Treffen der Topscorer

Treffen der Topscorer

Die Viertelfinalserie zwischen den Sharks und den Isar Rats verspricht ein Offensivspektakel

Gleich fünf Spieler der beiden Playoff Konkurrenten stehen unter den besten elf Scorern der Bayernliga Vorrunde. Kevin Hu auf Platz 1 mit 74 Punkten (41 Tore / 33 Assists) und Filip Kokoska  auf Platz 5 (69P / 19T / 50A) auf Kemptener Seite. Bei Dingolfing ist es die Top Reihe Blake Luscombe (72P / 27T / 45A) auf Platz 3, David Zucker (65P / 19T / 46A) auf Platz 7 und Mitch Walinski (57P / 33T / 24A) als Elfter der Rangliste.

Gemeinsam haben die fünf Ausnahmespieler unglaubliche 337 Punkte, aufgeteilt in 139 Tore und 198 Vorlagen, in den dreißig Spielen der Vorrunde eingefahren. Zahlen die für ein absolutes Offensivfeuerwerk in den Viertelfinalspielen sprechen. Aber wie der Kapitän der Sharks Mauro Seider im wöchentlichen Videoblog der Kemptener, Inside Sharks, verriet kann man dies pauschal so nicht vorhersagen. Die Playoffs Serien sind etwas ganz anderes als die Spiele der Vorrunde. Es wird anders taktiert, Schwerpunkte werden von den Trainern anders gesetzt. Und es wird von Spiel zu Spiel auch auf die Taktik des Gegners sowie den Verlauf des letzten Spieles reagiert. Wichtig ist es am Freitagabend um 20.°° positiv in die Serie zu starten, natürlich mit einem Sieg vor den Fans in der heimischen Dewart Arena.

Doch es wäre falsch beide Teams unterm Strich nur auf ihre besten Scorer zu reduzieren. Zu einer erfolgreichen Serie gehört soviel mehr. Tiefe im Kader, starke Goalies, stabile Defensive und gut funktionierende Special Teams. Und vor allem ein Teamgeist, der hilft Spiele auf die eigene Seite zu ziehen, auch mal zu drehen und zu gewinnen. In engen Serien sind es meisten Kleinigkeiten die entscheiden. Und hier arbeitet Trainer Sven Curmann akribisch mit seinem Team daran es perfekt auf die Niederbayern einzustellen. In der Vorrunde an der Isar gab es für Kempten eine vermeidbare 5:4 Niederlage, innerhalb von sechs Minuten verspielte man im Schlussabschnitt eine 4:1 Führung und kassierte vier Gegentreffer. Doch seit diesem Tag ist viel Wasser die Iller hinunter geflossen und die Mannschaft ist, auch mental, viel stabiler geworden. Auch im Rückspiel zeigten die Rats ihre Moral und kamen nach einer 4.1 Führung der Sharks immer wieder zurück. 6:4 gewannen die Allgäuer letztendlich, so dass es 1:1 nach Spielen in der Vorrunde steht.

Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf spannende und intensive Spiele freuen wenn es nun in maximal sieben Spielen um den Einzug ins Halbfinale geht. Eine Vorhersage ist mehr als schwierig, zu ausgeglichen waren die Leistungen der beiden Teams bisher.

ESC 1B ohne Punkte in Türkheim

ESC 1B ohne Punkte in Türkheim

Starkes Mitteldrittel reicht nicht

 

Der Tabellenführer zeigte gleich nach 21 Sekunden, dass er bereit ist und stellte auf 1:0. In der Folge sahen die 104 Zuschauer eher den Gastgeber am Drücker. Nach 20 Minuten stand es 3:0.

Die Pausenansprache von Trainer Peter Henninger zeigte Wirkung. In einem starken Mitteldrittel gelang der Anschlusstreffer. Mit einer eleganten Einzelleistung war Alexander Brugger erfolgreich.

Im Schlussabschnitt, vor allem gegen Ende hin,  wurde es ruppiger, geprägt von Strafzeiten. Zwei weitere Treffer von Türkheim sorgten für den Endstand mit 5:1.

Kempten bleibt weiter auf Platz 8 der Tabelle mit 16 Punkten. Platz 7 wäre mit zwei Siegen noch drin.

 

Die letzten Spiele der Saison:

Samstag, 07.02.2026, 17:00 Uhr, in Kempten gegen Woodstocks Augsburg (3. /37 P.)

