Die große Kokoska Show

Die große Kokoska Show

7 Punkte steuert der Tscheche beim 9:1 Sieg gegen Pfaffenhofen bei

 3 Tore und 4 Vorlagen verbuchte der flinke Stürmer beim deutlichen Sieg der Sharks am Freitag Abend.

Absolut verdient dann auch seine erneute Auszeichnung zum Spieler des Abends, bereits zum dritten Mal in Folge. Kokoska spielt bis dato einen überragenden Dezember. Und trotz seines starken Auftritts hatten die Zuschauer das Gespür dafür wen sie an diesem Abend zu feiern hatten. U17 Spieler Markus Walter kam zu seinem ersten Einsatz in der Bayernliga, bekam mit seiner vierten Reihe über das ganze Spiel Eiszeit und machte seine Sache sehr ordentlich. Lohn seines couragierten Auftritts: Er wurde nach dem Spiel von den Zuschauern mit lauten Sprechchören aus der Kabine aufs Eis gerufen und genoss sichtlich seine Ehrenrunde.

9:1, das ist eine deutliche Sprache und das Ergebnis entspricht auch durchaus dem Spielverlauf. Die Gäste hatten in dem einseitigen Spiel  eigentlich nie wirklich die Chance der Partie  ihren Stempel aufzudrücken, zu konzentriert und energisch gingen die Gastgeber zu Werke. Eine beruhigende 3:0 Führung nach dem ersten Drittel wurde nach 40 Minuten auf 5:0 ausgebaut und im letzten Drittel hatte man sogar das Gefühl die Sharks nahmen in Anbetracht des Topspiels am Sonntagabend etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem schraubte man das Ergebnis bis auf 9:0 nach oben um sich kurz vor Ende doch noch den Ehrentreffer der Gäste einzufangen, der dem sicheren Jakob Nerb zwischen den Pfosten seinen zweiten Shutout der Saison vermasselte. Trainer Sven Curmann war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Unter der Woche haben wir einiges aufgearbeitet, vor allem auch im mentalen Bereich. Wir waren heute in allen Belangen besser und deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten in den letzten Spielen ein bisschen Probleme auch den Ertrag aus unserer Arbeit zu ziehen und heute hat das perfekt funktioniert.“

Durch die gleichzeitige Niederlage von Peißenberg gegen Schongau rückt man sogar auf Platz 2 nach oben, so dass es am Sonntag in Erding zwischen dem Ersten und dem Zweiten ein echtes Spitzenspiel gibt.

Statistik
ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 9:1 (3:0,2:0,4:1)

Tore
1:0 Kokoska (Oppenberger,Zelenka)(10.)
2:0 Miller (Rau,Kokoska)(16.)
3:0 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(19.)
4:0 Mitchell (Kokoska,Zelenka)(22.)
5:0 Zelenka (Kokoska,Gröber)(36.)
6:0 Bitomsky (41.)
7:0 Kokoska (Zelenka,Bitomsky)(50.)
8:0 Kokoska (53.)
9:0 Landerer (Seider,Oppenberger)(54.)
9:1 Felsöci D. (Felsöci J. Hätinen)(59.)

Strafminuten
ESC Kempten: 18
EC Pfaffenhofen: 18

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
EC Pfaffenhofen: Jakob Felsöci

Zuschauer 629

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Gegen Pfaffenhofen und Erding könnten die Favoritenrollen nicht unterschiedlicher verteilt sein

 

Auch wenn es in der Bayernliga schon lange keine leichten Gegner mehr gibt und an einem guten Tag jeder jeden schlagen kann so könnten die Aufgaben für die Kemptener an diesem Wochenende kaum unterschiedlicher sein. Am Freitag um 19.30 heißt der Gegner in der ABW Arena EC Pfaffenhofen. Und auch wenn es im Hinspiel mit 2:10 den bis jetzt höchsten Auswärtssieg der gesamten Liga für das Team von Sven Curmann gab darf man die Ice Hogs nicht unterschätzen. Zuletzt schickten die Oberbayern Schweinfurt mit 7:4 nach Hause. Trotzdem steht man mit erst 9 Punkten aus 16 Spielen hinter den Erwartungen. Dementsprechend hat das Team um Topscorer Jan Tlacil nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Sharks wollen natürlich weiter punkten und ihrer Rolle als Favorit gerecht werden. Erstmalig im Kader bei einem Bayernliga Punktspiel der Sharks steht dabei Markus Walter. Der talentierte Nachwuchsspieler aus der U 17 konnte schon bei einigen Spielen in der 1b zeigen was in ihm steckt, nun folgt der nächste Schritt für den jungen Stürmer, der seine komplette Ausbildung bei seinem Heimatverein in Kempten genossen hat. Mit ihm schließt sich die Lücke zwischen Nachwuchs und erster Mannschaft wieder ein Stück weiter und die gute Nachwuchsarbeit trägt ihre Früchte.

