Playoffs gebucht, Statement gesetzt

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

ESC Kempten schickt den Tabellenführer ERV Schweinfurt mit 7:1 nach Hause

Letztes Heimspiel der Bayernligavorrunde, Dritter gegen Erster. Es war angerichtet für ein Eishockeyfest am Freitagabend in der Kemptener Dewart Arena. Trainer Sven Curmann hebt ja immer wieder einmal gerne hervor, dass ihm dies die liebsten Spiele sind, sich mit den Besten auf Augenhöhe zu messen ist das Ziel seiner Mannschaft. Das es letztendlich ein Fest nur für die Anhänger des ESC unter den gut 1000 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena wird und mit einem so deutlichen Ausgang, damit hätte vor dem Spiel niemand gerechnet

7:1 gegen den Spitzenreiter im vorletzten Spiel, das ist ein deutliches Ausrufezeichen der Mannschaft auch in Richtung Playoffs. Das Team zeigte von der ersten Minute an eine geschlossene Leistung und den absoluten Willen den noch fehlenden Punkt für die sichere Teilnahme gleich am Freitagabend auf heimischem Eis zu holen. Einmal mehr war es die Paradereihe der Sharks die aus einer kompakten Einheit mit fünf der sieben Treffer noch ein bisserl herausragte. Filip Kokoska und Kevin Hu sorgten für eine frühe 2 Tore Führung, aus der man souverän agierte.Schweinfurt verkürzte zwar mit dem einzigen Treffer des Abends, aber alle weitere Bemühungen der Mighty Dogs fanden spätestens beim erneut überragenden Schlussmann des ESC, Jakob Nerb, ihr Ende. Spätestens mit dem 3:1 durch Kokoska war die Partie dann auch vorentschieden. Im Schlussabschnitt brachten sich die Gäste durch eine Vielzahl von Strafzeiten selbst aus dem Konzept. Kempten nutzte dies konsequent aus und entschied den Schlussabschnitt mit 4:0 für sich. Highlight dabei der letzte Treffer des Abends durch Kevin Hu. Der Stürmer der Sharks glänzt immer wieder durch seinen ansatzlosen Handgelenkschuss. Das er auch anders kann zeigte er mit einem satten Schlagschuss, und auch wenn der Schläger dabei in zwei Teile zu Bruch ging fand die Scheibe den Weg ins Tor.

Der Jubel nach dem Spiel fand kaum ein Ende, gleich mehrere Ehrenrunden mussten die Allgäuer für ihre Fans drehen und durften sich zu Recht feiern lassen. Am Sonntagabend folgt nun der Abschluss in Amberg und nach diesem Spieltag weiß man auch wer der Gegner im Viertelfinale wird. Die Möglichkeiten haben sich inzwischen reduziert, es wird entweder Landsberg, Klostersee, Dingolfing oder der TEV Miesbach werden, Für den Kemptener Trainer ist es egal, er schaut mit seinem Team von Spiel zu Spiel und gemeinsam werden sie jede Herausforderung annehmen.

Statistik:

ESC Kempten – ERV Schweinfurt 7:1 (2:0,1:1,4:0)

Tore:

1:0 Kokoska (Kulhanek,Hu)(4.),

2:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(7.),

2:1 Dana (Alksnis,Diel)(24.),

3:1 Kokoska (Hu,Mische)(37.),

4:1 Dopatka (Seider,Stauder)(49.),

5:1 Schäffler (Topol,Limböck)(54.),

6:1 Kokoska (56.),

7:1 Hu (Kokoska,Hlozek)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 14

ERV Schweinfurt: 16+(10 Alksnis)+(5+Spieldauer Helmle)

