SAISON VORZEITIG BEENDET

SAISON VORZEITIG BEENDET

ESC Kempten kann das entscheidende Spiel um den Aufstieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm nicht mehr austragen 

 

Liebe Fans und Freunde des ESC Kempten,

wie zu erwarten hat sich der Bayerische Eissportverband der Entscheidung des DEB (Saisonende in der DEL, DEL2 und Oberliga) angeschlossen und die laufende Saison auch in der Landesliga sowie in allen weiteren Ligen einschließlich Nachwuchs mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt.
Somit findet das alles entscheidende Playoff Spiel 3 am Freitag gegen die Devils aus Ulm um den Aufstieg in die Landesliga nicht statt!
Wir bedauern dies zutiefst, stehen aber voll und ganz hinter dieser schweren Entscheidung des Verbandes. Nur zu gerne hätten wir alle nochmal ein gigantisches Spiel zwischen zwei starken Mannschaften in unserer vollen Arena erlebt.

Wer bereits Karten im VVK bei Sport Hapfelmeier erwerben konnte, bekommt diese selbstverständlich zurückerstattet.
Was uns bleibt ist nun allen Fans, Sponsoren und Gönnern DANKE zu sagen für die bisherige Unterstützung.
Es war sportlich und vom Zuschauerzuspruch die beste Saison die es in der ESC Vereinsgeschichte gegeben hat und darauf darf jeder einzelne der dazu beigetragen hat Stolz sein!

Wie es letztendlich sportlich in der nächsten Saison weitergeht, wird in den nächsten Tagen den BEV sehr beschäftigen und es ist hoffentlich bald mit einer Entscheidung über die zukünftige Einteilung der Ligen zu rechnen.

Wir werden natürlich sofort informieren sobald es Neuigkeiten hierzu gibt.

Das gesamte Team des ESC Kempten freut sich auf jeden Fall schon jetzt auf eine tolle Saison 2020/2021 gemeinsam mit Euch.

 

Bis dahin,

bleibt gesund

Eure Sharks

SHARKS MACHEN DEN SACK NICHT ZU

SHARKS MACHEN DEN SACK NICHT ZU

ESC Kempten unterliegt in einem erneut dramatischen Spiel nach 0:2 Führung mit 5:4 beim VfE Ulm/Neu-Ulm

Nach der Niederlage am Freitag kamen die Ulmer mit ordentlich Tempo auf ihr heimisches Eis und versuchten dem Spiel sofort ihren Stempel aufzudrücken.

Doch die Sharks starteten perfekt eingestellt und hellwach in die Begegnung. Bereits das erste Überzahlspiel konnten sie zur frühen Führung durch Eugen Scheffer nutzen. Der Verteidiger der Sharks wurde vor dem Tor der Ulmer alleine gelassen und konnte von der linken Seite vollenden. Und mit viel Tempo erspielten sich die Sharks weitere Chancen. Doch auch die Devils kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Allgäuer. In eigener Unterzahl konnte Ron Newhook dann ganz clever einen Pass der Ulmer hinter deren Tor abfangen, legte die Scheibe direkt auf den Schläger des heranstürmenden Markus Vaitl und der ließ sich nicht lange bitten und versenkte den Puck völlig freistehend zum 0:2 im Netz der Ulmer. Nach einer weiteren Strafe gegen Kempten musste man sogar eine gute Minute in doppelter Unterzahl agieren. Doch diese Situation wurde stark verteidigt, jeder blockte Schüsse und kämpfte unermüdlich so das die Hausherren keinen Treffer erzielen konnten.

