SHARKS BUCHEN PLAYOFFTICKET

SHARKS BUCHEN PLAYOFFTICKET

ESC Kempten gewinnt den Krimi beim ESC Haßfurt durch zwei späte Tore mit 3:4

 

Ein regelrechtes Endspiel stand am Sonntagabend auf dem Plan, Haßfurt mussten gewinnen um noch eine Chance auf einen Platz unter den ersten Vier zu haben.

Im Gegenzug hatte Kempten die Gelegenheit mit drei Punkten die Playoffs bereits einen Spieltag vor Ende der Aufstiegsrunde fest zu buchen. Nicht mit dabei waren der immer noch erkrankte Alexander Henkel sowie Daniel Jun. Und auch Ahren Spylo fehlte erneut, für ihn ist die Saison nach dem kurzen Comeback schon wieder zu Ende. Seine Rückenverletzung aus dem Spiel in Moosburg lässt leider keinen weiteren Einsatz zu. Im Spiel gegen Ulm hatte er es nochmal versucht, aber die Schmerzen sind zu stark um ein vernünftiges Eishockey zu spielen.

Wie schon zu erwarten startete Haßfurt wie die Feuerwehr um ihre letzte Chance zu nutzen. Und es dauerte auch nicht lange, schon in der vierten Minute traf Michal Babkovic mit einem Abpraller zur verdienten Führung. Kempten konnte sich nicht oft vom Anfangsdruck der Hausherren befreien, zeigte sich dabei allerdings enorm kaltschnäuzig. Mit einem Konter fast aus dem Nichts überraschte Alexander von Sigriz den Torwart der Hawks in der achten Minute  zum Ausgleich. Und es kam noch besser, Kurtis Kapitza zog in Minute 11 einfach von der blauen Linie ab und der Puck schlug zur Gästeführung ein. Doch Haßfurt spielte weiter sehr aggressiv und mit Tempo nach vorne. Erneut war es dann der Tscheche Babkovic, den man im ersten Drittel nicht in den Griff bekam, der in der 16. min in Überzahl den Ausgleich erzielte, nachdem er zuvor unbehelligt durch die Abwehr der Sharks marschierte. Und nur 2 Minute später noch das 3:2 für die Hawks, die verdient zur Pause führten.

Der zweite Spielabschnitt bot den Zuschauern ein intensives Spiel von beiden Mannschaften. Kempten war inzwischen besser im Spiel und drängte vehement auf den Ausgleich. Doch egal was sie versuchten, entweder war noch der Schläger eines Verteidigers im Weg oder es war Endstation beim Keeper der Hawks, der einen starken Tag erwischte. Im Gegenzug waren die Gastgeber immer wieder durch ihre schnellen Stürmer brandgefährlich. Tore fielen jedoch keine weiteren so das es mit dem knappen 3:2 auch ins letzte Drittel ging.

In diesem nahmen die Unterfranken das Spiel wieder an sich und drängten Kempten mehr und mehr in die Defensive. Letztendlich schafften sie es in dieser Druckphase aber nicht den Sack zuzumachen. Die Defensive der Allgäuer kämpfte wacker und Fabian Schütze hielt seinen Kasten mit tollen Paraden sauber. Kempten steckte nicht auf und in den letzten knapp vier Minuten kam dann der große Auftritt des Duos Oppenberger / Weigant. Zunächst schickte Nikolas Oppenberger seinen Mitspieler auf die Reise, Patrick Weigant tankte sich mit einer absoluten Willensleistung durch die Verteidigung der Hawks und arbeitete die Scheibe zum 3:3 buchstäblich ins Tor. Der späte Ausgleich zeigte sichtlich Wirkung bei den Gastgebern und eineinhalb Minuten vor Spielende zog Weigant dann auf der linken Seite auf und davon, passte in die Mitte auf den mitgelaufenen und völlig freistehenden Oppenberger der eiskalt zum Siegtreffer verwandelte. Der Jubel auf den Rängen bei den knapp 50 mitgereisten Kemptener Fans kannte keine Grenzen mehr. Doch der Kuchen war noch lange nicht verteilt. 70 Sekunden vor Schluss schickte der Schiedsrichter Roni Rukajärvi auf die Strafbank und anschließend auch noch Michel Maaßen. Haßfurt, inzwischen ohne Torwart agierend spielte somit die letzte halbe Minute mit sechs gegen drei. Aber bei den Sharks kämpften alle mit dem letzten Einsatz, warfen sich in die Schüsse, und Fabian Schütze zeigte noch zwei überragende Paraden um die drei Punkte endgültig festzuhalten.Ein klasse Spiel mit dem glücklichen Ende für den ESC Kempten der somit einen Playoff Platz sicher hat.