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

ERV Schweinfurt: Alexander Asmus

Zuschauer: 1009

Die Sharks im Endspurt

Die Sharks im Endspurt

Die Gegner für den ESC Kempten könnten am Wochenende nicht gegensätzlicher sein

Mit dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten der Eishockey Bayernliga bekommen es die Sharks am Wochenende zu tun. Am Freitagabend um 20.°° gastieren die Mighty Dogs aus Schweinfurt in der Dewart Arena im Allgäu. Über den Sommer wurde am Main ordentlich durchgelüftet und ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, angeführt vom erfahrenen Sergej Wassmiller hinter der Bande. Hochklassige Spieler wurden verpflichtet und das Konzept geht auf. Gemeinsam mit Königsbrunn drückte man der Liga seinen Stempel auf und steht kontinuierlich auf Platz eins oder zwei der Tabelle. Vor den letzten beiden Spieltagen ist klar, Schweinfurt möchte als Erster aus der Vorrunde gehen, um in einem möglichen Finale das Heimrecht zu haben. Im Hinspiel gab es eine 6:3 Niederlage für Kempten, allerdings hatte man damals schon mit vielen Ausfällen zu tun und konnte nur mit 14 Feldspielern antreten. Aktuell sieht es gut aus im Kader der Allgäuer, alle Mann außer den Langzeitverletzten an Bord, die Stimmung ist gut, mit Filip Kokoska und Tomas Kulhanek haben zwei der Leistungsträger ihre Verträge um je zwei Jahre verlängert. Es läuft rund, und mit der bekannten Heimstärke möchte man auf jeden Fall den letzten notwendigen Punkt für die direkte Playoffquali, besser aber noch die drei Punkte für das Heimrecht im Viertelfinale und Platz drei in der Tabelle sichern. Am vergangenen Sonntag haben sich beide Teams zufällig auf der Autobahnraststätte getroffen, Schweinfurt auf dem Weg nach Miesbach und die Sharks unterwegs nach Klostersee. In angeregten Gesprächen untereinander wurden da bereits die Fronten für das Spitzenspiel abgeklärt.

Ganz anders läuft es in dieser Saison beim ERSC Amberg. Die Wild Lions erleben eine Seuchensaison, geprägt von Verletzungen, Krankheit, Trainerwechseln und Spielerabgängen. Inzwischen musste man auch noch die rote Laterne vom Aufsteiger Burgau übernehmen. Schon länger steht fest dass die Wild Lions in die Abstiegsrunde müssen. Der Fokus der Oberpfälzer liegt ganz klar auf dem Klassenerhalt. Die Sharks dürfen Amberg auf keinen Fall unterschätzen, man wird sich von seinen Zuschauern positiv aus der Vorrunde verabschieden wollen und alles daran setzen mit einem Sieg gegen Kempten motiviert in den Abstiegskampf zu gehen. Auch am Sonntagabend um 18.°° braucht es also in Amberg eine voll konzentrierte Leistung um selbst mit einem positiven Ergebnis in Richtung Playoffs zu starten.

Die nächste Verlängerung

Die nächste Verlängerung

Auch Tomas Kulhanek bleibt dem ESC Kempten erhalten

Nach der erfolgreichen Verlängerung des Vertrages von Filip Kokoska vor einer Woche hat man sich nun mit dem nächsten Leistungsträger geeinigt. Auch Kulhanek unterzeichnet bei den Sharks gleich für zwei weitere Jahre. Nach dem er in der vergangenen Spielzeit mit Verletzungen zu kämpfen hatte spielt er in diesem Winter eine überragende Saison.

Aktuell steht der 24 jährige mit 37 Punkten auf Platz 30 der Bayernliga Scorertabelle. Für einen Verteidiger ein überragender Wert, deutlich besser als viele Stürmer der Liga. Er ist gemeinsam mit seinem Landsmann einer der Schlüsselspieler im Team von Sven Curmann. Seit Wochen in bestechender Form ist er einer der besten Verteidiger der Liga, wenn nicht sogar der Beste.

Ervin Masek zur gelungenen Vertragsunterzeichnung: „Ich bin froh, dass wir uns mit Tomas schon so früh in der noch laufenden Saison einigen konnten. Letztes Jahr wurde er noch durch seine Verletzung ausgebremst, aber heuer zeigt er wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er ist einer der fittesten Spieler, überzeugt mich aber vor allem auch durch seinen Einsatz, seinen Kampfgeist und sein sehr faires Zweikampfverhalten. Auch er fühlt sich in Kempten sehr wohl, die Entscheidung mit unserem punktbesten Verteidiger weiter zu arbeiten fiel uns also sehr leicht“.