Curmann hatte zuletzt wiederholt die Probleme seines Teams beim Verwalten von Führungen moniert sowie die Verspieltheit vor dem gegnerischen Tor. Unter der Woche gab es genug Gelegenheit daran zu arbeiten um am Wochenende zu zeigen was in den Jungs steckt.

Dies gilt vor allem in der Begegnung am Sonntag, wenn es in der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales zu den Erding Gladiators geht. Olympia Silbermedaillengewinner Felix Schütz und die Verantwortlichen in Erding haben über den Sommer punktuell an der Verstärkung ihrer Mannschaft gearbeitet und den ein oder anderen hochkarätigen Neuzugang präsentiert. Den Rest seiner Truppe hat der ex Profi perfekt in Form gebracht so dass die Gladiators durch die Liga marschieren wie das berühmte heiße Messer durch die Butter. In 16 Spielen ging man 15 mal als Sieger vom Eis, lediglich der TEV Miesbach konnte Erding bis jetzt schlagen. Beeindruckend auch die Tordifferenz von + 71. Auch wenn Kempten als Tabellendritter zum Erstplatzierten reist, so sind doch die Rollen in der Partie deutlich verteilt. Erding ist der klare Favorit, die Allgäuer wollen dagegenhalten und für eine Überraschung sorgen. Mut gibt dabei das Hinspiel, hier konnte Kempten in einer spannenden und hochklassigen Begegnung das Spiel bis kurz vor dem Ende offen halten, musste sich dann aber knapp mit 1:3 geschlagen geben. Für Spannung ist gesorgt und wer am Ende seiner Rolle gerecht wird zeigt sich in der Erdinger Stadtwerke Arena am Sonntag um 18.°°

Alle Spiele des ESC an diesem Wochenende im Überblick

Fr. 15.12.     19.30     Sharks     ESC Kempten – EC Pfaffenhofen
Fr. 15.12.     20.°°     1b     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten 1b
Sa. 16.12     10.30     U 13     EV Pfronten – ESC Kempten
Sa. 16.12.    10.30     U 20     VfE Ulm/Neu-Ulm _ SG Kempten/Sonthofen
Sa. 16.12.     11.°°     U 15     ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm
Sa. 16.12      17.°°     Ladies     ESC Kempten – EKU Mannheim 1b
So. 17.12.     11.30     U 11     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten
So. 17.12.     16.45     1b     ESV Buchloe 1b – ESC Kempten 1b
So. 17.12      17.°°     U 15     ESC Kempten – TSV Peißenberg
So. 17.12.     18.°°    Sharks     TSV Erding – ESC Kempten

UNSERE 1B IST SPITZENREITER

UNSERE 1B IST SPITZENREITER

ESC Kempten 1B jetzt Spitzenreiter der Bezirksliga West

Sharks punkten erneut auswaerts, diesmal in Senden

 

Gegen den EC Senden hatten die Sharks bisher eine gemischte  Bilanz, so dass kein Selbstläufer zu erwarten war. Der erste Dämpfer, das 1:0, hielt nicht lange: in Überzahl war Ziegler zur Stelle und markierte den Ausgleich. Im zweiten Abschnitt kamen die Sharks gleich zum Zug: Egli schob zur Führung ein. Kempten konnte die Führung sichern und weiter ausbauen. Pichler verwandelte zum 1:3. Die Crocodiles steckten nicht auf und erzielten den Anschlusstreffer. Es wurde ruppiger mit der Folge, dass ein Sendener nach Faustschlag zum Duschen geschickt wurde.

Kempten nutzte die nächste Chance und stellte durch Kohler auf 2:4.

