DERBYZEIT IM ALLGÄU

DERBYZEIT IM ALLGÄU

ESC Kempten gastiert am Freitag in Pfronten und empfängt am Sonntag Fürstenfeldbruck

 

Zum ewig jungen Derby treten die Sharks am Freitagabend um 20.°° bei den Falcons in Pfronten an. Diese Begegnung hat immer ihre eigenen Gesetze und richtet sich nicht nach Tabellen, Punkten oder sonstigem. Motivation, Engagement und Herzblut sind in so einem Derby gefragt. Das die Kemptener genug davon haben bewiesen sie erst am letzten Sonntag gegen den ESV Burgau. Aber auch Pfronten ist in diesem ganz speziellen Spiel generell hochmotiviert und Jahr für Jahr ein unbequemer Gegner. Viele Spieler, die bereits für beide Teams gespielt haben, brennen jeweils darauf gegen ihren ex Verein aufzulaufen. Auch vor dieser Saison gab es regen Wechsel. Mit Danny Schubert im Tor und Fabian Gmeinder sowie Timo Stammler wechselte gleich ein komplettes Trio an die Iller. Im Gegenzug läuft Johannes Friedl nach einem Jahr im Kemptener Trikot nun wieder für den EVP auf. Die Spieler kennen und respektieren sich, sind aber auch, noch mehr als in anderen Spielern darauf aus als Sieger vom Eis zu gehen. Aus dem Publikum die Sprechchöre: Derbysieger zu hören belohnt für den Einsatz.

Auch wenn die Falcons im Moment mit nur zwei Siegen auf Rang 8 der Tabelle stehen darf man sie keinesfalls unterschätzen. Viele Spiele wurden knapp und unglücklich verloren, zuletzt gab es einen Auswärtssieg beim bisher starken TSV Farchant der aufhorchen lässt. Zudem hat Pfronten nach dem ESV Burgau mit 41 die zweitmeisten Saisontreffer erzielt. Dem gegenüber steht aber auch mit der Sharks Defensive auch die beste der Liga. Nur 15 Gegentreffer aus 8 Spielen sind ein Spitzenwert. Es wird also spannend, zu sehen mit welcher taktischen Ausrichtung die Coaches den Erfolg suchen werden.

 

Ein ganz anderer Gegner gastiert am Sonntagabend mit dem EV Fürstenfeldbruck im Kemptener Stadion. Auch die Crusaders sind immer wieder ein schwer einzuschätzender Gegner für die Sharks. Durch ihre schnörkellose Spielweise, die durch starke Defensivarbeit und körperbetontes Spiel glänzt, liegen sie den Kemptenern irgendwie nicht. Im letzten Winter gab es in der Aufstiegsrunde zwei Niederlagen gegen die Oberbayern die letztendlich wertvolle Punkte kosteten. Ihre Gefährlichkeit stellten die „Brucker“ vor allem im Spiel gegen Burgau unter Beweis das erst in der Verlängerung verloren wurde.

 

Zwei schwere Gegner die da am Wochenende auf den ESC warten. Nach wie vor müssen Markus Wartosch und Matthias Weißschuh auf einige Verletzte verzichten. Ob und wer aus dem gut gefüllten Lazarett der Sharks wieder eingreifen kann wird sich wohl jeweils erst kur vor den beiden Begegnungen entscheiden.

SPANNENDER ALS DER SONNTAGSKRIMI

SPANNENDER ALS DER SONNTAGSKRIMI

Sharks siegen nach Penalty-Schießen 4:3 gegen Burgau

 

Das Spitzenspiel der Landesliga versprach von Anfang an das, was man sich darunter vorstellen kann. Rassige Zweikämpfe, Spannung pur, überragende Torhüter, gute Schiedsrichter und ein Heimpublikum das von der 57. bis zur 65. Spielminute komplett stehend die Sharks nach vorne trieb.

Doch der Reihe nach.

