ESC KEMPTEN VERLIERT LANDESLIGA TOPSPIEL GEGEN KLOSTERSEE MIT 1:4

Trotz der 1:4 Niederlage gegen Klostersee am Freitag Abend gibt es lobende Worte vom gegnerischen Trainer

Auch im dritten Versuch ist es dem ESC Kempten nicht gelungen, die Erfolgsserie des EHC Klostersee mit mittlerweile 60 Siegen hintereinander zu stoppen. In der Verzahnungsrunde zwischen Eishockey-Landes- und Bayernliga verloren unsere Sharks mit 1:4.

Was auf den ersten Blick nach einer klaren Niederlage aussieht, war ein über 60 Minuten hart umkämpftes Duell. Gästetrainer Dominik Quinlan: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und für uns mit Abstand der schwierigste und am härtesten erkämpfte Sieg in dieser Aufstiegsrunde. Kempten hat es uns brutal schwer gemacht. Großes Kompliment!“ Sein gegenüber Andreas Becherer wusste im ersten Moment allerdings nicht, ob er sich über diese warmen Worte freuen oder die verlorene Partie ärgern sollte: „Das Lob tut natürlich gut, aber kaufen können wir uns davon auch nichts.“

Das Spiel begann äußerst unglücklich für Kempten. Schon nach drei Minuten waren die Pläne, möglichst lange dagegenzuhalten, dahin. Jens Glombitza brachte die Gäste in Führung. Allerdings folgten dem Treffer reichlich Diskussionen, denn Sharks Schlussmann Fabian Schütze war in seinem Torraum behindert worden. Vom frühen Rückstand ließen sich die Hausherren aber nicht beeindrucken. Klostersee übte zwar Druck aus und war, das Stand auch für den ESC-Coach Becherer außer Frage – spielerisch dominant. Kempten hielt aber mit Kampfgeist dagegen. Bestes Beispiel: Zwischen der 12. und 15. Minute bissen sich die Gäste aus Grafik in doppelter Überzahl an der aufopferungsvollen Defensivarbeit der Sharks die Zähne aus. Quinlan meinte später: „Wir sind im Powerplay eigentlich ganz gut, aber Kempten hat das Unterzahlspiel überragend gemacht.“

Das Spiel der Gastgeber war aber freilich nicht fehlerfrei, das bestrafte der Spitzenreiter eiskalt und erhöhte kurz nach Beginn des zweiten Drittels durch Philipp Quinlan auf 2:0. Der ESC blieb dem Topteam auf den Fersen, verkürzte durch Patrick Weigant (26.) auf 1:2 und hatte durchaus die eine oder andere Chance auf den Ausgleich. Selbst als Paul Andreas Person das 3:1 für Klostersee erzielte (34.), gaben sich die Allgäuer nicht geschlagen.

Trainer Becherer ließ nichts unversucht, die Partie doch noch zu drehen. Er stellte unter anderem die Angriffsreihen um und ließ seine drei stärksten Stürmer, Patrick Weigand, Tobias Epp und Corey Pawley, fortan gemeinsam agieren. Das brachte auch die gewünschte Unruhe vor dem gegnerischen Tor, der zweite Treffer blieb aber aus.
Fast fünf Minuten vor dem Ende nahm der Coach dann auch seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. „Das so früh zu machen, ist eigentlich nicht üblich. Aber irgendwann mussten wir hinten aufmachen“, meinte Becherer. Aber auch diese taktische Maßnahme bracht nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Person gelang ins leere Kemptener Tor sogar noch das 4:1. (AZ)

 

KEMPTENS MISTER ZUVERLÄSSIG VOR DEM TOPSPIEL GEGEN SPITZENREITER KLOSTERSEE

Torwart Fabian Schütze hat dem ESC in der Landesliga schon so manchen Sieg gerettet.
Was den 21-Jährigen im Topsiel gegen Spitzenreiter Klostersee erwartet.

Der Kanadier Gene Ubriaco, in den 1960er Jahren ein Star in der nordamerikanischen Profiliga NHL, hat es seinerzeit auf den Punkt gebracht: „Im Eishockey macht der Torhüter 75 Prozent des Spiels aus. Es sei denn, es ist ein schlechter Torhüter. Dann sind es 100 Prozent.“ Kein anderer Spieler auf dem Eis trägt so viel Verantwortung, kein anderer Spieler ist so sehr gefordert. Zwischen 20 und 30 Schüssen bekommt ein Eishockey-Torwart im Schnitt pro Partie auf seinen Kasten. Viele Möglichkeiten, sich auszuzeichnen – oder eben danebenzugreifen.

