Löwen und Ratten

Löwen und Ratten

Waldkraiburg und Geretsried lauten die nächsten Gegner der Sharks

Nach der eher mageren Ausbeute von nur 2 Punkten trotz guter Leistungen am letzten Wochenende möchte man in Kempten nun nachlegen. Zwei schwere Aufgaben die da auf das Team von Sven Curmann warten. Am Freitag um 19.30 schlägt der Punktgleiche Tabellennachbar aus Waldkraiburg in der ABW Arena auf. Bereits in der Saisonvorbereitung ließ der Wiederaufsteiger mit starken Leistungen aufhorchen. Nach dem souveränen Auswärtssieg in Miesbach am letzten Sonntag dürfte das Team von Jürgen Lederer vor Selbstbewusstsein strotzend auftreten. Mit Daniel Hora und Jakub Sramek hat man den Topscorer sowie den drittplatzierten dieser prestigeträchtigen Wertung an Bord, dazu kommt mit Nico Vogl noch der neunt beste Bayernliga Scorer. Gemeinsam kommt das Trio bereits auf überragende 53 Punkte nach nur sieben Spielen. Vor allem diese drei gilt es also zu stoppen in ihrem Offensivdrang, eine anspruchsvolle Aufgabe für die Defensive um Kapitän Daniel Rau.

Am Sonntag um 17.30 warten dann die Riverrats aus Geretsried auf die Allgäuer. Gleich 12 Abgänge hatte Trainer Hans Tauber über den Sommer mit seinen Verantwortlichen zu ersetzen, was den Rats aber ordentlich gelungen ist. Einer soliden Vorbereitung folgte ein ordentlicher Saisonstart, aktuell rangiert das Team von der Isar mit 4 Punkten Rückstand zu den Sharks auf Platz 10 der Tabelle. Geretsried wird alles daran setzen um die Punkte am Sonntag zuhause zu behalten und ein sehr unangenehmer Gegner werden.

Für die Sharks gilt es mit voller Konzentration und Einsatz in die beiden Spiele zu gehen um möglichst viele Punkte zu ergattern. Der aktuelle vierte Tabellenplatz soll nach Möglichkeit zumindest verteidigt werden.

Sharks liefern Gladiators einen starken Fight

Sharks liefern Gladiators einen starken Fight

ESC Kempten verliert trotzdem gegen den TSV Erding

 Auch wenn am Ende ein deutlich aussehendes 2:5 auf der Anzeigetafel prangte so waren sich doch alle nach der Begegnung einig. Das Ergebnis klingt viel deutlicher als es die Partie war. Kempten hielt das Spiel lange offen und spannend und musste sich erst in den Schlussminuten geschlagen geben.

