1B siegt ohne Gegentor gegen Senden

1B siegt ohne Gegentor gegen Senden

Starke Leistung von Schreiber wird mit Shutout belohnt

 

Im Heimspiel gegen den direkten Verfolger aus Senden (8./12 P.) war ein harter Kampf um die Punkte zu erwarten. Die Sharks ließen jedoch keine Zweifel aufkommen, wie die Rollen verteilt sind. Zu Beginn stellte Ziegler auf 1:0. Zahlreiche Chancen der Gäste wurden spätestens vom gut aufgelegten Schlussmann Simon Schreiber entschärft. Mit einem weiteren Treffer von Barmasev ging es mit 2:0 in die Pause.

Dem gut herausgespielten Treffer von Jörg folgten drei weitere Tore von Schwarz und Gehr (Endstand: 5:0). Jegliche gefährliche Situation der Gäste wurde pariert. Tormann Simon Schreiber belohnt sich damit mit seinem ersten Shutout in dieser Saison.

Kempten festigt damit die Tabellenposition 7 (18 P.) und behält die Möglichkeit mit weiteren Siegen an HC Maustadt (6./ 22 P.) vorbeizuziehen.

Es folgt am Mittwoch, den 29.01.25, das direkte Duell. Spannung und Brisanz ist somit garantiert.

Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Kemptener ABW-Arena.

Statistik ESC gegen EC Senden (24.01.25):

5:0 (2:0; 1:0; 2:0)

Tore Kempten: Ziegler (Egli, Schwarz), Barmasev (Jörg, Lipp), Jörg (Pichler, Gaukel), Schwarz (Egli, Ziegler), Gehr (Kohler, Jörg)

Strafen: Kempten: 10, ECS 8

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

Sharks unterliegen im Vorrundenfinale

Sharks unterliegen im Vorrundenfinale

ESC Kempten steht nach 4:6 gegen  Schweinfurt trotzdem in den Preplayoffs.

Es war die gute Nachricht an diesem Abend, trotz der Niederlage hat man einen Platz in der Vorschlussrunde sicher und kann das Viertelfinale aus eigener Kraft erreichen.

Hierfür braucht es in der Best of three Serie nun zwei Siege. Gegner dabei ist der TSV Peißenberg. Durch die Niederlage der Miners in Miesbach und dem gleichzeitigen Sieg Schweinfurts rutschten sie noch zurück auf Platz 7. Aus sportlicher Sicht ein interessanter, spannender und starker Gegner. Bei einem anderen Ausgang des Spiels von Peißenberg in Miesbach hätten die Allgäuer erneut gegen Schweinfurt spielen müssen, so erspart man sich zumindest die lange Anreise nach Unterfranken. Dafür geht es einmal mehr gegen den alten Rivalen. Es kommen Erinnerungen auf an heißumkämpfte Duelle zwischen Sharks und Miners in den letzten Jahren. Am Freitagabend startet die Serie in Peißenberg, am Sonntag dann das Rückspiel in Kempten. Sollte ein drittes Spiel zur Entscheidung der Serie nötig sein, findet dies am Dienstag darauf erneut in Peißenberg statt.

Die zweite Preplayoffserie bestreiten mit Landsberg und Klostersee ebenso zwei Teams, die man vor der Saison weiter oben in der Tabelle erwartet hat. Alle weiteren Bayernligisten haben am folgenden Wochenende frei und können sich auf Playoffs oder Abstiegsrunde vorbereiten.

Gut 900 Zuschauer hatten sich am Sonntagabend noch einmal auf den Weg in die ABW Arena gemacht, darunter auch eine stattliche Anzahl Schweinfurter Fans. Diese hatten nach Spielende genug Anlass ausgelassen mit Ihrer Mannschaft zu feiern.

Wie zuletzt scheiterte Kempten einmal mehr an der eigenen Chancenverwertung. Die Gäste dagegen lieferten ein perfektes Auswärtsspiel ab. Nach 11 Minuten lagen sie mit 2:0 in Front und spielten von dort an die Partie abgeklärt nach Hause. Gelang Kempten ein Anschlusstreffer, so legte Schweinfurt immer wieder vor und die Sharks rannten die komplette Begegnung diesem Rückstand hinterher. Letztendlich gelang es nicht mehr das Spiel noch auf die eigene Seite zu ziehen.

