Sharks holen zumindest einen Punkt

Sharks holen zumindest einen Punkt

ESC Kempten verliert gegen den TSV Peißenberg mit 3:4 nach Verlängerung

 

Nichts ist so alt wie die Nachrichten von gestern. Gerade war noch zu lesen wie die Peißenberger Trainer ihr Team gegen die Sharks heiß machen werden, da trudelte auch schon die Meldung herein dass Stefan Ihsen und Josef Staltmayr Ihrer Ämter enthoben wurden. Trotz dem Halbfinaleinzug 2023 und dem Finaleinzug 2024 trennen sich der Wege der Erfolgscoaches und der Mannschaft. Vorübergehend übernehmen Teammanager Andy Pfleger und Armin Dallmayr die Miners.

Bei den Sharks kehrten Maximilian Schäffler und Mitch Limböck nach überstandener Krankheit ins Team zurück, dafür musste David Mische passen. Immerhin drei komplette Reihen hatte Sven Curmann zur Verfügung.

Und das Spiel begann gut aus Kemptener Sicht, bereits nach 30 Sekunden hatte Sergei Topol die riesen Chance zum 1:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Xaver Nagel im Miners Gehäuse. Besser machte es Sturmkollege Nikolas Oppenberger der sein Team nach vier Minuten in Führung brachte. Topol erhöhte zu Beginn des Mittelabschnitts auf 2:0 und Kempten schien das Spiel unter Kontrolle zu haben. Die Wende begann mit der ersten Strafzeit gegen Kempten, wie aus dem Nichts gelang den Gästen in Überzahl der Anschlusstreffer. Und eine Minute vor der zweiten Pause legten sie den Ausgleich nach. Peißenberg nun wesentlich besser im Spiel  konnte im letzten Abschnitt erstmals in Führung gehen. Doch die Sharks drängten auf den Ausgleich und der gelang Anton Zimmer auch. Der erste Punkt war gesichert, den Zusatzpunkt nahmen aber die Gäste mit nach Hause, Mit einer schönen Einzelleistung sorgte Ryan Murphy für den ersten Sieg der Miners unter dem neuen Trainergespann. Sven Curmann war aufgrund der aktuellen Krankheitswelle im Team zufrieden mit dem Punkt. Aktuell hangelt sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel und hofft weiter auf Rückkehrer aus dem Krankenlager.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 n.V. (1:0,1:2,1:1,0:1)

Tore:

1:0 Oppenberger (Schäffler)(4.),

2:0 Topol (Rau,Schirrmacher)(24.),

2:1 Engel (Simon,Vogl)(29.),

2:2 Vogl (Murphy)(40.),

2:3 Murphy (Hörndl)(47.),

3:3 Zimmer (Kröber)(56.),

3:4 Murphy (Vogl)(64.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

TSV Peißenberg: 4

Beste Spieler:

ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

TSV Peißenberg: Anton Engel

Zuschauer: 813

Volles Programm beim ESC

Volles Programm beim ESC

Die Sharks empfangen Peißenberg und reisen nach Ulm. Die Ladies dürfen beim ESV Kaufbeuren antreten.

Gleich 7 Spiele stehen für die Teams der Allgäuer am dritten Adventswochenende auf dem Programm, dazu kommt das Turnier der U9 in der heimischen ABW Arena.

 

Freitag 13.12.2024:

19.30 Sharks – Peißenberg Miners

19.30 Bayersoien/Peiting 1b – Sharks 1b

 

Samstag 14.12.2024:

11.°°  U9 Turnier in Kempten

15.35 U17 Peißenberg – ESC Kempten

17.°° U20 ESC Kempten – TSV Peißenberg

 

Sonntag 15.12.2024

17.°° U17 ESC Kempten – ESC Geretsried

18.°° Devils Ulm/Neu-Ulm – Sharks

18.15 ESV Kaufbeuren – Lady Sharks

So der gut gefüllte Spielplan für die Teams aus der Allgäumetropole.

Für die „großen“ Sharks geht es in zwei schweren Spielen darum den Platz im oberen Tabellenbereich weiter zu festigen. Doch mit Peißenberg und Ulm/Neu-Ulm stehen dabei zwei richtig dicke Brocken im Weg. Die Miners durchlaufen gerade ein Tief und kommen mit zuletzt fünf Niederlagen am Stück in die ABW Arena. Verletzte Spieler und der langfristige Ausfall ihres Top Torhüters Korbinian Sertl waren nicht auf die Schnelle zu kompensieren. Auf der Goalieposition hat man von den Sharks Xaver Nagel verpflichtet, er soll zwischen den Pfosten für die notwendige Stabilität sorgen, ebenfalls neu im Kader ist der ehemalige Landsberger Marius Klein. Auch ein belastendes Thema in Peißenberg ist natürlich die Situation um die Eissporthalle. Aktuell steht es in den Sternen ob der Spielbetrieb dort auch in der Zukunft stattfinden kann, es klafft ein großes Loch in der Finanzierung dringender technischer Arbeiten. Doch all diese Schwierigkeiten lassen einen Verein immer auch näher zusammenrücken und so werden die Miners alles dafür geben um in Kempten zu punkten und sich vom für ihr Team und ihre Verhältnisse nicht standesgemäßen neunten Tabellenplatz weiter nach oben zu schieben. Das Trainergespann Stefan Ihsen  und Josef Staltmayr wird sein Team entsprechend heißmachen.

