ALLES AUF SIEG

ALLES AUF SIEG

Sharks wollen die Vorrunde unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen

Ein letztes Mal heißt es am Freitagabend um 20.°° in der Kemptener ABW Arena: Bayernliga Vorrunde.

Aus Chancengleichheit beginnen am letzten Spieltag alle Begegnungen der Liga zeitgleich, in Kempten also eine halbe Stunde später als gewohnt. Die Riverrats aus Geretsried sind der Gegner für das Team von Sven Curmann. Im Hinspiel gab es einen deutlichen 6:0 Auswärtssieg und den ersten von inzwischen drei Shutouts für Jakob Nerb. Der junge Goalie befindet sich zur Zeit in hervorragender Form und führt auch die Torhüterstatistik der Bayernliga an.

Die Mannschaft ist bereits heiß auf die bald beginnenden Playoffs und möchte sich mit einem Sieg und einem guten Spiel auf die Ausscheidungsspiele vorbereiten. Auch möchte man den Zuschauern in Kempten nach der Niederlage im letzten Heimspiel gegen Dingolfing eine starke Leistung zeigen. Nichts neues gibt es aus dem Kader, ob der zuletzt erkrankte Linus Voit wieder eingreifen kann wird sich wohl erst kurzfristig zeigen, ansonsten vertraut Curmann auf das Team vom letzten Wochenende. Unter der Woche wurde viel gerechnet, diskutiert und gemutmaßt wer denn nun der Gegner für den ESC in den Playoffs werden wird. Aber die letzten Monate haben allen Teams so viel überraschende Ergebnisse beschert dass eine Vorhersage nicht möglich und auch gar nicht nötig ist. Denn spätestens um 22.30 sollten dann alle Spiele gelaufen sein und man im Allgäu wissen auf wen man sich freuen darf.

Bild Dirk Klos

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Über 2000 Stofftiere wurden an Humedica übergeben

 

Zum Derby gegen Ulm hatte der ESC Kempten erstmals ein Teddybärenspiel ausgerufen.

Über 1000 Zuschauer sorgten für eine erfolgreiche Aktion, weit über 2000 Stofftiere wurden auf das Eis der ABW Arena geworfen nachdem die heimischen Sharks das erste Tor erzielt hatten. Im Rahmen des Heimspiels gegen Dingolfing übergaben nun Vorstand Florian Ecker, auf dem Bild von links nach rechts gemeinsam mit den Spielern Pascal Kröber, Christopher Mitchell und Maximilian Schäffler sowie Susanne Engelhart und Ingrid Schnieringer von Humedica symbolisch die Stofftiere. Die große Menge wurde bereits einige Tage zuvor mit einem entsprechend großen Transporter abgeholt. Für die Verteilung einer solch große Sachspendenaktion fehlen uns als Eishockeyverein zum einen die Kontakte, zum anderen die nötigen Mitarbeiter. Mit Humedica haben wir einen verlässlichen und erfahrenen Partner an der Seite, der hervorragend vernetzt ist und Bedürftigkeiten bestens kennt. Humedica ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Kaufbeuren und besteht schon seit 45 Jahren. Neben der schnellen Soforthilfe in weltweiten Krisengebieten liegt ein weiterer Schwerpunkt in der karitativen Hilfe. Humedica wird nun die Verteilung der Stofftiere an Bedürftige und in Not geratene Gruppen übernehmen. Für diesen Einsatz und die Unterstützung bei unserer Aktion geht ein ganz dickes Dankeschön an Humedica in Kaufbeuren.

Foto Dirk Klos

Die Sharks sichern sich die direkte Playoffqualifikation

Die Sharks sichern sich die direkte Playoffqualifikation

ESC Kempten gewinnt mit 5:1 beim ESC Dorfen

 