Für Fabian Schütze, Koalier beim Landeslisten ESC Kempten, macht genau diese Herausforderung den großen Reiz auf seiner Position aus. „Mir taugt das voll. Du musst mental stark sein, reaktionsschnell und immer hoch konzentriert. Ich wollte schon als kleiner Bub immer nur Torwart sein“, sagt er. Anfangs stand der gebürtige Immenstädter noch bei den Fußballern zwischen den Pfosten. Als ihn der Trainer eines Tages auf dem Feld einsetzen wollte, verlor er die Lust und probierte es beim Eishockey Nachwuchs des ERC Sonthofen. „Dort durfte ich wieder in Tor“, erzählt er lachend. Acht Jahre war Schütze damals. Zehn Jahre später feierte er sein Debüt in der Oberliga, dann wechselte er zum EV Füssen in die Deutsche Nachwuchs-Liga und reifte in der höchsten Juniorenklasse zu Mister Zuverlässig.

Ende vergangener Saison war der mittlerweile 21-jährige fest davon ausgegangen, mit dem EVF in der Bayernliga zu spielen. Dann besiegelten die Klubs aus Füssen und Kempten Ihre Kooperation – und Schütze war einer der ersten, der die Seite wechselte. „Für meine Entwicklung war das der richtige Schritt. Denn in Kempten darf ich regelmäßig spielen“, erklärt er.
Schütze ist ein vergleichsweise junger Schlussmann. Die Besten Deutschlands sind um einiges älter. Dennis Endras etwa. Nationalspieler aus dem Allgäu, ist bereits 32. Martin Niemz, zweiter Torhüter bei den Sharks, wird in vier Wochen 35. „Auf unserer Position kommt es auf jeden auf die Erfahrung an. Man sagt, ein richtig guter Torwart ist man erst ab 26 Jahre. Ich habe in Füssen von Thomas Zellhuber viel gelernt und in Kempten kann ich mir von Martin Nies noch einiges abschauen“, erzählt Schütze.

Die fehlende Routine kompensiert er mit Zusatzschichten im Training. Sein großer Ehrgeiz spiegelt sich in den Statistiken wider: Der 21-jährige hält ist 93  Prozent aller Schüsse auf sein Gehäuse. Im Duell mit dem Bayernligisten EA Schongau (5:3 Sieg) parierte er im zweiten Abschnitt mehr als 20 Versuche des Gegners und war damit der Mann des Spiels aufseiten des ESC Kempten. „Solche Partien, in denen man sich auszeichnen kann, machen richtig Spaß“, sagt er. Ähnlich viel Arbeit wird auf ihn auch heute Abend (ab 19:30 Uhr) zukommen, denn zu Gast ist mit dem EHC Klostersee der Liga-Primus. Ein Team das seit mittlerweile zwei Jahren ungeschlagen ist und in bislang 26 Partien dieser Saison 220 Tore erzielt hat. „Klostersees Spieler sind technisch stark und suchen aus allen Lagen den Abschluss. Ich werde mit Sicherheit einiges zu tun haben. Gegentore muss man da schnell abhaken und sich sofort wieder aufs Spiel konzentrieren“, meint Schütze, der abseits des Eises als Industriemechaniker arbeitet.

Die Aufgabe erscheint unlösbar, zumal die Sharks zuletzt vom Verletzungspech geplagt waren. Trotzdem gehen die Kemptener mit großem Selbstbewusstsein ins Topspiel. Der 21-Jährige sagt: „Unsere Devise lautet auf keinen Fall, so knapp wie möglich zu verlieren. Wir wollen dieses Ding gewinnen. Und sollten wir tatsächlich Klostersees Siegesserie brechen, wäre das für uns schon fast wie der Gewinn der Meisterschaft!“ (AZ)

Heute Abend um 19.30 Uhr in Kemptener Eisstadion!

Unterstütze deinen Lieblingsverein im Spitzenspiel gegen die Mannschaft aus Klostersee!

Oder verfolge das spiel in unserem Liveticker!

Die Sharks sind heiß darauf, dem noch ungeschlagenen EHC ein Bein zu stellen und sie in die Knie zu zwingen!

Wir zählen auf Euch!

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UNSERE KLEINSCHÜLER SICHERN SICH VORZEITIG DIE MEISTERSCHAFT IN IHRER LANDESLIGAGRUPPE

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Seit September ungeschlagen!

Die Jungs lassen sogar den Nachwuchs des Augsburger EV hinter sich!

