Ein Tor für jede Stunde Busfahrt

Ein Tor für jede Stunde Busfahrt

Sharks Ladies fegen Crimmitschau mit 13:2 aus deren Halle

 

Busbeine, die berühmten Busbeine. Jedes Eishockeyteam kennt sie zu gut. Je länger die Fahrt zu einem Auswärtsspiel, umso schwerer sind die ersten Minuten auf fremdem Eis, Die Beine erscheinen oft wie eingeschlafen und schwer. Nicht so bei den Allgäuer Damen, gazellengleich starteten sie von der ersten Sekunde in die Begegnung, bereits nach 56 lag man mit zwei Toren in Führung. Vielleicht gab es für die Gasgeberinnen auch zu viele Nikolausplatzerl am Tag zuvor, auf jeden Fall waren sie im ersten Drittel hoffnungslos unterlegen. Mit 2:8 lagen sie nach dem ersten Abschnitt hinten, wurden vom Express der Ladies mit dem Hai auf den Trikots gnadenlos überrollt. Crimmitschau wechselte zur Pause die entnervte Torhüterin, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen konnte dass sie nach dem zweiten Drittel wieder zurück auf das Eis musste.

Beim Team von Max Berger klappte dagegen alles. Tempo, Spielfreude und auch die Torabschlüsse saßen endlich einmal. Und obwohl die Allgäuerinnen gerade mal mit zwei Reihen an den Start gingen war der deutliche Auswärtssieg nie gefährdet. Das man mit sechs Spielerinnen weniger auf der Bank ab dem zweiten Abschnitt dann ein wenig vom Gas ging ist nachvollziehbar, trotzdem hatte man das Spiel jederzeit unter Kontrolle und legte noch fünf weitere Treffer zum deutlichen aber auch verdienten Endstand nach. Letztendlich standen im altehrwürdigen Sahnpark Stadion mit den 13 Treffern ein Tor für jede Stunde Busfahrt auf der Anzeigetafel. 13 Stunden dauerten die An- und Abreise insgesamt, eigentlich eine Entfernung wie sie sonst nur Profi Teams unter die Räder nehmen müssen. Aber der absolut professionelle Auftritt der Allgäuerinnen passte dann auch wieder dazu. Auf jeden Fall bietet so eine Busfahrt doch auch genügend Gelegenheit den Sieg auf dem Heimweg ausgiebig zu feiern.

Statistik:

ETC Crimmitschau – ESC Kempten 2:13 (2:8,0:3,0:2)

Tore:

0:1 Brugger (Kullmann S,Delarbre)(1.),

0:2 Kajah (Kullmann C.)(1.),

0:3 Delarbre (Brugger,Eisenschmid)(6.),

0:4 Delarbre (Eisenschmid,Neudert)(7.),

0:5 Kullmann C (Kajah)(10.),

1:5 Ruschke (14.),

2:5 Brottka (Rossdeutscher,Ruschke)(16.),

2:6 Delarbre (Brugger,Eisenschmid)(18.),

2:7 Eisenschmid (Delarbre,Kaiser)(19.),

2:8 Eisenschmid (Neudert,Kullmann S.)(20.),

2:9 Kullmann S. (Delarbre,Brugger)(27.),

2:10 Eisenschmid (Brugger,Kullmann S.)(28.),

2:11 Delarbre (Kaiser)(34.),

2:12 Kullmann C. (Kaiser,Fritz)(50.),

2:13 Kullmann S. (Brugger,Delarbre)(59.).

Strafminuten:

ETC Crimmitschau: 12

ESC Kempten: 4

Zuschauer: 41

Sharks überzeugen mit Rumpftruppe gegen die Mammuts

Sharks überzeugen mit Rumpftruppe gegen die Mammuts

ESC Kempten gewinnt mit 8:4 bei der EA Schongau

Zu den aktuell verletzten Spielern fegt derzeit auch noch eine Grippewelle durch die Mannschaft, so dass Trainer Sven Curmann mit gerade mal 14 Feldspielern nicht einmal drei komplette Reihen aufbieten konnte. Kokoska, Kulhanek, Streif, Miller, Schäffler, Limböck, so die Liste der nicht einsatzbereiten Akteure auf Kemptener Seite. Von der eigenen U 20 konnte auch kein Spieler aushelfen, sie mussten zeitgleich mit der Ersten selbst in Miesbach ran. Genug Arbeit für die verbliebenen also, aber auch Gelegenheit zusammenzurücken und für die Ausfälle mitzukämpfen. Trotzdem starteten die Sharks mit viel Tempo in die Begegnung, Gleich zu Beginn gab es die ein oder andere gute Torchance. Doch in Führung gingen die im ersten Drittel eiskalten Gastgeber bereits in der dritten Minute. Kempten blieb weiter am Drücker und es waren die beiden Rückkehrer die das Spiel zu ihren Gunsten drehten, Zunächst erzielte Anton Zimmer mit dem Ausgleich sein erstes Tor seit seiner Rückkehr aus Füssen. Und auch David Mische traf gleich in der ersten Begegnung nach seiner Verletzungspause zur zwischenzeitlichen Führung. Das Spiel wogte insgesamt ziemlich wild auf beide Seiten hin und her und die Mammuts nutzen eine ihrer Gelegenheiten zum 2:2 Pausenstand kurz vor Drittelende.