ESC 1B verliert Derby gegen Oberstdorf knapp

ESC 1B verliert Derby gegen Oberstdorf knapp

Eisbären verteidigen am Ende gut

 

Im Derby gegen den EC Oberstdorf hatte die 1B das Nachsehen. Bis Mitte des Spiels war die Partie ausgeglichen, ehe Grimm die Gäste in doppelter Überzahl in Führung brachte. Becker und in Überzahl Schöll sorgten für den 0:3 Zwischenstand bis in Minute 50. In der Folge wollten die Sharks das Blatt noch wenden. Der Treffer von Kohler (53.) ließ Hoffnung aufkeimen. Oberstdorf wollte sich jedoch den Sieg nicht nehmen lassen. Die letzte Phase in einfacher und zum Ende in doppelter Unterzahl (empty net bei Kempten) verteidigten sie mit allen Mitteln, so dass es beim Endstand von 1:3 blieb.

Kempten liegt damit auf Platz 8 der Tabelle (16 Punkte). Mit einem Sieg kann Platz 7 zurückerobert werden.

 

Die nächsten Spiele:

Freitag, 23.01.2026, 20:00 Uhr in Memmingen (4./28 P.)

Sonntag, 01.02.2026, 16:30 Uhr, in Türkheim (2./39 P.)

Samstag, 07.02.2026, 17:00 Uhr, in Kempten (3. /37 P.)

Statistik:

ESC Kempten 1B : EC Oberstdorf

1:3 (0:0,0:1,1:2)

Tore:

0:1 Grimm (30., Schöll, Arnold)

0:2 Becker (46., Berker, Hindelang)

0:3 Schöll (50., Arnold, Tenzer)

1:3 Kohler (53., Hubbauer, Deragin)

Strafminuten:

Kempten: 12

Oberstdorf: 12 + 5 Hindelang

Zuschauer: 48

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

U13 KÄMPFT SICH AUF PLATZ 3 und U15 VERLIERT UNGLÜCKLICH

U13 KÄMPFT SICH AUF PLATZ 3 und U15 VERLIERT UNGLÜCKLICH

U13 kämpft sich auf Platz 3

Am Samstag empfing der ESC Kempten den EA Schongau im heimischen Stadion.

Die Kemptener traten souverän in ihrer gewohnten Spielstärke auf das Eis. In der 10. Spielminute konnten die Junghaie sich durchsetzen und den Puck zielsicher in das Tor bringen. Ab diesem Zeitpunkt dominierte der ESC das Spiel nach Belieben und erzielte bis zur ersten Drittelpause zwei weitere Treffer.

Auch nach der ersten Pause waren die Sharks die deutlich überlegenere Mannschaft und bauten ihren Vorsprung in der 22. Spielminute zum 4:0 aus. Danach kam es zum Bruch im Spiel der Kemptner und sie überließen das Spielfeld fast kampflos den Schongauern. Aufgrund liegen gelassener Chancen, vieler Alleingänge und einer müden Abwehr der Sharks gelang es dem EA Schongau durch drei schnelle Treffer den großen Vorsprung auf 4:3 zu reduzieren. Bis zum Ende des 2. Drittel konnten beide Mannschaften nochmals Punkten und gingen mit einem Ergebnis von 5:4 in die Kabinen.

Im 3. Drittel nutze der EA Schongau seine wenigen Chance effektiv und ging durch zwei Treffer mit 5:6 in Führung. Trainer Mitch Limböck fand wie immer die passenden Worte, um die Junghaie zu motivieren. Der ESC kämpfte sich zurück ins Spiel und eine deutliche Überlegenheit herrschte auf dem Eis. Bis zum Schlusspfiff punkteten die Junghaie noch dreimal und freuten sich über den 8:6 Sieg im heimischen Stadion. Damit steht die U13 des ESC Kempten momentan auf Platz 3 der Tabelle.

