ESC Kempten 1B dreht Spiel und verliert dennoch knapp

ESC Kempten 1B dreht Spiel und verliert dennoch knapp

Sharks halten sich auf Platz 4

 

Ein spannendes Spiel war gegen Memmingen geboten.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Kempten konnte die Chancen nicht verwerten. 2:0 stand es zur ersten Pause.

Die Sharks wollten das Blatt noch wenden und kamen motiviert aus der Kabine. Nur wenige Sekunden waren gelaufen als Pichler vorlegt und von Sigriz auf 2:1 stellte. Kurz darauf wurde Hubbauer von Ziegler zum Ausgleich in Szene gesetzt. Anschließend war Bartman nach Vorlage von Egli aus spitzem Winkel erfolgreich.

Die Partie war eng mit Chancen auf beiden Seiten. Die Schlussmänner jeweils hielten Ihren Kasten sauber. Bis zur Minute 53 als Maustadt per Doppelschlag das Spiel drehte.

Die Sharks steckten nicht auf und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Als Goalie Fuhrmann zu Gunsten von Bartman das Eis verließ, war kurz der Ausgleich in Reichweite – das Glück jedoch nicht auf dem Schläger. Memmingen brachte den Vorsprung über die Zeit und freute sich des verdienten Siegs.

„Man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Lukas Krug.

Für die Sharks steht am kommenden Freitag um 19.30 Uhr das letzte Spiel in Schongau an. Hier gilt es die Saison mit einem Sieg abzuschließen und Platz 4 zu sichern. Maustadt (29 Punkte – noch 3 Spiele), Bad Bayersoien (27 P. – noch 2 Spiele) wollen dies verhindern. Türkheim (32 P. – noch 2 Spiele) scheint nur mit sehr viel Glück einholbar.

Statistik:

HC Maustadt : ESC Kempten 1B

4:3 (2:0,0:3,2:0)

Tore:

1:0 Schmalz (14., Härtel, Füllenbach)

2:0 Härtel (15., Löhle, Schwarz)

2:1 von Sigriz (Pichler) (21.)

2:2 Hubbauer (Ziegler) (24.)

2:3 Bartman (Egli) (30.)

3:3 A. Aschenbrenner (Schmalz)(53.)

4:3 Härtel (Löhle)(53.)

Strafminuten:

Kempten:  8

Memmingen: 8

Zuschauer: 70

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

Torhungrige Damen

Torhungrige Damen

Lady Sharks fegen Dingolfing mit 10:4 aus der Arena

 

Kempten gegen Dingolfing, da war doch was. Gerade gut eine Woche ist es her, da mussten die Sharks in der Herren Bayernliga mit 2:3 eine knappe Heimniederlage gegen die Isarstädter hinnehmen. Für die Ladies aus dem Allgäu lief es im selben Vergleich deutlich besser. Die Gäste waren mit einem kleinen Kader angereist, und hatten nur zwei Reihen zur Verfügung. Nichtsdestotrotz kämpften sie aufopferungsvoll und hielten das Spiel lange offen. Mit der schnellen 0:1 Führung im Rücken verteidigten sie clever und hatten mit Anna Sophie Limprecht eine sehr starke Torhüterin. Gefühlt waren es allein im ersten Abschnitt 30 zu 3 Torschüsse für Kempten, mehr als der Ausgleich durch Tanja Eisenschmid sprang jedoch nicht heraus. Dies war auch das einzige Manko welches Trainer Max Berger in der Pause ansprechen musste. Deutlich besser wurde es dann bereits im zweiten Abschnitt. Auch wenn die Gäste wieder in Führung gingen, diesmal sogar mit zwei Treffern war die Marschrichtung für Kempten klar. Nach vorne mit viel Tempo und Engagement. Erneut Eisenschmid und Neuzugang Tamara Kajah erzielten den Ausgleich. Alle warteten nun auf die erstmalige Führung aber es war wie verhext, erneut traf Dingolfing zum 3:4. Dies sollte aber dann auch endgültig der letzte Erfolg der Niederbayerinnen gewesen sein. Der kleine Kader machte sich mehr und mehr bemerkbar, währen Berger seine drei Reihen rotieren ließ und weiter auf viel Tempo und Druck setzte ließen bei Dingolfing sichtbar die Kräfte nach. Erneut Kajah sowie Carolina Kullmann besorgten zunächst den Ausgleich und dann die erstmalige Führung. Direkt nach Beginn des Schlussabschnitts legten die Allgäuer Ladies dann so richtig los. Nach nicht einmal einer Minute schraubten Kullmann und Sabina Kaiser das Ergebnis auf 7:4. Erneut  Kullmann, Kajah und Eisenschmid hießen dann die weiteren Torschützinnen bis zum 10:4 Endstand nach 47 gespielten Minuten. Kempten schraubte das Tempo nun sichtlich zurück, von den Gästen ging keine Gefahr mehr aus, die schnelle und faire Partie hatte sichtlich zu viel Körner gekostet. Nach zwei Spielen liegt man nun auf dem zweiten Tabellenplatz der Verzahnungsrunde und bereits am nächsten Wochenende geht es „Back to Back“ weiter. Während am Freitagabend um 19.30 der EHC Lustenau aus Österreich zu Gast in der ABW Arena ist, steht am Samstag um 17.30 bereits das Rückspiel in Dingolfing auf dem Plan. Ein straffes Faschingsprogramm für die Ladies, zum Feiern wird da nicht viel Zeit bleiben.

Statistik:

ESC Kempten – Dingolfinger EC 10:4 (1:1,4:3,5:0)

Tore:

0:1 Fischer (Anzinger S.)(3.),

1:1 Eisenschmid (Kullmann L.,Kullmann S.)(9.),

1:2 Köllnberger (23.),

1:3 Holz (26.),

2:3 Eisenschmid (30.),

3:3 Kajah (Kaiser)(32.),

3:4 Anzinger S. (34.),

4:4 Kajah (Geiger)(37.),

5:4 Kullmann C. (Kajah)(39.),

6:4 Kullmann C. (Onder)(41.),

7:4 Kaiser (Kajah)(41.),

8:4 Kullmann C. (45.),

9:4 Kajah (Geiger)(45.),

10:4 Eisenschmid (Kullmann C.)(47.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

Dingolfinger EC: 4

Zuschauer: 35

Souveräner Auftritt

Souveräner Auftritt

ESC Kempten gewinnt zum Abschluss der Vorrunde mit 7:2 gegen den ESC Geretsried

 

Nachdem am letzten Sonntag mit dem Auswärtssieg in Dorfen die direkte Qualifikation für die Playoffs erreicht war ging es für Kempten  im abschließenden Vorrundenspiel gegen die River Rats aus Geretsried darum auf welchem Platz man diese  beendet und gegen wen es im Viertelfinale geht. Wenn es denn eine Generalprobe für die Playoffs war, so ist diese gut gelungen. Auch wenn es im ersten Spielabschnitt durchaus noch etwas hakte. Nikolas Oppenberger brachte seine Farben mit einem Alleingang zwar nach bereits 37 Sekunden in Führung, in Folge waren es aber die Gäste die mehr investierten und sich, nach Ansicht von Trainer Sven Curmann, zu viele gute Chancen erspielten. Gleich im ersten Überzahlspiel konnten sie auch den verdienten Ausgleich erzielen. Der zweite Abschnitt begann exakt wie der Erste, genau 37 Sekunden waren gespielt da klingelte es wieder im Kasten der Gäste. Maximilian Schäffler bugsierte das Hartgummi mit einem Nachschuss aus dem Slot ins Netz. Kempten in diesem Abschnitt nun aber viel konzentrierter und auch erfolgreicher. Es ist uns leider  nicht bekannt was der Begriff „Rückhandwurschtsemmel“ auf finnisch heißt, dem Verteidiger Joonas Sillanpää scheint er aber durchaus geläufig zu sein. Genau solch eine Rückhandwurschtsemmel warf er einfach mal von der blauen Linie Richtung Tor und Jakub Bitomsky konnte leicht zum 3:1 abfälschen. Es kann manchmal so einfach sein, wer Scheiben zum Tor bringt hat auch die Chancen zu treffen. So wie dann auch Louis Landerer, der den Puck von der blauen Linie platziert ins rechte Eck schlenzte. Clay Ellerbrock hatte dem Torwart dabei komplett die Sicht genommen. Spätestens nach dem 5:1 durch Ondrej Zelenka unmittelbar vor Drittelende war jedem Zuschauer klar, dass die Sharks als Sieger vom Eis gehen würden, zu souverän nun der Auftritt. Als Punktsieger ging auch Nikolai Streif nach einem Faustkampf mit Jakub Rezac vom Eis, die beiden hatten sich ihrer Handschuhe entledigt und lieferten sich einen kleinen Schlagabtausch. Die Partie war dann vorzeitig für die beiden Streithähne beendet, im Gegensatz zu den Profiligen wo es für Boxeinlagen nur die 5 Minuten Strafe gibt, sehen die Regeln im Landesverband auch eine zusätzliche Spieldauerstrafe dafür vor. Erneut Schäffler und Bitomsky mit ihren zweiten Treffern machten den Sack zu, der Sieg war absolut verdient und ein schöner Abschluss der Vorrunde vor knapp 800 begeisterten Zuschauern in der heimischen ABW Arena. Nun wartet im Viertelfinale der amtierende Meister EHC Königsbrunn. Wer in der Serie zuerst Heimrecht hat entscheidet sich am Sonntag, wenn die Brunnenstädter ihr Nachholspiel in Schweinfurt absolviert haben.

Statistik:

ESC Kempten – ESC Geretsried 7:2 (1:1,4:0,2:1)

Tore:

1:0 Oppenberger (Rau,Seider)(1.),

1:1 Huber (Hüsken,Reiter)(8.),

2:1 Schäffler (Rau,Zelenka)(21.),

3:1 Bitomsky Sillanpää,Kokoska)(24.)

4:1 Landerer (Sillanpää,Schäffler)(29.),

5:1 Zelenka (Kokoska,Landerer)(40.),

6:1 Schäffler (Zeiske,Spindler)(51.),

6:2 Wiseman Rizzo,Marl)(56.),

7:2 Bitomsky (58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 17 + 5+20 Streif

ESC Geretsried: 14 + 5+20 Rezac

Beste Spieler:

ESC Kempten: Christopher Mitchell

ESC Geretsried: Michael Harrer

Zuschauer: 682

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ALLES AUF SIEG

ALLES AUF SIEG

Sharks wollen die Vorrunde unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen

Ein letztes Mal heißt es am Freitagabend um 20.°° in der Kemptener ABW Arena: Bayernliga Vorrunde.

Aus Chancengleichheit beginnen am letzten Spieltag alle Begegnungen der Liga zeitgleich, in Kempten also eine halbe Stunde später als gewohnt. Die Riverrats aus Geretsried sind der Gegner für das Team von Sven Curmann. Im Hinspiel gab es einen deutlichen 6:0 Auswärtssieg und den ersten von inzwischen drei Shutouts für Jakob Nerb. Der junge Goalie befindet sich zur Zeit in hervorragender Form und führt auch die Torhüterstatistik der Bayernliga an.

Die Mannschaft ist bereits heiß auf die bald beginnenden Playoffs und möchte sich mit einem Sieg und einem guten Spiel auf die Ausscheidungsspiele vorbereiten. Auch möchte man den Zuschauern in Kempten nach der Niederlage im letzten Heimspiel gegen Dingolfing eine starke Leistung zeigen. Nichts neues gibt es aus dem Kader, ob der zuletzt erkrankte Linus Voit wieder eingreifen kann wird sich wohl erst kurzfristig zeigen, ansonsten vertraut Curmann auf das Team vom letzten Wochenende. Unter der Woche wurde viel gerechnet, diskutiert und gemutmaßt wer denn nun der Gegner für den ESC in den Playoffs werden wird. Aber die letzten Monate haben allen Teams so viel überraschende Ergebnisse beschert dass eine Vorhersage nicht möglich und auch gar nicht nötig ist. Denn spätestens um 22.30 sollten dann alle Spiele gelaufen sein und man im Allgäu wissen auf wen man sich freuen darf.

Bild Dirk Klos

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Über 2000 Stofftiere wurden an Humedica übergeben

 

Zum Derby gegen Ulm hatte der ESC Kempten erstmals ein Teddybärenspiel ausgerufen.

Über 1000 Zuschauer sorgten für eine erfolgreiche Aktion, weit über 2000 Stofftiere wurden auf das Eis der ABW Arena geworfen nachdem die heimischen Sharks das erste Tor erzielt hatten. Im Rahmen des Heimspiels gegen Dingolfing übergaben nun Vorstand Florian Ecker, auf dem Bild von links nach rechts gemeinsam mit den Spielern Pascal Kröber, Christopher Mitchell und Maximilian Schäffler sowie Susanne Engelhart und Ingrid Schnieringer von Humedica symbolisch die Stofftiere. Die große Menge wurde bereits einige Tage zuvor mit einem entsprechend großen Transporter abgeholt. Für die Verteilung einer solch große Sachspendenaktion fehlen uns als Eishockeyverein zum einen die Kontakte, zum anderen die nötigen Mitarbeiter. Mit Humedica haben wir einen verlässlichen und erfahrenen Partner an der Seite, der hervorragend vernetzt ist und Bedürftigkeiten bestens kennt. Humedica ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Kaufbeuren und besteht schon seit 45 Jahren. Neben der schnellen Soforthilfe in weltweiten Krisengebieten liegt ein weiterer Schwerpunkt in der karitativen Hilfe. Humedica wird nun die Verteilung der Stofftiere an Bedürftige und in Not geratene Gruppen übernehmen. Für diesen Einsatz und die Unterstützung bei unserer Aktion geht ein ganz dickes Dankeschön an Humedica in Kaufbeuren.

Foto Dirk Klos

Die Sharks sichern sich die direkte Playoffqualifikation

Die Sharks sichern sich die direkte Playoffqualifikation

ESC Kempten gewinnt mit 5:1 beim ESC Dorfen

 

Rechenschieber raus, es dürfen von den Analytikern nun die verschiedenen Möglichkeiten ausgelotet werden, wer  in den Playoffs gegen wen ran darf, und wer zuerst noch in die Vorausscheidung muss. Mit dem Sieg haben die Sharks  ihren 3 Punkte Vorsprung auf Platz sieben gehalten. Theoretisch kann Klostersee nach Punkten noch zum ESC aufschließen, das um 38 Tore schlechtere Torverhältnis dürfte aber in einem Spiel nicht mehr aufzuholen sein. Fix in die Preplayoffs gehen Ulm, Buchloe und Amberg. Landsberg, Königsbrunn und Klostersee kämpfen um die Plätze davor, Königsbrunn hat aufgrund des noch ausstehenden Nachholspiels am Sonntag in Schweinfurt sogar noch die Chance Kempten von Rang vier zu verdrängen und sich damit Heimrecht im Viertelfinale zu sichern. Gegen wen die Truppe von Sven Curmann nun also antreten muss wird sich erst am kommenden Freitag entscheiden, aufgrund der Nachholspiele vielleicht auch erst am Sonntag. Gegen Geretsried gilt es dann am Freitag nochmals einen Heimsieg und drei Punkte zu holen um in der Endabrechnung so weit wie möglich vorne  zu stehen. Wen man dann bekommt hat man selber eh nicht in der Hand. Und gegen jeden der möglichen Wettstreiter hat man im Laufe der Runde schon gezeigt dass man bestehen kann.

Es war nicht das große Eishockeyspektakel am Sonntagabend bei den Eispiraten, aber das hatte auch niemand erwartet. Dorfen wehrte sich mit seiner jungen und kämpferischen Mannschaft so gut es ging gegen den Favoriten, aber letztendlich setzte sich die Erfahrung der Allgäuer ungefährdet durch. Erstmals seit seiner Verletzung stand Danny Schubert als Backup wieder in der Mannschaft, der erkrankte Linus Voit fehlte wie bereits am Freitag. Zwei schön herausgespielte Treffer durch Jakub Bitomsky und Filip Kokoska brachten die beruhigende zwei Tore Führung nach dem ersten Drittel. Noch etwas verunsichert von der Niederlage am Freitag war man darauf bedacht den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss fiel dann doch der Anschlusstreffer für die Hausherren, die dadurch tatsächlich nochmal eine Schippe drauflegten. Erneut Bitomsky war es dann der den zwei Tore Vorsprung wieder herstellte. Maximilian Schäffler sorgte mit einem sehenswerten Alleingang im letzten Abschnitt für die Vorentscheidung und Nikolas Oppenberger mit dem fünften Treffer für den Endstand in einer fairen Partie.

Statistik:

ESC Dorfen: – ESC Kempten 1:5 (0:2,1:1,0:2)

Tore:

0:1 Bitomsky (Kokoska,Kröber)(5.),

0:2 Kokoska (Bitomsky,Zelenka)(8.),

1:2 Hradek (Brenninger,Schroepfer)(36.),

1:3 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(39.),

1:4 Schäffler (Bitomsky)(47.)

1:5 Oppenberger Schirrmacher,Schäffler)(56.).

Strafminuten:

ESC Dorfen: 12

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

ESC Dorfen: –

ESC Kempten: –

Zuschauer: 132

Nach 15 Minuten den Faden verloren

Nach 15 Minuten den Faden verloren

ESC Kempten muss sich dem EV Dingolfing mit 2:3 geschlagen geben

 

Genau davor hatte man in Kempten vor dem Spiel gegen den Aufsteiger gewarnt. Mit dem ex Profi Dustin Whitecotton als neuem Trainer und dem Rückenwind aus den Ergebnissen vom letzten Wochenende wird eine kampfstarke und motivierte Mannschaft zu erwarten sein. Die erste viertel Stunde waren die Hausherren überlegen und gut im Spiel, begannen mit viel Tempo. Die etwas überraschende Führung der Gäste nach sieben Minuten konnte Maximilian Schäffler mit einem Doppelpack umgehend ausgleichen und nur vier Minuten Später in eine Führung umwandeln. Doch nun gingen nach und nach Tempo, Laufbereitschaft und Spielfreude verloren. Es wurde zu wenig geschossen, dafür aber immer wieder ein Pass zu viel gespielt. Dingolfing machte den Kemptenern zweikampfstark und einsatzfreudig die Räume eng und damit das Leben schwer. Sven Curmann stellte im zweiten Drittel seine Angriffsformationen um, aber auch das blieb ohne Erfolg. Im letzten Drittel drehten die Gäste die Partie dann mit zwei weiteren Treffern zu ihren Gunsten und nahmen die drei Punkte nicht unverdient mit nach Hause. Curmann kommentierte das Spiel gewohnt knapp: „Wir haben nach der Führung völlig den Faden verloren. Es gibt Tage da funktioniert es einfach nicht und heute war so ein Tag, aber trotzdem stehe ich zu 100 Prozent hinter meiner Mannschaft. Wir arbeiten seit April an unserem Ziel, heute haben wir es nicht geschafft, aber schon am Sonntag geht es weiter. Wir haben immer noch alles in unserer Hand und ich glaube an meine Mannschaft“.

Bereits am Sonntag um 18.°° gibt es dann die nächste Gelegenheit in Dorfen den nächsten Schritt Richtung direkte Playoff Qualifikation zu machen.

Statistik:

ESC Kempten – EV Dingolfing 2:3 (2:1,0:0,0:2)

Tore:

0:1 Krämmer (Endres,Schander)(7.),

1:1 Schäffler (Oppenberger,Seider)(8.),

2:1 Schäffler (Limböck,Sillanpää)(12.),

2:2 Wolfgramm (Schander,Endres)(45.),

2:3 Janzen (Geiger,Theberge)(55.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EV Dingolfing: 12

Beste Spieler:

ESC Kempten: Maximilian Schäffler

EV Dingolfing: Dennis Jedrus

Zuschauer: 646

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Doppel D Wochenende

Doppel D Wochenende

Dingolfing und Dorfen heißen die nächsten  Gegner der Sharks

 

Es geht auf die Zielgerade der Bayernliga Vorrunde.

Und noch immer geht es extrem eng zu im Mittelfeld der Tabelle. Drei Spieltage vor Schluss ist sowohl die Ausgangslage klar, sowie auch die Zielsetzung der Kemptener. Aktuell hat man mit Platz vier eine der begehrten Positionen inne die nicht nur den direkten Playoffzugang sichern, sondern auch noch das Heimrecht in der ersten Runde der Ausscheidungsspiele garantieren. Also heißt es in beiden Spielen zu punkten und auf Ausrutscher der vor den Sharks platzierten Teams zu hoffen. Die Aufgaben sind allerdings alles andere als einfach, zwei unbequeme Gegner warten auf das Team von Sven Curmann. Aufsteiger Dingolfing hat bereits im Hinspiel deutlich gezeigt was in den Isarrats steckt. Bis zur letzten Sekunde musste Kempten zittern um den knappen Sieg mit einem Tor Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dingolfing wird in der Abstiegsrunde alles daran setzen die Klasse zu halten und bereitet sich auf diesen harten Kampf vor. Im Kader wurden in den letzten Wochen noch Anpassungen vorgenommen, und auch der Platz hinter der Bande blieb davon nicht verschont. Ex Nationalspieler und Trainer Bernie Englbrecht musste seinen Platz räumen, als neuer Chefcoach wurde Dustin Whitecotton engagiert. Der langjährige DEL2 und DEL Profi der Schwenninger Wild Wings und Straubing Tigers war bereits 2018/2019 Trainer in Dingolfing, zuletzt war er für Sterzing in der Alps Hockey Liga verantwortlich.

Die Isarstädter werden alles daran setzen den Allgäuern am Freitagabend um 19.30 in der ABW Arena ein Bein zu stellen um sich für die Abstiegsrunde fit zu machen.

Sonntagsgegner Dorfen war schon immer eine harte Nuss für die Sharks. In den letzten Jahren tat man sich auswärts immer schwer gegen die defensivstarken Oberbayern. Zum Jahreswechsel gab es ein mittleres Beben in Dorfen, aus wirtschaftlichen Gründen löste man Verträge mit Spielern auf, stellte das Trainerteam frei und

 entschied sich die Runde mit dem verbleibenden Kader zu beenden. Auch Dorfen muss den Weg in die Abstiegsrunde nehmen und möchte genau wie Dingolfing natürlich die Klasse halten. Auch wenn der letzte Sieg des ESC Dorfen vom 22.12.23 datiert darf man das Team ganz sicher nicht unterschätzen und muss mit 100% Einsatz ans Werk gehen um die Punkte mit ins Allgäu zu nehmen. Für die Fans hat sich der Verein gemeinsam mit einer Brauerei aus der Region etwas besonderes einfallen lassen, für die ersten Besucher stehen am Sonntag um 18.°° 50 Liter Freibier bereit.

Auf den Spuren der Profis

Auf den Spuren der Profis

Lady Sharks entführen einen Punkt nach Penaltyschießen aus Crimmitschau

Schwenningen, Mannheim, München, Bietigheim, Ravensburg. Alles namhafte DEL und DEL 2 Standorte im deutschen Profieishockey. Und auch allesamt Standorte an denen die Lady Sharks in der letzten und dieser Saison bereits angetreten sind. Nun kommt mit Crimmitschau ein weiterer DEL 2 Standort dazu, der zugegeben nicht in Bayern liegt. Die in Sachsen ansässigen Damen sind aber mit den bayerischen Teams in einer Liga eingeteilt. Nach gut sechs Stunden Busfahrt gab es zuerst einmal die Gelegenheit dem aktuellen sechstplatzierten der zweiten Liga beim Training zuzuschauen bevor es dann für die Allgäuerinnen selbst aufs Eis im Sahnpark ging. Doch bevor das erste Bully gespielt werden konnte mussten beide Teams wieder vom Eis. Etliche tiefe Löcher im sächsischen Eis stellten eine zu große Verletzungsgefahr dar, so dass die Spielfläche ein zweites Mal aufbereitet werden musste. Mit 20 Minuten Verspätung ging es dann endlich los, und das Tempo war nur geringfügig langsamer als bei den Profis zuvor. Es war tatsächlich eins der besten Saisonspiele der Allgäuerinnen, gegen läuferisch sehr starke Hausherrinnen. Viel Tempo seitens Crimmitschau traf auf Erfahrung, Einsatzbereitschaft und Cleverness bei den Kemptener Damen. Letztendlich waren es vor allem zwei Spielerinnen der Sächsinnen die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten, eine starke Torfrau als Rückhalt und Ella Brottka, die sämtliche Treffer für den ETC erzielte. Kempten hatte von Beginn an deutlich mehr und auch die besseren Chancen, scheiterte aber immer wieder  im Abschluss. Deutlich glücklicher Crimmitschau, die aus fast keinen Chancen zwei Tore zur 2:0 Führung nach 25 Minuten machten. Negativer Sidefact auch bei den Damen, die aktuelle Misere bei den Unparteiischen. Nicht nur in der Herren Bayernliga wird die Kritik bei allen Vereinen von Woche zu Woche größer. Auch in Sachsen war das gemischte Gespann nicht immer auf der Höhe. Dem zweiten Treffer ging ein klarer Wechselfehler voraus, doch die sechs Damen in Rot wurden nicht dafür bestraft. Auch ein deutlicher Treffer Kemptens, bei dem die Scheibe für alle sichtbar 10 cm hinter der Torlinie lag wurde nicht gegeben. Doch Kempten hat ja noch Tanja Eisenschmid in der Hinterhand, mit zwei blitzsauber abgeschlossenen Alleingängen stellte sie noch vor Ende des Mittelabschnitts auf 2:2. Auch der letzte Abschnitt gehörte den Gästen die sich durch Carolina Kullmann mit der erstmaligen Führung belohnten. Kempten, weiter im Vorwärtsgang, wurde nun durch mehrere zum Teil nicht nachvollziehbaren Strafen aus dem Schwung gebracht, Crimmitschau kam dadurch nochmal zurück ins Spiel und konnte drei Minuten vor dem Ende durch einen glücklichen Nachschuss ausgleichen. Das Ergebnis spiegelt nicht wirklich den Spielverlauf, aber so ist Eishockey nun einmal.

Penaltyschießen ist immer ein wenig auch ein Glücksspiel, und da Fortuna an diesem Samstag definitiv das sächsische Kleid trug, ging der Sieg und der Extrapunkt an die Gastgeberinnen. Insgesamt 10 Penaltys waren nötig bis endlich die Entscheidung gefallen war. Die Lady Sharks konnten auf jeden Fall erhobenen Hauptes die lange Heimreise antreten. Ein Punkt ist besser als keiner und: Es gibt ja auch noch ein Rückspiel, so die direkte Kampfansage an Crimmitschau.

Statistik
ETC Crimmitschau – ESC Kempten 4:3 n.P. (1:0,1:2,1:1,1:0)

Tore
1:0 Brottka
2:0 Brottka
2:1 Eisenschmid
2:2 Eisenschmid
2:3 Kullmann C.
3:3 Brottka
4:3 Brottka

Strafminuten
ETC Crimmitschau: 4
ESC Kempten: 12

Zuschauer Ca. 50

ESC Kempten 1B zündet Torfeuerwerk

ESC Kempten 1B zündet Torfeuerwerk

Sharks mit Chance auf Platz 3

Für die 1B der Sharks ging es darum, den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. Entsprechend war die Vorgabe gegen den Tabellenvorletzten, die 1B aus Schongau, klar: es sollten Punkte her!

Der Start der Hausherren gelang sehr gut. Lipp und Allnoch stellten auf 2:0. Ein kurzer Dämpfer durch die Mammuts lässt die Gastgeber unbeeindruckt. Mit weiteren Treffern von Egli, von Sigriz und Brugger wurde für klare Verhältnisse gesorgt (5:1).

Der Anschlusstreffer zum 5:2 wurde in der Folge mit einem Torfeuerwerk der Sharks beantwortet: 3x Ziegler, 2x Pichler, von Sigriz und Egli erhöhten auf 12:2. 

Die 1B bleibt mit Platz 4 in Schlagweite zu Platz 3. Diese Chance will man sich wahren und in den  letzten drei Spielen punkten.

Die nächste Gelegenheit bietet das Heimspiel gegen den EC Senden.

Spielbeginn ist um 17.00 Uhr am Sonntag, den 18.01.2024.

Weiter geht es am 04.02. gegen den HC Maustadt und am 09.02. zum Rückspiel nach Schongau.

Statistik
ESC Kempten 1B : EA Schongau 1B 12:2 (5:1,4:1,3:0)

Tore
1:0 Lipp (Bartman)(1.)
2:0 Allnoch (Walk, Bartman)(5.)
2:1 Socher (Sprenzel, Wandschura)(6.)
3:1 Egli (Lipp) (7.)
4:1 von Sigriz (Pichler, Ziegler) (17.)
5:1 Brugger (von Sigriz, Kohler) (19.)
5:2  Schubert (Sprenzel, Halmbacher) (24.)
6:2 Ziegler (von Sigriz) (25.)
7:2 Ziegler (von Sigriz) (30.)
8:2 Egli (Brugger, Bartman) (33.)
9:2 Ziegler (Pichler) (40.)
10:2 von Sigriz (Ziegler, Pichler) (41.)
11:2 Pichler (Lipp) (48.)
12:2 Pichler (von Sigriz) (55.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 2
EA Schongau: 2