Souveräner Auswärtssieg

Souveräner Auswärtssieg

Sharks gewinnen mit 6:2 beim TSV Peißenberg

Seit die Allgäuer in der Bayernliga spielen lieferten sich die beiden Teams schon viele heiß umkämpfte Spiele, oft auf Augenhöhe. Es hat sich über die Jahre eine gesunde sportliche Rivalität der beiden Vereine entwickelt.

Sven Curmann konnte wieder auf David Mische zurückgreifen, der seine Sperre aus dem Spiel gegen Königsbrunn abgesessen hat. Weiterhin fehlte Maximilian Schäffler, dafür waren erneut Roman Schwarz und Dominik Dörfler aus der U20 dabei.

Wie erwartet entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Die frühe Führung der Gastgeber konnten Johannes Oswald und Filip Kokoska noch im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb 75 Sekunden in ein 1:2 umwandeln.

Auch der zweite Spielabschnitt ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Druckphasen. Kokoska erhöhte für seine Farben auf 1:3, Peißenberg konnte aber in Überzahl wieder verkürzen. Kevin Hu stellte darauf, fast im Gegenzug, den zwei Tore Abstand wieder her. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten wurden vor allem auf Kemptener Seite mehr. Kokoska mit Treffer Nummer drei erhöhte dann kurz vor der Pause noch auf 2:5. Hu mit seinem zweiten Treffer sorgte dann früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung, Kempten spielte die Partie nun souverän zu Ende und nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause.

Entsprechend zufrieden gab sich Trainer Curmann in der Pressekonferenz:“ Wir sind heute super glücklich hier die drei Punkte mitzunehmen. Es ist immer ein heißes Pflaster in Peißenberg, wir haben schon viele verrückte Spiele hier gehabt. Wir haben uns viel vorgenommen für heute, hatten aber auch eine schwierige Trainingswoche mit immer noch vielen verletzten und angeschlagenen Spielern. Wir haben heute richtig gut angefangen, die ersten Minuten viel Druck gemacht, dann hat Peißenberg viele gute Chancen gehabt, da hat uns Jakob Nerb gut im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel kontrollieren wir das Spiel dann sehr gut, machen die neutrale Zone zu und spielen schnell von hinten raus. Im letzten Drittel haben wir es dann gut kontrolliert und ich bin sehr stolz auf die Jungs, auch weil es ein Spiel mit wenigen Gegentoren war.“

Ein starker Einstieg in das Wochenende, am Sonntag steht den Kemptenern ein weiterer heißer Tanz bevor. Klostersee kommt mit Rückenwind vom Sieg gegen Schweinfurt in die Dewart Arena und steht nach wie vor nur einen Punkt hinter den Allgäuern.

Statistik:

TSV Peißenberg – ESC Kempten 2:6 (1:2,1:3,0:1)

Tore:

1:0 Klein (Hörndl,Höfler)(3.),

1:1 Oswald (Topol)(15.),

1:2 Kokoska (Mische,Hu)(16.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(29.),

2:3 Parrish (Vogl,Murphy)(32.),

2:4 Hu (Kokoska)(33.),

2:5 Kokoska (Kulhanek)(39.),

2:6 Hu (Kokoska,Hlozek)(45.).

Strafminuten:

TSV Peißenberg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

TSV Peißenberg: Jonas Lautenbacher

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 877

Duelle auf Augenhöhe

Duelle auf Augenhöhe

Peißenberg und Klostersee fordern die Sharks

Zweimal langjährige Konkurrenten, zweimal Kampf um das direkte Playoff Recht, zweimal Spannung garantiert. Es sind aber auch nicht gerade die Lieblingsgegner des ESC aus den letzten Jahren auf die man trifft. Gegen beide Teams tat man sich immer schwer, oft waren es Spiele auf Augenhöhe die knapp oder unglücklich verloren wurden. Nicht vergessen dabei das Aus gegen die Miners in den Preplayoffs der letzten Saison, in der letzten Minute der Verlängerung. Die Sharks mussten dadurch in die Abstiegsrunde, das möchte man nicht nochmal erleben. Zumindest steht mit Korbinian Sertl der ewige „Angstgegner“ der Allgäuer nicht mehr im Tor der Miners, ausgerechnet gegen Kempten schien er immer besonders motiviert, nicht selten war es ein Zweikampf Sertl gegen Sharks. Spielbeginn in der im Umbau befindlichen Flatbuy Arena ist um 20.°°. Mit aktuell vier Punkten Rückstand auf Kempten (18/14) werden die Miners alles daran setzten diesen zu verkürzen und den Kontakt zu Platz 6 zu halten.

Am Sonntag um 17.30 kommt es dann in der Kemptener Dewart Arena zum Blaulichtspiel gegen den EHC Klostersee. Die Grafinger stehen mit einem Punkt weniger (18/17) in Lauerstellung direkt hinter dem ESC. Das direkte Spiel der beiden Gegner vom Wochenende verlor Klostersee am vergangenen Sonntag in Overtime mit 3:2 in Peißenberg. Mit möglichst vielen Punkten aus den beiden Partien könnte man die  Verfolger hinter sich halten, es wird aber auch zwei starke Leistungen dafür brauchen. Dabei mithelfen kann David Mische, der nach seiner Sperre wieder im Team steht. Trotzdem bleibt die Personalsituation angespannt, der aktuelle Kader hat aber auch am vergangenen Freitag gezeigt zu was er trotz der Ausfälle fähig ist.

Zu dem Heimspiel am Sonntag haben alle mit „Blaulicht“, also sämtliche Hilfsorganisationen aus Kempten und Umgebung freien Eintritt. Notwendig hierzu ist eine vorherige Anmeldung per Email an: vorstand@esc-kempten.de 

50 Minuten reichen nicht

50 Minuten reichen nicht

Sharks verlieren beim TEV Miesbach

50 Minuten war es ein ausgeglichenes temporeiches Spiel der beiden Kontrahenten. Aber zehn Minuten im Mitteldrittel sorgten für eine deutliche Entscheidung. Gleich fünf Treffer gelangen den Hausherren in dieser Phase, den Ehrentreffer für die Allgäuer erzielte zwischenzeitlich Florian Stauder im Powerplay.

Miesbach kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und ließ Kempten in den ersten 5 Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Erst nach und nach kämpften sich die Sharks in die Begegnung und gestalteten sie mehr und mehr offen und ausgeglichen. Torchancen dann auf beiden Seiten, aber es dauerte fast bis zur Spielmitte, in Minute 27 war es Miesbachs Routinier Felix Feuerreiter der mit einem Nachschuss zur Führung einnetzte. Der Treffer schien deutlich Wirkung bei den Sharks zu zeigen, fast im Minutentakt klingelte es nun im Gehäuse von Clemens Wiedemann. Zu oft stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht mehr und wenn ein Spieler vom Format eines Matej Pekr völlig frei im Slot steht dann nutzt er diese Gelegenheiten auch eiskalt aus. Nach dem dritten Treffer zog Sven Curmann die Auszeit um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen. Mit dem 3:1 durch Stauder keimte dann tatsächlich auch nochmal Hoffnung auf, aber zwei weitere Treffer der Hausherren innerhalb von 52 Sekunden machten schnell klar wer das Eis an diesem Abend als Sieger verlassen sollte. Den Schlussabschnitt gestaltete Kempten wieder ausgeglichen, Sergei Topol und Martin Hlozek hatten Pech und trafen nur das Torgestänge, das 6:1 Endergebnis täuscht ein wenig über das gesamte Spiel hinweg, aber Miesbach hatte sich den Sieg auf jeden Fall verdient. 

Statistik:

TEV Miesbach – ESC Kempten 6:1 (0:0,5:1,1:0)

Tore:

1:0 Feuerreiter (Dietrich,Asselin)(27.),

2:0 Haltmair (Ehliz,Pekr)(28.),

3:0 Pekr (März,Sihling)(30.),

3:1 Stauder (Marquardt,Miller)(32.),

4:1 Pekr (Feuerreiter,Asselin)(37.),

5:1 März (Ehliz,Schlickenrieder)(38.),

6:1 Schüpping (Nowak)(49.).

Strafminuten:

TEV Miesbach: 12

ESC Kempten: 2

Beste Spieler:

TEV Miesbach: Laurenz Haltmair

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 432

Sharks werden zum Overtime Spezialis-ten

Sharks werden zum Overtime Spezialis-ten

ESC Kempten schlägt den  EHC Königsbrunn mit 6:5 nach Verlängerung

 

Bereits zum dritten Mal mussten die Allgäuer in den letzten vier Spielen in die Zusatzschicht, und auch dieses Mal gingen sie als Gewinner vom Eis. Es war gleichzeitig auch der vierte Sieg in Folge sowie, Vorbereitung mit eingerechnet, der dritte Erfolg gegen Königsbrunn in dieser Saison. Die Brunnenstädter scheinen den Sharks aktuell zu liegen, gegen den dreimaligen Finalisten und zweimaligen Meister scheint das Team besonders motiviert.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel, jedes Team hatte Phasen mit dem Momentum auf der eigenen Seite und Chancen gab es ausreichend auf beiden Seiten. Florian Stauder sorgte bereits in der zweiten Minute für den perfekten Start, doch die Gäste konnten die frühe Führung egalisieren, ebenso wie das 2:1 durch David Mische. Beide Trainer monierten nach dem Spiel zu viele Fehler im Spielaufbau und zu wenig energischen Zugriff auf den Gegner in der eigenen Zone. Im Mittelabschnitt Königsbrunn dann deutlich stärker und mit zwei Toren auch zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:4 in Führung. Die Sharks wissen jedoch durchaus wie man sich in Spiele zurückkämpft, das haben sie in den letzten Wochen immer wieder bewiesen, so auch an diesem Freitag. Zunächst war es der starke Mauro Seider mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie, kurz darauf Sergei Topol mit einem wunderschönen Solo, die zum 4:4 ausglichen. Einen sehenswerten Faustkampf lieferten sich dann David Mische und Luca Kinzel, die dafür mit einer Spieldauer vom Eis mussten. Frenetisch von den knapp 700  Zuschauern gefeiert wurde Mische, der klar als Punktsieger vom Eis ging und nochmals positive Emotionen für sein Team bei den Fans und der Mannschaft weckte. Unmittelbar vor Drittelende dann der nächste Nackenschlag, die Gäste gingen erneut in Führung. Kempten aber weiter die aktivere Mannschaft auf den Ausgleich drängend. Dauerläufer Filip Kokoska war es dann der mit seiner Hartnäckigkeit die Scheibe hinter dem Gästetor verteidigte und schließlich mit einem Bauerntrick erneut ausglich. Kempten wollte den Sieg mehr und investierte mehr dafür. Und auch wenn Curmann die Formationen fast in jedem Wechsel neu mischen musste so kämpfte und rackerte jeder für sein Team. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Verlängerung, auch die wogte ausgeglichen hin und her mit Chancen für beide Teams. Schließlich waren es wieder die Spezialisten von der Iller, die in der allerletzten Minute den Sieg einheimsten. Florian Stauder versuchte es mit einem Bauerntrick, die Scheibe blieb aber am Schlittschuh des Gästekeepers hängen, Seider reagierte blitzschnell, schob sie ins Tor und sorgte mit seinem zweiten Treffer für ausgelassenen Jubel auf und neben dem Eis.