Mit einer Tordifferenz von + 15 steht Kempten in dieser Wertung nach wie vor an vierter Stelle der Bayernliga. Man weiß also wie Tore erzielt werden und die Defensive gut funktioniert.  Wenn es nun erneut bei Null losgeht muss man sich dieser Qualität wieder bewusst werden. Wenn die Sharks ihre vorhandenen Qualitäten auf das Eis bringen, könnte es durchaus noch weit gehen in der nun anstehenden heißen Phase der Saison.

Statistik
ESC Kempten – ERV Schweinfurt 4:6 (1:3,1:1,2:2)

Tore
0:1 Pinsack (Faulhaber,Ewald)(5.)
0:2 Cermak (Pohl,Bezouska)(12)
1:2 Rau (Höfler,Topol)(19.)
1:3 Cermak (Heckenberger,Steffens)(19.)
2:3 Kokoska (Topol,Mische)(22.)
2:4 Asmus (Pinsack,Bares)(36.)
2:5 Asmus (Pohl,Bares)(49.)
3:5 Höfler Kröber,Zimmer)(51.)
4:5 Rau (Stauder) (56.)
4:6 Asmus (Faulhaber,Cermak)(60.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 10
ERV Schweinfurt: 12

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
ERV Schweinfurt: Alexander Asmus

Zuschauer 902

Wo ist der Eishockeygott wenn man ihn braucht

Wo ist der Eishockeygott wenn man ihn braucht

ESC Kempten verliert mit 6:0 beim Königsbrunn

Alles oder Nichts, so lautete das Motto der Sharks vor der schweren Begegnung in Königsbrunn. Zu verlieren gab es nichts beim zweifachen Meister und aktuellem Tabellenzweiten, der sich in den letzten Wochen in Topform präsentiert. Also mit Vollgas nach vorne in die Partie gehen, und die Pinguine nicht zu ihrem Spiel kommen lassen.

Und genauso kamen die Sharks aus der Kabine. Mit viel Tempo und Elan ging es fast nur in eine Richtung, auf das Tor von Stefan Vajs. Geschossen wurde aus allen Lagen und mehrfach brannte es lichterloh vor dem Pinguingehäuse. Doch all der Einsatz wurde nicht belohnt, das Pech klebt den Kemptenern sichtlich am Schläger. Königsbrunn brachte in den ersten Minuten drei Schüsse auf das Tor der Allgäuer und traf dreimal. Unglücklicher konnte ein Spielstand nach 20 Minuten nicht wirklich sein. 18:6 Torschüsse standen für die Allgäuer nach den ersten 20 Minuten zu Buche, Beleg genug für deren Offensivbemühungen. Der Eishockeygott hatte sich an diesem Abend offensichtlich für das schwarze Trikot der Gastgeber entschieden. Königsbrunns Trainer Bobby Linke konstatierte in der PK seiner Mannschaft vor allem in dieser Phase das beste Spiel der Saison, defensiv und auch seines Torhüters. Kempten zeigte sich unbeirrt und machte weiter viel Druck, der Einsatz der Mannschaft stimmte zu 100%. Auch im zweiten Abschnitt eine ähnliches Bild, Tormöglichkeiten gab es genug für Kempten, doch der Chancenwucher ging weiter, auch die allerbesten Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Dass die schnellen Königsbrunner Stürmer bei einer so offensiven Ausrichtung natürlich Räume zum Kontern bekamen lässt sich gegen eine solche Spitzenmannschaft nicht ganz verhindern. Und so kam es wie es kommen musste. Zwei ihrer schnellen Gegenstöße verwandelten sie zum 5:0 nach zwei  Dritteln. Im Schlussabschnitt schwanden dann sichtlich die Kräfte und Königsbrunn spielte die Partie im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause. Aufgrund der Abschlussschwäche der Sharks geht der Sieg für abgeklärte Hausherren letztendlich natürlich auch in Ordnung, wenn auch unterm Strich um das ein oder andere Tor zu hoch. Nun kommt es am Sonntag gegen Schweinfurt zum finalen Showdown.

Statistik
EHC Königsbrunn – ESC Kempten 6:0(3:0,2:0,1:0)

Tore:

1:0 Kinzel (Bullnheimer,Sternheimer)(6.),

2:0 Kinzel (Egle,Reuter)(6.),

3:0 Trupp (Bullnheimer,Szegedin)(12.),

4:0 Reuter (Egle,Streicher)(30.),

5:0 Egle (35.)

