Sharks zeigen sich torhungrig

Sharks zeigen sich torhungrig

Sechs Treffer in 10 Minuten entscheiden das Derby schon früh

 

ESC Kempten schlägt den ESV Buchloe mit 8:4

 

Gut in die Abstiegsrunde zu starten war das erklärte Ziel beim ESC.

10 Minuten reichten den Oberallgäuern dann um im Allgäuer Derby bereits alles klar zu machen. Zwischen Minute 6 und Minute 16 schenkte man den, in dieser Phase sichtlich überforderten, Pirates gleich sechs Treffer ein, so dass die Begegnung eigentlich schon zu dem Zeitpunkt entschieden war. Ab dem zweiten Drittel schaltete Kempten sichtbar zwei Gänge zurück, was nicht ungefährlich war. Denn so holte man die Gäste zurück ins Spiel, die ihren Rückstand mit drei Treffern am Stück plötzlich auf nur noch drei Tore verkürzten. Doch im Schlussabschnitt zog man die Zügel wieder etwas an und mit zwei weiteren Treffern bei einem Gegentor war der verdiente Sieg für Kempten nicht in Gefahr. Positiv die Special Teams, in Unterzahl kassierte man keinen Treffer und in zwei Überzahlsituationen knipste man auch zweimal. Und die acht verschiedenen Torschützen bei acht Treffern sprechen für die Tiefe im Kader, ein wichtiges Plus, mit dem man vor allem in der Vorrunde auftrumpfen konnte. 

Statistik:

ESC Kempten – ESV Buchloe 8:4 (6:0,0:3,2:1)

Tore:

1:0 Zimmer (Oswald,Stauder)(6.),

2:0 Topol (Rau,Kulhanek)(6.),

3:0 Stauder (Landerer,Oswald)(9.),

4:0 Schäffler (Stauder,Kulhanek)(12.),

5:0 Schirrmacher (Mitchell,Voit)(14.),

6:0 Mische (Topol,Kulhanek)(16.),

6:1 Diebolder (Krafczyk,Petrak)(27.),

6:2 Schurr (Konietzny,Telesz)(36.),

6:3 Petrak (Söldner,Mikulic)(38.),

7:3 Marquardt Stauder,Kulhanek)(43.),

7:4 Söldner (Bucher,Nieberle)(50.),

8:4 Kokoska (Kulhanek,Rau)(52.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 2

ESV Buchloe: 4

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Marquardt

ESV Buchloe: Benedikt Diebolder

Zuschauer: 612

Sharks starten in die Abstiegsrunde

Sharks starten in die Abstiegsrunde

ESC Kempten beginnt die Mission Klassenerhalt

 

Zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die Bayernliga hat es Kempten nicht geschafft direkt in die Playoffs einzuziehen und muss somit „nachsitzen“ um die Klasse zu erhalten. Gemeinsam mit dem ESV Buchloe, dem ESC Geretsried und dem EC Pfaffenhofen wird eine Einfachrunde mit Hin und Rückspiel ausgetragen an deren Ende die beiden Erstplatzierten in der Tabelle sicher in der Bayernliga verbleiben, während die Dritt und Viertplatzierten der beiden Abstiegsgruppen über Kreuz in einem Playdown Halbfinale (Best of five) und Finale (Best of seven) den Absteiger in die Landesliga ausspielen. Doch darüber will man in Kempten gar nicht nachdenken, die Mannschaft ist stark genug in den sechs Gruppenspielen direkt alles klar zu machen.