Trainer Sven Curmann sprach in seiner Analyse nach dem Spiel von völlig offenen 20 Anfangsminuten, in denen Schongau aufgrund der zwingenderen Chancen auch durchaus hätte führen können. In der ersten Pause änderte der Kemptener Coach ein paar Kleinigkeiten und es lief nun deutlich besser im Spiel der Sharks. Nikolas Oppenberger war es dann vorbehalten sein Team mit einem Doppelschlag in den ersten vier Minuten des Mittelabschnitts wieder in Führung zu bringen. Einen Treffer erzielte der Routinier dabei in eigener Unterzahl. Kempten von nun an drückend überlegen und mit jeder Menge Torschüssen, gleich dreimal klingelt es dabei auch am Schongauer Pfosten, einzig ein Treffer sollte in diesem Drittel nicht mehr gelingen. Die einzelnen Schongauer Entlastungsangriffe fanden allesamt spätestens bei Danny Schubert im Gehäuse der Allgäuer ihr Ende. Spannung dann zum Schlussabschnitt, sollte Schongau nochmals herankommen oder würde Kempten den Vorsprung über die Zeit bringen? Die Antwort gaben die Illerstädter recht deutlich, zunächst gelang Timo Schirrmacher ein weiterer Treffer in Unterzahl danach erhöhten Sergei Topol und Christopher Mitchell auf ein beruhigendes 2:7. Schongaus Anton Egle gelang zwar noch ein Doppelpack aber der Schlusspunkt blieb dem Spieler des Abends vorbehalten, Nach einem Zuckerpass von Florian Stauder vollendete Oppenberger mit seinem dritten Treffer zum 4:8 Endstand. Die Sharks sacken verdiente drei Punkte ein und Curmann war sehr stolz auf sein dezimiertes Team welches den Fight gegen starke Mammuts angenommen hat und als Team füreinander gekämpft hat. Der Sieg hievt Kempten wieder auf Platz zwei der Bayernliga, aber nach wie vor geht es in der Tabelle sehr eng zu. Und am nächsten Wochenende warten mit Peißenberg und in Ulm zwei sehr starke und unbequeme Gegner. Gerade die richtige Zeit um wieder den ein oder anderen Spieler aus dem Krankenlager zurück ins Team zu bekommen.

Statistik
EA Schongau – ESC Kempten 4:8 (2:2,0:2,2:4)

Tore
1:0 Saal (Hummel,Greil)(3.)
1:1 Zimmer (Topol,Landerer)(9.)
1:2 Mische (Mitchell,Seider)(13.)
2:2 Greil (Hummel)(19.)
2:3 Oppenberger (Stauder,Marquardt)(22.)
2:4 Oppenberger (Landerer,Schirrmacher)(25.)
2:5 Schirrmacher (Marquardt)(43.)
2:6 Topol (Zimmer,Seider)(44.)
2:7 Mitchell (Höfler,Oppenberger)(48.)
3:7 Egle (Hegner)(49.)
4:7 Egle (Greil,Mühlegger)(51.)
4:8 Oppenberger (Stauder,Landerer)(57.)

Strafminuten
EA Schongau: 14
ESC Kempten: 10

Beste Spieler
EA Schongau: Stefan Saal
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 359

Bayernliga on the road

Bayernliga on the road

Drei der vier Kemptener Bayernligisten müssen auswärts ran

Viel Zeit werden die Teams der Sharks am Wochenende auf der Straße verbringen. Lediglich die U 17 darf am Samstag um 17.°° ein Heimspiel bestreiten, Gegner ist der EHC Bad Aibling. Doch es gibt noch mehr zu sehen in der ABW Arena, die „Zweite“ des ESC hat gleich zwei Heimspiele, am Freitag um 19.30 empfängt man die 1b der EA Schongau, das gleiche Duell steht auch bei den beiden ersten Mannschaften am Sonntag an, dann aber am Lech. Am Sonntag um 17.°° kommt dann der ESV Türkheim nach Kempten.

Die mit Abstand weiteste Reise treten die Lady Sharks an. Knapp 500 Km sind es bis nach Westsachsen, wo die Damen des ETC Crimmitschau warten. Für die Damen Bayernliga eigentlich eine viel zu weite Tour, aber so sind nun mal die Einteilungen der Verbände. Für das Team von Coach Max Berger geht es nach der Penaltyniederlage gegen Bad Tölz darum die nächsten Punkte einzufahren, ein Sieg bei den Damen des DEL2 Ligisten steht ganz oben auf dem Wunschzettel. Und auch die U 20 der Sharks ist unterwegs, am Sonntag tritt man beim TEV Miesbach an.