Bereits am kommenden Samstag empfängt der ESC Kempten die Devils aus Ulm.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Niki Hiltner

U15 verliert unglücklich in Königsbrunn

Am Freitagabend reisten die Junghaie des ESC Kempten nach Königsbrunn zu den Pinguinen. Nachdem der erste Bully um 19:30 Uhr viel, zeigte sich dem Publikum ein rasantes Spiel, bei dem sich beide Teams nichts zu schenken hatten. Unermüdlich kämpften beide Mannschaften um jeden Puck und hinderten den jeweiligen Gegner daran, gefährlich aufs Tor zu kommen.  Und so endete das erste Drittel mit einem 0:0.

Das 2. Drittel konnte Königsbrunn mit zwei Treffern für sich gewinnen. Immer wieder scheiterten die Sharks an der guten Königsbrunner Torhüterin Cora Seifert.

Das 3. Drittel wurde durch spielerische Stärke und gekonnte Zuspiele dominiert. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Die Junghaie nutzten durch drei Treffer ihre Chancen, um mit 2:3 in Führung zu gehen. Wie schon im gesamten Spielverlauf kämpften der EV Königsbrunn und der ESC Kempten unermüdlich um den Puck und hinderten den Gegner, zielsicher Richtung Tor zu kommen. Den Pinguinen gelang der Ausgleichstreffer in der 52. Spielminute, um sofort im Gegenzug den erneuten Rückstand hinnehmen zu müssen. Kämpferisch traten beide Teams dem Gegner offen gegenüber. Nur 4 Minuten vor Spielende erzielten die Königsbrunner ein Tor, um in der 59. Spielminute erneut zu punkten und das Spiel mit einem Endstand von 5:4 für sich zu entscheiden.

Am kommenden Samstag geht es für die U15 nach Sonthofen.

Ivonne Borst (ib)

Hoher Besuch aus Kanada

Hoher Besuch aus Kanada

ESC Kempten überzeugt beim Auswärtssieg in Klostersee

Die Eltern von Kemptens Topscorer Kevin Hu waren am Wochenende aus Kanada eingeflogen und begleiteten ihren Sohn und das Team zum Auswärtsspiel in Grafing. Inmitten der zahlreichen Kemptener Fans hatten sie sichtlich Spaß am Spiel der Allgäuer und an der Leistung ihres Sprösslings. Mit einem Hattrick hatte er einmal mehr maßgeblichen Anteil an einem starken Auftritt der Sharks.

 Fünfter gegen Dritter, ein Punkt Unterschied, der nächste Krimi um die direkte Playoffquali stieg am Sonntagabend in der Grafinger Wildbräu Arena. Beide Teams konnten am Freitagabend nicht punkten, Klostersee brachte eine Niederlage aus Schweinfurt mit und Kempten unterlag Peißenberg vor heimischem Publikum. Seit vielen Jahren konnten die Sharks keine Punkte in der Scheune ergattern, eine Mammutaufgabe also für das Team von Sven Curmann. Gegenüber  dem Freitag rückte Roman Schwarz von der U20 mit in die Aufstellung. Wie schon mehrfach in dieser Saison zeigte Kempten nach einer Niederlage eine super Reaktion. Von Beginn an hoch konzentriert und defensiv hervorragend organisiert ließ man die Hausherren in den ersten zwei Dritteln nicht gefährlich ins Spiel kommen. Maximilian Schäffler und Kevin Hu schossen eine frühe und beruhigende zwei Tore Führung heraus, aus der man das Spiel routiniert  bestritt. Auch wenn die Gastgeber immer wieder den Rückstand verkürzen konnten, so hatte man die perfekten Antworten in Form von Toren zum richtigen Zeitpunkt parat. Den Anschlusstreffer Klostersees konterte Martin Hlozek mit dem 1:3 und auch auf das 2:3 unmittelbar nach der Pause hatte Hu mit dem 2:4 die richtige Antwort parat. Die Hausherren hatten die Reihen umgestellt und sorgten im Schlussabschnitt für mehr Druck. Lohn war der erneute Anschluss, aber die Schlussoffensive durchbrach Kemptens Nr.8 mit seinem dritten Treffer ins leere Tor. Der einzige Kritikpunkt wäre vielleicht die Chancenverwertung, hier hätte man in den ersten beiden Abschnitten deutlicher Führen können. Aber mit den Grafingern hatte man auch einen starken Gegner, die muss man in ihrer eigenen Halle überhaupt erst mal schlagen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und auch wenn Hu mit seinem Hattrick zum Spieler des Abends gewählt wurde, so waren es  doch alle Akteure, die diese Auszeichnung verdient hatten. Hu’s kongenialer Sturmpartner Filip Kokoska glänzte mit fünf Assists bei fünf Toren. In der Defensive wurde konsequent gearbeitet. Mason Palmer und Tomas Kulhanek räumten und blockten mit ihren Kollegen so gut wie alles aus dem Weg was in Richtung Gehäuse von Jakob Nerb kam. Und auch der Schlussmann der Sharks zeigte einmal mehr eine klasse Leistung mit seinen Paraden. Die Special Teams funktionierten, während man den Hausherren in Unterzahl nicht viel zuließ, erzielte man selbst zwei Treffer in Überzahl. Das Spiel war ein Paradebeispiel dafür, was man unter einer geschlossenen Mannschaftsleistung versteht.