Das Spiel am Freitagabend steht unter dem Motto „Weihnachtsspiel“. Die ersten 1000 Besucher im Stadion bekommen als kleines Zuckerl einen Schokoschneemann geschenkt.

Nicht weniger heiß wird es beim immer jungen Derby bei den Devils Ulm/Neu-Ulm hergehen. Am Sonntag um 18.°° fällt der erste Puck in der Eishalle am Donaubad. Einen großen Paukenschlag gab es vor kurzem an der Donau als man sich vom Erfolgstrainer der letzten Jahre Martin Jainz trennte. Der ehemalige Verteidiger hatte mit seinem Team bis dahin eine durchaus starke Saison gespielt und sich immer im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Entsprechend überraschend kam die plötzliche Trennung. Übernommen hat kein Unbekannter, Michael Bielefeld heißt nun der Verantwortliche an der Ulmer Bande. Mit dem EV Pfronten stand er zuletzt unter den Top 3 der Landesliga und leistete dort hervorragende Arbeit. Doch dem Ruf seines ex. Klubs konnte er nicht widerstehen und wechselte aus dem Allgäu zurück an die Donau.

Wer bei den Kemptenern aus dem Krankenlager zurück in den Kader kommt ist bis jetzt noch offen. Die Entscheidung hierüber wird Coach Sven Curmann erst am Donnerstagabend nach dem Abschlusstraining treffen können.

Eine spannende Aufgabe wartet auch auf die Lady Sharks. Nachdem sie gegen die Damen der DEL 2 Teams aus Regensburg und Crimmitschau bereits gewinnen konnten warten nun also die Damen der Kaufbeurer „Joker“ auf das Team von Max Berger. Der Kemptener Trainer  möchte mit seinem Team am Sonntagabend auch in der Erdgas Schwaben Arena nach Möglichkeit einen Sieg einfahren. In der Saisonvorbereitung hatte dies nach Penaltyschießen schon einmal geklappt. Kaufbeuren hat aber auch gegen die starken Tölzerinnen und Mannheimerinnen in sehr engen Spielen gezeigt was in dem Team steckt. Es wird auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit, aber wenn sich die Kemptener Damen erneut so treffsicher zeigen wie vor Wochenfrist beim 13:2 Sieg in Westsachsen sollte ein Sieg durchaus auch möglich sein. Man möchte dem aktuellen Tabellenführer aus Bad Tölz schließlich auf den Fersen bleiben.

NACHWUCHS WEITER ERFOLGREICH

NACHWUCHS WEITER ERFOLGREICH

U13

U13 gewinnt Derby nach Penalty-Schießen

Am Samstag empfing der ESC Kempten den ERC-Sonthofen vor rund 150 Zuschauern, die das Derby live mitverfolgen wollten. In einem spannenden Spiel bis zur letzten Minute standen sich die beiden Teams auf Augenhöhe gegenüber.

Bereits von Anfang an war das Spiel von Motivation, Stärke in den einzelnen Reihen und Gegenwehr gegenüber dem Gegner geprägt. Die hervorragenden Leistungen beider Torhüter verhinderten Tore auf beiden Seiten.

Erst vier Sekunden vor der ersten Pause gelang den Kemptenern das Bully für sich zu gewinnen und mit einem 1:0 ins zweite Drittel zu starten.

Auch im zweiten Drittel war den Zuschauern klar, dass sie ein spannendes Duell zwischen den Sharks und den Bulls zu sehen bekommen sollten. In der 21. Minute nutze Sonthofen die Chance und glich zum 1:1 aus.

Bereits drei Minuten später gingen die Junghaie aus Kempten erneut in Führung. Die Freude unter den Zuschauern war riesig. In der 36. Minute erzielte der ERC dann den Ausgleichstreffer. So gingen beide Mannschaften mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Auch im dritten Drittel merkte man schnell, wie konzentriert und fokussiert sich beide Teams auf dem Eis gegenüberstanden. Immer wieder hinderten sie sich gegenseitig auf das Tor zu gehen. In der 56. Minute erzielten die Bulls den Führungstreffer zum 2:3. Nur eine Minute später nutzen die Sharks ihre Chance zum Ausgleich.

So stand es mit dem Schlusspfiff 3:3 und beide Teams mussten sich im Penalty-Schießen beweisen.

Die Sharks aus Kempten starteten, doch durch eine Glanzleistung des gegnerischen Goalie fand der Puck seinen Weg nicht in das Tor. Auch Sonthofen konnte auf Grund der hervorragenden Leistung des Kemptener Goalies Ben-Luca Göger den Vorteil nicht nutzen. Zwei weitere Penalty-Versuche scheiterten, um eine der Mannschaft in Führung zu bringen. So stand es nach dem dritten Penalty weiterhin 3:3.

