SHARKS GEHEN AUF PIRATENJAGD

SHARKS GEHEN AUF PIRATENJAGD

ESC Kempten empfängt Dorfen und muss nach Buchloe

 

Eispiraten Dorfen und Buchloe Pirates, das sind die beiden Gegner der Oberallgäuer am Wochenende.
Der Bayernligist Dorfen brachte Kempten beim 6:1 Heimsieg die erste Niederlage in der Aufstiegsrunde bei und steht aktuell auf dem dritten Platz der Tabelle. Am Sonntag kommt es bereits zum vierten Allgäuderby in dieser Saison beim ESV Buchloe. Bereits dreimal gingen die Kemptener als Sieger vom Eis so dass die Gastgeber mit Sicherheit hochmotiviert antreten werden.

 Bei den Sharks ist man froh, endlich kann man wieder auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen. Besonders die beiden Kontingentspieler wurde zuletzt doch schmerzlich vermisst. Adrian Kastel-Dahl hat nach seiner Viruserkrankung schon am Dienstag voll mittrainiert und fühlt sich wieder fit. Auch David Hornak hat seine Grippe überstanden und steht wieder zur Verfügung, ebenso wie Kevin Steiner der in Hassfurt einen Puck ins Gesicht bekommen hatte.

Markus Wartosch hat diese Woche im training viel an der Motivation der Mannschaft gearbeitet um nach den Niederlagen zuletzt nun wieder in die Siegesspur zu kommen. Er stellt sich vor sein Team und sagt: Die Kritik in den letzten Tagen war durchaus auch berechtigt, wir haben nicht das gespielt was wir können. Aber damit kann ich umgehen und wir wollen am Wochenende eine Reaktion zeigen. Es sind noch 5 Spiele und wir wollen diese möglichst erfolgreich gestalten.

SPIEL OHNE WERT – KEMPTEN MUSS OHNE KONTIGENT SPIELER AUSKOMMEN

SPIEL OHNE WERT – KEMPTEN MUSS OHNE KONTIGENT SPIELER AUSKOMMEN

Sharks können trotz 9:2 in Hassfurt mit 3 Punkten vom Verband rechnen

 

Die Vorzeichen für die Allgäuer waren von Vorneherin nicht die Besten beim Auswärtsspiel in Unterfranken.

Adrian Kastel-Dahl kuriert immer noch seinen Virus aus, dazu gesellt sich nun auch der zweite Kontingentspieler David Hornak. Auch er leider seit geraumer Zeit unter einer Grippe, hatte sich aber trotzdem zuletzt immer wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt und versucht seinem Team zu helfen.

Wie wichtig diese Leistungsträger für eine Mannschaft sind zeigten die Gastgeber, von 16 erzielten Scorerpunkten gegen die Sharks gingen allein 10 auf ihre Ausländer, Das die Hawks konsequent mit mehr als den erlaubten 2 spielen wurde bereits ausreichend thematisiert. Und deshalb wird wohl auch dieses Spiel vom Verband mit einer 0:5 Wertung zugunsten des ESC Kempten belegt. Sicher mit ein Grund warum die Sharks nicht mit 100% Einsatz in die Partie gingen, mit nur 14 Feldspielern angereist galt es auch die Kräfte einzuteilen. Die Coaches mussten also erneut die Reihen umstellen. Mit einem Penalty gingen die Hausherren nach 12 Minuten in Führung. Coach Markus Wartosch berichtete nach dem Spiel das seine Mannschaft in der Folge 5 Geschenke nach individuellen Fehlern verteilte und das Spiel somit schon entschieden war. 26 Strafminuten für die Sharks trugen zusätzlich zu dem deutlichen Ergebnis bei, auch wurden zu viele eigene Chancen vergeben. So blieb es bei nur zwei Treffern für Kempten, die Patrick Weigant und Kevin Steiner erzielten.