Sven Curmann war dann auch sehr stolz auf seine Mannschaft: „Vor allem mit den vielen Ausfällen vor dem Spiel und dann auch noch David Mische und Maximilian Schäffler während der Partie. Wir hatten dann nur noch sechs Stürmer zur Verfügung, auch bin ich sehr stolz auf unsere beiden U20 Spieler (Dominik Dörfler und Roman Schwarz), die haben ihre Aufgabe hervorragend erledigt. Einsatz, Kampf und Moral waren hervorragend. Wir sind heute super glücklich und super stolz über die zwei Punkte. Fast dreißig Minuten mit so wenig Spielern gegen eine spielerisch unfassbar starke und vom Trainer Top eingestellte Mannschaft dagegen zu halten ist auch die richtige Antwort auf die Kritik von außen an der Spielweise in den letzten Wochen.“

Wer letztendlich am Sonntag in Miesbach aus dem Krankenlager zurückkehrt bleibt offen, auf jeden Fall wieder dabei sein wird Timo Schirrmacher. Und auch die beiden U20er bekommen wieder ihre Chance sich in der Ersten zu präsentieren.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Königsbrunn 6:5n.V.(2:2,2:3,1:0,1:0)

Tore:

1:0 Stauder (Miller,Schäffler)(2.),

1:1 Rodrigues (Erdt) (7.),

2:1 Mische (Hu,Kokoska)(9.),

2:2 Brückner (Riedl,Erdt)(16.),

2:3 Brückner (Baader,Sternheimer) (24.),

2:4 Rodrigues (Szegedin)(29.),

3:4 Seider (Hu,Topol)(33.),

4:4 Topol (Stauder,Marquardt)(36),

4:5 Trupp (Ellerbrock,Egle)(40.),

5:5 Kokoska (Miller,Limböck)(47.),

6:5 Seider (Stauder,Miller)(65.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6 + 5+Spieldauer Mische

EHC Königsbrunn: 8 + 5+Spieldauer Kinzel

Beste Spieler:

ESC Kempten: Mauro Seider

EHC Königsbrunn: Peter Brückner

Zuschauer: 679

Wochenende der Wahrheit

Wochenende der Wahrheit

Mit Königsbrunn und Miesbach warten zwei Top Gegner auf den ESC Kempten

 

Tabellenplatz zwei und drei. Zweifacher Meister , top Kader, top Saisonstarts. Die zwei  besten Mannschaften, die sich mit ihren Kadern an das Gentleman Agreement von 14 der 16 Bayernliga Teams halten, fordern die Sharks am Wochenende zu einer echten Standortbestimmung. Mit dem aktuellen fünften Platz ist man zur Zeit im Soll und möchte nun gegen die beiden Schwergewichte zeigen was tatsächlich in der Mannschaft steckt. Am Freitagabend um 20.°° gastiert mit dem EHC Königsbrunn eine nur zu gut bekannte Mannschaft in der Kemptener Dewart Arena. Viele enge und intensive Spiele gab es in den letzten Jahren und auch bereits in der Vorbereitung traf man sich gleich zweimal. Beide Spiele gingen an den ESC, aber für Trainer Sven Curmann ist das nicht von Bedeutung. Was in der Vorbereitung war ist Schall und Rauch, die Umstände der Spiele waren andere als jetzt in der Saison. Es darf mit einem heißen Tanz gerechnet werden, Trainer Robert Linke hat die Abgänge im Sommer adäquat ersetzt und verfügt über eine starke Mannschaft, die auch in der Tiefe gut besetzt ist.

Am Sonntag um 18.°° wartet dann der TEV Miesbach auf die Allgäuer. Auch die Oberbayern verfügen über einen ausgeglichen starken Kader, lagen den Kemptenern aber in den letzten Jahren doch oftmals ganz gut. Wie nahe die beiden Teams beieinander sind zeigte das Spiel Miesbach gegen Königsbrunn am vergangenen Wochenende, welches die Brunnenstädter nach einem 4:1 Rückstand doch noch drehten und durch einen Treffer kurz vor Spielende noch mit 5:6 für sich entscheiden konnten.

