu nehmen. Bereits am Sonntag um 17.30 wartet mit dem Hüttenzauber Spiel gegen den HC Landsberg eine weitere schwere Aufgabe auf das Team um Kapitän Daniel Rau.

Statistik:

EC Pfaffenhofen – ESC Kempten 1:5(1:1,0:2,0:2)

Tore:

1:0 Zimmer (Miller,Marquardt)(12.),

1:1 Eckl (Neubauer,Hätinen)(20.),

1:2 Topol (Zimmer)(34.),

1:3 Stauder (Topol,Rau)(36.),

1:4 Rau (Höfler)(46.),

1:5 Schirrmacher (Marquardt)(58.).

Strafminuten:

EC Pfaffenhofen:15

ESC Kempten:6

Zuschauer: 100

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Doch bevor die Eventgames rund um Weihnachten anstehen wartet noch der EC Pfaffenhofen

Die Eishogs sind eines der Teams welches man auf keinen Fall unterschätzen darf. Wohin das führen kann haben die Auftritte der Kemptener bei den Mannschaften vom Tabellenende gezeigt, In Schweinfurt gab es eine vermeidbare Niederlage und auch gegen Klostersee zog man zuhause den Kürzeren. Und auch wenn man das Hinspiel gegen Pfaffenhofen in der ABW Arena zweistellig gewonnen hatte so sagt dies doch gar nichts aus über deren Stärke, bereits im nächsten Spiel schickten sie selbst die Grafinger mit einem 7:0 Sieg nach Hause. Aber Sven Curmann ist erfahren genug und wird seine Jungs entsprechend einstellen und vorbereiten auf das Spiel an der Ilm.

Am Sonntag um 17.30 steigt dann das erste von zwei Mottospielen in der Weihnachtswoche. Der Kracher gegen den altbekannten HC Landsberg steht unter dem Motto „Hüttenzauber“. Sportlich gibt es nicht viel zu sagen zum Derby zwischen Iller- und Lechstädtern. Es darf ein heißer Fight erwartet werden wenn die Riverkings mit sicher stattlichem Anhang im Schlepptau im Allgäu aufschlagen. Ab 15.°° startet das Hüttendorf auf dem Parkplatz vor dem Stadion unter dem Motto: Von Fans für Fans. Von Bier, Glühwein Alkoholfreiem und Punsch über Schupfnudeln, Steak, Wurst, Waffeln und Popcorn gibt es reichlich Leckereien für alle Fans aus nah und fern.

Für die Sharks ein richtungsweisendes Wochenende, nach dem man am vorherigen nur einen Punkt ergattern konnte ist der Vorsprung auf die Mittelfeldplätze dahingeschmolzen. Aktuell steht immer noch Platz 3 zu Buche, es sind aber auch nur 6 Punkte Vorsprung auf den letzten Preplayoffplatz 10.

Bayernligahockey gibt es auch am Samstag in der ABW Arena zu sehen. Die Lady Sharks empfangen den ETC Crimmitschau um 17.°° zum Rückspiel. Erst vor zwei Wochen hatte man die Partie bei den Westsachsen zweistellig für sich entscheiden können. Aufgrund einer heftigen Grippewelle wurde die Mannschaft von Max Berger aber danach stark dezimiert, am letzten Wochenende konnte man nicht genügend Spielerinnen aufbieten und musste die Begegnung gegen Kaufbeuren absagen. Nun sollte aber wieder eine spielfähige Truppe auf dem Eis stehen und die nächsten Punkte im Kampf um die Tabellenführung einfahren.

Bereits jetzt laufen schon die Vorbereitungen für das Warrior Hockey Classic am 27.12 auf Hochtouren. Beim Allgäu Derby gegen den ESV Buchloe wird ebenfalls das Hüttendorf vor der Arena bewirtschaftet. Dazu gibt es aber noch weitere Highlights rund um die Begegnung die für einen guten Zweck ausgetragen wird. Das Charity Game veranstaltet man gemeinsam mit den langjährigen Freunden der berühmten Kemptener Rockband Sub-Zero sowie Hockey for Hope für die Allgäuer Behinderten und die Lebenshilfe. Bereits am 21.12. findet im Jugendhaus Kempten ein Rockkonzert ebenfalls für den guten Zweck statt. Und auch am 27.12. werden in der ABW Arena Spenden für den guten Zweck gesammelt. Gemeinsam mit 2024 Zuschauern wollen die Sharks das Jahr in ihrer Heimatstadt beenden und dabei einen dicken Batzen für den guten Zweck sammeln. Und jeder der eines der Hockey Classics rund um Weihnachten in den letzten Jahren besucht hat weiß was geboten ist, Toller Sport bei bester Stimmung in einem vollen Stadion. Und alles für den guten Zweck, Eishockeyherz was willst Du mehr.