Das vierte Penalty-Duell starteten die Bulls. Erneut glänzte der Kemptener Torhüter Ben-Luca Göger und verhinderte die Führung von Sonthofen.

Doch Tim Schmid schoss Kempten schließlich zum 4:3. Ein unglaublicher Jubel unter den Spielern, Trainern, Betreuern und dem Publikum löste die Anspannung. Schließlich hatten sich die Mädchen und Jungs des ESC Kempten den Sieg hart erkämpfen müssen.

Am kommenden Samstag treffen die Sharks auf die River Kings in Landsberg.

Ivonne Borst (ib)

U15

U15 des ESC Kempten auswärts in Peissenberg erneut erfolgreich

Am vergangenen Sonntag war die U15 des ESC Kempten zu Gast beim TSV Peissenberg.

Wie zuletzt brauchten die Mädels und Jungs sowie Trainer Alessandro Feldmeier auch in diesem Spiel zunächst einiges an Geduld. Trotz zahlreicher sehr guter Chancen wollte der Puck im ersten Spieldrittel nur einmal den Weg in das Tor der gastgebenden Peissenberger finden.

Im zweiten Spielabschnitt lief es deutlich besser und die Kemptener Junghaie spielten eine 2:5 Führung heraus.

Auch im Schlussdrittel ließen die Kemptener nicht locker. Der U15-Torpremiere durch Moritz Schaaf kurz nach dem ersten Bully folgten noch weitere vier Treffer und am Ende stand ein 2:11 Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel des Peisenberger Eisstadions.

Im nächsten Spiel der U15 steht auswärts das Derby gegen den aktuellen Tabellenführer ERC Sonthofen an. 

 Flo Filser (ff)

Ein Tor für jede Stunde Busfahrt

Ein Tor für jede Stunde Busfahrt

Sharks Ladies fegen Crimmitschau mit 13:2 aus deren Halle

 

Busbeine, die berühmten Busbeine. Jedes Eishockeyteam kennt sie zu gut. Je länger die Fahrt zu einem Auswärtsspiel, umso schwerer sind die ersten Minuten auf fremdem Eis, Die Beine erscheinen oft wie eingeschlafen und schwer. Nicht so bei den Allgäuer Damen, gazellengleich starteten sie von der ersten Sekunde in die Begegnung, bereits nach 56 lag man mit zwei Toren in Führung. Vielleicht gab es für die Gasgeberinnen auch zu viele Nikolausplatzerl am Tag zuvor, auf jeden Fall waren sie im ersten Drittel hoffnungslos unterlegen. Mit 2:8 lagen sie nach dem ersten Abschnitt hinten, wurden vom Express der Ladies mit dem Hai auf den Trikots gnadenlos überrollt. Crimmitschau wechselte zur Pause die entnervte Torhüterin, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen konnte dass sie nach dem zweiten Drittel wieder zurück auf das Eis musste.

Beim Team von Max Berger klappte dagegen alles. Tempo, Spielfreude und auch die Torabschlüsse saßen endlich einmal. Und obwohl die Allgäuerinnen gerade mal mit zwei Reihen an den Start gingen war der deutliche Auswärtssieg nie gefährdet. Das man mit sechs Spielerinnen weniger auf der Bank ab dem zweiten Abschnitt dann ein wenig vom Gas ging ist nachvollziehbar, trotzdem hatte man das Spiel jederzeit unter Kontrolle und legte noch fünf weitere Treffer zum deutlichen aber auch verdienten Endstand nach. Letztendlich standen im altehrwürdigen Sahnpark Stadion mit den 13 Treffern ein Tor für jede Stunde Busfahrt auf der Anzeigetafel. 13 Stunden dauerten die An- und Abreise insgesamt, eigentlich eine Entfernung wie sie sonst nur Profi Teams unter die Räder nehmen müssen. Aber der absolut professionelle Auftritt der Allgäuerinnen passte dann auch wieder dazu. Auf jeden Fall bietet so eine Busfahrt doch auch genügend Gelegenheit den Sieg auf dem Heimweg ausgiebig zu feiern.

Statistik:

ETC Crimmitschau – ESC Kempten 2:13 (2:8,0:3,0:2)

Tore:

0:1 Brugger (Kullmann S,Delarbre)(1.),

0:2 Kajah (Kullmann C.)(1.),

0:3 Delarbre (Brugger,Eisenschmid)(6.),

0:4 Delarbre (Eisenschmid,Neudert)(7.),

0:5 Kullmann C (Kajah)(10.),

1:5 Ruschke (14.),

2:5 Brottka (Rossdeutscher,Ruschke)(16.),

2:6 Delarbre (Brugger,Eisenschmid)(18.),

2:7 Eisenschmid (Delarbre,Kaiser)(19.),

2:8 Eisenschmid (Neudert,Kullmann S.)(20.),

2:9 Kullmann S. (Delarbre,Brugger)(27.),

2:10 Eisenschmid (Brugger,Kullmann S.)(28.),

2:11 Delarbre (Kaiser)(34.),

2:12 Kullmann C. (Kaiser,Fritz)(50.),

2:13 Kullmann S. (Brugger,Delarbre)(59.).

