SHARKS SIND ZURÜCK IN DER SPUR

SHARKS SIND ZURÜCK IN DER SPUR

ESC Kempten überzeugt beim 8:3 Sieg in Moosburg

 

Gegenüber dem Freitagspiel war Markus Vaitl wieder mit an Bord, also leichte Entspannung im Kader.

Die unnötige Niederlage gegen Dingolfing aus den Köpfen der Spieler bekommen, das war die wichtigste Aufgabe von Trainer Carsten Gosdeck beim Spiel des aktuellen Vierten beim fünftplatzierten dem EV Moosburg. Nur noch 2 Punkte Abstand trennten die beiden Kontrahenten vor der Begegnung. Von Spielbeginn an Kempten mit Vollgas nach vorne. Chancen im Minutentakt wurden sich erspielt und schon in der vierten Minute erzielte Nikolas Oppenberger die verdiente Führung. Und weiter ging es mit viel Elan nach vorne. Einzig die vielen Chancen wurden nicht verwertet. Moosburg war nur über einzelne Konter gefährlich, aber genau solch eine Situation brachte das Drittel in der 11 Minute zum kippen. Einen Schuss der Hausherren konnte Fabian Schütze noch parieren aber gegen den Nachschuss war er machtlos. Dieses Tor nahm den Allgäuern sichtlich den Schwung, Moosburg war nun im Spiel und sogar die bessere Mannschaft. Lohn dafür das 2:1 in der 17. Minute mit dem es auch in die erste Pause ging.

Der Mittelabschnitt stand dann unter dem Motto: „Es geht doch“ 20 Minuten waren die Sharks die überlegene Mannschaft. Scheiterte Kristaps Millers in Überzahl noch an der Latte, so war es dann Ahren Spylo der den Ausgleich erzielte. Wunderschön herausgespielt dann die 2:3 Führung als man Andreas Ziegler mit zwei schnellen Pässen in der Mitte völlig frei spielte und der Routinier eiskalt abschloss. Und auch Michel Maaßen war erneut „on fire“ er prägte mit seiner agressiven  Spielweise die nächsten Minuten und stellte mit einem Doppelpack in der 31 und 32 Minute auf 2:5. und das war nach 40 Minuten auch dem Spielgeschehen entsprechend verdient.

Auch im letzten Abschnitt dominierten die Gäste das Geschehen. Erneut Maaßen sorgte mit seinem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung, zu klar war nun die Überlegenheit der Gäste. Großen Anteil an Maaßens Treffern hatte Kristaps Millers, der ein überragendes Forechecking spielte und die Moosburger Verteidiger immer wieder zu Fehlern und Scheibenverlusten zwang. Nikolas Oppenberger mit einem schönen Solo und Ahren Spylo mit einem Schlenzer sorgten für den Endstand von 3:8, die Oberbayern hatten zwischenzeitlich in Überzahl ihren dritten Treffer erzielt. Unter dem Strich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Sharks, die über 50 Minuten die überlegene Mannschaft waren und sich lediglich gegen Ende des ersten Drittels etwas zurückhielten. Beeindruckend auch die Kemptener Fans die mit über 50 Mann, Trommeln und Kuhschellen angereist waren und die Partie über 60 Minuten akustisch zu einem Heimspiel machten.

Durch den Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn konnte der Vorsprung auf Platz 5 wieder auf 5 Punkte ausgebaut werden. Nun gilt es in den beiden schweren Partien am nächsten Wochenende in Buchloe und zuhause gegen Ulm an die starke Leistung anzuknüpfen. Nach dem Wochenende sind die ersten vier recht dicht zusammengerückt und es zählt weiterhin jeder Punkt auf der Haben Seite.

 

Statistik
EV Moosburg – ESC Kempten 3:8 (2:1,0:4,1:3)

Tore
0:1 Oppeberger (4.)
1:1 Horava (Indra)(12.)
2:1 Indra (Horava,Abstreiter)(17.)
2:2 Spylo (Vaitl)(25.)
2:3 Ziegler (Newhook,Vaitl)(27.)
2:4 Maaßen (Jun)(31.)
2:5 Maaßen (Kapitza,Vaitl)(32.)
2:6 Maaßen (Millers,Jun)(43.)
2:7 Oppenberger (Spylo)(45.)
3:7 Horava (Gröger,Indra)(47.)
3:8 Spylo  (Millers,Maaßen)(55.)