Mit der verdienten Führung ging es dann in den nächsten Spielabschnitt. Dieser sollte wie bereits beim ersten Spiel am Freitag den Wendepunkt in der Partie bedeuten. Ulm drückte die Gäste in den ersten 10 Minuten massiv in deren Drittel, Kempten konnte sich nur noch durch einzelne Konter befreien. Doch der Druck wurde auf Dauer zu groß, und Ulm erzielte den 1:2 Anschlusstreffer. Hinter dem eigenen Tor wurde die Scheibe vertändelt, Peter Brückner zog mit ihr vor das Gehäuse von Fabian Schütze und ließ dem Kemptener Schlussmann keine Chance. In Überzahl war es dann Ron Newhook der den Vorsprung der Sharks mitten in die Druckphase der Devils hinein wieder auf zwei Tore ausbaute. Mit einem Nachschuss überwand er den bereits am Boden liegenden Ulmer Torhüter. Nach einem harmlosen Zweikampf in der 35. Spielminute entschieden die Referees dann auf einen Penalty für Ulm. Fabian Schütze ahnte jedoch was Florian Döring vor hatte und pflückte die Scheibe mit der Fanghand herunter. Aber die Gastgeber kämpften weiter und erneut war es Brückner der dann mit dem 2:3 die Ulmer Zuschauer wieder aufweckte. Die Devils nun sichtlich aufgeputscht konnten dann auch noch in Unterzahl durch einen Alleingang ausgleichen. Erneut war es Brückner, der auch den dritten Treffer markierte. Wie schon am Freitag bekam Kempten den quirligen Angreifer nicht in den Griff. Zu Recht bezeichnete Ulms Trainer Robert Linke ihn nach dem Spiel als seine Lebensversicherung, der sein Team zur Zeit immer wieder im Spiel hält. Und als Michel Maaßen kurz vor dem Drittelende  vor dem Ulmer Tor gehakt wurde bekam er zum Dank dafür noch eine 2 Minuten Strafe aufgebrummt. In der dadurch entstandenen Überzahl ging Ulm zum ersten Mal in Führung. Gerade einmal drei Minuten dauerte es und die Hausherren hatten das Spiel komplett gedreht. Nun waren also die Allgäuer gezwungen das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen.

Dementsprechend druckvoll agierten sie, die letzten 20 Minuten war es fast ein Spiel auf nur ein Tor. Ulm versuchte die Scheiben irgendwie aus dem Drittel zu bekommen und verteidigte ansonsten sehr tief stehend. Und während die Allgäuer sich mühten und Chance um Chance vergaben nutzen die Devils einen ihrer wenigen Entlastungsangriffe eiskalt zum 5:3 durch Michael Simon. Kempten gab nicht auf und in der 52. Minute erzielte Andreas Ziegler das 5:4, erneut in Überzahl. Von der linken Seite schob er die Scheibe flach unten an Güßbacher vorbei ins Tor. Im Endspurt belegte man das Ulmer Tor nun mit Dauerfeuer, aber der Puck wollte nicht mehr in den Kasten. Somit endet auch das zweite Spiel mit 5:4 für die Heimmannschaft. Alle sechs Spiel der beiden Kontrahenten in dieser Saison boten packendes Eishockey auf hohem Niveau. Jeweils drei Heimsiege beider Teams zeigen wie ausgeglichen es an der Spitze der Landesliga zugeht. Wobei sich auch nach dem gestrigen Spiel alle im Stadion einig waren das die Spiele zur Zeit nichts mehr mit dem Niveau der Landesliga zu tun haben. Geht es nach den gezeigten Leistungen gehören beide Teams eindeutig in die Bayernliga. Dies gilt auch genau so für die Fangruppen. Nach über 2000 Zuschauern am Freitag in Kempten strömten gestern 1350 Fans ins Eisstadion am Donaubad, das somit ausverkauft war. Darunter an die 300 Kemptener die ihr Team über die komplette Spielzeit lautstark und ohne Unterlass unterstützten. Der akustische Sieg auf der Tribüne ging gestern deutlich an die Anhänger aus dem Allgäu. Und auch noch spät nachts empfingen knapp zwei Dutzend Fans ihr Team mit Trommeln, Gesang und roten Fackeln am heimischen Stadion. Verdiente Anerkennung für einen trotz der Niederlage starken Auftritt des ESC.

Nun entscheidet also das dritte Spiel um den Aufstieg, am Freitag um 19.30 in der ABW Arena in Kempten, die Serie. Mehr Spannung kann sich das Herz eines Eishockeyfans nicht wünschen.

 

Statistik
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten: 5:4 (0:2,4:1,1:1)

Tore
0:1 Scheffer (Newhook,Maaßen)(3.)
0:2 Vaitl (Newhook)(14.)
1:2 Brückner (29.)
1:3 Newhook (Rukajärvi)(35.)
2:3 Brückner (Schirrmacher,Tenschert)(37.)
3:3 Brückner (Schirrmacher)(39.)
4:3 Simon (Koberger,Brückner)40(.)
5:3 Simon (Schwarzfischer,Anwander)(47.)
5:4 Ziegler (Oppenberger,Jun)(52.)