Spitzenspiel, Dritter gegen Erster, volle Hütte, so sollte es am Sonntagabend in der ABW Arena sein, beim Spiel der Sharks gegen die Gladiators aus Erding. Beide Mannschaften hatten mit 5 Siegen aus den ersten sechs Spielen einen sehr guten Saisonstart hingelegt, allein die Niederlage Erdings gegen den bis dahin Letzten aus Klostersee vom Freitagabend sorgte im Vorfeld doch für einiges Erstaunen. Nichtsdestotrotz die Favoritenrolle lag klar bei den Gästen. Mit einem stark besetzten Kader nimmt man den nächsten Anlauf auf die bayerische Meisterschaft. Und die Mannschaft von ex. Nationalspieler Thomas Daffner zeigte von Beginn auch warum. Mit viel Tempo ging es von der ersten Minute an Richtung Sharks Gehäuse und Jakob Nerb musste gleich mehrmals sein ganzes Können auspacken und seine Mannschaft mit spektakulären Saves vor einem frühen Rückstand bewahren. Die knapp 1100 Zuschauer bekamen von Beginn an eine temporeiche und hochklassige Bayernligapartie zu sehen. Beide Teams erspielten sich in der Folge hochkarätige Chancen, doch auch Nerbs Gegenüber Leon Meder im Erdinger Gehäuse zeigte sich in Bestform. Das Chancenplus lag aber auch weiterhin deutlich bei den Gästen. Bis eine Minute vor Drittelende hielt Kempten dem Druck stand, dann war es ein unmittelbar vor dem Tor abgefälschter Schuss von Elia Ostwald, der unhaltbar zur verdienten Gästeführung einschlug. Doch Kempten ließ sich nicht beeindrucken und so konnte Routinier Florian Stauder schnell nach der Pause eiskalt zum Ausgleich einnetzen. Erding aber weiterhin überlegen, mit viel Druck und starkem Forecheck. Die erneute Gästeführung dann quasi eine Blaupause des 0:1, der ehemalige Landshuter Ostwald zieht von der blauen Linie ab und direkt vor dem Tor fälscht ein Stürmer die Scheibe ab.  Doch erneut waren es die Allgäuer die das Spiel ausglichen, Tomas Kulhanek nahm sich aus spitzem Winkel ein Herz und zimmerte die Scheibe unter die Latte. Mit dem Unentschieden ging es auch in den letzten Abschnitt. Die Spannung war zum Greifen, wer würde die entscheidende Idee zum Sieg in der Tasche haben. Und es waren die Gäste, die das Schlussdrittel dann souverän und abgeklärt für sich entschieden. Die erneute Führung konnten sie 13 Minuten vor Ende erzielen, und auch wenn die Sharks alles daran setzten das Spiel erneut auszugleichen, jetzt setzte sich die Klasse der Gäste dann durch. Kempten musste mehr und mehr aufmachen, dies gab Erding mehr Raum und so fiel in der vorletzten Minute die endgültige Entscheidung. Das empty Net Tor zum 2:5 spielte letzten Endes keine Rolle mehr.

Statistik
ESC Kempten – TSV Erding 2:5 (0:1,2:1,0:3)

Tore
0:1 Brandl (Ostwald,Pfenninger)(20.)
1:1 Stauder (Schirrmacher,Mitchell)(23.)
1:2 Matheson (Ostwald,Forster)(30.)
2:2 Kulhanek (Schäffler,Oppenberger)(37.)
2:3 Ostwald (Forster,Matheson)(47.)
2:4 Forster (Modlmayr)(59.)
2:5 Matheson (Michl,Deubler)(ENG)(60.)

Strafminuten
ESC Kempten: 8
TSV Erding: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Jakob Nerb
TSV Erding: Leon Meder

Zuschauer 1076

Kampfgeist der Sharks Ladies wird belohnt

Kampfgeist der Sharks Ladies wird belohnt

Kempten gewinnt gegen Mannheim auch das zweites Saisonspiel

 

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis die Damen aus dem Allgäu die drei Punkte am Samstagabend gesichert hatten. Dies sah auch Coach Max Berger dementsprechend: „Das war heute ein Arbeitssieg, was unsere Mannschaft mit nur zwei Reihen geleistet hat war absolut klasse. Besonders im letzten Drittel haben sie alles gegeben und sich gemeinsam gegen die Mannheimerinnen gestellt.“

Mit gerade einmal 11 Feldspielerinnen und zwei Goalies musste der Kemptener Coach Vorlieb nehmen, zu viele Verletzte und Ausfälle stehen aktuell zu Buche. Gegen 18 Kurpfälzerinnen musste die Devise also lauten: Von Beginn an Druck machen und möglichst eine Führung herausspielen aus der es sich dann kontrolliert agieren lässt. Druck und Tempo waren da, ebenso  jede Menge Großchancen. Doch die glänzend aufgelegte Torfrau der Gäste sollte die Sharks an diesem Abend reihenweise zur Verzweiflung bringen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von  zwanzig Sekunden gelang zur Mitte des ersten Abschnitts aber dann doch die ersehnte Führung. Mannheim zeigte sich unbeeindruckt und erzielte schnell den Anschlusstreffer. Das Spiel von nun an eng und spannend. Chancen hüben wie drüben und mit zunehmender Zeit drängten die Maddogs mehr und mehr auf den Ausgleich. Vor allem im letzten Abschnitt verlegte sich das Geschehen immer weiter in Richtung des Kemptener Tores. Doch Carina Bartsch stand ihrer Gegenüber in Nichts nach und rettete mehrfach in höchster Not. Der Kräfteverschleiß machte sich immer weiter bemerkbar. Die Gäste mit einer Reihe mehr hatten durchaus den längeren Atem. Berger nahm zur Entlastung eine Auszeit um seinen Mädels etwas Luft zu verschaffen. Mit viel Wille wurde weiter verteidigt, bis Sonja Kullmann zeigte dass sie nichts verlernt hat. Mitten in die Vorwärtsbewegung Mannheims stach sie die Scheibe aus und startete ein sehenswertes Solo welches sie auch eiskalt mit dem viel umjubelten Treffer zum 3:1 Endstand abschloss. Zweiter Sieg im zweiten Spiel der neuen Liga, weiße Weste, besser hätte der Start in die Bayernliga für die Lady Sharks nicht laufen können. Am nächsten Samstag geht es zu den Damen des aktuellen DEL2 Meisters nach Regensburg. Auch hier wollen die Sharks wieder zubeißen und sich den nächsten Sieg holen. Die Stimmung in der Truppe ist auf jeden Fall prächtig und so möchte man auch in der Oberpfalz bestehen.