Durch den gleichzeitigen Sieg des ERSC Amberg gegen Ulm/Neu-Ulm wurde auch der zweite Tabellenplatz gefestigt. Mit Buchloe, Ulm, Amberg und Kempten stehen nun alle Teilnehmer an den Halbfinals um den Aufstieg in die Bayernliga fest, am letzten Spieltag geht es dann um die wichtigen und abschließenden Platzierungen und somit auch das Heimrecht in den Playoffs. Mit einem Sieg können wir unseren zweiten Platzt verteidigen.

Interessanter Nebenaspekt, nun stehen also drei Teams aus der LL Süd/West Gruppe unter den letzten vier, während Amberg das einzige Team aus der LL Nord/Ost Gruppe ist das diesen Sprung geschafft hat. Auch ein Zeichen für die Stärke der Landesliga Gruppe 2

Statistik
ESC Haßfurt – ESC Kempten 3:4 (3:2,0:0,0:2)

Tore
1:0 Babkovic (Masel,Hornak)(4.)
1:1 Von Sigriz (Vaitl,Meier)(8.)
1:2 Kapitza (Maaßen,Millers)(11.)
2:2 Babkovic (Masel,Jung)(16.)
3:2 Domatas (Babkovic,Breyer)(18.)
3:3 Weigant (Oppenberger,Millers)(57.)
3:4 Oppenberger (Weigant)(59.)

Strafminuten
ESC Haßfurt: 2
ESC Kempten:10

Beste Spieler
ESC Haßfurt: Timo Zürcher
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 619

 

DIE PRESSEKONFERENZ

SHARKS MACHEN WICHTIGEN SCHRITT AUF RANG 2

SHARKS MACHEN WICHTIGEN SCHRITT AUF RANG 2

ESC Kempten schlägt dezimierten EHC Bad Aibling mit 10:1

 

Ganz wichtige drei Punkte holte sich das Team von Carsten Gosdeck im Heimspiel am Freitagabend gegen den Tabellenletzten aus Bad Aibling.

Durch die 4:3 n.V. Niederlage des ERSC Amberg in Buchloe und da die Donau Devils aus Ulm/Neu Ulm spielfrei waren gelang sogar vorübergehend der Sprung auf Rang zwei. Und auch der Gegner vom Sonntag, der ESC Haßfurt konnte in Moosburg erst nach Verlängerung mit 5:6 gewinnen, wodurch der Abstand vor dem direkten Duell bei den Unterfranken am Sonntag auf 4 Punkte angewachsen ist.

Mit nur 10 Feldspielern und zwei Torhütern war Bad Aibling angereist, zudem trafen sie nach einem Stau auf der Anreise erst 50 Minuten vor Spielbeginn in der ABW Arena ein. Das Spiel begann trotz der frühen Führung durch Alexander von Sigriz in der dritten Minute recht verhalten. Die Aibdogs verteidigten clever und die Sharks ließen die letzte Aggressivität im Angriff vermissen. So blieb das 1:0 der einzige Treffer im ersten Drittel, trotz einiger guten Chancen für die Allgäuer.

