VERFLIXTE 5 MINUTEN

VERFLIXTE 5 MINUTEN

ESC Kempten unterliegt dem TSV Peißenberg nach großem Kampf mit 3:2

Spiel drei, Niederlage drei, so lauten die nüchternen Zahlen nach  dem Spiel der Kemptener in Peißenberg.

Doch die Zahlen spiegeln die Partie nicht annähernd wieder. Kempten war über lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft und hätte einen Sieg durchaus verdient gehabt. Zwei Dinge standen den ersten Punkten allerdings im Weg.

5 Minuten im ersten Drittel in dem die Hausherren alle ihre drei Treffer erzielten und die Sharks eine kollektive Pause zu nehmen schienen. Und zum zweiten Korbinian Sertl im Gehäuse der Miners, der mal wieder ein überragendes Spiel ablieferte. Überhaupt war es ein Spiel der Goalies, denn auch Jakob Nerb im Kemptener Tor zeigte reihenweise starke Paraden. Beide Keeper wurden dann auch zurecht beste Spieler ihres Teams.

Alles oder nichts hieß es zum Spiel für die Sharks. Bei einer erneuten Niederlage wäre der letzte Platz in der Meisterrunde Gruppe A fast nicht mehr zu vermeiden. Und entsprechend motiviert und agil begannen die Allgäuer auch. Nach längerer Krankheit war zum ersten Mal Nikolas Oppenberger wieder mit an Bord und die Top Reihe des letzten Jahres mit Oppenberger, Lars Grözinger und Max Schäffler komplett. Der Top Stürmer der Sharks tat dem Spiel auch unheimlich gut, mit seinem Tempo und seiner Zweikampfstärke beschäftigte er oft zwei Gegner und brachte viel Unruhe. In den ersten 5 Minuten erspielte man sich gleich zwei hundertprozentige Torchancen, aber wie so oft in der letzten Zeit fehlte das letzte Quäntchen Glück zum Torerfolg. Dafür lies man Derek Mecrones in der sechsten Minute alleine im Slot stehen und der Amerikaner hatte keine Probleme das Spiel bis dahin mit dem 1:0 auf den Kopf zu stellen. Dies schien die Sharks hart zu treffen, denn man verlor völlig den Faden. In eigener Überzahl führte ein Scheibenverlust zu einem Konter und dem 2:0. Und kurz darauf bei zwei Mann auf der Strafbank und einer weiteren angezeigten Strafe gegen die Sharks dann auch noch das 3:0 in doppelter Peißenberger Überzahl.

Coach Harry Waibel nahm eine Auszeit um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen, was auch funktionierte, Kempten biss sich zurück ins Spiel. Der Rest des Drittels war wieder ausgeglichen, und der Treffer von Pascal Kröber nur 9 Sekunden vor Drittelende gab zusätzlich Auftrieb und zeigte den Hausherren, mit uns ist weiter zu rechnen. Nach der Pause drängte Kempten auf den Anschluss, die Miners blieben mit Kontern gefährlich. Rostislav Martynek staubte dann einen Schuss von Kodi Schwarz zum 3:2 nach 45 Minuten ab und leitete die endgültige Aufholjagd ein. Die letzten 20 Minuten war es dann ein Spiel Sharks gegen Korbinian Sertl. Was man auch versuchte, der Schlussmann der Miners brachte immer irgendein Körperteil dazwischen. Auch die dicksten Chancen wurden nicht verwertet, so dass am Ende ein schmeichelhafter Sieg der Gastgeber steht, die nun mit sechs Punkten auf Platz zwei stehen während Kempten sich auf dem letzten Platz wiederfindet. Trotzdem gibt das Spiel Mut für die folgenden Aufgaben, irgendwann muss der Knoten ja mal platzen. Spielerisch hat man in allen drei Partien der Meisterrunde gezeigt das man nicht weit von den anderen Teams entfernt ist. Am nächsten Wochenende beim Doppelpack gegen Miesbach wäre eine gute Gelegenheit dafür.