Derby bietet Hochspannung bis zur letzten Sekunde

Derby bietet Hochspannung bis zur letzten Sekunde

ESC Kempten unterliegt beim VfE Ulm/Neu-Ulm mit 3:2

Kemptens Coach Sven Curmann ging mit dem gleichen Kader in das Derby der bereits am Freitag gegen Peißenberg auf dem Eis stand. Die Gastgeber mussten nach einer handfesten Massenkeilerei am Freitagabend bei ihrem Spiel in Klostersee gleich auf drei gesperrte Akteure verzichten, darunter auch Stammtorhüter David Heckenberger.

Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel mit Chancen für beide Teams. Ulm hatte die etwas besseren Gelegenheiten, aber auch die Sharks tauchte immer wieder gefährlich vor dem Devils Tor auf. Der einzige Treffer fiel dann auch für Ulm zur verdienten 1:0 Pausenführung. Martin Podesva war es, der mit einem Penalty Sharks Keeper Jakob Nerb verlud und eiskalt abschloss. Hohes Tempo von beiden Mannschaften bestimmte das Mitteldrittel, beide Goalies standen immer wieder im Mittelpunkt. Und auch die Strafzeiten häuften sich, so dass die Special Teams für die entscheidenden Momente verantwortlich waren. Zunächst konnte Anton Zimmer in eigener Unterzahl nach schönem Zusammenspiel mit Florian Höfler den Ausgleich erzielen. Aber auch die erneute Führung der Gastgeber musste man mit einem Mann weniger auf dem Eis hinnehmen. Jakob Nerb konnte einen gefährlich abgefälschten Schuss noch abwehren, hatte gegen den Nachschuss aber keine Chance mehr. Mit dem knappen Rückstand ging es für das Team von Sven Curmann in den Schlussabschnitt. Auch im letzten Drittel war es von beiden Teams ein Spiel mit offenem Visier. Mit viel Tempo nach vorne waren Beide darauf aus das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Turm in der Schlacht war auf Kemptener Seite immer wieder Jakob Nerb, auf der anderen Seite scheiterten die Angreifer der Sharks aber auch immer wieder an Maximilian Güssbacher im Devils Tor. Podesva mit seinem zweiten Treffer sorgte bereits für die Vorentscheidung in der engen Partie. Nikolas Oppenberger gelang mit einer Energieleistung zwar noch der Anschluss zum 3:2 aber allen weiteren Bemühungen zum Trotz schaffte man den Ausgleich nicht mehr. Auch mit einem zusätzlichen Angreifer reichte es in den letzten beiden Minuten nicht zum 3:3. In allerletzter Sekunde streifte ein Schuss von Daniel Rau noch knapp am Tor vorbei. Ulm feierte den Derbysieg ausgelassen während die Allgäuer sich zum ersten Mal mit nur einem Punkt an einem Wochenende zufriedengeben müssen. Der Ausfall zu vieler Spieler macht sich auf Dauer doch bemerkbar, gerade die Kontingentspieler fehlen in solch engen Spielen. Heute gegen Ulm, am Freitag gegen Peißenberg und auch zuvor in Schweinfurt machten beim Gegner die Kontis den Unterschied und entschieden die Spiele. Kempten muss seit Wochen ohne Imports auskommen und leistet mit dem verbliebenen Kader Woche für Woche tolle Spiele ab. Auch in Ulm wurde aufopferungsvoll gekämpft, letztendlich fehlte dann aber auch das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Nun heißt es wieder regenerieren, unter der Woche gut arbeiten um am nächsten Wochenende in Pfaffenhofen wieder angreifen zu können. Und vielleicht schafft es ja der ein oder andere Spieler aus dem Krankenlager zurück aufs Eis.