Fehlen nur noch die großen Sharks, Sven Curmann und seine Truppe machen sich zum Start der Rückrunde auf den Weg nach Schongau. Am Sonntag um 17.30 wartet dort mit den Mammuts ein aus den letzten Jahren gut bekannter und immer unbequemer Gegner. Schongau gilt als defensiv gut eingestelltes Team und ist immer physisch präsent und zweikampfstark. Auf gar keinen Fall täuschen lassen darf man sich von der Tabelle. Als aktuell sechzehnter fehlen den Mammuts gerade mal 3 Punkte auf Platz 10 und der Qualifikation zu den Pre Playoffs. Und die Gefährlichkeit der Teams aus dem Tabellenkeller hat man am letzten Sonntag in Schweinfurt bereits hinreichend erlebt. Es wird also darauf ankommen 100% motiviert und wachsam in die Begegnung zu gehen. Am letzten Wochenende schickten die Lechstädter den TEV Miesbach mit 4:1 nach Hause, es wird also erneut eine schwere Aufgabe für die Allgäuer. Wer am Sonntag in Schongau alles das Trikot mit dem Hai auf der Brust tragen wird ist aktuell noch ungewiss, es fegt zur Zeit eine Grippewelle durch den Kader, so dass sich das endgültige Lineup wohl erst am Sonntagvormittag entscheiden wird.

Verlassen kann man sich auf jeden Fall auf ausreichend Unterstützung der eigenen Fans, wie in jedem Jahr macht sich auch wieder ein Fanbus auf den Weg nach Schongau.

Ervin Masek zum Abschluss der Bayernliga Hinrunde

Ervin Masek zum Abschluss der Bayernliga Hinrunde

Ein Interview mit unserem sportlichen Leiter

Ervin Masek, die erste Hälfte der Vorrunde ist gespielt, eine gute Gelegenheit ein kleines Resümee zu ziehen.

Nach 15 Spielen auf Platz drei der Tabelle, das klingt doch nach eitel Sonnenschein beim ESC. Bist Du komplett zufrieden oder welches Potential zur Verbesserung siehst Du noch?

E.M.: Wenn man sieht, wie eng die Liga dieses Jahr beieinander ist, kann man mit dem dritten Tabellenplatz sicher zufrieden sein. Komplett zufrieden kann man natürlich nie sein, aber das ist, wie man sagt, „meckern auf hohem Niveau“. Man sieht über weite Strecken, zu was dieses Team fähig ist, allerdings darf man bemängeln, dass wir die Konstanz über mehrere Spiele noch nicht hinbekommen. Wir verpassen immer wieder die Chance uns in der Tabelle abzusetzen wenn wir die Chance dazu haben. Hieran müssen und wollen wir in der Rückrunde arbeiten um auch am Ende in den Play-offs zu stehen.

Mit Dingolfing und Waldkraiburg stehen die letzten zwei Aufsteiger ganz oben mit dabei, arrivierte Klubs wie Miesbach, Klostersee, Landsberg und auch der zweifache Meister Königsbrunn tun sich dagegen noch schwer ihre Dominanz der letzten Jahre wiederzufinden. Überrascht es Dich dass die Liga in dieser Saison so sehr ausgeglichen ist wie schon lange nicht mehr? Und wen erwartest Du nach Abschluss der Vorrunde auf den vorderen Plätzen?

E.M.: So wie ich die Kaderplanungen der Bayernligisten im Sommer beobachtet habe, ist es für mich keine Überraschung, dass die Liga so ausgeglichen ist. Natürlich haben einige der arrivierten Klubs nicht den optimalen Start hingelegt, man muss aber auch sagen das für jede Mannschaft von Platz 2 bis Platz 16 alles offen ist. Es sind ja gerade mal 14 Punkte Unterschied dazwischen. Von Platz 2 auf einen Abstiegsrundenplatz sind es gerade einmal 11 Punkte. Dies scheint vielleicht auf den ersten Blick viel zu sein, aber verliert man mal drei Spiele in Folge, kann man sich schnell in der Tabelle viel weiter unten finden. Ich finde die Liga dieses Jahr enorm spannend und attraktiv, tatsächlich gilt hier mehr als in einer anderen Liga: „Jeder kann jeden schlagen“. 

 

Ihr konntet bis jetzt nur bei einem einzigen Spiel mit dem kompletten Kader auflaufen, das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Ihr musstet von Spiel zu Spiel immer wieder die Reihen umstellen. Wie sehr behindert Euch das in Eurer Arbeit und wie stark beeinträchtigt es die Leistungen des Teams?

E.M.: Es ist natürlich nicht optimal wenn du immer wieder die Reihen umstellen musst. Wir haben uns aber im Sommer bewusst für einen qualitativ starken und breiten Kader entschieden, um Ausfälle  kompensieren zu können. Dies betrifft aber nicht nur uns. Auch andere Mannschaften müssen immer wieder auf Ihre Leistungsträger verzichten. So ist es eben im Sport, Du musst immer wieder mit Krankheiten oder Verletzungen rechnen. Es wäre schon enormes Glück, wenn Du über die ganze Saison auf den kompletten Kader zurückgreifen kannst.

