Revanche gelungen

Revanche gelungen

Sharks gewinnen mit 6:4 gegen die Isar Rats

 

Wirklich zufrieden wirkte keiner der beiden Trainer nach dem Spiel am Freitagabend. Dingolfings Dustin Whitecotton, ob der Niederlage seines Teams, natürlich nicht. Er kritisierte die Spielweise seines Teams. Zuviel Raum habe man den Gastgebern gelassen und leichtsinnige Fehler gemacht, was eine so gut besetzte Mannschaft wie Kempten natürlich ausnutzt, zudem sei die Chancenverwertung seines Teams alles andere als optimal gewesen und das nötige Glück hätte gefehlt. Aber auch Sven Curmann gab sich kritisch: „ Mit dem Ergebnis und den drei Punkten bin ich natürlich zufrieden. Mit der Art und Weise wie wir heute gespielt haben bin ich absolut nicht zufrieden, das war ein Rückschritt in Zeiten zu Anfang der Saison. Im letzten Drittel ziehen wir dann zu viele Strafzeiten, sind in der eigenen Zone viel zu passiv. Wir waren da nicht bereit zu arbeiten. Mit dem Spiel ohne Scheibe bin ich heute absolut nicht zufrieden.

Angesichts der drei Punkte gegen einen gefährlichen Gegner war es natürlich auch ein Stück weit Jammern auf hohem Niveau. Aber wer den Kemptener Übungsleiter kennt weiß, dass er die Spiele knallhart und schonungslos analysiert. Schönreden gibt es bei Sven Curmann nicht.

Kempten begann die Partie druckvoll, erspielte sich gute Chancen, in Führung gingen allerdings zuerst die Gäste mit einer ihrer ersten Gelegenheiten. Die Sharks erhöhten daraufhin den Druck und drehten die Partie durch Treffer von Martin Hlozek, Filip Kokoska und Kevin Hu. Vor allem das 3:1 durch Hu unmittelbar vor der ersten Pause und das 4:1 von Tomas Kulhanek unmittelbar danach waren aus psychologischer Sicht sehr wichtig. Dingolfing steckte nicht auf und kam immer wieder bis auf zwei Tore heran, doch die Sharks erzielten die weiteren Tore, erneut durch Kulhanek  und Maximilian Schäffler  immer zum rechten Zeitpunkt und spielten die Partie souverän nach Hause.

Statistik:

ESC Kempten – EV Dingolfing 6:4 (3:1,3:2,0:1)

Tore:

0:1 Oberrauch (Huber,Dittlein)(9.),

1:1 Hlozek (Dopatka,Palmer)(12.),

2:1 Kokoska (Hu,Mische)(17.),

3:1 Hu (Kokoska)(20.),

4:1 Kulhanek (Mische,Hu)(21.),

4:2 Walinski (Maus,Duchenko)(21.),

5:2 Kulhanek (Miller,Kokoska)(30.),

5:3 Schmidbauer (Franz,Zucker)(33.),

6:3 Schäffler (Hlozek,Kokoska)(37.),

6:4 Franz (59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 10

EV Dingolfing: 11

Beste Spieler:

ESC Kempten: Martin Hlozek

EV Dingolfing: Joey Oberrauch

Zuschauer: 502

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Die Overtime Spezialisten

Die Overtime Spezialisten

Sharks schlagen Ulm/Neu-Ulm nach Verlängerung

Bereits zum fünften Mal in dieser Saison musste der ESC Kempten in einem Bayernligaspiel in die Verlängerung, und zum fünften Mal ging man als Sieger aus der Begegnung.

Nicht einmal musste man dabei ins Penaltyschießen, jedes mal  erzielte man innerhalb der fünf Minuten den Siegtreffer. Ob es an der individuellen Klasse der ESC Stürmer liegt, oder an der Moral der Mannschaft, es ist wohl die Kombination aus beidem.

Der Derbysieg vor knapp 1100 Zuschauern bescherte den Sharks ein 5 Punkte Wochenende. Mit Ulm auf Platz 5 ist man nun punktgleich und auch auf den viertplatzierten Klostersee schrumpfte der Abstand auf nur noch einen Punkt. Gute Aussichten also im Ringen um die direkte Playoffqualifikation.

Kempten startete hervorragend in die Partie, bereits in Minute 5 bescherte Sergei Topol seinen Farben mit einem sehenswerten Tip in die Führung. In der Folge Kempten am Drücker, einzig mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hätte können deutlich höher ausfallen. Gästetrainer Michael Bielefeld lobte nach dem Spiel auch seinen Keeper, David Heckenberger, in den höchsten Tönen: er hat uns in den Kemptener Druckphasen mehrfach den Allerwertesten gerettet. Ab dem Mittelabschnitt die Gäste dann besser im Spiel und mit dem frühen Ausgleich. Das Spiel nun offen, Eishockey auf hohem Niveau zweier spielstarker Teams. Und nachdem die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten kam es fast wie es kommen musste, ein Doppelschlag von Bohumil Slavicek zu Beginn des Schlussabschnitts. Ein Schock für das Kemptener Publikum, aber die Mannschaft ist seit Wochen absolut intakt, lässt sich nicht so schnell aus der Bahn werfen. Nur 34 Sekunden verstrichen, da brachte Martin Hlozek sein Team mit einem satten Pfund wieder auf ein Tor heran. Die Allgäuer drängten auf den Ausgleich, welchen dann Tomas Kulhanek auch rechtzeitig erzielte. Kurz vor Spielende zog Ulm dann noch eine unglückliche  2min Strafe wegen Spielverzögerung, was Kempten natürlich in der Overtime in die Karten spielte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis konnte man Filip Kokoska wunderschön freispielen, der Ausnahmestürmer hatte keine Probleme die Scheibe ins fast leere Tor zu schieben und die Stimmung in der Dewart Arena einmal mehr zum Kochen zu bringen.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:3 n.V. 1:0,0:1,2:2,1:0)

Tore
1:0 Topol (Hlozek,Palmer)(5.)
1:1 Podesva (Kischer,Bernad)(22.)
1:2 Slavicek (Rieger)(42.)
1:3 Slavicek (Rieger)(46.)
2:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(46.)
3:3 Kulhanek (Hu,Kokoska)(56.)
4:3 Kokoska (Hlozek,Hu)(62.).