Im Abschnitt zwei dann deutlich mehr Druck auf das Gehäuse von Stefan Felder der sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen konnte und sein Team lange mit tollen Paraden im Spiel hielt. Trotzdem legte Kempten nun nach und durch 5 Treffer von Kristaps Millers, erneut Alexander von Sigriz, Roni Rukajärvi, Daniel Jun und Markus Vaitl schraubte man das Ergebnis zur zweiten Pause bis auf 6:0 hoch. Im letzten Drittel zollten die Oberbayern dann zusehends ihrem kleinen Kader Tribut, zudem brachten sie sich durch Strafzeiten immer wieder in Unterzahl. Die Tore 7, 8 und 9 fielen innerhalb von nicht einmal drei Minuten durch Rukajärvi, Maaßen und Nikolas Oppenberger, alle im Powerplay. Immerhin gelang Marcel Schulz noch der Anschlusstreffer, ebenfalls in Überzahl bevor Patrick Weigant das Ergebnis in der 56 Minute zweistellig machte. Beim 10:1 blieb es auch nach 60 Minuten. Überzeugend wieder einmal die Tiefe im Kader der Sharks. Auf nicht weniger als acht verschiedene Torschützen verteilten sich die zehnt Treffer. Eine Qualität die Kempten auszeichnet und für die kommenden Spiele noch sehr wichtig sein kann. Nun muss also der Fokus schnell auf das Spiel am Sonntag gelenkt werden, Haßfurt wird alles daran setzten gegen die Sharks zu gewinnen um die letzte Chance auf einen Platz in den Playoffs zu wahren, so dass die Allgäuer ein heißer Tanz erwartet.

 

Statistik
ESC Kempten  – EHC Bad Aibling: 10:1(1:0,5:0,4:1)

Tore
1:0 Von Sigriz (Rukajärvi)(3.)
2:0 Millers (Scheffer,Maaßen)(22.)
3:0 Von Sigriz (Vaitl,Rukajärvi)(26.)
4:0 Rukajärvi (Scheffer,Vaitl)(29.)
5:0 Jun (Millers,Maaßen)(31.)
6:0 Vaitl (Rukajärvi)(32.)
7:0 Rukajärvi (Maaßen,Scheffer)(51.)
8:0 Maaßen (Newhook,Revaj)(52.)
9:0 Oppeneberger (Jun,Millers)(53.)
9:1 Schulz (Lukats,Meyer)(55.)
10:1 Weigant (Stalla,Von Sigriz)(56.).

 

Strafminuten
ESC Kempten: 16 + 10 Millers
EHC Bad Aibling: 18

 

Beste Spieler

ESC Kempten: Alexander von Sigriz

EHC Bad Aibling: Matthias Ahrens

 

Zuschauer 485

 

 DIE PRESSEKONFERENZ

DER ENDSPURT STEHT BEVOR

DER ENDSPURT STEHT BEVOR

ESC Kempten empfängt den EHC Bad Aibling und muss zum ESC Haßfurt

Nur noch drei Spiele sind es bis zum Ende der Aufstiegsrunde zur Bayernliga.

Und noch immer steht keiner der vier Teilnehmer an den Playoffs fest. Wie in der Woche zuvor haben noch 6 Teams die Chance auf die begehrten Plätze. Lediglich die Teams aus Bad Aibling und Dingolfing sind schon aus dem Rennen. Fast sicher qualifiziert ist der ESV Buchloe, den Ostallgäuern fehlen nur noch 3 Punkte um sicher für die Halbfinals planen zu können. Dicht gedrängt und durch je nur einen Punkt getrennt dahinter Ulm/Neu-Ulm, Amberg und Kempten.

 

Aktuelle Tabellensituation 

1. Buchloe                 24 Punkte
2. Ulm/Neu-Ulm    22 Punkte
3. Amberg                 21 Punkte
4. Kempten              20 Punkte
5. Moosburg            18 Punkte
6. Haßfurt                17 Punkte

 

Moosburg und Haßfurt treffen am Freitag im direkten Duell aufeinander. Fast schon ein Endspiel, der Verlierer hat kaum noch Chancen auf die Top vier. Auch das Spiel Buchloe gegen Amberg ist mit Spannung zu sehen, hier nehmen sich der Erste und Dritte gegenseitig Punkte ab. Den vermeintlich leichtesten Gegner haben am Freitag die Sharks. Mit dem EHC Bad Aibling kommt der achtplatzierte und somit Letzte an die Iller. Erst ein Punkt aus 11 Spielen steht für das Team von Manfred Sasjadvolk zu Buche. Und genau darin liegt die große Gefahr, die Oberbayern können befreit und ohne Druck aufspielen und sind nicht zu unterschätzen. Die 8:4 Niederlage der Kemptener bei den Aibdogs aus der Hinrunde steckt hoffentlich noch in den Köpfen und lässt die Truppe von Carsten Gosdeck konzentriert ans Werk gehen.