Anton Zimmer ist zu den Sharks zurückgekehrt, aber mit Jonas Mikulic und Xaver Nagel haben uns aktuell zwei Spieler verlassen. Wird es für die Beiden Ersatz geben und sind noch weitere Verstärkungen, auch aufgrund der Verletzungsmisere, geplant?

E.M.: Aus jetziger Sicht planen wir weiterhin mit dem Kader, der uns aktuell zur Verfügung steht. Wir gehen davon aus, dass die verletzten Spieler bald wieder auf dem Eis stehen. Aktuell haben wir keine Langzeitverletzten, daher ist eine Nachverpflichtung nicht geplant. Das Transferfenster ist ja noch bis Mitte Februar offen, sollte sich die Situation um die Spieler und deren Verletzungen ändern, müssten wir eine Nachverpflichtung in Erwägung ziehen. Dies hängt aber immer davon ab, was der Markt aktuell hergibt und ob eine mögliche Nachverpflichtung sportlich, aber auch wirtschaftlich für den Verein Sinn macht. Das gleiche gilt auf der Torwartposition. Grundsätzlich halte ich die Augen offen, aber auch hier haben wir kein Druck, um eine Verpflichtung tätigen zu müssen. Sollte sich sportlich und wirtschaftlich etwas ergeben, was für uns Sinn macht, werden wir das intern besprechen. 

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und somit auch die Eventspiele in unserer Arena. Das Weihnachtsspiel gegen Peißenberg, Der Hüttenzauber gegen Landsberg und das Warrior Hockey Classic gegen Buchloe. Wie sehr freut Ihr Euch auf diese Spiele vor hoffentlich stattlicher Kulisse und wie sehr motiviert es die Mannschaft und das Team drumherum?

E.M.: Für den Verein und für die Mannschaft sind das sicherlich besondere Spiele. Viele Zuschauer, gute Atmosphäre und laute Stimmung. Es macht immer viel mehr Spaß, wenn die Halle voll und laut ist. Die Mannschaft pusht es nach vorne und sie holen das Maximale aus sich heraus. Wir müssen dies aber auch alles ausblenden und uns auf diese Spiele wie auf jedes andere vorbereiten, dann bin ich mir sicher dass es mit den Punkten auch klappt. 

Und zum Abschluss, was ist Dein größter Weihnachtswunsch für Dich und für die Mannschaft?

E.M.: Vor allem wünsche ich mir, dass wir verletzungsfrei durch die Saison kommen, dann ist mit dieser Mannschaft vieles möglich. Was am Ende dabei herauskommt, das weiß keiner von uns. Aber natürlich ist es der Wunsch jedes Sportlers, Trainers, und Managers auch das letzte Saisonspiel der Liga zu bestreiten

NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

U15

Heimsieg der U15 des ESC Kempten im „Länderspiel“

In einem spannenden Spiel gegen die Gäste des TEHV (Tiroler Eishockey Verband) setzten sich die Junghaie des ESC Kempten am vergangenen Samstag knapp, aber letztendlich hochverdient mit 3:2 (0:1; 2:0; 1:1) durch.

Im ersten Spieldrittel fand die U15-Mannschaft des Trainergespanns Limböck/Feldmeier noch nicht wirklich zu ihrem zuletzt gezeigten zielstrebigen Spiel und die wenigen Chancen führten nicht zum Torerfolg. Die Tiroler hingegen zeigten sich effektiver und nutzen eine der wenigen Möglichkeiten zur 0:1 Pausenführung.

Der zweite Spielabschnitt war klar das Drittel der Kemptener. Trotz teilweiser doppelter Unterzahl hielten sie die Tiroler mit vereinten Kräften vom erneuten Torerfolg ab und drehten das Zwischenergebnis durch Tore von Götzfried und Teichmann auf 2:1.

Nachdem die Kemptener in der 51. Minute durch einen Treffer von Götzfried nachlegten verkürzten die Gäste eine Minute später und machten die Schlussphase noch einmal spannend. Die Jungs und Mädels der Kemptener U15 bündelten nochmal alle Kräfte und brachten das hart erarbeitete 3:2 Endergebnis verdient in Ziel.

Das nächste Spiel der U15 findet am kommenden Sonntag in Peissenberg statt.

Flo Filser (ff)

U13

U13 des ESC-Kempten erfolgreich in Lechbruck

Am Samstag empfing der ERC Lechbruck die Mannschaft der Sharks aus Kempten.

Trotz eines verhaltenen Spiels stellten die Mädchen und Jungs der Sharks ihr Können erneut unter Beweis und gewannen das vierte Spiel von sechs. Bereits nach 12 Minuten erzielten die Junghaie ihr erstes Tor und gingen mit einer 0:1 Führung in die Pause. Im 2. Drittel trafen die Kemptener nach zwei Minuten Spielzeit erneut das gegnerische Tor und bauten ihre Führung zum 0:2 aus.