Die Sharks blieben diszipliniert, die Gastgeber schafften es nicht. Erneut in Überzahl setzte der ESC durch Walter den Schlusspunkt zum 2:5. Sehr zum Jubel der Kemptener, die mit dem Sieg den 1. Platz in der Tabelle der Bezirksliga West einnehmen. 

Als Spitzenreiter geht es weiter nach Bad Wörishofen am 15.12.2023. Spielbeginn: 20.00 Uhr. 

Zum „man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Stefan Egli gewählt. 

Statistik
EC Senden : ESC Kempten 1B 2:5 (1:1,1:3,0:1)

Tore
1:0 Dschida (11., Elaschuk)
1:1 Ziegler (15., Masek)
1:2 Egli (22., Kohler, Brugger)
1:3 Pichler (30., Brugger)
2:3 Saller (31., Pfeiffer)
2:4 Kohler ( 37., Egli)
2:5 Walter (53., von Sigriz, Ziegler)

Strafminuten
Kempten:  12 + 10 (Masek)
Senden: 14 + 5 + 20 ( Dschida)

Zuschauer 57

Bericht: Florian Gaukel
Fotos: Bianca Ostenried

ESC Kempten 1B gewinnt gegen Bayersoien

Sharks sorgen für erste Niederlage der Gastgeber

 

Gegen die bisher ungeschlagenen Gastgeber wollten die Sharks von Anfang an bestimmend auftreten. Es dauerte bis zur 11. Minute als Kempten das 1:0 durch Brugger markierte. Bei der Aktion verletzte sich der einzige Torhüter der Hausherren. Nach kurzer Unterbrechung musste fortan ein Feldspieler den Kasten hüten. Die Sharks taten sich dennoch nicht leicht. Der Anschlusstreffer zum 1:1 war die Folge. Kempten ließ sich nicht beirren. Hubbauer setzte den nächsten Punkt, ehe von Sigriz bei doppelter Überzahl auf 1:3 stellen konnte.  Die Messe war noch nicht gelesen. Bayersoien  kam aktiver aus der letzten Unterbrechung: Magg erzielte das 2:3. Für Aufatmung sorgte Kohler wenig später mit dem 2:4. Der letzte Punkt oblag von Sigriz, der sich in Unterzahl die Scheibe schnappte und verwandelte.

Zum „man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Phil Clermont gekürt.

Statistik
SG Bayersoien/Peiting 1B : ESC Kempten 1B 2:5 (0:1,1:2,1:2)

Tore
0:1 Brugger (11., Kohler)
1:1 Kögler (28.)
1:2 Hubbauer (32., Bartman)
1:3 von Sigriz (37., Egli)
2:3 Magg (45.)
2:4 Kohler ( 51., Clermont, Brugger)
2:5 von Sigriz (55.)

Strafminuten
Kempten:  10
Peiting: 12

Zuschauer 40

Bericht:Florian Gaukel
Fotos Bianca Ostenried

Sharks nutzen Nachholspiel

Sharks nutzen Nachholspiel

ESC Kempten klettert mit 5:4 Sieg nach last Minute Krimi beim EV Dingolfing wieder auf Platz 3

 

Die Sharks von Beginn an mit viel Elan und Zug zum Tor. Nach einer Minute bereits der erste Treffer, Kokoska hatte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abgelenkt. Voit und Mitchell legeren nach so dass bereits nach 13 Minuten ein 0:3 auf der Anzeigetafel stand. Dingolfing konnte dann mit zwei Mann mehr auf dem Eis zumindest das 3:1 noch nachlegen. Unschöner Höhepunkt im ersten Drittel ein unfairer Bandencheck gegen Joonas Sillanpää, der finnische Verteidiger musste danach das Eis verletzt verlassen. Zum Glück kehrte er dann im zweiten Drittel wieder zurück aufs Eis.

Der zweite Abschnitt sah drückend überlegene Gäste, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Einzig Jakub Bitomsky konnte im Powerplay auf 1:4 erhöhen. Ärgerlich dann der zweite Treffer der Isar Rats unmittelbar vor der Pause, erneut in Überzahl erzielt.