Statistik:

ESC Kempten – EKU Mannheim 1b 3:1 (2:1,0:0.1:0)

Tore:

1:0 Eisenschmid (Kullmann C.)(8.),

2:0 Kullmann C. (Kullmann S.)(9.),

2:1 Gehrsitz C. (Vorlicek,Halbgewachs)(12.),

3:1 Kullmann S. (56.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

EKU Mannheim 1b: 8

Zuschauer: 30

WIR TRAUERN UM KIM COLLINS

WIR TRAUERN UM KIM COLLINS

Mit Erschrecken haben auch wir erfahren, dass unser früherer Spieler Kim Collins, im Alter von nur 62 Jahren, viel zu früh verstorben ist.
Seine erste Station in Deutschland war 1984 die EA Kempten! Er kam damals als Stürmer zusammen mit Ken Latta (Trainer in Schongau) und wurde dann bei uns schnell zum Verteidiger umfunktioniert. Spielte danach sehr lange für Klostersee (und Miesbach, sowie Augsburger Panther)
Danach war er an verschiedensten Stationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Slowenien als Trainer tätig.
Wir sind in Gedanken bei seinen Hinterbliebenen.
(Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Sharks ringen die Piraten nieder

Sharks ringen die Piraten nieder

ESC Kempten gewinnt das Allgäuderby in Buchloe aber erst im Penaltyschießen

 

Nach dem Duell beim HC Landsberg am letzten Sonntag ging es für den Kemptener Coach Sven Curmann zum nächsten ex. Verein. Lange Jahre war er als Verteidiger an der Gennach aktiv.

Aber all dies blendet er, zumindest nach außen schon gut aus und geht fokussiert an die Aufgaben seiner Mannschaft heran. Verzichten musste er auf Jonas Mikulic, der junge Stürmer war nach seiner Spieldauerstrafe in Landsberg gesperrt.

Dafür stand nach seiner Verletzung zu Beginn der Vorbereitung erstmals Daniel Rau wieder im Kader.

Beide Teams von Beginn an aus einer soliden Defensive agierend, waren darauf bedacht keine Fehler zu machen. Die Unparteiischen leiteten die Partie sehr kleinlich, die Sharks hatten viel zu tun und gleich sieben Minuten Unterzahl im ersten Abschnitt zu überstehen. Doch die Defensive stand sehr gut und kaum wieder komplett hatte man selbst die Chance in Überzahl. Man ließ sich nicht lange bitten und Sergei Topol bestätigte seine aufsteigende Form mit dem Treffer zum 0:1. Keine Minute dauerte es bis Florian Stauder das 0:2 nachlegte. Auch der zweite Abschnitt wurde bestimmt von vielen Strafzeiten, vor allem Buchloe hatte immer wieder die Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu agieren. Und so kam es dann auch, die Hausherren konnten eine ihrer zahlreichen Überzahlchancen zum 1:2 nutzen. Bei fünf gegen fünf waren die Kemptener spielbestimmend, aber man verbrachte unter dem Strich zu viel Zeit auf der Strafbank. Ausgeglichen die Partie dann im letzten Drittel, Buchloe versuchte den Ausgleich zu erzielen, was dann zehn Minuten vor dem Ende auch gelang. Die Overtime brachte keinen Sieger hervor, so dass es zur Entscheidung in den Shootout ging. Zum Matchwinner wurden dann Goalie Xaver Nagel der alle Penaltys parierte und Sergei Topol, der mit dem einzigen Treffer den extra Punkt für sein Team sicherte. Am Sonntag kommt es dann im Spitzenspiel gegen Erding auch darauf an unnötige Strafzeiten zu vermeiden. Der bisher ungeschlagene Tabellenführer musste am gestrigen Abend die erste Niederlage einstecken, ausgerechnet das Schlusslicht aus Klostersee gewann, ebenfalls nach Penaltyschießen, bei den Gladiators. Erding wird mit Sicherheit mit einer extra Portion Motivation antreten um die verlorenen Punkte aus dem Allgäu zu entführen.