Strafminuten
ESC Kempten: 6
VfE Ulm/Neu-Ulm: 10

Beste Spieler
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
VfE Ulm/Neu-Ulm: Bohumil Slavicek

Zuschauer 1084

Enge Kiste trotz Schäffler Gala

Enge Kiste trotz Schäffler Gala

Nach dem knappen Sieg der Sharks in Burgau ist Sven Curmann nicht zufrieden mit seiner Mannschaft

Heute hätte Burgau ganz klar den Sieg verdient gehabt, da gibt es keine zwei Meinungen. Mit diesem einfachen Satz brachte es der Kemptener Trainer gewohnt deutlich auf den Punkt. Heute hat nicht die bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mit so einer Einstellung darf man nicht ins Spiel gehen, wir waren nicht bereit auch die dreckige Arbeit zu machen und haben die Sache dann zu leicht genommen, vor allem nach der 3:1 Führung nach dem ersten Drittel. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über die drei Punkte.

Dabei hatte Curmann noch im Verlauf der Woche davor gewarnt Burgau aufgrund der Tabellenposition zu unterschätzen, womit er absolut Recht behielt. Auch mit seiner Aussage: Und wenn wir hinten mal zuviel Tore kassieren müssen wir schauen dass wir vorne immer eins mehr schießen als der Gegner, wozu wir mit unserer Qualität in der Offensive auch in der Lage sein müssen. Umgesetzt hat dies in Burgau vor allem einer, Maximilian Schäffler. Mit gleich vier Treffern war er klar der Mann des Spiels und sicherte seinem Team den Sieg.

Zum Ende der Woche gab es aus dem Lager der Sharks nur positive Nachrichten. Filip Kokoska hat endlich seine Einbürgerung bekommen, spielt nun mit dem deutschen Pass, so dass der Einsatz von Neuzugang Mason Palmer kein Problem mehr ist. Zudem kehrte er nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück, ebenso wie Kapitän Mauro Seider und Youngster Tobias Russler. Curmann konnte also bei seiner Aufstellung aus dem Vollen schöpfen.

Von Beginn an war es kein hochklassiges Spiel, die Hausherren machten viel Druck und ließen die Allgäuer nicht richtig zur Entfaltung kommen. Und auch wenn Kempten zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung lag, spiegelte dies in keiner Weise den Spielverlauf wieder, sondern zeugte von der individuellen Klasse der Offensivabteilung. Burgau gab während der gesamten 60 Minuten nie auf, zeigte Einsatz, Moral und Kampfbereitschaft. So bissen sie sich bis zum 4:4 Ausgleich heran. Kempten zeigte sich minimalistisch und hatte zum Glück immer die passende Antwort in Form von einer erneuten Führung parat. Selbst nach dem empty net Treffer von Martin Hlozek zum 5:7 drängten die Eisbären weiter und kamen tatsächlich noch zum 6:7, was aber dann gleichzeitig auch der Endstand war.

Unter dem Strich stehen drei ganz wichtige Punkte und hoffentlich die Einsicht dass man gegen jeden Gegner immer 100% geben muss. Durch die gleichzeitigen Niederlagen der ersten vier, Königsbrunn,  Miesbach, Schweinfurt und Ulm ist die Spitze an der Tabelle wieder etwas näher gerückt. Der nächste Gegner Ulm liegt jetzt nur noch einen Punkt vor den Allgäuern. Dies sollte Motivation genug sein am Sonntag wieder das volle Potential abzurufen.

Statistik:

ESV Burgau – ESC Kempten 6:7 (1:3,2:1,3:3)

Tore:

0:1 Schäffler (Seider,Stauder)(10.),

0:2 Kokoska (Hu,Mische)(15.),

1:2 Wiesler (Radvany,Miedl)(18.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(19.),

1:4 Schäffler (Hlozek,Kokoska)(25.),

2:4 Ballner (Bartuli,Malysjev)(26.),

3:4 Malysjev (29.),

4:4 Wiesler (Petzold)(48.),

4:5 Schäffler (Schirrmacher,Stauder)(50.),

5:5 Vaculik (Ballner,Bartuli)(55.),

5:6 Schäffler (Kulhanek)(58.),

5:7 Hlozek (Palmer,Kokoska)(59.),

6:7 Zachar (Vaculik,Ballner)(60.).

Strafminuten:

ESV Burgau: 8

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

ESV Burgau: Andreas Wiesler

ESC Kempten: Maximilian Schäffler

Zuschauer: 638

KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

Die Spatzen zwitscherten es bereits vor ein paar Wochen von den Dächern und spätestens nach der Verpflichtung letzte Woche von Mason Palmer, war es nur noch eine Frage der Zeit.
Endlich ist am Donnerstag Nachmittag die erfreuliche Nachricht gekommen das unsere #46 erfolgreich das Deutsche Einbürgerungsverfahren erfolgreich absolviert hat und dadurch ab sofort keine Kontingentspieler Position mehr besetzen wird.
Willkommen Filip, wir hoffen du bist nun fest im Allgäu angekommen und wir werden noch viele tolle Eishockeyerlebnisse mit dir erleben dürfen.