Erstes Doppelwochenende für die Sharks

Erstes Doppelwochenende für die Sharks

ESC Kempen testet in Miesbach und Sonthofen

Sportvorstand Ervin Masek war trotz des Sieges über Ulm/Neu-Ulm am letzten Wochenende noch lange nicht begeistert über die Begegnung. „Vor allem in der ersten Hälfte des Spiels war es nicht wirklich schön anzuschauen, Aber es wurde von Drittel zu Drittel besser und wir haben ja noch drei Wochen Zeit bis zum Saisonstart.“ Insbesondere die Vermeidung der vielen Strafzeiten sollte ein Thema sein, ebenso wie das weitere Einspielen der Reihen und Blöcke. Mit dem TEV Miesbach erwartet das Team von Sven Curmann am Freitagabend um 20.°° ein starker Gegner, in den letzte Jahren waren all die Begegnungen mit den Oberbayern immer spannend und auf hohem spielerischen Niveau. Vor allem konnte der ESC das Team von der Schlierach auch ergebnistechnisch immer wieder ärgern.

Anders sieht es am Sonntag aus, um 18.°° bittet der ambitionierte Landesligist aus Sonthofen zum Tanz. Bereits im letzten Jahr trafen sich die beiden Kooperationspartner in der Vorbereitung und Helmut (Tschappa) Wahl zeigte mit seinem Team auf, dass der Schritt zwischen den Landesliga Topteams und der Bayernliga nicht so groß ist. Ein erstes Wiedersehen mit seinem alten Club wird es für ESC Neuzugang David Mische geben, der junge Stürmer war im Sommer Iller abwärts gewechselt und hat sein Talent in den ersten Vorbereitungsspielen schon aufblitzen lassen. Gegen seinen Heimatverein wird er sicherlich mit einer extra Portion Motivation auflaufen. Mit dabei sein wird am Wochenende auch wieder der ein oder andere Nachwuchsspieler aus der U 20. Die finale Entscheidung wird Curmann aber erst am Donnerstag nach dem Abschlusstraining treffen

KNIPSER GEFUNDEN

KNIPSER GEFUNDEN

Florian Stauder schlägt beim Sieg der Sharks über Ulm gleich dreimal zu

 

Drei Spieler waren es auf Kemptener Seite die der Begegnung beim 6:3 Sieg über die Donau Devils ihren Stempel aufdrückten, Stauder mit seinen Treffern 5 bis 7 in der Vorbereitung, Sergei Topol mit vier Assists und Filip Kokoska mit drei Assists und einem Treffer. Doch es wäre ungerecht den Sieg im ersten Heimspiel der Vorbereitung nur an diesen Dreien festzumachen. Die gesamte Mannschaft steigerte sich von Drittel zu Drittel und kam besonders im letzten Abschnitt (4:0) so richtig ins Laufen. Kempten konnte früh gleich die erste Strafe gegen Ulm nutzen und ging durch Kulhanek bereits in der dritten Minute in Führung. Eine Unachtsamkeit erlaubte Ulm jedoch nur 19 Sekunden später mit einem Alleingang durch den starken Dominik Synek auszugleichen. Kempten hatte sichtbar noch Abstimmungsprobleme und die Gäste nutzten in dieser Phase ihre Chancen eiskalt aus. Nach knapp acht Minuten stand bereits ein 1:3 auf der Anzeigetafel. Und nachdem die Devils bislang sämtliche Vorbereitungsspiele gewinnen konnten trieb es so manchen Fan der Allgäuer die Sorgenfalten auf die Stirn. Doch das Team von Sven Curmann biss sich zurück in die teilweise sehr nicklich geführte Partie. Nur 33 Sekunden nach der Pause dann der 2:3 Anschlusstreffer, zu einem taktisch guten Zeitpunkt. Sehr viele Strafzeiten verhinderten in dieser Phase einen kontinuierlichen Spielfluss, trotzdem drängte Kempten die Ulmer nun mehr und mehr zurück. Trotzdem dauerte es bis zur Minute 50. bis endlich der inzwischen verdiente Ausgleich fiel. Die Sharks hatten inzwischen die Partie in der eigenen Hand und die Gäste nicht mehr viel zuzusetzen. Keine zwei Minuten nach dem Ausgleich brachte Kevin Marquardt mit einem satten Blueliner sein Team zurück in Führung. Und wieder dauerte es keine zwei Zeigerumdrehungen bis Stauder seinen Hattrick komplett machte. Kempten nahm 3 Minuten vor Schluss noch eine 2 Minuten Strafe, Ulms Coach Martin Jainz setzte alles auf eine Karte und zog den Torhüter für eine sechs gegen vier Überzahl. Diese wurde clever verteidigt und Sergei Topol schickte nach Puckgewinn Filip Kokoska auf die Reise, der sich alleine auf den Weg zur endgültigen Entscheidung, dem 6:3 machte. Die gut 500 Zuschauer in der ABW Arena feierten den Derbysieg ausgelassen, gerade auch weil man dem Lieblingsgegner die erste Niederlage beibringen konnte. Gegenüber der Begegnung in Grüsch  vor einer Woche waren bereits Fortschritte zu erkennen, vor allem in Drittel zwei und drei wirbelte die Offensive schon recht ordentlich.

