Who let the dogs out

Who let the dogs out

ESC Kempten gewinnt deutlich mit 11:3 gegen den ESV Burgau

 

Who let the dogs out? Hu Hu Hu Hu Hu, der Refrain hat das Potential zum großen Hit in dieser Saison. Neuzugang Kevin Hu hat bereits seine eigene Torhymne beim ESC und diese erklang gleich dreimal am Freitagabend. Die Show stahl ihm allerdings sein Sturmpartner Filip Kokoska, der gleich an sechs der elf Kemptener Treffer beteiligt war. Überhaupt sprüht die Reihe mit den beiden und Pascal Dopatka nur so vor Spielwitz, es bereitet viel Freude den Dreien zuzuschauen. Doch auch der Rest der Mannschaft steht dem Trio in nichts nach, alle vier Reihen, die Sven Curmann aufs Eis schickte zeigten eine solide Leistung.

Heimpremiere in der Bayernliga, zum ersten Spiel in der Dewart Arena empfing der ESC die Eisbären aus Burgau. Rechtzeitig zum Spiel gegen den Liganeuling waren alle Kräfte wieder an Bord, Sven Curmann konnte also aus dem Vollen schöpfen. Zusätzlich verstärkte Moritz Nerb vom Kooperationspartner EV Füssen als achter Verteidiger die Defensive.

Kempten begann druckvoll und hatte einige Chancen, es dauerte aber bis zur achten Minute bis Pascal Dopatka die erstmalige Führung erzielte. Burgau konnte diese jedoch fast umgehend egalisieren, die Eisbären waren inzwischen gut im Spiel. Die weiteren Treffer erzielten aber wieder die Kemptener, bis auf 4:1 konnte man davonziehen. Die Sharks leisteten sich vor allem zu Beginn des zweiten Abschnitts dann aber auch zu viele Strafzeiten, so dass die Gäste plötzlich auf 4:3 herankamen. Dies war es dann aber auch mit Treffern der Eisbären, von nun an rollte der Allgäu Express. Auf 7:3 zog man bis zur zweiten Pause davon, vor allem waren die Treffer wunderschön herausgespielt. Curmann sprach nach dem Spiel davon, dass sein Team mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu Werke ging und über 60 Minuten nicht nachließ. Burgau zollte dem hohen Tempo Tribut und musste in den ersten gut vier Minuten des Schlussabschnitts gleich vier weitere Treffer hinnehmen, erst nach dem 11:3 ging Kempten vom Gas und spielte die Partie abgeklärt nach Hause. Am Sonntag steht dann das Derby in Ulm auf dem Spielplan, die Devils werden ein sehr schwerer Gegner sein, und es darf wie in den letzten Jahren mit einer spannenden Partie gerechnet werden.

Statistik:

ESC Kempten – ESV Burgau 11:3(4:2,3:1,4:0)

Tore:

1:0 Dopatka (Kokoska,Miller)(8.),

1:1 Arnawa (Wiesler)(9.),

2:1 Stauder (Nerb M.),(11.),

3:1 Hu (Dopatka,Kokoska)(15.),

4:1 Hu (Kokoska,Kulhanek)(17.),

4:2 Ballner (Radvanyi)(20.),

4:3 Zachar (21.),

5:3 Marquardt (Schirrmacher,Topol)(25.),

6:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(32.),

7:3 Seider (Steiner,Mische)(40.),

8:3 Mische (Hlozek,Kulhanek)(41.),

9:3 Miller (Kokoska,Hu)(42.),

10:3 Stauder (Löhr,Streif)(44.),

11:3 Hu (Kokoska)(45.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 15

ESC Burgau: 14

Beste Spieler:

ESC Kempten: Filip Kokoska

ESV Burgau: David Ballner

Zuschauer: 841

Schwäbisches Wochenende

Schwäbisches Wochenende

Burgau und Ulm lauten die Gegner für den ESC Kempten

Ein Neuling und ein langjähriger Weggefährte also, wobei natürlich auch Burgau durchaus keine Unbekannte ist. Viele Jahre kreuzten sich die Wege der Teams zu gemeinsamen Landesligazeiten.

Am Freitagabend um 20.°° steht die Heimpremiere der Sharks in der neuen Saison an. Gegen die Eisbären vom ESV Burgau, gab es aber bereits ein Vorbereitungsspiel, welches aufgrund einer defekten Eismaschine beim Stand von 0:1 abgebrochen wurde. Und auch wenn die Umstände, bzw. die Bespielbarkeit der Eisfläche nicht sehr aussagekräftig waren, darf man den Liganeuling auf gar keinen Fall unterschätzen. Der Kader ist mit vielen erfahrenen Spielern gut besetzt und auch Trainer Erwin Halusa kennt die Bayernliga bestens. Am vergangenen Wochenende gab es aber einen klassischen Fehlstart zuhause mit einem 2:10 gegen Klostersee. Zudem holten sich gleich zwei Akteure eine Spieldauerstrafe ab und sind für die Partie in Kempten gesperrt.

Am Sonntag steht dann um 18.°° der Klassiker auf dem Programm: Derby in Ulm/Neu-Ulm. Von vielen Seiten werden die Devils als einer der Favoriten für die Top Platzierungen in der neuen Saison genannt. Aber auch die Truppe von Michael Bielefeld startete mit einer Niederlage, wenn auch knapp mit 2:1 beim TEV Miesbach.

Beide Gegner werde also voll motiviert sein und es brauch eine konzentrierte und engagierte Leistung der Curmann Truppe um in beiden Spielen zu punkten.

Rechtzeitig Ersatz gefunden

Rechtzeitig Ersatz gefunden

ESC Kempten verpflichtet Goalie vor Ende der Wechselfrist

Kurz bevor das Wechselfenster im Oktober schließt vermelden die Sharks Vollzug bei der Suche nach einem Ersatz für den verletzten  Danny Schubert. Mit Clemens Wiedemann vom EV Füssen präsentiert man einen Torhüter mit Oberligaerfahrung. Seit 2019 spielt der gebürtige Kaufbeurer in Füssen, seit 2022 war er dort fester Bestandteil der Oberligamannschaft. Trotz seiner erst 21 Jahre bringt er also schon reichlich Erfahrung mit zum ESC. Jung, talentiert und trotzdem schon mit Erfahrung, genau diese Attribute standen auf dem Wunschzettel der Sharks. Seit Dienstag im Training wird er bereits am kommenden Wochenende bei den Spielen gegen Burgau und Ulm im Kader stehen.

Wir wünschen unserer neuen # 72 alles Gute und viel Erfolg.

Sharks starten Kooperation mit Oberligist

Sharks starten Kooperation mit Oberligist

ESC Kempten und der EV Füssen beschließen Zusammenarbeit für Nachwuchstalente

 

Nach der guten Zusammenarbeit mit dem ERC Sonthofen in der Landesliga haben die Sharks nun auch einen Partner in der Oberliga an ihrer Seite.

Sportvorstand Ervin Masek zu der Vereinbarung: „Es ist uns gelungen mit dem EV Füssen nicht nur sportlich, sondern auch geografisch den optimalen Partner zu finden. Füssen leistet seit Jahren eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Trotzdem schaffen nicht alle talentierten jungen Spieler sofort den Sprung zu den Senioren direkt in die Oberliga. Hier bieten wir als Partner die Möglichkeit Spielpraxis und Erfahrung bei den Senioren in der Bayernliga zu sammeln.

In einem konstruktiven Gespräch zwischen Jogi Noack und Daniel Jun vom EV Füssen sowie Sven Curmann und mir haben wir uns darauf geeinigt Füssens Torhüter Cedric Dettlaff sowie den Verteidiger Moritz Nerb  für den ESC Kempten zu lizenzieren. Ich konnte mir bereits ein Bild von diesen Spielern machen und bin davon überzeugt, dass sie unserer Mannschaft bei Bedarf sofort weiterhelfen werden. So können sie bei uns auch in ihrer persönlichen Entwicklung einen Schritt nach vorne machen.

Im Gegenzug bekommen Johannes Oswald und David Mische von uns eine Förderlizenz nach Füssen. Sie sind beide noch jung und voll in ihrer Entwicklung. So haben sie die Chance ihre Erfahrungen bei einem Oberligisten zu sammeln.

Die Zusammenarbeit wird sicher nicht gleich mit einem regen Austausch der Spieler starten. Aber es war beiden Seiten wichtig, die Tür zwischen dem EV Füssen und dem ESC Kempten  zu öffnen um eine, auch über die Saison hinaus dauernde, Kooperation aufzubauen und jungen Spielern zukünftig die Chance zu geben sich weiterzuentwickeln.“

Allen jungen Spielern wünschen wir viel Erfolg,  ob beim eigenen Team oder beim Kooperationspartner.

Saisonstart der Sharks gelungen

Saisonstart der Sharks gelungen

 

ESC Kempten  gewinnt in Schongau nach hartem Kampf

 

Es war eine über sehr lange Zeit spannende und intensive Partie, welche die 819 Zuschauer in Schongau gleich im ersten Punktspiel der beiden Kontrahenten zu sehen bekamen. Sven Curmann musste auf Nikolai Streif verzichten, der seine Sperre aus der Vorbereitung absaß, dazu fehlte Tobias Russler erkrankt. Als Backup für Jakob Nerb war Calvin Stadelmann aus Sonthofen mit an Bord.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag, schon in der zweiten Minute wurde Kurt Sonne im Slot vor dem Sharks Gehäuse sträflich alleingelassen und netzte eiskalt zum 1:0 ein. Dies sollte für längere Zeit aber auch die beste Offensivaktion der Mammuts gewesen sein, der Rest des ersten Drittels gehörte zum großen Teil den Allgäuern. Kempten machte extrem Druck, es wurde aus allen Lagen geschossen. Aber bereits jetzt zeichnete sich ab, das der überragende Schongauer Keeper Daniel Blankenburg nur schwer zu überwinden sein würde. Kempten schnürte die Hausherren phasenweise in deren Drittel ein, aber spätestens beim Goalie war immer wieder Endstation. Pascal Dopatka war es dann schließlich der mit seinem ersten Treffer im Trikot der Sharks in Minute 17 für den längst verdienten Ausgleich sorgte. Mit besserer Chancenverwertung hätte man durchaus auch mit einer Führung in die erste Pause gehen können, wenn nicht sogar müssen. Ab dem Mitteldrittel Schongau dann deutlich besser und aktiver, die Partie war nun ausgeglichen und lebte von der Spannung. Beide Teams mit vielen Chancen, aber wie sein Gegenüber zeigte auch Nerb im ESC Tor eine Top Leistung.

Kempten machte weiter Druck und wollte die Partie so schnell wie möglich entscheiden, aber es sollte noch eine Weile dauern. Ironie des Schicksals, ein Stück weit zum Matchwinner für die Sharks wurde ausgerechnet ein ehemaliger Kemptener Spieler. Anton Zimmer musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank, und in Überzahl erzielte Kevin Hu die, von den über 200 mitgereisten Fans frenetisch gefeierte, erlösende Führung für sein Team. Martin Hlozek mit dem empty net Treffer und Filip Kokoska quasi in allerletzter Minute sorgten für das letztendlich doch noch deutliche Ergebnis, welches aber tatsächlich erst kurz vor Spielende zustande kam.

Statistik:

EA Schongau – ESC Kempten 1:4 (1:1,0:0,0:3)

Tore:

1:0 Sonne (Krabbat)(2.),

1:1 Dopatka (Kokoska,Miller)(17.),

1:2 Hu (Kokoska,Kulhanek)(49.),

1:3 Hlozek (Schirrmacher,Seider)(59.),

1:4 Kokoska (Hu)(60.).

Strafminuten:

EA Schongau: 8

ESC Kempten: 8

Beste Spieler:

EA Schongau: Kurt Sonne

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 819

Es ist angerichtet

Es ist angerichtet

Sharks starten in Schongau in die Saison

Alles Geschichte, alles Makulatur. So lautet das Motto für den ESC Kempten, wenn am Sonntag um 17.30 der erste Puck im Schongauer Eisstadion fällt. Eine durchaus erfolgreiche Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es um Punkte, jetzt zählt es dann. Die Mannschaft von Sven Curmann hat einen durchaus positiven Eindruck in den Testspielen hinterlassen. Schwer wiegt natürlich der Ausfall von Torhüter Danny Schubert, aber auch zwischen den Pfosten ist man mit Jakob Nerb bestens aufgestellt. Ein Wiedersehen wird es gleich im ersten Spiel mit ex. ESC Stürmer Anton Zimmer geben, der im Sommer von der Iller an den Lech gewechselt ist. Schongau hat sich vor der Saison mit einigen starken Spielern verstärkt, so dass man es gleich zu Saisonbeginn mit einem starken Gegner zu tun bekommt.