Am Freitag kommt es um 19.30 in der heimischen ABW Arena zu einer Neuauflage des Allgäuderbys gegen die Pirates aus Buchloe. Erst an Weihnachten strömten zu dieser Begegnung im Rahmen der Charityveranstaltung „Warrior Hockey Classic“ über 1700 Zuschauer ins Kemptener Eisstadion. Damals gab es noch einen deutlichen 8:1 Sieg der Kemptener, doch nun sind die Karten neu gemischt und im Abstiegskampf gelten bekanntlich andere Gesetze. Buchloe hat sich vor kurzem vom Top Verteidiger Max Dropmann getrennt, der inzwischen beim Meister EHC Königsbrunn angeheuert hat. An seiner Stelle wurde der Finne Timi Liivalahti verpflichtet. Somit spielt Buchloe nun entgegen der Vereinbarung der meisten Bayernligisten mit drei Importspielern, die Entscheidung sorgte in den sozialen Medien bereits für ausreichend Kritik an der Entscheidung der Verantwortlichen.

Am Sonntag geht es für die Sharks dann nach Geretsried. Die River Rats kratzten während der Vorrunde immer wieder an einem Platz in den Preplayoffs, verpasste diesen aber mit 2 Punkten Rückstand auf Kempten letztendlich nur ganz knapp. Erst bei der 3:4 Heimniederlage gegen Geretsried im Januar hat man gesehen wie gefährlich der Sonntagsgegner ist und das alles passen muss um auch an der Isar zu punkten. Für den Rest der Saison nicht mehr dabei sein kann Torhüter Jakob Nerb, er hat sich beim Spiel in Peißenberg eine Unterkörperverletzung zugezogen. Als Backup hinter Danny Schubert ist erneut Henry Ecker, der Keeper der U20 mit dabei.

Es hat nicht sollen sein

Es hat nicht sollen sein

ESC Kempten verliert auch das zweite Preplayoffspiel gegen Peißenberg und muss in die Abstiegsrunde

 

Es war ein kollektiver Schockzustand in der gut besuchten ABW Arena als in Minute 9 der zehnminütigen Verlängerung ausgerechnet Florian Höfler das Aus der Sharks in den Preplayoffs besiegelte. Quasi aus dem Nichts traf er direkt vom Bully zur Entscheidung in einer erneut hochspannenden Begegnung. Noch Sekunden zuvor wurde die Allgäuer von ihrem Publikum angefeuert und nach vorne getrieben. Doch urplötzlich Stille, man konnte das Entsetzen in den Gesichtern der Spieler und der Zuschauer erkennen.

Miners Coach Andy Becher war nach dem Spiel natürlich froh über den Sieg seiner Mannschaft, sagte aber auch dass diese Serie aufgrund der Spannung, und des Niveaus eigentlich ein entscheidendes drittes Spiel verdient gehabt hätte. Wie bereits am Freitag zeigte sich das Team von Sven Curmann deutlich verbessert gegenüber der Rückrunde und absolut gewillt die Playoffs zu erreichen. Im Großen und Ganzen war das Spiel eine Kopie von der Begegnung am Freitagabend. Zwar mit einer etwas anderen Torfolge, aber was Intensität und Einsatz beider Teams betrifft durchaus vergleichbar. Und auch im Spiel zwei waren es die Sharks, die die klareren und deutlicheren Chancen aufweisen konnten aber einfach nicht das Glück beim Abschluss hatten. War es der Peißenberger Keeper, oder das Torgestänge oder auch der Schläger oder ein Körperteil eines Miners Verteidigers welches im Weg war. Es gelang Kempten einfach nicht aus der Überlegenheit auch die notwendigen Tore zu erzielen. Dies ist in der nun verlorenen Serie auch der einzige Kritikpunkt, dem man sich annehmen muss. Das die Mannschaft wollte war klar zu erkennen, der Einsatz hat gestimmt, aber es sollte einfach nicht sein.