Strafminuten:

ETC Crimmitschau: 12

ESC Kempten: 4

Zuschauer: 41

Sharks überzeugen mit Rumpftruppe gegen die Mammuts

Sharks überzeugen mit Rumpftruppe gegen die Mammuts

ESC Kempten gewinnt mit 8:4 bei der EA Schongau

Zu den aktuell verletzten Spielern fegt derzeit auch noch eine Grippewelle durch die Mannschaft, so dass Trainer Sven Curmann mit gerade mal 14 Feldspielern nicht einmal drei komplette Reihen aufbieten konnte. Kokoska, Kulhanek, Streif, Miller, Schäffler, Limböck, so die Liste der nicht einsatzbereiten Akteure auf Kemptener Seite. Von der eigenen U 20 konnte auch kein Spieler aushelfen, sie mussten zeitgleich mit der Ersten selbst in Miesbach ran. Genug Arbeit für die verbliebenen also, aber auch Gelegenheit zusammenzurücken und für die Ausfälle mitzukämpfen. Trotzdem starteten die Sharks mit viel Tempo in die Begegnung, Gleich zu Beginn gab es die ein oder andere gute Torchance. Doch in Führung gingen die im ersten Drittel eiskalten Gastgeber bereits in der dritten Minute. Kempten blieb weiter am Drücker und es waren die beiden Rückkehrer die das Spiel zu ihren Gunsten drehten, Zunächst erzielte Anton Zimmer mit dem Ausgleich sein erstes Tor seit seiner Rückkehr aus Füssen. Und auch David Mische traf gleich in der ersten Begegnung nach seiner Verletzungspause zur zwischenzeitlichen Führung. Das Spiel wogte insgesamt ziemlich wild auf beide Seiten hin und her und die Mammuts nutzen eine ihrer Gelegenheiten zum 2:2 Pausenstand kurz vor Drittelende.

Trainer Sven Curmann sprach in seiner Analyse nach dem Spiel von völlig offenen 20 Anfangsminuten, in denen Schongau aufgrund der zwingenderen Chancen auch durchaus hätte führen können. In der ersten Pause änderte der Kemptener Coach ein paar Kleinigkeiten und es lief nun deutlich besser im Spiel der Sharks. Nikolas Oppenberger war es dann vorbehalten sein Team mit einem Doppelschlag in den ersten vier Minuten des Mittelabschnitts wieder in Führung zu bringen. Einen Treffer erzielte der Routinier dabei in eigener Unterzahl. Kempten von nun an drückend überlegen und mit jeder Menge Torschüssen, gleich dreimal klingelt es dabei auch am Schongauer Pfosten, einzig ein Treffer sollte in diesem Drittel nicht mehr gelingen. Die einzelnen Schongauer Entlastungsangriffe fanden allesamt spätestens bei Danny Schubert im Gehäuse der Allgäuer ihr Ende. Spannung dann zum Schlussabschnitt, sollte Schongau nochmals herankommen oder würde Kempten den Vorsprung über die Zeit bringen? Die Antwort gaben die Illerstädter recht deutlich, zunächst gelang Timo Schirrmacher ein weiterer Treffer in Unterzahl danach erhöhten Sergei Topol und Christopher Mitchell auf ein beruhigendes 2:7. Schongaus Anton Egle gelang zwar noch ein Doppelpack aber der Schlusspunkt blieb dem Spieler des Abends vorbehalten, Nach einem Zuckerpass von Florian Stauder vollendete Oppenberger mit seinem dritten Treffer zum 4:8 Endstand. Die Sharks sacken verdiente drei Punkte ein und Curmann war sehr stolz auf sein dezimiertes Team welches den Fight gegen starke Mammuts angenommen hat und als Team füreinander gekämpft hat. Der Sieg hievt Kempten wieder auf Platz zwei der Bayernliga, aber nach wie vor geht es in der Tabelle sehr eng zu. Und am nächsten Wochenende warten mit Peißenberg und in Ulm zwei sehr starke und unbequeme Gegner. Gerade die richtige Zeit um wieder den ein oder anderen Spieler aus dem Krankenlager zurück ins Team zu bekommen.

Statistik
EA Schongau – ESC Kempten 4:8 (2:2,0:2,2:4)

Tore
1:0 Saal (Hummel,Greil)(3.)
1:1 Zimmer (Topol,Landerer)(9.)
1:2 Mische (Mitchell,Seider)(13.)
2:2 Greil (Hummel)(19.)
2:3 Oppenberger (Stauder,Marquardt)(22.)
2:4 Oppenberger (Landerer,Schirrmacher)(25.)
2:5 Schirrmacher (Marquardt)(43.)
2:6 Topol (Zimmer,Seider)(44.)
2:7 Mitchell (Höfler,Oppenberger)(48.)
3:7 Egle (Hegner)(49.)
4:7 Egle (Greil,Mühlegger)(51.)
4:8 Oppenberger (Stauder,Landerer)(57.)

Strafminuten
EA Schongau: 14
ESC Kempten: 10

Beste Spieler
EA Schongau: Stefan Saal
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 359

Bayernliga on the road

Bayernliga on the road

Drei der vier Kemptener Bayernligisten müssen auswärts ran

Viel Zeit werden die Teams der Sharks am Wochenende auf der Straße verbringen. Lediglich die U 17 darf am Samstag um 17.°° ein Heimspiel bestreiten, Gegner ist der EHC Bad Aibling. Doch es gibt noch mehr zu sehen in der ABW Arena, die „Zweite“ des ESC hat gleich zwei Heimspiele, am Freitag um 19.30 empfängt man die 1b der EA Schongau, das gleiche Duell steht auch bei den beiden ersten Mannschaften am Sonntag an, dann aber am Lech. Am Sonntag um 17.°° kommt dann der ESV Türkheim nach Kempten.

Die mit Abstand weiteste Reise treten die Lady Sharks an. Knapp 500 Km sind es bis nach Westsachsen, wo die Damen des ETC Crimmitschau warten. Für die Damen Bayernliga eigentlich eine viel zu weite Tour, aber so sind nun mal die Einteilungen der Verbände. Für das Team von Coach Max Berger geht es nach der Penaltyniederlage gegen Bad Tölz darum die nächsten Punkte einzufahren, ein Sieg bei den Damen des DEL2 Ligisten steht ganz oben auf dem Wunschzettel. Und auch die U 20 der Sharks ist unterwegs, am Sonntag tritt man beim TEV Miesbach an.

Fehlen nur noch die großen Sharks, Sven Curmann und seine Truppe machen sich zum Start der Rückrunde auf den Weg nach Schongau. Am Sonntag um 17.30 wartet dort mit den Mammuts ein aus den letzten Jahren gut bekannter und immer unbequemer Gegner. Schongau gilt als defensiv gut eingestelltes Team und ist immer physisch präsent und zweikampfstark. Auf gar keinen Fall täuschen lassen darf man sich von der Tabelle. Als aktuell sechzehnter fehlen den Mammuts gerade mal 3 Punkte auf Platz 10 und der Qualifikation zu den Pre Playoffs. Und die Gefährlichkeit der Teams aus dem Tabellenkeller hat man am letzten Sonntag in Schweinfurt bereits hinreichend erlebt. Es wird also darauf ankommen 100% motiviert und wachsam in die Begegnung zu gehen. Am letzten Wochenende schickten die Lechstädter den TEV Miesbach mit 4:1 nach Hause, es wird also erneut eine schwere Aufgabe für die Allgäuer. Wer am Sonntag in Schongau alles das Trikot mit dem Hai auf der Brust tragen wird ist aktuell noch ungewiss, es fegt zur Zeit eine Grippewelle durch den Kader, so dass sich das endgültige Lineup wohl erst am Sonntagvormittag entscheiden wird.

Verlassen kann man sich auf jeden Fall auf ausreichend Unterstützung der eigenen Fans, wie in jedem Jahr macht sich auch wieder ein Fanbus auf den Weg nach Schongau.

Ervin Masek zum Abschluss der Bayernliga Hinrunde

Ervin Masek zum Abschluss der Bayernliga Hinrunde

Ein Interview mit unserem sportlichen Leiter

Ervin Masek, die erste Hälfte der Vorrunde ist gespielt, eine gute Gelegenheit ein kleines Resümee zu ziehen.

Nach 15 Spielen auf Platz drei der Tabelle, das klingt doch nach eitel Sonnenschein beim ESC. Bist Du komplett zufrieden oder welches Potential zur Verbesserung siehst Du noch?

E.M.: Wenn man sieht, wie eng die Liga dieses Jahr beieinander ist, kann man mit dem dritten Tabellenplatz sicher zufrieden sein. Komplett zufrieden kann man natürlich nie sein, aber das ist, wie man sagt, „meckern auf hohem Niveau“. Man sieht über weite Strecken, zu was dieses Team fähig ist, allerdings darf man bemängeln, dass wir die Konstanz über mehrere Spiele noch nicht hinbekommen. Wir verpassen immer wieder die Chance uns in der Tabelle abzusetzen wenn wir die Chance dazu haben. Hieran müssen und wollen wir in der Rückrunde arbeiten um auch am Ende in den Play-offs zu stehen.

Mit Dingolfing und Waldkraiburg stehen die letzten zwei Aufsteiger ganz oben mit dabei, arrivierte Klubs wie Miesbach, Klostersee, Landsberg und auch der zweifache Meister Königsbrunn tun sich dagegen noch schwer ihre Dominanz der letzten Jahre wiederzufinden. Überrascht es Dich dass die Liga in dieser Saison so sehr ausgeglichen ist wie schon lange nicht mehr? Und wen erwartest Du nach Abschluss der Vorrunde auf den vorderen Plätzen?