Auch wenn die Lechbrucker U13 ihre Chancen ebenfalls nutzen konnten und gleich 2-mal den Puck ins Kemptener Tor manövrierten, ließen die Sharks nicht nach und gingen mit einem 2:3 in die 2. Pause.

Im letzten Drittel erhöhten beide Mannschaften den Druck, wollte doch jeder den Sieg. Ein spannendes letztes Drittel mit vielen ungenutzten Torchancen auf beiden Seiten war zu sehen.

In der letzten Spielminute dann das Aufatmen. Dank des Treffers von Oscar Stumpf stand es am Ende 2:4 für die Sharks.

Bereits am kommenden Samstag begrüßen die Sharks den ERC Sonthofen in Kempten.

Ivonne Borst (ib)

U9

U9 des ESC-Kempten gewinnt Turnier in Memmingen

Hoch motiviert und zielstrebig legten die kleinsten Haie des ESC-Kempten gegen die Mannschaft aus Ravensburg los und überrannten den Gegner förmlich. Gegen das sehr schöne Passspiel und die geschlossene Mannschaftsleistung konnte die Ravensburger U9 nicht viel entgegensetzen und so gewannen die Sharks das Spiel deutlich.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Memmingen, Favorit und „Angstgegner“ der Sharks. Doch dieses Mal hatte Trainer Florian Eberle die kleinen Haie gut vorbereitet. Die kleinen Haie ließen sich nicht beirren und nahmen das Spiel in die Hand. Unermüdlich und mit viel Kampfgeist stürmten die Kemptner gegen Memmingen, setzten sich ab und gewannen das Spiel.

Nach der Pause hieß der Gegner Lindau. Die Little Sharks kämpften zwar tapfer, aber die Luft war raus. Am Ende fehlten den kleinen Haien Energie und Kraft, um auch dieses Spiel gewinnen zu können.

Eine tolle Teamleistung der kleinen Haie, die mit Platz eins im Turnier belohnt wurde!

Wer die kleinsten Sharks einmal live erleben möchte, hat dazu beim Turnier in Kempten am 14.12. ab 11:00 Uhr Gelegenheit. 

Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

Weiterer Abgang beim ESC Kempten

Weiterer Abgang beim ESC Kempten

Xaver Nagel schließt sich anderem Bayernligisten an

 

Der talentierte junge Torhüter war zu Saisonbeginn von den Mammuts aus Schongau nach Kempten gewechselt. In der Vorbereitung und in der Vorrunde konnte er zeigen welches Talent in ihm schlummert. Zuletzt musste er vermehrt Jakob Nerb den Vortritt lassen, der zur Zeit in hervorragender Form ist. Für einen jungen aufstrebenden Goalie ist es natürlich immer oberstes Ziel Spielpraxis zu bekommen. Daher war Xaver auch einem Vereinswechsel gegenüber nicht abgeneigt um seine Karriere voranzutreiben. Nachdem beim TSV Peißenberg Torhüter Korbinian Sertl nun verletzt ausfällt hat man dort dringenden Bedarf an einem Goalie mit Erfahrung in der Bayernliga und ist mit der entsprechenden Anfrage an den ESC herangetreten.

Der sportliche Leiter Ervin Masek erklärt wie es zu dem kurzfristigen Wechsel kam: “Wir wurden letzte Woche seitens der Peißenberg Miners über deren Interesse an Xaver Nagel informiert. In einen offenen Gespräch zwischen Xaver und mir habe ich ihn über das vorliegende Angebot informiert. Nach einigen Tagen Bedenkzeit beider Seiten haben wir uns dazu entschieden Xaver für einen Wechsel freizugeben. Auch die Gespräche mit Tobias Ende von den Miners verliefen immer fair, und die Wege trennen sich auf jeden Fall im Guten. Wir möchten uns bei Xaver für den Einsatz im Kemptener Trikot bedanken und wünschen Ihm bei den Miners alles gute.

Wir werden Stand heute mir unserem Torwartduo Nerb/Schubert weiter arbeiten, halten aber die Augen auf dem Markt offen und werden reagieren, sollten wir einen geeigneten Kandidaten auf der Torwartposition finden. Durch das lange Transferfenster habe wir aktuell keinen Druck, um sofort nachverpflichten zu müssen.

Spitzenspiel bleibt spannend bis zum Schluss

Spitzenspiel bleibt spannend bis zum Schluss

Kemptener Damen verlieren gegen den EC Bad Tölz erst im Penaltyschießen mit 6:7

 

Es war eine wilde Partie, die sich die beiden Top Teams der Runde am Sonntagabend im Kemptener Eisstadion lieferten. Die gut 100 Zuschauer in der ABW Arena konnten sich über viele Tore und ein hin und her wogendes Spiel freuen.