Strafminuten
VfE Ulm/Neu-Ulm: 16
ESC Kempten: 16

Zuschauer 1350

 

HIGHLIGHTS DES SPIELS AUF SPRADE.TV

 

DIE PRESSEKONFERENZ

SHARKS LEGEN IN DER PLAYOFFSERIE VOR

SHARKS LEGEN IN DER PLAYOFFSERIE VOR

ESC Kempten gewinnt den ersten Halbfinalkrimi mit 5:4 gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

 

Die Bühne war gerichtet, es gab schon im Vorfeld ein riesiges Interesse rund um das erste Playoff Halbfinale zwischen den beiden Dauerrivalen.

Die Spannung und Vorfreude auf die entscheidenden Spiele um den Aufstieg war überall zu spüren.

2075 Zuschauer im Stadion gaben der Partie einen würdigen Rahmen, und zum ersten Mal wurde ein Spiel der Landesliga live bei Sprade TV, dem Marktführer für Eishockey Live Übertragungen gezeigt.

Und die Partie hielt was sie im Vorfeld versprach. Eishockey auf hohem Niveau, Tempo, Spannung bis zum Ende und begeisterte Zuschauer die ihr Kommen nicht zu bereuen brauchten. Ein großes Fanaufgebot kam auch aus Ulm ins Allgäu, was die Stimmung in der ABW Arena zusätzlich steigerte.

Die Sharks erwischten einen Traumstart, bereits nach 49 Sekunden konnte Michel Maaßen einen Abpraller zum 1:0 über die Linie drücken. Bei den Gästen schien dieser Treffer Wirkung zu zeigen, sie kamen nicht richtig ins Spiel. Gästetrainer Robert Linke meinte in der anschließenden Pressekonferenz dazu auch, seine Mannschaft habe im ersten Drittel nicht stattgefunden.

Kempten setzte sich immer wieder im Drittel der Gäste fest und erspielte sich zahlreiche Chancen. Markus Vaitl war es dann der in der 11. Minute direkt von der Strafbank kam, einen Fehlpass von Martin Jainz aufnahm, auf und davon zog und Maximilian Güßbacher im Tor keine Chance ließ. Die Hausherren versäumten es in dieser Phase jedoch den Vorsprung auszubauen, zu viele Chancen wurde liegengelassen.

Das die Devils im zweiten Drittel anders aus der Kabine kommen würden war zu erwarten, und so kam es auch, das Spiel kippte zugunsten der Donaustädter. In deren Drangphase waren es dann aber erneut die Allgäuer die einen Treffer erzielten. Von einem gewonnenen Bully durch Daniel Jun lief die Scheibe über Kurtis Kapitza zu Christoph Meier an der blauen Linie, der direkt abzog und Güßbacher auf der Fanghandseite überraschte. Wer jetzt dachte, das sei schon die Vorentscheidung hatte sich getäuscht, Ulm biss weiter und nur eine Minute später konnte Joschua Eckmann nach einem Scheibenverlust der Kemptener im eigenen Drittel vor das Tor ziehen und unbedrängt das 3:1 erzielen. Und nur 49 Sekunden später schaffte Marius Dörner von halblinks den 3:2 Anschlusstreffer, das Spiel war urplötzlich wieder offen, das Momentum lag jetzt klar bei Ulm. Trainer Carsten Gosdeck nahm sofort eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen was auch gelang so das es mit der knappen Führung in den letzten Spielabschnitt ging.

Die Gäste hielten das Tempo und den Druck hoch und kamen in der 48. Minute durch den starken Peter Brückner zum nicht unverdienten Ausgleich. Wieder einmal zeigte das Team von Robert Linke welche Comebackqualitäten in ihm steckt. Gegen diese Mannschaft muss man 60 Minuten hellwach sein und darf sich keine Schwächen erlauben.Doch der ESC zeigte sich unbeeindruckt und mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie brachte erneut Vaitl seine Farben kurz darauf mit seinem zweiten Treffer wieder in Führung. Und nur eine Minute später beschenkte sich Geburtstagskind Kristaps Millers selbst. Vom Bully kam der Puck zu dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Angreifer,  er behauptete die Scheibe, drehte sich zum Tor und erzielte das viel umjubelte 5:3. Die letzten zehn Minuten versuchte Ulm nochmals alles, aber mehr als der 5:4 Anschluss Treffer, erneut durch Brückner, in Überzahl gelang den Gästen nicht mehr.