Statistik
TSV Peißenberg – ESC Kempten: 3:2 (3:1,0:1,0:0)

Tore
1:0 Mecrones D. (Vogl,Mecrones B.)(7.)
2:0 Hörndl (Andrä)(9.)
3:0 Mecrones B. (Vogl,Frankenberg)(12.)
3:1 Kröber (Martynek)(20.)
3:2 Martynek (Schwarz)(35.).

Strafminuten
TSV Peißenberg: 16
ESC Kempten: 18

Beste Spieler
TSV Peißenberg: Korbinian Sertl
ESC Kempten: Jakob Nerb

Zuschauer 648

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ZEIT FUER DIE REVANCHE

ZEIT FUER DIE REVANCHE

Sharks fahren zum Rückspiel nach Peißenberg.

Ladies fordern Ravensburg

Nach dem Fehlstart für das Kemptener Bayernligateam steht man beim dritten Spiel der  Meisterrunde schon ordentlich unter Druck, möchte man noch einen der ersten beiden Plätze ergattern der im Viertelfinale Heimrecht in einem möglichen dritten Spiel sichert. Bei insgesamt nur sechs Spielen bleibt  tatsächlich wenig Zeit für Ausrutscher. Weit weg von den Gegnern war man am letzten Wochenende auf jeden Fall nicht. Sowohl in Königsbrunn wie auch zuhause gegen Peißenberg fehlte das nötige Glück und ein Quäntchen mehr Selbstbewusstsein im Abschluss zum Erfolg. Doch schon am Freitagabend um 20.°° gibt es in der Peißenberger Eissporthalle die Möglichkeit zu zeigen was in der Mannschaft steckt. Unter der Woche gab es genug Gelegenheit an den Kleinigkeiten zu arbeiten. Das Heimspiel vom Sonntag ist noch so präsent das alle wissen worauf es ankommt, will man sich die Punkte von den Miners zurückholen. In der Vorrunde hatte dies ja bereits zweimal geklappt, und nun möchte man dies natürlich wiederholen.

Am Sonntag gilt dann spielfrei in der Meisterrunde, der Termin war als Nachholtermin reserviert.

Doch auch die Fans daheim in Kempten müssen nicht auf Eishockey in der ABW Arena verzichten. Am Samstag ab 11.°° spielt die U9 von Daniel Rau und Peter Henninger ein Turnier gegen die Kleinsten aus Kaufbeuren, Ravensburg und Sonthofen. Eine tolle Gelegenheit sich auch den jüngsten Nachwuchs der Little Sharks einmal anzuschauen und anzufeuern.

Am Samstag Nachmittag um 17.°° stehen dann die Ladies der Sharks auf dem Eis. Nach dem überragenden 14:0 Sieg gegen Schwenningen vor zwei Wochen steht der nächste Auftritt daheim gegen den EV Ravensburg auf dem Plan. Auch die Allgäuer Mädels und Damen freuen sich über Zuschauer und lautstarke Unterstützung.

AUF DER SUCHE NACH SELBSTVERTRAUEN

AUF DER SUCHE NACH SELBSTVERTRAUEN

ESC Kempten kassiert bittere Heimniederlage gegen Peißenberg

Auch wenn das 3:6 auf der Anzeigetafel sicher um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel und dem tatsächlichen Spielverlauf nicht ganz entspricht, so gibt es doch wenig Zweifel daran dass die clever spielenden Gäste den Sieg verdient mit nach Hause nahmen.

„Wir schießen in Summe zu wenig, wir bringen zu wenig Scheiben aufs Tor und passen vorher zu oft. Da sind wir manchmal zu verspielt. Im letzten Drittel wollte die Mannschaft, ich habe noch gesagt, wenn wir jetzt das Tor schießen brennt hier der Saal. Und dann schießen wir den Ausgleich, der Saal brennt, die nächste Reihe geht aufs Eis und wir bekommen direkt das Gegentor. Dann nehmen wir noch Strafzeiten und berauben uns jeder Möglichkeiten das Spiel noch zu gewinnen. Wenn wir diese Fehler nicht abstellen werden wir kein Spiel der Welt gewinnen. Dann haben wir Chancen, aber uns fehlt im Moment auch einfach das Selbstvertrauen.