Unter dem Weihnachtsbaum waren Trikots von Top-Stürmer Corey Pawley der große Renner beim Kemptener Eishockey Nachwuchs. Wenn daheim gefieselt wird, schlüpfen die Buben längst nicht mehr in die Rollen der großen Stars, sondern in die von Spielern wie Fabian Schütze oder Patrick Weigant. Die Vorbilder kommen aus dem eigenen Verein. Denn genauso wie die Großen auf dem Eis derzeit in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga für die Furore sorgen, sind auch die kleinen Sharks erfolgreich.

Die Kleinschüler zwischen zehn und zwölf Jahren dominieren in dieser Saison Ihre Landesliga-Gruppe und dürfen bereits drei Partien vor Ende der Runde die Meisterschaft feiern – noch vor der U12 des traditionsreichen Augsburger EV. Entsprechende Meister-Shirts hat das Team schon bekommen, die große Party folgt erst, wenn alle Spiele vorbei sind. „Ich bin so stolz und glücklich, dass sich unsere Arbeit auszahlt“, sagt Trainer Peter Henninger. Dass in seiner Truppe großes Potential steckt, hat sich bereits Ende der vergangenen Saison angekündigt. Da wurde der ESC Kempten mit fast der identischen Mannschaft bayerischer Vizemeister im Finale der besten Bezirksligisten. „Nach dem Aufstieg in die Landesliga war unsere primäre Zielsetzung aber gar nicht der nächste Titel. Wir wollten einfach vorne mitspielen“, erklärt Henninger. Dann kam alles anders. Von den ersten vier Spielen wurden drei zweistellig gewonnen, 129 Tore haben die bislang in 17 Duellen erzielt und mit dem 12:0 gegen Lindau wurde am Wochenende die Meisterschaft vorzeitig besiegelt. Doch gestillt ist der Erfolgshunger der Haie noch nicht. Henninger meint: „Wir haben noch drei Siele vor uns. Jetzt wollen wir natürlich auch die noch gewinnen und die Saison ungeschlagen beenden!“

Erfolgsgeheimnis Nummer eins: Die Kinder sind auch abseits des Eisstadions gute Freunde und verbringen viel Zeit miteinander.
Erfolgsgeheimnis Nummer zwei: Die Verantwortlichen bauen auf ausgeklügelte Trainingspläne, legen großen Wert aufs Schlittschuhlaufen und setzen an leistungsbezogenen Stationen moderne Methoden um, die vom Bayerischen Eissportverbands (BEV) empfohlen werden. „Wir sind sehr froh, dass uns der Eishockey-Förderverein dabei finanziell unterstützt. Vor allem wenn es darum geht, neues Material anzuschaffen“, sagt Henninger. Vier Spieler seines Kaders haben sogar den Sprung an den BEV-Stützpunkt geschafft und absolvieren in Füssen regelmäßig mit den Besten ihrer Jahrgänge zusätzliche Übungseinheiten. „Der Verband schaut wieder auf uns“, meint der Coach.

Nächste große Herausforderung wird das Finale um die bayerische Landesliga-Meisterschaft. Neben den Kemptenern sind dafür bereits der VER Selb und der TSV Peißenberg qualifiziert. Um den vierten Platz in der Endrunde streiten sich Passau und die SG Ottobrunn/München.
Aufstiegsberechtigt sind die Sharks als Gruppensieger bereits, doch das Sportliche spielt dabei nur eine Nebenrolle. Der Verband prüft, ob die Bayernliga-Bewerber überhaupt geeignet sind für die ranghöchste Liga in dieser Altersklasse. Unter anderem geht es darum, wie die Vereine im Nachwuchs generell aufgestellt sind. „Der Aufstieg liegt als nicht in unserer Macht. Aber wir wären bereit und würden den Schritt nach oben machen“, meint Henninger.
Einen günstigeren Zeitpunkt werde es sobald nicht mehr geben. Denn der BEV stukturiert die Altersklassen neu, aus der U12 wird die U13.
Henniger sagt: „Damit dürften die Jungs in dieser Besetzung noch ein weiteres Jahr zusammenspielen. Das kommt uns zugute. Wir würden die großen Namen wie Kaufbeuern, Ingolstadt, Landshut oder Rosenheim gerne ein bisschen ärgern.“

(Quelle und Verfasser: Allgäuer Zeitung)

 

 

 

DER 6:5 HEIMSIEG GEGEN EV BAD WÖRISHOFEN WAR NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

Nach dem Spiel waren sich der Gästetrainer Andreas Schweinberg und der sportliche Leiter der Sharks Markus Wartosch einig, dass das Spiel nichts für schwache Nerven war. Leider hatte der bis dahin sehr gut pfeifende Schiedsrichter in den letzten fünf Minuten auch daran seinen Anteil.

