Wo sind die Bären?

Wo sind die Bären?

Sharks veranstalten zum Derby gegen Buchloe einen Teddybeartoss

wie bereits in den Jahren zuvor sammelt der ESC Kempten wieder alle Sorten von Plüschtieren, die im Anschluss für einen guten Zweck gespendet werden. Das aus Nordamerika stammende Prozedere ist einfach. Alle Zuschauer bringen von daheim alles an Stofftieren mit was zu entbehren ist. Beim ersten Treffer für die Sharks werden alle auf das Eis geworfen und im Anschluss vom Nachwuchs des ESC eingesammelt und an eine Hilfsorganisation übergeben, welche dann die Verteilung an Bedürftige übernimmt. Wer dem Stofftieralter entwachsen ist, kann gegen eine Spende auch gerne vor dem Spiel im Eisstadion noch das ein oder andere Tier erwerben.

Aus sportlicher Sicht dürfte ist eine spannende Partie zu erwarten. Die Pirates haben sich über den Sommer massiv verstärkt. Mit Dieter Orendorz, Alexander Thiel und Joey Lewis hat man gleich drei Spieler vom ESVK aus der DEL2 verpflichtet. Dazu mit Adriano Carciola noch einen ex Profi, der zuletzt in Lindau in der Oberliga aktiv war. Das ganze zu einer Einheit formen soll Waldemar Dietrich, der Aufstiegstrainer, der die Memminger Indians einst in die Oberliga führte. Und auch die gestandenen Leistungsträger der letzten Jahre sind weiterhin im Kader. Die Verantwortlichen in Buchloe wollen in dieser Saison nicht bis zum Ende um den Klassenerhalt zittern müssen. Aktuell steht Tabellenplatz 8 zu Buche, nach erst 5 Spielen ist das aber noch wenig aussagekräftig. Spielbeginn in der Kemptener Dewart Arena ist am Freitag Abend um 20.°°.

Ein Wiedersehen wird es dann am Sonntag um 17.15 in Waldkraiburg geben. Laut Icehockeypage haben die Löwen den ehemalig Shark Jakub Revaj verpflichtet. Waldkraiburg steht mit einem Punkt weniger (9/8) zwei Plätze hinter Kempten. Zwei Spiele also gegen direkte Konkurrenten um die Playoffplätze. Auch so früh in der Saison schon absolut wichtig, zeigen sie doch auch ein großes Stück weit in welche Richtung es in dieser Saison gehen kann. Nach dem Sieg gegen Pfaffenhofen hatte Sven Curmann im Laufe der Woche genug Gelegenheit die zwei verkorksten Schlussdrittel in Ulm und Dingolfing mit der Mannschaft aufzuarbeiten, so dass ein entsprechend motivierter Einsatz zu erwarten ist.

Curmann trotz Sieg nicht voll zufrieden

Curmann trotz Sieg nicht voll zufrieden

ESC Kempten gewinnt mit 8:3 gegen den EC Pfaffenhofen

 

Auch wenn es letztendlich auf der Anzeigetafel ein deutliches Ergebnis war, sah der Kemptener Trainer auch Probleme bei seiner Mannschaft. Das Team ist nach den letzten beiden Niederlagen deutlich verunsichert, teilweise zu ängstlich und gibt zu viele Chancen auf Konter her. Lange war es ein enges Spiel, den Unterschied machte vor allem die Abschlussqualität aus. Während die Gäste ihre zahlreichen Chancen kaum nutzen konnten und auch immer wieder am gewohnt starken Jakob Nerb scheiterten machte Kempten es deutlich besser . Gleich fünf verschiedene Torschützen trafen für die Allgäuer. Kevin Hu, Filip Kokoska und Sergei Topol dabei auch doppelt. Arbeiten will Curmann bis zum nächsten Wochenende vor allem am Defensivverhalten und dem Selbstbewusstsein seiner Jungs. „Es gibt irgendwo eine Blockade, und die müssen wir finden und werden sie lösen.“ Am kommenden Wochenende warten mit Buchloe und Waldkraiburg zwei starke Gegner auf die Sharks, da ist es wichtig selbstbewusst aufzutreten und das eigene Spiel durchzuziehen. Ein wichtiger erster  Schritt war dieses mal das Schlussdrittel, welches mit 3:0 klar an die Kemptener ging.

Statistik:

ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 8:3(1:0,4:3,3:0)

Tore:

1:0 Mische (Limböck,Steiner)(5.),

1:1 Tlacil (22.),

2:1 Kokoska (Hu,Seider)(23.),

3:1 Hu (Marquardt,Kokoska)(27.),

3:2 Seidel (Neubauer)(29.)

4:2 Marquardt (Dopatka,Topol)(37.),

4:3 Eckl (34.),

5:3 Topol (Dopatka,Hlozek)(40.),

6:3 Kokoska (Dopatka,Hu)(45.),

7:3 Hu (Dopatka,Miller)(47.),

8:3 Topol (Miller,Seider)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 16 + 10 Dopatka

EC Pfaffenhofen: 16

Zuschauer: 736

Verschenkte Punkte

Verschenkte Punkte

Sharks verspielen drei Tore Führung im Schlussabschnitt und verlieren in Dingolfing mit 4:5

So langsam wird Pascal Dopatka, der Neuzugang der Kemptener unheimlich, auch in der vierten Begegnung der Saison erzielt er den ersten Treffer für sein Team.

Trotz Schwierigkeiten bei der Anreise, der Bus steckte im Stau fest und das Spiel begann eine halbe Stunde später, war Kempten von Beginn an hellwach. Nut gut zwei Minuten dauerte es bis zur Führung für die Allgäuer. Kempten stand in der Defensive sehr gut, überstand gleich zwei Unterzahlspiele und schlug dann mit Sergei Topol eiskalt zu, der Routinier drückte die Scheibe zum 0:2 ins leere Tor. Etwas unglücklich dann der Anschluss der Dingolfinger, die Scheibe sprang dem Angreifer glücklich auf den Schläger und es stand nur noch 1:2. Trotzdem war es für ein Auswärtsspiel ein sehr gutes Drittel der Sharks, wenige Fehler, ein gutes und schnelles Umschaltspiel und top Chancen wurden herausgespielt. Auch im zweiten Abschnitt ein konzentrierter und souveräner Auftritt der Sharks, einziges Manko war die ein oder andere Strafzeit zuviel. Aber die Special Teams machten ihre Sache sehr gut. Zunächst traf Kevin Hu mit einem schönen Solo in Unterzahl kurz nach Drittelbeginn, Dann konnte Kevin Marquardt in der ersten Kemptener Überzahl mit einem Distanzschuss das 1:4 erzielen. Mit einem Doppelschlag nach der Pause waren die Hausherren urplötzlich wieder zurück im Spiel.

Die Isar Rats erhöhten jetzt den Druck und glichen kurz darauf auch aus. Die Sharks in dieser Phase defensiv lange nicht mehr so stabil wie in den ersten beiden Dritteln. Zu allem Übel dann auch noch die erstmalige Führung der Hausherren nur wenige Sekunden. Wie bereits vor einer Woche in Ulm brachen im letzten Drittel plötzlich alle Dämme bei den Allgäuern. Vier Gegentreffer in knapp sechs Minuten stellten die Partie völlig auf den Kopf. Kempten verliert den Schlussabschnitt sang und klanglos mit 4:0 und muss nach zwei guten Dritteln ohne Punkte nach Hause fahren.

Statistik:

EV Dingolfing – ESC Kempten 5:4 (1:2,0:2,4:0)

Tore:

0:1 Dopatka (Marquardt,Topol)(3.),

0:2 Topol (Kokoska)(9.),

1:2 Schander (Walinski)(15.),

1:3 Hu (Seider,Miller)(22.),

1:4 Marquardt (Stauder,Topol)(37.),

2:4 Huber (Zucker,Luscombe)(43.),

3:4 Zucker (Zeilbeck,Franz)(46.),

4:4 Zucker (Luscombe,Huber)(48.),

5:4 Walinski (Schwarz,Schinko)(49.),

Strafminuten:

EV Dingolfing: 10

ESC Kempten: 16

Beste Spieler:

EV Dingolfing: David Zucker

ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer: 435

Sharks wollen zurück in die Spur

Sharks wollen zurück in die Spur

Dingolfing und Pfaffenhofen heißen die Gegner am Wochenende

Es gab viel aufzuarbeiten für Sven Curmann und seine Jungs nach der 6:1 Schlappe in Ulm am vergangenen Sonntag. Missfallen hatte dem Coach vor allem dass man sich mit wachsendem Rückstand immer mehr aufgegeben hat und kein Aufbäumen zu erkennen war. Am Freitag um 20.°° kann sein Team beim EV Dingolfing beweisen dass es auch anders kann. Dingolfing wurde von vielen vor der Saison aufgrund der hochkarätigen Zugänge als einer der Top 6 Kandidaten gehandelt, spielte eine solide Vorbereitung, verpatzte mit zwei Niederlagen aber auch den Saisonstart. Erst am letzten Sonntag gelang der Mannschaft von Dustin Whitecotton der erste Erfolg gegen den TEV Miesbach. Genau zum richtigen Zeitpunkt also vor dem Duell gegen die Sharks.