Wir haben erfahrene Spieler, die kennen solche Situationen, wir sprechen die Fehler immer wieder an, umsetzten muss es die Mannschaft. Wir müssen lernen Spiele zu gewinnen und die einfachen Dinge richtig zu machen.“

Trainer Harry Waibel war in der Pressekonferenz sichtlich ernüchtert nach der zweiten Niederlage in der Meisterrunde und sparte auch nicht mit Kritik an seiner Mannschaft.

Dabei hatte die Partie vielversprechend begonnen. Die Sharks kamen druckvoll aus der Kabine und gingen auch verdient durch Anton Zimmer in Führung. Ein unglücklich abgefälschter Schuss brachte den Gästen den Ausgleich nach 15 Minuten. Und spätestens nach dem 1:2 noch vor der Pause schien der Mut und Elan der Kemptener bereits angeknackst. Das Spiel war in der Folge komplett offen und stand vor allem im Zeichen zweier starker Torhüter. Sowohl Jakob Nerb auf Seite der Sharks wie auch Korbinian Sertl bei den Miners zeichneten sich mit etlichen Paraden aus. Nach 50 Minuten hatte das 1:2 immer noch Bestand, und kaum ein Zuschauer im Stadion hätte darauf gewettet dass in den letzten 10 Minuten noch 6 Tore fallen. Raphael Gosselin besorgte in der 53. Minute dann endlich den so herbeigesehnten Ausgleich. Der Jubel in der Arena kannte keine Grenzen und das Momentum schien endlich auf Kemptener Seite zu sein. Doch lediglich 32 Sekunden dauerte es, der Stadionsprecher war noch dabei den Ausgleich zu verkünden, da lag die Scheibe wieder im Netz der Sharks. Ein herber Genickschlag von dem man sich nicht mehr wirklich erholte. Das 2:4 dann die endgültige Vorentscheidung dachte man. Neuzugang Kodi Schwarz nahm sich jedoch ein Herz, und zimmerte die Scheibe von der blauen Linie zum 3:4 nur eine Minute später in die Maschen. Die Schlussphase hatte so richtig Fahrt aufgenommen. Doch statt wieder auf den Ausgleich zu spielen dezimierten sich die Allgäuer erneut durch eine unnötige Strafzeit und fingen sich mit dem 3:5 in Unterzahl den endgültigen KO ein. Das Empty Net Tor zum 3:6 in der letzten Sekunde war dann der Deckel auf eine aus Kemptener Sicht unglücklichen Partie mit der man nicht zufrieden sein kann.

Bereits am kommenden Freitag kommt es zum Rückspiel in Peißenberg. Viel Arbeit wartet unter der Woche auf die Coaches Waibel und Russler sowie die Spieler in Kempten. Mit der Video Aufzeichnung des Spieles haben sie aber auch bestes Anschauungsmaterial dafür was es gilt besser zu machen.

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:6 (1:2,0:0,2:4)

Tore
1:0 Zimmer (Schirrmacher)(4.)
1:1 Krabbat (Hörndl,Andrä)(15.)
1:2Mecrones D. (Vogl,Mecrones B.)(18.)
2:2 Gosselin (Rau,Schwarz)(53.)
2:3 Singer (Vogl,Mecrones D.)(53.)
2:4 Fissekis (57.)
3:4 Schwarz (58.)
3:5 Andrä (Singer)(60.)
3:6 Mecrones D. (60.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 12
TSV Peißenberg: 10

Beste Spieler
ESC Kempten: Jakob Nerb
TSV Peißenberg: Athanasios Fissekis

Zuschauer  512 

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

INDIVIDUELLE KLASSE SIEGT

INDIVIDUELLE KLASSE SIEGT

ESC Kempten verliert in Königsbrunn mit 5:3

Ein gutes Spiel abgeliefert, 60 Minuten gekämpft, aber trotzdem verloren, so das Fazit nach dem ersten Spiel der Meisterrunde.