Mit Klostersee, Landsberg, Miesbach, Waldkraiburg und Dingolfing verloren alle fünf Teams direkt hinter dem ESC. Bei aktuell sechs Punkten Vorsprung auf Platz sieben braucht es nun also noch einen Punkt um am Ende sicher direkt in den Playoffs zu stehen. Aber vor den Spielen gegen Schweinfurt und in Amberg ist das Ziel ganz klar: Platz drei und das Heimrecht im Viertelfinale ist es was man nun erreichen will.

Statistik
EHC Klostersee – ESC Kempten 3:5 (1:2,0:1,2:2)

Tore
0:1 Schäffler (Kulhanek,Kokoska)(5.)
0:2 Hu (Kokoska,Miller)(8.)
1:2 Roeder (Hilger,Quinlan)(19.)
1:3 Hlozek (Kokoska,Schäffler)(25.)
2:3 Kauppila (Gagnon)(41.)
2:4 Hu (Mische,Kokoska)(49.)
3:4 Quinlan (Dengl,Roeder)(57.)
3:5 Hu (Kokoska,Palmer)(60.) 

Strafminuten
EHC Klostersee: 8
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
EHC Klostersee: Luka Kauppila
ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer 559

Knappe Niederlage

Knappe Niederlage

ESC Kempten verliert mit 3:4 gegen Peißenberg

Sichtlich enttäuscht zeigte sich Kemptens Trainer Sven Curmann nach dem hochklassigen Spiel seiner Sharks vor über 1000 Zuschauern  gegen einen der besten Gegner die in dieser Saison bis jetzt in der Dewart Arena zu Gast waren.

„Wir sind super enttäuscht heute, wir haben uns viel vorgenommen. Kämpferisch kann ich den Jungs nichts vorwerfen, was mich enttäuscht ist die Art und Weise wie wir die Gegentore bekommen. Das sind Sachen die wir unter der Woche besprechen und das ärgert mich dann. Dann auch zu viele Scheibenverluste, wie haben es nicht geschafft das Spiel heute einfach zu halten. Peißenberg hat das heute einfach und geradlinig gespielt und dadurch immer für Gefahr gesorgt. Das war bereits im ersten Drittel so, ich habe selten so ein Drittel gesehen, in dem es so viele klare Torchancen auf beiden Seiten gibt. Das war heute einfach nicht gut genug, so ehrlich muss man sein. Trotzdem alledem, wir haben jetzt ein Spiel verloren, gegen einen Gegner der es heute auch verdient und einfach mehr investiert hat als wir. Das müssen wir einfach akzeptieren. Jetzt heißt es Krone richten, Kopf nach oben nehmen und uns voll auf den Sonntag  in Klostersee fokussieren. Da brauchen wir mehr Ernsthaftigkeit, das müssen wir anders angehen als heute. Dann kommen wir auch wieder zurück in die Spur, aber heute geht der Sieg verdient nach Peißenberg.“

Wie gewohnt klare und ehrliche Worte seitens des Trainers.

Dabei war es über die gesamten sechzig Minuten eine ganz enge Partie, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Von der ersten Sekunde an beide Teams mit viel Tempo nach vorne und sehr guten Torchancen. Die Gäste gingen nach einem schön ausgespielten Konter durch ihren starken Importspieler Weiland Parrish in Führung. Das Momentum pendelte hin und her, beide Teams weiter mit guten Chancen, aber auch zwei starken Torhütern, Xaver Nagl bei Peißenberg und Jakob Nerb auf Sharks Seite. Kurz vor der ersten Pause nahm sich Tomas Kulhanek ein Herz und hämmerte die Scheibe zum verdienten Ausgleich in den Torwinkel. Filip Kokoska erzielte dann mit einem sehenswerten Treffer die erstmalige Führung für sein Team, doch keine Minute später gelang den Gästen schon wieder der Ausgleich. Das Spiel weiterhin offen, Kempten zog zwei Strafen kurz hintereinander, die jedoch ohne Folgen blieben. Wieder komplett war es Sergei Topol, der für die erneute Führung der Sharks sorgte. Kurz vor Drittelende dann die große Gelegenheit zur Vorentscheidung. Mit einer fünfminütigen Überzahl startete Kempten in den Schlussabschnitt, die letzten beiden Minuten sogar in doppelter Überzahl. Doch man ließ die große Chance ungenutzt, war zu verspielt, nahm zu wenig Schüsse und versuchte den Puck ins Tor zu tragen. Die Miners verteidigten die fünf Minuten clever und drehten das Spiel dann durch zwei weitere Parrish Treffer doch noch zu ihren Gunsten. Die Lage in der Tabelle wird nun immer enger, auf den ersten Preplayoffplatz 7 sind es nur noch drei Punkte Vorsprung. Somit ist die Begegnung am Sonntag in Klostersee umso wichtiger um das Ziel direkte Qualifikation zu erreichen.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 (1:1,2:1,0:2)

Tore:

0:1 Parrish (Vogl)(3.),

1:1 Kulhanek (Hu,Hlozek)(20.),

2:1 Kokoska (Mische,Hu)(29.),

2:2 Hörndl (30.),

3:2 Topol (Kokoska,Stauder)(36.),

3:3 Parrish (Haloda,Lautenbacher)(48.),

3:4 Parrish (Vogl,Murphy)(52.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

TSV Peißenberg: 7

Beste Spieler:

ESC Kempten: Sergei Topol

TSV Peißenberg: Weiland Parrish

Zuschauer: 1067

ESC 1B verliert gegen Fürstenfeldbruck 1B und EV Bad Wörishofen

ESC 1B verliert gegen Fürstenfeldbruck 1B und EV Bad Wörishofen

FFB 1B gewinnt verdient – Sharks gegen Tabellenführer dieses Mal ohne Punkte

 

1B aus Fürstenfeldbruck startete besser ins Spiel. Die erste Führung konnte Winter ausgleichen und im Mittelabschnitt den Führungstreffer markieren (2:1). Ab dann waren die Gäste aktiver und drehten das Spiel in eine 2:3-Führung. Kempten legte alles in die Waagschale. Selbst eine 5:3 Überzahlsituation konnte nicht genutzt werden. Fürstenfeldbruck geht als verdienter Sieger vom Eis.

 

Gegen den Tabellenführer, EV Bad Wörishofen, wollte man ähnliche Stärke wie im Heimspiel zeigen. Dieses Mal waren die Hausherren abgeklärter. Dem 2:0 folgte der Anschluss durch Winter. Im weiteren Verlauf war Kempten nicht mehr erfolgreich, im Gegensatz zum Gastgeber: zunächst  das 3:1, dann ein Doppelschlag innerhalb von 18 Sekunden und ein weiterer Treffer zum Endstand von 6:1 waren das Ergebnis.

Kempten rutscht damit auf Platz 8 der Tabelle (16 Punkte) und muss sich anstrengen, den Anschluss nicht zu verpassen.

 

Spannend wird das nächste Heimspiel am Samstag, den 17.01.2026, um 17.00 Uhr gegen den EC Oberstdorf (8 P).

Statistik:

ESC Kempten 1B : EV FFB 1B

2:3 (1:1,1:2,0:0)

Tore für Kempten:

1:1 Winter (17., Brugger, Linnartz)

2:1 Winter (26., Egli)

Strafminuten:

Kempten: 6 + 5 Kohler + 20 Lipp

FFB: 6

Zuschauer: 17

Statistik:

EV Bad Wörishofen: ESC Kempten 1B

6:1 (2:0,1:1,3:0)

Tore für Kempten:

2:1 Winter ( 27., Brugger, Ziegler)

Strafminuten:

Kempten: 2

Oberstdorf: 10 + 5 + 20 Gejerhos

Zuschauer: 34

KOKOSKA BLEIBT ZWEI WEITERE JAHRE EIN SHARK

KOKOSKA BLEIBT ZWEI WEITERE JAHRE EIN SHARK

Masek liefert

Der sportliche Leiter der Sharks vermeldet die erste wichtige Personalie

Gerade einmal drei Wochen ist die Tinte unter dem Vertrag zur Verlängerung Maseks nun trocken, da gibt es die erste Personalentscheidung aus dem Kader zu vermelden. Und die hat es gleich mal in sich. Der Spielmacher Filip Kokoska verlängert seinen Vertrag in Kempten um zwei weitere Jahre. Mit seiner Saison Nr. 4 & 5 an der Iller wird Koko, wie er von den Fans liebevoll genannt wird, bereits langsam zum Kemptener Urgestein. Die Zuschauer in Kempten lieben seine Spielweise, seine technischen Fähigkeiten, seine Scorerqualitäten und seine ruhige und besonnene Art. Und er selbst fühlt sich im Allgäu pudelwohl, wie er in seiner Aussage zur Vertragsverlängerung verriet:

„Die Entscheidung in Kempten zu bleiben war ganz einfach für mich. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der sportlichen Leitung funktioniert hervorragend. Und ich gehöre nicht zu den Menschen die etwas verändern müssen wenn es gut läuft. In jedem Team in dem ich bis jetzt gespielt habe konnte ich mindestens eine Trophäe gewinnen. Wir haben hier in Kempten eine starke Mannschaft die zusammenhält und großartige Trainer im Rücken. Genau deshalb bin ich davon überzeugt, dass mir das auch hier wieder gelingen kann.

Der wichtigste Faktor war natürlich auch meine Lebensgefährtin. Sie hat zugestimmt, dass unsere Rückkehr nach Italien noch ein bisschen warten kann. Und Ihr wisst ja, auf die Frauen hört man immer am besten. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Offiziellen und Helfern für die Unterstützung zur Erlangung meiner deutschen Staatsbürgerschaft.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich bei den Heimspielen viele Fans im Stadion sehe. Eure Unterstützung kann in den entscheidenden Momenten der Saison den Unterschied machen. Und wir werden Euch brauchen!“

 

So klingt es wenn ein Spieler zufrieden ist und sich bei seinem Club wohlfühlt. In einer Zeit in der Spieler oft schneller den Verein wieder wechseln als man schauen kann ist seine Loyalität zu den Sharks ein ganz wichtiger Faktor im Team des ESC.

Und auch Masek selbst freut sich natürlich über die Unterschrift des Top Stürmers: „Filip ist ein wichtiger Baustein in unserem Konstrukt und spielt eine tragende Rolle in unserer sportlichen Ausrichtung für die Zukunft. Er und seine Lebensgefährtin fühlen sich im Allgäu mittlerweile heimisch und so waren die Vertragsgespräche mit ihm kurz und einfach. Wir konnten ihn von unseren weiteren Zielen überzeugen und es freut mich, dass er auch die nächsten zwei Jahre das Trikot der Sharks tragen wird.

U11 – U13 – U15 Little Sharks Neuigkeiten

U11 – U13 – U15 Little Sharks Neuigkeiten

U11 des ESC Kempten startet erfolgreich ins neue Jahr

Am vergangenen Samstag ging es für die U11 des ESC Kempten mit dem Bus in das Kurt-Frenzel-Stadion nach Augsburg, um gegen die Riverkings aus Landsberg zu spielen. Man merkte es den kleinen Haien an, dass das letzte Spiel drei Wochen her war, denn sie waren heiß auf Eis.

Die kleinen Haie zeigten saubere Passspiele und wussten auch das eigene Tor samt Goalies zu verteidigen. Landsberg tat sich schwer ins eigene Spiel zu kommen, denn die kleinen Haie störten den gegnerischen Spielaufbau konsequent. Und so gingen die Sharks mit Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Drittel drohte das Spiel zu kippen, wirkte der ein oder andere Spieler plötzlich sehr schläfrig auf dem Eis. Auf das gegnerische Tor wurde nur halbherzig gespielt und das eigene kaum verteidigt. Aber wer die kleinen Haie kennt, der weiß: aufgeben gibt es nicht. Und so kämpften sich die Sharks zum Ende des Drittels wieder an Landsberg heran.

Nach der Pause waren die Sharks wie ausgewechselt. Sie kamen topmotiviert und wach aus der Kabine und zeigten ihr Können auf dem Großfeld. Die Landsberger hielten stark dagegen, aber dankt der beiden Kemptener Goalies konnten die kleinen Haie ihren ersten Sieg im neuen Jahr feiern.

Mareike Steck (mst)

U13 sichert sich 3 Punkte im Derby gegen Sonthofen

Am Sonntag reiste der ESC Kempten nach Sonthofen, um dort auf den ERC Sonthofen zu treffen.

Die Junghaie dominierten das gesamte Spiel und ließen dem Gegner nur wenige Chancen. Das erste Drittel gestaltete sich zwar noch relativ ausgeglichen auf beiden Seiten. So nutzten beide Teams ihre Chancen und gingen mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.

Danach drehten die Junghaie richtig auf. In allen Reihen waren sie dem ERC spielerisch deutlich überlegen. Die wenigen Chancen, die Sonthofen bekommen sollte, wurde durch eine starke Abwehr zunichte gemacht. So konnte der ESC mit einem 2-Tore-Vorsprung in die zweite Pause gehen.

Im dritten Drittel zeigte sich die gleiche, insgesamt starke Leistung der Junghaie. Die unnötigen Strafen auf Kemptener Seite konnte Sonthofen nicht nutzen. Unermüdlich störten die Sharks den ERC Richtung Tor zu kommen. Durch drei schnelle Treffer auf Kemptener Seite ging man mit 2:7 in Führung. Den beruhigenden 5-Tore-Vorsprung nutzte Trainer Mitch Limböck, um den jungen Spielern in der dritten und vierten Reihe möglichst viel Spielerfahrung zu geben. Am Ende des Kempten-Sonthofen-Derby stand es 4:7.

Am kommenden Samstag empfangen die Kemptner die Mammuts aus Schongau vor heimischem Publikum.

Ivonne Borst (ib)

 

U15 des ESC Kempten Sharks unterliegt beim Heimspiel 4:12 gegen die Rookie Bulls München II

Ein torreiches U15-Duell lieferten sich am vergangenen Samstag die Teams aus Kempten und München. Am Ende setzten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 4:12 durch – ein Ergebnis, das vor allem durch ein einseitiges erstes Drittel geprägt wurde.

Die Junghaie erwischten einen denkbar schlechten Start. Träge, unkonzentriert und sichtlich noch nicht im Spiel, ließen sie den Rookies zu viel Raum. Diese nutzten jede Gelegenheit konsequent aus und zogen mit sieben Treffern bereits im ersten Drittel davon.

Nach der Pause präsentierte sich Kempten deutlich aufgeweckter und agiler und die Junghaie konnten durch zwei Treffer von Madison Borst und einen Torschuss von Luca Steinbinder etwas aufholen. München blieb jedoch gefährlich und antwortete ebenfalls mit drei Toren. Das Drittel verlief deutlich ausgeglichener und zeigte, dass die Kemptner Nachwuchsspieler durchaus mithalten können, wenn sie ihr Potential abrufen.

Auch im letzten Abschnitt gaben die Gastgeber nicht auf. Sie erspielten sich weitere Chancen und belohnten sich mit einem vierten Treffer. München blieb jedoch souverän, baute den Vorsprung aus und sicherte sich den verdienten Sieg.

Am kommenden Freitag fahren die Sharks zum Auswärtsspiel zu den Pinguinen des EV Königsbrunn.

Gabi Gäbl (gg)