Freitag, 20.02.2026, 20:00 Uhr, in Kempten gegen EHC Königsbrunn 1B (5. /29 P.)

Statistik:

ESV Türkheim : ESC Kempten 1B

5:1 (3:0,0:1,2:0)

Tore:

1:0 Döring F. (1.)

2:0 Bottner (17.)

3:0 Döring M. (20.)

3:1 Brugger (22.)

4:1 Döring M. (45.)

5:1 Sams (56.)

Strafminuten:

Kempten: 14

Türkheim: 14

Zuschauer: 104

Bericht: Florian Gaukel

LITTLE SHARKS U9 – U11 – U13 – 15

LITTLE SHARKS U9 – U11 – U13 – 15

U9 des ESC Kempten gewinnt Turnier in Landsberg

 

Am Samstag ging es für die Kleinsten des ESC Kempten zum Turnier nach Landsberg, um gegen Landsberg, Senden und Königsbrunn zu spielen.

 

Und es lief hervorragend für die U9. Alle vier Sturmreihen spielten homogen und zeigten viele schöne Spielzüge, die den Gegnern kaum Raum ließen. Zudem waren die Kemptener in allen Spielen lauffreudig und topkonzentriert.

 

Den Erfolg verstärkte der kaum geprüfte, aber trotzdem wieder starke Goalie Matteo Göger, so dass jedes Spiel des Turnieres gewonnen werden konnte.

 

Trainer Flo Eberle war sichtlich stolz auf „seine“ U9 und den verdienten erster Platz.

Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

U11

Bad Wörishofener Wölfe ging im Kemptener Haifischbecken die Puste aus

Vor heimischen Publikum legte die U11 des ESC Kempten richtig los. Das Passspiel im ersten Drittel war eine Augenweide. Die Kemptener ließen sich kaum stören und falls doch ein kleiner Wolf den Puck erhaschte, scheiterte er meist am Goalie der kleinen Haie. Mit einem guten Polster ging es in das zweite Drittel.

Jetzt zeigten die Wölfe ihre Zähne, sie störten das Passspiel der Kemptener gewaltig. Aber auch die Haie zeigten ihre Zähne und hielten fest dagegen. Und so ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause.

Im letzten Drittel kamen die kleinen Haie frisch gestärkt aus der Kabine. Angefeuert von den heimischen Fans wollten sie unbedingt den Sieg für ihren Trainer Flo Hiltner holen, der in der Vorwoche Geburtstag hatte.

Die kleinen Wölfe kämpften bis zum Schluss, scheiterten aber spätestens an den überragenden Goalies, die wie ein Fels im Kemptener Tor standen.

So ging der Sieg verdient an die kleinen Haie. Am 14.2.2026 heißt der Gegner Landsberg. Es wird das letzte Heimspiel der kleinen Haie sein.

Darum der Appell: kommt vorbei, seit dabei! Der Nachwuchs des ESC Kempten hat es mehr als verdient.

Mareike Steck (mst)

Doppelsieg der U13 des ESC Kempten

Am Samstag reisten die Junghaie nach Neu Ulm, um dort erneut auf die Devils des VFE Ulm/Neu Ulm zu treffen.

Auch wenn das Spiel sehr zaghaft von Kempten angepasst wurde, hatten die Devils kaum Chancen gefährlich zu werden. Zu stark waren die Kemptener Goalies, die den Ulmern jegliche Möglichkeiten nahmen. So endete das 1. Drittel 0:3, das 2. Drittel 1:3 und das Endergebnis mit einem 3:10.

Einen Tag später reisten die Kemptener Haie zu den Flößern nach Lechbruck. Waren sie müde oder lag ihnen das Spiel vom Vortag in den Knochen? Diese Frage stellten sich die mitgereisten Fans in den ersten Spielminuten.

Zu zögerlich und eher defensiv gingen die Junghaie aufs Eis. So konnten die Flößer nach 10. Minuten Spielzeit gleich zwei Treffer für sich verbuchen. Von da an erwachten die Sharks und übernahmen das Spiel. 2,5 Minuten brauchte es, um das Spiel bis zur ersten Drittelpause auf ein 2:3 zu drehen.

