Beständigkeit bei den Sharks

Beständigkeit bei den Sharks

Sven Curmann bleibt der Cheftrainer beim ESC Kempten

 

Nicht lange haben die Gespräche zwischen den Verantwortlichen beim ESC und dem Trainer gedauert bis sich beide Seiten einig waren, den Vertrag für ein weiteres Jahr zu verlängern. Curmann geht damit bereits in seine vierte Saison an der Iller. Schon lange gab es in Kempten nicht soviel Konstanz bei den sportlich Verantwortlichen. Und mit Ervin Masek und Sven Curmann hat sich in den letzten Jahren ein Team gebildet, welches sehr akribisch und gut zusammenarbeitet. Auch wenn im Viertelfinale der aktuellen Saison das Ausscheiden stand, so war es doch bis dahin eine sehr erfolgreiche Spielzeit mit begeisterndem Eishockey, wie man es in Kempten lange nicht mehr gesehen hat.

Entsprechend positiv äußerten sich auch der zweite Vorstand Marcus Kubena sowie Ervin Masek zu der Vertragsverlängerung.

Marcus Kubena: „Sven ist sportlich wie menschlich ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und des gesamten Vereins. Wir schätzen an ihm besonders seine Offenheit, die Ehrlichkeit und seine akribische Arbeitsweise. Darüber hinaus zeichnet ihn sein ausgeprägter Sinn für den gesamten Verein aus. Er denkt nicht nur an seine eigene Rolle sondern immer auch im Sinne des großen Ganzen. Diese Haltung macht ihn zu einem echten Vorbild auf und neben dem Eis.

Mit seiner Erfahrung, seinem Engagement und seiner Professionalität hat er maßgeblich zur positiven Entwicklung unseres Vereins beigetragen. Umso mehr freut es uns, den gemeinsamen Weg fortsetzen und weiterhin auf seine Qualitäten bauen zu können.

Wir sind überzeugt, dass der gemeinsam eingeschlagene Weg erfolgreich weitergeführt wird und sich unsere positive Entwicklung konsequent fortsetzt.“

Ervin Masek: „Die Zusammenarbeit mit Sven ist von großem Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. Er leistet fachlich hervorragende Arbeit und hat unsere Mannschaft sportlich wie auch charakterlich weiterentwickelt. Dabei steht die Kontinuität an der Bande sehr im Vordergrund.

Auch wenn die Enttäuschung nach dem frühen Ausscheiden in den Playoffs bei uns allen sehr groß ist, finden wir nach wie vor die Motivation gemeinsam unseren Weg weiter zu gehen, die neuen Erkenntnisse mitzunehmen, aus unseren Fehlern zu lernen und an den notwendigen Stellschrauben zu drehen. Ich bin fest davon überzeugt dass wir in der nächsten Saison wieder voll angreifen und uns auf unserem Weg weiter steigern werden.

FINALE OHOOHHH

FINALE OHOOHHH

Lady Sharks stehen im Finale um die bayerische Meisterschaft

 

Es hätte spannender nicht sein können in den fünf Halbfinalspielen gegen Mannheim. Enge Spiele, wenige Tore, starke Defensiven und Torhüterinnen bestimmten die ersten vier Begegnungen. Das es ausgerechnet im entscheidenden fünften Spiel gleich zehn Tore geben sollte, damit war vor der Partie nicht zu rechnen. Mannheim entschied das erste Spiel in Kempten (Wurde aufgrund fehlender Eiszeiten in Füssen gespielt) mit 2:1 für sich. Doch bereits beim zweiten Spiel in Kempten glichen die Damen aus dem Allgäu mit dem gleichen Ergebnis die Serie aus. Spiel drei und vier fanden dann in der SAP Arena statt, die Mad Dogs gingen mit einem 3:1 Erfolg mit zwei zu eins in der Serie in Führung und hatten sich zwei Matchpucks erspielt. Spiel vier dann bis zur Spielmitte beim Stand von 0:0 ausgeglichen, fünf Minuten reichten Kempten dann um mit drei erzielten Treffern zum Serienausgleich zu kommen. Somit kam es am vergangenen Sonntag in der heimischen Dewart Arena zum alles entscheidenden Spiel. Und hier hatten die Gäste lange die Nase vorne. Konnte Kempten das 0:1 und das 1:2 jeweils noch ausgleichen sah es dann nach zwei weiteren Mannheimer Toren nicht mehr sehr hoffnungsvoll für das Team von Max Berger und Geli Fischer aus. Doch der Anschluss unmittelbar vor der Drittelpause gab nochmals Hoffnung und Schwung. In einem Sturmlauf im letzten Drittel drehte man die Partie innerhalb von nur einhundert Sekunden mit drei Treffern für sich. Zunächst wurde Marie Délarbre bei einem Break von den Beinen geholt, den fälligen Penalty verwandelte sie eiskalt zum viel umjubelten Ausgleich, Emily Echter und Anna Glazniece legten sofort nach. Die verbleibenden 16 Minuten spielten die Allgäuer Ladies abgeklärt und souverän nach Hause. Man ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich den verdienten und viel umjubelten Finaleinzug. Nun geht es in maximal fünf weiteren Spielen gegen die Damen des ESV Kaufbeuren. Das Allgäuderby wird also darüber entscheiden wer sich in dieser Saison den Pott für den bayerischen Meister in seine Vitrine stellen darf. 

Statistik Spiel 4:

EKU Mannheim – ESC Kempten 0:3 (0:0.0:3,0:0)

Tore:

0:1 Brugger (Délarbre)(33.),

0:2 Délarbre (Brugger)(37.),

0:3 Schmitz (Usichenko,Lutscher)(38.).

Strafminuten:

EKU Mannheim: 6

ESC Kempten: 10

Zuschauer: nicht bekannt

Statistik Spiel 5:

ESC Kempten – EKU Mannheim 6:4 (2:2,1:2,3:0)

Tore:

0:1 Vorlicek (Huerkamp,Schäfer)(6.),

1:1 Fritz (Délarbre,Neudert)(7.),

1:2 Huerkamp (Vorlicek)(9.),

2:2 Délarbre (19.),

2:3 Vorlicek (23.),

2:4 Ullrich (Herzog (26.),

3:4 Usichenko (39.),

4:4 Délarbre (Penalty)(43.),

5:4 Echter (Neudert,Kajah)(44.),

6:4 Glazniece (Kaiser,Kajah)(45.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

EKU Mannheim: 12

Zuschauer: 156

U13 des ESC Kempten unterliegt dem ECDC im Penaltyschießen

U13 des ESC Kempten unterliegt dem ECDC im Penaltyschießen

Am Samstag empfing die U13 des ESC Kempten den Tabellenführer aus Memmingen.

Die Junghaie starteten sehr verhalten in das erste Drittel. War es der Gegner oder waren sie immer noch im Ferienmodus? So wirkten die Sharks recht verschlafen und liefen den Memmingern eher hinterher. Deren spielerische Überlegenheit führte zu einem verdienten 0:2 im ersten Drittel.

Auch im zweiten Drittel mühten sich die Junghaie. Selbst der Anschlusstreffer in der 31. Spielminute gab den Kemptenern nicht den gewünschten Auftrieb. Schnell stellte der ECDC den 2-Tore-Vorsprung wieder her und ging mit einem 1:3 in die zweite Drittelpause.

In dieser fand Trainer Mitch Limböck anscheinend wieder einmal die richtigen Worte, um die Mannschaft wachzurütteln. Durch zwei schnelle Treffer innerhalb von 46 Sekunden erwachten die Junghaie und agierten ab diesem Zeitpunkt selbstbewusster und schneller. Ab der 41. Spielminute fand ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams statt. Den Sharks gelang in der 45. Spielminute sogar der zwischenzeitliche 4:3 Führungstreffer. Memmingen erhöhte abermals den Druck und blieb weiterhin gefährlich. So gelang dem ECDC in der 51. Spielminute der Ausgleichstreffer und in der 57. Minute der Führungstreffer. Die letzten drei Spielminuten kämpften beide Mannschaften nochmals energisch um jeden Puck und kamen gefährlich nahe Richtung Tor. In der 58. Spielminute trafen die Sharks erneut das gegnerische Tor und konnten dadurch ausgleichen. Es folgten spannende zwei Minuten, in denen jede Mannschaft für sich hätte das Spiel entscheiden können. Doch die Memminger Abwehr stand wie eine Mauer und verhinderte so den Siegtreffer für die Sharks.

Nach 60 Minuten stand es 5:5 und ein Penaltyschießen musste das Spiel entscheiden. Beide Torhüter wuchsen dabei über sich hinaus und so brauchte es auf beiden Seiten acht Versuche bis Memmingen als Sieger feststand und einen Extrapunkt für sich verbuchen konnte.

Am 08.03 treffen die Sharks vor heimischer Kulisse auf die Islanders aus Lindau.

Ivonne Borst (ib)

1B beendet die Saison auf Platz 9

1B beendet die Saison auf Platz 9

1B des ESC Kempten hat gegen Königsbrunn 1B das Nachsehen 

Für die 1B  ging es zum letzten Spiel der Saison nach Königsbrunn. Für beide Teams waren die Punkte wichtig, um in der Tabelle nach vorne zu Rücken. Die Hausherren kamen im ersten Abschnitt besser in die Partie und stellten auf 2:0.

Im Mitteldrittel waren die Sharks aktiver. Dem 3:0 folgte der Anschluss durch Ziegler zum 3:1. Ein weiterer Treffer der Pinguine konnte nochmals Ziegler in Überzahl beantworten: mit 4:2 ging es in die zweite Pause.

Kempten war gewillt im Schlussabschnitt das Blatt noch zu wenden. Die offensivere Ausrichtung wurde jedoch nicht belohnt. Nach zwei weiteren Treffern zum 6:2 war die Messe gelesen.

Königsbrunn gelang somit der Sprung auf Platz 4. Kempten beendet die Saison auf Rang 9. Wenn die 1B die nächste Saison konstante Leistungen abrufen kann, ist ein Platz unter den ersten Vier drin. Besonders positiv bleiben die Punkte gegen Woodstocks Augsburg (Platz 3) und den Spitzenreiter Bad Wörishofen in Erinnerung.

Statistik:

SG EHC und  1B/EV Königsbr. : ESC Kempten 1B

6:2 (2:0,2:2,2:0)

Tore für Kempten:

1:0 Schütz (2.)

2:0 Neumman (16.)

3:0 Zimmermann (21.)

3:1 Ziegler (28., Winter, Gaukel)

4:1Schütz (29.)

4:2 Ziegler (35., Winter, Pichler)

5:2 Schütz ( 42.)

6:2 Neumann (58.)

 

Strafminuten:

Kempten: 12 + 5 + 20 Schwarz

Königsbrunn: 8 + 5 + 20 Cozzolino

Zuschauer: 65

Ende Aus Vorbei

Ende Aus Vorbei

Die Enttäuschung nach dem Viertelfinalaus sitzt tief beim ESC Kempten

Mit hängenden Köpfen verabschiedeten sich die Spieler der Sharks nach dem frühen Saisonaus von ihren Fans. Gefeiert  wurde sie trotz der  vierten Niederlage im fünften Spiel, auch als Anerkennung für die hervorragenden Leistungen in der Vorrunde, die regelmäßig für viel Freude in der heimischen Dewart Arena gesorgt haben. Man hat es nicht geschafft nach Platz drei den Schalter umzulegen, in den vielzitierten Playoff Modus zu wechseln. Wenn es in jedem Spiel um Alles geht zählen andere Tugenden, und die lies man in den Partien gegen Dingolfing nur zu selten aufblitzen. Die Niederbayern zeigten als eingeschworene Truppe, mit viel Willen, hervorragender Defensivarbeit und immer dem nötigen Maß an Aggressivität wie man in eine solche Serie geht. Dahinter ein erfahrener Torwart Christoph Schedlbauer der die bis dahin so starken Angreifer der Allgäuer in jedem Spiel mit überragenden Leistungen immer wieder zur Verzweiflung brachte.

Spiel fünf musste der ESC ohne die angeschlagenen Sergei Topol und David Mische bestreiten, dazu fiel auch noch Torhüter Jakob Nerb aus, der beim Spiel zuvor am Sonntagabend kurz vor Spielende verletzt vom Eis gehen musste. Denkbar ungünstig der Start, die Gäste gingen früh mit zwei Toren in Führung und spielten den Vorsprung dann clever nach Hause. Kempten konnte zwar zweimal verkürzen, aber den zwei Tore Rückstand im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen. Auch die Überzahlgelegenheiten im Schlussdrittel verstrichen ungenutzt, wie überhaupt das Powerplay in der ganzen Serie nicht an die Qualität aus der Vorrunde herankam. Die Gäste zogen mit drei Auswärtssiegen absolut verdient ins Halbfinale um die bayerische Meisterschaft ein, darüber waren sich wirklich alle im Stadion einig. Ein sichtlich angeschlagener Sven Curmann gratulierte Dingolfings Coach Dustin Whitecotton in der abschließenden Pressekonferenz zu der starken Serie, ins Detail ging man so kurz nach der Serie verständlicherweise nicht. Es wird eine Weile dauern die Enttäuschung zu verdauen, zu verarbeiten und die richtigen Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Der Vorstand des ESC und die sportlich Verantwortlichen werden sich die Zeit dazu nehmen, die Saison mit all ihren Höhen und Tiefen zu analysieren und aufzuarbeiten. Eins ist aber   jetzt schon sicher. Auch im nächsten Jahr wird man eine motivierte Truppe aufs Eis schicken, die alles dafür gibt auch sportlich den nächsten Schritt zugehen.

Statistik Spiel 5:

ESC Kempten – EV Dingolfing 2:4 (1:3,1:1,0:0)

Tore:

0:1 Walinski (Luscombe,König)(7.),

0:2 Zucker (Franz,Zeilbeck)(11.).

1:2 Limböck (Marquardt,Schirrmacher)(13.),

1:3 Zucker (Luscombe,Walinski)(17.),

1:4 Maus (Zeilbeck,Zucker)(23.),

2:4 Hlozek (Kokoska,Hu)(39.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 10

EV Dingolfing: 16

Zuschauer: 857

Beste Spieler der Serie:

ESC Kempten: Tomas Kulhanek

EV Dingolfing: Christoph Schedlbauer

Den Kopf aus der Schlinge gezogen

Den Kopf aus der Schlinge gezogen

Die Sharks gewinnen mit 4:3 in Dingolfing und holen sich Spiel vier

 Endlich ankommen in der Playoff Serie, endlich die Leistungen abrufen die man aus der Vorrunde kennt, endlich offensiv erfolgreich sein, diszipliniert bleiben und taktisch clever spielen. Die Zutatenliste für ein erfolgreiches Comeback in die Playoffserie gegen Dingolfing liest sich lang, doch wer die Sharks über die ganze Saison beobachtet hat weiß, die Jungs haben das alles drauf und in vielen Spielen bewiesen. Die Ausgangslage war klar vor dem zweiten Playoff Wochenende: Zwei Siege mussten her um die Serie auszugleichen. Bei einer weiteren Niederlage hätten die Niederbayern Matchpucks, und dieser Situation, diesem Druck wollte im Kemptener Lager wirklich niemand gegenüber stehen.

Nach denkbar engen und knappen 60 Minuten die mit einer knappen 0:1 Niederlage endeten wurde aber genau dieses Schreckens Szenario Wirklichkeit. Dingolfing nun mit vier Spielen Gelegenheit die Serie zu entscheiden, die Sharks bräuchten dagegen vier Siege in Folge um doch noch das schier Unmögliche zu schaffen. Spiel drei sah vor allem zwei starke Torhüter, und leicht überlegene Allgäuer. Größtes Manko aber weiterhin die Chancenverwertung, selbst hundertprozentige Gelegenheiten wurden nicht genutzt, es stehen nur zwei erzielte Treffer in der Serie zu Buche, und das inzwischen in drei Spielen. Dem einzigen Treffer der Partie durch die Gäste zur Spielmitte rannten die Gastgeber vergeblich den Rest der Begegnung hinterher. Die Rats verteidigten mit vollem Einsatz und feierten bereits den dritten Erfolg der Serie.