 

 
STATISTIK

ESC Hassfurt – Kempten  9:2 (2:0,3:1,4:1)

TORE

1:0 Babkovic (P)(12.),

2:0 Franek (Breyer)(16.),

3:0 Babkovic (21.),

4:0 Hora (Sramek)(26.),

5:0 Lang (30.),

5:1 Weigant (Pichler)(31.),

6:1 Hora (42.),

7:1 Vollert (Hora,Trübneker)(46.),

8:1 Babkovic (Ribarik)(49.),

9:1 Bates (Dietrich,Breyer)(50.),

9:2 Steiner (Oppenberger,Weigant)(54.).

 

STRAFMINUTEN

ESC Hassfurt: 16

ESC Kempten: 26

 

ZUSCHAUER
422

 

SHARKS UNTER WERT GESCHLAGEN

SHARKS UNTER WERT GESCHLAGEN

 

ESC Kempten schafft es nicht seine Leistung gegen Geretsried zu belohnen und verliert mit 1:5

 

Beim sogenannten Spiel der Herzen stand am Freitag Abend im Kemptener Eisstadion die Benefizaktion des ESC Kempten für den kleinen Elias, Sohn der Familie Wölfle an.
Die gemeinnützige Aktion war ein voller Erfolg, knapp 1000 Zuschauer unterstützen das Vorhaben der Kemptener und auch ihre Mannschaft.

Es entwickelte sich von Beginn an ein ansehnliches Spiel, die Sharks boten dem höherklassigen Gegner Paroli und hatten im ersten Drittel auch die deutlich besseren Chancen. Das es dennoch nur mit 1:1 in die erste Pause ging war den beiden Mankos an diesem Abend geschuldet, zum einen der Chancenverwertung: es wurden viele, auch hochkarätige Chancen liegengelassen und nicht verwertet. Und zum zweiten unnötigen Strafzeiten. Kempten nahm zu viele davon und so fiel auch der Ausgleich in numerischer Überzahl der Gäste.

Im zweiten und dritten Drittel zeigte sich die Cleverness des Bayernligisten, vier weitere Tore, davon je eins in Überzahl und in Unterzahl zeigten die Effizienz der River Rats. Kempten nutzte seine Chancen nicht, teilweise wurde auch zu umständlich gespielt anstatt direkt den Weg zum Tor zu suchen.

Das 1:5 als Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wieder, dies bestätigte auch Gästecoach Sebastian Wanner, er hatte seine Mannschaft auf einen schweren Gegner eingestellt und sah dies auch bestätigt. Sharks Coach Markus Wartosch haderte zum einen mit den unnötigen Strafen seiner Spieler und auch mit der Chancenverwertung. Zudem bemerkt man natürlich zur Zeit auch das Fehlen des Top Angreifers Adrian Kastel-Dahl, der nach einer Virus Grippe immer noch nicht wieder einsatzfähig ist.

Das Thema Bayernliga ist nun in weite Ferne gerückt und es gilt für die Allgäuer endlich wieder Erfolge einzufahren und Punkte zu sammeln.

 

STATISTIK

ESC Kempten  – ESC Geretsried: 1:5 (1:1,0:2,0:2)

TORE

 1:0 Von Sigriz (Steiiner,Weigant)(14.),

 1:1 Stava (Rizzo,Horvath)(17.),

 1:2 Horvath (Rizzo,Berger)(24.),

 1:3 Merl (Horvath)(30.),

 1:4 Köhler (May,Merl)(50.),

 1:5 Rizzo (Horvath,Stava)(53).

 

STRAFMINUTEN

ESC Kempten:14

ESC Geretsried:14

 

BESTE SPIELER

ESC Kempten: Martin Niemz

ESC Geretsried: Ondrej Horvath

 

ZUSCHAUER 965

NUR NOCH SIEBEN

NUR NOCH SIEBEN

Zum Beginn der Rückrunde der Verzahnung empfangen die Sharks Geretsried zum Spiel der Herzen und müssen am Sonntag nach Hassfurt

 

