Landsberg feiert zum Spiel gegen die Sharks ein rundes Jubiläum
Landsberg gegen Kempten, Lechstadt gegen Illerstadt, so lautet die Partie am Freitagabend um 20.°° im Hungerbachdom in Landsberg. Die beiden Städte verbindet viel wenn es ums Eishockey geht. Beide haben eine ähnlich lange Vergangenheit, beide haben zu ihrer besten Zeit in der zweiten Liga gespielt, beide mussten aber auch Rückschläge und Vereinsneugründungen überstehen. Aber das Interesse am schnellsten Mannschaftssport der Welt ist auf beiden Seiten ungebrochen groß, mit sehr gutem Zuschauerzuspruch gehören sie zu den 5 Besten der Bayernliga. Und zu guter Letzt sind da noch Namen wie Sven Curmann, Florian Stauder, Maxi Herrmann, Lars Grözinger oder Linus Voit, um nur einige zu nennen. Alle liefen in ihrer Karriere schon für beide Vereine auf und stehen sich am Freitag erneut gegenüber.
70 Jahre Eishockey in Landsberg, so lautet das Motto zum Spiel. Die Riverkings haben ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Schon zur Wochenmitte waren weit über 1000 Tickets im Vorverkauf vergriffen, man erhofft sich deutlich über 2000 Gäste, die dem Jubiläumsspiel einen würdigen Rahmen geben sollen. Traditionsgemäß wird sich auch aus Kempten eine große Anhängerschaft auf den Weg an den Lech machen, so dass mit einer tollen Stimmung zu rechnen ist.
Am Sonntag um 17.30 erwartet man dann den ESC Geretsried in der heimischen Dewart Arena. Die River Rats sind immer ein unangenehmer Gegner gewesen, sie kommen vor allem über Kampf und Einsatz. Über den Sommer hat man sich gezielt verstärkt, Toptransfer dabei sicher Korbinian Sertl, der nach vielen Jahren im Peißenberger Tor den Verein gewechselt hat. Nicht selten waren die Spiele gegen die Miners ein Privatduell von Sertl gegen Kempten. Trotzdem ist man an der Isar nicht mit dem Saisonstart zufrieden. Aus bis jetzt sechs Spielen konnte man erst fünf Punkte holen und wird dementsprechend motiviert in Kempten auftreten.
Pascal Dopatka war diese Woche wieder im Training, bis zum Freitagsspiel wird sich entscheiden ob er wieder im Team steht. Für die Sharks geht es darum weiter an ihrem eigenen Spiel festzuhalten, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und möglichst viele Punkte zu sammeln.