Es ist sicher bitter, dass nach einer sehr starken Vorrunde nun tatsächlich der harte Gang in die Abstiegsrunde der Bayernliga gegangen werden muss. Gründe gibt es natürlich diverse für die Konstellation. Und diese werden nach der Saison auch mit Sicherheit aufgearbeitet. Aus aktueller Sicht gibt es jetzt aber nur eine einzige Priorität. In den sechs anstehenden und alles andere als einfachen Spielen gegen Buchloe, Geretsried und Pfaffenhofen den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 n.V. (1:1,1:1,1:1,0:1)

Tore:

0:1 Engel (Vogl,Murphy)(11.),

1:1 Kulhanek (Mische)(14.),

2:1 Kulhanek (Stauder,Schäffler)(23.),

2:2 Ebentheuer (Klein,Haloda)(38.),

2:3 Malzatzki (Ondörtoglu,Murphy)(47.),

3:3 Kulhanek (Kokoska,Voit)(56.),

3:4 Höfler (Klein)(69.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

ERV Schweinfurt: 12

Zuschauer: 1103

Endlich Playoff Hockey

Endlich Playoff Hockey

ESC Kempten unterliegt beim TSV Peißenberg knapp mit 4:3

Mit fast voller Besetzung konnten die Sharks zum ersten von maximal drei Preplayoff Spielen anreisen. Lediglich Nikolai Streif fehlte im Aufgebot. Bereits im Trikot des Gegners steckte Florian Höfler, der im Laufe der Woche seinen Wechsel von Kempten nach Peißenberg vollzog.

Es war, wie nicht anders zu erwarten von Beginn an eine hart umkämpfte Begegnung. Die über 1200 Zuschauer in der gut gefüllten Peißenberger Eishalle bekamen alles geboten was die Playoffs ausmacht. Tempo, Torchancen, Härte, und Spannung bis zur allerletzten Sekunde. Peißenberg in den ersten Minuten etwas aktiver, doch Kempten kam nach und nach besser ins Spiel und war bei 5 gegen 5 die bessere Mannschaft. Gleich im ersten Powerplay belagerte man das Tor der Miners, reihenweise prasselten die Schüsse in den beiden Minuten auf den Goalie der Hausherren ein, es fehlte nur das letzte Quäntchen Glück, wie zuletzt so oft. Dieses hatten dann die Gastgeber, zweimal trafen sie kurz nachdem eine Strafzeit für Kempten abgelaufen war. Das zweite Drittel gehörte dann eindeutig dem ESC, der ordentlich Druck machte und so auch zum hochverdienten Anschluss durch Max Miller kam. Doch mitten in die Kemptener Druckphase platzte das 3:1 für Peißenberg, auch hier ging eine Strafzeit für den ESC voraus. Wie bereits nach der ersten Pause ging man mit einem zwei Tore Rückstand auch in den dritten Spielabschnitt. Weiter drängte Kempten auf den Anschluss und spielte mit viel Zug zum Tor. Doch erneut waren es die Hausherren die zum richtigen Zeitpunkt trafen. 4:1, acht Minuten vor dem Ende schien dies die Vorentscheidung gewesen zu sein. Zu allem Unglück verletzte sich Kemptens Keeper Jakob Nerb auch noch bei dieser Aktion und musste verletzt vom Eis. Doch noch immer gaben sich die Allgäuer nicht auf, es war schon eine ganz andere Sprache der Truppe von Sven Curmann auf dem Eis als zuletzt. Mit voller Gewalt hämmerte David Mische  nur kurz nach dem Gegentreffer die Scheibe dann unters Dach des Miners Gehäuses, was Kempten nochmal zusätzlichen Antrieb gab. Danny Schubert durfte nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung das Eis schon wieder zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen. Derr Schachzug ging auf, Florian Stauder fälschte einen Schuss von Filip Kokoska zum 4:3 Anschluss ab. Noch eine Minute zu spielen, da kann noch viel passieren und so drückte man, erneut mit sechs Mann, auf den Ausgleich. Aber das Glück war Kempten bei allen Schussversuchen nicht hold und so gingen die Gastgeber mit dem glücklichen 4:3 Sieg vom Eis. Am Sonntag um 17.30 geht es dann für die Sharks um nichts anderes als die kurze Serie auszugleichen.