9 Siege braucht man um in die Bayernliga aufzusteigen, so sind sich die meisten Trainer in der Gruppe des ESC Kempten einig. Leider haben die Sharks erst drei auf ihrem Konto, nach einem guten Start folgte zuletzt ein Einbruch mit 3 Niederlagen in Folge. Nun gastiert mit dem ESC Geretsried am Freitag um 19.30 ZUM SPIEL DER HERZEN kein leichter Gegner im Kemptener Eisstadion. Das Hinspiel konnten die Sharks überraschend gewinnen, bei starkem Schneefall kam man in dem offenen Eisstadion mit den Bedingungen besser zurecht. Wie das ganze auf sauberem Eis aussieht wird sich zeigen, die River Rats werden auf jeden Fall auf Revanche aus sein. Inzwischen stehen sie auf Platz 2 der Tabelle und nichts anderes als der Erhalt der Zugehörigkeit zur Bayernliga steht auf ihrer Agenda. Für die Allgäuer wird es darum gehen die Paradereihe um den starken Tschechen Ondrej Horvath in den Griff zu bekommen und generell über 60 Minuten defensiv stabil zu stehen. Fehler wie sie in den letzten Spielen vorkamen werden von den starken Mannschaften aus der Bayernliga sofort bestraft.

 

Am Sonntag geht es dann zu den Hawks nach Haßfurt. Bei Hinspiel gab es mit dem 10:7 ein ordentliches Schützenfest. Auch die Unterfranken sind natürlich auf Wiedergutmachung aus. In der Tabelle spielen sie keine Rolle, da sie bekannterweise gegen die Durchführungsbestimmungen des BEV verstoßen und mit mehr als zwei transferkartenpflichtigen Spielern antreten. Bis jetzt wurde jedes Spiel mit 0:5 gegen die Hawks gewertet, egal wie das Spiel tatsächlich ausging. Die Frage für die Sharks wird sein, Kräfte für die weiteren schweren Aufgaben sparen in dem Wissen das man die 3 Punkte sowieso bekommt oder auf Sieg spielen und damit die eigene Moral stärken. Die Antwort gibt Matthias Weißschuh: „Wir schauen nicht auf die Wertungen und wollen ganz klar gewinnen“.

 

Adrian Kastel-Dahl konnte letzten Sonntag nur zwei Drittel absolvieren, er ist inzwischen wieder fit und wird dabei sein ebenso wie der in Schongau gesperrte David Hornak. Auch Timo Stammler ist wieder an Bord, er hatte in Schongau einen Puck abbekommen.

 

Personell ist also alles gut in Kempten, jetzt muss nur noch der Ruck durch die Mannschaft gehen um wieder in die Siegesspur zu kommen. Dafür wollen die beiden Coaches diese Woche mit klaren Worten und dem entsprechenden Training sorgen.

 

DAS SPIEL DER HERZEN!

 

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# Signierter Torwartschläger von MARKUS KELLER mit ALLEN Unterschriften der Augsburger Panther
# Signiertes Trikot von DUANNE MOESER aus alter Augsburger Panther Eishockey Zeiten
# Signiertes Spielertrikot von MARCUS KINK, Kapitän der Adler Mannheim
# Signiertes Spielertrikot von ALEXANDER SULZER, Verteidiger der Kölner Haie
# Signiertes Spielertrikot von SAMI BLOOMQVIST, der Topscorer des ESVK
# Signiertes WarmUp-Trikot von WILLIAM KARLSSON, Topstürmer bei den Las Vegas Golden Knights (NHL) und Schwedischer Weltmeister 2017
# Signiertes Spielertrikot von JOCHEN REIMER, Torhüter des ERC Ingolstadt
# Signiertes Spielertrikot von THOMAS GREILINGER, Stürmer des ERC Ingolstadt
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DER GANZE ERLÖS IST FÜR DEN KLEINEN ELIAS!
WIR ÜNTERSTÜTZEN DIE FAMILIE WÖLFLE.
Deren Sohn Elias war im Sommer fast ertrunken. Seitdem kämpft der tapfere Bub sich mit Hilfe seiner Eltern, seiner Geschwister und vieler Unterstützer mühsam ins Lebens zurück. Er ist nach vielen Wochen in Kliniken nun wieder daheim. Allerdings immer noch im Wachkoma und braucht rund um die Uhr Hilfe. Das Haus muss umgebaut werden um den Bedürfnissen des kleinen Elias gerecht zu werden.
Sein Schicksal bewegt viele Menschen und wir hoffen an diesem Abend dass diese auch fleißig ins Stadion kommen um möglichst viele Spenden zu Erlösen.