Doch mit dem 2.5 durch Zelenka unmittelbar nach Beginn des letzten Abschnittes sollte der Drops eigentlich geflutscht sein. Die bessere Mannschaft waren die Allgäuer, einzig die Chancenverwertung war erneut zum Haare raufen, die Scheibe wollte einfach nicht ins Netz der Niederbayern. Und wie es dann so oft im Sport ist, wenn Du vorne nicht triffst klingelt es hinten. Dem 3:4 in Unterzahl ließ Dingolfing noch das 4:5 folgen, Dies war natürlich endgültig das Signal mit gezogenem Torhüter all in zu gehen und noch den Ausgleich zu erzielen. Doch die Allgäuer verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus und nahmen die drei wichtigen Punkte mit nach Hause.

Statistik
EV Dingolfing – ESC Kempten 4:5 (1:3,1:1,2:1)

Tore
0:1 Kokoska (Zelenka,Seider)(2.)
0:2 Voit (Ellerbrock,Sillanpää)(6.)
0:3 Mitchell (Kokoska)(13.)
1:3 Endres (Ohr,Theberge)(16.)
1:4 Bitomsky (Mitchell,Zelenka)(28.)
2:4 Geiger (Schindlbeck,Endres)(40.)
2:5 Zelenka (Seider,Kokoska)(42.)
3:5 Schander (Benes)(55.)
4:5 Schindlbeck (Endres,Theberge)(58.)

Strafminuten
EV Dingolfing: 19
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
EV Dingolfing: Daniel Schander
ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer 544

Sharks unterliegen im Duell der Goalies

Sharks unterliegen im Duell der Goalies

ESC Kempten verliert beim ERSC Amberg mit 3:1

  

Nicht wirklich zufrieden war Trainer Sven Curmann nach der Begegnung seiner Jungs in der Oberpfalz: Wir dürfen wieder lernen die einfachen Dinge richtig zu machen. Wir sind zu verspielt, suchen immer noch den letzten Pass und sterben dabei in Schönheit. Amberg hat uns heute gezeigt wie es geht, die Scheiben einfach zum Tor bringen und die Chancen eiskalt ausnutzen.

Mit die weiteste Anreise der Saison galt es zu bewältigen bevor für die Kemptener Puckjäger das Rückspiel in Amberg auf dem Programm stand. Nach 4 Std. im Bus gilt es im allgemeinen die berühmten „Busbeine“ möglichst schnell zum Laufen zu bringen und von Beginn an im Spiel zu sein. Dies gelang auch recht ordentlich, Kempten war gut im Spiel und hatte einige Chancen. Die dickste setzte Maximilian Schäffler dann an den Pfosten. Amberg nutzte in der Folge einen Scheibenverlust der Sharks in der eigenen Zone zum 1:0. Doch Kempten weiter am Drücker mit jeder Menge Abschlüsse. Doch Timon Bätge im Kasten der Wild Lions war einfach nicht zu überwinden. Der zweite Abschnitt begann mit einem Unterzahlspiel der Allgäuer. Eine Minute in einfacher Unterzahl, danach eine in doppelter plus zwei weiterer mit einem Mann weniger. Doch Luca Mayer im Tor zeigte genauso eine bärenstarke Partie wie sein  Gegenüber. Die letzten 4 Minuten des Drittels Kempten dann in Überzahl und mit viel Druck. Amberg konnte sich so gut wie gar nicht befreien und Schuss um Schuss kam auf das Tor von Bätge, aber weiterhin ohne Erfolg so dass es mit dem knappen 1:0 auch in die zweite Pause ging. Kempten warf im letzten Drittel alles nach vorne und fing sich prompt in eigener Überzahl einen Konter zum vorentscheidenden 2:0 ein. Auch die umgehende Antwort mit dem Anschlusstreffer durch Mitch Limböck, der einen Schuss von Nikolas Oppenberger zum 2:1 abfälschte änderte nichts am Pech der Allgäuer. Alleine drei Pfosten und Lattentreffer im letzten Drittel zeigen dass den Sharks das Glück an dem Abend nicht hold war. Einen weiteren Turnover nutze Amberg dann um mit dem 3:1 den Sack endgültig zu  zu machen. Trotz vieler Chancen und einer überragenden Torhüterleistung von Luca Mayer reichte es für Kempten nicht zu Punkten, diese sollen nun unbedingt im Nachholspiel am Sonntag in Dingolfing eingefahren werden.