Rechenschieber raus, es dürfen von den Analytikern nun die verschiedenen Möglichkeiten ausgelotet werden, wer  in den Playoffs gegen wen ran darf, und wer zuerst noch in die Vorausscheidung muss. Mit dem Sieg haben die Sharks  ihren 3 Punkte Vorsprung auf Platz sieben gehalten. Theoretisch kann Klostersee nach Punkten noch zum ESC aufschließen, das um 38 Tore schlechtere Torverhältnis dürfte aber in einem Spiel nicht mehr aufzuholen sein. Fix in die Preplayoffs gehen Ulm, Buchloe und Amberg. Landsberg, Königsbrunn und Klostersee kämpfen um die Plätze davor, Königsbrunn hat aufgrund des noch ausstehenden Nachholspiels am Sonntag in Schweinfurt sogar noch die Chance Kempten von Rang vier zu verdrängen und sich damit Heimrecht im Viertelfinale zu sichern. Gegen wen die Truppe von Sven Curmann nun also antreten muss wird sich erst am kommenden Freitag entscheiden, aufgrund der Nachholspiele vielleicht auch erst am Sonntag. Gegen Geretsried gilt es dann am Freitag nochmals einen Heimsieg und drei Punkte zu holen um in der Endabrechnung so weit wie möglich vorne  zu stehen. Wen man dann bekommt hat man selber eh nicht in der Hand. Und gegen jeden der möglichen Wettstreiter hat man im Laufe der Runde schon gezeigt dass man bestehen kann.

Es war nicht das große Eishockeyspektakel am Sonntagabend bei den Eispiraten, aber das hatte auch niemand erwartet. Dorfen wehrte sich mit seiner jungen und kämpferischen Mannschaft so gut es ging gegen den Favoriten, aber letztendlich setzte sich die Erfahrung der Allgäuer ungefährdet durch. Erstmals seit seiner Verletzung stand Danny Schubert als Backup wieder in der Mannschaft, der erkrankte Linus Voit fehlte wie bereits am Freitag. Zwei schön herausgespielte Treffer durch Jakub Bitomsky und Filip Kokoska brachten die beruhigende zwei Tore Führung nach dem ersten Drittel. Noch etwas verunsichert von der Niederlage am Freitag war man darauf bedacht den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss fiel dann doch der Anschlusstreffer für die Hausherren, die dadurch tatsächlich nochmal eine Schippe drauflegten. Erneut Bitomsky war es dann der den zwei Tore Vorsprung wieder herstellte. Maximilian Schäffler sorgte mit einem sehenswerten Alleingang im letzten Abschnitt für die Vorentscheidung und Nikolas Oppenberger mit dem fünften Treffer für den Endstand in einer fairen Partie.

Statistik:

ESC Dorfen: – ESC Kempten 1:5 (0:2,1:1,0:2)

Tore:

0:1 Bitomsky (Kokoska,Kröber)(5.),

0:2 Kokoska (Bitomsky,Zelenka)(8.),

1:2 Hradek (Brenninger,Schroepfer)(36.),

1:3 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(39.),

1:4 Schäffler (Bitomsky)(47.)

1:5 Oppenberger Schirrmacher,Schäffler)(56.).

Strafminuten:

ESC Dorfen: 12

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

ESC Dorfen: –

ESC Kempten: –

Zuschauer: 132

Nach 15 Minuten den Faden verloren

Nach 15 Minuten den Faden verloren

ESC Kempten muss sich dem EV Dingolfing mit 2:3 geschlagen geben

 

Genau davor hatte man in Kempten vor dem Spiel gegen den Aufsteiger gewarnt. Mit dem ex Profi Dustin Whitecotton als neuem Trainer und dem Rückenwind aus den Ergebnissen vom letzten Wochenende wird eine kampfstarke und motivierte Mannschaft zu erwarten sein. Die erste viertel Stunde waren die Hausherren überlegen und gut im Spiel, begannen mit viel Tempo. Die etwas überraschende Führung der Gäste nach sieben Minuten konnte Maximilian Schäffler mit einem Doppelpack umgehend ausgleichen und nur vier Minuten Später in eine Führung umwandeln. Doch nun gingen nach und nach Tempo, Laufbereitschaft und Spielfreude verloren. Es wurde zu wenig geschossen, dafür aber immer wieder ein Pass zu viel gespielt. Dingolfing machte den Kemptenern zweikampfstark und einsatzfreudig die Räume eng und damit das Leben schwer. Sven Curmann stellte im zweiten Drittel seine Angriffsformationen um, aber auch das blieb ohne Erfolg. Im letzten Drittel drehten die Gäste die Partie dann mit zwei weiteren Treffern zu ihren Gunsten und nahmen die drei Punkte nicht unverdient mit nach Hause. Curmann kommentierte das Spiel gewohnt knapp: „Wir haben nach der Führung völlig den Faden verloren. Es gibt Tage da funktioniert es einfach nicht und heute war so ein Tag, aber trotzdem stehe ich zu 100 Prozent hinter meiner Mannschaft. Wir arbeiten seit April an unserem Ziel, heute haben wir es nicht geschafft, aber schon am Sonntag geht es weiter. Wir haben immer noch alles in unserer Hand und ich glaube an meine Mannschaft“.

