ESC Kempten unterliegt dem  TSV Pei-ßenberg vor über 1300 Zuschauern mit 3:4

ESC Kempten unterliegt dem TSV Pei-ßenberg vor über 1300 Zuschauern mit 3:4

Sharks und Miners liefern sich ein umkämpftes Spitzenspiel

Nach dem heißen Tanz beim Derby in Ulm am Freitag Abend wartete am Sonntag schon der nächste Kracher auf das Team von Sven Curmann und Markus Russler. Zum Blaulichtspiel, bei dem Mitglieder aller Hilfsorganisationen aus Kempten und Umgebung eingeladen waren empfing man den Tabellennachbarn aus Peißenberg. Während das Spitzenspiel beim Tabellenführer Erding gegen den Zweitplatzierten Königsbrunn stattfand ging es zwischen den drittplatzierten Miners und dem vierten aus Kempten darum den Anschluss nach ganz oben zu wahren. Dementsprechend war ein heißer Tanz für die beiden Kontrahenten zu erwarten. Dies bestätigte sich auch von Beginn an. Beide Teams mit viel Offensivdrang und Tempo. Eine hochklassige Bayernligapartie ohne viele Unterbrechungen, zwei Teams die Eishockey spielen wollten und dies auch zeigten. Miners Trainer Stefan Ihsen brachte es auf den Punkt, die zwei Mannschaften waren sehr konzentriert, keiner wollte den ersten Fehler machen. So dauerte es auch bis zur Hälfte des Spiels bis der erste Treffer fiel, trotz jeder Menge guter Torchancen zuvor. Vor allem die Hausherren zeigten sich in den ersten beiden Dritteln als das überlegene Team. Jakub Bitomsky brachte seine Farben in Minute 29 endlich in Führung. Zu diesem Zeitpunkt die Führung aufgrund der besseren Chancen auch durchaus verdient. Die Gäste aus Oberbayern legten nun sichtbar eine Schippe drauf und drehten die Partie durch einen Doppelschlag zum 1:2 nach 40 Minuten. Nach dem 1:3 im letzten Drittel wurde es sichtbar schwer für die Sharks, denn Peißenberg verteidigte nun sehr aggressiv. Trotzdem gelang Kempten der Anschluss, den die Gäste jedoch zügig durch einen weiteren Konter wieder in eine zwei Tore Führung ummünzten. Bei den Allgäuern schwanden nun auch sichtlich die Kräfte nach der temporeichen Partie. Trotzdem gab man nicht auf und versuchte alles das Spiel nochmal zu drehen. Timo Schirrmacher schlenzte die Scheibe dann in der letzten Minute an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Das 3:4 kam aber letztendlich zu spät. Die Miners brachten die knappe Führung ins Ziel. Kempten konnte die Überlegenheit aus den ersten beiden Dritteln nicht in eine deutliche Führung umsetzen. Peißenberg dagegen eiskalt im Abschluss, erzielte seine Tore immer zum richtigen Zeitpunkt und brachte den Sieg dann im letzten Abschnitt clever über die Zeit. Die Niederlage gegen so eine Top Team ist kein Beinbruch, Leistung und Einsatz stimmten absolut. Topspiele auf diesem Niveau werden nun einmal durch Kleinigkeiten entschieden und da hatten die Gäste an diesem Abend das entscheidende Quäntchen mehr Glück. Am kommenden Wochenende geht es für Kempten gegen Dorfen und beim Aufsteiger in Dingolfing darum weiter Punkte zu sammeln um den Anschluss an die obere Tabellenregion zu halten.

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 (0:0,1:2,2:2)

Tore
1:0 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(29.)
1:1 Vogl (Murphy,Hörndl)(34.)
1:2 Bross (35.)
1:3 Bross (43.)
2:3 Zelenka (Kokoska,Bitomsky)(46.)
2:4 Murphy (Vogl)(48.)
3:4 Schirrmacher (Oppenberger,Bitomsky)(60.).