Statistik:

ERSC Amberg – ESC Kempten 3:1 (1:0,0:0,2:1)

Tore:

1:0 Pronath (Köbele,Kirchberger)(6.),

2:0 Köbele (Kirchberger)(50.),

2:1 Limböck (Oppenberger,Schäffler)(52.),

3:1 Fortin (Siller)(54.).

Strafminuten:

ERSC Amberg: 8

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

ERSC Amberg: Felix Köbele

ESC Kempten: Jakub Bitomsky

Zuschauer: 523

Auf Achse

Auf Achse

Auswärtsspiele in Amberg und Dingolfing lassen die Sharks knapp 1100 Km reisen

 

 

Viele Stunden im Mannschaftsbus stehen den Allgäuern am Wochenende bevor. Das Spiel am Freitag in Amberg wäre eigentlich das einzige am Wochenende gewesen. Da der EV Dingolfing den ursprünglich geplanten Termin am 19.11. wegen zu vieler kranker und verletzter Spieler absagen musste, steht nun am Sonntag der Nachholtermin an.

Gerade 5 Tage ist es her da standen sich Kempten und Amberg in der ABW Arena in Kempten gegenüber, mit dem besseren Ende für die Sharks im Penaltyschießen. Ein Spiel auf Augenhöhe mit besseren Momenten für beide Teams. Ganz ähnlich dürfte es auch am Freitag in der Oberpfalz zugehen, einen klaren Favoriten gibt es bei der Partie nicht. Die Wild Lions haben im Laufe der Woche noch mit einer Personalentscheidung überrascht. Kontingentspieler Ryan Boucher, der am Sonntag gegen die Sharks noch einen Treffer erzielte steht ab sofort nicht mehr im Kader, mit 9 Punkten aus 15 Spielen blieb er wohl zu deutlich hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurück. An seiner Stelle wurde nun der US Amerikaner Hunter Fortin verpflichtet. Der 25 jährige kommt mit guten Statistiken nach Amberg und soll die Mannschaft im Kampf um die Playoffplätze weiter nach vorne bringen. Spielbeginn in Amberg ist um 20.°° am Freitagabend.

Zum Aufsteiger geht die Reise am Sonntag wenn um 18.°° das erste Bully in Dingolfing gespielt wird. Das Team von Bernie Englbrecht ist vor allem im eigenen Stadion eine schwer zu knackende Nuss, auch gegen die starken Teams der Bayernliga konnte man immer gut mithalten. Der Meister aus Königsbrunn musste sogar in die Verlängerung. Unterschätzen darf man die Isar Rats auf keinen Fall. Die Niederbayern verfügen über einen ausgeglichen starken Kader und werden den Sharks alles abverlangen. Zuletzt musste man an der Isar allerdings fünf Niederlagen am Stück einstecken während Kempten mit 5 gewonnenen Spielen am Stück mit breiter Brust anreisen kann.

Alle Spiele des ESC

Fr. 8.12. 19.30     U17     ESC Kempten – TSV Peißenberg

Fr. 8.12. 19.30     1b     SG Bayersoien/Peiting – ESC Kempten

Fr. 8.12. 20.°°     Sharks     ERSC Amberg _ ESC Kempten

Sa. 9.12. 11.°°      U11     ESC Kempten – ESV Türkheim

Sa. 9.12. 17.°°      Damen     ESC Kempten – SC bietigheim / Bissingen

Sa. 9.12. 20.°°     1b     SG Senden/Ulm-Neu Ulm – ESC Kempten

So. 10.12 10.°°     U9     ESC Kempten Turnier in Füssen

So. 10.12 17.°°     U20     SG Kempten/Sonthofen – EV Lindau  

So.10.12. 18.°°     Sharks     EV Dingolfing – ESC Kempten

Sharks feiern fünften Sieg in Folge erst im Penaltyschießen

Sharks feiern fünften Sieg in Folge erst im Penaltyschießen

Wild Lions Amberg machen es den Allgäuern beim 4:3 Sieg lange schwer

 

Wieder zurück auf Tabellenplatz 3 heißt es nach den beiden Siegen und vier Punkten am Wochenende.