Nach der Pause übernahmen die Junghaie das Eis dann komplett und ließen den Flößern keine Gelegenheit mehr Richtung Tor zu kommen. Am Ende des Spiels ging der ESC Kempten mit einem erneuten Sieg von 2:10 nach Hause und platziert sich durch die 6 Punkte auf Rang 2 in der Tabelle.

Weiter geht es am kommenden Samstag. Dann empfängt der ESC Kempten die Wölfe aus Bad Wörishofen im heimischen Stadion.

Ivonne Borst (ib)

U15 des ESC Kempten Sharks unterliegt beim Heimspiel 4:8 gegen EHC Bad Aibling

Kempten startete zwar engagiert, wirkte jedoch in vielen Situationen unstrukturiert und fahrig. Die Gäste nutzten diese Unsicherheit konsequent aus und erzielten gleich vier Treffer im Auftaktdrittel und legten somit den Grundstein für den späteren Erfolg.

Nach der Pause fanden die Junghaie zu mehr Ordnung, gewannen Zweikämpfe und kamen besser ins Spiel. Die Bemühungen wurden mit zwei Toren belohnt – doch auch die Nachwuchstalente aus Bad Aibling blieben gefährlich und antworteten ebenfalls mit zwei Treffern.

Auch im Schlussabschnitt erzielte Kempten erneut zwei Tore. Bad Aibling hielt jedoch dagegen und traf ebenfalls zweimal. Trotz einer klaren Leistungssteigerung der Sharks war der Rückstand aus dem ersten Drittel nicht mehr aufzuholen und der EHC Bad Aibling sicherte sich mit diesem 4:8-Auswärtssieg verdient die Punkte.

Am kommenden Sonntag fahren die Junghaie zum EV Lindau Islanders.

Gabi Gäbl (gg)

U9 des ESC Kempten erkämpft sich dritten Platz im Turnier

U9 des ESC Kempten erkämpft sich dritten Platz im Turnier

Am Wochenende begrüßten die kleinsten Haie des ESC Kempten die River Kings aus Landsberg, die Pinguine aus Königsbrunn sowie die Crocodiles aus Senden.

Im ersten Spiel brauchten die Little Shark, um auf „Betriebstemperatur“ zu kommen und so ging das Spiel gegen die River Kings aus Landsberg nur knapp verloren.

Gegen die Pinguine aus Königsbrunn, Gegner im zweiten Spiel, liefen nicht nur die Pucks, sondern auch die kleinen Haie deutlich besser Richtung gegnerisches Tor. In der letzten Minute des Spiels konnten die Pinguine jedoch ausgleichen und die Mannschaften trennten sich mit einem Unentschieden.

Im letzten und dritten Spiel gegen die Crocodiles aus Senden zeigte der Nachwuchs, was in ihm steckt. Unter lautstarker Unterstützung des Publikums gelangen tolle Pässe und Spielzüge und der Torhunger der Sharks war kaum zu stillen, so dass die Partie deutlich gewonnen werden konnte.

Ein verdienter dritter Platz für den Nachwuchs des ESC Kempten, auf dem Trainer Florian Eberle zu Recht stolz sein kann.

Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

ESC 1B ohne Punkte in Türkheim

ESC 1B unterliegt in Memmingen

HC Maustadt in starker Form

 

Die Gastgeber hatten in letzter Zeit einen Lauf und über zehn Siege in Folge hingelegt. Die 1B des ESC Kempten wollte dem ein Ende setzen. Allerdings konnte gegen starke Hausherren wenig ausgerichtet. Gleich nach Beginn und bis Drittelende waren die Maustädter erfolgreich. Nach vier Treffern stand es 4:0. Kempten gelang zwar ein ausgeglichenes Mitteldrittel (0:0), der Schlussabschnitt war jedoch wieder im Zeichen der Memminger. Von Sigriz gelang noch der Ehrentreffer. Am Ende stand ein klares 6:1 auf der Anzeigetafel.

Kempten bleibt auf Platz 8 der Tabelle (16 Punkte). Platz 7 ist in Reichweite, für Platz 6 muss ab jetzt jedes Spiel gepunktet werden.

 

Die nächsten Spiele:

Sonntag, 01.02.2026, 16:30 Uhr, in Türkheim (1./42 P.)

Samstag, 07.02.2026, 17:00 Uhr, in Kempten gegen Woodstocks Augsburg (3. /37 P.)

Statistik:

HC Maustadt : ESC Kempten 1B

6:1 (4:0,0:0,2:1)

Tore:

1:0 Stempfel (4.)

2:0 Aschenbrenner A. (11.)

3:0 Aschenbrenner K. (17.)

4:0 Aschenbrenner A. (18.)

5:0 Stempfel (41.)

5:1 von Sigriz (48., Ziegler, Hubbauer)

6:1 Härtl (59.)

Strafminuten:

Kempten: 4

Memmingen: 10

Zuschauer: 25

 

Bericht: Florian Gaukel

LITTLE SHARKS U13 – U11 – U15

LITTLE SHARKS U13 – U11 – U15

U13 des ESC Kempten dominiert Spiel gegen den VFE Ulm/Neu Ulm

Am Samstag empfing die U13 des ESC Kempten die Devils aus Ulm/Neu Ulm. Die Kemptener galten als klarer Favorit in dieser Begegnung. Auch wenn die Junghaie zu Beginn des Spiel ihre souveräne Stärke nicht abrufen konnten, hatten die Devils kaum Chancen, gefährlich für das Tor der Kemptener zu werden.

Den ersten Treffer erzielte der ESC bereits in der vierten Spielminute. Den Siegesjubel nutzten die Devils, um direkt den Ausgleichstreffer zu erzielen. Bis zur ersten Drittelpause konnten die Kemptener noch drei weitere Treffer verbuchen und gingen bei einem 4:1 Stand in die erste Pause.

Ab dem zweiten Drittel war die spielerische Überlegenheit der Junghaie sichtbar. Trotzdem die Sharks noch immer nicht zu ihrer gewohnten Leistung zurückfanden, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. So endete das zweite Drittel 8:3.

Im letzten Drittel überrannten die Junghaie die Devil förmlich. Der VFE Ulm/Neu Ulm bekam kaum Möglichkeiten, den Puck aus dem eigenen Drittel herauszuspielen. Die Kemptener nutzten ihre Überlegenheit für weitere vier Treffer. Am Ende stand es 12:3 für den Kemptener Nachwuchs.

Damit steht die U13 des ESC Kempten weiterhin auf dem 3. Platz der Tabelle.

Am kommenden Samstag geht es zum Nachholspiel nach Ulm und damit erneut gegen die Devils.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Niki Hiltner

U15 des ESC Kempten beendet Negativserie mit klarem Auswärtssieg in Sonthofen

Mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung hat die U15 des ESC Kempten am vergangenen Samstag ihre jüngste Niederlagenserie beendet und im Derby gegen den ERC Sonthofen einen souveränen 5:13‑Auswärtssieg eingefahren.

Kempten agierte von Beginn an hochmotiviert, dynamisch und mit sichtbarem Selbstvertrauen. So gelang es den Junghaien, Sonthofen immer wieder unter Druck zu setzen und sich zahlreiche Torchancen zu erarbeiten. Die frühe Führung von 2:6 nach dem ersten Drittel gab zusätzliche Sicherheit und Kempten bestimmte weiterhin das Tempo der Partie.

Im weiteren Spielverlauf wurde das Spiel phasenweise intensiv und körperbetont geführt. Sonthofen versuchte, über robuste Zweikämpfe ins Spiel zu finden, doch die Kemptener ließen sich davon nicht beeindrucken und blieben cool. Die Junghaie spielten konzentriert und engagiert weiter und bauten ihre Führung konsequent aus.

Mit dem klaren 5:13‑Endstand feiert Kempten nicht nur einen verdienten Derbysieg, sondern auch ein wichtiges Erfolgserlebnis nach einer schwierigen Phase. Die Mannschaft zeigte Charakter, Spielfreude und den unbedingten Willen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Am kommenden Samstag empfangen die Kemptner Nachwuchstalente die U15 des EHC Bad Aibling im heimischen Stadion.

Gabi Gäbl (gg)

 

Bild © Gabi Gäbl

U11 des ESC Kempten beißt sich an den Riverkings aus Landsberg fast die Zähne aus

Samstagmorgen um 11 Uhr pfiff der Schiedsrichter das Spiel an. Alle kleinen Sharks waren top motiviert. Sie spielten die Pässe fast wie die Großen und so ging es mit einem Unentschieden in die Pause.

Nach der Umbauphase kämpften die kleinen Sharks weiter um jeden Puck, scheiterten meist aber am starken Landsberger Goalie. Konzentriert am Puck, gelang das Zusammenspiel zwar immer besser. Doch der Einsatz wurde nicht honoriert und so endete auch das zweite Drittel mit einem Unentschieden.