Beide Mannschaften begannen zurückhaltend. Niemand wollte den ersten Fehler begehen, um dadurch der anderen Mannschaft einen Vorteil zu verschaffen. Den ersten Fehler beging das Heimteam in eigener Überzahl, der bereits im Angriffsdrittel begann und sich bis hinter das eigene Tor fortsetzte. Die Burgauer nutzten diesen eiskalt aus und gingen mit 0:1 in Führung. Man merkte den Gästen schnell an, dass sie als einziges Team in der Landesliga mit wesentlich mehr als mit zwei Kontingentspielern zu Gange waren. Diese Abgeklärtheit nutzten die Gäste in der 10. Spielminute abermals aus, als sie einen Wechselfehler der Kemptener sofort bestraften. Die Sharks dominierten diesen Abschnitt und hatten viele sehr gute Möglichkeiten. Die Burgauer waren dagegen bei jedem Tempogegenstoß brandgefährlich.

Das zweite Drittel begann so, wie das erste endete. Schnelle Spielzüge, riesen Chancen für die Sharks, aber das Tor schoss abermals Burgau. Das 0:3 fiel in Überzahl der Gäste im Nachschuss. Kurze Zeit war nun etwas die Luft aus dem Spiel. Die Kemptener besannen sich aber und kämpften ab diesem Zeitpunkt noch mehr. Dafür wurden sie in der 28. Spielminute endlich belohnt. Patrick Weigant konnte durch eins hervorragendes Zuspiel von Adrian Kastel-Dahl den überragenden Gästekeeper zum Anschlusstreffer 1:3 überwinden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt witterten alle im Stadion wieder Morgenluft und die Kemptener bliesen zur Offensive. Weitere hochkarätige Chancen konnten jedoch bis zum Drittelende nicht genutzt werden. Auf Kemptener Seite war abermals Fabian Schütze der Fels in der Brandung.

Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Seiten Chancen das Spiel auszugleichen, bzw. zu entscheiden. Beide Torhüter hatten da allerdings etwas dagegen.

So ging es beim Spielstand von 1:3 in das letzte Drittel.

Weitere Großchancen, wie zum Beispiel ein Solo von Patrick Weigant über die ganze Spielfläche konnten allerdings nicht verwertet werden. Dafür hatte man Glück, dass die Gäste bei einem 5:3 Überzahlspiel den Sack nicht zumachen konnten. In der 56. Spielminute konnte dann der Kemptener Spieler des Tages Alexander von Sigriz, nach Fehler in der Burgauer Hintermannschaft den 2:3 Anschlusstreffer markieren. Nun rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Burgauer Tor. In der 58. Spielminute konnte dann Adrian Kastel-Dahl den vielumjubelten 3:3 Ausgleich erzielen. Überhaupt war der junge Schwede an allen drei Treffern beteiligt.

Ab diesem Zeitpunkt hielt es alle Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Die Spannung war im ganzen Stadion zu spüren. Angefeuert von den Fans ging es in der Verlängerung hin und her, wobei hier die besseren Chancen die Eisbären aus Burgau hatten.

Auch hier fiel jedoch keine Entscheidung. Fabian Schütze hielt einfach alles.

Das Penaltyschiessen und damit auch etwas das Glück musste dieses Spiel entscheiden, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

Die ersten vier Penaltys waren definitiv auf einem anderen Niveau, als das der Landesliga. Den jeweils dritten Penalty konnten die Torhüter parieren. Somit musste es auch hier in die Verlängerung gehen. Dies sollte diesmal ausnahmsweise schnell gehen. Fabian Schütze parierte den Penalty von Zachar und Patrick Weigant traf zum vielumjubelten 4:3 Sieg für die Heimmannschaft.

Beide Trainer waren sich auf der anschließenden Pressekonferenz einig, dass dies Werbung für den Eishockeysport war. Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da bei den Kemptenern fünf Stammspieler verletzt fehlten und zwei weitere trotz größeren Verletzungen ins Spiel gingen.