Kempten erwischte mit dem schnellen 1:0 durch Sonja Kullmann nach nur 28 Sekunden eigentlich den idealen Start, versäumte es danach aber die Partie in die Hand zu nehmen und das Spiel aus der Führung heraus zu bestimmen. Überzahlspiele wurde nicht ausgenutzt, obwohl es genug Gelegenheit dazu gab, im Gegenteil man fing sich sogar mit einer Spielerin mehr auf dem Eis zwei Gegentore ein. Ehe man sich versah lag man mit 1:4 im Rückstand. Bad Tölz zeigte sich abgeklärt und eiskalt im Abschluss. Ein Debakel bahnte sich an, vom Offensivpower der die Allgäuerinnen beim Hinspielsieg noch ausgezeichnet hatte sah man nur wenig. Immerhin gelang Tanja Eisenschmid das zwischenzeitliche 2:4, doch Tölz blieb weiterhin unbeeindruckt und stellte schnell wieder den drei Tore Vorsprung her. Und auch das 3:5, erneut durch Sonja Kullmann beeindruckte die Oberbayerinnen nicht wirklich, gerade eine gute Minute verging und es leuchtete 3:6 von der Anzeigetafel. Trotzdem veränderte sich das Spiel der Sharks seit dem 1:4 immer mehr, und der Druck der Hausherrinnen wuchs und wuchs. Nun ging es auch nur noch in eine Richtung, auch drei Tore Rückstand sind im Eishockey schnell aufgeholt. Mama Kullmann mit ihrem dritten Treffer und die nimmermüde Marie Delabre stellten das Ergebnis noch vor Ende des zweiten Drittels auf 5:6 und somit war alles offen für einen heißen Tanz im Schlussabschnitt.

Max Berger fand in der Kabine auch die richtigen Worte, denn nun ging es nur noch in eine Richtung. Chancen gab es im Minutentakt, Tölz nur noch mit einzelnen Entlastungsangriffen. Dennoch dauerte es bis zur 56. Spielminute in der Tanja Eisenschmid den erlösenden Ausgleich erzielte und einen Punkt für ihr Team sicherte. Sie war aber dann auch der tragische Held im anschließenden Shootout, sie machte alles richtig, verlud die Torhüterin doch ein cm fehlte zum Glück, ihr Schuss prallte vom Innenpfosten zurück aufs Eis. Die Gäste feierten den Zusatzpunkt ausgelassen, Kempten haderte mit den ersten 30 Minuten des Spiels. Trotzdem, großen Respekt an das Team der Allgäuerinnen, sie gaben nie auf, alle Rückschläge durch die Gegentore wurden weggesteckt, man glaubte immer daran das Spiel noch drehen zu können und holte alle Rückstände wieder auf. In der Tabelle ist nach wie vor alles offen, Bad Tölz steht mit einem Spiel mehr und drei Punkten Vorsprung wieder auf Platz eins, sollte es zur Punktegleichheit kommen haben die Allgäuerinnen durch den direkten Vergleich aber die Nase vorn. Weiter geht’s bereits am kommenden Samstag, dann steht die lange Auswärtsfahrt nach Crimmitschau an, hier ist noch eine Rechnung aus dem letzten Jahr offen, als man im Penaltyschießen den kürzeren zog.

Statistik:

ESC Kempten – EC Bad Tölz 6:7 n.P. (1:3,4:3,1:0,0:1)

Tore:

1:0 Kullmann S.(Delabre,Brugger)(1.),

1:1 Kubiczek (5.),

1:2 Kubiczek (7.),

1:3 Schwaab (Kubiczek,Gania)(20.),

1:4 Kubiczek (24.),

2:4 Eisenschmid (Delabre,Brugger)(28.),

2:5 Schwaab (30).