Alles oder Nichts hieß es somit vor dem Sonntagabend, Siegen oder Fliegen, ein sogenanntes „do or die“ Spiel. Und wie bereits am vergangenen Sonntag dominierten die Sharks das Anfangsdrittel. Dingolfing wirkte nervös und bekam bis auf einzelne Konter kaum Zugriff auf das Spiel. Die Sharks griffig, agil und zweikampfstark erspielten sich gute Chancen und gingen absolut verdient mit zwei Treffern durch Hlozek und Kokoska in Führung. Dingolfing kam zwar zum Anschluss, aber die Sharks weiter am Drücker. Das Mitteldrittel dann hart umkämpft, Chancen auf beiden Seiten, aber keine weiteren Treffer. Auf Seiten der Sharks häuften sich leider wieder die Strafzeiten, so dass man mit Unterzahl in den Schlussabschnitt starten musste und prompt den Ausgleich kassierte. Doch man zeigte sich unbeeindruckt und kam durch den zweiten Treffer von Hlozek zur erneuten Führung. Die große Chance zur Vorentscheidung bot sich dann nachdem Blake Luscombe eine 5 Minuten Strafe für einen überharten Bandencheck kassierte. Gute Chancen erspielte man sich, aber einen Treffer konnte man nicht erzielen. Vogelwild dann die Schlussminuten. Luscombe durfte nach einem Ellbogencheck erneut auf der Strafbank Platz nehmen. Aber statt das Spiel nun endgültig zu entscheiden fing man sich mit einem Unterzahltreffer der Rats den Ausgleich ein. Nach wie vor in Überzahl drückte man nochmals aufs Gaspedal und so war es Maximilian Schäffler der seine Farben 80 Sekunden vor dem Ende erneut in Führung brachte. Trotz wütender Bemühungen der Niederbayern war dies auch der Endstand. Kempten erkämpft sich endlich den ersten Sieg in der Serie, und dieser war auch verdient. Somit geht es am Dienstagabend um 19.30 in Kempten mit Spiel 5 der Serie weiter.

Statistik Spiel 3:

ESC Kempten – EV Dingolfing 0:1 (0:0.0:1,0:0)

Tore:

0:1 Walinski (Luscombe,Zucker)(27.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 20

EV Dingolfing: 14

Zuschauer: 1152

Statistik Spiel 4:

EV Dingolfing – ESC Kempten 3:4 (1:2,0:0,2:2)

Tore:

0:1 Hlozek (Kokoska)(9.),

0:2 Kokoska (11.),

1:2 Luscombe (Walinski)(13.),

2:2 Walinski (Schander)(42.),

2:3 Hlozek (Kokoska)(45.)

3:3 Maul (Oberrauch)(58.),

3:4 Schäffler (Kokoska)(59.)

Strafminuten:

EV Dingolfing: 12 + 5 Luscombe

ESC Kempten: 14

Zuschauer: 1121

Zum Siegen verpflichtet

Zum Siegen verpflichtet

Der ESC Kempten muss sich in die Playoffserie gegen Dingolfing zurück beißen

Einen klassischen Fehlstart erlebte die Mannschaft von Sven Curmann am vergangenen Wochenende. Am Freitagabend beim ersten Heimspiel der „best of seven“ Serie war man noch nicht wirklich im Playoffmodus und kassierte zu Recht eine 1:4 Niederlage. Deutlich besser zumindest die ersten 30 Minuten beim Auswärtsspiel am Sonntag. Allerdings versäumte man es sich für die Mühen zu belohnen und eine deutliche Führung herauszuschießen. In der zweiten Hälfte des Spiels verfiel man wieder in alte Muster, leistete sich viel zu viele Strafzeiten und gab das Spiel komplett aus der Hand. Mit nun zwei Niederlagen wird der Druck auf die Mannschaft spürbar größer. Am Wochenende müssen daher nach Möglichkeit zwei Siege her um die Serie auszugleichen. Vor allem die in der Vorrunde so treffsichere Offensive ist gefragt, zwei Tore aus den ersten beiden Spielen sind viel zu wenig. Und die notwendige Disziplin, Strafzeiten vermeiden, sich nicht vom Gegner provozieren lassen, Cleverness ist hier gefragt.

Entschieden ist in der Serie natürlich noch gar nichts, und die Allgäuer sind heiß darauf diese zu drehen. Am Freitagabend um 20.°° in der heimischen Dewart Arena und am Sonntag um 18.°° in Dingolfing dürfte also wieder für volle Ränge, Spannung und packende Playoff Fights gesorgt sein.

ESC 1B gewinnt letztes Heimspiel

ESC 1B gewinnt letztes Heimspiel

Sharks machen es gegen Favorit aus Augsburg spannend

 

Das letzte Heimspiel sollte mit einem Sieg zu Ende gehen: die 1B war im ersten Drittel dafür bereit. Ziegler, Schwarz und Winter stellten auf 3:0. Die favorisierten Woodstocks aus Augsburg steckten nicht auf und kamen zum 3:3 Ausgleich nach zwei Dritteln. Im Schlussabschnitt war zunächst Kempten am Drücker und ging durch Winter in Führung. Ein Doppelschlag der Woodstocks innerhalb einer Minute wendete das Blatt. Mit 4:5 ging es in die letzten Minuten. Die Sharks machten mächtig Druck und wurden belohnt: 21 Sekunden vor Schluss netzte Kohler zum Ausgleich ein. Die Partie musste im Penaltyschießen entschieden werden. Am Ende mit glücklichen Hausherren, die den Siegtreffer von Dominik Dörfler bejubeln durften.

Kempten bleibt weiterhin auf Platz 8 der Tabelle mit nun 18 Punkten. Platz 7 wäre mit zwei Siegen sicher.

 

Die letzten Spiele der Saison:

Samstag, 14.02.2026, 19:00 Uhr, auswärts gegen den EC Senden (9. /15 P.)

Freitag, 20.02.2026, 20:00 Uhr, in Kempten gegen EHC Königsbrunn 1B (5. /32 P.)

Statistik:

ESC Kempten 1B

6:5 n. P. (3:1,0:2,2:2)

Tore:

1:0 Ziegler (7.)

2:0 Schwarz (8.)

3:0 Winter (11.)

3:1 Settele (12.)

3:2 Merkel (22.)

3:3 Kropp (38.)

4:3 Winter (47.)

4:4 Kropp (56.)

4:5 Mandic (57.)

5:5 Kohler (60.)

6:5 Dörfler (Penalty)

Strafminuten:

Kempten: 4

Augsburg: 4

Zuschauer: 37

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

U13 seit 8 Spielen ungeschlagen

U13 seit 8 Spielen ungeschlagen

Am Samstag erwarteten die Kemptener Sharks die Wölfe aus Bad Wörishofen.

Von Beginn an zeigte sich ein körperlich starkes Spiel. Es wurde unermüdlich um jeden Puck gekämpft. Den Wölfen gelang in Überzahl in der dritten Spielminute der Führungstreffer zum 0:1. Die Junghaie scheiterten zu oft an der starken Abwehr der Wölfe. Es enstand ein offener Schlagabtausch mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, nutzten beide Mannschaften, um mit einem 2:2 in die erste Drittelpause zu gehen.

Auch im zweiten Drittel verteidigte Bad Wörishofen sein Tor beharrlich, so dass ein Durchkommen der Kemptener kaum möglich war. So endete das zweite Drittel mit einem 0:0.

Erst ab dem dritten Drittel gewannen die Sharks die Oberhand und konnten sich immer wieder durch gekonntes Zusammenspiel und Willensstärke durchsetzen, was mit einem Tor in der 46. Spielminute belohnt wurde. Ab diesem Zeitpunkt nahm das Spiel nochmals an Härte zu, wovon der Spielfluss der Sharks aber nicht beeinträchtigt wurde. Vielmehr übernahmen die Kemptener sowohl kämpferisch als spielerisch das Spiel und setzten sich mit einem Doppelschlag in der 55. und 59 . Spielminute ab. Mit einem Empty-Net-Goal in der letzten Minute durch Mateo Hiltner war der Sieg mit 6:3 perfekt.

Am kommenden Sonntag empfangen die Kemptener Sharks den direkten Verfolger, die Miners aus Peißenberg.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Monica Brown

U15 des ESC Kempten unterliegt am Bodensee



Trotz einer kämpferisch starken Leistung mussten sich die U15-Sharks am Sonntagvormittag den EV Lindau Islanders mit 6:1 geschlagen geben.

Die Sharks starteten konzentriert und hielten dem enormen Anfangsdruck der Lindauer stand. Dank einer geschlossenen Defensivleistung und einer starken Torhüterin setzte die Kemptner Nadelstiche nach vorne: Kurz vor der ersten Sirene vollendeten die Sharks einen eiskalten Konter zur 0:1-Pausenführung.

Im zweiten Drittel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch die Effizienz der Islanders nahm zu – innerhalb eines Drittels drehten die Hausherren die Partie und zogen auf 4:1 davon.

Auch im Schlussabschnitt bewiesen die Junghaie Charakter. Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team, als eine fast zweiminütige 5-gegen-3-Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden wurde. Am Ende jedoch siegten die spielstarken Lindauer mit 6:1.

Zum Player of the Match wurde die Torhüterin Vivien Gosdeck gewählt, die mit ihrer starken Leistung eine schlimmere Niederlage verhinderte.