Statistik
TSV Peißenberg – ESC Kempten 4:3 (0:2,1:1,1:2)

Tore
1:0 Ondörtoglu (Vogl,Höfler)(14.)
2:0 Haloda (Murphy,Ondörtoglu)(16.)
2:1 Miller (Limböck,Oppenberger)(27.)
3:1 Engel (Murphy,Vogl)(33.)
4:1 Vogl (Murphy)(53.)
4:2 Mische (54.)
4:2 Stauder (Kokoska)(59.) 

Strafminuten
TSV Peißenberg: 4
ESC Kempten: 8

Zuschauer  1214             

ALLES AUF NULL

ALLES AUF NULL

ESC Kempten trifft in den Bayernliga Pre Playoffs auf Peißenberg

 

Peißenberg gegen Kempten, wer vor der Saison darauf gewettet hätte, dass sich diese beiden Teams in den Pre Playoffs gegenüberstehen hätte sicher eine ordentliche Summe damit gewonnen. Aber zum Glück ist im Sport vieles nicht planbar und so steht man eben nach 30 Vorrundenspielen dort wo man steht. Ähnlich wie die Sharks blickt man bei den Miners auf eine bescheidene Vorrunde zurück. Als Vizemeister in die Runde gestartet konnte man nie an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Mit Lynnden Pastachak fiel früh einer der Topstürmer aus, was nicht wirklich zu kompensieren war. Überraschend dann auch der Trainerwechsel zur Mitte der Saison, das erfolgreiche Duo Stefan Ihsen & Josef Staltmayr musste den Platz an der Bande räumen. Mit einer Niederlage in Miesbach am letzten Spieltag der Vorrunde rutschen die Miners noch von Platz 6 zurück auf  7 und müssen nun in die Vorschlussrunde.

In Kempten hat man die Vorrunde, vor allem den nicht nach Wunsch verlaufenen zweiten Teil, nun abgehakt. Knapp dem Gang in die  Abstiegsrunde entkommen richtet sich jetzt der Blick nach vorne. Punkte und Platzierungen sind Vergangenheit und abgehakt. Unter der Woche wurde die Trennung von Stürmer Florian Höfler bekanntgegeben aber wer weiß, vielleicht sieht man sich ja schon bald in der Bayernliga wieder.

Sven Curmann und seine Jungs haben die Vorrunde aufgearbeitet und bereiten sich nun auf die entscheidende Zeit der Saison vor. Die Mannschaft ist motiviert und wird alles dafür geben sich gegen Peißenberg durchzusetzen und das Playoff Viertelfinale zu erreichen. Am Freitag um 20.°° geht es in der Peißenberger Eissporthalle los. Spiel zwei steigt am Sonntag um 17.30 in der ABW Arena in Kempten. Sollte eine dritte Begegnung zur Entscheidung in der Best of three Serie nötig sein, so steigt diese erneut in Peißenberg, und zwar bereits am Dienstag um 20.°°.

Sharks trennen sich von Florian Hoefler

Sharks trennen sich von Florian Hoefler

ESC Kempten löst den Vertrag mit dem Stürmer auf

 

Der junge und talentierte Stürmer wechselte erst vor der Saison als einer der Topscorer bei der EA Schongau  ins Allgäu. Er sollte eine tragende Rolle spielen im Angriff der Sharks, was aber aus unterschiedlichen Gründen über die Saison nicht klappte. Florian ist ohne Zweifel ein hervorragender Spieler und Charakter. Es hat einfach im Zusammenspiel mit der Mannschaft nicht gepasst, solche Konstellationen gibt es leider im Sport immer wieder. Die Verantwortlichen an der Iller haben sich daher zu diesem schritt entschieden, auch um ihm die Chance zu geben sich im noch für knapp drei Wochen geöffneten Wechselfenster einem neuen Verein anzuschließen. Wir bedanken uns bei Florian für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute.