Keine leichten Aufgaben für den ESC Kempten

Keine leichten Aufgaben für den ESC Kempten

Klostersee und Miesbach warten auf die Sharks

 

Zwei richtig dicke Brocken haben die Kemptener Puckjäger am kommenden Wochenende vor der Brust.

Am Freitag kommt mit dem EHC Klostersee der Bayernligameister von vor zwei Jahren und Rückkehrer aus der Oberliga in die ABW Arena. Und am Sonntag wartet mit dem TEV Miesbach der Vizemeister der letzten beiden Jahre. Eine ernsthafte Standortbestimmung also für das Team von Sven Curmann. Auch wenn die Gegner deutliche Veränderungen in ihren Kadern hatten stehen sie doch vor den Sharks im oberen Tabellenbereich. Beide warten zudem mit neuen Trainern auf, beim Freitagsgegner aus Grafing hat Dominik Quinlan inzwischen die sportliche Leitung übernommen und den Platz hinter der Bande für das Duo Florian Engel und Gert Acker frei gemacht.

In Miesbach hat Dino Baindl den Sprung in die Oberliga gewagt wo er im Trainerteam des DEL2 Absteigers aus Bayreuth angeheuert hat. Zdenek Travnicek trägt nun die sportliche Verantwortung. Mit dem Sieg beim letztjährigen Meister in Königsbrunn am letzten Wochenende  haben die Miesbacher gezeigt das sie schon wieder eine starke Truppe am Start haben.

Soll es für die Allgäuer mit Punkten klappen muss vor allem an der Disziplin gearbeitet werden. Zuviele Strafen sorgten am Sonntag für alle  drei Gegentore in Unterzahl. Zudem musste man im dritten Spiel hintereinander eine Spieldauerstrafe schlucken so dass die Reihen erneut umgestellt werden müssen. Für den gesperrten Linus Voit kehrt Clay Ellerbrock nach seiner Sperre wieder zurück in den Kader. Konzentriert agieren, mit Zug zum Tor nach vorne spielen und hinten solide stehen. Wie es so gerne heißt: Die einfachen Dinge richtig machen. Dann sind auch gegen die vermeintlichen Favoriten Punkte möglich, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu halten.

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

ESC Kempten unterliegt dem ESV Buchloe mit 3:2 

Derbyzeit im Allgäu, dies bedeutet Stimmung und Spannung. Am Sonntag Abend in Buchloe war von Beginn an alles im Spiel was solch eine Begegnung auszeichnet. Kempten, angefeurt von einer stattlichen Fanschar die das Team begleitet. Und Buchloe, mit dem Overtime Sieg aus Miesbach mit entsprechend Rückenwind.  Von Beginn an war eine solide Agressivität bei beiden Teams auf dem Eis zu spüren. Die Partie geprägt von zwei absolut bereiten Mannschaften. Einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen auf beiden Seiten brachten jedoch schnell Unruhe ins Spiel. Bereits nach 20 gespielten Minuten waren 64 Strafminuten zu zählen, darunter zwei Spieldauertstrafen gegen Linus Voit und Demeed Podrezov die sich eine handfeste Auseinandersetzung lieferten, welche der Kemptener als Punktsieger für sich entschied. Eishockey gespielt wurde dazwischen auch, aber so gut wie nicht mit 5 gegen 5. Die Führung der Sharks durch Timo Schirrmacher in Überzahl konnte Buchloe in ein 2:1 drehen, auch hier fielen beide Treffer in Überzahl. Im zweiten Abschnitt besonnen sich die  Teams dann wieder mehr auf das Eishockeyspielen. Buchloe mit der knappen Führung im Rücken verlegte sich auf die Defensive und einzelne Konter, stand kompakt vor dem eigenen Tor und hatte mit Johannes Wiedemann einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Die Sharks nun spielerisch klar überlegen, Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Piraten, einzig der Puck wollte trotz aller Chancen nicht ins Netz. So blieb es den Hausherren vorbehalten den einzigen Treffer des Drittels zu erzielen, natürlich erneut gerade mit dem Ablauf einer Überzahl. Auch im letzten Abschnitt drängten die Gäste auf den Anschluss der dann endlich 5 Minuten vor Spielende durch Ondrej Zelenka, erneut im Powerplay fiel. Zwei weitere Strafen hintereinander gegen Kempten nach dem Treffer nahmen den Sharks aber dann die Chance das Spiel doch noch zu drehen. Letztendlich konnte Buchloe den knappen Sieg dank einer starken Defensivleistung über die Zeit retten.