Doch Kempten machte es unnötig spannend gegen engagierte Oberpfälzer. Nach dem ersten Drittel mit 2:0 in Führung sah eigentlich alles recht gut aus. Natürlich hatten auch die Gäste gute Chancen, aber zum einen war Danny Schubert im Tor wieder einmal bestens aufgelegt, zum zweiten legten seine offensiven Kameraden zwei Treffer zur verdienten Führung vor. Doch irgendwie schalteten die Sharks gefühlt nun gleich drei Gänge zurück und überließen den Gästen mehr und mehr das Terrain. Dies missfiel auch Trainer Curmann, der meinte sein Team hätte das mit dem Nikolausspiel falsch verstanden und den Gästen selbst die Geschenke gemacht. Diese nahmen dankend an und drehten die Partie mit drei Treffern im Mittelabschnitt, zwei davon in Überzahl. Kempten im letzten Abschnitt wieder deutlich griffiger jagte dem Ausgleich hinterher, Amberg blieb vor allem mit schnellen Kontern gefährlich. In Überzahl konnte Ondrej Zelenka dann endlich das 3:3 erzielen, dabei blieb es. Und auch die Verlängerung brachte keine Tore. Im Penaltyschießen legte Filip Kokoska dann für sein Team vor,  Marco Pronath glich für Amberg aus. Erneut war es dann Kokoska der den entscheidenden Penalty eiskalt verwandelte und somit auch den zweiten Punkt für die Sharks sicherte.

 

Statistik
ESC Kempten – ERSC Amberg 4:3 n.P. (2:0,0:3,1:0,1:0)

Tore
1:0 Bitomsky (Oppenberger)(8.)
2:0 Schirrmacher (Oppenberger,Bitomsky)(11.)
2:1 Silbermann (Lavallee)(24.)
2:2 Boucher (Walkom,Silbermann)(38.)
2:3 Köbele (Krieger,Siller)(38.)
3:3 Zelenka (Kokoska,Mitchell)(44.)
4:3 Kokoska (PEN.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 6
ERSC Amberg: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
ERSC Amberg: Phillip Siller

Zuschauer 538

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Verfrühtes Nikolausgeschenk

Verfrühtes Nikolausgeschenk

Sharks verpflichten Max Miller fest, auch bereits für die Saison 24/25

 

Erst unmittelbar vor der Saison konnte man den gebürtigen Kemptener Maximilian Miller per Förderlizenz von den Lindau Islanders aus der Oberliga Süd in seine Heimatstadt holen. Nun einigten sich beide Seiten über einen fixen Wechsel des 21 jährigen und einen Vertrag auch gleich für die kommende Saison. Miller hat bis jetzt absolut überzeugt, steht nach 13 Spielen bei guten 7 Toren und 8 Vorlagen. Max hat sich in kürzester Zeit hervorragend in die Mannschaft integriert und fühlt sich in seiner Heimatstadt sowie bei den Sharks absolut wohl. Mit der für sein Alter schon unheimlich intelligenten und abgeklärten Spielweise soll er einer der Grundsteine für das Fundament der Sharks in den nächsten Jahren werden.

Sportlicher Leiter Ervin Masek ist natürlich stolz und froh darüber den 21 jährigen zukünftig  fest im Kader zu haben: „Ich habe in den letzten Wochen intensiv mit Max über seine Zukunft gesprochen. Wir haben uns dann, auch in Absprache mit den Lindau Islanders, darauf geeinigt dass er ab sofort ein fester Bestandteil der Sharks wird und somit auch offiziell an die Iller wechselt. Max fühlt sich in seiner Heimatstadt und bei den Sharks sehr wohl. Er ist auch vom ersten Moment an super in der Kabine angekommen und aufgenommen worden. Nicht nur außerhalb vom Eis ist er für den Standort Kempten eine Bereicherung, dies hat er vom ersten Spiel im Trikot der Sharks an bereits nachdrücklich unter Beweis gestellt.

Wir halten nach wie vor an unserem Konzept fest, junge Spieler aus der Region zu verbessern und zu Leistungsträgern in der Bayernliga zu entwickeln. Kontinuität im Kader ist ein wichtiger Faktor um auch zukünftig erfolgreich in der Bayernliga Eishockey zu spielen. Demzufolge bin ich sehr froh darüber dass Max  bereits einen Vertrag auch für die Saison 24/25 unterschrieben hat und wir schon in der laufenden Saison den ersten Grundstein für die kommende Spielzeit gelegt haben.“

Sharks beißen auch am Lech zu

Sharks beißen auch am Lech zu

ESC Kempten gewinnt beim HC Landsberg mit 6:5 in Overtime

 

Letztendlich war es ein verlorener Punkt am Freitag in Landsberg. Mit 4:1 und 5:3 führten die Allgäuer bereits im letzten Drittel, bevor Landsberg die spannende Partie doch noch einmal drehen konnte.