Statistik
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 3:2(1:0,1:1,1:1)

Tore
1:0 Podesva (Pen)(12.)
1:1 Zimmer (Höfler)(25.)
2:1 Wirz (Miller)(30.)
3:1 Podesva (Kischer)(43.)
3:2 Oppenberger (Marquardt,Zimmer)(46.)

Strafminuten
VfE Ulm/Neu-Ulm: 6
ESC Kempten: 12

Beste Spieler
VfE Ulm/Neu-Ulm: Martin Podesva
ESC Kempten: Jakob Nerb

Zuschauer 973

Sharks holen zumindest einen Punkt

Sharks holen zumindest einen Punkt

ESC Kempten verliert gegen den TSV Peißenberg mit 3:4 nach Verlängerung

 

Nichts ist so alt wie die Nachrichten von gestern. Gerade war noch zu lesen wie die Peißenberger Trainer ihr Team gegen die Sharks heiß machen werden, da trudelte auch schon die Meldung herein dass Stefan Ihsen und Josef Staltmayr Ihrer Ämter enthoben wurden. Trotz dem Halbfinaleinzug 2023 und dem Finaleinzug 2024 trennen sich der Wege der Erfolgscoaches und der Mannschaft. Vorübergehend übernehmen Teammanager Andy Pfleger und Armin Dallmayr die Miners.

Bei den Sharks kehrten Maximilian Schäffler und Mitch Limböck nach überstandener Krankheit ins Team zurück, dafür musste David Mische passen. Immerhin drei komplette Reihen hatte Sven Curmann zur Verfügung.

Und das Spiel begann gut aus Kemptener Sicht, bereits nach 30 Sekunden hatte Sergei Topol die riesen Chance zum 1:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Xaver Nagel im Miners Gehäuse. Besser machte es Sturmkollege Nikolas Oppenberger der sein Team nach vier Minuten in Führung brachte. Topol erhöhte zu Beginn des Mittelabschnitts auf 2:0 und Kempten schien das Spiel unter Kontrolle zu haben. Die Wende begann mit der ersten Strafzeit gegen Kempten, wie aus dem Nichts gelang den Gästen in Überzahl der Anschlusstreffer. Und eine Minute vor der zweiten Pause legten sie den Ausgleich nach. Peißenberg nun wesentlich besser im Spiel  konnte im letzten Abschnitt erstmals in Führung gehen. Doch die Sharks drängten auf den Ausgleich und der gelang Anton Zimmer auch. Der erste Punkt war gesichert, den Zusatzpunkt nahmen aber die Gäste mit nach Hause, Mit einer schönen Einzelleistung sorgte Ryan Murphy für den ersten Sieg der Miners unter dem neuen Trainergespann. Sven Curmann war aufgrund der aktuellen Krankheitswelle im Team zufrieden mit dem Punkt. Aktuell hangelt sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel und hofft weiter auf Rückkehrer aus dem Krankenlager.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 n.V. (1:0,1:2,1:1,0:1)

Tore:

1:0 Oppenberger (Schäffler)(4.),

2:0 Topol (Rau,Schirrmacher)(24.),

2:1 Engel (Simon,Vogl)(29.),

2:2 Vogl (Murphy)(40.),

2:3 Murphy (Hörndl)(47.),

3:3 Zimmer (Kröber)(56.),

3:4 Murphy (Vogl)(64.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

TSV Peißenberg: 4

Beste Spieler:

ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

TSV Peißenberg: Anton Engel

Zuschauer: 813

Volles Programm beim ESC

Volles Programm beim ESC

Die Sharks empfangen Peißenberg und reisen nach Ulm. Die Ladies dürfen beim ESV Kaufbeuren antreten.

Gleich 7 Spiele stehen für die Teams der Allgäuer am dritten Adventswochenende auf dem Programm, dazu kommt das Turnier der U9 in der heimischen ABW Arena.