 

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SCHWARZER FREITAG

SCHWARZER FREITAG

Sharks kassieren 8:1 Niederlage in Schongau

 

Mit einer deutlichen Klatsche mussten die Cracks des ESC Kempten am Freitag Abend ihre Heimreise aus Oberbayern antreten. Dabei waren sie durchaus gewollt, nach dem Sieg an gleicher Stelle vor einem Jahr erneut Punkte mitzunehmen. Ca. 70 mitgereiste Fans aus dem Allgäu machten die Partie akustisch zu einem Heimspiel, da hatten die Anhänger der Mammuts nichts entgegenzusetzen. Und das Spiel begann auch ansehnlich, Kempten war die ersten 5 Minute das bessere und aktivere Team. Es gab einige Chancen, auch gleich in der ersten Überzahlsituation. Schongaus zweiter Torhüter Müller war aber nicht zu überwinden. In der fünften Minute brachte ein Konter der Schongauer das Spiel in eine andere Bahn. Quasi mit dem ersten Schuss erzielten die Hausherren die Führung. Und das sollte auch die eingeschlagene Richtung bleiben, Fehler der Sharks eiskalt nutzen und die daraus resultierenden Chancen verwerten. So stand es auch nach dem ersten Drittel schon 3:0. Ein sichtlich verärgerter Trainer Markus Wartosch sprach nach dem Spiel von drei hergeschenkten Toren im ersten Drittel.

„Du kannst dich so nicht verkaufen in der Aufstiegsrunde, wenn du dich da so präsentierst wie wir heute hast du dort nichts verloren. Das man das zweite Tor direkt vom Bully weg schießt das geht vielleicht bei der AH aber das man das hier so macht ist mir neu. Im zweiten Drittel ging das genauso weiter, die einzigen die man heute in Schutz nehmen muss sind unsere zwei Torhüter“.

Nach dem 6:0 ging Fabian Schütze frustriert vom Eis und machte für Martin Niemz Platz.

 „Der Rest der Mannschaft war heute für mich nicht da. Schongau hat eine gute Mannschaft das haben wir gewusst und das haben sie heute gezeigt. Was wir heute gespielt haben war einfach zu wenig, darüber werden wir uns unterhalten müssen. Wir können es eigentlich und haben das auch oft genug gezeigt, nur in den letzten Spielen haben wir irgendwie den Faden verloren. Jetzt heißt es in der nächsten Woche hart arbeiten damit wir am kommenden Wochenende wieder anders auftreten“.

Noch sind in der Tabelle alle dicht beieinander, aber nun gilt es für den ESC erst einmal zurück in die Spur zu finden. Am nächsten Freitag stehen mit dem ESC Geretsried und in Hassfurt schon die zwei nächsten schweren Gegner auf dem Spielplan.

 

STATISTIK

EA Schongau – Kempten  8:1 (3:0,3:0,2:1)

TORE

1:0 Kopecky (Maier,Fend)(5.),

2:0 Holzmann (Andrä)(9.),

3:0 Muzik (Andrä)(16.),

4:0 Jänichen (Kopecky,Muzik)(23.),

5:0 Kopecky(Müller,Muzik)(27.),

6:0 Kopecky (Muzik)(36.),

7:0 Kopecky (Muzik,Jänichen)(42.),

8:0 Muzik (Kopecky,Müller)(52.),

8:1 Scheffer (Gmeinder,Epp)(58.).

 

STRAFMINUTEN

EA Schongau: 8

ESC Kempten: 8

 

ZUSCHAUER

311

 

DAS TREFFEN DER ALTEN RIVALEN

DAS TREFFEN DER ALTEN RIVALEN

Dem ESC Kempten steht am Freitag in Schongau ein schweres Spiel bevor.

 

Mit der Partie bei der EA Schongau endet auch schon die Hinrunde der Verzahnung zu Bayernliga für die Allgäuer.