6:0 Brückner (Hartl)(45.).

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 12

ESC Kempten: 8

Beste Spieler:

EHC Königsbrunn: Stefan Vajs

ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer: 581

FIRMA SECUM BLEIBT DEN SHARKS WEITER TREU

FIRMA SECUM BLEIBT DEN SHARKS WEITER TREU

UNSER LANGJAEHRIGER SHARKS PARTNER SECUM 

Bereits seit der Saison 2021 darf der ESC Kempten das Kemptener Unternehmen SECUM schon zu  seinen Sponsoren zählen.

Die secum GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1992 als unangefochtener Marktführer im Bereich Arbeitsschutz etabliert. Mit Sitz in Kempten, steht der Name secum heute für höchste Kompetenz und maßgeschneiderte Lösungen, wenn es um Sicherheit, an egal welchem Arbeitsplatz auch immer, geht. Als Pionier in dieser Branche bieten wir von secum eine breite Palette an Dienstleistungen, die sich durch ihre außergewöhnliche Qualität und Wirksamkeit auszeichnen. Von umfassenden Beratungen und Schulungen bis hin zur Implementierung von Sicherheitskonzepten – wir von secum stellen sicher, dass Unternehmen aller Größen und Branchen optimal geschützt sind.

Sven Brunner (Geschäftsführer SECUM):
„Wir von secum unterstützen einfach gerne die kemptener Traditionsvereine und freuen uns natürlich auch regelmäßig auf die tollen Spiele als Teamevent oder für unsere Mitarbeiter als Dankeschön für Ihren stetigen tollen Einsatz bei secum“

Gemeinsam bauen wir weiterhin an einer starken und erfolgreichen Zukunft für unseren Sport und erhalten die Eishockeytradition in Kempten bei. Unser großes Ziel – langfristig attraktives und erfolgreiches Eishockey im Zentrum des Allgäus bieten zu können.

Vielen Dank für EURE  Unterstützung.
Die Zeit des Rechnens ist vorbei

Die Zeit des Rechnens ist vorbei

In Königsbrunn und gegen Schweinfurt zählen für die Sharks nur noch möglichst viele Punkte

 

Lange hat man darüber gesprochen, wie eng es in dieser Saison in der Bayernliga zugeht. Und es hat sich bestätigt, dass für viele Teams bis zum letzten Spieltag noch alles möglich ist. Lediglich den vier Teams aus Erding, Königsbrunn, Waldkraiburg und Ulm ist die direkte Playoffqualifikation nicht mehr zu nehmen. Ebenso steht fest, dass Pfaffenhofen, Schongau und Buchloe in die Abstiegsrunde müssen. Dazwischen kämpfen nicht weniger als neun Mannschaften um die verbleibenden Plätze in den Playoffrunden.

Mittendrin die Sharks, die zuletzt bis auf Platz 9 abgerutscht sind. Das macht es unter dem Strich aber auch einfach zu erfassen worum es für das Team von Sven Curmann geht. Möglichst viele Punkte müssen her, damit der Super Gau namens Abstiegsrunde vermieden wird. Eine kleine Chance besteht ja sogar noch mit zwei Siegen bis auf Platz 5 zu springen.  Und auch wenn es in  Königsbrunn gegen das Team mit einer überragenden Rückrunde geht, so hat man doch im Hinspiel gezeigt dass auch der zweimalige Bayernligameister nicht unbezwingbar ist. Schwer genug wird es werden bei der Neuauflage des letztjährigen Playoff Viertelfinales. Viele spannende und hart umkämpfte Spiele haben sich die beiden Teams in den letzten Jahren geliefert, und das dürfte am Freitagabend um 20.°° in Königsbrunn nicht wirklich anders werden.

Das letzte Endspiel der Vorrunde steigt dann am Sonntag um 17.30 in der heimischen ABW Arena gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt. Die Unterfranken haben sich in den letzten Wochen durch eine Serie an Siegen an den Sharks vorbei bis auf Platz 5 nach oben gearbeitet. Mit Schweinfurt hat man nach dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. 15 verschlafene Minuten mit vier Gegentreffern ebneten Schweinfurt damals den Weg zum 7:5 Sieg. Überragend dabei die Paradereihe: Cermak, Hood und Pohl. Die drei Ausnahmestürmer erzielten alle sieben Treffer und waren nicht in den Griff zu bekommen. Diese Reihe möglichst gut eliminieren, einfaches Eishockey spielen und die eigenen Offensivqualitäten zeigen, das Rezept für den Vorrundenabschluss ist recht einfach. Es liegt nun ganz alleine an der Mannschaft zu zeigen was in ihr steckt und wohin der Weg in den nächsten Wochen geht.

