ESC Kempten startet in die Crunchtime in der Bayernliga

Nur noch drei Wochenenden, nur noch sechs Spiele, dann ist die Vorrunde der Bayernligasaison 2025/2026 auch schon wieder Geschichte.

Der ESC Kempten hat sich mit dem aktuellen Tabellenplatz drei nach einer bis jetzt sehr starken Runde in eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um die direkte Playoffqualifikation gebracht. Nun gilt es diese in den verbleibenden sechs Spielen zu verteidigen und zu festigen. Die Gegner dabei sind alles andere als einfach, und fast allesamt direkte Wettbewerber um die begehrten Plätze. Los geht es am Freitagabend um 20.°° in Königsbrunn, am Sonntag gastiert dann um 17.30 der TEV Miesbach in der Dewart Arena zu Kempten. Am Wochenende darauf ist der wiedererstarkte TSV Peißenberg zu Gast bevor man in Klostersee antreten muss. Den Abschluss bildet dann der Besuch des Tabellenführers aus Schweinfurt und die weite Fahrt nach Amberg. Sechs Spiele, sechs schwere und unbequeme Gegner. Sven Curmann sieht dies vor allem als Motivation: „Unser Ziel ist es, uns mit den Besten der Liga zu messen. Diese Gelegenheit haben wir nun und können zeigen was in uns steckt. Wir freuen uns auf die Spiele und werden alles geben diese auch zu gewinnen.“

Drei Partien gab es in diesem Winter bereits gegen den Freitagsgegner, zweimal traf man sich mit Königsbrunn schon in der Vorbereitung. Dreimal gingen dabei die Sharks als Sieger vom Eis. Vorbereitung ist längst Geschichte, die Brunnenstädter sind zur Zeit in hervorragender Form, stehen nicht umsonst auf Platz zwei der Tabelle. Am letzten Wochenende gab es für das Team zwei Niederlagen in Overtime gegen zwei Top Gegner, Miesbach und Klostersee. Die Pinguine werde höchst motiviert gegen die Sharks antreten, auch darauf bedacht, Revanche für die Hinspielniederlage, ebenfalls in Verlängerung, zu nehmen.

Beim TEV Miesbach setzte es im Hinspiel eine deutliche Niederlage. 5 Tore kassierte der ESC damals innerhalb von zehn Minuten im Mitteldrittel. Die restlichen 50 Minuten war es eine ausgeglichene Partie. Bei den Sharks hat man inzwischen aber deutlich an Stabilität gerade in der Defensive zugelegt. Der Gegentorschnitt konnte in den letzten Spielen  gesenkt werden. Mit Miesbach kommt aber auch ein kampfstarker und spielfreudiger Gegner ins Allgäu. Der TEV lebt nicht von einzelnen Topscorern, sondern bringt sehr viel tiefe im Kader und Torgefahr über alle Reihen mit.

Zwei Topspiele auf die sich die Fans der Sharks freuen dürfen. Wie es im Krankenlager aussieht konnte Curmann zur Wochenmitte noch nicht absehen, die Aufstellung ergibt sich wohl erst wieder kurz vor der Abfahrt am Freitagabend.