Mit einer stark veränderten Defensive mussten die Allgäuer am Lech antreten. Daniel Rau und Mauro Seider fehlten, hinter Joonas Sillanpää stand lange ein Fragezeichen. Dafür rückte Allrounder Max Miller in die Verteidigung, seinen Platz im Sturm nahm Linus Voit ein. Somit standen Trainer Curmann je drei defensive und offensive Reihen zur Verfügung. Trotz der beschwerlichen Anreise bedingt durch das Schneechaos begann die Partie pünktlich und von Beginn an mit  hohem Tempo. Beide Teams offensiv und mit offenem Visier. Chancen gab es genügend, die deutlicheren hatten dabei die Riverkings vorzuweisen. Zählbares war allerdings noch nichts dabei, bis Mitch Limböck 4 Sekunden vor der Pause von der blauen Linie abzog und die Scheibe, von Maximilian Schäffler abgefälscht, doch noch den Weg ins Tor fand. Mit dem zweiten Treffer der Sharks sollte etwas mehr Ruhe in das Spiel einkehren, aber die Gastgeber kamen durch einen für Luca Mayer unhaltbar abgefälschten Schuss zum Anschluss. Doch Max Miller und Filip Kokoska mit einem Zaubertor in Unterzahl sorgten für den 1:4 Pausenstand nach 40 Minuten. Eigentlich ein gutes Polster um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Leider verloren die Unparteiischen im letzten Drittel etwas ihre Linie und pfiffen deutlich kleinlicher, was in zahlreichen Strafzeiten endete. Auch der 2:4 Anschlusstreffer, der bei Landsberg nochmal Kräfte für die Aufholjagd freisetzte, war mehr als fragwürdig. Der Schuss von Frantisek Wagner ging eigentlich an die Latte und wurde vom Schiedsrichter am Tor nicht als Tor angezeigt. Warum dann nach kurzer Diskussion der Referees plötzlich auf Tor entschieden wurde, war nicht nachzuvollziehen, jeder im Stadion hatte gesehen das der Puck nicht im Tor war. Landsberg nun mit deutlich mehr Druck und Wagner mit dem 3:4 Anschlusstreffer. Timo Schirrmacher stellte jedoch kurz darauf die zwei Tore Führung wieder her. Die Riverkings mit dem erneuten Anschluss in Überzahl nun extrem aktiv. Mit gezogenem Torhüter in Überzahl agierend gelang ihnen tatsächlich noch der Ausgleich, nur 6 Sekunden vor der Schlusssirene. In der Verlängerung ging es mit viel Tempo und Torchancen in beide Richtungen. Der Lucky Shot gelang dann Schirrmacher mit seinem zweiten Treffer des Abends. Ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff Plätze, nun gilt es am Sonntag gegen Amberg nachzulegen.

Statistik
HC Landsberg – ESC Kempten 5:6 n.V. (0:1,1:3,4:1,0:1)

Tore
0:1 Schäffler (Limböck,Bitomsky)(20.)
0:2 Bitomsky (Zelenka,Landerer)(24.)
1:2 Dörner (Schwarzfischer,Amort)(26.)
1:3 Miller (Bitomsky,Kokoska)(33.)
1:4 Kokoska (Bitomsky)(36.)
2:4 Wagner (43.)
3:4 Wagner (Neal,Stauder)(50.)
3:5 Schirrmacher (Schäffler,Miller)(52.)
4:5 Neal (Wagner,Hermann)(53.)
5:5 Wagner (Müller,Hess)(60.)
5:6 Schirrmacher(Zelenka,Landerer)(63.)