Bereits am Sonntag um 18.°° gibt es dann die nächste Gelegenheit in Dorfen den nächsten Schritt Richtung direkte Playoff Qualifikation zu machen.

Statistik:

ESC Kempten – EV Dingolfing 2:3 (2:1,0:0,0:2)

Tore:

0:1 Krämmer (Endres,Schander)(7.),

1:1 Schäffler (Oppenberger,Seider)(8.),

2:1 Schäffler (Limböck,Sillanpää)(12.),

2:2 Wolfgramm (Schander,Endres)(45.),

2:3 Janzen (Geiger,Theberge)(55.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EV Dingolfing: 12

Beste Spieler:

ESC Kempten: Maximilian Schäffler

EV Dingolfing: Dennis Jedrus

Zuschauer: 646

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Doppel D Wochenende

Doppel D Wochenende

Dingolfing und Dorfen heißen die nächsten  Gegner der Sharks

 

Es geht auf die Zielgerade der Bayernliga Vorrunde.

Und noch immer geht es extrem eng zu im Mittelfeld der Tabelle. Drei Spieltage vor Schluss ist sowohl die Ausgangslage klar, sowie auch die Zielsetzung der Kemptener. Aktuell hat man mit Platz vier eine der begehrten Positionen inne die nicht nur den direkten Playoffzugang sichern, sondern auch noch das Heimrecht in der ersten Runde der Ausscheidungsspiele garantieren. Also heißt es in beiden Spielen zu punkten und auf Ausrutscher der vor den Sharks platzierten Teams zu hoffen. Die Aufgaben sind allerdings alles andere als einfach, zwei unbequeme Gegner warten auf das Team von Sven Curmann. Aufsteiger Dingolfing hat bereits im Hinspiel deutlich gezeigt was in den Isarrats steckt. Bis zur letzten Sekunde musste Kempten zittern um den knappen Sieg mit einem Tor Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dingolfing wird in der Abstiegsrunde alles daran setzen die Klasse zu halten und bereitet sich auf diesen harten Kampf vor. Im Kader wurden in den letzten Wochen noch Anpassungen vorgenommen, und auch der Platz hinter der Bande blieb davon nicht verschont. Ex Nationalspieler und Trainer Bernie Englbrecht musste seinen Platz räumen, als neuer Chefcoach wurde Dustin Whitecotton engagiert. Der langjährige DEL2 und DEL Profi der Schwenninger Wild Wings und Straubing Tigers war bereits 2018/2019 Trainer in Dingolfing, zuletzt war er für Sterzing in der Alps Hockey Liga verantwortlich.

Die Isarstädter werden alles daran setzen den Allgäuern am Freitagabend um 19.30 in der ABW Arena ein Bein zu stellen um sich für die Abstiegsrunde fit zu machen.

Sonntagsgegner Dorfen war schon immer eine harte Nuss für die Sharks. In den letzten Jahren tat man sich auswärts immer schwer gegen die defensivstarken Oberbayern. Zum Jahreswechsel gab es ein mittleres Beben in Dorfen, aus wirtschaftlichen Gründen löste man Verträge mit Spielern auf, stellte das Trainerteam frei und

 entschied sich die Runde mit dem verbleibenden Kader zu beenden. Auch Dorfen muss den Weg in die Abstiegsrunde nehmen und möchte genau wie Dingolfing natürlich die Klasse halten. Auch wenn der letzte Sieg des ESC Dorfen vom 22.12.23 datiert darf man das Team ganz sicher nicht unterschätzen und muss mit 100% Einsatz ans Werk gehen um die Punkte mit ins Allgäu zu nehmen. Für die Fans hat sich der Verein gemeinsam mit einer Brauerei aus der Region etwas besonderes einfallen lassen, für die ersten Besucher stehen am Sonntag um 18.°° 50 Liter Freibier bereit.