Und wer weiß, vielleicht hat man mit Florian Stauder ja den Knipser gefunden den man sich gewünscht hat. Wo das Tor steht weiß der robuste Stürmer auf jeden Fall.

 

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 6:3 (1:3,1:0.4:0)

Tore
1:0 Kulhanek (Kokoska,Topol)(3.)
1:1 Synek (Slavicek,Klingler)(3.)
1:2 Rodrigues (Synek)(5.)
1:3 Derr (Synek)(8.)
2:3 Stauder (Kokoska)(21.)
3:3 Stauder (Kokoska,Topol (50.)
4:3 Marquardt (Schirrmacher)(51.)
5:3 Stauder (Topol)(53.)
6:3 Kokoska (Topol)(58.)(eng.)

Strafminuten
ESC Kempten: 24
VfE Ulm/Neu-Ulm: 19 + 20 Birner

Zuschauer 536

DIE HIGHLIGHTS

DERBY ZUM HEIMAUFTAKT

DERBY ZUM HEIMAUFTAKT

Sharks erwarten die Donau Devils zum ersten Vorbereitungsspiel in Kempten

Nach den ersten Tests auf fremden Eis geht es für die Kemptener endlich auch wieder in der heimischen ABW Arena aufs Eis. Am letzten Wochenende konnte man in einer engen Begegnung in Grüsch in der Schweiz bereits gute Ansätze sehen, das Trainerteam hat in der vergangenen Woche weiter hart mit dem Team gearbeitet um zum Saisonstart in der richtigen Form zu sein.

Mit Ulm kommt zum einen ein für die Fans attraktiver Gegner nach Kempten und vor allem auch ein richtig harter Prüfstein.

Das Team von Martin Jainz befindet sich in einer sehr guten Frühform, am vergangenen Wochenende konnte man in Dornbirn mit 10:0 und in Landsberg mit 6:0 gewinnen. Zwei mehr als deutliche Ergebnisse. Die Devils haben sich vor der Saison gut verstärkt, Königstransfer dabei sicher die Verpflichtung von Bohumil (Bobby) Slavicek vom TEV Miesbach.

Es ist auf jeden Fall ein intensives Spiel zu erwarten, wenn Am Sonntag um 17.30 Uhr endlich das erste Bully in der heimischen Arena gespielt wird.

AUF DEM SPRUNG

AUF DEM SPRUNG

Vier Spieler der U 20  sind nicht mehr weit entfernt davon ein fester Bestandteil der „großen“ Sharks zu werden

Henry Ecker, Fabian Maier, Markus Walter und Tobias Russler, diese Namen sollte man sich merken, denn die vier sind nicht mehr weit davon entfernt zukünftig auch öfters bei der Ersten des ESC Kempten zum Einsatz zu kommen.

Doch zuvor steht für die allesamt 17jährigen im Vordergrund eine starke Bayernligasaison mit der U 20 zu absolvieren.