 

Tore:

0:1 Drozd Boris (Tomecko David)

0:2 Tausend Dennis (Zimmermann Dominik)

0:3 Tausend Dennis (Mändle Marvin, Zimmermann    Dominik)

1:3 Patrick Weigant (Adrian Kastel-Dahl, Nikolas Oppenberger)

2:3 Alexander v. Sigriz (Adrian Kastel-Dahl)

3:3 Adrian Kastel-Dahl (Patrick Weigant)

4:3 Patrick Weigant

Statistik:

ESC Kempten  – ESV Burgau 4:3 n. P. (0:2; 1:1, 2:0)

Strafzeiten:

ESC Kempten:  14

ESV Burgau: 16

 

Beste Spieler:

ESC Kempten: Alexander von Sigriz

ESV Burgau: David Zachar

 

Zuschauer: ca. 520

PATRICK WEIGANT mit dem entscheidenden Penalty zum Heimsieg gegen ESV Burgau - die EisbärenWas für ein Spiel! Vielen Dank an die vielen Zuschauer für die wahnsinnige Unterstützung in der Schlussphase 💪💪💪

Gepostet von ESC Kempten - Sharks am Sonntag, 18. November 2018
PRESSEKONFERENZ vs. BURGAU

Die Pressekonferenz zum gestrigen 4:3 Heimerfolg gegen ESV Burgau - die Eisbären

Gepostet von ESC Kempten - Sharks am Montag, 19. November 2018
DIE SHARKS LEISTEN EIN HARTES STÜCK ARBEIT

DIE SHARKS LEISTEN EIN HARTES STÜCK ARBEIT

Mit dem lange offenen 1:4 Sieg in Bad Wörishofen holen die Sharks wichtige 3 Punkte

 

Nicht einfach gemacht haben es die Wölfe am Freitagabend den favorisierten Kemptenern. Gleich ohne 5 Feldspieler mussten die Sharks antreten, Zusätzlich zu den bereits verletzten fehlten noch Fabian Gmeinder und Christian Engler. Das Spiel begann eher verhalten, und obwohl die Gäste von der Iller mehr und mehr die Kontrolle übernahmen gelang der erste Treffer des Abends der Heimmannschaft. Es sollte aber auch ihr einziger in diesem Spiel bleiben. Bereits die erste 2 Minute Strafe der Sharks nutzen sie zur Führung. Nur 2 Minuten später leistete sich dann der Gastgeber die erste Strafe und prompt klingelte es auch in deren Tor. Adrian Kastel-Dahl erzielte den Ausgleich. Nun begann eine ewig scheinende Leidenszeit für die Kemptener Zuschauer. Von insgesamt offiziell 94 Besuchern stellten sie den größeren Anteil so dass es auch akustisch ein klares Heimspiel für die Illerstädter war. 36 Minuten lang berannten die Sharks das von Marius Münch gut gehütete Tor der Wölfe. Angriff folgte auf Angriff, aber was sie auch versuchten, es sprang nichts Zählbares heraus. Etliche Riesenchancen wurden nicht genutzt, ob es jetzt die Reihe um Nikolas Oppenberger, Adrian Kastel-Dahl und Patrick Weigant war oder der Block mit Tobias Epp, David Hornak und Alexander von Sigriz. Auch der wieder stark aufspielende Verteidiger Eugen Scheffer schaltete sich immer wieder in den Angriff ein und hatte Top Chancen. Auf der Stadionuhr änderte sich jedoch nichts außer der verrinnenden Restspielzeit. Markus Wartosch gab in der Pause aus an der Marschroute festzuhalten und weiter ruhig und konsequent nach vorne zu spielen. Doch das Bild blieb unverändert, sämtliche Chancen verpufften so dass die Coaches 10 Minuten vor Spielende eine Auszeit nahmen um nochmals ein wenig Feintuning vorzunehmen. Und dies fruchtete letztendlich, eine Minute später brachte Nikolas Oppenberger den Sharks endlich die verdiente Führung. Sehr zur Freude der Zuschauer, die Ihre Mannschaft lautstark feierten. Nun war der Bann endlich gebrochen und als der ex. Kemptener Phillip Birk gleich für 2 plus 2 Minuten in der Kühlbox saß war es erneut Adrian Kastel Dahl der den Puck irgendwie am Keeper vorbeimogelte. Bad Wörishofen nahm zwei Minuten vor Spielende noch eine Auszeit und plante schon den Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen. Nach einem heftigen Bandencheck gegen Patrick Weigant, der ihm eine klaffende Platzwunde auf der Nase einbrachte, musste Felix Gleissner jedoch mit einer 5 min. plus Spieldauer Strafe vorzeitig zum Duschen. Tobias Epp nutzte dies eiskalt und abgeklärt zum 1:4 Endstand. Die drei Punkte bringen die Kemptener nun auf den dritten Tabellenplatz nach vorne, bevor am Sonntag der ESV Burgau im Allgäu gastiert.

 

 

Statistik
EV Bad Wörishofen – ESC Kempten: 1:4  (1:1,0:0,0:3)

Tore
1:0 Münch (Weis,Seitz)(14.),
1:1 Kastel-Dahl (Scheffer,Weigant)(16.),
1:2 Oppenberger (Epp, Henkel)(52.),
1:3 Kastel-Dahl (Weigant,Niemz)(56.),
1:4 Epp (Von Sigriz)(60.).

 

Strafminuten
EV Bad Wörishofen: 15 + Spieldauer (Gleissner)
ESC Kempten: 10

 Zuschauer:  94

DIE SHARKS MIT PFLICHT- UND KÜRPROGRAMM AM WOCHENENDE

DIE SHARKS MIT PFLICHT- UND KÜRPROGRAMM AM WOCHENENDE

ESC Kempten muss in Bad Wörishofen und zuhause gegen Burgau antreten

 

Nachdem bei den Oberallgäuern, auch durch die beiden überzeugenden Siege am letzten Wochenende, wieder Ruhe eingekehrt ist gilt die volle Konzentration nun den beiden Spielen am Wochenende. Zunächst geht die Reise am Freitag nach Bad Wörishofen. Die Kurstädter waren erst letzten Freitag zu Gast und hatten bei der 6:1 Niederlage eigentlich keine Chance gegen stark aufspielende Sharks. Die Mannschaft weiß aber auch dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird und man 60 Minuten konzentriert arbeiten muss um 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Spielbeginn in Bad Wörishofen ist um 20.00 Uhr. Es gibt auch einen Fanbus der um 18.45 Uhr am Kemptener Eisstadion abfährt. Es gibt noch genug Plätze so dass Fans die ihr Team unterstützen wollen auch spontan ans Stadion kommen können.

 

Mit einem ganz anderen Gegner bekommt es das Team von Markus Wartosch und Matthias Weißschuh am Sonntag um 18.00 Uhr im eigenen Stadion zu tun. Zu Gast ist der bisher ungeschlagenen Tabellenführer ESV Burgau. Die Schwaben überzeugen bisher durch ihren überragenden Sturm der in 8 Spielen bereits 61mal getroffen hat. Besetzt mit 6 Spielern aus der Slowakei und Tschechien sind sie ganz klar der Maßstab der Liga. Einziger Schwachpunkt könnte die Abwehr sein, die bereits 25 Gegentreffer kassiert hat. Und hier liegt auch das Rezept für die Sharks, Defensiv stabil stehen und vorne die sich bietenden Chancen konsequent nutzen. Schließlich sollen die drei Punkte nach Möglichkeit an der Iller bleiben. Hier ist aufgrund der beiden starken Kader auf jeden Fall ein Topspiel zu erwarten. Nicht dabei sind weiterhin Phillip Stalla und Timo Stammler, die ihre Verletzungen noch nicht auskuriert haben. Auch hinter dem Einsatz von Kapitän Gregor Stein steht noch ein großes Fragezeichen. Ob er auflaufen kann wird sich, wenn überhaupt, erst kurzfristig entscheiden. Die Sharks hoffen auf einen großen Zuschauerzuspruch und reichlich Unterstützung im Spitzenspiel.

DIE SHARKS AUF DEM WEG NACH OBEN

DIE SHARKS AUF DEM WEG NACH OBEN

Klares 1:6 in Reichersbeuern bringt den ESC Kempten auf Platz 4 in der Tabelle

 

Zweites Spiel , zweiter klarer Sieg für das Interimstrainergespann Markus Wartosch und Matthias Weißschuh.
In Bad Tölz kamen die Allgäuer zu einem zu keiner Zeit gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg. Dementsprechend glücklich äußerte sich auch Markus Wartosch: „Wir haben taktisch diszipliniert gespielt. Die Mannschaft hat sich an die Vorgaben gehalten und zielstrebig nach vorne gespielt. Ab dem zweiten Drittel waren wir noch konsequenter und haben auch die Tore geschossen. Ebenso haben wir wieder wenige Strafzeiten genommen und hatten zudem einen starken Torhüter Fabian Schütze. Ich bin sehr zufrieden, wir waren heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.

Nach wie vor ohne den verletzten Kapitän Gregor Stein gingen die Kemptener in die Partie. Von Spielbeginn an waren sie die aktivere Mannschaft, Reichersbeuern war nicht so stark wie beim Hinspiel noch eine Woche zuvor. Die Sharks erspielten sich einige gute Chancen und in der 11. Min erzielte Patrick Weigant die verdiente Führung. Ihm war es auch vorbehalten den zweiten Treffer zu erzielen, Von Adrian Kastel-Dahl wunderbar in Szene gesetzt hämmerte er die Scheibe von halblinks unhaltbar ins Tor der Oberbayern. Nur eine Minute später verhängten die insgesamt sehr unsicheren Schiedsrichter einen nicht gerechtfertigten Penalty gegen den ESC. Diesen konnte Fabian Schütze aber souverän entschärfen. Und wieder nur eine Minute später traf dann Kastel-Dahl selber zum 0:3. Und nur weitere zwei Minuten danach war es Verteidiger Eugen Scheffer der das Tor des Abends erzielte.  Von Nikolas Oppenberger auf die Reise geschickt zog er aus dem Mitteldrittel auf und davon, umkurvte die ganze Reichersbeuerer Abwehr und verlud den Keeper in bester Stürmermanier, wofür er auch von den zahlreich mitgereisten Kemptener Fans lautstark gefeiert wurde. Mit dem sicheren 4 Tore Vorsprung schalteten die Allgäuer nun etwas zurück, hatten das Spiel aber jederzeit im Griff. Bezeichnend auch das der einzige Treffer für Reichersbeuern ein Eigentor der Sharks war. Aus einem unübersichtlichen Gewühl vor dem Tor drückten sie den Puck ungewollt ins eigene Tor.

Doch auch im letzten Drittel das gewohnte Bild. Zielstrebig wurde weiter nach vorne gespielt und Kevin Steiner und Nikolas Oppenberger erzielten die letzten beiden Tore zum 1:6 Endstand. Dadurch steht man nun auf dem vierten Tabellenplatz und hat mit teilweise 3 Spielen weniger als die Konkurrenz alle Chancen weiter nach oben zu klettern. Die nächsten beiden Gelegenheiten dazu bieten sich am nächsten Freitag in Bad Wörishofen und am Sonntag zuhause gegen den Tabellenführer aus Burgau.

 

Statistik:

 

SC Reichersbeuern – ESC Kempten: 1:6  (0:1,1:3,0:2)

Tore:

0:1 Weigant (Kastel-Dahl)(11.),

0:2 Weigant (Oppenberger, Scheffer)(25.),

0:3 Kastel-Dahl (Weigant)(27.),

0:4 Scheffer (Oppenberger)(29.),

1:4 Andrä (Schatton, Schuster)(39.),

1:5 Steiner (Kastel-Dahl)(42.),

1:6 Oppenberger (Kastel-Dahl)(45.).

 

Strafminuten:

SC Reicherbeuern: 12

ESC Kempten: 6

 

Zuschauer:  115

ÜBERLEGENER SIEG MIT NEUEM TRAINERDUO

ÜBERLEGENER SIEG MIT NEUEM TRAINERDUO

ESC Kempten schlägt Bad Wörishofen mit 6:1

Gespannt waren die 286 Zuschauer wie die Sharks nach dem Trainerwechsel aus der Kabine kommen werden. Wie die ersten Minuten beweisen sollten, haben die beiden Interimstrainer Markus Wartosch (sportlicher Leiter) und Matthias Weißschuh (Trainer U20) in kurzer Zeit ganze Arbeit geleistet.

Die Sharks begannen mit Vollgas und gingen so durch zwei schnelle Treffer von Epp und Scheffer bereits nach 2 Spielminuten verdient mit 2:0 in Führung. Keine Anzeichen von Nervosität und äußerst konzentrierte Spieler ließen den Wölfen aus Bad Wörishofen im ersten Drittel nicht den Hauch einer Chance. Epp konnte durch zwei weitere Treffer im ersten Spielabschnitt sogar einen Hattrick erzielen.

Auffällig war, dass alle drei Reihen gleichmäßig eingesetzt wurden und somit der Druck hoch gehalten werden konnte. Somit ging es mit einem fast schon zu niedrig ausgefallenem 4:0 in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel schalteten die Kemptener auf Grund der komfortablen Führung etwas zurück, konnten aber den Gegner weiterhin dominieren. Nun wussten aber auch die Wörishofener Wölfe besser zu gefallen. Somit kamen die Sharks nur durch Oppenberger zu einem weiteren Treffer zum 5:0. In diesem Spielabschnitt konnte man den Kemptenern nur vorwerfen, dass sie zuweilen zu verspielt waren und nicht in letzter Konsequenz den Weg zum Tor fanden.

 

Die Zuschauer saßen zu Beginn des letzten Drittels kaum auf ihren Plätzen, da konnte Kastel-Dahl nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Penalty konnte der immer besser werdende Torhüter der Wörishofener aber parieren. In der 43. Spielminute kamen die Wölfe zum Anschlusstreffer. Münch konnte den fehlerfreien Schütze durch einen Schuss in kurze Kreuzeck überwinden. Das Spiel war nun ausgeglichen und beide Mannschaften kamen zu guten Chancen, die aber die guten Torhüter auf beiden Seiten entschärfen konnten. Eine Traumkombination über Oppenberger und Epp konnte Patrick Weigant leider nicht verwerten. Somit war es dem Spieler der Abends (vier Scorerpunkte) David Hornak vorbehalten mit einem sehenswerten Solo den Endstand zum 6:1 zu erzielen.

Bei den Wölfen wurde der Bad Wörishofener Torhüter Ercan Kumru zurecht als Spieler des Abends gewählt.

Bei der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass die Sharks dieses Spiel, auch in dieser Höhe, verdient gewonnen haben. Der Aderlass der Wölfe einer kompletten Sturmreihe war zumindest in diesem Spiel nicht zu kompensieren.  Markus Wartosch war mit der Leistung des Teams sehr zufrieden, bemängelte dabei nur die Chancenauswertung, ist sicher aber sicher, dass dies in den kommenden Spielen ebenfalls besser werden wird. Auffällig war die Spielfreude der Kemptener. Mit diesem Auftreten kann sicher auch am Sonntag in Reichersbeuern bestanden werden.

Statistik:

 

ESC Kempten  – EV Bad Wörishofen: 6:1 (4:0,1:0,1:1)

Tore:

1:0 Epp (Hornak, Gmeinder)(1.),

2:0 Scheffer (Weigant)(2.),

3:0 Epp (Henkel, Hornak)(7.),

4:0 Epp (Hornak, Engler)(14.)

5:0 Oppenberger (Kastel-Dahl, Weigant)(36.),

5:1 Münch P. (Fichtl, Seitz)(43.),

6.1 Hornak (Kastel-Dahl)(60.).

 

Strafzeiten:

ESC Kempten: 8  

EV Bad Wörishofen: 12

 

Beste Spieler:

ESC Kempten: David Hornak

EV Bad Wörishofen: Ercan Kumru

 

Zuschauer:286

MARTIN VALENTI NICHT MEHR TRAINER DES ESC KEMPTEN

MARTIN VALENTI NICHT MEHR TRAINER DES ESC KEMPTEN

In einem vertraulichen Gespräch am gestrigen Abend beendeten der Headcoach Martin Valenti und die Sharks einvernehmlich ihre Zusammenarbeit. Über die Hintergründe wurde Stillschweigen vereinbart.

Der ESC bedankt sich bei Martin für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihm für seine weitere Karriere alles Gute.

Das Training und die Betreuung bei den Spielen übernehmen vorübergehend der sportliche Leiter Markus Wartosch und der U 20 Trainer Matthias Weißschuh. Beide kennen die Mannschaft und können somit ohne langes Kennenlernen sofort loslegen. Bereits im heutigen Spiel werden die beiden hinter der Bande stehen.

Die Suche nach einem neuen Trainer wird in aller Ruhe und ohne Schnellschüsse stattfinden!

DAHEIM GEGEN BAD WÖRISHOFEN UND AUSWÄRTS GEGEN REICHERSBEUERN

DAHEIM GEGEN BAD WÖRISHOFEN UND AUSWÄRTS GEGEN REICHERSBEUERN

Die Sharks vor ihrem erstem Doppelwochenende

 

Endlich 2 Spiele am Wochenende sagen sich die Fans des ESC Kempten wenn es nun in den gewohnten Rhythmus geht. Am Freitag empfangen die Sharks die Wölfe aus Bad Wörishofen. In den vergangenen Jahren waren es immer heiß umkämpfte und spannende Spiele. Die Kurstädter profitieren erfahrungsgemäß von den motivierten jungen Spielern die es in Kaufbeuren nicht in den Profikader schaffen. In dieser Saison verlief der Start allerdings sehr holprig. Nicht wirklich verwunderlich, verließ doch der komplette erste Block die Wölfe und wechselte an die Donau nach Ulm. Und der starke Tscheche Michael Telesz schloss sich dem Bayernliga Absteiger aus Buchloe an. Nur 2 Siege aus bisher 7 Spielen stehen für Bad Wörishofen zu Buche. Dabei aber auch der Überraschungserfolg eben gegen den ESV Buchloe. Die Sharks dürfen diesen Gegner also auf keinen Fall unterschätzen, zudem Bad Wörishofen, auch bedingt durch den Derbycharakter, gegen Kempten immer besonders motiviert auftritt.

Am Sonntag geht es dann in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern. Der Tabellenzweite aus Oberbayern gastierte erst letzten Sonntag im Allgäu und wurde mit 5:0 geschlagen. Das Team von Thomas Gams sinnt sicher auf Revanche so dass die Sharks ein heißer Tanz erwartet.

Außer den langfristig Verletzten Phillip Stalla und Timo Stammler gesellt sich nun mit Kapitän Gregor Stein eventuell ein weiterer Verteidiger dazu. Ob er nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Reichersbeuern schon wieder auflaufen kann ist bis jetzt noch sehr fraglich. Also heißt es umstellen für Coach Martin Valenti damit die nächsten Punkte geerntet werden können. Spielbeginn am Freitag ist um 19.30.

Am Sonntag geht es um 18.°° los. Zu diesem Spiel gibt es einen Fanbus der um 15.°° am Eisstadion abfährt.

Unsere Stadt
Unser Verein
Unsere Leidenschaft
Ein gemeinsames Ziel

 

Bild: Erwin Hafner

UNSERE SHARKS HOLEN DREI WICHTIGE PUNKTE

UNSERE SHARKS HOLEN DREI WICHTIGE PUNKTE

Martin Niemz gelingt beim 5:0 gegen Reichersbeuern ein Shutout

Einen clever herausgespielten Heimsieg Ihrer Sharks gegen den Tabellenzweiten konnten die Kemptener Zuschauer am Sonntagabend bejubeln.

Dementsprechend war Coach Martin Valenti auch zufrieden mit seinem Team:

„Wenn  man 5:0 gewinnt kann man nichts Negatives sagen. Ich bin vor allem mit der Leistung im Unterzahlspiel zufrieden, dies haben wir am Samstag in einem Zusatztraining geübt und es wurde klasse umgesetzt. Wir hatten einen starken Keeper und haben vorne die Tore zum richtigen Zeitpunkt konsequent gemacht. Ich freue mich über die drei wichtigen Punkte“

Die Gäste aus Oberbayern zeigten von Beginn an warum sie in der Tabelle so weit vorne stehen. Schnelles Aufbauspiel brachte ihnen immer wieder gute Torchancen und die Abwehr der Allgäuer durchaus in Verlegenheit. Aber am starken Niemz sollte an diesem Abend keiner vorbei kommen. Kempten war clever im Ausnutzen der Torchancen, was den Gästen immer wieder etwas die Motivation nahm. Und trotz 22 Strafminuten gegen die Sharks konnten sie auch daraus keinen Profit schlagen, bei 4 gegen 5 und auch bei 3 gegen 5 stand die Abwehr der Allgäuer sehr gut. Und die Konter und Angriffe der Sharks waren stets gefährlich. In der 5 Minute das erste Tor durch Nikolas Oppenberger der von Adrian Kastel-Dahl mustergültig bedient wurde.