Im letzten Drittel, jetzt auf dem Großfeld, war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die kleinsten Sharks kämpften tapfer bis zum Schluss, doch der Puck wollte einfach nicht in das Landsberger Tor. Der Einsatz und der Kampfgeist aller Spieler sowie die guten Leistungen der beiden Kemptener Goalis wurden dieses Mal nicht belohnt und die kleinen Haie mussten sich am Ende der Partie mit einem Unterschieden zufriedengeben.

Nun geht es am 31.01.2026 im eigenen Stadion gegen Bad Wörishofen.

Spannung bis weit nach dem Spielende

Spannung bis weit nach dem Spielende

ESC Kempten verliert mit 4:2 in Amberg, hält aber Platz drei.

Es war ein blutleerer Auftritt seiner Mannschaft, so beschrieb Sven Curmann das Spiel seiner Sharks beim Tabellenletzten mit wenigen Worten. Wobei es nicht so dramatisch war wie es klingt. An Torchancen und Spielanteilen gemessen war Kempten die bessere Mannschaft. Amberg war dagegen eiskalt, brauchte nur wenige Chancen um vier Tore zu erzielen. Kempten oft zu verzettelt und ungenau, dazu mit Pech im Abschluss. Kein Beinbruch, aber vielleicht zur rechten Zeit vor den Playoffs nochmal ein Warnschuss dass es immer 100% Einsatz braucht.

Positiver Aspekt: Kevin Hu zog mit seinem Treffer und dem Assist am letzten Spieltag in der Scorerwertung der Bayernliga mit 74 Punkten noch mit Tomas Cermak aus Schweinfurt gleich und teilt sich mit ihm Platz eins. Mit 41 erzielten Toren steht er in dieser Wertung sogar mit deutlichem Vorsprung an der Spitze der Liga.

Es war gleichzeitig auch ein Fernduell mit Landsberg, die mit einem klaren 6:0 Sieg in Pfaffenhofen punktemäßig mit Kempten gleichzogen. In diesem Fall entscheidet die Tordifferenz. Mit + 29 liegen nach dem letzten Spieltag auch hier beide Kontrahenten gleichauf. Entscheidungspunkt Nr.3 ist dann der direkte Vergleich. Kempten gewann in Overtime in Landsberg, die Riverkings im Penaltyschießen in Kempten, erneut Gleichstand. Den Ausschlag zugunsten der Allgäuer geben somit die erzielten Tore, hier steht man mit 139 gegenüber 128 vor den Lechstädtern. Nach dreißig Spieltagen eine mehr als hauchdünne Entscheidung.

Und auch die Antwort auf die Frage wer der Gegner im Viertelfinale wird wurde zu einer hochspannenden und dramatischen Angelegenheit. Dingolfing gewann mit 4:2 in Waldkraiburg, was bei einer Niederlage von Klostersee  Platz 5 bedeutet hätte. Grafing lag 22 Sekunden vor Spielende dann auch noch mit zwei Treffern in Schongau zurück und stand quasi schon als Gegner der Sharks fest. Innerhalb von zehn Sekunden glich das Team von Thomas Vogl aber noch aus und erzielte in Overtime dazu den Siegtreffer. Somit endet die Vorrunde mit Kempten als Drittem, Landsberg auf vier, Klostersee auf fünf und Dingolfing als sechstem.

Kempten – Dingolfing und Landsberg – Klostersee, so lauten die bereits feststehenden Serien. Gegen wen die beiden auf Platz Eins und Zwei Königsbrunn und Schweinfurt spielen entscheidet sich in den Preplayoffserien zwischen Miesbach und Ulm sowie Waldkraiburg und Miesbach.

Curmann hat nun zwei Wochen Zeit sich mit den Sharks auf den Gegner vorzubereiten. Die Isar Rats haben in den letzten Wochen sehr stark gespielt und werden ein schwerer Gegner. Doch die Sharks werden topfit und hochmotiviert in die Best of seven Serie starten.