Unter dem Strich war es ein über 60 Minuten verdienter Sieg der Sharks, der aber auch aufgezeigt hat welche Qualitäten die Donaustädter haben und das es am Sonntag ein ganz schweres zweites Halbfinale an der Donau wird.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm: 5:4 (2:0,1:2,2:2)

Tore
1:0 Maaßen (Millers)(1.)
2:0 Vaitl (11.)
3:0 Meier (Kapitza,Jun)(28.)
3:1 Eckmann (29.)
3:2 Dörner (Schwarzfischer)(30.)
3:3 Brückner (Anwander,Tenschert)(48.)
4:3 Vaitl (Maaßen,Newhook)(49.)
5:3 Millers (Jun,Meier)(50.)
5:4 Brückner (Synek,Schirmacher)(57.)

Strafminuten
ESC Kempten:14
VfE Ulm/Neu-Ulm:14

Zuschauer 2075

 

DIE HIGHLIGHTS DES SPIELS AUF SPRADE-TV

 

DIE PRESSEKONFERENZ

ES GEHT UM DIE ENTSCHEIDUNG

ES GEHT UM DIE ENTSCHEIDUNG

ESC Kempten startet in die Playoffs um den Bayernliga Aufstieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

 

„Lasset die Spiele beginnen“, so eröffneten die alten Römer ihre Wettkämpfe zur Unterhaltung des Publikums in der Arena.

Und auch wenn die Playoffs im Eishockey rein gar nichts mehr mit den Auftritten der Gladiatoren von damals zu tun haben, so kann man doch die Fans in und um Kempten genau mit diesem Spruch auf das Wochenende einstimmen.

Crunchtime, so nennen die Sportler die alles entscheidende Phase der Saison, in der die sportlichen Entscheidungen fallen. Und diese beginnt endgültig am Freitag Abend um 19.30 in der Kemptener ABW Arena. Dort sind es zwei absolute Schwergewichte die sich gegenüberstehen. Ulm/Neu-Ulm, in der Vorrunde Erster und in der Aufstiegsrunde Dritter, ist zu Gast bei den Sharks, Dritter der Vorrunde und Zweiter der Aufstiegsrunde. Und dieser zweite Platz ist es der die Playoff Serie eben in Kempten starten lässt. Ein eventuelles drittes Spiel findet dann ebenfalls im Allgäu statt. Der Modus ist Best of three, maximal drei Spiele gibt es also und wer zuerst zwei Siege erringt hat das Halbfinale gewonnen und zieht in das Finale um die bayerische Landesligameisterschaft ein. Dort gibt es natürlich noch einen Titel zu gewinnen, aus sportlicher Sicht jedoch sind die Halbfinals die wichtigeren Partien denn die beiden Sieger dieser Serien steigen direkt in die Bayernliga auf, das erklärte Ziel aller vier Halbfinalisten. Außer Kempten und Ulm/Neu-Ulm bestreiten Buchloe und Amberg die zweite Halbfinalserie. Das mit Buchloe, Kempten und Ulm/Neu-Ulm gleich drei Vereine aus der Landesliga Gruppe 2 auf den ersten drei Plätzen der Aufstiegsrunde landeten spricht für die Stärke der Süd/West Vereine.

Aber nicht nur aus sportlicher Sicht stehen sich ab Freitag zwei Top Teams gegenüber, auch was den Zuschauerzuspruch angeht stehen beide Teams an der Spitze der Liga. Mit einem Schnitt von 815 Zuschauern in der Aufstiegsrunde sind die Sharks Zuschauerprimus, dich gefolgt von den Donaustädtern mit 765 Zuschauern im Schnitt. Das ist deutlich mehr als mancher Bayernligist und selbst in den Oberligen haben nicht alle Teams solche Besucherzahlen.

Nach vier spannenden und emotionalen Begegnungen in Vor- und Aufstiegsrunde braucht man zum sportlichen nicht mehr viel zu sagen. Jeweils zwei Heimsiege gibt es zu verzeichnen und auch in der abgelaufenen Aufstiegsrunde trennte beide Teams nur ein Punkt. Spiele auf Augenhöhe also bei denen die Chancen 50/50 verteilt sind und es sicher auf die Tagesform ankommen wird. Die Allgäuer sind voll motiviert und wollen ihrer Saison mit dem Erreichen ihres sportlichen Zieles einen würdigen Abschluss verpassen. Aber auch die Donau Devils sind heiß auf das Duell mit Derbycharakter, extra motivieren braucht man für solche Spiele niemand mehr.  Seit am letzten Sonntag klar ist wer der Gegner im Halbfinale ist glühen bereits die Drähte zwischen den Vereinen und alle versuchen an Eintrittskarten zu kommen. Während das Spiel am Sonntag in Neu-Ulm mit 1300 Zuschauern wohl ausverkauft sein wird, gibt es für die Kemptener ABW-ARENA (3100 Zuschauer fassend) noch genügend Karten.

Die Verantwortlichen freuen sich bereits jetzt auf eine deutlich vierstellige Besucherzahl und eine tolle Stimmung.

DER PLAYOFFTRAILER

SHARKS SICHERN SICH PLAYOFF HEIMRECHT MIT PLATZ 2

SHARKS SICHERN SICH PLAYOFF HEIMRECHT MIT PLATZ 2

ESC Kempten lässt beim überzeugenden 7:1 Sieg gegen Amberg nichts anbrennen

 

Sichtlich zufrieden und gelassen saß Carsten Gosdeck, der Trainer der Sharks bei der Pressekonferenz nach dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Amberg.

Zu souverän hatte seine Mannschaft in den 60 Minuten zuvor gezeigt das sie den zweiten Tabellenplatz nicht mehr hergeben wollten.

Gosdeck: “Ich muss der Mannschaft heute ein ganz großes Lob aussprechen, sie hat die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wir hatten das Spiel 60 Minuten unter Kontrolle.“

Man hatte das Gefühl die Gäste aus der Oberpfalz kamen nach der langen Fahrt ins Allgäu nie richtig im Spiel an. Die Sharks läuferisch und kämpferisch mit großem Einsatz begannen mit viel Tempo und bereits nach 15 Sekunden hatte Patrick Weigant die erste hochkarätige Chance. Dennoch dauerte es über 10 Minuten und etliche Torchancen bis zur Führung der Kemptener. Gleich im ersten Überzahlspiel hämmerte Weigant den Puck von der blauen Linie in die Maschen. Die Sharks gaben weiter das Tempo vor, brachten aber die Scheibe nicht am lange Zeit besten Amberger, dem Torhüter Oliver Engmann vorbei. Mit der knappen Führung erhöhten sie nach der Pause weiter den Druck und die Gäste konnten sich immer häufiger nur durch Fouls retten.

Mit sehr effizientem Überzahlspiel legte Kempten nun drei Treffer, allesamt mit einem Mann mehr auf dem Eis nach. Kristaps Millers, Michel Maaßen und Nikolas Oppenberger sorgten für einen beruhigenden 4:0 Vorsprung. Dieser war wohl etwas zu beruhigend, denn noch vor der Pause konnten die Wild Lions nach einer Unachtsamkeit der Sharks auf 4:1, dem Stand nach zwei Dritteln verkürzen. Während in der Pause die U13 der Little Sharks für ihren Meistertitel in der Landesliga Gruppe 1 geehrt wurde, schwörte Dan Heilman sein Team in der Kabine auf die bevorstehende Aufholjagd ein.

Amberg wollte die Partie unbedingt noch drehen. Der Elan dieses Vorhabens war aber sehr schnell wieder verpufft, nach nur 18 Sekunden im letzten Abschnitt stellte Andreas Ziegler auf 5:1, die endgültige Vorentscheidung. Alexander von Sigriz mit einem abgefälschten Schuss von Markus Vaitl und Roni Rukajärvi mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse bei doppelter Überzahl sorgten für den 7:1 Endstand. Ambergs Daniel Krieger hatte sich nach einem Check gegen Michel Maaßen eine 5 plus Spieldauer eingehandelt, angesichts des klaren Ergebnisses zu diesem Zeitpunkt ein völlig unnötiges Vergehen, wie es auch sein Trainer nach dem Spiel kommentierte.

Nun geht es also für die Sharks in den nächsten maximal drei Spielen im Playoff Halbfinale gegen die Donau Devils aus Ulm.

Zwei Siege müssen her um den Aufstieg in die Bayernliga fix zu machen. Bereits am Freitag geht es los mit dem Heimspiel in der ABW Arena.

Statistik
ESC Kempten  – ERSC Amberg: 7:1(1:0,3:1,3:0)

Tore
1:0 Weigant (Oppenberger,Jun)(11.)
2:0 Millers (Jun,Weigant)(27.)
3:0 Maaßen (Vaitl,Newhook)(34.)
4:0 Oppenberger (Ziegler,Weigant)(37.)
4:1 Merka (Huber,Köbele)(39.)
5:1 Ziegler (Oppenberger,Weigant)(41)
6:1 Von Sigriz (Vaitl,Newhook)(42.)
7:1 Rukajärvi (Vaitl,Oppenberger)(46.).

Strafminuten
ESC Kempten: 6
ERSC Amberg: 27 + 20 Krieger

Beste Spieler
ESC Kempten: Roni Rukajärvi
ERSC Amberg: Svatopluk Merka

Zuschauer 832

PRESSEKONFERENZ 

SHARKS KÄMPFEN UM DAS HEIMRECHT

SHARKS KÄMPFEN UM DAS HEIMRECHT

Warum die letzte Aufstiegsrundendbegegnung des ESC Kempten gegen den ERSC Amberg so wichtig ist

 

Die Qualifikation für die Aufstiegs Playoffs, sprich einen Platz unter den ersten Vieren der aktuellen Aufstiegsrunde, hat Kempten bereits seit dem letzten Sonntag durch den 3:4 Sieg in Haßfurt sicher.

Nun fällt am Sonntag also die Entscheidung auf welchem Platz man letztendlich landet und wer der Gegner in den Ausscheidungsspielen sein wird. Noch keiner der vier Aufstiegsaspiranten hat bis jetzt seinen Platz sicher. Wobei die ersten zwei Plätze den Vorteil des Heimrechtes haben, d.h. Das erste Spiel findet zuhause statt und sollte ein drittes Spiel zur Entscheidung in der Serie nötig sein ist auch dieses wieder ein Heimspiel.

Aktuell sieht die Tabelle mit den Punkten wie folgt aus.

1. Buchloe  I  29 Pkt.
2. Kempten  I  26 Pkt.
3. Amberg  I  25 Pkt.
4. Ulm/Neu-Ulm  I  22 Pkt.

Aktuell haben die Donau Devils ein Spiel weniger absolviert, erst nach deren Nachholspiel am Freitag gegen Dingolfing ist die Tabelle wieder bereinigt. Das einzige direkte Duell zweier Anwärter findet am Sonntag um 18.°° in der ABW Arena in Kempten statt, wenn die Wild Lions aus Amberg zu Gast im Allgäu sind. Das Team von Dan Heilmann wird nochmal ein richtig schwerer Prüfstein für die Allgäuer, bevor es dann am 6.3. in die Playoffs geht. Eventuell sehen sich die beiden Teams dann ja sogar wieder, möglich ist für die Sharks bei der aktuellen Konstellation jeder Gegner.

Das Hinspiel in der Oberpfalz konnte die Mannschaft von Coach Carsten Gosdeck nach spannenden 64 Minuten mit 5:6 n.V. gewinnen. Beide Teams sprachen nach der Partie von einem der besten Saisonspiele. Prunkstück der Wild Lions ist die Offensive um Kapitän Felix Köbele sowie dem  Kontingentspieler Daniel Vlach und Neuzugang Svatopluk Merka. Aber auch die Kemptener setzen auf ihren starken Angriff, Aktuell 79 Tore aus 13 Spielen sind absolut Ligaspitze, ebenso wie die Tordifferenz von +33. Auch wird es wieder auf die Zuschauer ankommen, die gerade in den Heimspielen der siebte Mann für die Sharks sind und ihr Team lautstark unterstützen. Mit einer starken Leistung sollte es also gelingen am 6.3. mit einem Heimspiel in die alles entscheidende Phase der Saison zu starten.

Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende!