TAPFER KÄMPFENDER MINIKADER DER SHARKS VERLIERT IN PEGNITZ MIT 10:0

Chancenlos in Franken

Nach der knappen Niederlage gegen den EV Pegnitz  erst nach Verlängerung im Hinspiel sannen die Sharks beim Rückspiel in Franken auf Revanche.

Nachdem Andreas Becherer jedoch berufs-, verletzungs- und krankheitsbedingt nur noch 10 Feldspieler zur Verfügung standen war abzusehen dass dies eigentlich unmöglich ist. Zumal der Kader von Pegnitz mit ihren Kontingentspielern quasi komplett war. Bei den Allgäuern ist zudem im Aufstiegskampf nach den beiden Niederlagen vom letzten Wochenende nun die Luft raus. Die Ice Dogs dagegen waren hochmotiviert, nachdem sie als erste Mannschaft in den letzten beiden Spielzeiten dem Klassenprimus Klostersee eine Niederlage zufügen konnten. Außerdem haben sie das klare Ziel die Verzahnungsrunde als Zweiter zu beenden.

Der Plan der Sharks war kompakt zu stehen, kräfteschonend zu spielen und eventuelle Fehler der Gastgeber auszunutzen. Und auch wenn gegen Ende des Spieles natürlich die Kräfte extrem schwanden, wurde der Grundstein zur deutlichen Niederlage bereits zu Spielbeginn gelegt.

Kemptens Trainer war darüber auch sehr verärgert, erzielte Pegnitz doch die ersten drei Treffer in eigener Unterzahl. Danach war das Spiel eigentlich schon gelaufen, Pegnitz zog ein schnelles Spiel auf, drängte die Sharks häufig in deren Drittel und erzielte in der Folge weitere sieben Treffer bis zum 10:0 Endstand. Auf dem Papier ein klares Ergebnis, zieht man jedoch die Umstände heran relativiert sich vieles. Und unter dem Aspekt dass sich ein Spieler sogar noch an der Schulter verletzt hat und zwei weitere mit massiven Magenproblemen kämpften haben sich die Allgäuer sogar noch recht ordentlich aus der Affäre gezogen. Andere Mannschaften hätten das Spiel vielleicht abgesagt und verlegt aber Kempten stellte sich fairerweise der schweren Aufgabe.

Nun heist es am Sonntagabend im letzten Saisonheimspiel gegen Reichersbeuern mit hoffentlich aufgefülltem Kader nochmals zu zeigen was das Team über die ganze Saison ausgemacht hat und sich von seinen Zuschauern mit einem Sieg in die Sommerpause zu verabschieden.

 

Statistik
EV Pegnitz – ESC Kempten 10:0 (4:0, 3:0, 3:0)
Tore
1:0 Kuhn(Vlach)(6.),

2:0 Kuhn(Benak)(7.),

3:0 Benak(Hagen,Vlach)(10.),

4:0 Kercs(Krieger,Kracht)(14.),

5:0 BenakVlach,Kuhn)(22.),

6:0 Kracht(Zeilmann)(33.),

7:0 Vlach(Kuhn,Benak)(39.),

8:0 Vlach(Benak,Hagen)(50.),

9:0 Rakonic(Hörl,Pleger)(55.),

10:0 Rakonic(Hörl,Pleger)(60.).

 

Strafzeiten

EV Pegnitz: 8 + 10(Benak)

ESC Kempten: 8

Zuschauer  250

DER ESC VOR PEGNITZ UND DEM LETZTEN HEIMSPIEL IN DIESER SAISON

Nach den beiden Niederlagen gegen die Bayernligisten Schongau und Germering ähnelte die Gefühlswelt der Spieler des Eishockey-Landesligisten ESC Kempten am vergangenen Wochenende ein wenig der der deutschen Nationalmannschaft nach dem verlorenen Olympia-Finale gegen Russland. Enttäuscht waren sie. Die einen, weil sie die Goldmedaille zuerst vor Augen und dann doch verpasst hatten. Die anderen, weil sie sich vorzeitig aus dem Rennen um den Aufstieg verabschieden mussten. „Uns war dann allen aber auch ziemlich schnell klar, dass es trotzdem eine ganz starke Saison war“, sagt ESC-Vorsitzender Florian Ecker.

So manche Situation im Lauf der Runde war für alle neu. Der Klassenerhalt beispielsweise wurde dieses Mal schon kurz nach Weihnachten unter Dach und Fach gebracht. Zuletzt musste nach den sportlichen Abstiegen oft bis Mai gezittert werden, ob es am Grünen Tisch für die Landesliga-Qualifikation reicht. „So früh hatten wir schon lange keine Planungssicherheit für die kommende Saison mehr“, sagt Ecker. Sprich: Schon seit Wochen laufen im Hintergrund Gespräche mit Spielern aus dem bestehenden Kader, um potenzielle Neuzugänge wollen sich die Verantwortlichen demnächst auch kümmern. „Wir sind guter Dinge, dass die Mannschaft zum großen Teil so bestehen bleibt und auf der einen oder anderen Position Verstärkungen dazukommen“, meint der Vorsitzende.

Der Fokus wird nun aber erst einmal auf die verbleibenden Aufgaben gerichtet. Heute Abend geht es zum EV Pegnitz. Der Zweitplatzierte der Verzahnungsrunde hat erst eines von bislang elf Spielen verloren und ist daher klarer Favorit – auch wenn die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer das Hinspiel daheim im Allgäu nur knapp mit 4:5 nach Verlängerung verloren hatte. Erneut werden die Sharks auf dem Weg in den Landkreis Bayreuth/Oberfranken von zahlreichen Fans begleitet. Für sie hat Ecker ein Sonderlob parat: „Es ist einfach phänomenal, wie die Zuschauer die Mannschaft unterstützen. Die Kemptener Fans waren in dieser Saison sogar bei manchem Auswärtsspiel in der Überzahl. Und auch bei den Heimspielen haben sich die Zuschauerzahlen positiv entwickelt. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Knapp 300 Besucher kamen im Schnitt zu den Spielen im Kemptener Eisstadion.

Am Sonntag soll dieser Wert noch einmal getoppt werden. Denn gegen den SC Reichersbeuern (18 Uhr) bestreiten die Sharks ihr letztes Heimspiel der Saison. Für die Tölzer ist die Runde ebenfalls bereits gelaufen. Ecker erwartet dennoch ein „munteres Spielchen“. Die große Abschlussparty für Fans und Spieler ist allerdings erst für die kommende Woche vorgesehen. (Stephan Schöttl, AZ)

U8 DER SHARKS SPIELEN EINE STARKE RUNDE

U8 DER SHARKS SPIELEN EINE STARKE RUNDE

In 4 Turnieren von 12 Spielen 10 gewonnen so wurde unsere U8 Sieger in der U8 (Jahrgang 2010 und jünger) Leistungsklasse 2 B .Egal  ob mit wunderschönen Kombinationen oder tollen Solo´s hat die jüngste Mannschaft des ESC überzeugt. Die starke Offensive und der beste Torwart in der Runde waren die Garanten für den Erfolg. Durch Kameradschaftliches zusammenhalten wurde das eine oder andere Spiel zu unseren Gunsten erkämpft.

Am 20.01.18 bei Turnier in Türkheim wurde insbesondere der Shoutout gefeiert.

ESC – EC Peiting  1:0
ESC –  SG Türkheim/Schongau 6:0
ESC –  EV Lindau 3:0

Am 27.01.2018 beim Heimturnier in Kempten waren trotz der vielen kurzfristig Erkrankten erfolgreich.

ESC – EC Peiting 2:0
ESC – Pfronten 0:2
ESC – Türkheim/Schongau  4:2

Am 17.02.2018 in Pfronten gab es den knappsten Sieg durch das bessere Torverhältnis.

ESC – EV Lindau 6:1
ESC – EC Peiting 2:0
ESC – EV Pfronten 1:1

Am 24.02.2018 in Lindau wurde der Erfolg durch ein Tor 20 Sekunden vor Schluss bejubelt.

ESC – SG Türkheim/Schongau 8:0
ESC – Pfronten 7:2
ESC – Lindau 2:1

Fazit

Das gemeinsame Training,  sowie die regelmäßigen Einsätze bei der U 10 im Spielbetrieb hat den kleinen Cracks der U8 schon einiges an Erfahrung gebracht. Im Trainingsbetrieb konstant 2-3 Trainer auf dem Eis, sowie die zusätzlichen Eiszeiten bei der Laufschule zeigen Wirkung. Das gemeinsame Ziel, der leidenschaftliche Einsatz der Trainer, sowie das große Engagement der Betreuer/in und die Mithilfe aller Eltern trugen zum Erfolg bei. Dennoch brauchen wir für die nächste Saison Nachwuchs. Der Torwartnachwuchs ist uns ein besonderes Anliegen, aber auch Spieler und Spielerinnen sind gesucht.

DER SHARKS KADER ZU KLEIN – ERSTES WOCHENENDE OHNE PUNKTE NACH 6:3 NIEDERLAGE GEGEN GERMERING

Gleich auf 6 Spieler musste Andreas Becherer beim Bayernligisten Germering verzichten. Neben den Verletzten Waibel, Aschenbrenner, Zirngibl und Baader fehlte auch noch Kapitän Gregor Stein nach seiner Spieldauerstrafe aus dem Freitagsspiel gegen Schongau. Ebenfalls eine Sperre musste Philip Stalla absitzen, er handelte sich am Freitag bereits seine dritte 10 min. Strafe ein.

Im ersten Drittel war bis zum 2:2 noch alles offen, die jeweilige Führung der Hausherren konnten Tobias Epp und Andreas Ziegler ausgleichen. Das 3:2 nicht mehr, mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabine. Ab dem 2.Drittel übernahmen die Wanderers das Kommando und bauten ihren Vorsprung bis auf 5:2 aus. Vor allem die Paradereihe um die stets gefährlichen Tobias Feilmeier und Florian Fischer bekamen die Kemptener zu keiner Zeit des Spiels in den Griff. Auch als nach dem 5:3 durch Patrick Weigant noch kurz Hoffnung aufkeimte. Kempten nahm Keeper Martin Niemz vom Eis, brachte einen sechsten Feldspieler und hatte einige gute Chancen, Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite ins leere Tor zum 6:3 Endstand.

Vorstand Florian Ecker zollte seiner Mannschaft nach Spielende Respekt für die kämpferische Leistung trotz nur 13 Feldspielern, erkannte aber gleichzeitig auch an, das Germering einfach die bessere Mannschaft war und verdient gewonnen hat.

Auch Trainer Becherer zeigte sich bei der Pressekonferenz als fairer Verlierer, sprach die Probleme seiner Mannschaft an, lobte zu Recht aber auch die bisher gezeigten Leistungen. Bei dem schweren Restprogramm in Pegnitz und Klostersee hat sich der ESC wohl aus dem Rennen um den Aufstieg verabschiedet. Dazwischen steht noch das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Reichersbeuern an.

Auf jeden Fall gehen die Sharks die letzten Spiele optimistisch und motiviert an, es sollen so viele Punkte wie möglich geholt werden, auch wenn es nach diesem Wochenende wohl nichts mehr mit dem Traum von der Bayernliga wird.

 

Statistik
Wanderers Germering – ESC Kempten:  6:3 (3:2,1:0,2:1)
Tore
1:0 Feilmeier(Fischer,Birk)(4.),
1:1 Epp(Pawley,Scheffer) (8.),
2:1 Fischer(Feilmeier,Rossi)(8.),
2:2 Ziegler(Weigant)(11.),
3:2 Birk(Götz)(12.),
4:2 (Pasek)(Götz,Köllner)(22.),
5:2 (Fischer)(Feilmeier,Kress)(42).
5:3Weigant(Pawley Ziegler)(55.)
6:3Feilmeier(ENG)(56.).

 

Strafzeiten
Wanderers Germering: 10
ESC Kempten: 12

Zuschauer: 244

UNSERE SHARKS VERLIEREN ZU HAUSE GEGEN STARKE MAMMUTS AUS SCHONGAU

Die Trainer waren sich nach dem Spiel einig, dass mit Schongau die abgeklärtere und cleverere Mannschaft den Sieg eingefahren hatte.

Den Unmut beider Trainer zog sich das Schiedsrichtergespann zu, das vor allem im letzten Drittel nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf. Dies war aber nicht ausschlaggebend für die Niederlage der Kemptener auf eigenem Eis.

Das erste Drittel begann mit vielen taktischen Feinheiten auf beiden Seiten. Man merkte den Schongauern an, dass sie auf keinen Fall in Rückstand geraten wollten. Sie zogen sich weit zurück und die Sharks mussten das Spiel gestalten, was ihnen bei den engen Räumen sichtbar schwer fiel.

So dauerte es bis zur zehnten Spielminute bis die Schongauer in doppelter Überzahl zu etlichen Chancen kamen. Torhüter Schütze und seine Verteidiger konnten aber alles aus dem Weg blocken, was Richtung Tor kam. Überhaupt dachte jeder, dass in diesem ersten Drittel kein Treffer fallen würde. Doch Schongau kam in der 18. Spielminute zum 0:1, als sie ein Überzahlspiel ausnutzen konnten. Das sollte an diesem Abend auch eines der Probleme der Sharks bleiben. Man saß einfach zu oft in der Kühlbox.

Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Ein Schuss der Schongauer rutschte irgendwie an allen vorbei und es stand 0:2. Danach kam der eigentlich geglaubte K.O. für die Kemptener, als die Schongauer binnen nicht einmal einer Minute zu drei Treffern kamen. Nicht einmal eine Auszeit der Kemptener konnte die Mammuts in dieser Phase aufhalten. Drei sehr präzise Schüsse bedeuteten das 1:5, nachdem in der 24. Spielminute kurz Hoffnung aufkeimte, als Ziegler in Überzahl von der blauen Linie traf.

Nach dem fünften Treffer der Schongauer verlies Torhüter Fabian Schütze wutentbrannt sein Gehäuse. Zu wenig Unterstützung hatte er doch in dieser Phase von seinen Vorderleuten. Für ihn kam Martin Niemz ins Spiel, der sich noch mehrfach auszeichnen konnte und die Mannschaft vor weiteren Gegentreffern bewahrte.

Mit 1:5 ging es ins letzte Drittel. Die Zuschauer gaben nicht mehr viel auf die Sharks, doch mit etwas mehr Glück an diesem Abend wäre sogar noch, wenn auch nicht ganz verdient, mehr drin gewesen. Denn als Pawley nach einem Solo in der 50. Spielminute traf, merkte man, dass die Schongauer nochmal ins Grübeln kamen.

Dem 2:6 der Schongauer ließen die jetzt aufopferungsvoll kämpfenden Sharks ein schnelles 3:6 und 4:6 folgen. Bereits vier Minuten vor Schluss nahm Trainer Andreas Becherer den Torhüter vom Eis. Die Sharks schnürten die Mammuts ein und Pawley hätte das leere Tor treffen müssen. Wer weiß, was dann noch passiert wäre. So kam es wie es kommen musste. Die Schongauer kamen an die Scheibe. Der beste Spieler der Mammuts an diesem Abend Marius Klein traf zum Endstand 4:7 ins leere Gehäuse der Kemptener.

 

DER ESC IST BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Landesligist ESC Kempten trifft am Wochenende auf die beiden Bayernligisten Schongau und Germering.

Im Kopf um den Aufstieg könnte eine Vorentscheidung fallen.

Noch bis Mitte März dauert die Saison für den Eishockey-Landesligisten ESC Kempten. Doch schon an diesem Wochenende könnte in der Verzahnungsrunde eine Vorentscheidung fallen. Die Sharks empfangen heute Abend (ab 19.30 Uhr) die EA Schongau, am Sonntag (ab 18 Uhr) geht#s zu den Wanderers nach Germering. Die beiden BAyernligisten sind derzeit punktgleich mit den Kemptenern und im Kampf um den Aufstieg daher die ärgsten Konkurrenten.

„Wenn man uns im Sommer gesagt hätte, ihr seid fünf Spieltage vor Schluss punktgleich mit den Bayernligisten im Kampf um den Aufstiegsplatz, dann hätten wir das sofort unterschrieben“, sagt ESC Trainer Andreas Becherer. Die Vorfreude auf diese beiden Begegnungen ist entsprechend riesig. Der Druck laste auf den Konkurrenten. „Wir hingegen können die Situation genießen“, meint Becherer weiter. Dieses Lockerheit hat seiner Mannschaft schon im ersten Vergleich mit dem Dauerrivalen aus Schongau zum überraschenden Sieg verholfen. 5:3 hatten sich die Kemptener zu Beginn der Aufstiegsrunde auswärts durchgesetzt – und dafür waren sie nach der Partie von ihren Fans vor der Kabine auch minutenlang gefeiert worden

Die Schongaues haben seit der Niederlage gegen den ESC ihre Pflichtaufgabe allesamt gelöst, lediglich gegen den Tabellenzweiten Pegnitz beide Partien verloren. Als gefährlichste Akteure bei den Gästen gelten Milan Kopezky, der in bislang neun Spielen vier Treffer erzielte und 13 weitere vorbereitete, sowie Marius Klein mit sieben Toren und sechs Assists. Die „Mammuts“, wie sich die Oberbayern nennen, sind zwar mittlerweile besser in Fahrt gekommen, doch Kempten Trainer Becherer sieht sein Team keinesfalls chancenlos. Im Gegenteil. Er sagt: „Wir gehen in die Spiele mit dem klaren Vorsatz, sie auch gewinnen zu wollen. Wir werden definitiv alles reinhauen.“

Mit dem Sonntags-Gegner, den Wanderers aus Germering, haben die Sharks ohnehin noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab es daheim eine 2:4 Niederlage – und die wurmt die Spieler noch immer. Auch die Germeringer haben mit Florian Fischer (9 Tore / 6 Assists) und Christian Birk (7 Tore / 3 Assists) spielstarke Akteure in ihren Reihen, die es zu bremsen gilt. Nachdem sich die Allgäuer zuletzt in den Partien gegen die Landesliga-Konkurrenten Fürstenfeldbruck und Bad Wörishofen schwergetan haben, könnte Ihnen die Spielweise der Bayernligisten aber mehr Entgegenkommen. Das sieht auch der Coach so. „Uns liegen Mannschaften besser, die selber das Heft in die Hand nehmen wollen und durch ihr Offensivspiel Räume schaffen“, erklärt Becherer.

Er hat am Wochenende auch personell wieder mehr Spielraum. Mit Andreas Ziegler ist ein Stürmer ins Training zurückgekehrt, der zuletzt wegen Adduktorenverletzung ausgefallen war. Johannes Friedl ebenfalls ein Angreifer, lag vergangene Woche mit Grippe im Bett und stößt voraussichtlich wieder zum Kader. Becherer sagt: „Wir haben dadurch wieder mehr Luft.“ (AZ, Stephan Schöttl)

Zum Kracher gegen die EA Schongau musst du unbedingt ins Stadion kommen!
Die Partie wird heiß umkämpft sein, denn aktuell sind die Haie punktgleich mit den Mammuts aus Schongau.
Die Verzahnungsrunde steht kurz vor dem Ende und somit müssen noch mal alle Kräfte mobilisiert werden!

Sei du der 7. Mann und unterstütze deinen Lieblingsverein lauthals im Stadion!

DIE SHARKS SIEGEN 4:3 N.P. NACH ÜBER 3,5 STUNDEN GEGEN FÜRSTENFELDBRUCK

Nichts für schwache Nerven und Fans mit wenig Steh- und Sitzfleisch war wieder einmal das Heimspiel der Sharks aus Kempten.

Nachdem ein Loch im Eis für eine Unterbrechung nach dem zweiten Drittel von über einer Stunde gesorgt hatte, konnten die Sharks wieder einmal ein Spiel drehen.

Gegen sehr rustikal spielende Gäste aus Fürstenfeldbruck taten sich die Kemptener fast die ganze Spielzeit sehr schwer. Die Aufbaupässe wollten nicht gelingen und lange Zeit fehlte der letzte Biss sowie der Zug vor das Gästetor. Dieses wurde zudem noch sehr gut vom Gästetorhüter gehütet.

Die Gäste spielten weit aus engagierter als die Heimmannschaft und belohnten sich im ersten Drittel mit drei Toren an denen jeweils die Spieler Mönch, Hoffmann und Kolb beteiligt waren. Nach dem 0:3 in der 17. Spielminute sahen die Gäste bereits wie der sichere Sieger aus. Zu ungefährlich waren bis dahin die Aktionen der Heimmannschaft. Doch in der zwanzigsten Spielminute konnte Corey Pawley doch noch eine Überzahlsituation nutzen und zum 1:3 verkürzen. Fans und Heimmannschaft schöpften wieder Hoffnung.

Das zweite Drittel war bis auf den Treffer in der 39. Spielminute durch Tobias Pichler sehr arm an Ereignissen. Die Gäste spielten weiter ihr aggressives Spiel und die Sharks konnten die Überzahlsituationen nicht nutzen.

Somit ging es nach über einer Stunde Pause in das letzte Spieldrittel. Zuvor hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun, um das Eis wieder spielfähig zu bekommen. Schließlich rückte der dritte Torhüter der Kemptener Bernhard Kunerth mit einem CO2-Feuerlöscher an und machte das Eis wieder spielfähig. Die Kemptener rannten weiterhin auf das Gästetor an, hatten jedoch an diesem Abend bisher wenig Glück. Selbst eine fünfminütige Überzahlsituation nach einem völlig unnötigen Check an den Kopf von Tobias Pichler konnten die Sharks nicht nutzen.

Doch wie so oft in dieser Saison kämpfte sich die Heimmannschaft im letzten Drittel mit nur noch zwei Sturmreihen zurück. Corey Pawley war es, der in der 58. Spielminute zum vielumjubelten 3.3 Ausgleich traf.

In der Verlängerung konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Somit musste die Entscheidung im Penaltyschiessen erfolgen.

Hier waren Gregor Stein und Corey Pawley erfolgreich, während Martin Niemz beide Penaltys der Fürstenfeldbrucker entschärfen konnte.

Somit sicherten sich die Sharks den wichtigen Zusatzpunkt und rangieren mit nun 15 Punkten auf Rang vier der Tabelle, punktgleich mit Germering und Schongau. Die Mammuts aus Schongau sind nächsten Freitag der nächste Gegner der Sharks. Hier hoffen die Kemptener auf viele Zuschauer die ihr Team unterstützen. (AZ)

Statistik
ESC Kempten  – EV Fürstenfeldbruck 5:3 n.P.  (1:3,1:0,1:0)

0:1 Mönch Sven (Hoffmann Frederick, Kolb Dominic)
0:2 Mönch Seven (Kolb Dominic)
0:3 Hoffmann Frederik (Kolb Dominic)
1:3 Pawley Corey (Henkel Alexander, Engstler Christian)
2:3 Pichler Tobias (Epp Tobias, Scheffer Eugen)
3:3 Pawley Corey
5:3 Pawley Corey (Penalty)

Strafzeiten:
ESC Kempten:  16 + 10 Philip Stalla
EV Fürstenfeldbruck:  18 + Spieldauer. Frederick Hoffmann

Beste Spieler:
ESC Kempten: Alexander Henkel
EV Fürstenfeldbruck: Sven Mönch

Zuschauer:  257

EIN 3:4 SIEG IN WÖRISHOFEN BRINGT DREI WICHTIGE PUNKTE IM AUFSTIEGSRENNEN

Sharks bleiben in der Spur und holen den dritten Sieg gegen die Wölfe

Stell Dir vor es ist Eishockey und keiner geht hin. Unter diesem Motto sahen gerade einmal 86 Besucher das Spiel der Kemptener Sharks bei den Wölfen vom EV Bad Wörishofen. Und von denen kam der Großteil aus Kempten so dass es, 60 min. angefeuert, ein gefühltes Heimspiel für die Sharks wurde.

Und jeder der nicht im Stadion war hat ein sehenswertes Spiel verpasst. Zwei spielstarke Mannschaften zeigten Tempo, Härte, tolle Spielzüge und jede Menge Torchancen auf beiden Seiten. Einziger Wermutstropfen waren die Unparteiischen die der Klasse der beiden Teams nicht gewachsen waren.

2 Tore für Bad Wörishofen denen Torraumabseits vorausging wurden anerkannt. Ein klares Tor der Kemptener wurde nicht gegeben, ebenso wie der letzte Treffer den Corey Pawley bei 59.59 auf der Uhr erzielte. Auch bei etlichen Strafzeiten gegen beide Mannschaften gab es nur unverständliches Kopfschütteln auf beiden Seiten. Eine klare Linie der Referees war nicht zu erkennen dies brachte leider viel Unruhe in ein eigentlich hochklassiges Spiel.

Bad Wörishofen begann wie schon gewohnt schnell und aggressiv. Die Sharks brauchten eine Weile um sich von diesem Druck zu befreien. Endgültig gelang das als Christian Engler vor dem Tor von Tobias Epp wunderschön angespielt wurde und in der achten Spielminute eiskalt zur Gästeführung traf.

Unmittelbar nach der Pause der Ausgleich, aber die Kemptener ließen sich nicht nervös machen. Nur 2 min. später erneut tolle Vorarbeit von Tobias Epp der Phillip Stalla bediente und der junge Verteidiger den Puck von halbrechts in den Winkel hämmerte.

In Unterzahl konnten die Wölfe in der 36.min. erneut ausgleichen. Doch wieder dauerte es nur zwei Minuten bis die Sharks antworteten. Der wieder einmal stark aufspielende Corey Pawley traf zunächst nur den Pfosten, doch Tobias Epp reagierte am schnellsten, legte den Abpraller auf Gregor Stein und der hatte keine Probleme die Scheibe zur erneuten Führung im halbleeren Tor zu versenken. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch, Chancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten, Fabian Schütze im Kemptener Kasten hatte wieder einmal genügend Chancen seine Klasse zu beweisen. In der 32. min. sorgte der kämpferisch starke Patrick Weigant für die Vorentscheidung. Nach einem schönen Solo versenkte er den Puck mit einem Kracher sehenswert im rechten Kreuzeck. Das Spiel wurde nun immer ruppiger und viele Nicklichkeiten und Strafen nehmen etwas den Fluss.

Und auch im letzten Drittel klingelte es sofort wieder im Kemptener Kasten. Bad Wörishofen investierte nun immer mehr und machte viel Druck auf das Sharks Tor. Im Gegenzug sorgten die Kemptener Konter für gute Chancen. Letztendlich fiel kein Treffer mehr und Kempten jubelte über drei wichtige Punkte. Durch die gleichzeitige Niederlage der EA Schongau kletterten die Illerstädter wieder auf Rang vier und haben so weiterhin alle Chancen einen der begehrten ersten drei Plätze zu erobern.

 

Statistik
EV Bad Wörishofen – ESC Kempten:  3:4 (0:1,2:3,1:0)
Tore:
0:1 Engler(Epp)(9.),
1:1 Brückner (21.),
1:2 Stalla(Epp,Schütze)(23.),
2:2 Dörner(Brückner)(26.),
2:3 Stein(Pawley,Epp)(28.),
2:4 Weigant(Engler)(32.),
3:4 Brückner(Döring,Dörner)(41).

Strafzeiten:
EV Bad Wörishofen: 15 + 20(Döring)
ESC Kempten: 24

Zuschauer:
84, davon ca. 55 aus Kempten

DIE SHARKS SPIELEN AM WOCHENDE GEGEN BAD WÖRISHOFEN UND FÜRSTENFELDBRUCK

Der Routinier Christian Engel ist mit 33 Jahren einer der ältesten Spieler beim ESC Kempten.

Seine Qualitäten sind am Wochenende gefragt!

Christian Engler hat eine ganz entscheidende Aufgabe beim ESC Kempten. Der 33-jährige Stürmer ist in der Kabine des Eishockey-Landesligisten für Stimmung, Späße und gute Laune zuständig. Man könnte beim Blick auf die Tabelle den Schluss ziehen, dass Engler diesen Job heuer ohne Fehl und Tadel ausübt. Denn die Sharks haben den Klassenerhalt, der vor der Saison als offizielles Ziel ausgegeben worden war, längst in der Tasche. In den kommenden Wochen kämpfen sie sogar noch um den Aufstieg in die Bayernliga. „Ja, wir haben derzeit auf dem Eis tatsächlich richtig viel Spaß zusammen“, sagt Engler.

Aber der Erfolg liegt freilich nicht nur an ausgelassener Heiterkeit. Die Mannschaft hat bereits im Sommertraining hart dafür gearbeitet, im Dezember wurde mit zusätzlichen Konditionseinheiten abseits des Eises noch eine Schippe draufgelegt. Engler meint: „Es ist in den vergangenen Monaten alles professioneller geworden in Kempten. Aber ich mag das. Ich bin ohnehin kein Halli-Galli-Spieler, sondern gehe jede Einheit und jedes Spiel mit Herz und Leidenschaft an.“

Das zahlt sich aus. Denn der Oldie im Team erlebt gerade so etwas wie seinen zweiten Frühling. In den 19 Spielen der Hauptrunde hat der Oberstdorfer zehn Treffer erzielt und fünf vorbereitet, in der Aufstiegsrunde sind bislang in sieben Partien zwei weitere Tore und vier Assists dazugekommen. Unter dem Strich macht das zwölf Tore – und damit hat Engler bereits jetzt fast genau so oft getroffen wie in den vergangenen drei Spielzeiten beim ESC Kempten und den Eisbären Oberstdorf zusammen. „Ich habe gewusst, dass es im Team einen Konkurrenzkampf geben wird, und mich der Herausforderung gerne gestellt. Für die gute Form habe ich vor der Saison schon viel getan. Und auch mental bin ich gerade gut drauf. Man sagt ja: 80 Prozent der Stärke eines Spielers machen das Mentale aus, 20 Prozent das Sportliche“, erklärt der 33-Jährige, der als Feinwerkmechanikermeister arbeitet. Und wie in seinem Job als Ausbilder ist seine Erfahrung auch bei den Sharks gefragt. Vor allem bei den vielen jungen Mitspielern im Team. Die Führungsrolle nehme er gemeinsam mit Routiniers wie Alexander von Sigriz (36), Patrick Weigant (31) und Gregor Stein (29) gerne an: „Die jungen Spieler schauen respektvoll auf uns und wir bringen ihnen das eine oder andere bei.“

Am Wochenende stehen für die Kemptener zwei richtungsweisende Spiele an. Am heutigen Freitagabend (ab 20 Uhr) geht es zum EV Bad Wörishofen, am Sonntag (ab 18 Uhr) ist der EV Fürstenfeldbruck zu Gast im Allgäu. Zwei Konkurrenten, gegen die sich die Sharks meistens recht schwergetan haben. „Fürstenfeldbruck spielt praktisch ohne Taktik. Da muss man erst einmal ein Konzept dagegen finden“, meint Engler. Generell sei es für die Mannschaft einfacher, in Partien gegen die vermeintlich Großen der Liga reagieren zu können und nicht selbst Regie führen zu müssen. Der Stürmer gibt die Marschroute dennoch unmissverständlich vor: „An diesem Wochenende müssen für uns sechs Punkte rausspringen, wenn wir weiter an den Spitzenmannschaften dranbleiben wollen.“ Damit ist auch klar: Der ESC gibt sich mit Rang vier oder fünf in der Aufstiegsrunde nicht zufrieden. Die Truppe um Coach Andreas Becherer hat nach wie vor Rang drei – und damit einen Aufstiegsplatz – im Visier. Engler meint: „Alles andere wäre ja auch schlimm. Wer sich jetzt in dieser entscheidenden Phase der Saison ausruht, ist fehl am Platz.“ (Stephan Schöttl, AZ)

Wir freuen uns wieder auf jede zahlreiche Unterstützung.

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Ein gemeinsames Ziel!

DIE HALBZEITANALYSE UNSERER SHARKS IN DER AUFSTIEGSRUNDE

„Wir sind weit vom Aufstieg entfernt.“ Auf den Tag genau vor vier Monaten hat Markus Wartosch, Sportlicher Leiter beim Eishockey-Landesligisten ESC Kempten, diesen Satz im Interview mit der Allgäuer Zeitung gesagt. Vor dem ersten Saisonspiel der Sharks.

Mittlerweile haben die Kemptener 27 Partien absolviert – und zum Sprung in die Bayernliga fehlen sieben Spieltage vor Schluss als Fünfter der Verzahnungsrunde lediglich zwei Pünktchen. Woran liegt es, dass die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer so überraschend stark spielt? Ein Erklärungsversuch.

=> Die Torhüter Auf dieser wichtigen Position ist Kempten mit Fabian Schütze (21) und Martin Niemz (34) ausgeglichen besetzt wie kaum ein anderes Team der Liga. Coach Andreas Becherer gönnt beiden entsprechend Einsatzzeiten, das weckt den internen Konkurrenzkampf. Und der ist leistungsfördernd. Schütze stand bislang in 17 Partien auf dem Eis und hielt knapp 92,3 Prozent aller Schüsse auf sein Tor, Niemz war zu Beginn der Saison verletzt, kommt auf zehn Spiele und eine Fangquote von 93 Prozent.

=> Die Defensive Kapitän Gregor Stein (29), der vor seinem Wechsel nach Kempten unter anderem drei Jahre beim ESV Kaufbeuren in der zweiten Liga aktiv war, hat Ruhe und Ordnung ins Defensivspiel gebracht. Von seiner Routine profitieren die jungen Mitspieler wie Philip Stalla (20), Wolfgang Richter (20) und Alessandro Feldmeier (22). In der Hauptrunde der Landesliga hatte der ESC mit 61 Gegentoren in 20 Spielen nach Ligaprimus Klostersee die zweitbeste Abwehr in Gruppe 2, besonders in Unterzahl ist die Sharks-Defensive kaum zu knacken. Allerdings schleichen sich nach wie vor immer wieder individuelle Fehler ein, die in der Verzahnungsrunde von den cleveren Bayernligisten eiskalt bestraft werden.

=> Die Offensive Ohne Frage das Prunkstück. 94 Treffer waren in der Hauptrunde die zweitbeste Ausbeute. Nur Spitzenreiter Klostersee war mit 178 Toren deutlich voraus. In der Aufstiegsrunde kamen weitere 26 Tore dazu. Das macht unter dem Strich bislang 120 Treffer, knapp 4,5 pro Begegnung. Wenn Becherer seine Top-Torjäger Patrick Weigant (31 Jahre/20 Tore/24 Vorlagen), Corey Pawley (22/26/27) und Tobias Epp (26/14/20) in einer Reihe gemeinsam aufs Eis lässt, gerät jede Abwehrreihe der Liga in akute Gefahr. Der Coach hat den Luxus, beliebig kombinieren zu können. Denn auch die Oldies Alexander von Sigriz (35/10/9) und Christian Engler (32/12/9) spielen eine starke Runde und zählen zu den torhungrigsten Stürmern im Team. Schlüsselspieler Pawley schwächelte allerdings zuletzt und wirkte teilweise lustlos – ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison.

=> Das Personelle Mit Fabian Zirngibl (27) ist ein Langzeitverletzter zuletzt ins Team zurückgekehrt. Das Auswärtsspiel in Fürstenfeldbruck hat aber neue Lücken gerissen: Andreas Ziegler (31) muss noch eine weitere Woche pausieren, Andre Aschenbrenner (23) hat’s ärger erwischt. Er fehlt laut Becherer noch zwei bis drei Wochen. Auf Verstärkungen zu Beginn der Aufstiegsrunde hatKempten bewusst verzichtet. „Das hätte nur mit Weitblick auf die kommende Saison was gebracht. Für 14 Spiele viel Geld in die Hand zu nehmen, kam für uns nicht infrage“, sagt Vorsitzender Florian Ecker.

=> Die Aufstiegsfrage Die drei besten Teams der Verzahnungsrunde spielen in der kommenden Saison in der Bayernliga. Dem ESCKempten fehlen zum möglichen Sprung nach oben derzeit nur zwei Punkte. Ob die Allgäuer im Fall der Fälle tatsächlich ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen würden, ist indessen offen. Seitens der Verantwortlichen ist immer wieder zu hören, dass man zunächst einmal eine entsprechende Basis – sportlich wie wirtschaftlich – schaffen möchte. Bezogen auf dieses Ansinnen wäre es wohl noch zu früh für die Bayernliga. (Stephan Schöttl, AZ)