Strafminuten
HC Landsberg: 12
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
HC Landsberg: Frantisek Wagner
ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer 680

FREITAG LANDSBERG UND SONNTAG KOMMT DER NIKOLAUS

FREITAG LANDSBERG UND SONNTAG KOMMT DER NIKOLAUS

Freitag Rückkehr für den Trainer nach Landsberg

Am Sonntag kommt der Nikolaus in die ABW Arena

 

Die Anreise mit dem Mannschaftsbus kann sich Trainer Sven Curmann am Freitag sparen wenn seine Jungs in seiner Heimatstadt antreten. Seit 2016 war der 40jährige zuletzt in verschiedenen Nachwuchsteams und der Oberligamannschaft der Verantwortliche hinter der Bande. Seit seinem Wechsel ins Allgäu kann der Coach mit 9 Siegen aus 12 Spielen eine absolut erfolgreiche Bilanz ziehen. Aber Curmann wäre nicht Curmann wenn er, wie auch in der Analyse der Spiele, die für ihn sicher emotionale Begegnung in seiner nach außen bescheidenen Art und Weise kommentiert: „Die Vorfreude auf das Spiel ist nicht anders wie vor jedem anderen Spiel. Ich freue mich momentan auf jede Partie um die Weiterentwicklung des Teams sehen zu können. Das es jetzt gegen Landsberg geht spielt dabei keine besondere Rolle.

Ich bin vor jedem Spiel angespannt und das sicher auch am Freitag. Natürlich etwas mehr und es ist für mich schon ein spezielles Spiel. Aber am Ende des Tages ist auch das eine Begegnung bei der meine Mannschaft weiter lernen soll und darf, und nicht mehr. Meine eigenen Befindlichkeiten stelle ich da klar hinten an. Meine lange Vergangenheit bei den Riverkings ist kein Vorteil, wie Kempten hat auch Landsberg einen größeren Umbruch vollzogen und der Kader hat nicht mehr viel mit dem der letzten Jahre zu tun.“

Ein Wiedersehen gibt es auch für drei Spieler. Im Sommer wechselte Lars Grözinger von der Iller an den Lech. Den umgekehrten Weg von Landsberg nach Kempten nahmen Christopher Mitchell und Lucas Spindler. In der Tabelle 3 Plätze und nur einen Punkt hinter den Sharks wird Landsberg mit Sicherheit alles geben um die Partie am Freitag um 20.°° für sich zu entscheiden.

Mit dem ERSC Amberg erwartet der ESC dann am Sonntag einen langjährigen harten Konkurrenten. Gemeinsam schaffte man den Sprung in die Bayernliga und hat sich nicht erst seit dem schon viele heiß umkämpfte Spiele geliefert. Die Partie um 17.30 in der ABW Arena steht unter dem Motto: NIKOLAUSGAME Für die kleinen Besucher gibt es kleine Überraschungen, so dass vor allem auch Familien mit Kindern eingeladen sind. Gleichzeitig schließt das Spiel gegen die Oberpfälzer auch bereits die erste Hälfte der Vorrunde ab. Die Sharks können, Stand heute, mit dem erreichten sehr zufrieden sein. Mit einem Spiel weniger, die ausgefallene Begegnung in Dingolfing wir erst am 10.12. nachgeholt,  steht man auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz, was aber natürlich nur eine, wenn auch sehr schöne, Momentaufnahme ist. Nur 3 Punkte sind es aber auch bis zum TEV Miesbach auf Platz 8. Ein mehr oder weniger erfolgreiches Wochenende kann bis jetzt noch die obere Hälfte der Tabelle für viele Teams kräftig durcheinander wirbeln. Umso wichtiger ist es also möglichst viele Punkte aus den beiden Spielen zu holen um weiter den Playoffplatz zu halten.

Alle Spiele des ESC am Wochenende 

Fr. 1.12.       19.30      U17                 ESC Kempten – ERSC Ottobrunn

Fr 1.12.        20.00     Sharks              HC Landsberg – ESC Kempten

Sa. 2.12       11.00     U13                  ESC Kempten – Augsburger EV II

Sa. 2.12.      17.30     1b                    EA Schongau 1b – ESC Kempten 1b

So. 3.12       16.30     U20                  SG Türkheim / Bad Wörishofen – SG Kempten / Sonthofen

So. 3.12       16.30     U 15                 Team Tirol – ESC Kempten

So. 3.12.      17.30     Sharks               ESC Kempten – ERSC Amberg

So. 3.12       18.00     U17                  TSV Erding – ESC Kempten