Recht durchwachsen sieht bis jetzt die Bilanz aus. Nach dem tollen Start mit 3 Siegen aus den ersten vier Spielen folgte am letzten Wochenende mit nur einem Punkt aus dem Spiel zuhause gegen Amberg die Ernüchterung. Und nun geht es zur starken EA Schongau die mit nur einem Punkt Rückstand bei einem Spiel weniger auf dem zweiten Rang der Tabelle steht. Aber genau diese Aufgaben liegen den Allgäuern ja bekanntlich.

Bereits in der letzten Saison trafen die beiden alten Kontrahenten in der Verzahnung aufeinander, jeder konnte jeweils sein Auswärtsspiel gewinnen. Der Sieg der Sharks ist sicher noch vielen in Erinnerung, eine große Anzahl Fans unterstützte die Kemptener beim Spiel in Schongau. Und auch dieses Mal macht sich ein voll besetzter Fanbus auf den Weg um die Mannschaft anzufeuern.

Trainer Markus Wartosch kann aufatmen, die zuletzt verletzten/kranken Timo Stammler und Adrian Kastel-Dahl sind wieder an Bord so das er personell fast aus dem vollen schöpfen kann. Nur David Hornak wird auf Grund seiner Strafe letzte Woche noch für dieses Spiel gesperrt sein. Für den Trainer ist die Marschrichtung klar: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, die Jungs sind bereit und motiviert. Wenn wir von Anfang an gut ins Spiel kommen wird es eine offene Partie. Wir müssen unser Spiel spielen, einfaches Eishockey. Keine Strafen nehmen und defensiv gut stehen. Wir fahren nach Schongau um dort drei Punkte zu holen.

Einfach wird es ihm das Team von Roman Mucha um den Routinier Milan Kopecky dabei natürlich nicht machen. Die Mammuts wollen ihren Platz in der Bayernliga nicht verlieren und werden entsprechend auftreten. Einem klaren Sieg gegen die starken Amberger folgte zuletzt eine Niederlage in Geretsried. Auch Schongau hat also Höhen und Tiefen und nachdem in dieser Gruppe jeder jeden schlagen kann wird es auf die Tagesform ankommen. Spielbeginn in Schongau ist um 20.°°.

DEN SACK NICHT ZUGEMACHT

DEN SACK NICHT ZUGEMACHT

Sharks nutzen Ihre Chancen gegen Amberg nicht und verlieren mit 3:4 n.V.

 

Wiedergutmachung war angesagt beim ESC Kempten nach der unnötigen Niederlage in Vilshofen am Freitag. Und so starteten die Sharks auch ganz anders ins Spiel gegen starke Amberger. Ohne Adrian Kastel-Dahl und Timo Stammler war Markus Wartosch erneut gezwungen die Reihen umzustellen. In der ersten Reihe stürmten neben Nikolas Oppenberger diesmal Tobias Epp und David Hornak. Patrick Weigant lief im zweiten Block auf. Das erste Drittel war geprägt von Taktik und Disziplin, beide Teams standen defensiv stark und ließen wenig Chancen zu. Im zweiten Drittel dann ein komplett anderes Bild. Nach einer harmlosen Situation musste David Hornak, einer der fairsten Spieler der Liga, mit einer völlig überzogenen 5min plus Spieldauer Strafe vom Eis. Dies erhitzte deutlich die Gemüter beider Teams, so das der Spielfluss völlig verloren ging, dafür aber die Strafbänke fast dauerhaft besetzt waren. Etliche unnötige Strafen wurden ausgesprochen und die Unparteiischen zogen sich den Zorn der Zuschauer zu. Sie machten in diesem Abschnitt einen nicht ganz sicheren Eindruck.

Trotzdem wurde weiter Eishockey gespielt und so konnte Amberg in einer Überzahl die Führung erzielen. Doch zwei Minuten später konnte David Hornak die Scheibe sehenswert hinter dem Gästetor erobern, seinen Pass vor das Gehäuse verwandelte Fabian Gmeinder eiskalt zum Ausgleich. Und nur eine Minute, mit zwei Mann weniger auf dem Eis fing Nikolas Oppenberger den Puck im eigenen Drittel ab, und bediente mustergültig Tobias Epp, der zum 2:1 traf. Unmittelbar darauf folgte die besagte Hinausstellung gegen Hornak und die Allgäuer waren wieder einmal in Unterzahl. Genau dies nutzen die Oberpfälzer und trafen zum 2:2. Sowohl die Strafzeiten als auch das Tore schießen gingen weiter, Patrick Weigant brachte seine Sharks mit einem Hammer wieder in Führung.