Curmann plagen aktuell Verletzungssorgen, gleich einige Spieler fehlten unter der Woche beim Training. Pascal Dopatka ist immer noch angeschlagen, ebenso Tobias Russler.

Eine Hiobsbotschaft gibt es von Nikolai Streif, der junge Stürmer verletzte sich am letzten Wochenende beim Einsatz für den Kooperationspartner Sonthofen an der Hand und muss sich einer Operation unterziehen, die ihn für längere Zeit außer Gefecht setzt. Dazu ist Martin Hlozek  nach der Spieldauerstrafe vom Sonntag im Spiel gegen Königsbrunn gesperrt. Geplant ist daher für die Spiele am Wochenende der Einsatz der beiden U 20 Spieler Roman Schwarz und Dominik Dörfler.

Sharks gelingt 5 Punkte Wochenende

Sharks gelingt 5 Punkte Wochenende

ESC Kempten schlägt den  ESC Geretsried mit 5:3

 

Nach den beiden Krimis zuletzt mit Siegen in der Verlängerung in Waldkraiburg und Landsberg war die Marschrichtung für die Truppe von Sven Curmann klar, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen, die eigenen Stärken ausspielen und drei Punkte holen.

Die Punkte bleiben nach den 60 Minuten in Kempten, auch wenn es kein spielerisches Highlight war. Viel wichtiger dürfte aber die Erkenntnis sein, dass die Sharks auch solch einen Arbeitssieg einfahren können, dass sie über 60 Minuten kämpfen, auch wieder einen Rückstand aufholen und in einen Sieg drehen können. Der Siegeswille war, zumindest in den beiden letzten Dritteln klar erkennbar.

Trotz des wichtigen Sieges war der Kemptener Coach nicht richtig zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. Vor allem die Fehler und das Verhalten vor den Gegentoren kritisierte er in der abschließenden Pressekonferenz.

Das Anfangsdrittel verlief wie schon am Freitag gar nicht nach Plan, Geretsried ging durch einen Doppelpack von Ondrej Horvath mit 0:2 in Führung. Doch der Bayernliga Top Torschütze Kevin Hu egalisierte diese mit je einem Treffer kurz vor und unmittelbar nach der Drittelpause.

Ab jetzt war es eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Es war ein intensives und hart umkämpftes Spiel. Die erneute Gästeführung durch den starken Dominik Soukup egalisierte Maximilian Schäffler recht schnell wieder. So musste der Schlussabschnitt die Entscheidung bringen. Max Miller von der blauen Linie legte für die Allgäuer vor, Geretsried drängte auf den Ausgleich. Martin Hlozek musste nach einem überharten Einsteigen hinter dem gegnerischen Tor mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen, und die River Rats hatten 5 Minuten die Chance auf den Ausgleich. Doch das Unterzahlspiel der Sharks funktionierte sehr gut, aufopferungsvoll wurde gekämpft. Ebenso wie in der letzten Minute gegen sechs Angreifer. David Mische war es dann der eine Sekunde vor Spielende zur endgültigen Entscheidung ins leere Tor traf. Der Sieg bringt die Kemptener aktuell auf den fünften Tabellenplatz, am nächsten Wochenende warten dann mit dem zweiten Königsbrunn und dem dritten Miesbach zwei dicke Brocken auf die Illerstädter.

Statistik:

ESC Kempten – ESC Geretsried 5:3(1:2,2:1,2:0)

Tore:

0:1 Horvath (Reiter)(2.),

0:2 Horvath (15.),

1:2 Hu (Kokoska,Kulhanek)(19.),

2:2 Hu (Mische,Kokoska)(21.),

2:3 Soukup (25.),

3:3 Schäffler (Nerb M.,Stauder)(28.),

4:3 Miller (Marquardt,Stauder)(47.),

5:3 Mische (Kulhanek,Nerb J.)(60).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12 + 5+Spieldauer Hlozek

ESC Geretsried: 10

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

ESC Geretsried: Dominik Soukup

Zuschauer: 568