RUECKFALL IN ALTE MUSTER

RUECKFALL IN ALTE MUSTER

ESC Kempten verliert mit 4:2 in Amberg

 

„Wir sind super enttäuscht heute. Wir hätten einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung machen können. Das erste Drittel haben wir viel zu passiv und gar nicht gut gespielt, da war uns Amberg in allen Belangen überlegen.  Wir haben wieder zu kompliziert gespielt anstatt einfaches Eishockey zu spielen. Noch am Freitag haben wir das geschafft und so ein ordentliches Spiel abgeliefert. Im letzten Drittel nehmen wir dann wieder zu viele Strafzeiten in der neutralen Zone, dass ist einfach dumm und dafür wirst Du dann bestraft. In dieser Saisonphase muss endlich jeder Verantwortung übernehmen, da kannst Du nicht so auftreten.“

Das Fazit von Sven Curmann nach der Auswärtspartie seiner Sharks war kurz und präzise.

Wie nicht anders zu erwarten starteten die Gastgeber mit viel Elan in die Begegnung. Sofort erarbeiteten sie Torchance auf Torchance, Kempten fand sich viel in der Defensive gefordert und kam nur langsam ins Spiel. Mit einer der ersten größeren Chancen stellte Mitch Limböck die Partie auf den Kopf und brachte sein Team in Front. Amberg zeigte sich nicht beeindruckt und behielt in diesem Abschnitt die Oberhand. Turm in der Schlacht war bei den Allgäuern nicht nur in diesem Drittel Torhüter Danny Schubert. Er durfte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen und hielt sein Team mit seinen Paraden lange im Spiel. Die verdiente Auszeichnung zum besten Spieler des Abends hätte aber auch er gerne gegen die drei Punkte eingetauscht.

Auch der zweite Abschnitt begann mit viel Druck der Gastgeber, auch bedingt durch ein weiteres Überzahlspiel. Die Sharks lösten sich dann aber doch mehr und mehr aus der Umklammerung und kamen auch zu Torchancen. Das Plus lag jedoch weiterhin bei den Wild Lions. Durchaus verdient deren Ausgleich nach 25 Minuten. Quasi aus dem Nichts überraschte Florian Höfler Torhüter Pancur mit einem Schlenzer zur erneuten, wenn auch schmeichelhaften Führung. Kempten zog an diesem Abend aber auch wieder zu viele Strafen, darunter eine  5 Minuten Strafe gegen Mitch Limböck wegen einem Bandencheck. So ging es mit doppelter Unterzahl in den letzten Abschnitt. Mit viel Einsatz brachte man diese über die Zeit, und auch die restlichen drei Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis überstand man schadlos. Doch anstatt nun offensiv daran zu gehen die knappe Führung auszubauen wanderte Anton Zimmer keine 20 Sekunden später schon wieder in die Kühlbox. Und es war nur eine Frage der Zeit, wann Amberg eine ihrer 21 Minuten in Überzahl nutzen würde, dieses mal war es soweit, die Oberpfälzer glichen aus. Und auch das vorentscheidende 3:2 vier Minuten vor Spielende erzielte Amberg mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Mit erneut zu vielen Strafzeiten brachte sich Kempten um einen möglichen Sieg. Mit einem konzentrierten Auftritt wie am Freitag wäre dieser durchaus möglich gewesen.

Statistik:

ERSC Amberg – ESC Kempten 4:2(0:1,1:1,3:0)

Tore:

0:1 Limböck (Kokoska,Topol)(8.),

1:1 Köbele (Walkom,Kübler)(25.),

1:2 Höfler (Voit)(37.)

2:2 Feder (Walkom,Fortin)(46.),

3:2 Schwarz (Fortin,Silbermann)(57.),

4:2 Köbele (Walkom)(60.).

Strafminuten:

ERSC Amberg: 10

ESC Kempten: 21

Beste Spieler:

ERSC Amberg: Brendan Walkom

ESC Kempten: Danny Schubert

Zuschauer: 712