In der zweiten Pause beruhigten sich die Gemüter etwas und es wurde im letzten Abschnitt auch mal wieder mit 5 gegen 5 gespielt. Die Allgäuer waren nun die sichtbar bessere Mannschaft und erspielten sich hochkarätige Chancen konnten aber, auch in eigener Überzahl nicht das vorentscheidende 4:2 erzielen. Auch Nikolas Oppenberger schaffte es in Minute 50 nicht einen Penalty zu verwandeln, der Amberger Keeper hatte sein Tor zuvor aus der Verankerung gekippt was als Spielverzögerung bestraft wird. Und so kam es wie so oft, nach einem verlorenen Bully liefen die Wild Lions einen Konter und trafen zum Ausgleich. Auch alle weiteren Bemühungen der Sharks brachten keinen weiteren Treffer, und im Gegenzug musste Fabian Schütze im Kemptener Tor einige Male in höchster Not retten. Schließlich musste die Verlängerung entscheiden, in der die Gäste nach nur 25 Sekunden den letzten Treffer setzten und somit den Zusatzpunkt sicherten.

Nun geht es am Freitag zum schweren Auswärtsspiel nach Schongau, aber auch ohne den gesperrten David Hornak wollen die Sharks dort versuchen wichtige Punkte zu holen.

STATISTIK

 ESC Kempten  – ERSC Amberg: 3:4 n.V. (0:0,3:2,0:1,0:1)

TORE

 0:1 Keil (Salinger)(26.),

 1:1 Gmeinder (Hornak)(28.),

 2:1 Epp (Oppenberger)(29.),

 2:2 Krieger (Köbele,Keil)(32.),

 3:2 Weigant (Steiner,Stein)(34.),

 3:3 Söllner,Keil(54)(.),

 3:4 Benak (Köbele)(61.).

 

STRAFMINUTEN

ESC Kempten:26 + (5+20 Hornak)

ERSC Amberg:24

 

BESTE SPIELER

ESC Kempten: Fabian Schütze

ERSC Amberg: Vaclav Benak

 

ZUSCHAUER 386

PUNKTE VERSCHENKT

PUNKTE VERSCHENKT

ESC Kempten findet bei der 4:2 Niederlage in Vilshofen nicht zu seiner Form

 

Nichts war es mit den erhofften drei Zählern beim bis dato punktlosen Schlusslicht in Niederbayern. Ausreden sind immer schnell gefunden, offenes Stadion, Schneefall, aber noch vor zwei Wochen in Geretsried waren die Bedingungen deutlich schlechter und man hat eindrucksvoll gezeigt dass man damit umgehen kann. Fehlende Spieler: Timo Stammler, Alessandro Feldmeier, Phillip Stalla und vor allem Adrian Kastel-Dahl waren nicht dabei. Trotzdem haben die Sharks die Qualität im Kader diese Ausfälle zu kompensieren. Was waren also die Gründe für die unnötige Niederlage.

 

Kapitän Gregor Stein fasst das ganze offen und ehrlich zusammen:“ Wir haben leider über 60 Minuten nicht ins Spiel gefunden. Wenn man in die Bayernliga will muss man so ein Spiel gewinnen und punkten. Diese drei Punkte fehlen uns hoffentlich nicht am Ende der Runde. Nun muss von uns allen eine Reaktion kommen, vielleicht war es ja ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Es sind immer noch 9 Spiele zu spielen und es ist nichts verloren. Da müssen wir eben auch mal auswärts unerwartete Punkte bei den starken Gegnern holen“.