Statistik:

ERSC Amberg – ESC Kempten 4:2 (2:0,1:1,1:1)

Tore:

1:0 Pronath (Krieger,Pressl)(5.),

2:0 Schroepfer (Eckl,Rolsing)(14.),

3:0 Baranovskis (Klughardt,Silbermann)(27.),

3:1 Hu (Kokoska,Miller)(28.),

4:1 Krieger (Pronath,Frank)(49.),

4:2 Kokoska (Miller,Hu)(58.).

Strafminuten:

ERSC Amberg: 10

ESC Kempten: 8

Beste Spieler:

ERSC Amberg: Klughardt

ESC Kempten: Kokoska

Zuschauer: 533

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

ESC Kempten schickt den Tabellenführer ERV Schweinfurt mit 7:1 nach Hause

Letztes Heimspiel der Bayernligavorrunde, Dritter gegen Erster. Es war angerichtet für ein Eishockeyfest am Freitagabend in der Kemptener Dewart Arena. Trainer Sven Curmann hebt ja immer wieder einmal gerne hervor, dass ihm dies die liebsten Spiele sind, sich mit den Besten auf Augenhöhe zu messen ist das Ziel seiner Mannschaft. Das es letztendlich ein Fest nur für die Anhänger des ESC unter den gut 1000 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena wird und mit einem so deutlichen Ausgang, damit hätte vor dem Spiel niemand gerechnet

7:1 gegen den Spitzenreiter im vorletzten Spiel, das ist ein deutliches Ausrufezeichen der Mannschaft auch in Richtung Playoffs. Das Team zeigte von der ersten Minute an eine geschlossene Leistung und den absoluten Willen den noch fehlenden Punkt für die sichere Teilnahme gleich am Freitagabend auf heimischem Eis zu holen. Einmal mehr war es die Paradereihe der Sharks die aus einer kompakten Einheit mit fünf der sieben Treffer noch ein bisserl herausragte. Filip Kokoska und Kevin Hu sorgten für eine frühe 2 Tore Führung, aus der man souverän agierte.Schweinfurt verkürzte zwar mit dem einzigen Treffer des Abends, aber alle weitere Bemühungen der Mighty Dogs fanden spätestens beim erneut überragenden Schlussmann des ESC, Jakob Nerb, ihr Ende. Spätestens mit dem 3:1 durch Kokoska war die Partie dann auch vorentschieden. Im Schlussabschnitt brachten sich die Gäste durch eine Vielzahl von Strafzeiten selbst aus dem Konzept. Kempten nutzte dies konsequent aus und entschied den Schlussabschnitt mit 4:0 für sich. Highlight dabei der letzte Treffer des Abends durch Kevin Hu. Der Stürmer der Sharks glänzt immer wieder durch seinen ansatzlosen Handgelenkschuss. Das er auch anders kann zeigte er mit einem satten Schlagschuss, und auch wenn der Schläger dabei in zwei Teile zu Bruch ging fand die Scheibe den Weg ins Tor.

Der Jubel nach dem Spiel fand kaum ein Ende, gleich mehrere Ehrenrunden mussten die Allgäuer für ihre Fans drehen und durften sich zu Recht feiern lassen. Am Sonntagabend folgt nun der Abschluss in Amberg und nach diesem Spieltag weiß man auch wer der Gegner im Viertelfinale wird. Die Möglichkeiten haben sich inzwischen reduziert, es wird entweder Landsberg, Klostersee, Dingolfing oder der TEV Miesbach werden, Für den Kemptener Trainer ist es egal, er schaut mit seinem Team von Spiel zu Spiel und gemeinsam werden sie jede Herausforderung annehmen.

Statistik:

ESC Kempten – ERV Schweinfurt 7:1 (2:0,1:1,4:0)

Tore:

1:0 Kokoska (Kulhanek,Hu)(4.),

2:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(7.),

2:1 Dana (Alksnis,Diel)(24.),

3:1 Kokoska (Hu,Mische)(37.),

4:1 Dopatka (Seider,Stauder)(49.),

5:1 Schäffler (Topol,Limböck)(54.),

6:1 Kokoska (56.),

7:1 Hu (Kokoska,Hlozek)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 14

ERV Schweinfurt: 16+(10 Alksnis)+(5+Spieldauer Helmle)