ERSTES DRITTEL
Die Sharks waren nominell mit nur 7 Stürmern angetreten, da sowohl Andre Aschenbrenner, wie auch Andreas Ziegler nach dem Freitagsspiel verletzungsbedingt nicht auflaufen konnten. Lediglich Tobias Epp konnte mit dickem Knie wieder mitwirken. So mussten die Sharks mit Eugen Scheffer und Phillip Stalla zwei Verteidiger als Stürmer umfunktionieren, um mit drei Sturmreihen antreten zu können.

Wie auch Markus Wartosch in der Pressekonferenz feststellte, waren die Sharks gegen die quirligen Gäste in den ersten 30 Minuten immer einen Schritt zu langsam. Die Gäste aus Bad Wörishofen hatten ein klares Chancenplus, konnten dies aber nur zu einem Tor in der vierten Spielminute nutzen.

ZWEITES DRITTEL
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels waren die Wölfe in Überzahl, welches sie konsequent nutzten und zum 0:2 erhöhten. Als sich die Sharks ganz langsam an das Tempo der Gäste gewöhnt hatten und ihrerseits Chancen herausarbeiten konnten, wurden sie von einem Konter der Gäste überrascht und diese vollendeten zum 0:3 in der 25. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Wölfe wie der sichere Sieger aus. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Truppe um den angeschlagenen Trainer Andreas Becherer gemacht. Wie schon so oft in dieser Saison ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und die Chancen häuften sich. Nach dem Gregor Stein in der 31. Spielminute noch die Latte getroffen hatte, war es Patrick Weigant der den Torhüter der Gäste in der gleichen Minute erstmals mit einem flachen Schuss durch die Schoner überwinden konnte.

Der gleiche Spieler konnte in der 33. Spielminute nach einem erneuten Sololauf den Torhüter zum 2:3 Anschlusstreffer überwinden. Einen kurzen Dämpfer mussten die Sharks in der 35. Spielminute hinnehmen  als die Gäste erneut in Überzahl gekonnt zum 2:4 abschlossen. Die Sharks kämpften sich zurück und Engler konnte  einen Abpraller (Schuss Weigant) zum 3:4 im Gästenetz versenken. Die Sharks waren nicht mehr wieder zu erkennen und so traf auch noch Gregor Stein 5 Sekunden vor Drittelende auf Pass von Weigant zum vielumjubelten 4:4 Ausgleichstreffer.

DRITTES DRITTEL
Beide Mannschaften kamen hoch konzentriert aus der Kabine und das Spiel wog hin und her.  Dem Treffer von Alexander Henkel in der 44. Spielminute ließen die Gäste in der 51. Spielminute erneut den Ausgleich zum 5:5 folgen.

Längst hatten die Kemptener auf zwei Sturmreihen umgestellt, um selbst mehr Druck zu erzeugen. Dies sollte sich auszahlen. Alexander von Sigritz war es, der in der 56. Spielminute zum 6:5 einnetzte, als er sich in Überzahl an den gegnerischen Verteidigern vorbeitankte.

Einige seltsame Entscheidungen, ein nicht gegebenes Tor wegen verschobenem Gehäuse der Sharks und ein Spiel 6 gegen 4 ohne Torhüter rundeten dieses Spiel ab. Es war nichts für schwache Nerven und die Sharks konnten wieder auf die Unterstützung der Fans, darunter die C-Jugend des FC Kempten, bauen.

Nun gilt es den Schwung mit ins Spiel am Freitag zu nehmen, in dem es gegen die seit zwei Jahren unbesiegten Gäste aus Klostersee geht.

Tore:
0:1 Schwarzfischer (Münch Patrick)
0:2 Münch Patrick (Schwarzfischer, Telesz)
0:3 Schwarzfischer (Telesz)
1:3 Weigant
2:3 Weigant (Stalla)
2:4 Telesz (Weis, Münch Patrick)
3:4 Engler (Weigant)
4:4 Stein (Weigant)
5:4 Henkel (Weigant, von Sigritz)
5:5 Telesz (Münch Patrick)
6:5 von Sigritz (Stalla)

Strafzeiten:
ESC Kempten:  12
EV Bad Wörishofen: 14

Beste Spieler:
ESC Kempten: Patrick Weigant
EV Bad Wörishofen: Michal Telesz

Zuschauer: 307

UNSERE SHARKS VERLIEREN IN FÜRSTENFELDBRUCK MIT 4:2

UNSERE SHARKS VERLIEREN IN FÜRSTENFELDBRUCK MIT 4:2

Gleich drei Spieler des ESC Kempten mussten die Partie nach Verletzungen vorzeitig beenden.

Andreas Ziegler hatte Leistenbeschwerden, Tobias Epp musste nach einem Foul lange auf dem Eis behandelt werden, er konnte danach mit einem dicken Knie nicht mehr weiterspielen.

Und André Aschenbrenner stürzte gegen die Bande und wurde ebenfalls lange behandelt, bevor er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist noch nicht bekannt.

Aschenbrenner in der neunten Minute und Epp in der 14. Minute brachten die Sharks mit 0:2 in Führung. Kempten hatte das Spiel im Griff und durchaus Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen.

Dann erzielten die Crusaders kurz vor der Pause in Überzahl den Anschlusstreffer. Ein zerfahrenes Spiel mit wenigen technischen Aktionen. Kempten wirkte verkrampft, der Spielaufbau lief nicht mehr und die Fürstenfeldbrucker drängten die Sharks mehr und mehr in die Defensive.

Daraus folgte dann der 2:2-Ausgleich, ebenfalls in Überzahl. Auch das Powerplay der Sharks funktionierte nicht und so kassierten sie sogar in eigener Überzahl: Durch einen Konter nach Scheibenverlust im Aufbau, gelang den Gastgebern das 3:2 kurz vor der Pause.

Das letzte Drittel war geprägt von vielen Fouls und Strafen. Kempten drängte auf den Ausgleich und Andreas Becherer nahm zum Spielende noch Torwart Martin Niemz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch Fürstenfeldbruck traf zum 4:2 Endstand ins leere Tor.

Nun heißt es Kopf hoch und mit aller Macht am Sonntag um 18.00 Uhr die drei Punkte gegen Bad Wörishofen zu Hause zu behalten!

NACH DEM ÜBERRASCHUNGSSIEG BEIM EA SCHONGAU GEHT ES HEUTE NACH FÜRSTENFELDBRUCK

Die Sharks wollen da anknüpfen, wo sie am letzten Sonntag Abend aufgehört haben und Tobias Epp spielt dabei eine wichtige Rolle!

Als nach dem überraschenden 5:3-Sieg vergangenen Sonntag beim Bayernligisten EA Schongau etwa 70 Fans des ESC Kempten singend und trommelnd vor der Kabine der Sharks warteten, um mit der Mannschaft zu feiern, war das auch für Tobias Epp eine neue Erfahrung. „Solche Momente entschädigen für den ganzen Aufwand, den wir für unseren Lieblingssport betreiben. Das sind die Momente, für die ich Eishockey spiele!“, sagt der 27-jährige. Er hat in den vergangenen Jahren in Kempten einige sportliche Höhen und noch viel mehr Tiefen mitgemacht. Jetzt steht er mit der Landeslisten vorübergehend sogar auf einem Aufstiegsplatz – und dabei hätte er im Sommer beinahe alles hingeschmissen.

Epp war nach der Saison 2016/17 mal wieder geplagt von Wehwehchen. „Ich habe mich in den letzten zwei Jahren öfter am Knie verletzt und ernsthaft überlegt, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzuspielen“, erzählt er. Erst war’s die Kniescheibe, dann das Innenband. Der sportliche Misserfolg, versichert Epp, habe mit den Gedankenspielen nichts zu tun gehabt. „Es ging mir rein um meinen körperlichen Zustand“, meint er weiter. Inzwischen lächelt er darüber und ist glücklich, weiterhin Teil des Teams zu sein. Einem Team das er als seine „zweite Familie“ bezeichnet. Der Stürmer hat hier seine Freunde, ist mit 27 Jahren bereits ein Urgestein. Als Fünfjähriger hat er ei der EAK den Eishockeysport für sich entdeckt – und ist Kempten bis heute treu geblieben. „Es tut sich bei uns gerade so viel Positives. Zu den heimfielen kommen immer mehr Zuschauer und wir haben uns im Saisonverlauf kontinuierlich gesteigert. Es macht großen Spaß“, sagt der Ingenieur.

Freude und Spielwitz sind Epp auch auf dem Eis anzusehen. In der Hauptrunde hat er in 19 Partien neun Tore erzielt und 17 weitere Treffer vorbereitet. In der Aufstiegsrunde zur Bayernliga ist er derzeit mit vier Toren und drei Assists in vier Spielen sogar zeitbester Scores der Gruppe D. „Ja, im Moment läuft es bei mir. Aber diese persönlichen Statistiken sind mir nicht so wichtig „, erklärt er bescheidne. nach einigen Wochen an der Seite von Corey Pawley und Patrick Weigant spielt der Stürmer inzwischen zusammen in einer Reihe mit Christian Engel und Tobias Pichler. „Ich sehe mich auf dem Eis als harter Arbeiter. Diese Rolle taugt mir ganz gut“, sagt der 27 Jährige.

Am Wochenende sind seine Qualitäten gegen zwei Konkurrenten aus der Landesliga gefragt: Heute Abend (20 Uhr) müssen die Sharks beim EV Fürstenfeldbruck ran, am Sonntag (18 Uhr) ist der EV Bad Wörishofen zu Gast im Eisstadion an der Memminger Straße. Trotz der mitreißenden Auftritte zuletzt gegen die Bayernligisten Pegnitz, Germering und Schongau tritt Epp ein wenig auf die Euphoriebremse: „Das werden ganz andere Spiele, die wir auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Wir waren gegen Bayernligisten nich gezwungen, das Spiel machen zu müssen. Das ist der grundliegende Unterschied zu den nächsten beiden Partien!“

Sei dabei und unterstütze deinen Lieblingsverein auf dem Weg zu 3 weiteren Punkten in der Verzahnungsrunde!

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(Quelle und Verfasser: Allgäuer Zeitung)

UNSERE SHAKRS SPIELEN WIE ENTFESSELT UND GEWINNEN 5:3 IN SCHONGAU!

ESC Kempten ärgert Bayernligisten

3:5 Sieg bei den Schongau Mammuts bringt die Sharks auf Platz 3 der Bayernliga Aufstiegsrunde

Ein strahlender Trainer Andreas Becherer war sichtlich erleichtert und zufrieden nach dem Auftritt seiner Mannschaft gegen den dritten Bayernligisten im vierten Spiel der Verzahnungsrunde.

„Wir waren heute von Beginn an bereit und haben umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Wir waren taktisch sehr diszipliniert und haben wenig zugelassen. Im zweiten Drittel haben wir die Tore zur rechten Zeit geschossen und im letzten Drittel war es ein Kampf beider Teams. Letztendlich haben wir verdient gewonnen.“

Die rund 70 mitgereisten Kemptener Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Vom ersten Bully an waren es ihre Sharks die beim höherklassigen Verein den Ton angaben. In den ersten 20 min. rollte Angriff um Angriff auf das vom starken Keeper Lohr gehütete Schongauer Tor. Die schwarz gelben konnten sich nur selten mit Kontern von diesem Druck befreien. Verdienter Lohn war das 0:1 durch Tobias Epp in der 16.min.  Der Schongauer Coach Roman Mucha muss seinem Team in der ersten Pause wohl ordentlich ins Gewissen geredet haben denn sein Team war nun sichtlich motivierter und baute ordentlich Druck auf. Doch Kemptens Fabian Schütze im Tor zeigte wieder eine überragende Leistung und machte Chance um Chance zunichte. Dafür machte es Tobias Pichler in der 27.min besser und verwandelte einen schönen Spielzug souverän zum 0:2. Als die Sharks in der 36.min eine Unterzahl fast überstanden hatten fiel doch noch der 1:2 Anschlusstreffer. Doch Tobias Epp hatte die richtige Antwort parat und stellte nur eine Minute später die zwei Tore Führung mit seinem zweiten Treffer wieder her. Schongau machte in dieser Phase weiter sehr viel druck doch Kempten verteidigte sehr gut und erneut nur eine Minute später klingelte es schon wieder im Kasten der Mammuts. Johannes Friedl vollendete einen wunderschönen Konter über Aschenbrenner und Pawley zur souveränen 1:4 Führung zur zweiten Pause.

Diese hatte auch bis 5 min vor Spielende Bestand, Beide Teams schenkten sich nichts, es war ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.

Erneut in Unterzahl mussten die Sharks in der 55.min doch noch den 2:4 Anschluss hinnehmen. Aber auch dieses Mal dauerte es nur eine Minute und der sehr stark aufspielende Christian Engler machte das 2:5. Dies war bereits sein vierter Scorerpunkt an diesem Abend und auch die endgültige Entscheidung. Schongau nahm den Keeper heraus und verkürzte 15 Sekunden vor Spielende noch auf 3:5 aber dies war nur noch Ergebniskorrektur.

Nach dem Spiel feierten Fans und Mannschaft gemeinsam ausgelassen den hochverdienten Sieg und die drei Punkte.

Fazit: Mit so einer Einstellung und Leistung brauchen sich die Kemptener in dieser Gruppe vor keiner Mannshaft fürchten. Schongau konnte alle drei Treffer nur in Überzahl erzielen. Kempten gewinnt ein hochklassiges schnelles und spannendes Spiel absolut verdient und steht nun zu Recht auf dem dritten Platz. Nun gilt es diese Leistung mitzunehmen in die schweren Spiele in Fürstenfeldbruck am Freitag und zuhause gegen Bad Wörishofen am Sonntag.

 

STATISTIK

EA Schongau – ESC Kempten:  3:5(0:1,1:3,2:1)

Tore:
0:1 Epp(Engler,Pichler)(16.),
0:2 Pichler(Epp,Engler)(27.),
1:2 Schweiger(Holzmann,Fend)(36.),
1:3 Epp(Weigant,Engler)(37.),
1:4 Friedl(Pawley,Aschenbrenner)(38.),
2:4 Klein(Kopecký,Holzmann)(55.),
2:5 Engler(Weigant,Pawley)(57.),
3:5 Schweiger(Kopecký,Schuster)(59.).

Strafzeiten:
EA Schongau: 12
ESC Kempten: 16

Zuschauer:  170 davon 70 aus Kempten

DIE SHARKS VERLIEREN ZU HAUSE 2:4 GEGEN DIE WANDERES AUS GERMERING

Gästecoach Heinz Feilmeier  sah in seiner Mannschaft aus Germering den verdienten Sieger nach der Partie, während Sharks Coach Andi Becherer die „dümmere“ Mannschaft als Verlierer sah.

Die Wahrheit dürfte wohl in der Mitte liegen, denn die Gäste waren auf jeden Fall die Mannschaft, die aus wesentlich weniger klaren Chancen vier Treffer erzielen konnten.

Das erste Drittel war noch keine Minute alt, da musste Fabian Schütze im Kemptener Gehäuse schon sein ganzes Können aufbieten, um ein Solo der Germeringer, nach einem Passfehler der Kemptener, zu vereiteln. Beide Seiten starteten etwas verhalten in diesen ersten Spielabschnitt, wollte doch keiner den ersten Fehler begehen. Trotzdem ging es hin und her und beide Seiten hatten Alleingänge auf die Torhüter, die beide am Ende zu den besten Spielern ihrer Teams gewählt wurden.

Martin Hauser im Germeringer Tor erwischte einen Sahnetag und ließ die Kemptener ein ums andere Mal verzweifeln.

Das zweite Drittel begann mit einer vierminütigen Druckphase der Kemptener, die wohl in der Kabine nochmals klare taktische Anweisungen von Coach Andi Becherer erhalten hatten. Doch die Abschlüsse an diesem Tag waren meist entweder überhastet vorgetragen oder der Torhüter der Gäste hatte Glück und Können auf seiner Seite. So kam es, wie es im Sport oft ist. Eine kleine Unaufmerksamkeit in eigener Druckphase führt zum Konter. So geschehen gingen die Germeringer in dieser Phase mit 0:1 in Führung. Die Sharks machten weiterhin Druck, waren aber vom Glück nicht begünstigt. In der 35. Spielminute waren es erneut die Gäste die einen Konter fuhren und ihre Chance zum 0:2 eiskalt ausnutzten. In der 38. Spielminute war es dann Alexander von Sigritz der im Nachschuss eine Überzahlsituation zum 1:2 Anschlusstreffer nutzen konnte. Kurz vor Drittelende hatten es die Kemptener wieder ihrem Torhüter zu verdanken, dass es bei diesem Ergebnis blieb, als er erneut ein Germeringer Solo entschärfen konnte.

Im letzten Drittel traten die Sharks wieder mit einer veränderten ersten Sturmreihe an. Pawley, Weigant und Epp machten dann auch sofort Druck und die Kemptener hatten wieder viel mehr vom Spiel als die Gäste. Doch an diesem Tag musste wieder ein abgefälschter Schuss herhalten, um den Torhüter der Wanderer zu bezwingen. Eugen Scheffer war in der 44. Spielminute zum 2:2 Ausgleichstreffer erfolgreich. Die Fans peitschten die Mannschaft der Sharks nach vorne und diese machten auch weiterhin sehr viel Druck. Doch immer wieder scheiterten die Kemptener Stürmer an der Germeringer Hintermannschaft. So kam es, dass sich die Wanderer in Unterzahl befreien konnten und in der 52. Spielminute in Unterzahl abermals einen Konter erfolgreich abschließen konnten.