Strafminuten
EV Moosburg: 6
ESC Kempten: 8

Zuschauer ca.250

 

DIE PRESSEKONFERENZ

SHARKS VERPASSEN SPRUNG NACH VORNE

SHARKS VERPASSEN SPRUNG NACH VORNE

Während die ersten drei der Aufstiegsrunde Punkte lassen nutzt der ESC Kempten diese Chance nicht und verliert zuhause mit 4:6 gegen den EV Dingolfing

 

Der Tabellenführer aus Buchloe kassierte die erste Niederlage gegen den fünften und Gegner der Sharks am Sonntag den EV Moosburg, und Ulm/Neu Ulm mit einem Punkt aus Hassfurt und Amberg mit zwei Punkten aus Bad Aibling konnten nur begrenzt Zähler verbuchen. Mit einem Heimsieg hätten die Allgäuer also einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs machen können. Leider kam es anders und nach einer enttäuschenden Vorstellung musste man sich dem Vorletzten Dingolfing im eigenen Stadion geschlagen geben.

Gleich 8 Spieler standen Coach Carsten Gosdeck im Heimspiel gegen die Niederbayern am Freitagabend nicht zur Verfügung. Danny Schubert, Eugen Scheffer, Patrick Weigant,Markus Vaitl, Andreas Fritsche, Fabian Magg sowie die Brüder Waleri & Maxi Barmasev fehlten auf dem Spielberichtsbogen. Umso mehr Gewicht bekamen dadurch die Transfers im Dezember und Januar so das Gosdeck zumindest 3 komplette Reihen einsetzen konnte. Erstmals im Dress der Sharks auch Jakub Revaj. Nachdem die Spielberechtigung des BEV, die am letzten Wochenende noch fehlte inzwischen vorliegt stand dem Einsatz des Deutsch-Tschechen nichts mehr im Weg.

Doch auch die Gäste konnten aufgrund von fehlenden Spielern nur 15 Feldspieler aufbieten, so dass die Voraussetzungen bei der Mannschaftsstärke identisch waren.

Und Gosdeck machte sich, sichtlich verärgert, in der Pressekonferenz nach dem Spiel dann auch deutlich Luft. „Auch wenn einige meiner Spieler aufgrund einer Grippewelle während der Woche nicht oder kaum trainieren konnten so erwarte ich vollen Einsatz wenn ein Spieler zum Punktspiel bereit ist aufzulaufen.“

Es fehlte die Laufbereitschaft, der Einsatzwille und die Spielfreude, welche die Kemptener noch im letzten Spiel in Amberg so ausgezeichnet hatte. Und auch im Spielaufbau haperte es. Zuviel wurde auf Einzelaktionen vertraut. Schnelle Spielmacher wie Markus Vaitl oder Patrick Weigant wurden sichtlich vermisst. Und Dingolfing war eiskalt vor dem Tor von Fabian Schütze, die Isar Rats brauchten nicht sehr viele Chancen, ihre Konter verwandelten sie zielstrebig und erfolgreich.

Ein Zuschauer brachte es nach dem Spiel mit nur einem Satz auf den Punkt: „ Kempten hatte heute die besseren Einzelspieler auf dem Eis, aber Dingolfing hatte eine Mannschaft.“