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

ERV Schweinfurt: Alexander Asmus

Zuschauer: 1009

Die Sharks im Endspurt

Die Sharks im Endspurt

Die Gegner für den ESC Kempten könnten am Wochenende nicht gegensätzlicher sein

Mit dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten der Eishockey Bayernliga bekommen es die Sharks am Wochenende zu tun. Am Freitagabend um 20.°° gastieren die Mighty Dogs aus Schweinfurt in der Dewart Arena im Allgäu. Über den Sommer wurde am Main ordentlich durchgelüftet und ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, angeführt vom erfahrenen Sergej Wassmiller hinter der Bande. Hochklassige Spieler wurden verpflichtet und das Konzept geht auf. Gemeinsam mit Königsbrunn drückte man der Liga seinen Stempel auf und steht kontinuierlich auf Platz eins oder zwei der Tabelle. Vor den letzten beiden Spieltagen ist klar, Schweinfurt möchte als Erster aus der Vorrunde gehen, um in einem möglichen Finale das Heimrecht zu haben. Im Hinspiel gab es eine 6:3 Niederlage für Kempten, allerdings hatte man damals schon mit vielen Ausfällen zu tun und konnte nur mit 14 Feldspielern antreten. Aktuell sieht es gut aus im Kader der Allgäuer, alle Mann außer den Langzeitverletzten an Bord, die Stimmung ist gut, mit Filip Kokoska und Tomas Kulhanek haben zwei der Leistungsträger ihre Verträge um je zwei Jahre verlängert. Es läuft rund, und mit der bekannten Heimstärke möchte man auf jeden Fall den letzten notwendigen Punkt für die direkte Playoffquali, besser aber noch die drei Punkte für das Heimrecht im Viertelfinale und Platz drei in der Tabelle sichern. Am vergangenen Sonntag haben sich beide Teams zufällig auf der Autobahnraststätte getroffen, Schweinfurt auf dem Weg nach Miesbach und die Sharks unterwegs nach Klostersee. In angeregten Gesprächen untereinander wurden da bereits die Fronten für das Spitzenspiel abgeklärt.

Ganz anders läuft es in dieser Saison beim ERSC Amberg. Die Wild Lions erleben eine Seuchensaison, geprägt von Verletzungen, Krankheit, Trainerwechseln und Spielerabgängen. Inzwischen musste man auch noch die rote Laterne vom Aufsteiger Burgau übernehmen. Schon länger steht fest dass die Wild Lions in die Abstiegsrunde müssen. Der Fokus der Oberpfälzer liegt ganz klar auf dem Klassenerhalt. Die Sharks dürfen Amberg auf keinen Fall unterschätzen, man wird sich von seinen Zuschauern positiv aus der Vorrunde verabschieden wollen und alles daran setzen mit einem Sieg gegen Kempten motiviert in den Abstiegskampf zu gehen. Auch am Sonntagabend um 18.°° braucht es also in Amberg eine voll konzentrierte Leistung um selbst mit einem positiven Ergebnis in Richtung Playoffs zu starten.

Die nächste Verlängerung

Die nächste Verlängerung

Auch Tomas Kulhanek bleibt dem ESC Kempten erhalten

Nach der erfolgreichen Verlängerung des Vertrages von Filip Kokoska vor einer Woche hat man sich nun mit dem nächsten Leistungsträger geeinigt. Auch Kulhanek unterzeichnet bei den Sharks gleich für zwei weitere Jahre. Nach dem er in der vergangenen Spielzeit mit Verletzungen zu kämpfen hatte spielt er in diesem Winter eine überragende Saison.

Aktuell steht der 24 jährige mit 37 Punkten auf Platz 30 der Bayernliga Scorertabelle. Für einen Verteidiger ein überragender Wert, deutlich besser als viele Stürmer der Liga. Er ist gemeinsam mit seinem Landsmann einer der Schlüsselspieler im Team von Sven Curmann. Seit Wochen in bestechender Form ist er einer der besten Verteidiger der Liga, wenn nicht sogar der Beste.

Ervin Masek zur gelungenen Vertragsunterzeichnung: „Ich bin froh, dass wir uns mit Tomas schon so früh in der noch laufenden Saison einigen konnten. Letztes Jahr wurde er noch durch seine Verletzung ausgebremst, aber heuer zeigt er wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er ist einer der fittesten Spieler, überzeugt mich aber vor allem auch durch seinen Einsatz, seinen Kampfgeist und sein sehr faires Zweikampfverhalten. Auch er fühlt sich in Kempten sehr wohl, die Entscheidung mit unserem punktbesten Verteidiger weiter zu arbeiten fiel uns also sehr leicht“.