 

Nach der langen Anreise mit einem ordentlichen Stau noch dazu schaffte es Kempten nicht sein Spiel aufzuziehen. Recht schnell übernahmen sogar die Hausherren das Kommando und Fabian Schütze im Kemptener Tor musste einige Male sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu verhindern.In der 15 Spielminute konnte aber auch er das 1:0 nicht mehr verhindern. Vilshofen spielte einfaches Hockey, war immer am Gegner und lies den Allgäuern keine Räume. Trotzdem konnte David Hornak in Überzahl einen Schuss von Alexander Henkel zum Ausgleich noch vor der Pause abfälschen. Doch wer gehofft hatte das sich die Allgäuer in der Pause sammeln und anders aus der Kabine kommen wurde enttäuscht. Ein unverändertes Bild im zweiten Drittel brachte Vilshofen mit zwei Treffern sogar mit 3:1 in Front. Im letzten Spielabschnitt ließen bei den Hausherren deutlich die Kräfte nach und die Sharks kamen zu mehr gefährlichen Aktionen und es boten sich dadurch mehr und mehr Chancen. Der Anschlusstreffer zum 3:2 wurde aber von den Schiedsrichtern nicht anerkannt. Angeblich war die Uhr schon bei 50.00 was im offenen Stadion bedeutet das nochmals die Seiten gewechselt werden.

Doch dies war nun endgültig Motivation genug und Kevin Steiner erzielte 30 Sekunden später tatsächlich das 3:2. Kempten drängte auf den Ausgleich, konnte aber den starken Keeper der Wölfe nicht mehr überwinden. Das 4:2 ins leere Kemptener Tor war der Endpunkt eines verkorksten Auswärtsspieles. Nun heißt es ganz schnell umschalten und den Focus auf das schwere Spiel am Sonntag gegen starke Amberger richten.

 


Statistik:

ESC Vilshofen – Kempten  4:2 (1:1,2:0,1:1)

Tore:

1:0 Toth (Gomow,Schwarz)(15.),

1:1 Hornak (Henkel,Stein)(18.),

2:1 Artmann (Franz)(31.),

3:1 Weinzierl (Koma)(40.),

3:2 Steiner (Oppenberger,Weigant)(51.),

4:2 Suchomski (ENG)(60.).

 

 

Strafminuten:

ESC Vilshofen: 10

ESC Kempten: 12 + 10(Schütze,S)

 

 

Zuschauer: 29

 

ZWEI UNBEKANNTE AN DIESEM SPIELTAGSWOCHENDE

ZWEI UNBEKANNTE AN DIESEM SPIELTAGSWOCHENDE

ESC Kempten begegnet am Wochenende den Landesligisten aus Vilshofen und Amberg.

 

Neue Gegner, neue Herausforderungen, das war einer der Aspekte auf den sich die Sharks in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga freuen. Am Wochenende stehen gleich zwei neue Kontrahenten auf dem Spielplan. Zunächst geht es am Freitag nach Niederbayern wo um 19.30 die Partie gegen die Wölfe ansteht. Vilshofen beendete die Vorrunde in der Landesliga Gruppe 1 auf dem fünften Platz und hat bis jetzt noch keine Punkte aus den ersten beiden Wochenenden geholt. Das Spiel gegen Geretsried wurde wegen des schlechten Wetters abgebrochen. Ähnlich wie Fürstenfeldbruck haben auch die Wölfe ein offenes Eisstadion. Für die Sharks also wieder eins der eher unbeliebten Freiluftspiele. Zudem wird Vilshofen alles daran setzten endlich die ersten Punkte einzufahren. Sicher keine einfache Ausgangssituation für das Team von Markus Wartosch, der auf Philipp Stalla und auf Timo Stammler verzichten muss. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen möchte die Mannschaft aber auch in Niederbayern punkten.

Am Sonntag um 18.00 geben dann die Wild Lions aus Amberg ihre Visitenkarte im Allgäu ab. Als erster der als deutlich stärker eingeschätzten Landesliga Nord/Ostgruppe ein schwerer Brocken. Amberg hat zuletzt den starken Bayernligisten Geretsried geschlagen und sich danach noch mit Daniel Krieger vom EV Pegnitz verstärkt. Die Oberpfälzer wollen den Weg in die Bayernliga gehen und werden dementsprechend auftreten. Die Allgäuer setzen auf ihre Heimstärke und ihre Fans im Rücken um die Punkte möglichst auf der Habenseite zu veruchen.