3:5 Kullmann S.(Kullmann C.Fritz)(33.),

3:6 Schrottenbaum (34.),

4:6 Kullmann S.(Kullmann C.,Barmasev)(35.),

5:6 Delabre (Eisenschmid,Neudert)(38.),

6:6 Eisenschmid (Delabre,Kullmann C.)(56.),

6:7 Hoyer (Pen.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

EC Bad Tölz: 12

Zuschauer: 114

Die verflixte Sieben

Die verflixte Sieben

ESC Kempten verliert mit 7:5 in Schweinfurt

Konnten die Sharks am Freitag den amtierenden Meister aus Königsbrunn noch mit sieben Treffern nach Hause schicken, so musste man am Sonntagabend selbst sieben Tore hinnehmen und ohne Punkte die Heimfahrt aus Unterfranken antreten. Und auch wenn man dabei fünf eigene Treffer erzielen konnte war die Niederlage beim Tabellenvorletzten klar verdient. Trainer Sven Curmann hatte am Freitag nach dem Sieg noch gewarnt: „Die Punkte die Du am Freitag holst sind erst dann etwas wert wenn Du am Sonntag nachlegen kannst,“ so seine Aussage. Doch seine Worte schienen nicht wirklich angekommen zu sein, ebenso wie die Warnung vor der Schweinfurter Top Angriffsformation mit Petr Pohl, Dylan Hood und Tomas Cermak. Die Reihe erzielte nämlich alle sieben Schweinfurter Treffer und hatte es dabei meist viel zu einfach aus Kemptener Sicht. Stand es nach dem ersten Abschnitt noch 0:0 so folgte der KO für die Gäste innerhalb 13 Minuten kollektivem Blackouts. 4:0 hieß es urplötzlich und die Partie war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon gelaufen. Die 23. bis 36. Spielminute würden die Sharks sicher gerne aus dem Protokoll löschen. Kurz vor der Pause traf Daniel Rau dann immerhin zum 4:1. Ein Fünkchen Hoffnung könnte beim 4:2 nach der Pause durch Nikolas Oppenberger noch aufgeglimmt sein doch spätestens das 5:2 durch Cermak zeigte auch die Abgeklärtheit der Gastgeber auf. Sie erzielten ihre Tore immer zum absolut richtigen Zeitpunkt. Der Doppelschlag durch Christopher Mitchell und Max Miller zum 5:4 brachte zumindest noch für einen kurzen Augenblick erneut einen Rest Hoffnung aber wieder war man unachtsam und es klingelte keine Minute später schon im Kemptener Gehäuse. Und auch nach dem erneuten Anschluss durch Florian Stauder zum 6:5 wurde es schnell wieder ernüchternd. Scheibenverlust im eigenen Aufbau und genau zwölf Sekunden nach Stauders Treffer fiel das Tor zum 7:5 Endstand. Zu viele eigene Fehler und die eiskalten Schweinfurter Stürmer sorgten letztendlich für die Niederlage. 

Sven Curmann fand in der Pressekonferenz gewohnt klare und deutliche Worte zum Spiel: „Wir haben heute unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt. Unser Zweikampfverhalten war heute ganz ganz schwach, vor allem in der Rückwärtsbewegung und im Spiel ohne Scheibe. Hier war es das schwächste Spiel seit ich Trainer in Kempten bin. Wir haben Zweikämpfe verloren, sind nicht über dem Mann geblieben. Schweinfurt hat heute ein richtig gutes Spiel gemacht und auch klar verdient gewonnen. Trotzdem stehe ich vor der Mannschaft, es gibt solche Tage und wir gewinnen und verlieren zusammen.“

Immerhin blieb das Highlight des Spiels den Sharks vorbehalten, dies war unbestritten das Tor von Christopher Mitchell. Er versenkte ein Bully zur Überraschung des Schweinfurter Torhüters per Direktschuss zum zwischenzeitlichen 5:3 in den Winkel.

Letztendlich bleibt eine vermeidbare Niederlage zum Ende der Hinrunde, welche die Sharks aber trotzdem auf einem sehr starken dritten Tabellenplatz abschließen.

Am kommenden Wochenende bleibt der Freitag spielfrei und am Sonntag geht es dann bei der EA Schongau weiter.

Statistik:

ERV Schweinfurt – ESC Kempten 7:5 (0:0,4:1,3:4)

Tore:

1:0 Cermak (Melchior,Hood)(24.),

2:0 Hood (Cermak)(30.),

3:0 Pohl (Cermak,Hood)(32.),

4:0 Hood (Pohl,Cermak)(37.),

4:1 Rau (Oppenberger)(39.),

4:2 Oppenberger (Rau)(42.),

5:2 Cermak (Teubner,Ewald)(47.),

5:3 Mitchell (49.),

5:4 Miller (51.),

6:4 Hood (52.),

6:5 Stauder (Rau,Zimmer)(57.),

7:5 Cermak (Hood)(57.).

Strafminuten:

ERV Schweinfurt: 8

ESC Kempten: 12

Zuschauer: 407

Revanche gelungen

Revanche gelungen

ESC Kempten fertigt den EHC Königsbrunn mit 7:3 ab

 

Traf es die Gäste aus Königsbrunn bereits schon länger vor der Begegnung in Kempten, so mussten dann auch die Sharks kurz vor der Partie gegen den amtierenden Meister weitere Ausfälle hinnehmen. Mit David Mische, Nikolai Streif, Florian Höfler und Filip Kokoska fehlten Trainer Sven Curmann gleich vier seiner gesetzten Stürmer. Dazu stand Jonas Mikulic nach seinem Abschied nicht mehr im Kader. Rotation war also wieder einmal angesagt in den Sturmformationen. Um überhaupt drei komplette Reihen zu haben rückte Verteidiger Tomas Kulhanek als Center in die dritte Angriffsformation und machte seine Sache dort sehr gut. Kempten zeigte von Beginn an wer Herr im Haus ist und legte mit zwei Treffern gleich einmal vor. Erst nach gut zehn Minuten konnten sich die Gäste etwas befreien und hatten dann auch eine starke Phase, in der  sie sich mit dem Anschlusstreffer noch vor der Pause belohnten. Nach der Pause hatten die Pinguine dann die größte Gelegenheit das Spiel noch auf ihre Seite zu ziehen. Fünf gegen drei und danach fünf gegen vier Überzahl spielten sie gegen den Gastgeber, konnten aber kein Kapital daraus ziehen. Mit Ablauf einer Strafe gegen Nikolas Oppenberger wurde dann bereits zu diesem noch frühen Zeitpunkt im Spiel die Entscheidung eingeleitet. Oppenberger stürmte von der Strafbank direkt in das Drittel der Gäste, fing dort einen Pass ab und schob Stefan Vajs die Scheibe durch die Beine zum 3:1 ins Tor. Genau 94 Sekunden vergingen danach, in denen Linus Voit und Tomas Kulhanek mit zwei weiteren Treffern den Spielstand auf 5:1 hochschraubten worauf Vajs im Gästegehäuse das Eis verließ und für David Blaschta Platz machte. Das zwischenzeitliche 5:2 der Brunnenstädter änderte nichts mehr an der Überlegenheit der Sharks, sie spielten die Partie souverän nach Hause. Mit zwei weiteren Treffern im Schlussabschnitt wurde das Ergebnis dann letztendlich auch sehr deutlich, der Schlusspunkt war den Gästen vorbehalten, das 7:3 war aber lediglich noch Ergebniskorrektur.

Auch wenn Kemptens Coach Curmann nach der Partie mit der Entstehung der  Gegentore nicht glücklich war, überwog doch ganz klar die Zufriedenheit über den klaren Sieg. „Die Jungs haben sich den Sieg heute verdient, morgen ist dann Regenerieren angesagt. Am Sonntag erwartet uns eine bockschwere Aufgabe in Schweinfurt. Ich sage es auch immer wieder zu meinen Spielern: Die Punkte die Du am Freitag holst sind erst dann  wertvoll wenn Du am Sonntag nachlegen kannst.“

Dabei helfen soll dann der Neuzugang und Rückkehrer Anton Zimmer der ab Sonntag spielberechtigt ist. Er wird dem momentan ausgedünnten Sturm auf jeden Fall gut tun, seine Offensivkraft und Scoringqualitäten sind ja aus der Vergangenheit weithin bekannt. Den Abschluss der Hinrunde möchte man sich auf jeden Fall mit Punkten versüßen, zudem ist die Liga weiterhin so ausgeglichen und eng dass jeder einzelne Zähler wichtig sein wird wenn es am Ende um die Qualifikation für die Playoffs geht.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Königsbrunn 7:3 (2:1,3:1,2:1)

Tore:

1:0 Oppenberger (Miller,Marquardt)(8.),

2:0 Miller (Schäffler,Seider)(10.),

2:1 Tausend (Reuter,Baur)(16.),

3:1 Oppenberger (Mitchell,Voit)(35.),

4:1 Voit (Stauder,Marquardt)(35.),

5:1 Kulhanek (Topol,Schirrmacher)(37.),

5:2 Kinzel (Reuter)(38.),

6:2 Landerer (Marquardt,Voit)(53.),

7:2 Mitchell (Miller,Marquardt)(55.),

7:3 Tausend (Sternheimer)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EHC Königsbrunn: 12

Beste Spieler:

ESC Kempten: Max Miller

EHC Königsbrunn: Dennis Tausend

Zuschauer: 912

# 71 IS BACK

# 71 IS BACK

Anton Zimmer kehrt zurück zu den Sharks

Es war ein herber sportlicher Verlust für die Kemptener als der erfolgreiche Stürmer vor der letzten Saison nach Füssen wechselte. Die Aufgabe „Oberliga“ war dann doch einfach zu reizvoll für den inzwischen 30jährigen. Mit 38 Scorerpunkten (22 Tore, 16 Vorlagen) in 49 Spielen zeigte er auch in der Oberliga seine Qualität und war damit einer der Topscorer im Team vom Kobelhang. Dort startete er auch ähnlich erfolgreich in die aktuell laufende Saison.

Sein Kontakt zum ESC war aber auch während seiner Zeit beim EVF nie abgerissen und man sah ihn immer wieder mal bei den Spielen der Sharks in der ABW Arena. Zudem wohnt er auch nur einen Puckwurf entfernt vom Kemptener Eisstadion.

Nun gelang es den Verantwortlichen an der Iller ihn zum ESC zurückzulotsen, worüber sich der sportliche Leiter Ervin Masek entsprechend freut: „ Wir freuen uns sehr dass wir Anton zurück nach Kempten holen konnten. Da er seinen Lebensmittelpunkt in Kempten hat, und auch die familiären Aufgaben mit seinem Nachwuchs nicht weniger werden haben wir mit ihm Gespräche über eine mögliche Rückkehr zu den Sharks geführt. Anton ist voll motiviert wieder vor den Kemptener Fans zu spielen und zu 100% bereit alles für die Mannschaft zu geben um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Wir bekommen mit ihm nicht nur mehr Qualität im Sturm und im Abschluss sondern sind auch für eventuelle Ausfälle im weiteren Saisonverlauf gewappnet.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich beim EV Füssen und Jogi Noack für die reibungslose Abwicklung des Transfers bedanken.“

Wir heißen unsere alte und neue # 71 herzlich in Kempten willkommen und wünschen Dir alles Gute und viel Erfolg Anton.