 

Freitag 13.12.2024:

19.30 Sharks – Peißenberg Miners

19.30 Bayersoien/Peiting 1b – Sharks 1b

 

Samstag 14.12.2024:

11.°°  U9 Turnier in Kempten

15.35 U17 Peißenberg – ESC Kempten

17.°° U20 ESC Kempten – TSV Peißenberg

 

Sonntag 15.12.2024

17.°° U17 ESC Kempten – ESC Geretsried

18.°° Devils Ulm/Neu-Ulm – Sharks

18.15 ESV Kaufbeuren – Lady Sharks

So der gut gefüllte Spielplan für die Teams aus der Allgäumetropole.

Für die „großen“ Sharks geht es in zwei schweren Spielen darum den Platz im oberen Tabellenbereich weiter zu festigen. Doch mit Peißenberg und Ulm/Neu-Ulm stehen dabei zwei richtig dicke Brocken im Weg. Die Miners durchlaufen gerade ein Tief und kommen mit zuletzt fünf Niederlagen am Stück in die ABW Arena. Verletzte Spieler und der langfristige Ausfall ihres Top Torhüters Korbinian Sertl waren nicht auf die Schnelle zu kompensieren. Auf der Goalieposition hat man von den Sharks Xaver Nagel verpflichtet, er soll zwischen den Pfosten für die notwendige Stabilität sorgen, ebenfalls neu im Kader ist der ehemalige Landsberger Marius Klein. Auch ein belastendes Thema in Peißenberg ist natürlich die Situation um die Eissporthalle. Aktuell steht es in den Sternen ob der Spielbetrieb dort auch in der Zukunft stattfinden kann, es klafft ein großes Loch in der Finanzierung dringender technischer Arbeiten. Doch all diese Schwierigkeiten lassen einen Verein immer auch näher zusammenrücken und so werden die Miners alles dafür geben um in Kempten zu punkten und sich vom für ihr Team und ihre Verhältnisse nicht standesgemäßen neunten Tabellenplatz weiter nach oben zu schieben. Das Trainergespann Stefan Ihsen  und Josef Staltmayr wird sein Team entsprechend heißmachen.

Das Spiel am Freitagabend steht unter dem Motto „Weihnachtsspiel“. Die ersten 1000 Besucher im Stadion bekommen als kleines Zuckerl einen Schokoschneemann geschenkt.

Nicht weniger heiß wird es beim immer jungen Derby bei den Devils Ulm/Neu-Ulm hergehen. Am Sonntag um 18.°° fällt der erste Puck in der Eishalle am Donaubad. Einen großen Paukenschlag gab es vor kurzem an der Donau als man sich vom Erfolgstrainer der letzten Jahre Martin Jainz trennte. Der ehemalige Verteidiger hatte mit seinem Team bis dahin eine durchaus starke Saison gespielt und sich immer im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Entsprechend überraschend kam die plötzliche Trennung. Übernommen hat kein Unbekannter, Michael Bielefeld heißt nun der Verantwortliche an der Ulmer Bande. Mit dem EV Pfronten stand er zuletzt unter den Top 3 der Landesliga und leistete dort hervorragende Arbeit. Doch dem Ruf seines ex. Klubs konnte er nicht widerstehen und wechselte aus dem Allgäu zurück an die Donau.

Wer bei den Kemptenern aus dem Krankenlager zurück in den Kader kommt ist bis jetzt noch offen. Die Entscheidung hierüber wird Coach Sven Curmann erst am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining treffen können.

Eine spannende Aufgabe wartet auch auf die Lady Sharks. Nachdem sie gegen die Damen der DEL 2 Teams aus Regensburg und Crimmitschau bereits gewinnen konnten warten nun also die Damen der Kaufbeurer „Joker“ auf das Team von Max Berger. Der Kemptener Trainer  möchte mit seinem Team am Sonntagabend auch in der Erdgas Schwaben Arena nach Möglichkeit einen Sieg einfahren. In der Saisonvorbereitung hatte dies nach Penaltyschießen schon einmal geklappt. Kaufbeuren hat aber auch gegen die starken Tölzerinnen und Mannheimerinnen in sehr engen Spielen gezeigt was in dem Team steckt. Es wird auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit, aber wenn sich die Kemptener Damen erneut so treffsicher zeigen wie vor Wochenfrist beim 13:2 Sieg in Westsachsen sollte ein Sieg durchaus auch möglich sein. Man möchte dem aktuellen Tabellenführer aus Bad Tölz schließlich auf den Fersen bleiben.