Sie stehen sinnbildlich für die gute und intensive Nachwuchsarbeit in Kempten, nun schließt sich langsam der Spalt zwischen Nachwuchs und Senioren. In Abstimmung mit den Nachwuchstrainern absolvieren sie aktuell die komplette Saisonvorbereitung der Ersten unter der Leitung von Sven Curmann. Und sie bekommen viel Lob dafür, hängen sich richtig rein und haben allesamt auch das nötige Talent und den Ehrgeiz erfolgreich im Seniorenbereich zu spielen. Beim ersten Vorbereitungsspiel am letzten Wochenende beim HC Prättigau waren bereits drei von ihnen im Einsatz und bekamen über die 60 Minuten auch ordentlich Eiszeit.

Mit dem Posten des hauptamtlichen Nachwuchstrainers und der Anbindung der Spieler an die Senioren ist man in Kempten auf einem guten Weg zukünftig wieder mehr „Eigengewächse“ bei den Sharks zu sehen.

Auch Ervin Masek sieht die Entwicklung beim Nachwuchs sehr positiv:“ Ich bin sehr froh, dass uns mit der Einteilung unserer U20 in die Bayernliga  ein weiterer Schritt in Richtung Integration von Kemptener Nachwuchsspielern in die erste Mannschaft gelungen ist. Zusammen mit Sven Curmann, Markus Russler und den Trainern der U17, U20 und 1B haben wir diesen Sommer an einem internen Leitfaden gearbeitet, welcher den Übergang für die Nachwuchsspieler in den Seniorenbereich vereinfachen soll.

Zum Anfang des Sommertrainings wurden zuerst vier Spieler definiert, welche regelmäßig an den Einheiten der ersten Mannschaft teilnehmen. Torwart Henry Ecker, Verteidiger Tobias Russler und Stürmer Fabian Maier arbeiten bereits den ganzen Sommer an der körperlichen Fitness. Auch Markus Walter gehört diesem Quartett an, der schon letztes Jahr regelmäßig mit der Ersten trainiert und vereinzelt Spielchancen bekommen hat.Wir werden die Entwicklung der Spieler in der U17 und U20 genaustens beobachten, so dass sich jeder die Chance erarbeiten kann, bei den Senioren mitzutrainieren und auf Einsatzzeiten hoffen kann. Wir versprechen uns davon, dass wir auch zukünftig mit unserer sehr guten Nachwuchsarbeit immer mehr Kemptener Jungs für die erste Mannschaft entwickeln können.

Mit Elias Schneider, der in Kempten mit dem Eishockey begann und die letzten Jahre beim EV Füssen in der Ausbildung war  gibt es einen weiteren talentierten jungen Kemptener, der in diesem Sommer die Chance bekam sich in einem Trainingscamp in Kanada zu beweisen.

An Talenten mangelt es also nicht an der Iller, die Ausbildung steht in Kempten inzwischen auf sehr soliden Füßen und mit Sicherheit werden auf diesem Weg zukünftig wieder mehr junge Spieler zu erfolgreichen Seniorencracks werden.

NACHWUCHSNEWS

NACHWUCHSNEWS

U15

U15 des ESC-Kempten gewinnt erstes Testspiel gegen Miners aus Peißenberg

Was für ein Wochenende für den Nachwuchs des ESC-Kempten!

Nach dem Turniererfolg der U9 sowie dem Gewinn des ersten Freundschaftsspiels der U13 legte auch die U15 der Sharks nach.

Zu Gast bei den Miners in Peißenberg schien die Aufgabe jedoch kaum lösbar. In Minimalbesetzung zum ersten Freundschaftsspiel der Saison angereist, kämpften sich die Haie zu einem Unentschieden (0:0) über das erste Drittel.

Im zweiten Drittel wendeten die Miners jedoch das Spiel und nutzen ihre personelle Überlegenheit konsequent. Trotz toller Aktionen der Sharks konnten diese den Gleichstand nicht halten und gingen mit 3:1 Rückstand in die das letzte Drittel.

Die Sharks ließen sich davon nicht entmutigen und mobilisierten alle Reserven. Sichtlich geschlossener und mit unglaublichem Siegeswillen erkämpfte sich die Mannschaft konzentriert Puck für Puck und spielte sich an ein 3:3 Unentschieden heran. Das Spiel schien entschieden.

Doch in der letzten Sekunde des Spiels schoss Emily Echter das Tor zum 3:4 Auswärtssieg.

Was für ein spannendes Match und ein toller Mannschafterfolg der U15.

Florian Hiltner, der eigentlich die U11 trainiert und Mitch Limböck am Samstag vertrat (U13-Spiel), freute sich sichtlich über den erkämpften Sieg der U15-Haie.

Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

U13

Gelungener Auftakt in die neue Saison der U13 des ESC-Kempten

Am Samstag bestritt die U13 der Sharks ihr erstes Freundschaftsspiel vor heimischer Kulisse gegen die Mammuts aus Schongau.

Nach einer Woche intensivem Eistraining für die Sharks starteten beide Teams motiviert und voller Konzentration in die Saison 2024/2025.

Die Mammuts waren keine leichten Gegner, denn nur durch ein Penalty-Schießen hatten die Sharks in der letzten Saison in Kempten siegen können.

Schon nach wenigen Minuten fiel das erste Tor für Kempten. Die Sharks eroberten sich immer wieder den Puck und durch gekonntes Spielen gingen das Team mit einem 4:2 in die erste Pause.

Auch im 2ten Drittel traten die Mammuts souverän auf und konnten immer wieder zu den Sharks aufholen. Nach 4 min Spielzeit in einem ausgeglichenen Spiel schafften die Mammuts dann den Ausgleich zum 4:4.  

Die Mannschaft unter Trainer Mitch Limböck, der ab dieser Saison auch hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim ESC-Kempten ist, ließ nicht nach und kämpfte bis zur letzten Sekunde. Durch schnelle Kombinationen und Treffsicherheit stand es am Ende diese spannenden Drittel dann 7:4 für die Kemptener Sharks.

Nach der Pause betrat die Mannschaft der U13 gestärkt als Team die Eisfläche. Immer wieder versuchten die Mammuts aufs Tor zu gehen. Aber die Jungen und Mädchen der U13 kämpften weiter bis zur letzten Minute. Und so siegten die Sharks am Ende 13:6.

Mitch Limböck war zufrieden. Zwar steht noch viel Trainingsarbeit bevor, aber mit der U13 hat sich eine Mannschaft, ein Team gefunden, welches gewillt und stark in die neue Saison geht.

Doch bevor es am kommenden Sonntag nach Peißenberg zum nächsten Testspiel geht, freuten sich die Sharks erstmal über ihren ersten Sieg der Saison.

Ivonne Borst (ib)

U9

Erstes Turnier – erster Turniersieg der U9 des ESC-Kempten

U9 des ESC Kempten feiert im heimischen Stadion zum Auftakt der Saison ersten Turniersieg der Saison.

Vor heimischer Kulisse, mit zahlreichen großen und kleinen Fans, starteten am Samstag die kleinsten Haie des ESC-Kempten in die Eishockey-Saison. Darunter erstmalig sechs U7-Spieler und Spielerinnen.

Als hätte es keine Sommerpause gegeben, legten die vier Sturmreihen der kleinen Haie hoch motiviert los und überrannten Sonthofen förmlich. Kompakt und mit viel Zug zum Tor waren die kleinen Haie immer einen Schritt schneller und konnten das Spiel deutlich gewinnen.

Gegen die Mannschaft aus Memmingen, der Favorit aus dem letzten Jahr, lief es nicht ganz so leicht. Das Spiel war heiß umkämpft und die kleinen Haie mühten sich über die Zeit. Doch die Torhüterin der Sharks war ein Fels in der Brandung und selbst die U7-Haie kämpften um jeden Puck, so dass das Spiel knapp gewonnen werden konnte.

Der letzte Gegner im Turnier, Füssen II, bot all seine Kräfte auf, um gegen die nun übermütigen Haie zu gewinnen. Die erste Sturmreihe der kleinen Sharks war kaum zu stoppen und Füssen sichtlich überrascht von der Energie. Doch die Füssener hielten stark dagegen. Eine kleine Unachtsamkeit auf Füssener Seite nutzte ein U7-Spieler geschickt, um das entscheidende Tor zum Sieg zu erzielen!

Der Trainer der kleinen Sharks, Flo Eberle, war sichtlich stolz auf den Turniersieg und den tollen Start der kleinsten Sharks in die Saison.

 (Nikola Mögele-Wischnewsky – nmw).

Knappe Niederlage im ersten Test

Knappe Niederlage im ersten Test

ESC Kempten unterliegt beim HC Prättigau mit 5:4

36 Sekunden waren noch zu spielen als die Hausherren in Überzahl doch noch den Siegtreffer in einer energischen Partie auf Augenhöhe erzielten.

Auf auf in die Schweiz, bereits zum dritten Mal folgten die Kemptener Sharks diesem Ruf und absolvierten ein Vorbereitungsspiel im Prättigau, dem Hochtal auf dem Weg nach Klosters und Davos. In dieser Saison nach dem Kurzturnier in Pfronten zum ersten Mal über die regulären 60 Minuten. Gleich drei Nachwuchsspieler hatte Sven Curmann mit an Bord, Mit Tobias Russler, Markus Walther und Fabian Maier stellte die U 20 des ESC ein starkes Trio. Dafür setzten Jonas Mikulic, Maximilian Schäffler und Filip Kokoska aus. Zwischen den Pfosten startete Danny Schubert der, abgesprochen, Xaver Nagel nach 30 Minuten Platz machte. Grüsch hatte im Vorfeld bereits einen Test gegen den Oberligisten vom EV Lindau glatt mit 0:6 verloren. Das die Schweizer bereits am nächsten Wochenende in die Punktrunde starten und deutlich weiter in ihrer Vorbereitung sind war vor allem in der ersten Spielhälfte zu sehen. Während die Allgäuer noch Abstimmungsschwierigkeiten hatten, was aber so früh in der Vorbereitung völlig normal ist, zeigte sich Grüsch schon gut eingespielt und mit vielen schnellen Aktionen. Nach 35 Minuten stand es bereits 4:1 für die Hausherren, einzig Florian Stauder konnte eine der durchaus zahlreichen Chancen für seine Farben nutzen. Er war es auch der mit seinem zweiten Treffer Kempten wieder heran brachte bevor David Mische einen Schuss von Mauro Seider zum 4:3 Anschluss abfälschte. Nur 30 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels erzielte Tomas Kulhanek in Überzahl den Ausgleich. Das Spiel nun von beiden Seiten mit offenem Visier geführt und mit vielen Chancen hüben und drüben. Das glücklichere Ende hatten dann die Hausherren, wobei Kempten durchaus starke Phasen hatte und gezeigt hat dass man auf dem richtigen Weg ist.

Statistik
HC Prättigau – ESC Kempten: 5:4 (1:0,3:3,1:1)

Tore
1:0 Gujan (Neurauter,Rossi)(4.),
2:0 Lampert (26.),
2:1 Stauder (Marquardt)(29.),
3:1 Scherrer (34.),
4:1 Neurauter (Däscher,Casanova)(35.),
4:2 Stauder (Limböck)(39.),
4:3 Mische (Seider)(40.),
4:4 Kulhanek (41.),
5:4 Bucher (Lampert,Scherrer)(60.).

Strafminuten
HC Prättigau: 10
ESC Kempten: 10

Zuschauer 110

Testspielauftakt beim ESC Kempten

Testspielauftakt beim ESC Kempten

Sharks absolvieren das erste Spiel in Grüsch

Es wird schon langsam zur Tradition dass die Allgäuer zu einem frühen Zeitpunkt in der Schweiz beim dortigen HC Prättigau auftreten. Die Schweizer haben früh Eis zur Verfügung und sind in der Vorbereitung ein ganzes Stück weiter. Somit also ein guter Prüfstein für das Team von Sven Curmann. Seit dem guten Auftreten beim Einladungsturnier in Pfronten vor zwei Wochen haben die Jungs natürlich einige Trainingseinheiten absolviert und sind deutlich weiter. Es darf also eine spannende Partie erwartet werden wenn es für den ESC am Sonntag um 15.30 zum ersten Mal in dieser Saison über 60 Minuten geht. Interessant wird auch das Abschneiden der Schweizer im Testspiel am Freitagabend sein, dort empfangen sie den Oberligisten vom EV Lindau.

Für diesen Tag, den 13.9. war eigentlich ein attraktives Heimspiel in der ABW Arena in Kempten angesetzt, welches aber vom Gegner leider abgesagt werden musste und nun auf das nächste Jahr verschoben wird. Kurzfristig einen Ersatz zu bekommen war trotz aller Bemühungen der Verantwortlichen nicht mehr möglich, die Vereine haben ihre Terminpläne alle frühzeitig voll. Heimspielauftakt der Kemptener wird somit am 22.09. gegen die Donau Devils aus Ulm sein. Gleich zu Beginn ein Derby Zuhause, Zuschauerherz was willst Du mehr.

LIGENTAGUNG STATEMENT DES BEV

LIGENTAGUNG STATEMENT DES BEV

Das offizielle Statement des BEV zur Ligen-Tagung Bayernliga am 07.09.2024 in Pfaffenhofen:

„Am Samstag, den 07. September, haben sich die Vereine der Bayernliga, mit Vertretern des Bayrischen Eissport-Verbandes e.V., in Pfaffenhofen zu einer Ligen-Tagung getroffen. Im Rahmen der Ligen-Tagung wurde über die Kontingentspielerregelung für die Saison 2024/25 beraten. Nach einem ausführlichen Austausch zu allen Argumenten, konnten sich die Vereine auf eine weitere einheitliche Regelung nicht verständigen. Die Vereine haben sich einstimmig auf folgenden Kompromiss geeinigt: 13 Vereine gehen im Rahmen eines Gentlemans Agreement mit 2 Kontingentspielern in die Saison. 3 Vereine mit 3 Kontingentspielern. Wobei einer der 3 Vereine noch offengelassen hat, ob dieser Verein auf 3 Kontingentspieler erhöht. Alle Vereine haben zugesagt, in der Saison 2024/25 die Kompromisslösung nicht zu verlassen.
Sport wird immer häufiger nicht nur als Spiegelbild, sondern als Brennglas der Gesellschaft bezeichnet. Wenngleich Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im Sport nicht sehr dominant sind, stellt uns alle das Thema vor echte Herausforderungen. Der Bayerische Eissport-Verband e.V. und die Vereine haben einstimmig beschlossen in den ersten beiden Spieltagen, gezielt mit Aktionen die Werte des Sports in den Vordergrund zu stellen: „Der Verband und seine Vereine stehen für demokratische Werte und schauen nicht weg“!
Weiter haben sich Vereine und Verband einstimmig darauf verständigt, ergebnisoffen über ein mögliches Zukunftsmodell für die Bayernliga in die Planung einzutreten.“

Bayernliga erzielt keine gemeinsame Regelung mehr

Bayernliga erzielt keine gemeinsame Regelung mehr

ESC Kempten hält sich auch weiterhin an die Beschränkung auf 2 transferkartenpflichtige Spieler

„Lange Jahre war es ein Aushängeschild der Bayernliga, alle Vereine haben die Beschränkung auf den Einsatz von maximal zwei Importspielern unterschrieben, nun wurde das ganze sehr zu unserem Bedauern gekippt“, so der zweite Vorstand der Sharks Marcus Kubena. „Es war immer ein positives Alleinstellungsmerkmal der Liga und eine Wertschätzung an eigene und junge deutsche Spieler.“ so der ehemalige Kemptener Verteidiger weiter. „Auch wenn nicht mehr alle Vereine dabei sind, 13 von 16 Clubs haben unterschrieben, so auch wir. Und wir werden uns auch auf jeden Fall daran halten. Wir bedauern es sehr dass nicht mehr alle an einem Strang ziehen, sehen es aber auch als unsere Pflicht hier hinter der Nachwuchsförderung im deutschen Eishockey zu stehen.“

Wer die drei Vereine sind wird nicht veröffentlicht und spielt auch gar keine Rolle. Es ist schade für das deutsche Eishockey dass man lieber auf günstige Import Spieler setzt anstatt junge deutsche Spieler zu fördern und auszubilden. Eine jahrelange Diskussion die schon immer über alle Ligen geführt wird. Die Bayernliga war mit ihrer Selbsbeschränkung hierbei immer eine positive Ausnahme und ein Vorbild im deutschen Eishockey. Es ist traurig dass diese Vorbildstellung nun nicht mehr durchgängig von allen Clubs getragen wird.