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

ESC Kempten gewinnt auch das dritte Allgäu Derby gegen den ESV Buchloe

 

Dritter Sieg im dritten Allgäu Derby, das ist natürlich ein Grund zum Feiern.
Trotzdem war es lange ein offenes Spiel mit Vorteilen auf beiden Seiten, welches die Kemptener letztendlich in der Verlängerung des Penaltyschießens für sich entschieden.

Die Hausherren starteten nach der Niederlage am Freitag in Dorfen motiviert in das Spiel und erzielten durch den starken Nikolas Oppenberger schon in der vierten Minute die Führung. Kurz darauf in Unterzahl hatten die Sharks durch Adrian Kastel-Dahl die große Chance die Führung auszubauen doch Alexander Reichelmeir rettete mit einer Glanztat. Und zudem erzielten die Freibeuter quasi im Gegenzug den Ausgleich, wobei die Kemptener Verteidigung den Puck sogar selber ins eigene Tor bugsierten. Das Spiel blieb offen und spannend, die größte Chance vergab der Buchloer Michal Telesz, der mit einem Penalty an Martin Niemz scheiterte.

Im zweiten Drittel erhöhte Kempten den Druck was unter Anderem in vermehrten Strafzeiten für Buchloe resultierte, leider konnten die Sharks aber nicht wirklich Kapital daraus schlagen. Doch zumindest die neuerliche Führung konnte Alexander von Sigriz zum 2:1 bei 5 gegen 3 erzielen. Diese konterten die Ostallgäuer aber schnell wieder mit David Strodel zum 2:2.

Nun folge eine starke Phase der Sharks die zunächst auf 3:2 stellten und unmittelbar danach den Pausenstand zum 4:2 erzielten. Tobias Epp und erneut Nikolas Oppenberger waren die Torschützen.

Nur kurz nach dem Wiederanpfiff nutzen die Piraten eine Unachtsamkeit der Sharks zum schnellen Anschlusstreffer. Dies motivierte die Gäste nun endgültig und sie erhöhten den Druck auf das Tor von Martin Niemz erheblich. Dadurch wurden Fehler und Strafzeiten provoziert die nicht ohne Folge blieben. Ruck Zuck fiel nicht nur der Ausgleich sondern Buchloe ging sogar mit 4:5 in Führung. Doch zum Glück für die Sharks konnte Nikolas Oppenberger im Alleingang die Scheibe im Zweikampf vor dem Buchloer Tor erobern und eiskalt zum Ausgleich treffen.

In der Verlängerung passierte nichts mehr so das die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste.

Nachdem nur Nikolas Oppenberger und Christian Wittman trafen ging es auch hier in die Verlängerung. Diese entschied dann Adrian Kastel-Dahl sehr zur Freude der Kemptener Fans mit dem entscheidenden Penalty zugunsten der Sharks.l

 

STATISTIK

ESC Kempten  – ESV Buchloe: 6:5 n.P. (1:1,3:1,1:3,0:0,1:0)

TORE

1:0 Oppenberger (Scheffer)(4.),

1:1 Beslic (Strodel,Krafczyk)(8.),

2:1 Von Sigriz (Scheffer)(30.),

2:2 Strodel (Krafczyk)(36.),

3:2 Epp (Hornak)(39.),

4:2 Oppenberger (Kastel-Dahl,Stein)(40.),

4:3 Hruzik (Hofer,Boger)(42),

4:4 Hofer (Krafczyk)(48.),

4:5 Krafczyk (Vycichlo)(48.)

5:5 Oppenberger (52.),

6:5 Kastel-Dahl (P).

 

STRAFMINUTEN

ESC Kempten: 10

ESV Buchloe: 22

 

BESTER SPIELER

ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

ESV Buchloe: Alexander Krafczyk

 

ZUSCHAUER 442

 

PRESSEKONFERENZ ZUM GESTRIGEN SPIEL

 

➕➕➕PRESSEKONFERENZ➕➕➕Hier die Stimmen zum Spiel gegen den ESV Buchloe "Pirates"

Gepostet von ESC Kempten - Sharks am Sonntag, 20. Januar 2019