Statistik

ESV Buchloe – ESC Kempten 2:3 n.P. (0:2,1:0,1:0,1:0))

Tore:

0:1 Topol (Oppenberger)(17.),

0:2 Stauder (Miller,Kulhanek)(18.),

1:2 Wittmann (Dropmann)(37.),

2:2 Podrezov (Schurr)(50.),

2:3 Topol (Pen)

Strafminuten:

ESV Buchloe: 8

ESC Kempten: 15

Zuschauer: 452

Dicke Brocken

Dicke Brocken

Das Allgäuderby und der Spitzenreiter warten auf die die Sharks

Durchaus zufrieden kann man mit dem Saisonstart sein beim ESC Kempten. Einer Niederlage trotz starker Leistung stehen vier Siege gegenüber. Und, vor allem mit Peißenberg, Ulm und Landsberg, waren da schon richtig ansprechende Aufgaben dabei.

Und leichter wird es am bevorstehenden Wochenende ganz sicher nicht für das Team um den aktuellen Kapitän Mauro Seider.

Am Freitag gastiert man um 20.°° beim alten Weggefährten, den Pirates aus Buchloe. Das Allgäuderby sorgt seit Jahren für spannende und emotionsgeladene Spiele. Gegen die defensivstarken Ostallgäuer wird es wieder auf eine treffsichere Offensivabteilung ankommen. Hier scheint seit dem letzten Wochenende der Knoten geplatzt, mit 17 Treffern in zwei Spielen brannte man ein wahres Feuerwerk ab. Aber auch in der Defensive muss man wieder gewohnt stark stehen, mit dem gut eingespielten Trio Kraczyk, Petrak, Poderzov steht offensiv viel Stärke an Bord der Freibeuter. Dazu kommt mit Michal Telesz ein altbekannter Rückkehrer. Mit Johannes Wiedemann verlor man zwar seinen bärenstarken Rückhalt zwischen den Pfosten, dieser wurde aber mit Daniel Blankenburg von der EA Schongau gleichwertig ersetzt. Buchloe steht aktuell auf Platz 11 der Tabelle, hiermit ist man ganz sicher nicht zufrieden und wird versuchen gegen den Rivalen von der Iller zu punkten.

Das Topspiel des Wochenendes steigt dann am Sonntag um 17.30 in Kempten wenn der Dritte den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter aus Erding empfängt. Erding marschiert, wie bereits in der letzten Saison, bisher ungefährdet durch die Liga. In der letzten Saison als klarer Titelfavorit gestartet mussten die Gladiators jedoch überraschend im Halbfinale die Segel streichen. Dies möchte Thomas Daffner mit seinem Team in dieser Saison vermeiden, Ziel der Erdinger ist erneut die bayerische Meisterschaft. Auch schwere Prüfsteine wie Amberg, Miesbach oder der starke Aufsteiger aus Waldkraiburg konnten den Gladiators bisher nicht Paroli bieten. Mit 15 Punkten hat man die maximale Ausbeute an Bord. Die Sharks müssen eine Topleistung bieten um dem Favoriten Paroli zu bieten und Punkte im Allgäu zu behalten. Erding verfügt über einen geschlossen sehr starken Kader, mit Marco Deubler aus Füssen, Thomas Brandl aus Landshut und Lucas Golob aus Rosenheim konnte man hochkarätige höherklassige Spieler zur aktuellen Saison verpflichten, dazu kommt mit Kyle Brothers  und Cheyne Matheson ein starkes Ausländer Duo. Ankommen wird es beim Duell gegen den Spitzenreiter auch auf die gewohnt starke Unterstützung der Fans. Der ESC hat die Mission 1000 gestartet und hofft erneut auf eine vierstellige Besucherzahl in der ABW Arena.