Die frühe Führung der Gäste aus der zweiten Minute konnten Andreas Ziegler und Ahren Spylo mit einem Solo durch die ganze Gästeabwehr  in eine 2:1 Führung umdrehen. Aber die Niederbayern zogen konsequent ihr Spiel durch, zweikampfstark und laufbereit nahmen sie den Sharks immer wieder die Räume und kamen selber zu guten Chancen. So drehten sie auch durch einen Doppelschlag innerhalb von 28 Sekunden das Spiel wieder zu ihren Gunsten. In Überzahl konnte Michel Maaßen aber noch zum 3:3 Pausenstand ausgleichen. Im zweiten Drittel war es erneut Maaßen der die Sharks mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung bringen konnte, mit dem 4:3 ging es auch in den letzten Spielabschnitt. In diesem gab es 15 Minuten Einbahnstraßenhockey in Richtung Dingolfinger Tor zu sehen. 3 Überzahlsituationen brachten noch bessere Möglichkeiten zur Vorentscheidung aber es wurde entweder zu kompliziert agiert, oder der Gästekeeper war Endstation. Und so kam es wie so oft im Sport. Mit einer ihrer ersten Chancen im letzten Drittel glich Dingolfing 5 Minuten vor dem Ende aus. Kempten drückte trotzdem weiter auf die Entscheidung, fing sich aber noch einen weiteren Treffer zur Vorentscheidung zwei Minuten vor Ende ein. Das Tor zum 4:6 ins inzwischen verwaiste Kemptener Gehäuse war der Schlusspunkt auf einen verkorksten Abend.

Sah es nach den ersten sieben Spieltagen noch so aus als würden sich die ersten Vier mehr und mehr absetzen und es wäre bereits eine Vorentscheidung um die Vergabe der Playoff Plätze gefallen ist nun alles wieder offen und auch Moosburg, Haßfurt und Dingolfing machen sich wieder berechtigte Hoffnungen.

Umso wichtiger wird nun die Auswärtsbegegnung der Sharks am Sonntag beim EV Moosburg, der nur zwei Punkte hinter den Allgäuern auf Rang 5 lauert. 

Statistik
ESC Kempten  – EV Dingolfing: 4:6 (3:3,1:0,0:3)

Tore
0:1 Schwarz (Detterer,Schickaneder)(2.)
1:1 Ziegler (Jun,Von Sigriz)(6.)
2:1 Spylo (Oppenberger,Rukajärvi)(14.)
2:2 Schickaneder (Simbeck,Kößl)(16.)
2:3 Michel (Meichel)(17.)
3:3 Maaßen (Spylo,Oppeneberger)(19.)
4:3 Maaßen (Meier,Revaj)(37.)
4:4 Schander (Ohr)(56.)
4:5 Schander (Michel,Simbeck)(58.)
4:6 Michel (Eng)(60.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 10
EV Dingolfing: 18 +10 Meichel

Beste Spieler
ESC Kempten: Roni Rukajärvi
EV Dingolfing: Markus Simbeck

Zuschauer 828

 

DIE PRESSEKONFERENZ

 

SHARKS MÜSSEN NACHLEGEN

SHARKS MÜSSEN NACHLEGEN

Gegen den EV Dingolfing und beim EV Moosburg will der ESC Kempten weiter wichtige Punkte sammeln

Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben die Kemptener die große Chance am Wochenende ihre Position im Kampf um die begehrten ersten vier Plätze zu festigen.

Aktuell haben die Schützlinge  von Carsten Gosdeck als Tabellenvierter 5 Punkte Vorsprung auf den fünften Moosburg. Deutlich geringer ist dagegen die Differenz nach oben, nur ein Punkt trennt die Sharks vom drittplatzierten Ulm und zwei Zähler vom Zweiten Amberg.  Mit zwei Siegen am Wochenende kann also ein großer Schritt Richtung Playoffs gemacht werden. Vor allem da es im Sonntagsspiel gegen den direkten Konkurrenten auf Platz 5 den EV Moosburg geht. Beim Hinspiel gegen die Isarstädter gab es vor zwei Wochen einen deutlichen 13:3 Heimsieg, aber genau darin liegt auch die Gefahr am Sonntag um 17.15 Uhr in Oberbayern. Man darf die Mannschaft von ex. Nationaltorhüter Bernie Englbrecht auf keinen Fall unterschätzen und muss mit vollem Einsatz über 60 Minuten zur Sache gehen.

Das gleiche gilt für das Heimspiel am Freitag, wenn um 19.30 der EV Dingolfing zu Gast in der ABW Arena ist. Mit 2:6 ging das Hinspiel bei den Isar Rats vor 14 Tagen deutlich an die Kemptener. Und auch wenn die Mannschaft von ex. Profi Billy Trew bis jetzt erst drei Punkte aus dem Spiel gegen Bad Aibling auf der Haben Seite verbuchen konnten sind die Oberbayern ein ernstzunehmender Gegner. 

Trainer Gosdeck äußert sich vor den beiden Spielen optimistisch: „Das Team ist super drauf. Nach zwei Wochen freuen sich die Jungs darauf endlich wieder ein Heimspiel zu haben. Und meine Mannschaft ist Feuer und Flamme und brennt darauf einen Platz in den Playoffs zu erreichen.“

HITCHCOCK IN DER OBERPFALZ

HITCHCOCK IN DER OBERPFALZ

ESC Kempten siegt in einem hochklassigen und dramatischen Spiel mit 5:6 n.V. beim ERSC Amberg

 

Mit einigen Ausfällen mussten die Allgäuer die vierstündige Fahrt nach Amberg antreten.

Ohne Fabian Magg, Philipp Stalla, Andreas Ziegler, Daniel Jun und Waleri Barmasev standen gerade 15 Feldspieler zur Verfügung, darunter auch Neuzugang Ahren Spylo, auf dem natürlich großes Augenmerk lag. Und man braucht es schon fast nicht mehr zu erwähnen, auch dieses Spiel der Aufstiegsrunde hatte gutes Bayernliganiveau.

Mit viel Elan kamen die Hausherren aufs Eis und versuchten Kempten sofort den Schneid abzukaufen. Reihenweise kamen die Schüsse auf das Tor von Fabian Schütze, der aber immer wieder mit starken Saves zur Stelle war. Ausgerechnet ein Überzahlspiel für Amberg brachte die Sharks besser ins Spiel, mit nur vier Feldspielern verteidigend gab man den Hausherren kaum Chancen. Von nun an war der Gast besser im Spiel, und die Cleverness gab den Ausschlag im restlichen ersten Drittel. Michel Maaßen war es der in Überzahl von Newhook und Vaitl freigespielt wurde und nur noch zum 0:1 einschieben musste. Und nur 2 Minuten darauf forderte Verteidiger Christoph Meier die Scheibe in der Mitte, bekam sie von Markus Vaitl mustergültig aufgelegt und traf ins rechte Eck, sein erster Treffer im Trikot der Sharks brachte den 0:2 Pausenstand.

Nach der Pause das umgekehrte Bild, die Sharks überlegen erspielten sich einige gute Chancen von der Patrick Weigant eine zur eigentlich beruhigenden 3 Tore Führung verwandelte. Mit dieser Führung spielte man ruhig und besonnen weiter, aber die Oberpfälzer steckten nicht auf und kamen durch einen Doppelschlag in der 28. und 30. Spielminute plötzlich auf 2:3 heran. Das Spiel nun ausgeglichen mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Roni Rukajärvi brachte seine Sharks in der 34. min wieder mit 2 Toren in Führung indem er die Scheibe regelrecht am Torwart vorbei ins Netz arbeitete. Doch auch diesmal kamen die starken Hausherren zurück und verkürzten erneut, so dass es beim Stand von 3:4 in die Kabine ging.

Im letzten Spielabschnitt spitzte sich die Spannung und die Stimmung in der Halle immer mehr zu. Amberg drückte mehr und mehr auf den Ausgleich, aber auch im letzten Drittel war der Kemptener Keeper Schütze ein ums andere Mal Endstation. In der 45. Minute war es dann aber doch soweit und aus dem Gewühl trafen die Hausherren zum Ausgleich. Beide Mannschaften agierten nun etwas defensiver um nicht in einen vorentscheidenden Konter zu laufen. Es lag in der Luft das der nächste Treffer entscheiden würde. Und der gelang Markus Vaitl. Der alleine durch die gesamte Amberger Abwehr kurvte und souverän abschloss. Aber das schockte Amberg nicht und sie drängten auf den erneuten Ausgleich. Und diesen erzielte der Neuzugang Merka mit seinem zweiten Treffer. Und so retteten sich die Oberpfälzer ohne ein einziges Mal geführt zu haben in die Verlängerung. Amberg hatte dann bei einem 2 auf 0 Konter die Entscheidung auf dem Schläger aber Nikolas Oppenberger schaffte es mit einem wahnsinnigen Backcheck noch zwischen die beiden Angreifer und den Rest erledigte Schütze im Tor gewohnt souverän. Und als Sahnehäubchen setzte der Kemptener Stürmer unmittelbar darauf den Treffer zum von den mitgereisten Kemptener Fans frenetisch umjubelten 5:6 Endstand.

Trotz des Sieges rutschen die Sharks auf den vierten Platz zurück da die punktgleichen Ulmer in Moosburg 3 Punkte holten. Viel wichtiger ist jedoch, das der Abstand zum fünften Moosburg nun auf 5 Punkte angewachsen ist.

 
Statistik
ERSC Amberg – ESC Kempten: 5:6 n.V. (0:2,3:2,2:1,0:1)

Tore
0:1 Maaßen (Newhook,Vaitl)(15.)
0:2 Meier (Vaitl,Von Sigriz)(17.)
0:3 Weigant (Oppenberger)(25.)
1:3 Brabec (28.)
2:3 Merka (Hemmerich)(30.)
2:4 Rukajärvi (Vaitl,Newhook)(34.)
3:4 Köbele  (Brabec)(37.)
4:4 Brabec (47.)
4:5 Vaitl (Scheffer)(49.)
5:5 Merka (54.)
5:6 Oppenberger (Vaitl)(64.)

Strafminuten
ERSC Amberg: 4
ESC Kempten: 10

Beste Spieler
ERSC Amberg: Martin Brabec
ESC Kempten: Markus Vaitl
 

Zuschauer   835

 

SHARKS KOMPLETTIEREN KADER

SHARKS KOMPLETTIEREN KADER

ESC Kempten vergibt die seit dem Abgang von Adrian Kastel-Dahl vakante Stelle im Angriff an AHREN SPYLO

 

Mit dem 36 jährigen Deutsch-Kanadier besetzen die Allgäuer die letzte freie Stelle im Angriff.

Der in Waterloo/Ontario geborene Linksschütze soll das fehlende Puzzleteil im Kader der Sharks sein um das Saisonziel, den Aufstieg in die Bayernliga möglich zu machen.

Spylo kommt mit der Erfahrung aus 117 DEL Spielen bei den Hamburg Freezers, den Nürnberg Ice Tigers sowie den Adlern aus Mannheim und weiteren 309 Spielen in der Schweizer Nationalliga A ins Allgäu. Neben Engagements in Langnau, Fribourg, Rapperswil und beim HC Davos war er lange Jahre in Biel aktiv. 2002 wurde er von den New Jersey Devils in der NHL gedraftet. Er nahm an insgesamt 5 Spengler Cups teil, darunter auch einmal für die Kanadische Nationalmannschaft. Als Sohn einer deutschen Mutter und eines kanadischen Vaters besitzt er beide Staatsbürgerschaften und zählt natürlich nicht als Ausländer. Somit bleiben also auch die Sharks weiter bei 2 Kontingentspielern, die Überschneidung bei den beiden Spielen gegen Ulm und Buchloe, bei denen der inzwischen abgereiste Kastel-Dahl noch im Kader stand war eine Ausnahme.

Doch wie kommt solch ein Topspieler wie Spylo ausgerechnet ins Allgäu?

Möglich gemacht hat dies seine Freundschaft zu einem Vereinsmitglied der Kemptener, die schon seit seiner aktiven Zeit bei den Freezers in Hamburg besteht. Da Ahren 2017 seinen Vertrag in der Schweiz nicht mehr verlängert hat und das Profi Eishockey beendete war er aktuell bei keinem Verein unter Vertrag. Er hält sich mehrfach die Woche fit indem er mit anderen NHL Spielern in Kanada gemeinsam auf dem Eis trainiert. Ein paar Gespräche haben gereicht um bei ihm die Lust zu wecken nochmal aktiv ins Geschehen einzugreifen. Er war begeistert vom sportlichen Ziel der Sharks und dem klar definierten Wunsch in die Bayernliga aufzusteigen. Bereits am Mittwoch morgen ist er in München gelandet, hat schon mittrainiert und seine Mannschaftskameraden kennengelernt.

Zweiter Vorstand Marcus Kubena freut sich auch entsprechend über den Coup: „ Ahren hat gar keine großen Forderungen gestellt, sonst könnten wir einen Spieler seiner Klasse nicht ansatzweise verpflichten. Er hat einfach Bock darauf sportlich nochmal etwas zu erreichen und uns beim Kampf um den Aufstieg zu helfen. Wir freuen uns natürlich sehr unseren Fans und Zuschauern ein solches Schmankerl präsentieren zu können.“

Spylo wird bei den Sharks mit der Nummer 18 auflaufen und steht bereits am heutigen Freitag bei der Partie in Amberg gegen die Wild Lions auf dem Eis.

 

WELCOME IN KEMPTEN #18

 

AHRENS GRUSSWORT AN DIE KEMPTENER FANS 

SHARKS MÜSSEN ZUM TOPDUELL IN DIE OBERPFALZ

SHARKS MÜSSEN ZUM TOPDUELL IN DIE OBERPFALZ

Beim ERSC Amberg steht für den ESC Kempten die Partie Zweiter gegen Dritter an

 

Mit dem Vorrundenzweiten der Gruppe 1 und aktuellen Zweiten der Aufstiegsrunde erwartet ein starker Gegner die Allgäuer.

Nach der Auftaktniederlage gegen die Pirates aus Buchloe landeten die Wild Lions beeindruckende 5 Siege in Folge, darunter auch den beachtlichen 5:2 Sieg in Ulm/Neu-Ulm. Mit 15 Punkten liegen sie drei Zähler vor den Sharks, die am letzten Wochenende mit zwei deutlichen Siegen den dritten Platz mit 12 Punkten festigten. Top Stürmer der Amberger sind neben Felix Köberle die beiden Tschechen Daniel Vlach und Martin Brabec. Und brandaktuell wurde mit Svatopluk Merka noch ein weiterer Angreifer verpflichtet der von den Black Hawks aus Passau kommt und gegen die Sharks bereits spielen soll.   Um sie auszubremsen braucht es eine gute Defensivleistung der Kemptener. Hierbei helfen könnte nun wieder Kristaps Millers der in den letzten beiden Begegnungen im Sturm eingesetzt wurde.

Da sich mit dem jungen Jakub Revaj nun noch ein Stürmer den Allgäuern angeschlossen hat, kann Millers wieder in die Defensive rücken. Der 23jährige Revaj, der über einen deutschen Pass verfügt wohnt aktuell in Memmingen und hatte sich den Sharks angeschlossen mit dem Wunsch dort zu spielen. 2016 verpflichteten ihn die Gefro Indians in ihrer Aufstiegssaison in die Oberliga. Nach einem kurzen Gastspiel in Ulm war Revaj in Höchstadt, Bad Kissingen und Dinslaken aktiv. Nun kehrt er also zurück ins Allgäu und möchte dem Kader der Kemptener in den anstehenden schweren Spielen mehr Tiefe geben. Ob und wann er für die Sharks spielen kann wird gerade mit dem Verband geklärt, sollte dies der Fall sein, könnte er voraussichtlich am Freitag auflaufen.

Amberg hat als Saisonziel den Aufstieg in die Bayernliga ausgegeben wird also entsprechend motiviert in die Partie gehen.

Wichtig im einzigen Spiel des Wochenendes wird neben der starken Offensive, die mit 40 Toren aus den letzten sechs Spielen glänzt also wie bereits erwähnt die Defensive sein. Aus einer stabilen Abwehr heraus sollte es möglich sein Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

FÜR ALLE DIE NICHT DABEI SEIN KÖNNEN, GIBT ES WIE GEWOHNT EINEN LIVETICKER