Auf den Spuren der Profis

Auf den Spuren der Profis

Lady Sharks entführen einen Punkt nach Penaltyschießen aus Crimmitschau

Schwenningen, Mannheim, München, Bietigheim, Ravensburg. Alles namhafte DEL und DEL 2 Standorte im deutschen Profieishockey. Und auch allesamt Standorte an denen die Lady Sharks in der letzten und dieser Saison bereits angetreten sind. Nun kommt mit Crimmitschau ein weiterer DEL 2 Standort dazu, der zugegeben nicht in Bayern liegt. Die in Sachsen ansässigen Damen sind aber mit den bayerischen Teams in einer Liga eingeteilt. Nach gut sechs Stunden Busfahrt gab es zuerst einmal die Gelegenheit dem aktuellen sechstplatzierten der zweiten Liga beim Training zuzuschauen bevor es dann für die Allgäuerinnen selbst aufs Eis im Sahnpark ging. Doch bevor das erste Bully gespielt werden konnte mussten beide Teams wieder vom Eis. Etliche tiefe Löcher im sächsischen Eis stellten eine zu große Verletzungsgefahr dar, so dass die Spielfläche ein zweites Mal aufbereitet werden musste. Mit 20 Minuten Verspätung ging es dann endlich los, und das Tempo war nur geringfügig langsamer als bei den Profis zuvor. Es war tatsächlich eins der besten Saisonspiele der Allgäuerinnen, gegen läuferisch sehr starke Hausherrinnen. Viel Tempo seitens Crimmitschau traf auf Erfahrung, Einsatzbereitschaft und Cleverness bei den Kemptener Damen. Letztendlich waren es vor allem zwei Spielerinnen der Sächsinnen die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten, eine starke Torfrau als Rückhalt und Ella Brottka, die sämtliche Treffer für den ETC erzielte. Kempten hatte von Beginn an deutlich mehr und auch die besseren Chancen, scheiterte aber immer wieder  im Abschluss. Deutlich glücklicher Crimmitschau, die aus fast keinen Chancen zwei Tore zur 2:0 Führung nach 25 Minuten machten. Negativer Sidefact auch bei den Damen, die aktuelle Misere bei den Unparteiischen. Nicht nur in der Herren Bayernliga wird die Kritik bei allen Vereinen von Woche zu Woche größer. Auch in Sachsen war das gemischte Gespann nicht immer auf der Höhe. Dem zweiten Treffer ging ein klarer Wechselfehler voraus, doch die sechs Damen in Rot wurden nicht dafür bestraft. Auch ein deutlicher Treffer Kemptens, bei dem die Scheibe für alle sichtbar 10 cm hinter der Torlinie lag wurde nicht gegeben. Doch Kempten hat ja noch Tanja Eisenschmid in der Hinterhand, mit zwei blitzsauber abgeschlossenen Alleingängen stellte sie noch vor Ende des Mittelabschnitts auf 2:2. Auch der letzte Abschnitt gehörte den Gästen die sich durch Carolina Kullmann mit der erstmaligen Führung belohnten. Kempten, weiter im Vorwärtsgang, wurde nun durch mehrere zum Teil nicht nachvollziehbaren Strafen aus dem Schwung gebracht, Crimmitschau kam dadurch nochmal zurück ins Spiel und konnte drei Minuten vor dem Ende durch einen glücklichen Nachschuss ausgleichen. Das Ergebnis spiegelt nicht wirklich den Spielverlauf, aber so ist Eishockey nun einmal.

Penaltyschießen ist immer ein wenig auch ein Glücksspiel, und da Fortuna an diesem Samstag definitiv das sächsische Kleid trug, ging der Sieg und der Extrapunkt an die Gastgeberinnen. Insgesamt 10 Penaltys waren nötig bis endlich die Entscheidung gefallen war. Die Lady Sharks konnten auf jeden Fall erhobenen Hauptes die lange Heimreise antreten. Ein Punkt ist besser als keiner und: Es gibt ja auch noch ein Rückspiel, so die direkte Kampfansage an Crimmitschau.

Statistik
ETC Crimmitschau – ESC Kempten 4:3 n.P. (1:0,1:2,1:1,1:0)

Tore
1:0 Brottka
2:0 Brottka
2:1 Eisenschmid
2:2 Eisenschmid
2:3 Kullmann C.
3:3 Brottka
4:3 Brottka

Strafminuten
ETC Crimmitschau: 4
ESC Kempten: 12

Zuschauer Ca. 50

ESC Kempten 1B zündet Torfeuerwerk

ESC Kempten 1B zündet Torfeuerwerk

Sharks mit Chance auf Platz 3

Für die 1B der Sharks ging es darum, den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. Entsprechend war die Vorgabe gegen den Tabellenvorletzten, die 1B aus Schongau, klar: es sollten Punkte her!