Um 19.30 ist am Freitag Spielbeginn in der Kemptener ABW Arena.

Ein ganz anderer Gegner wartet am Sonntag um 18.30 in Haßfurt auf die Allgäuer. Beide Teams haben starke Offensivreihen, wobei Kempten bis jetzt mit 65 Toren mit Abstand die meisten in der Aufstiegsrunde erzielt hat. Beide Teams hadern eher mit der Defensive, Beleg hierfür auch das Hinspiel in Kempten das mit 8:6 an die Sharks ging und mit 14 Toren für reichlich Spektakel sorgte. Haßfurt startete mit Problemen in die Runde, hat sich aber im Januar noch mit 3 Spielern aus der Bayernliga vom ERV Schweinfurt verstärkt. Und inzwischen rollen die Hawks das Feld von hinten auf, zuletzt wurde der Tabellenführer aus Buchloe mit 4:2 geschlagen. Ein ganz schweres Spiel also welches da in Unterfranken am Sonntag wartet.

Möglichst viele Punkte sammeln ist also die Devise und nach dem 5:3 Erfolg gegen die Donau Devils am letzten Sonntag gehen die Kemptener motiviert ins Wochenende.

SHARKS HOLEN GANZ WICHTIGE PUNKTE GEGEN DONAU DEVILS

SHARKS HOLEN GANZ WICHTIGE PUNKTE GEGEN DONAU DEVILS

Über 1000 Zuschauer bejubeln den  5:3 Sieg des ESC Kempten gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

Mit reichlich Ausfällen haben die Kemptener derzeit zu kämpfen, und das ist in der entscheidenden Phase der Saison natürlich ein großes Handicap.

Schon bei der Heimniederlage gegen Dingolfing war das Team grippegeschwächt und konnte seine Leistung nicht abrufen. Uns fehlten am Freitag bei dem knappen Spiel in Buchloe Schubert, Magg, Spylo und Revaj. So konnte zumindest Ahren Spylo wieder auflaufen, dafür fehlte aber Daniel Jun, so das Carsten Gosdeck wieder nur mit drei Reihen agieren konnte.

Und auch dieses Spiel bot das, was die Duelle mit Ulm immer wieder auszeichnet, hohes Tempo und viel Spannung auf Bayernliganiveau. Für beide Teams ging es um viel und entsprechend motiviert gingen sie zu Werke. Leichte Vorteile für die Sharks im ersten Drittel, aber es sprangen noch keine Treffer heraus, auch zwei Überzahlsituationen nach 5 Minuten führten nicht zum Erfolg. Es dauerte auch bis zur Minute 18 als Roni Rukajärvi nach einer schönen Kombination über Patrick Weigant zum 1:0 traf. Doch noch während der Stadionsprecher das Tor verkündete war auch der Bann bei den Gästen gebrochen und der starke Peter Brückner traf nur 21 Sekunden nach der Sharks Führung zum Ausgleich. Überhaupt war der schnelle Angreifer immer wieder Unruheherd im Verteidigungsdrittel der Sharks und kaum in den Griff zu bekommen. Doch der finnische Verteidiger im blau roten Dress war damit nicht einverstanden, noch vor der Pause startete er ein sehenswertes Solo durch die komplette Hintermannschaft der Devils und vollendete dieses mit der erneuten Führung für sein Team in der 19. Minute. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

Kempten kam hellwach zurück aufs Eis und Markus Vaitl erzielte in Überzahl das 3:1 nach gut drei Minuten. Die Illerstädter spielten weiter engagiert, doch auch Ulm steckte nicht auf und war immer gefährlich. Für die letzten 10 Minuten im zweiten Abschnitt beschloss Kempten wohl einen Gang zurückzuschalten und Ulm das Spiel zu überlassen. Roni Rukajärvi musste in dieser Phase gleich vier Minuten in die Kühlbox was die Schwaben umgehend zum 3:2 Anschlusstreffer erneut durch Brückner nutzten. Und schlimmer noch, in der 37.Minute fand ein Schuss von der blauen Linie von Dominik Synek  den Weg zum Ausgleich in die Kemptener Maschen. Ulm drückte mehr und mehr auf das Sharks Gehäuse doch in dieser Phase zeichnete sich Kemptens Schlussmann Fabian Schütze ein ums andere Mal mit sehenswerten Paraden aus und hielt sein Team im Spiel.

Vorentscheidend für die Begegnung war dann das Tor von Ron Newhook zum 4:3 nur 15 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels. Dies sollte das stärkste der Allgäuer werden und so erhöhten sie den Druck auf die Gäste. Lohn war das 5:3 durch Ahren Spylo, er wurde vom erneut stark aufspielenden Kristaps Millers auf die Reise geschickt und schlenzte den Puck von halblinks an Maximilian Güßbacher vorbei ins Netz. Der Jubel und die Stimmung bei der großartigen Kulisse kannte nun keine Grenzen mehr. Trotzdem gab sich Ulm nicht geschlagen sondern versuchte erneut den Anschluss zu bekommen, aber bei Schütze im Kemptener Tor war wieder und wieder Endstation, er machte ein Top Spiel und wurde auch zurecht zum besten Spieler der Sharks ausgezeichnet. Kempten verwaltete das Ergebnis in diesem Drittel clever. Und selbst als Ulms Coach Linke seinen Keeper für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm und zudem Kempten in der letzten Minute in Unterzahl war, die Sharks behielten kühlen Kopf, befreiten sich immer wieder und ließen nichts mehr zu. Letztendlich brachte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Top Keeper den verdienten Erfolg.

Das waren ganz wichtige drei Punkte die Kempten geholt hat, auch die Konkurrenz aus Amberg, Moosburg und Haßfurt hat ihre Spiele gewonnen, so das nach den Niederlagen der ersten beiden, Buchloe und Ulm die Tabelle genau so eng ist wie vor dem Wochenende, einzig die Anzahl noch zu absolvierender Spiele ist auf drei gesunken, so dass es wohl bis zum letzten Spieltag spannend bleibt, wer am Ende unter die ersten Vier kommt. Die Sharks müssen nun in ihrem Heimspiel am Freitag gegen Bad Aibling nachlegen bevor am Sonntag das schwere Spiel nach Haßfurt ansteht.

Statistik
ESC Kempten  – VfE Ulm/Neu-Ulm: 5:3 (2:1,1:2,2:0)

Tore
1:0 Rukajärvi (Weigant)(18.)
1:1 Brückner (Tenschert, Ceslik)(18.)
2:1 Rukajärvi (Newhook)(19.)
3:1 Vaitl (Weigant, Maaßen)(24.)
3:2 Brückner (Döring, Tenschert)(31.)
3:3 Synek (Brückner)(37.)
4:3 Newhook (Rukajärvi, Maaßen)(41.)
5:3 Spylo (Millers)(45.)

Strafminuten
ESC Kempten: 18
VfE Ulm/Neu-Ulm: 14

Beste Spieler
ESC Kempten: Fabian Schütze
VfE Ulm/Neu-Ulm: Peter Brückner 

Zuschauer 1024

DIE PRESSEKONFERENZ

 

 

 

 

 

 

 

NIEDERLAGE IN BUCHLOE

NIEDERLAGE IN BUCHLOE

ESC Kempten unterliegt dem ESV Buchloe in einem temporeichen Spiel mit 3:2

 

Revanche nehmen für drei Niederlagen, das Allgäu Derby gewinnen, den Platz in den Playoff Rängen festigen.

Motivation gab es im Vorfeld der Partie gegen die Ostallgäuer genug. Patrick Weigant war wieder zurück im Kader, dafür fehlten die grippekranken Danny Schubert und Jakub Revaj, sowie Ahren Spylo nach einer Verletzung aus dem Spiel in Moosburg.

Buchloe zeigte sofort mit hohem Tempo dass sie die beiden Niederlagen vom letzten Wochenende wettmachen wollten. Aber auch die Sharks hielten dagegen. Wie eigentlich auch zu erwarten war es ein Duell mit sehr hohem Tempo und Intensität. Chancen auf beiden Seiten blieben zuerst ungenutzt. Kempten überstand gleich einmal zwei Unterzahlsituationen direkt hintereinander, doch bei 5 gegen 5 trafen die Hausherren durch Michal Petrak mit einem verdeckten Schuss von halblinks zur Führung. In der Folge gleich die nächsten 4 Strafminuten gegen die Sharks, so das man 8 Minuten im ersten Abschnitt in Unterzahl agierte. Aber das steckten sie gut weg und befreiten sich immer wieder. Gegen Ende des ersten Drittels gab es einige gute Ausgleichsmöglichkeiten aber die Scheibe wollte nicht ins Tor der Pirates so das es mit dem knappen Ergebnis in die Kabinen ging.

Der zweite Abschnitt brachte unverändert hohes Tempo, und wieder Strafen gegen Kempten. Gleich die erste davon nützten die Ostallgäuer zum 2:0 durch einen Schuss von Lucas Ruf. Doch kaum komplett konnte Daniel Jun endlich eine der zahlreichen Chancen für sein Team zum Anschlusstreffer nutzen. Doch umgehend wanderte wieder ein Kemptener Spieler auf die Strafbank und Buchloe nutzte diesmal die Überzahl zum 3:1. Kempten hielt das Tempo ebenfalls hoch und in der 36.Minute verkürzte Markus Vaitl erneut. Es blieb spannend und eine Minute vor Drittelende dann die größte Chance zum Ausgleich. Markus Vaitl bekam von einem Pirates Spieler den Puck frei vor dem Tor auf den Schläger, scheiterte aber am starken Schlussmann der Buchloer Johannes Wiedemann.  

Im letzten Drittel gaben die Sharks das Tempo vor setzten sich ein ums andere Mal im Angriffsdrittel fest aber was sie auch versuchten, die Scheibe wollte nicht ins Tor, immer wieder war Endstation bei Wiedemann. Und selbst als die Hausherren in der letzten Minute eine Strafe kassierten und man mit sechs gegen vier agierte, fiel der längst verdiente Ausgleich nicht mehr. Letztendlich wäre die Niederlage zu vermeiden gewesen, zwei Faktoren waren dafür verantwortlich. Zum einen zu viele Strafzeiten, das ständige spielen in Unterzahl kostet auf Dauer zu viel Kraft. Zum zweiten die Chancenverwertung, zu viele glasklare Torchancen wurden liegengelassen. Nun ist es umso wichtiger für Kempten am Sonntag gegen Ulm zu punkten sonst ist der vierte Platz stark gefährdet, vor allem da Moosburg nach seinem Sieg gegen Amberg wieder auf zwei Punkte herangerückt ist.  

Statistik
ESV Buchloe – ESC Kempten 3:2 (1:0,2:2,0:0)

Tore
1:0 Petrak (Krafczyk)(9.)
2:0 Ruf (Petrak,Wittmann)(24.)
2:1 Jun (Millers,Maaßen)(25.)
3:1 Petrak (Hofer)(27)
3:2 Vaitl (Ziegler)(36.)

Strafminuten
ESV Buchloe: 12 + 10 Göttle
ESC Kempten: 22 + 10 Scheffer

Zuschauer 470

 

DAS WOCHENENDE DER WAHRHEIT

DAS WOCHENENDE DER WAHRHEIT

ESC Kempten stehen in Buchloe und Zuhause gegen Ulm zwei ganz dicke Brocken ins Haus


Schaut man sich die aktuelle Tabellensituation in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga an so wird einem die Wichtigkeit dieses Wochenendes bewusst.
 

1. Buchloe  / 21 Punkte

2. Ulm/Neu-Ulm  /  19 Punkte

3. Amberg  / 18 Punkte

4. Kempten   /   17 Punkte

5. Moosburg   /   12 Punkte

6. Haßfurt   /    11 Punkte

Sollten die Kemptener in den beiden Spielen punkten so wäre das nicht nur ein großer Schritt in Richtung Playoff Plätze sondern man könnte den direkten Kontrahenten noch näher rücken oder sogar in der Tabelle einen Schritt nach vorne machen. Primäres Ziel der Sharks ist natürlich ein Platz unter den ersten Vieren zu behalten um dabei zu sein wenn es im „Best of three“ Modus darum geht die beiden Aufsteiger zu ermitteln. Noch lieber wäre der Mannschaft von Carsten Gosdeck aber Platz eins oder zwei, der dann Heimrecht im ersten und dritten Spiel bedeutet, ein nicht zu unterschätzender Vorteil in den KO Spielen.

15 Punkte sind in den verbleibenden 5 Spielen noch zu vergeben, der Kreis der Bewerber wird also enger und jede einzelne Begegnung immer wichtiger. Moosburg und Haßfurt auf den Plätzen 5 & 6 sind in Lauerstellung, müssen aber auf wiederholte Ausrutscher der Konkurrenz auf den ersten vier Plätzen hoffen.

Am Freitag bei den Pirates in Buchloe haben die Sharks einiges gutzumachen, drei Niederlagen in drei Spielen stehen bislang zu Buche. Und auch wenn sich das recht deutlich zu Gunsten der Ostallgäuer anhört so war doch jedes einzelne Spiel sehr knapp und umkämpft. In der Vorrunde gab es in Buchloe in einem hochklassigen umkämpften Spiel einen 6:4 Sieg der Pirates, Im Rückspiel ging es in die Verlängerung mit dem 4:5 Endstand.  Und auch das erste Spiel der Aufstiegsrunde in Kempten ging mit 3:4 denkbar knapp und nicht unbedingt verdient an das Team von Christopher Lerchner. Die Sharks brennen also darauf endlich den ersten Sieg im Allgäu Derby einzufahren, während die Piraten nach zuletzt zwei Niederlagen, darunter das überraschend deutliche 7:1 in Ulm wieder zurück in die Erfolgsspur kommen wollen. Ein Spiel mit völlig offenem Ausgang, bei dem auch die Tagesform entscheiden wird erwartet die Zuschauer also am Freitag um 20.°° in Buchloe.

Wieder mit an Bord ist Stürmer Patrick Weigant, der am letzten Wochenende pausieren musste. Im Duell mit seinem Zwillingsbruder Marc (der nach seiner Hochzeit inzwischen Barchmann heißt) wird er natürlich wie immer besonders motiviert sein. Ankommen wird es in den beiden Spielen aber vor allem auf die Defensive, denn sowohl Buchloe, wie auch der Gegner am Sonntag, die Donau Devils sind offensiv bestens aufgestellt.

Um 18.°° geht es dann am Sonntagsspiel in der ABW Arena gegen den Vorrundensieger aus Ulm/Neu-Ulm. Auch hier stehen bis jetzt drei hochklassige und spannende Spiele zu Buche. Einer 3:1 Niederlage im ersten Spiel in Ulm bei der die Sharks 55 Minuten das Geschehen in der Hand hatten, folgte das Hockey Classic zum Jahreswechsel vor über 2800 Zuschauern in Kempten. Im letzten Vorrundenspiel konnten die Sharks als erstes Team überhaupt die Donaustädter in einer mitreißenden Partie mit 6:5 nach Penaltyschießen besiegen. Und auch das 6:5 im ersten Aufeinandertreffen in der Aufstiegsrunde in Neu-Ulm war ein rechtes Spektakel. Nach 6 Ulmer Treffern in einem völlig verkorksten ersten Drittel kamen die Allgäuer stark zurück und kämpften sich über zwei überlegene Drittel bis auf 6:5 heran, leider reichte es damals nicht mehr zum Ausgleich. Nun also Spiel vier gegen das Team von Robert Linke das mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugt und mit hohem Tempo und großem Kampfgeist die Gegner immer wieder vor Probleme stellt.

Wie immer zählen die Sharks in den beiden Spielen auch auf ihre Anhänger, auswärts in Buchloe wird eine große Zahl Fans die Mannschaft begleiten und unterstützen. Im Heimspiel am Sonntag hoffen die Verantwortlichen auf eine vierstellige Besucherzahl, nachdem in den letzten Partien bereits immer über 800 Zuschauer den Weg ins Kemptener Stadion fanden.

Auch Ulm wird mit einem Fanbus eine große Zahl Anhänger mit ins Allgäu bringen. Als Schmankerl wird es erstmals in der Pause eine Tanzaufführung von J&J Dance in Kempten geben.