E.M.: So wie ich die Kaderplanungen der Bayernligisten im Sommer beobachtet habe, ist es für mich keine Überraschung, dass die Liga so ausgeglichen ist. Natürlich haben einige der arrivierten Klubs nicht den optimalen Start hingelegt, man muss aber auch sagen das für jede Mannschaft von Platz 2 bis Platz 16 alles offen ist. Es sind ja gerade mal 14 Punkte Unterschied dazwischen. Von Platz 2 auf einen Abstiegsrundenplatz sind es gerade einmal 11 Punkte. Dies scheint vielleicht auf den ersten Blick viel zu sein, aber verliert man mal drei Spiele in Folge, kann man sich schnell in der Tabelle viel weiter unten finden. Ich finde die Liga dieses Jahr enorm spannend und attraktiv, tatsächlich gilt hier mehr als in einer anderen Liga: „Jeder kann jeden schlagen“. 

 

Ihr konntet bis jetzt nur bei einem einzigen Spiel mit dem kompletten Kader auflaufen, das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Ihr musstet von Spiel zu Spiel immer wieder die Reihen umstellen. Wie sehr behindert Euch das in Eurer Arbeit und wie stark beeinträchtigt es die Leistungen des Teams?

E.M.: Es ist natürlich nicht optimal wenn du immer wieder die Reihen umstellen musst. Wir haben uns aber im Sommer bewusst für einen qualitativ starken und breiten Kader entschieden, um Ausfälle  kompensieren zu können. Dies betrifft aber nicht nur uns. Auch andere Mannschaften müssen immer wieder auf Ihre Leistungsträger verzichten. So ist es eben im Sport, Du musst immer wieder mit Krankheiten oder Verletzungen rechnen. Es wäre schon enormes Glück, wenn Du über die ganze Saison auf den kompletten Kader zurückgreifen kannst.

Anton Zimmer ist zu den Sharks zurückgekehrt, aber mit Jonas Mikulic und Xaver Nagel haben uns aktuell zwei Spieler verlassen. Wird es für die Beiden Ersatz geben und sind noch weitere Verstärkungen, auch aufgrund der Verletzungsmisere, geplant?

E.M.: Aus jetziger Sicht planen wir weiterhin mit dem Kader, der uns aktuell zur Verfügung steht. Wir gehen davon aus, dass die verletzten Spieler bald wieder auf dem Eis stehen. Aktuell haben wir keine Langzeitverletzten, daher ist eine Nachverpflichtung nicht geplant. Das Transferfenster ist ja noch bis Mitte Februar offen, sollte sich die Situation um die Spieler und deren Verletzungen ändern, müssten wir eine Nachverpflichtung in Erwägung ziehen. Dies hängt aber immer davon ab, was der Markt aktuell hergibt und ob eine mögliche Nachverpflichtung sportlich, aber auch wirtschaftlich für den Verein Sinn macht. Das gleiche gilt auf der Torwartposition. Grundsätzlich halte ich die Augen offen, aber auch hier haben wir kein Druck, um eine Verpflichtung tätigen zu müssen. Sollte sich sportlich und wirtschaftlich etwas ergeben, was für uns Sinn macht, werden wir das intern besprechen. 

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und somit auch die Eventspiele in unserer Arena. Das Weihnachtsspiel gegen Peißenberg, Der Hüttenzauber gegen Landsberg und das Warrior Hockey Classic gegen Buchloe. Wie sehr freut Ihr Euch auf diese Spiele vor hoffentlich stattlicher Kulisse und wie sehr motiviert es die Mannschaft und das Team drumherum?

E.M.: Für den Verein und für die Mannschaft sind das sicherlich besondere Spiele. Viele Zuschauer, gute Atmosphäre und laute Stimmung. Es macht immer viel mehr Spaß, wenn die Halle voll und laut ist. Die Mannschaft pusht es nach vorne und sie holen das Maximale aus sich heraus. Wir müssen dies aber auch alles ausblenden und uns auf diese Spiele wie auf jedes andere vorbereiten, dann bin ich mir sicher dass es mit den Punkten auch klappt. 

Und zum Abschluss, was ist Dein größter Weihnachtswunsch für Dich und für die Mannschaft?

E.M.: Vor allem wünsche ich mir, dass wir verletzungsfrei durch die Saison kommen, dann ist mit dieser Mannschaft vieles möglich. Was am Ende dabei herauskommt, das weiß keiner von uns. Aber natürlich ist es der Wunsch jedes Sportlers, Trainers, und Managers auch das letzte Saisonspiel der Liga zu bestreiten

NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

U15

Heimsieg der U15 des ESC Kempten im „Länderspiel“

In einem spannenden Spiel gegen die Gäste des TEHV (Tiroler Eishockey Verband) setzten sich die Junghaie des ESC Kempten am vergangenen Samstag knapp, aber letztendlich hochverdient mit 3:2 (0:1; 2:0; 1:1) durch.

Im ersten Spieldrittel fand die U15-Mannschaft des Trainergespanns Limböck/Feldmeier noch nicht wirklich zu ihrem zuletzt gezeigten zielstrebigen Spiel und die wenigen Chancen führten nicht zum Torerfolg. Die Tiroler hingegen zeigten sich effektiver und nutzen eine der wenigen Möglichkeiten zur 0:1 Pausenführung.

Der zweite Spielabschnitt war klar das Drittel der Kemptener. Trotz teilweiser doppelter Unterzahl hielten sie die Tiroler mit vereinten Kräften vom erneuten Torerfolg ab und drehten das Zwischenergebnis durch Tore von Götzfried und Teichmann auf 2:1.

Nachdem die Kemptener in der 51. Minute durch einen Treffer von Götzfried nachlegten verkürzten die Gäste eine Minute später und machten die Schlussphase noch einmal spannend. Die Jungs und Mädels der Kemptener U15 bündelten nochmal alle Kräfte und brachten das hart erarbeitete 3:2 Endergebnis verdient in Ziel.

Das nächste Spiel der U15 findet am kommenden Sonntag in Peissenberg statt.

Flo Filser (ff)

U13

U13 des ESC-Kempten erfolgreich in Lechbruck

Am Samstag empfing der ERC Lechbruck die Mannschaft der Sharks aus Kempten.

Trotz eines verhaltenen Spiels stellten die Mädchen und Jungs der Sharks ihr Können erneut unter Beweis und gewannen das vierte Spiel von sechs. Bereits nach 12 Minuten erzielten die Junghaie ihr erstes Tor und gingen mit einer 0:1 Führung in die Pause. Im 2. Drittel trafen die Kemptener nach zwei Minuten Spielzeit erneut das gegnerische Tor und bauten ihre Führung zum 0:2 aus.

Auch wenn die Lechbrucker U13 ihre Chancen ebenfalls nutzen konnten und gleich 2-mal den Puck ins Kemptener Tor manövrierten, ließen die Sharks nicht nach und gingen mit einem 2:3 in die 2. Pause.

Im letzten Drittel erhöhten beide Mannschaften den Druck, wollte doch jeder den Sieg. Ein spannendes letztes Drittel mit vielen ungenutzten Torchancen auf beiden Seiten war zu sehen.

In der letzten Spielminute dann das Aufatmen. Dank des Treffers von Oscar Stumpf stand es am Ende 2:4 für die Sharks.

Bereits am kommenden Samstag begrüßen die Sharks den ERC Sonthofen in Kempten.

Ivonne Borst (ib)

U9

U9 des ESC-Kempten gewinnt Turnier in Memmingen

Hoch motiviert und zielstrebig legten die kleinsten Haie des ESC-Kempten gegen die Mannschaft aus Ravensburg los und überrannten den Gegner förmlich. Gegen das sehr schöne Passspiel und die geschlossene Mannschaftsleistung konnte die Ravensburger U9 nicht viel entgegensetzen und so gewannen die Sharks das Spiel deutlich.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Memmingen, Favorit und „Angstgegner“ der Sharks. Doch dieses Mal hatte Trainer Florian Eberle die kleinen Haie gut vorbereitet. Die kleinen Haie ließen sich nicht beirren und nahmen das Spiel in die Hand. Unermüdlich und mit viel Kampfgeist stürmten die Kemptner gegen Memmingen, setzten sich ab und gewannen das Spiel.

Nach der Pause hieß der Gegner Lindau. Die Little Sharks kämpften zwar tapfer, aber die Luft war raus. Am Ende fehlten den kleinen Haien Energie und Kraft, um auch dieses Spiel gewinnen zu können.

Eine tolle Teamleistung der kleinen Haie, die mit Platz eins im Turnier belohnt wurde!

Wer die kleinsten Sharks einmal live erleben möchte, hat dazu beim Turnier in Kempten am 14.12. ab 11:00 Uhr Gelegenheit. 

Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

Weiterer Abgang beim ESC Kempten

Weiterer Abgang beim ESC Kempten

Xaver Nagel schließt sich anderem Bayernligisten an

 

Der talentierte junge Torhüter war zu Saisonbeginn von den Mammuts aus Schongau nach Kempten gewechselt. In der Vorbereitung und in der Vorrunde konnte er zeigen welches Talent in ihm schlummert. Zuletzt musste er vermehrt Jakob Nerb den Vortritt lassen, der zur Zeit in hervorragender Form ist. Für einen jungen aufstrebenden Goalie ist es natürlich immer oberstes Ziel Spielpraxis zu bekommen. Daher war Xaver auch einem Vereinswechsel gegenüber nicht abgeneigt um seine Karriere voranzutreiben. Nachdem beim TSV Peißenberg Torhüter Korbinian Sertl nun verletzt ausfällt hat man dort dringenden Bedarf an einem Goalie mit Erfahrung in der Bayernliga und ist mit der entsprechenden Anfrage an den ESC herangetreten.

Der sportliche Leiter Ervin Masek erklärt wie es zu dem kurzfristigen Wechsel kam: “Wir wurden letzte Woche seitens der Peißenberg Miners über deren Interesse an Xaver Nagel informiert. In einen offenen Gespräch zwischen Xaver und mir habe ich ihn über das vorliegende Angebot informiert. Nach einigen Tagen Bedenkzeit beider Seiten haben wir uns dazu entschieden Xaver für einen Wechsel freizugeben. Auch die Gespräche mit Tobias Ende von den Miners verliefen immer fair, und die Wege trennen sich auf jeden Fall im Guten. Wir möchten uns bei Xaver für den Einsatz im Kemptener Trikot bedanken und wünschen Ihm bei den Miners alles gute.

Wir werden Stand heute mir unserem Torwartduo Nerb/Schubert weiter arbeiten, halten aber die Augen auf dem Markt offen und werden reagieren, sollten wir einen geeigneten Kandidaten auf der Torwartposition finden. Durch das lange Transferfenster habe wir aktuell keinen Druck, um sofort nachverpflichten zu müssen.

Spitzenspiel bleibt spannend bis zum Schluss

Spitzenspiel bleibt spannend bis zum Schluss

Kemptener Damen verlieren gegen den EC Bad Tölz erst im Penaltyschießen mit 6:7

 

Es war eine wilde Partie, die sich die beiden Top Teams der Runde am Sonntagabend im Kemptener Eisstadion lieferten. Die gut 100 Zuschauer in der ABW Arena konnten sich über viele Tore und ein hin und her wogendes Spiel freuen.

Kempten erwischte mit dem schnellen 1:0 durch Sonja Kullmann nach nur 28 Sekunden eigentlich den idealen Start, versäumte es danach aber die Partie in die Hand zu nehmen und das Spiel aus der Führung heraus zu bestimmen. Überzahlspiele wurde nicht ausgenutzt, obwohl es genug Gelegenheit dazu gab, im Gegenteil man fing sich sogar mit einer Spielerin mehr auf dem Eis zwei Gegentore ein. Ehe man sich versah lag man mit 1:4 im Rückstand. Bad Tölz zeigte sich abgeklärt und eiskalt im Abschluss. Ein Debakel bahnte sich an, vom Offensivpower der die Allgäuerinnen beim Hinspielsieg noch ausgezeichnet hatte sah man nur wenig. Immerhin gelang Tanja Eisenschmid das zwischenzeitliche 2:4, doch Tölz blieb weiterhin unbeeindruckt und stellte schnell wieder den drei Tore Vorsprung her. Und auch das 3:5, erneut durch Sonja Kullmann beeindruckte die Oberbayerinnen nicht wirklich, gerade eine gute Minute verging und es leuchtete 3:6 von der Anzeigetafel. Trotzdem veränderte sich das Spiel der Sharks seit dem 1:4 immer mehr, und der Druck der Hausherrinnen wuchs und wuchs. Nun ging es auch nur noch in eine Richtung, auch drei Tore Rückstand sind im Eishockey schnell aufgeholt. Mama Kullmann mit ihrem dritten Treffer und die nimmermüde Marie Delabre stellten das Ergebnis noch vor Ende des zweiten Drittels auf 5:6 und somit war alles offen für einen heißen Tanz im Schlussabschnitt.

Max Berger fand in der Kabine auch die richtigen Worte, denn nun ging es nur noch in eine Richtung. Chancen gab es im Minutentakt, Tölz nur noch mit einzelnen Entlastungsangriffen. Dennoch dauerte es bis zur 56. Spielminute in der Tanja Eisenschmid den erlösenden Ausgleich erzielte und einen Punkt für ihr Team sicherte. Sie war aber dann auch der tragische Held im anschließenden Shootout, sie machte alles richtig, verlud die Torhüterin doch ein cm fehlte zum Glück, ihr Schuss prallte vom Innenpfosten zurück aufs Eis. Die Gäste feierten den Zusatzpunkt ausgelassen, Kempten haderte mit den ersten 30 Minuten des Spiels. Trotzdem, großen Respekt an das Team der Allgäuerinnen, sie gaben nie auf, alle Rückschläge durch die Gegentore wurden weggesteckt, man glaubte immer daran das Spiel noch drehen zu können und holte alle Rückstände wieder auf. In der Tabelle ist nach wie vor alles offen, Bad Tölz steht mit einem Spiel mehr und drei Punkten Vorsprung wieder auf Platz eins, sollte es zur Punktegleichheit kommen haben die Allgäuerinnen durch den direkten Vergleich aber die Nase vorn. Weiter geht’s bereits am kommenden Samstag, dann steht die lange Auswärtsfahrt nach Crimmitschau an, hier ist noch eine Rechnung aus dem letzten Jahr offen, als man im Penaltyschießen den kürzeren zog.

Statistik:

ESC Kempten – EC Bad Tölz 6:7 n.P. (1:3,4:3,1:0,0:1)

Tore:

1:0 Kullmann S.(Delabre,Brugger)(1.),

1:1 Kubiczek (5.),

1:2 Kubiczek (7.),

1:3 Schwaab (Kubiczek,Gania)(20.),

1:4 Kubiczek (24.),

2:4 Eisenschmid (Delabre,Brugger)(28.),

2:5 Schwaab (30).

3:5 Kullmann S.(Kullmann C.Fritz)(33.),

3:6 Schrottenbaum (34.),

4:6 Kullmann S.(Kullmann C.,Barmasev)(35.),

5:6 Delabre (Eisenschmid,Neudert)(38.),

6:6 Eisenschmid (Delabre,Kullmann C.)(56.),

6:7 Hoyer (Pen.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

EC Bad Tölz: 12

Zuschauer: 114