Die Kemptener machten zwar weiter Druck, doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass es heute nicht mehr reichen würde. Abermals waren die Germeringer in der 57. Spielminute zum 2:4 Endstand erfolgreich. Auch die frühe Herausnahme von Torhüter Fabian Schütze brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Somit war die Heimniederlage besiegelt, die vor allem Sharks Coach Andi Becherer sehr wurmte.

Fazit: Gegen Teams aus der Bayernliga bedarf es 60 Minuten volle Konzentration und etwas mehr Abschlussglück.

 

Torfolge:

0:1          Rossi Daniel (Critharellis, Becker)

0:2          Rossi Nico (Critharellis, Rossi Daniel)

1:2          von Sigritz Alexander (Ziegler, Epp)

2:2          Scheffer Eugen (von Sigritz, Ziegler)

2:3          Fischer Florian (Bednarik)

2:4          Birk Christian (Czaika)

ESC KEMPTEN HAT AM WOCHENENDE ZWEI BAYERNLIGISTEN ALS GEGNER

Alle drei Bayernligisten haben die Sharks gleich in den ersten vier Spielen als Gegner.

Ein harter Prüfstein, der aber auch Auftrieb geben kann. Nach dem Punktgewinn gegen den 11. der Bayernliga aus Pegnitz sind am Freitag die Wanderers aus Germering zu Gast im Allgäu.

Das Team von Trainer Heinz Feilmeier hat sich zur Verzahnungsrunde mit den tschechischen Angreifern Lukas Bednarik und Vaclav Pasek verstärkt. Zum Spiel in Kempten sind die Beiden zum ersten Mal spielberechtigt. Gefährlich sind auch die beiden Topscorer Tobias Feilmeier und Florian Fischer. Der Bayernligist verfügt also über eine starke und breit aufgestellte Offensive. Zudem verstärkt mit Rainer Suchan ein äußerst erfahrener Ex Profi die Oberbayern.

Er hat über viele Jahre hochklassig gespielt und unter anderem Erfahrung in der DEL bei Ingolstadt, Wolfsburg, Kassel und Augsburg gesammelt. Nach dem misslungenen Auftaktwochenende mit Niederlagen gegen Klostersee und Pegnitz stehen die Wanderers noch mit 0 Punkten da. Dies wollen sie am Freitag ändern, so dass mit hochmotiviert eingestellten Gästen zu rechnen ist. Aber die bisherigen Saisonleistungen der Sharks zeigen, dass mit der richtigen Einstellung durchaus Punkte möglich sind. Spielbeginn ist um 19.30 in der Alpensolararena.

Am Sonntag um 17 Uhr treten die Kemptener dann bei der EA Schongau an, dem langjährigen Rivalen aus gemeinsamen Landesligazeiten. Die Mammuts schafften vor zwei Jahren als Nachrücker den Sprung in die Bayernliga. Nach einer verhaltenen ersten Saison gelang den Schwarzgelben dieses Jahr eine deutlich bessere Vorrunde, die auf Platz 10 abgeschlossen wurde. Seit diesem Jahr werden die Schongauer von Roman Mucha trainiert, der Routinier hat schon bei verschiedenen Mannschaften in der Landesliga gespielt und kennt Kempten aus dieser Zeit sehr gut. Hart getroffen hat sicher auch der plötzliche Wechsel von Torwartlegende Niklas Marschall zum TSV Farchant. Der deutliche 2:9 Erfolg der Mammuts in Wörishofen und 6 Punkte nach dem ersten Wochenende zeigen das hier ein richtig harter Brocken auf das Team von Andreas Becherer wartet.

Es gilt gegen den Bayernligist 3 Punkte vor heimischer Kulisse zu holen!

Komm ins Stadion und unterstütze deinen Lieblingsverein bei dieser Aufgabe! Jede Unterstützung zählt und wir zählen auf Dich!

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Ein gemeinsames Ziel!

ERSTER PLAYOFF-AUSWÄRTSSIEG BEIM SC REICHERSBEUREN

Der ESC gewinnt am Sonntag Abend auswärts gegen den SC Reichersbeuern Eishockey mit 4:6!

Ein erfolgreiches 4-Punkte-Playoff-Wochenende liegt damit hinter den Sharks!

Tore:
0:1    Pawley (1. min.)
1:2    Stalla (17. min.)
3:3    Ziegler (30. min.)
3:4    Weigant (34. min.)
4:5    Stein (50. min.)
4:6    Aschenbrenner (53. min.)

Der Bericht zum Spiel folgt unverzüglich!