Ein Wermutstropfen dann aber die Verletzung von Kapitän Gregor Stein, er musste nach einem Check verletzt in die Kabine und konnte nicht mehr auf das Eis zurück. Auch im zweiten Drittel spielerisch starke Reichersbeuerer, aber die Tore schoss Kempten. Tobias Epp stellte auf 2:0 und Verteidiger Eugen Scheffer erzielte nur 40 Sekunden vor Drittelende das psychologisch wichtige 3:0. Im letzten Drittel ließ der Druck der Gäste nach und Alexander Henkel und David Hornak sorgten für den 5:0 Endstand. Ein verdienter Sieg dem am Freitag gegen die Wölfe aus Bad Wörishofen gerne der nächste folgen darf.

 

 

Statistik:

ESC Kempten  – SC Reichersbeuern 5:0 (1:0,2:0,2:0)

Tore:

1:0 Oppenberger (Kastel-Dahl)(5.),

2:0 Epp (Engler,Hornak)(27),

3:0 Scheffer (Kastel-Dahl,Oppenberger)(40),

4:0 Henkel (Hornak,S.Schütze)(45),

5:0 Hornak (Engler,Epp)(55).

 

Strafzeiten:

ESC Kempten:  22

SC Reichersbeuern: 18

 

Beste Spieler

ESC Kempten: Adrian Kastel-Dahl

SC Reichersbeuern: Tobias Reiter

 

Zuschauer: 220

(BILD Erwin Hafner)

ESC BESTREITET ZWEITES HEIMSPIEL DER SAISON

ESC BESTREITET ZWEITES HEIMSPIEL DER SAISON

Die Sharks empfangen am Sonntag den SC Reicherbeuern

 

Wieder nur ein Spiel an diesem Wochenende. Der Landesliga Spielplan lässt die Kemptener nicht richtig in Tritt kommen, jeweils nur eine Partie an den ersten vier Wochenenden macht es den Sharks schwer in den Rhythmus zu kommen. Zwar stehen wöchentlich zwei Trainigseinheiten auf dem Plan, aber die ersetzen nicht die Spielpraxis und machen es den Trainern nicht einfach Erfahrungen zu sammeln die dann in taktische Vorgaben umgesetzt werden können.

Die ersten drei Spiele haben zwar gezeigt dass die Marschrichtung stimmt, aber das System noch etwas Feinschliff benötigt. Nach dem Sieg im Auftaktspiel gegen Forst gab es die unnötige Heimniederlage gegen Farchant. Hier war man zwar fast das komplette Spiel überlegen, schaffte es aber leider nicht ein Tor zu erzielen. Dies gelang dann umso besser beim Spiel letzte Woche Freitag in Ulm. 6 Tore reichten zumindest zu einem Punkt, mit etwas Glück wären auch drei möglich gewesen. Vor allem wichtig war die Erkenntnis dass man mit einer der Top Mannschaften der Liga auf Augenhöhe ist.

Nun wartet mit dem SC Reichersbeuern ein ganz anderer Gegner auf die Allgäuer. Traditionell mit jungen ehrgeizigen Spielern agierend stehen die Oberbayern für schnelles und körperbetontes Hockey. Darauf gilt es sich also einzustellen. Als durchaus erfolgreich ist deren Saisonstart zu bezeichnen drei Siege aus den ersten 5 Spielen lassen Reichersbeuern in der Tabelle zwei Plätze vor den Sharks stehen.  Es ist also an der Zeit für Trainer Valenti und sein Team den ersten Heimsieg einzufahren bevor es ab dem nächsten Wochenende endlich in den geregelten Freitag/Sonntag Rhythmus geht.

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