Strafminuten
ESC Kempten:  6
TSV Peißenberg: 14

Beste Spieler
ESC Kempten: Ondrej Zelenka
TSV Peißenberg: Dejan Vogl

Zuschauer 1314

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

Sharks zwingen Donau Devils in die Knie

Sharks zwingen Donau Devils in die Knie

ESC Kempten gewinnt emotionsgeladenes Derby in Ulm mit 4:6

 

Mit nur drei Reihen reisten die Allgäuer am Freitagabend nach Neu Ulm. Neben den Langzeitverletzten Colin Witting und Jonas Mikulic fehlten auch Philipp Zeiske und Nikolai Streif, die beiden helfen übers Wochenende mit ihren Förderlizenzen in Sonthofen aus, der Landesligist hat aktuell ziemliche Personalsorgen. Kempten versuchte von Beginn an die Partie zu dominieren, was bei 5 gegen 5 auch gut gelang. Es wurden gute Chancen herausgespielt aber noch nicht verwertet. Vielen Strafzeiten geschuldet entwickelte sich aber kein kontinuierlicher Spielfluss. Ondrej Zelenka nutze dann eine numerische Überzahl zur Führung, die von Filip Kokoska sehenswert vorbereitet wurde. Ulm blieb über Konter gefährlich und erzielte nur 3 Minuten später den Ausgleich, der gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete. Auch der zweite Abschnitt recht zerfahren mit vielen Über- und Unterzahlsituationen. Darunter gleich eine 5 Minuten Unterzahl die Kempten gut überstand, zumindest bis 19 Sekunden vor Ablauf, Ulm ging durch einen abgefälschten Schuss erstmals in Führung. Jakub Bitomsky konnte mit einem sehenswerten Solo aber kurz darauf wieder den Ausgleich erzielen, auch dieser Treffer in Überzahl. Im letzten Abschnitt sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für die Sharks aus, bei fünf gegen fünf zeigten sie ihre technische Überlegenheit und gingen verdient durch Maximilian Schäffler und erneut Bitomsky mit 2:4 in Führung. Eigentlich hatte man das Spiel und den Gegner zu diesem Zeitpunkt im Griff, nun ging es aber weiter mit vielen Strafzeiten und der Spielfluss war dahin. Ulm schaffte es tatsächlich, aufopfernd kämpfend, das Spiel erneut auszugleichen. Die Sharks weiter im Vorwärtsgang wollten die drei Punkte unbedingt mit ins Allgäu nehmen. Bitomsky scheiterte mit einem Alleingang, Daniel Rau hämmerte die Scheibe an den Pfosten, Chancen zur Entscheidung waren genug vorhanden. Zum Matchwinner wurde dann letztendlich Nikolas Oppenberger, der in der letzten Minute das von den zahlreich mitgereisten Kemptener Anhängern frenetisch bejubelte Siegtor zum 4:5 erzielte. Ulm zog sich noch eine weitere Strafe wegen Reklamierens zu und nahm sich damit die Chance auf einen erneuten Ausgleich. Den Schlusspunkt setze Christopher Mitchell mit dem 4:6 eine Sekunde vor Spielende. Beide Trainer, sowohl Sven Curmann, wie auch Martin Jainz auf Ulmer Seite hatten bei der abschließenden Pressekonferenz viel anerkennende Worte für ihren Gegner. Curmann lobte vor allem auch die Moral seiner Truppe, nicht aufzugeben und bis zum Schluss alles für den Sieg in die Waagschale geworfen zu haben. Am Sonntag geht es dann gegen einen schweren Brocken, den Tabellennachbarn aus Peißenberg.

Statistik

VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 4:6 (1:1,1:1,2:4)

Tore:

0:1 Zelenka (Kokoska,Bitomsky)(7.),

1:1 Anwander (Tischendorf,Klingler)(9.),

2:1 Jäger (Tischendorf,Danzer)(34.),

2:2 Bitomsky (Zelenka,Kokoska)(36.),

2:3 Schäffler (Miller,Oppenberger)(44.),

2:4 Bitomsky (Ellerbrock,Kokoska)(45.),

3:4 Rodrigues (Stempfel,Der)(49.),

4:4 Rodrigues (Synek,Klingler)(52.),

4:5 Oppenberger (Schäffler,Zelenka)(60.),

4:6 Mitchell (Kokoska,Landerer)(60.).