Sonntagsgegner Pfaffenhofen musste sogar drei Niederlagen hinnehmen und hat bis jetzt 0 Punkte auf der Habenseite. Entsprechend motiviert werden die Oberbayern also um 17.30 in der Dewart Arena auflaufen. Rückenwind gibt ihnen dabei sicher der Sieg in Kempten aus der letztjährigen Abstiegsrunde.

Partnerschaft mit langjährigen Ausrüster Warrior Hockey Deutschland verlängert

Partnerschaft mit langjährigen Ausrüster Warrior Hockey Deutschland verlängert

HAND IN HAND MIT WARRIOR

Wir freuen uns sehr, die Erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Regionalem Partner Warrior Hockey fortzuführen. Die Partnerschaft steht auf Vertrauen, Qualität und echte Nähe zur Region. Gemeinsam blicken wir auf einen starke Vergangenheit zurück – und freuen uns auf die kommenden Jahre, in dem wir unsere Partnerschaft weiter ausbauen werden.
Andreas Kleinheinz, Sales Manager Warrior Sports sagte zu der Verlängerung: „Wir sind sehr glücklich über diese Verlängerung und die Möglichkeit, mit unserem regionalen Partner, Killa Hockey, den ESC Kempten auch in Zukunft bestmöglich auszustatten und in allen Belangen rund um das Thema Eishockey zu unterstützen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.
Gemeinsam werden wir die Eishockeytradition in Kempten in eine erfolgreiche Zukunft führen.
Im Schlussdrittel eingebrochen

Im Schlussdrittel eingebrochen

ESC Kempten verliert 6:1 in Ulm

 

Dritte Partie in der Bayernliga, und zum dritten Mal war es Neuzugang Pascal Dopatka der die 1:0 Führung für die Sharks erzielte. Kempten startete gut in das Derby vor stattlicher Kulisse. Lohn war die frühe Führung nach knapp vier Minuten. Diese gab aber eher den Hausherren den nötigen Push, Ulm kam immer besser ins Spiel und hatte viele gefährliche Aktionen und Torschüsse. Die Sharks mussten sich auf ihre Defensive verlassen und auf ihren Keeper Jakob Nerb, der im ersten Abschnitt nicht zu überwinden war. Auch im zweiten Abschnitt die Gastgeber sehr giftig und mit aggressivem Forecheck. Kempten schaffte es nur selten sein schnelles Spiel aufzuziehen und Ulm im Schach zu halten. Dazu kamen auch wieder einige Strafzeiten und so fing man sich in eigener Unterzahl dann auch den verdienten Ulmer Ausgleich ein. Zum Ende des Mittelabschnitts selber in Überzahl erspielte man sich auch hochkarätige Chancen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Im Schlussdrittel brachen dann alle Dämme, nichts lief mehr zusammen und man musste gleich fünf Ulmer Treffer kassieren. Scheibenverluste, Fehlpässe, Gegentreffer in eigener Überzahl, eines kam zum anderen und bescherte den Devils den letztendlich auch klar verdienten Sieg.

Nach den beiden Siegen gegen Schongau und Burgau waren die Devils ein Gegner auf Augenhöhe und ließen die Sharks nicht zur Entfaltung kommen. Ein früher Schuss vor den Bug der Kemptener, der zeigt das gegen jeden Gegner eine Top Leistung über sechzig Minuten abgerufen werden muss wenn man eine erfolgreiche Saison spielen will.

Statistik:

VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 6:1 (0:1,1:0,5:0)

Tore:

0:1 Dopatka (Kokoska)(4.),

1:1 Bernad (Podesva,Slavicek)(25.),

2:1 Podesva (Synek)(45.),

3:1 Rudkovski (48.),

4:1 Danzer (50.),

5:1 Podesva (Bernad,Slavicek)(53.),

6:1 Bernad (56.).

Strafminuten:

VfE Ulm/Neu-Ulm: 10

ESC Kempten: 12

Zuschauer: 924