Der Start der Hausherren gelang sehr gut. Lipp und Allnoch stellten auf 2:0. Ein kurzer Dämpfer durch die Mammuts lässt die Gastgeber unbeeindruckt. Mit weiteren Treffern von Egli, von Sigriz und Brugger wurde für klare Verhältnisse gesorgt (5:1).

Der Anschlusstreffer zum 5:2 wurde in der Folge mit einem Torfeuerwerk der Sharks beantwortet: 3x Ziegler, 2x Pichler, von Sigriz und Egli erhöhten auf 12:2. 

Die 1B bleibt mit Platz 4 in Schlagweite zu Platz 3. Diese Chance will man sich wahren und in den  letzten drei Spielen punkten.

Die nächste Gelegenheit bietet das Heimspiel gegen den EC Senden.

Spielbeginn ist um 17.00 Uhr am Sonntag, den 18.01.2024.

Weiter geht es am 04.02. gegen den HC Maustadt und am 09.02. zum Rückspiel nach Schongau.

Statistik
ESC Kempten 1B : EA Schongau 1B 12:2 (5:1,4:1,3:0)

Tore
1:0 Lipp (Bartman)(1.)
2:0 Allnoch (Walk, Bartman)(5.)
2:1 Socher (Sprenzel, Wandschura)(6.)
3:1 Egli (Lipp) (7.)
4:1 von Sigriz (Pichler, Ziegler) (17.)
5:1 Brugger (von Sigriz, Kohler) (19.)
5:2  Schubert (Sprenzel, Halmbacher) (24.)
6:2 Ziegler (von Sigriz) (25.)
7:2 Ziegler (von Sigriz) (30.)
8:2 Egli (Brugger, Bartman) (33.)
9:2 Ziegler (Pichler) (40.)
10:2 von Sigriz (Ziegler, Pichler) (41.)
11:2 Pichler (Lipp) (48.)
12:2 Pichler (von Sigriz) (55.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 2
EA Schongau: 2

Ein großer Schritt Richtung Playoffs

Ein großer Schritt Richtung Playoffs

ESC Kempten gewinnt in Peißenberg mit 3:2

 

Den Schwung aus dem Derbysieg gegen Ulm mitnehmen, gegen einen Mitbewerber um den direkten Playoffeinzug punkten und Revanche für die knappe Hinspielniederlage mit 3:4 nehmen. Jede Menge guter Vorsätze also mit denen sich die Sharks auf den Weg zu den Miners machten. Beide Teams haben aktuell durchaus Sorgen mit der Kaderstärke, zu den Langzeitverletzten in Kempten gesellte sich noch Linus Voit nach seiner Spieldauerstrafe gegen Ulm. Peißenberg musste krankheitsbedingt am Freitag mit elf Feldspielern und einem Torwart in Buchloe antreten, zog sich dort aber achtbar aus der Affäre. Die medizinische Abteilung der Miners leistete über den Samstag wohl hervorragende Arbeit, gegen die Sharks waren die meisten Leistungsträger dann wieder dabei.

Wie zwischen diesen beiden Mannschaften nicht anders zu erwarten ging es sofort mit viel Tempo und ohne großes Abtasten in beide Richtungen. Kempten die aktivere Mannschaft mit mehr Chancen ging nach sechs Minuten auch verdient durch Kokoska in Führung. Jakub Bitomsky aus unmöglichem Winkel baute diese dann zum 0:2 aus. Kempten ließ es nun ein wenig schleifen und kassierte prompt zwei Treffer zum 2:2 Pausenstand. Im zweiten Abschnitt weiterhin viel Tempo, gute Chancen auf beiden Seiten, aber mit Sertl und Nerb auch zwei starke Keeper die nichts zählbares zuließen. Spielentscheidend waren dann letztendlich mehrere Faktoren. Das starke Unterzahlspiel der Sharks, mit 4 Minuten der Miners gegenüber 16 bei Kempten hatte Peißenberg sehr viel Zeit in Überzahl. Ein erneut starker Jakob Nerb im Kemptener Gehäuse und ein Siegtreffer von Nikolas Oppenberger der mit einem strammen Schuss genau in den Winkel den 2:3 Siegtreffer erzielte.