Strafminuten:

VfE Ulm/Neu-Ulm: 24

ESC Kempten: 14 + 5 Zelenka + 10 Sillanpää

Zuschauer: 745

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Ulm / Neu-Ulm und Peißenberg warten auf die Sharks

Ulm / Neu-Ulm und Peißenberg warten auf die Sharks

Am Freitag steigt das Derby an der Donau, Sonntag lockt das Blaulichtspiel

 

Zwei ganz unterschiedliche Aufgaben gilt es am Wochenende zu bewältigen. Am Ulmer Donaubad heißt es einmal mehr Devils gegen Sharks, was bedeutet: volle Hütte, Derbyatmosphäre und  zwei hochmotivierte Teams. Die Donaustädter stehen aktuell mit 8 Punkten auf Tabellenplatz 11, und somit 6 Punkte hinter den Allgäuern. Mit Königsbrunn, Amberg und Erding hatte die Mannschaft um Trainer Martin Jainz aber auch ein sehr knackiges Auftaktprogramm. In Buchloe setzte es, wie auch für die Sharks, eine knappe Auswärtsniederlage. Gegen Pfaffenhofen und Schweinfurt konnte man, auch hier wieder analog zu den Sharks, deutliche Siege einfahren. Die Vorzeichen zum Derby sind also recht ausgeglichen. Der Kader der Devils wurde über den Sommer kaum verändert, man kann dort somit auf ein eingespieltes Team setzen. Kempten kann sich der Unterstützung seiner reiselustigen Fans sicher sein, die ihr Team lautstark nach vorne treiben werden. Jonas Mikulic, der vor der Saison von Ulm nach Kempten wechselte ist weiterhin wie auch Colin Witting mit einer längerfristigen Verletzung nicht an Bord. An diesem Wochenende ebenfalls nicht im Kader stehen auch Nikolai Streif und Philipp Zeiske, beide werden beim personell arg gebeutelten Kooperationspartner in Sonthofen in der Landesliga aushelfen.

Blaulicht an heißt das Motto dann am Sonntag in der ABW Arena. Wenn der aktuelle Tabellenvierte den Dritten aus Peißenberg empfängt bedeutet dies nichts anderes als ein Spitzenspiel, einen absoluten Kracher. Bereits in der Vorbereitung traf man sich zweimal, je ein Sieg sprang dabei für die beiden Kontrahenten heraus. Auch in den vergangenen Jahren lieferten beide Teams immer hochklassige und spannende Spiele mit engem Ausgang ab. Für Kempten liegt der Schlüssel zum Sieg in der Effizienz der Angreifer. Schafft man es Korbinian Sertl im Miners Gehäuse zu knacken stehen die Chancen auf Punkte gut. Allerdings war der Peißenberger Schlussmann in den vergangenen Jahren immer wieder Faustpfand der Gäste, er rettete seinem Team oft alleine die Punkte gegen Kempten. Die Sharks scheinen eine Art Lieblingsgegner des 30jährigen Schlussmannes zu sein.

Ein besonderes Highlight wird die Partie für alle Hilfsorganisationen von Polizei über Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW und zahlreiche weitere sein. Der ESC Kempten hat im Rahmen dieses „Blaulichtspiels“ Mitarbeiter und Angehörige aller Organisationen aus Kempten und der Region eingeladen die Partie bei freiem Eintritt als kleines Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz zu besuchen.

ESC Kempten spendet für soziale Zwecke

ESC Kempten spendet für soziale Zwecke

Bereits beim Abschiedsspiel von Eric Nadeau und Alexander von Sigriz hatten die Sharks angekündigt, einen Teil aus den Einnahmen der  Veranstaltung für soziale Spendenprojekte zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich wurden die Trkots beider Teams direkt nach dem Spiel versteigert, der Erlös hieraus wird ebenfalls gespendet. Die beiden Protagonisten durften bestimmen an wen Ihre Spendenanteile gehen. So freuen sich  über je € 500,- aus den Trikotversteigerungen der Verein für Körperbehinderte Allgäu e.V. sowie der Allgäuer Hilfsfond e.V.

Je einen Euro pro Zuschauer hatte man für die Spendenaktion zugunsten des Miesbacher Torhüters Anian Geratsdorfer zugesagt, der 31jährige liegt nach einem Herinfarkt den er nach dem Training erlitten hatte und einem Herzstillstand einige Tage später in einer Art Wachkoma und muss intensiv betreut und gepflegt werden.Auch hier kamen € 500,- zusammen. Ein privater Gönner sowie die erste Mannschaft der Sharks erhöhten die Summe vor dem Gastspiel in Miesbach noch auf € 650,-.

Wir sehen uns beim ESC Kempten nicht nur als Sport und Ausbildungsverein für den Nachwuchs, sondern sind uns auch durchaus unserer sozialen Verantwortung bewusst. Wir freuen uns  daher wenn es die Möglichkeit gibt bedürftigen Menschen aus unserer Mitte helfen zu können.

Sharks gelingt die Standortbestimmung – 5 Punkte Wochenende

Sharks gelingt die Standortbestimmung – 5 Punkte Wochenende

ESC Kempten gewinnt auch beim TEV Miesbach mit 4:1

 

Nach dem Sieg gegen den EHC Klostersee am Freitag hatten sich die Jungs um Kapitän Daniel Rau viel vorgenommen. Den Schwung aus der Partie mitnehmen und ein ähnlich gutes Spiel abliefern, so der Plan. Nikolai Streif musste kurzfristig erkrankt absagen, ansonsten startete Kempten mit den gleichen Reihen wie am Freitag. Miesbach hatte mit Patrick Asselin und Matthias Bergmann gleich zwei schmerzhafte Ausfälle zu verkraften.

Den Hausherren war sofort anzumerken dass sie nach der knappen Niederlage am Freitag in Landsberg die ersten Punkte des Wochenendes einfahren wollten. Kempten brauchte zwei Wechsel um ins Spiel zu finden und löste sich langsam vom Druck der Hausherren. Maximilian Schäffler war es dann der die Scheibe mit starkem Forecheck hinter dem gegnerischen Tor eroberte und diese direkt vor das Tor legte wo sie Jakub Bitomsky nur noch über die Linie zu schieben brauchte. Die Sharks jetzt in der Begegnung angekommen nahmen mehr und mehr das Heft in die Hand. Mit viel Tempo erspielten sie sich zahlreiche gute Chancen, blieben aber ohne weiteren Treffer. Auch Miesbach hatte gute Phasen und setzte sich immer wieder im Kemptener Drittel fest. Aber auch die Sharks hatten mit Luca Mayer den gewohnt sicheren Rückhalt. Leichter Vorteil im ersten Drittel für Kempten und die knappe Pausenführung durchaus verdient. Deutlich klarer das Bild dann im zweiten Abschnitt. Kempten nun drückend überlegen, man liess Scheibe und Gegner laufen. Miesbach hatte dem nur vereinzelt Entlastungsangriffe entgegenzusetzten, die aber ohne Erfolg verpufften. Die Sharks dagegen zielstrebiger, bereits nach 32 Minuten hatten erneut Bitomsky sowie Clay Ellerbrock und Ondrej Zelenka das Ergebnis auf 0:4 hochgeschraubt. Sven Curmann gab nun auch seiner vierten Reihe Eiszeit und auch diese Reihe machte ihre Sache ausgesprochen gut. Viele Strafzeiten sorgten für ein eher zerfahrenes letztes Drittel, eine davon nutzte Michael Grabmaier zum Ehrentreffer der Miesbacher, Kempten brachte das Ergebnis dann mit einer etwas defensiveren Einstellung gut über die Zeit.

5 Punkte gegen zwei Top Teams, ein absolut erfolgreiches Wochenende für die Allgäuer, vor allem auch die Art und Weise wie die beiden Siege erreicht wurden begeitsert die Fans. So gerüstet steigt schon jetzt die Vorfreude auf das Derby am kommenden Freitag in Ulm.

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten 1:4 (0:1,0:3,1:0)

Tore
0:1 Bitomsky (Schäffler, Limböck)(3.)
0:2 Bitomsky (Limböck,Ellerbrock)(24.)
0:3 Ellerbrock (Bitomsky,Schäffler)(27.)
0:4 Zelenka (Bitomsky,Miller) (33.)
1:4 Grabmaier (Slavicek)(42.) 

Strafminuten
TEV Miesbach: 14
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
TEV Miesbach: Michael Grabmaier
ESC Kempten: Jakub Bitomsky

Zuschauer 413

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Wie einst Marcel Nöbels

Wie einst Marcel Nöbels

ESC Kempten gewinnt nach Penaltyschießen gegen Klostersee

Sven Curmann war sich zuerst nicht sicher bei der Pressekonferenz nach einer intensiven und sehenswerten Bayernligapartie, ob es ein verlorener Punkt oder zwei gewonnene Punkte sind, die sein Team am Freitagabend gegen starke Gäste einheimsen konnte. Letztendlich überwiegte dann schon die Freude, die er auch mit den Worten: Ich bin sehr stolz auf mein Team, was sie heute geleistet haben, zum Ausdruck brachte. Die gut 700 Zuschauer sahen von Beginn an ein temporeiches, hochklassiges und faires Spiel dem beide Trainer ein hohes Bayernliganiveau attestierten. Der Trainer der Kemptener  hatte seine Reihen nach der Niederlage in Buchloe ordentlich durcheinandergewirbelt, um mit der veränderten Aufstellung wieder etwas frischen Wind ins Spiel zu bringen. Das erste  Highlight gehörte allerdings den Gästen. Quasi mit dem ersten Angriff gingen sie nach nur 34 Sekunden in Führung, Marc Bosecker setzte sich auf linksaußen mit viel Tempo durch und hämmerte die Scheibe ins kurze obere Eck. Kempten zeigte sich jedoch keinesfalls beeindruckt und war ebenfalls von Beginn an gut im Spiel. Bereits in der sechsten Minute hämmerte Jakub Bitomsky die Scheibe in Überzahl von der blauen Linie zum Ausgleich ins Netz. Die Begegnung war relativ ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Chancen auf die Führung waren durchaus vorhanden, aber Klostersee hatte mit Marinus Schunda einen überragenden Goalie zwischen den Pfosten. Sein Gegnüber Luca Mayer stand ihm allerdings in Nichts nach, so dass die Partie über 65 Minuten hauptsächlich von der Spannung lebte. Die 2:1 Führung der Sharks durch Maximilian Schäffler zur Halbzeit der Partie egalisierten die Grafinger nur 4 Minuten später, dies sollte es auch gewesen sein mit Treffern bis zum Spielende. In der Verlängerung brachten sich die Gäste dann in Unterzahl, doch auch hier war trotz aller Chancen immer wieder  Endstation bei Schunda. Unterm Strich hätte Kempten durchaus die drei Punkte holen können, aber es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig ein starker Schlussmann in der Bayernliga ist. Das Penaltyschießen machten die starken Techniker der Sharks dann zu ihrem eigenen kleinen Spektakel. Max Miller eröffnete die Show mit seinem Treffer, den er dem Keeper eiskalt durch die Beine schob. Im Gegenzug konnte Mayer seinen Jungs mit einer starken Parade gegen Kelvin Walz den ersten Vorteil verschaffen. Filip Kokoska tanzte darufhin Schunder sehenswert aus und sorgte schon für eine Vorentscheidung. Im Gegenzug musste Philipp Quinlan unbedingt treffen um sein Team im Spiel zu halten, was ihm auch gelang. Doch nun kam der große Auftritt von Jakub Bitomsky. Wie Marcel Nöbels beim legendären WM Viertelfinale 2021 in Riga gegen die Schweiz, mit dem er Deuschtland ins Halbfinale schoss, lief er an, verlud den Goalie und legte die Scheibe dann eiskalt mit nur einer Hand neben den Pfosten. Eine eins zu eins Kopie des Treffers des deutschen WM Helden brachte den Sharks somit den verdienten Zusatzpunkt, den die Fans auch frenetisch mit ihrem Team feierten. Kempten war dem starken Gast durchaus ebenbürtig und darf sich nun auf die Partie am Sonntag in Miesbach freuen, wo schon die nächste schwere Partie auf die Allgäuer wartet.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Klostersee 3:2 n.P. (1:1,1:1,0:0,1:0)

Tore:

0:1 Bosecker (Walz,Haloda)(1.),

1:1 Bitomsky (Rau,Kokoska)(6.),

2:1 Schäffler (Kokoska,Bitomsky,)(30.),

2:2 Walz (Haloda,Bosecker)(35.),

3:2 Bitomsky (Pen.),

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EHC Klostersee: 22

Beste Spieler:

ESC Kempten: Maximilian Schäffler

EHC Klostersee: Marinus Schunda

Zuschauer: 702

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