NACHWUCHS WEITER ERFOLGREICH

NACHWUCHS WEITER ERFOLGREICH

U13

U13 gewinnt Derby nach Penalty-Schießen

Am Samstag empfing der ESC Kempten den ERC-Sonthofen vor rund 150 Zuschauern, die das Derby live mitverfolgen wollten. In einem spannenden Spiel bis zur letzten Minute standen sich die beiden Teams auf Augenhöhe gegenüber.

Bereits von Anfang an war das Spiel von Motivation, Stärke in den einzelnen Reihen und Gegenwehr gegenüber dem Gegner geprägt. Die hervorragenden Leistungen beider Torhüter verhinderten Tore auf beiden Seiten.

Erst vier Sekunden vor der ersten Pause gelang den Kemptenern das Bully für sich zu gewinnen und mit einem 1:0 ins zweite Drittel zu starten.

Auch im zweiten Drittel war den Zuschauern klar, dass sie ein spannendes Duell zwischen den Sharks und den Bulls zu sehen bekommen sollten. In der 21. Minute nutze Sonthofen die Chance und glich zum 1:1 aus.

Bereits drei Minuten später gingen die Junghaie aus Kempten erneut in Führung. Die Freude unter den Zuschauern war riesig. In der 36. Minute erzielte der ERC dann den Ausgleichstreffer. So gingen beide Mannschaften mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Auch im dritten Drittel merkte man schnell, wie konzentriert und fokussiert sich beide Teams auf dem Eis gegenüberstanden. Immer wieder hinderten sie sich gegenseitig auf das Tor zu gehen. In der 56. Minute erzielten die Bulls den Führungstreffer zum 2:3. Nur eine Minute später nutzen die Sharks ihre Chance zum Ausgleich.

So stand es mit dem Schlusspfiff 3:3 und beide Teams mussten sich im Penalty-Schießen beweisen.

Die Sharks aus Kempten starteten, doch durch eine Glanzleistung des gegnerischen Goalie fand der Puck seinen Weg nicht in das Tor. Auch Sonthofen konnte auf Grund der hervorragenden Leistung des Kemptener Goalies Ben-Luca Göger den Vorteil nicht nutzen. Zwei weitere Penalty-Versuche scheiterten, um eine der Mannschaft in Führung zu bringen. So stand es nach dem dritten Penalty weiterhin 3:3.

Das vierte Penalty-Duell starteten die Bulls. Erneut glänzte der Kemptener Torhüter Ben-Luca Göger und verhinderte die Führung von Sonthofen.

Doch Tim Schmid schoss Kempten schließlich zum 4:3. Ein unglaublicher Jubel unter den Spielern, Trainern, Betreuern und dem Publikum löste die Anspannung. Schließlich hatten sich die Mädchen und Jungs des ESC Kempten den Sieg hart erkämpfen müssen.

Am kommenden Samstag treffen die Sharks auf die River Kings in Landsberg.

Ivonne Borst (ib)

U15

U15 des ESC Kempten auswärts in Peissenberg erneut erfolgreich

Am vergangenen Sonntag war die U15 des ESC Kempten zu Gast beim TSV Peissenberg.

Wie zuletzt brauchten die Mädels und Jungs sowie Trainer Alessandro Feldmeier auch in diesem Spiel zunächst einiges an Geduld. Trotz zahlreicher sehr guter Chancen wollte der Puck im ersten Spieldrittel nur einmal den Weg in das Tor der gastgebenden Peissenberger finden.

Im zweiten Spielabschnitt lief es deutlich besser und die Kemptener Junghaie spielten eine 2:5 Führung heraus.

Auch im Schlussdrittel ließen die Kemptener nicht locker. Der U15-Torpremiere durch Moritz Schaaf kurz nach dem ersten Bully folgten noch weitere vier Treffer und am Ende stand ein 2:11 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel des Peisenberger Eisstadions.

Im nächsten Spiel der U15 steht auswärts das Derby gegen den aktuellen Tabellenführer ERC Sonthofen an. 

 Flo Filser (ff)

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