Statistik
ESV Buchloe – ESC Kempten 3:2 (2:1,1:0,0:1)

Tore
0:1 Schirrmacher (Oppenberger,Schäffler)(4.)
1:1 Krafczyk (Dropmann)(7.)
2:1 Dropmann (Krafczyk)(15.)
3:1 Wittmann (Petrak,Krammer)(34.)
3:2 Zelenka (Kokoska)(54.) 

Strafminuten
ESV Buchloe:18 + 5 + Spieldauer Podrezov
ESC Kempten: 14 + 5 Voit + 5 + Spieldauer Voit

Zuschauer 535

Sharks ringen Mightydogs nieder

Sharks ringen Mightydogs nieder

ESC Kempten besiegt den ERV Schweinfurt mit 6:2

 

Letztendlich stand auf der Anzeigetafel in der ABW Arena ein deutliches Ergebnis, aber es war durchaus ein hartes Stück Arbeit für die Kemptener. Schweinfurt reiste mit nur 13 Feldspielern an, dazu verletzte sich Felix Ribarik beim Aufwärmen vor dem Spiel. Die 12 Verbliebenen zeigten eine ansprechende Leistung und machten den Allgäuern das Leben lange schwer. Gut organisiert in der Defensive, und immer wieder mit gefährlichen Kontern hielten sie das Spiel lange offen. Nach dem ersten Drittel stand es 2:2 und die Sharks mussten eine Schippe drauflegen, wollten sie als Sieger vom Eis gehen. Ab dem zweiten Abschnitt traten sie druckvoller und energischer auf, Lohn waren zwei Treffer zum 4:2 nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt mussten die Franken dann ihrem kleinen Kader Tribut zollen und nochmals zwei Tore zum 6:2 Endstand schlucken. Das Team von Sven Curmann trat nicht von Beginn an mit der nötigen Konsequenz auf und musste sich über die ganze Begenung mehr und mehr ins Spiel kämpfen. Am Ende des Tages stehen drei Punkte auf der Habenseite bevor es am Sonntag zum schweren Allgäuderby nach Buchloe geht. Wieder mit dabei ist dann Defensivspezialist Pascal Kröber, dafür wird Clay Ellerbrock fehlen, er hat sich im letzten Drittel nach einer Auseinandersetzung eine Spieldauerstrafe eingebrockt.

Statistik
ESC Kempten – ERV Schweinfurt 6:2 (2:2,2:0,2:0)

Tore
0:1 Hood (Weise,Münzberg)(8.)
1:1 Ellerbrock (Mitchel,Kokoska)(9.),
2:1 Kokoska (Bitomsky,Rau)(15.),
2:2 Grüner (Weise)(20.),
3:2 Bitomsky (Kokoska)(24.),
4:2 Landerer (Schirrmacher,Mitchell)(26.),
5:2 Miller (Schirrmacher)(42.),
6:2 Landerer (Schäffler,Schirrmacher)(52.).

Strafminuten
ESC Kempten: 12 + 20 Ellerbrock
ERV Schweinfurt: 16

Beste Spieler
ESC Kempten: Louis Landerer
ERV Schweinfurt: Dylan Hood

Zuschauer 612

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Mächtige Hunde und Piraten zu Hello-ween

Mächtige Hunde und Piraten zu Hello-ween

Sharks empfangen Schweinfurt und fahren nach Buchloe

 

Auch wenn es keine Allgäuer Erfindung ist, ja nicht einmal eine deutsche, so bekommt Helloween immer mehr eine Bedeutung auch bei uns, gerade die jüngere Generation vergnügt sich an der horrorlastigen Zeit Ende Oktober. Wer denn nun in der Bayernliga wem das Fürchten lehrt wird sich am Freitag um 19.30 in der ABW Arena und am Sonntag um 17.00 in der Sparkassenarena in Buchloe zeigen.

Freitagsgegner Schweinfurt hat mit 3 Niederlagen zum Saisonstart einen klassischen Fehlstart hingelegt, wird also hochmotiviert sein die ersten Punkte einzufahren. Zudem schwirrt dem ein oder anderen noch die 11:3 Niederlage aus der Partie in der letzten Saison im Kopf herum und man möchte dafür gerne Revanche nehmen. Erstmals in dieser Saison soll Rückkehrer Dylan Hood wieder im Kader der Mighty Dogs stehen, eine deutliche Stärkung für das Team, die ersten Spiele absolvierte man mit nur einem Kontingentspieler, dem Tschechen Tomas Cermak. Aktuell beklagen die Franken einige Ausfälle, Coach Andreas Kleider kann nicht auf seinen ganzen Kader zurückgreifen. Trotzdem darf man das Team vom Main auf keinen Fall unterschätzen. Gegen sein ex. Team fehlen wird Verteidiger Pascal Kröber, der nach seiner Spieldauerstrafe aus dem Spiel gegen Erding automatisch gesperrt ist.