Ludwig Gäbl (lg)

Start in die Playoffs misslungen

Start in die Playoffs misslungen

Sharks  verlieren zweimal gegen die Isar Rats

Das lange Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Endlich Playoffs, endlich die geilste Zeit des Jahres, so der Tenor unter den gut 1350 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena. Am Ende gab es jedoch vor allem enttäuschte Gesichter unter den Fans. Die deutliche 1:4 Niederlage gegen die Niederbayern war verdient. Während es der ESC nicht schaffte seine Stärken auszuspielen und dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken zeigten die Gäste ein sehr gutes Playoffspiel. Aus einer soliden Defensive mit einem starken Goalie Christoph Schedlbauer dahinter agierten sie immer wieder sehr gefährlich nach vorne, vor allem die Paradereihe Zucker, Walinski und Luscombe sorgte für viel Gefahr vor Jakob Nerb im Sharks Gehäuse. Hätte Martin Hlozek nur zehn Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels seine große Chance zum 1:2 Anschluss genutzt wäre es sicher nochmal ein anderes Spiel geworden. Doch er scheiterte und im direkten Gegenzug stellten die Isar Rats nur sieben Sekunden später auf 0:3, dies war bereits die Vorentscheidung. Filip Kokoska erzielte per Bauerntrick den Ehrentreffer, aber die Gästeabwehr stand im Schlussabschnitt sehr sicher und trotz aller Angriffsbemühungen sprang nichts zählbares für die Allgäuer mehr heraus. Das 1:4 per empty net  spielte keine Rolle mehr, die Gäste gingen in der best of seven Serie mit 1:0 in Führung und konnten mit entsprechend Rückenwind in Spiel zwei am Sonntagabend in der Marco Sturm Eishalle gehen.

Von der ersten Sekunde an war es diesmal ein ganz anderes Spiel der Sharks, gleich in der ersten Minute klingelte Kevin Hu schon am Pfosten des Dingolfinger Gehäuses an. Es ging die ersten zwanzig Spielminuten fast ausschließlich in Richtung des Tores von Christoph Schedlbauer. Doch trotz aller Versuche und bester Chancen wollte die Scheibe nicht ins Netz. So ging es mit dem für die Gastgeber mehr als schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause. Ab dem zweiten Abschnitt die Partie ausgeglichen, und aufgrund  vieler Strafen auf beiden Seiten sehr zerfahren. Tomas Kulhanek brachte seine Farben dann endlich in Führung. Es brauchte nun schon eine doppelte Überzahl für die Hausherren um deren Ausgleich zu erzielen. Im Schlussabschnitt entglitt den Allgäuern die Partie plötzlich komplett. 17 Strafminuten alleine im Schlussabschnitt spielten den Gastgebern in die Karten, die cleverer und zielstrebiger agierten und mit vier Treffern für das deutliche Endergebnis sorgten. Die mangelnde Chancenverwertung und zu viele teils unnötige Strafen kosteten den ESC letztendlich den möglichen Sieg. Mit zwei Niederlagen ist das kommende Wochenende schon richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Serie.

Statistik Spiel 1
ESC Kempten – EV Dingolfing 1:4 (0:2,1:1,0:1)

Tore
0:1 Janzen (Oberrauch,Maul)(5.)
0:2 Zucker (Walinski,Luscombe)(14.)
0:3 Walinski (Luscombe)(21.)
1:3 Kokoska (Miller,Hu)(32.)
1:4 Zucker (Luscombe)(58.).

Strafminuten
ESC Kempten: 12
EV Dingolfing: 14

 Zuschauer 1356

 

Statistik Spiel 2
EV Dingolfing – ESC Kempten 5:1 (0:0,1:1,4:0)

Tore
0:1 Schäffler (Hu,Kokoska)(25.)
1:1 Luscombe (Zucker,Zeilbeck)(39.)
2:1 Zeilbeck (Maus,Oberrauch)(46.)
3:1 Walinski (Luscombe,Schmidbauer)(49.)
4:1 Oberrauch (Maul,Schmidbauer)(50)
5:1 Schmidbauer (Walinski,Franz)(58.).

Strafminuten
EV Dingolfing: 24 + (5 + 20 Huber)
ESC Kempten: 32 + (5 Mische)

 Zuschauer 961