Wie schon im Hinspiel lieferten sich die beiden Teams eine tolle Bayernligapartie auf sehr hohem Niveau. Waren die Miners im Hinspiel der glückliche Gewinner so drehten die Allgäuer den Spieß um und nahmen drei ganz wichtige Punkte mit nach Hause. Mit einem sechs Punkte Wocheneide Platz vier in der Tabelle gesichert und dem Playoffplatz ein gutes Stück näher gekommen.

Statistik
TSV Peißenberg: – ESC Kempten 2:3 (2:2,0:0,0:1)

Tore
0:1 Kokoska (Ellerbrock,Sillanpää)(7.)
0:2 Bitomsky (Sillanpää,Kokoska)(14.)
1:2 Vogl (Murphy,Frankenberg)(17.)
2:2 Murphy (Frankenberg,Birkner)(18.)
2:3 Oppenberger (Schäffler,Rau)(47.).

Strafminuten
TSV Peißenberg: 4
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
TSV Peißenberg: Valentin Hörndl
ESC Kempten: Jakub Bitomsky

Zuschauer 667

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Landerer lässt die Bären frei

Landerer lässt die Bären frei

ESC Kempten besiegt den VfE Ulm/Neu-Ulm in einem hitzigen Derby mit 4.2

 

Genau 8 Minuten und 31 Sekunden dauerte es bis Louis Landerer mit seinem Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 ins Netz der Gäste traf und damit einen kaum endenden Regen an Stofftieren auf das Kemptener Eis auslöste. Bewaffnet mit großen Säcken, Einkaufswagen und Rollcontainern sammelten die Nachwuchsspieler minutenlang die gespendeten Plüschtiere ein, die in den nächsten Tagen an gemeinnützige Einrichtungen übergeben werden. Eine tolle Aktion für einen wohltätigen Zweck.  Dieser Treffer war der Auftakt für ein emotionsgeladenes Derby mit viel Spannung und Action für die knapp über 1000 Zuschauer in der ABW Arena. Ulm konnte durch Valentin Der die Führung der Sharks noch im ersten Drittel ausgleichen. Der zweite Abschnitt war dann geprägt von Emotionen auf und neben dem Eis und vielen Strafzeiten. Als Linus Voit auf Seite der Sharks für 2 + 5 + Spieldauer vom Eis geschickt wurde war die große Chance für die Gäste gekommen das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. 7 Minuten Überzahlspiel am Stück sind schon ein Faustpfand. Doch wie in den letzten Wochen zeigte sich Kempten stark in Unterzahl und ließ, auch über den langen Zeitraum nicht viel zu. Highlight dann der Einsatz von Nikolas Oppenberger, der bei einem Konter mit einer für ihn typischen Energieleistung die halbe Ulmer Hintermannschaft hinter dem Tor beschäftigte. Seinen Pass zurück in den Slot verwandelte der frei einlaufende Clay Ellerbrock mit einem satten Schuss zur viel umjubelten Führung. Oppenberger selbst war es dann der seine starke Leistung mit dem 3:1 im letzten Abschnitt belohnte. Ulm steckte nicht auf, warf alles nach vorne und kam durch Robin Prätz nochmals auf ein Tor heran. Doch Jakub Bitomsky machte mit dem 4:2 ins leere Tor 18 Sekunden vor Ende alles klar. Derbysieg, tolle Kulisse, eine Armada von Kuscheltieren, der Abend war ein voller Erfolg. Als kleines Sahnehäubchen gab es dann auch noch den Sprung zurück auf Rang vier der Tabelle zu feiern. Mit Klostersee, Landsberg, Königsbrunn und Peißenberg verloren alle direkten Konkurrenten der Sharks ihre Freitagsspiele. Kempten hat es somit selbst in der Hand in den verbleibenden 4 Spielen die direkte Playoffqualifikation zu erreichen. Der nächste Schritt kann am Sonntag beim TSV Peißenberg gemacht werden. Dort erwartet die Allgäuer mit dem Tabellenzweiten aber ein richtig dicker Brocken. Für ein erneutes spannendes Match sind die Weichen also gestellt.

 

Statistik:

ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:2 (1:1,1:0,2:1)

Tore:

1:0 Landerer (Schirrmacher,Kröber)(9.),

1:1 Der (Danzer)(18.),

2:1 Ellerbrock (Oppenberger,Schäffler)(35.)

3:1 Oppenberger (Kokoska,Rau)(44.),

3:2 Prätz (Synek)(57.)

4:2 Bitomsky (60.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 15 + (10 Kokoska) + (Spieldauer Voit)

VfE Ulm/Neu-Ulm: 18

Beste Spieler:

ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

VfE Ulm/Neu-Ulm: Valentin Der

Zuschauer: 1015

DIE BÄREN SIND LOS

DIE BÄREN SIND LOS

Der ESC Kempten veranstaltet gegen Ulm/Neu-Ulm erstmalig einen Teddy Bear Toss

 

Wie so oft im Eishockey kommt auch dieser Brauch aus dem Mutterland der schnellsten Mannschaftssportart der Welt, aus Kanada. Seit vielen Jahren sind diese Spiele zu einem wohltätigen Zweck bekannt und werden auch in Deutschland mehr und mehr zur Gewohnheit. Alle Zuschauer sind aufgefordert Teddy Bären und andere Stoff- und Kuscheltiere welche daheim nicht mehr benötigt werden mit ins Stadion zu bringen und beim ersten Tor der Sharks auf das Eis zu werfen. Wer keine daheim hat kann für eine Spende noch im Stadion ein Tier erwerben. Die Spieler werden im Anschluss die Tiere gemeinsam mit Nachwuchsspielern einsammeln und diese in den folgenden Tagen als Spende  an Einrichtungen für bedürftige und kranke Kinder verteilen. Die Verantwortlichen hoffen dabei auf eine rege Beteiligung, auch der Gästefans, für den gemeinsamen guten Zweck.

Bevor es jedoch los geht gab es während der Woche bereits die nächste Hiobsbotschaft für die Kemptener. Max Miller hatte sich beim Spiel in Grafing eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird nach aktuellem Stand ca. 6 Wochen ausfallen. Nach Colin Witting, Jonas Mikulic, Danny Schubert und Joonas Sillanpää trifft es nun bereits den fünften Spieler der Sharks mit einer langfristigen Verletzung. Zumindest der finnische Verteidiger steht seit dem letzten Wochenende wieder zur Verfügung. Sven Curmann muss seine Reihen also erneut umstellen, ob wie am vergangenen Sonntag erneut Clay Ellerbrock den Platz an der Seite von Nikolas Oppenberger und Maximilian Schäffler einnehmen wird bleibt abzuwarten.

Mit Ulm/Neu-Ulm kommt am Freitag eine Mannschaft in die ABW Arena die unbedingt Punkte braucht. Aktuell kämpfen die Donau Devils mit Buchloe und Schongau um den zehnten Platz, der als letzter zu den Preplayoffs berechtigt. Ab Platz elf geht es in die Abstiegsrunde, die natürlich jeder vermeiden möchte. Mit einer entsprechend motivierten Mannschaft wird Trainer Martin Jainz also im Allgäu aufschlagen. Aber auch die Sharks brauchen nach der Niederlage vom letzten Sonntag in Klostersee jeden Punkt mehr als dringend, soll der aktuell sechste Platz in der Tabelle gehalten werden. Vor allem im Hinblick auf die zweite Partie am Wochenende, am Sonntag tritt man beim TSV Peißenberg an. Die Miners konnten bereits das Hinspiel in Kempten gewinnen und spielen eine überragende Saison. Hinter dem Ausnahmeteam aus Erding stehen sie souverän auf dem zweiten Tabellenplatz, sind also „Best of the rest“ Mit Ryan Murphy und Zachary Bross hat man zwei Top Kontingentspieler verpflichtet, die beide an der Spitze der Scoringliste stehen. Dazu kommt mit Dejan Vogl ein weiterer, gut bekannter, Spieler im Spitzenbereich der Topscorer Und auch wenn Bross erst kürzlich und sehr unverhofft den Verein verließ und sich in die Oberliga nach Lindau verabschiedete kehrte keine Panik bei den Oberbayern ein. Schnell wurde mit Lynden Pastachak bekannter Ersatz in Dorfen gefunden und verpflichtet. Bereits in den ersten drei Spielen zeigte der junge Stürmer dass er die Lücke im Kader perfekt ausfüllt. Peißenberg hat einen tollen Lauf und wird, gerade Zuhause mit den frenetischen Fans im Rücken, eine ganz harte Nuss zum knacken.