Er darf dann am Sonntag im Allgäuderby wieder eingreifen. Mit Buchloe wartet ein unbequemer und immer hochmotivierter Gegner auf das Team von Sven Curmann. Dies musste man bereits in der Vorbereitung schmerzlich erfahren, als den Pirates starke 20 Minuten reichten um mit 4:0 in Führung zu gehen. Letztendlich konnte man das Ergebnis noch auf 4:2 verkürzen, aber die Ostallgäuer gewannen die Begegnung durchaus verdient. Besonderes Augenmerk müssen die Kemptener auf die Top Stürmer Podrezov, Krafczyk und Petrak legen, wenn man sie in den Griff bekommt hat man gute Chancen auf einen Sieg.

Nach den ersten drei Spielen scheinen die Sharks auf jeden Fall für die Begegnungen gerüstet und möchten sich mit weiteren Punkten im oberen Tabellenteil festsetzen.

Sharks müssen sich starken Gladiators geschlagen geben

Sharks müssen sich starken Gladiators geschlagen geben

ESC Kempten macht es beim 1:3 gegen den TSV Erding lange spannend

  

Die Entscheidung fiel erst in der allerletzten Spielminute, zuvor lieferten sich die beiden Teams ein spannendes Spiel auf ansehnlichem Niveau. Auch wenn für Erdings Coach Felix Schütz die Partie über 60 Minuten teilweise zu wild war, das temporeiche Auf und Ab war für die über 850 Zuschauer absolut sehenswert. 

Die Begeisterung vor der Partie gegen den Topfavoriten aus Erding war schon Tage vor der Begegnung greifbar, In allen Netzten wurde um Zuschauer geworben, um mit einer möglichst großen und lautstarken Kulisse der Mannschaft den Rücken zu stärken. Beide Teams konnten ihren Saisonauftakt mit zwei Siegen ideal gestalten. Erding beeindruckte vor allem am Freitag beim deutlichen 7:2 Sieg über den letztjährigen Oberligisten Klostersee und unterstrich damit bereits früh in der Saison seine Ambitionen auf den Meistertitel. Erding muss, wir können, so lautete die Parole vor dem Spiel.

Und die Gäste lieferten umgehend ab, bereits in der zweiten Minute konnte Michael Trox einen Pass von hinter dem Tor zum schnellen 0:1 verwerten. Erding in den ersten 20 Minuten deutlich aktiver und schneller, verpasste es jedoch die Führung auszubauen, was auch am starken Kemptener Keeper Luca Mayer lag. Trainer Sven Curmann brachte es nach dem Spiel dann auch auf den Punkt. „Mein Team hat den positiven Schwung aus den ersten beiden Spielen nicht mitnehmen können und teilweise zu verhalten agiert.“ Doch er fand sichtlich die richtigen Worte in der Kabine, die Sharks ab sofort auf Augenhöhe. Das Spiel lief nun mit viel Tempo und Einsatz in beide Richtungen. Chancen gab es auf beiden Seiten ausreichend, doch sowohl Mayer, wie auch sein Gegenüber, ex. Nationaltorhüter Dimitri Pätzold zeigten sich hervorragend aufgelegt. Bei einer 5:3 Überzahl hatte Erding die große Chance davonzuziehen, aber die Sharks stark im  Unterzahlspiel. Umgekehrte Situation kurz darauf, nun die Allgäuer mit doppelter Überzahl, aber auch hier wollte die Scheibe nicht ins Tor. Kempten erhöhte im letzten Drittel nochmals den Druck. In Überzahl konnte Ondrej Zelenka die Scheibe dann nach schöner Vorarbeit von Max Miller endlich zum Ausgleich in die Maschen hämmern, was die Stimmung in der Halle explodieren lies. Doch Erding, abgeklärt im Stil einer Spitzenmannschaft stellte vier Minuten darauf die knappe Führung wieder her. Das Team um Kapitän Daniel Rau warf nochmals alles nach vorne und drängte auf den erneuten Ausgleich. Eine große Strafe gegen Pascal Kröber drei Minuten vor Spielende nahm Kempten allerdings den Schwung, den Schlusspunkt in Überzahl setzte Erding mit dem 1:3 in der letzten Minute.