Letztendlich macht die individuelle Klasse der Pinguine den Unterschied. Gerade der russische Neuzugang Viktor Shakvorostov sprühte vor Spiellaune und Torgefährlichkeit. Aber auch seine Nebenleute zeigten deutlich auf warum Königsbrunn in dieser Saison sicher zu den ernsthaften Anwärtern auf den Titel zählt.

Den ersten spannenden Moment hatten die Kemptener allerdings bereits vor dem Spiel zu überstehen. Trotz rechtzeitigem Antrag lag die Spielgenehmigung für Neuzugang Kodi Schwarz bis zum Freitag Nachmittag noch nicht vor. Der Verband wartete noch auf die Freigabe seines letzten Vereins in Kanada. Doch rechtzeitig zur Abfahrt des Mannschaftsbusses kam der erlösende Anruf. Der BEV hatte extra noch Überstunden geleistet und so konnte der Deutsch-Kanadier seine erste Partie für den neuen Club absolvieren und zeigte dabei eine solide Leistung.

Fast volle Kapelle konnte Harry Waibel vermelden, bis auf Nikolas Oppenberger waren alle an Bord so das er vier komplette Reihen zur Verfügung hatte.         

Die Partie begann mit einem klassischen Fehlstart, quasi die erste Scheibe auf das Kemptener Gehäuse zappelte auch im Netz. Doch Kempten antwortete mit ordentlich Druck und schön vorgetragenen Angriffen. Einen davon verwandelte Rostislav Martynek zum verdienten Ausgleich. In der Folge übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Ruder, vor allem ihre schnellen Konter waren brandgefährlich. Und sie brauchten nicht viele Chancen, konsequent im Abschluss erzielten sie zwei weitere Treffer zur 3:1 Pausenführung. Kaum war der erste Puck im zweiten Abschnitt gefallen klingelte es schon wieder, Raphael Gosselin verkürzte nach 14 Sekunden auf 3:2. Doch Königsbrunn behielt seine Marschrichtung bei, machte viel Druck und stellte in Überzahl den alten Abstand wieder her. Zum zweiten Mal war Neuzugang Shakvorostov erfolgreich. Im letzten Drittel fand sich Kempten für eine Aufholjagd zu oft auf der Strafbank wieder. Zum einen konnte Königsbrunn so das 5:2 erzielen, zum anderen nahm man sich selbst die Zeit das Spiel noch zu drehen. Trotzdem gelang Pascal Kröber mit einem Blueliner noch das 5:3. Hätte Lars Grözinger 90 Sekunden vor dem Ende nicht den Pfosten getroffen sondern ins Netz wäre es nochmals richtig spannend geworden, aber letztendlich geht der Sieg der Hausherren in Ordnung. Bereits am Sonntag gibt es dann vor eigenem Publikum die Gelegenheit gegen Peißenberg die ersten Punkte einzufahren.

Statistik
EHC Königsbrunn – ESC Kempten: 5:3 (3:1,1:1,1:1)

Tore
1:0 Brückner(Bullnheimer,Sternheimer)(1.)
1:1 Martynek(Nadeau,Rau)(6.)
2:1 Veisert(Bullnheimer)(8.)
3:1 Shakvorostov(Prokopovics)(13.)
3:2 Gosselin (Martynek)(21.)
4:2 Shakvorostov (Sternheimer,Veisert)(24.)
5:2 Sternheimer (47.)
5:3 Kröber (Zimmer,Grözinger)(50.).

Strafminuten
EHC Königsbrunn: 12
ESC Kempten: 14

Beste Spieler
EHC Königsbrunn: Viktor Shakvorostov
ESC Kempten: Raphael Gosselin

Zuschauer 499

DIE PRESSEKONFERENZ

ALLES AUF NULL

ALLES AUF NULL

ESC Kempten startet in Königsbrunn und gegen Peißenberg in die Meisterrunde 

Kaum ist die Vorrunde der Bayernliga mit 28 Partien absolviert ist sie auch schon Geschichte.

Vorbei das Bangen, Hoffen und Kämpfen um einen der begehrten 8 Plätze in der Meisterrunde mit dem man sich auch vorzeitig aller Abstiegssorgen entledigt hat. In der morgen beginnenden Runde starten alle Mannschaften wieder bei Null und jeder hat die Chance sich eine gute Ausgangsposition für das Playoff Viertelfinale zu sichern. Platz eins und zwei in den beiden Vierergruppen würde dabei Heimrecht bedeuten, in einer Best of three Serie ein nicht unbedeutender Vorteil, im Falle eines notwendigen dritten Spiels dürfte man dieses zuhause austragen.

Ziel muss für das Team von Harry Waibel sein, vom ersten Spiel an voll auf Playoff Hockey umzustellen. Mit nur sechs Begegnungen gibt es keine Zeit und Chancen Ausrutscher wettzumachen. Dafür ist auch die Konkurrenz mit Miesbach, Peißenberg und Königsbrunn zu stark. Kempten geht als Achter der Vorrunde nicht als Favorit ins Rennen um die Plätze, kann aber damit gut leben. Schließlich hat man gegen alle drei Gegner in der Vorrunde bewiesen das man mit ihnen mithalten kann. Miesbach zwang man in deren Stadion in die Verlängerung, auch gegen Königsbrunn gab es zwei Unentschieden nach 60 Minuten. Und gegen Peißenberg gab es sogar zwei Siege. Die Mannschaft ist motiviert und möchte wie im letzten Jahr möglichst weit kommen, als erst im Halbfinale Schluss für die Allgäuer war. Dabei helfen soll auch Neuzugang Kodi Schwarz, wenn alle Passformalitäten erledigt sind soll er bereits am Wochenende das Team verstärken.

Spielbeginn am Freitag in Königsbrunn ist um 20.°°. Es gibt auch einen Fanbus aus Kempten, der aber schon nach wenigen Stunden ausgebucht war. Tickets gibt es noch ausreichend, so dass es sich auch für alle lohnt nach Königsbrunn zu fahren um ihr Team zu unterstützen.

Am Sonntag um 17.30 geht es dann in der ABW Arena gegen die Miners aus Peißenberg. Hier empfehlen wir wegen dem zu erwartenden Zuschauerandrang rechtzeitig am Stadion zu sein, oder die Tickets im Vorfeld bereits online zu erwerben. Die Spannung steigt, es ist alles bereitet für eine tolle Meisterrunde und es bleibt nur noch zu sagen: Lasset die Spiele beginnen.

SHARKS 1B NEWS

SHARKS 1B NEWS

1B beendet die Saison mit einem Sieg!

Gegen die 1B der Lindau Islanders war kein leichtes Spiel zu erwarten.

Die Gäste reisten mit Rückenwind aus vier gewonnenen Partien in Folge an. Die Sharks wollten diese Serie unterbrechen und das letzte Heimspiel unbedingt gewinnen. Trainer Matthias Weißschuh stellte seine Mannen auf harte Arbeit ein. Jeder musste stets auf der Hut gegen laufstarke Lindauer sein.  Die Gäste kombinierten und waren stets gefährlich. Kempten ließ sich nicht beeindrucken und stellte nach Vorlage von Maisinger und Masek durch Tobias Pichler auf 1:0. Kurz darauf netzte Roman Maisinger auf elegantes Zuspiel von Masek und Zirngibl ein. Die Hausherren spielten weiter konsequent und Goalie Schreiber hielt seinen Kasten dicht. Kurz vor Drittelende ließ es sich Michael Bartman nicht nehmen und verwandelte einen Abpraller eiskalt zum 3:0 Pausenstand.

Es war zu erwarten, dass Lindau aktiv aus der Kabine kommen würde. Kempten hielt dagegen, musste jedoch zwei Treffer hinnehmen (3:2). Es wurde wieder eng, ehe Ervin Masek von Tobias Pichler bedient wurde und auf 4:2 einschob.

Es war ein spannendes Schlussdrittel geboten. Als die Gäste dann in der 45. und 48. Minute den Kemptener Vorsprung egalisierten, drohte die Partie zu kippen. Die Sharks und Trainer Weißschuh bewahrten die nötige Ruhe. Das Gestänge und die Goalies auf beiden Seiten ließen keine weiteren Treffer mehr zu, so dass das Penalty-Schießen entscheiden musste.

Ervin Masek verwandelte. Lindau glich aus. Es war an Kapitän Tobias Pichler, nachzulegen: erfolgreich verlud er den Gästegoalie.

Im Gegenzug parierte Simon Schreiber, so dass die Sharks ihren Sieg bejubeln durften.

 Dieses Spiel und Partien gegen Bayersoien und Wörishofen zeigten, dass Kempten das Potential hat, im Mittelfeld der Tabelle mit Anschluss an die ersten Drei mitzuspielen. Aktuell muss man sich mit Tabellenplatz 8 begnügen.

Statistik
ESC Kempten 1B : EV Lindau 1B 5:4 n. P. (3:0,1:2,0:2)

Tore für Kempten
1:0 Tobias Pichler (6., Ervin Masek, Roman Maisinger)
2:0 Roman Maisinger (9., Ervin Masek, Fabian Zirngibl)
3:0 Michael Bartman (20.)
4:2 Ervin Masek (40., Tobias Pichler)

Penaltys

✖️  Denni De Marco
✔️ Ervin Masek
✖️  Philipp Clermont
✔️ Tobias Pichler

Strafminuten
Kempten:  8
Lindau: 0

SHARKS U17 NACHWUCHS NEWS

SHARKS U17 NACHWUCHS NEWS

Niederlage und Sieg gegen Miesbach

Am Samstag empfingen die U 17 Nachwuchsspieler des ESC den Tabellenvierten TEV Miesbach in Kempten.

Die jungen SHARKS hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Miesbach dominierte das erste Drittel und konnte mit einer komfortablen Führung von 0:4 in die Pause gehen. Die Kemptener erarbeiteten sich gute Chancen im zweiten Drittel. Ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. Miesbach kam einmal zum Zug und es stand 0:5. Im letzten Drittel fanden die Kemptener kein Gegenmittel gegen den Miesbacher Sturm. Beim Endstand von 0:8 gab es kurz vor Schluss eine handfeste Auseinandersetzung, die für zwei Kemptener und einen Miesbacher Strafen mit Spielsperren nach sich zogen.

Am Sonntag reisten die Kemptener, mit der deutlichen Niederlage im Kopf und gemischten Gefühlen, zum Auswärtsspiel nach Miesbach.

Den Trainern Nikolas Oppenberger und Matthias Weißschuh gelang es wiederrum, die frustrierte Mannschaft zu motivieren und zur Höchstleistung zu bringen. Kempten startete mit hohem Druck aufs Miesbacher Tor. Branko Ducky brachte den ESC per Schlagschuss von der blauen Linie in Führung. Kempten hatte weitere gute Chancen. Dennoch gelang den Miesbachern der Ausgleich zum 1:1. Das Spiel war schnell und die Mannschaften schenkten sich nichts.

Nach der ersten Pause erarbeiteten sich die U 17 Jungs des ESC wieder gute Torchancen. Trotzdem ging Miesbach in Führung. Christoph Deragin schoss noch in der gleichen Spielminute das 2:2 zum Ausgleich. Zur zweiten Drittelpause war also wieder alles offen.

Im letzten Drittel spielte Ronni Simm, wie aus dem Lehrbuch, einen Querpass auf Markus Walter, der diese Torchance unhaltbar in die Führung zum 2:3 verwandelte. Jetzt wurde das Spiel ruppiger. Miesbach fuhr brutale Checks, von denen sich die Allgäuer Jungs allerdings nicht beeindrucken ließen. Kempten geriet mehrfach in doppelte Unterzahl. Miesbach verzweifelte am ESC – Torhüter Elias Bartsch, der in diesem Spiel über sich hinauswuchs. Miesbach zog den Torhüter und stürmte in der Schlussphase verzweifelt mit sechs Feldspielern gegen die solide Kemptener Abwehr erfolglos an. Fabian Mayer schnappte sich den Puck und schoss in der letzten Minute die Entscheidung zum 2:4 ins leere Tor. 

Die ESC – U 17 hat gezeigt, dass sie starken Gegner von der Tabellenspitze durchaus gewachsen sind. Nach der deutlichen Niederlage vom Vortag mit so großem Kämpferherz den Sieg einzufahren verdient Respekt.

LADY SHARKS BEISSEN 14MAL ZU

LADY SHARKS BEISSEN 14MAL ZU

Kemptener Damen vernaschen Schwenninger Lady Wings mit 14:0

Es ist dunkel und eiskalt als sich der Bus mit den Kemptener Damen Sonntags morgens um sechs Uhr an der ABW Arena in Richtung Schwarzwald in Bewegung setzt.

Müde Gesichter in den Sitzreihen als es bei Sonnenaufgang am Bodensee vorbei in Richtung Villingen / Schwenningen geht. Pünktlich um neun Uhr, zwei Stunden vor Spielbeginn trifft der Tross an der Helios Arena ein. Gespielt wird in der Nebenhalle des DEL Stadions. Die gastgebenden Wild Wings empfangen bereits um 14.°° die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven zur DEL Begegnung, so dass für die Ladies nur die zweite Eisfläche bleibt. Eigentlich sehr schade, denn der Auftritt der Allgäuerinnen hätte auf jeden Fall die große Bühne verdient gehabt.

Von der ersten Minute an hochkonzentriert gehen sie zu Werk. Von Trainer Rainer Nittel hervorragend eingestellt geht es fast ohne Pause in Richtung Schwenninger Tor. Einzig mit dem treffen hapert es noch ein wenig, nur 0:1 steht es nach der ersten Pause. Doch Nittel stellt seine Mädels auf der Bank immer wieder neu ein, justiert nach wenn es kleine Fehler gibt und motiviert ohne Unterlass. Ab dem zweiten Drittel gibt es dann kein Halten mehr, mit 0:6 geht dieser Abschnitt an die Gäste. Schwenningen wenn überhaupt ist nur durch wenige Konter gefährlich, diese werden aber alle von Terry Neumann im Kemptener Tor souverän zunichte gemacht. Auch im letzten Abschnitt ist es ein Anstürmen auf nur ein Tor, weitere sieben Treffer, teilweise wunderschön herausgespielt schrauben das Ergebnis auf 0:14 hoch. Erfreulich zu sehen, wie sich die Ladies seit ihrer Gründung zu Saisonbeginn weiterentwickelt haben und zu einem Team zusammenwachsen. Gerade auch die jungen Spielerinnen, teilweise im letzten Jahr noch in der U17 der Kemptener aktiv, bereiten viel Freude und zeigen wie wertvoll die Ausbildung gemeinsam mit den Jungs doch ist. Auch bei den beiden Mutter / Tochter Gespannen haben die Jungen ihren „alten Damen“ deutlich den Rang abgelaufen. Sowohl Jennifer Russler als auch Carolina Cullmann überzeugten mit je drei Treffern und zwei, bzw. drei Vorlagen. Auch Marie Schmid mit vier Toren sowie Daniela Grajewski mit drei Treffern trugen maßgeblich zu dem hohen Endergebnis bei. Ein gelungener und geschlossener Auftritt der Allgäuerinnen, der Freude auf die letzten drei Begegnungen macht, zweimal gegen Ravensburg und zuhause gegen München.

Statistik
Schwenninger SERC – ESC Kempten: 0:14 (0:1,0:6,0:7)

Tore
0:1 Grajewski (Schmid)(4.)
0:2 Grajewski (Kullmann C.)(24.)
0:3 Grajewski (Dinnerbier,Russler J.)(27.)
0:4 Russler J. (Grajewski,Dinnebier)(30.)
0:5 Kullmann C. (Russler J.,Grajewski)(34.)
0:6 Schmid (Barmasev V.)(34.)
0:7 Kullmann C. (36.)
0:8 Schmid (Jentsch,Dietenhauser La.)(43.)
0:9 Kullmann S. (46.)
0:10 Kullmann C. (Kullmann S.)(47.)
0:11 Russler J. (Kullmann C.)(48.)
0:12 Russler J. (Kullmann S.,KullmannC.)(52.)
0:13 Schmid (Fischer)(54.)
0:14 Schmid (Fischer)(57.) 

Strafminuten
Schwenninger SERC : 8
ESC Kempten: 8

Zuschauer  ca. 60     

SHARKS VERSTAERKEN DIE DEFENSIVE

SHARKS VERSTAERKEN DIE DEFENSIVE

ESC Kempten verpflichtet Deutsch Kanadier Kodi Schwarz

Bevor es am Freitag mit der Partie in Königsbrunn für die Allgäuer in die Meisterrunde geht, waren die Verantwortlichen in Kempten nochmal auf dem Transfermarkt aktiv.

Da man vor allem in der Defensive Bedarf gesehen hat wurde mit dem  Deutsch Kanadier Kodi Schwarz ein gestandener Verteidiger engagiert. Aktuell spielt der 27 jährige in der CIHL, der kanadischen Central Interior Hockey League. Der aus Aldergrove in Britisch Columbia stammende Rechtsschütze hat allerdings auch schon Europaerfahrung. 84 Kg bei 1.83m sind genau die richtigen Maße für einen durchtrainierten Abwehrspieler.

Doch das er nicht nur die Defensive beherrscht zeigen seine Statistiken, in seinem ersten Jahr in Europa erzielte er in der Alps Hockey Liga in Österreich 16 Punkte in 21 Spielen für die Red Bull Juniors Salzburg. Eine Adresse die für Top Ausbildung steht und schon etliche Profispieler hervorgebracht hat. Vor allem weiß Schwarz wie es geht und sich anfühlt Titel zu gewinnen, neben einer Meisterschaft 2014 im Nachwuchsbereich in Kanada konnte er einen weiteren deutlich bedeutenderen Titel feiern. In seinem zweiten Jahr in Europa spielte er für die Bietigheim Steelers in der DEL 2 und wurde 2018 auf Anhieb Meister mit seinem Club. Bemerkenswert seine Fairness dabei, in 50 Spielen kassierte er lediglich 4 Strafminuten. Alles andere als ein Rauhbein also. Im Anschluss an seine DEL2 Zeit zog es ihn wieder in seine kanadische Heimat.  Nun also zum zweiten Mal in Europa freut er sich auf seine Aufgabe im Allgäu. In Kempten freut man sich über die Verpflichtung die der Abwehr in den kommenden schweren Spielen mehr Stabilität verleihen soll. Am Mittwoch wird er in München landen und dann gleich zur Mannschaft stoßen. Auflaufen wird er zukünftig mit der Rückennummer 77.

Herzlich willkommen bei den Sharks Kodi und eine erfolgreiche Zeit.

DAUERKARTENVERKAUF

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SHARKS CRUNCHTIME 

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Dauerkarten Zwischenrunde/Viertelfinale

Stehplatz Normalzahler 40€
Stehplatz Ermäßigt 32€

Sitzplatz Normalzahler 48€
Stehplatz Ermäßigt 40€

Gültigkeit für alle Heimspiele der Zwischenrunde und den möglichen 2 Heimspielen im Viertelfinale

VVK am Donnerstag 02.02.23 von 17-19 Uhr an der Stadionkasse oder am Sonntag zum Heimspiel an der Abendkasse.