Sharks machen erstes 6 Punkte Wochen-ende komplett

Sharks machen erstes 6 Punkte Wochen-ende komplett

ESC Kempten siegt mit überzeugender Leistung beim HC Landsberg mit 3:6

Was für ein Spiel, welche Emotionen.

In ganz souveräner Manier holt sich das Team von Sven Curmann allen Widrigkeiten zum Trotz den hochverdienten Sieg bei seinem ex. Club in Landsberg.

Nach dem überzeugenden Sieg am Freitag wollten die Sharks natürlich gleich nochmal nachlegen, wobei mit dem HC Landsberg ein ganz anderes Kaliber als Gegner gegenüber stand. Kempten in der gleichen Aufstellung wie gegen Pfaffenhofen, lediglich Danny Schubert rotierte zwischen die Pfosten. Es war von Beginn an das erwartete Spiel zweier starker Teams mit hoher Intensität.

Viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Doch leider kam die Wende im ersten Drittel dann ähnlich wie bereits in der Vorsaison. Da wurde ein Pfostenschuss von Frantisek Wagner als Tor gewertet welches das Spiel nochmals kippen lies. Dieses mal war es das 1:0 für Landsberg welches für Unmut sorgte. Danny Schubert hatte die Scheibe nach einem Schuss fest unter dem Schoner was eigentlich ein Bully nach sich zieht. Doch Jesper Bergsdorf der Schwede stocherte solange auf den Schoner von Schubert ein bis die Scheibe ins Tor trudelte. Trotz aller Proteste gaben die Unparteiischen den Treffer. Und während sich die Sharks wohl noch über die Entscheidung ärgerten reagierte Landsberg eiskalt und legte unmittelbar das 2:0 nach. Den nächsten Ärger gab es dann kurz vor der Pause. Auch Jonas Mikulic versuchte die Scheibe noch ins Tor zu stochern, diesmal lag sie aber frei auf dem Eis. Als Belohnung gab es eine völlig unverständliche 5 + Spieldauer Strafe gegen den Stürmer der Allgäuer. Sven Curmann konnte seine Spieler aber in der Kabine offensichtlich wieder in die Spur bringen. Tomas Kulhanek verkürzte kurz nach der Pause in Unterzahl auf 2:1 und man überstand die fünf Minuten somit schadlos. Und auch bei vier gegen vier trafen die Allgäuer, Sergei Topol konnte den verdienten Ausgleich erzielen. Und weiter zündeten die Special Teams der Allgäuer, in Überzahl war es dann Kevin Marquardt der einen Schuss von Florian Höfler über die Linie drückte. Ein ganz starkes Drittel der Sharks. Der bis dahin sehr starke Goalie Danny Schubert musste Mitte des Mittelabschnitts angeschlagen vom Eis, aber sein Backup Jakob Nerb machte die Sache gewohnt sicher und zeigt ebenso ein sehr starkes Spiel.  Mit viel Spannung ging es in den letzten Abschnitt eines emotionsgeladenen Derbys. Kempten nun ganz souverän mit der Führung im Rücken. Und es dauerte nicht lange bis David Mische mit einem Bauerntrick die Führung auf zwei Tore ausbaute. Kempten hatte das Spiel jetzt offensichtlich im Griff. In Unterzahl musste man zwar noch den Anschlusstreffer zum 3:4 hinnehmen, aber der erneut sehr starke  Topol zum 3:5 wie auch Linus Voit mit dem empty Net Goal zum 3:6 sorgten für den hochverdienten Sieg der Kemptener der ganz nebenbei Tabellenplatz drei bescherte.

Statistik
HC Landsberg: – ESC Kempten 0:0 (2:0,0:3,1:3)

Tore
1:0 Bergsdorf (Östling)(16.)
2:0 Klain (Mosler) (16.)
2:1 Kulhanek (Mische,Miller)(22.)
2:2 Topol (Kröber,Oppenberger)(29)
2:3 Marquardt (Höfler,Schirrmacher(33.)
2:4 Mische (Topol,Kulhanek)(45.)
3:4 Reichenender (Wagner,Hess)(53.)
3:5 Topol (58.)
3:6 Voit (Kröber,Oppenberger)(60.)(Eng.)

Strafminuten
HC Landsberg: 8
ESC Kempten: 11 + 5+20 Mikulic

Beste Spieler
HC Landsberg: Maximilian Herrmann
ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer 1080

Knoten geplatzt

Knoten geplatzt

ESC Kempten deklassiert den EC Pfaffenhofen mit 11:2

 

Es hat ein paar Spiele gedauert bis die Tormaschine der Kemptener so richtig ins Laufen kam. In den ersten drei Spielen der Saison haderte man vor allem mit der mangelnden Chancenverwertung. Doch im Spiel gegen die Hopfenstädter gelang endlich der ersehnte Befreiungsschlag, gleich elf Buden schenkte man den Oberbayern ein. Es dauerte zunächst noch 10 Minuten in denen das Spiel ausgeglichen war. Doch spätestens mit dem Doppelschlag mit Treffer zwei und drei innerhalb dreizehn Sekunden in Minute 13. war die berühmte Ketchupflasche geöffnet. Kempten gelang nun alles, Pfaffenhofen ergab sich mehr und mehr seinem Schicksal, was auch deren Coach Stefan Teufel im Anschluss monierte. Die Sharks hatten Blut geleckt und blieben bis zum Spielende am Drücker. Chance um Chance wurde sich herausgespielt und auch verwertet. Es waren auch alle vier Reihen die trafen, gleich acht verschiedene Torschützen trugen sich in Die Liste ein. Sven Curmann war vor allem darüber sehr erfreut. Endlich wieder mit an Bord war Nikolas Oppenberger, der Routinier steuerte gleich einen Treffer und eine Vorlage zum Kantersieg bei. Eine schöne Momentaufnahme die von den gut 600 Zuschauern auch gebührend honoriert wurde. Wichtig ist es nun die Leistung beim schweren Auswärtsspiel am Sonntagabend in Landsberg zu bestätigen.

Statistik:

ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 11:2 (4:1,4:1,3:0)

Tore:

1:0 Schirrmacher (Schäffler,Topol)(10.),

2:0 Topol (Schirrmacher,Schäffler)(13.),

3:0 Stauder (Voit,Mitchell)(13.),

3:1 Tlacil (Vrana,Hätinen)(14.),

4:1 Topol (Kulhanek,Miller)(15.),

5:1 Oppenberger (Seider,Schäffler)(26.),

6:1 Mitchell (Voit,Seider)(29.),

7:1 Miller (Mische,Landerer)(31.),

8:1 Mikulic (Oppenberger,Kröber)(34.),

8:2 Tlacil (Neubauer,Gebhardt)(37.),

9:2 Miller (Seider,Höfler)(41.),

10:2 Mikulic (Marquardt,Höfler)(49.),

11:2 Höfler (Landerer,Kröber)(56.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EC Pfaffenhofen: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Sergei Topol

EC Pfaffenhofen: Jan Tlacil

Zuschauer: 623

Der Ligaalltag hat die Sharks wieder

Der Ligaalltag hat die Sharks wieder

Pfaffenhofen und Landsberg sind die Gegner am Wochenende

Kaum sind Eröffnung der Bayernligasaison und das Highlight „Ladies Night“ vorbei steht mit dem dritten Wochenende der Saison wieder „Business as usual“ angesagt. Am Freitag um 19.30 kommt mit dem EC Pfaffenhofen der Tabellenfünfzehnte ins Allgäu. Die Eishogs hatten keinen idealen Start. Einer deutlichen 8:2 Niederlage in Geretsried folgten zwei weitere verlorene Spiele, mit 5:6 n.V. gegen Waldkraiburg und 7:4 in Miesbach. Im Gegensatz zu den Sharks mit bisher sieben Treffern erzielten sie jedoch bereits zwölf Tore, dies macht das Team von Stefan Teufel auch so gefährlich. Wie zuletzt gegen Ulm wird es auf eine starke Defensive und eine konsequente Chancenverwertung bei den Kemptenern ankommen um den nächsten Sieg einzufahren.

Am Sonntag um 18.°° erwarten die Riverkings aus Landsberg das Team von Sven Curmann. Für ihn und die Stürmer Florian Stauder und Christopher Mitchell geht es somit zurück in die Vergangenheit. Und dort wartet mit Lars Grözinger ein weiterer Bekannter. Viel Zeit für  Freude über das Wiedersehen wird nicht bleiben. Es ist, im Gegenteil, mit einem harten Fight zu rechnen. Beide Tabellennachbarn ( Kempten Platz 8, Landsberg Platz 9) hatten nicht den gewünschten Start in die Saison und schielen auf einen höheren Tabellenplatz der am Ende der Vorrunde die direkte Playoffqualifikation bedeutet. Bis dahin ist es natürlich noch ein sehr langer Weg, aber so eng wie sich die Bayernliga bis jetzt präsentiert könnte am Ende jeder einzelne Punkt wichtig sein, den man zu Beginn schon eingefahren hat.

Sharks fahren den ersten Dreier ein

Sharks fahren den ersten Dreier ein

Mit viel Kampf und Einsatz gewinnt der ESC Kempten 2:1 gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

 

Es war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Sven Curmann bis der Heimsieg unter Dach und Fach war. Dementsprechend erleichtert zeigte sich der Coach auch bei der abschließenden Pressekonferenz:“Wir sind momentan noch auf einem Weg und müssen unsere Identität finden. Die ersten 20 Minuten waren sehr glücklich für uns, das es da noch 0:0 steht. Das zweite Drittel war dann besser und wir gehen mit einer 2:1 Führung ins letzte Drittel. Ulm hat dann natürlich sehr gedrückt, aber über den Kampf und die Leidenschaft haben wir das Spiel nach Hause gebracht. Es war heute wieder ein Schritt nach vorne.“

Es war von Beginn an eine enge Partie mit Chancen auf beiden Seiten, das Momentum wechselte immer wieder zwischen beiden Seiten hin und her. Kempten hatte im Anfangsdrittel gleich sieben Minuten Unterzahl zu überstehen, konnte diese aber auch mit viel Einsatz gut verteidigen. Ulm verpasste in dieser Phase des Spiels in Führung zu gehen so dass es ohne Treffer in die erste Pause ging. Mitte des zweiten Abschnitts Kempten dann in Überzahl aber auch dies ohne Erfolg. Erst als die Devils wieder komplett waren konnten David Mische  und Florian Stauder mit einem Doppelschlag innerhalb zwei Minuten schon für eine Vorentscheidung sorgen. In Überzahl durften die Gäste durch Stefan Rodrigues nur fünf Minuten später auf 2:1 verkürzen. Von den knapp 1200 Zuschauern konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen dass er hier bereits den letzten Treffer gesehen hatte. Extrem motiviert und angriffslustig schickte Martin Jainz, der Ulmer Coach sein Team dann in den letzten Abschnitt. Doch das Bollwerk der Allgäuer hielt allen Angriffsversuchen stand, und zwischen den Pfosten hatte man mit Jakob Nerb erneut einen starken Rückhalt. Es wurde gekämpft und geblockt so gut es ging, dazwischen sorgte man mit eigenen Offensivaktionen immer wieder für Gefahr vor dem Gästegehäuse. Bezeichnend für den Einsatz ein letzter Block von Mitch Limböck 3 Sekunden vor Spielende, der schmerzhaft getroffen wurde, aber mit seinem Block die drei Punkte endgültig sicherte. Ein gelungener Abend im Rahmen der Ladies Night, am kommenden Freitag empfängt man dann den EC Pfaffenhofen zum nächsten Heimspiel.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 2:1 (0:0,2:1,0:0)

Tore
1:0 Mische (Miller,Schirrmacher)(31.)
2:0 Stauder (Höfler,Voit)(32.)
2:1 Rodrigues (Kischer,Klingler)(36.)

Strafminuten
ESC Kempten: 13
VfE Ulm/Neu-Ulm: 6

Beste Spieler
ESC Kempten: David Mische
VfE Ulm/Neu-Ulm: Valentin Der

 Zuschauer 1167