Gut gekämpft, dem Favorit lange Paroli geboten und mit etwas Glück wäre gegen Ende auch mehr drin gewesen. Viele sprachen vor dem Spiel von einer Standortbestimmung für die Sharks. Nimmt man die bisherigen Ergebnisse der Gladiators, auch in der Vorbereitung kann man attestieren: Es fehlt gar nicht so viel, und wenn sich das Team weiter findet darf man sich auf eine tolle Saison freuen.

Statistik
ESC Kempten – TSV Erding 1:3 (0:1,0:0,1:2)

Tore
0:1 Trox (Zimmermann,Modlmayr)(2.)
1:1 Zelenka (Miller)(42.)
1:2 Zimmermann (Trox,Modlmayr)(47.)
1:3 Matheson (Abstreiter,Waldhausen)(60.). 

Strafminuten
ESC Kempten: 16 + 5 + 20 Kröber
TSV Erding: 16

Beste Spieler
ESC Kempten: Luca Mayer
TSV Erding: Dimitri Pätzold

Zuschauer 854

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS STUERMEN AN DIE TABELLENSPITZE

SHARKS STUERMEN AN DIE TABELLENSPITZE

ESC Kempten gewinnt mit 2:10 deutlich beim EC Pfaffenhofen

 

Erstes Doppelwochenende in der neuen Saison. Für Kempten galt es den guten Schwung aus dem Spiel gegen Schongau mitzunehmen. Nikolas Oppenberger war wieder mit an Bord, Nicht dabei Colin Witting und Jonas Mikulic.

Der erste Wechsel gehörte den Gastgebern die sich gleich im Drittel der Sharks festsetzen konnten. Erst ein Alleingang durch Nikolas Oppenberger brachte die Allgäuer ins Spiel. Die Gäste übernahmen nun das Komanndo und Ondrej Zelenka besorgte die Führung in Überzahl. Eher aus dem Nichts der Ausgleich zum 1:1 durch Jan Tlacil der mit einem Sonntagsschuss traf. Doch unbeirrt ging es weiter auf das Tor der Icehogs.  Zweimal Jakub Bitomsky und erneut Zelenka schraubten das Ergebnis auf 1:4, den Schlusspunkt in dem Drittel setzte Max Miller mit einem wunderschön heraus kombinierten Treffer in Überzahl. Zu Beginn des Mittelabschnitts gab es dann gleich ausreichend Gelegenheit zum Unterzahl Training, Gleich 3 Minuten musste Kempten mit 2 Mann weniger überstehen. Doch kaum wieder zu viert zog Filip Kokoska alleine davon und verlud den Goalie zum 1:6. Erneut Miller sowie Nikolas Oppenberger und Jan Tlacil sorgten mit weiteren Treffern für den 2:8 Pausenstand nach 40 Minuten. Viele Strafen und Unterbrechungen sorgten für wenig Spielfluss im letzten Abschnitt. Mit zwei weiteren Treffern durch Daniel Rau und Maximilian Schäffler machte es der ESC dann doch noch zweistellig. Über das ganze Spiel überzeugten die Sharks mit Einsatz und Tempo, schön herausgespielten Toren und einem auch in der Höhe klar verdienten Auswärtssieg. Generalprobe für das Topspiel am Sonntag gegen Erding geglückt  darf man beruhigt sagen. Mit 19 Toren aus den ersten zwei Spielen ist vor allem die Abteilung Offensive on fire. Die Kemptener Fans dürfen sich schon jetzt auf ein packendes Topspiel am Sonntag freuen.

Statistik
EC Pfaffenhofen – ESC Kempten 2:10 (1:5,1:3,0:2)

Tore
0:1 Zelenka (Kokoska,Rau)(5.)
1:1 Tlacil (Neubauer,Vaculic)(7.)
1:2 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(8.)
1:3 Zelenka (Kokoska,Bitomsky)(13.)
1:4 Bitomsky (Rau,Kokoska)(14.)
1:5 Miller (Bitomsky,Rau)(18.)
1:6 Kokoska (Seider)(31.)
1:7 Miller (Zelenka,Rau)(31.)
2:7 Neubauer (Tlacil,Hätinen)(34.)
2:8 Oppenberger (Miller,Schäffler)(35.)
2:9 Rau (Kokoska,Bitomsky)(43.)
2:10 Schäffler (Mitchell,Schirrmacher)(60.).

Strafminuten
EC Pfaffenhofen: 28
ESC Kempten: 20 + 5 Sillanpää

Zuschauer 240