Gegen EC Senden nichts zu holen für die 1B des ESC Kempten

Gegen EC Senden nichts zu holen für die 1B des ESC Kempten

Sharks verlieren mit 2:6

 

Die 1B kommt gut ins Spiel und startet wieder mit einem Führungstreffer durch Jörg. Im Anschluss folgte postwendend der Ausgleich. Es waren fortan die laufaktiven Gäste, die das Spiel bestimmten. Die Sharks hatten an diesem Abend wenig entgegenzusetzen. Der EC Senden enteilte mit fünf weiteren Treffern, ehe Pichler für seine Farben noch kosmetisch auf 2:6 stellen konnte.  

Die Sharks rutschen auf Platz sieben (6 Punkte) ab und wollen mit einem Sieg gegen Buchloe (8., 3 Punkte) den Anschluss in der Tabelle wahren. Trainer Peter Henninger ist optimistisch, dass sein Team wieder punkten wird.

Nächstes Spiel ist am Freitag, den 21.11.2025, um 20:00 Uhr zu Hause gegen den ESV Buchloe 1B.

Statistik:

ESC Kempten 1B : EC Senden

2:6 (1:2,0:3,1:1)

Tore für Kempten:

1:0  Jörg (10., Egli)

2:6 Pichler (57., Ziegler)

Strafminuten:

Kempten: 2

Senden: 6

Bericht: Florian Gaukel

U15 und U13 News

U15 und U13 News

Derbysieg in der U13 bei den Sharks

Am Samstag empfing die U13 der Kemptener Sharks den ERC aus Sonthofen.

Beide Mannschaften war die Nervosität vor diesem Derby anzumerken. Die Kemptener waren von Beginn an wach und stellten sich offensiv dem Gegner gegenüber. Im Sturm setzte man immer wieder gute Akzente und so gingen die Junghaie verdient mit einer 2:0 Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel sah man ein Duell auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften konnten gleich zwei Mal für sich punkten und so gingen die Sharks weiterhin mit einer 2-Tore-Führung in die zweite Drittelpause.

Im dritten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Abwehr stand souverän und man konnte immer wieder gefährlich nah vors gegnerische Tor kommen. In der 55. Spielminute machten die Sharks ihren Sieg perfekt. So stand es am Ende 5:2.

Bevor es am 29.11. zum Tabellenführer nach Memmingen geht, haben sich die Junghaie ein spielfreies Wochenende verdient.

Ivonne Borst (ib)

U15 des ESC Kempten spielt mit viel Herzblut, unterliegt aber beim ECDC Memmingen

Am vergangenen Samstag traf die U15 des ESC Kempten auswärts auf den Tabellenführer ECDC Memmingen. Die Gastgeber dominierten die ersten beiden Drittel und gingen nach harter Gegenwehr der Kemptner Abwehr mit 2:0 in die erste Pause. Nach dem zweiten Drittel stand es bereits 5:1 für Memmingen.
Im letzten Drittel kamen die Junghaie aber deutlich stärker zurück. In der 49. Minute nutzten sie ein Überzahlspiel und verkürzten auf 5:3. Das Spiel wurde noch einmal offener und Kempten zeigte viel Einsatz.
Am Ende setzte sich Memmingen jedoch durch und traf noch zweimal zum 7:3 Endstand.

Ludwig Gäbl (lg)

50 Minuten reichen nicht

50 Minuten reichen nicht

Sharks verlieren beim TEV Miesbach

50 Minuten war es ein ausgeglichenes temporeiches Spiel der beiden Kontrahenten. Aber zehn Minuten im Mitteldrittel sorgten für eine deutliche Entscheidung. Gleich fünf Treffer gelangen den Hausherren in dieser Phase, den Ehrentreffer für die Allgäuer erzielte zwischenzeitlich Florian Stauder im Powerplay.

Miesbach kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und ließ Kempten in den ersten 5 Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Erst nach und nach kämpften sich die Sharks in die Begegnung und gestalteten sie mehr und mehr offen und ausgeglichen. Torchancen dann auf beiden Seiten, aber es dauerte fast bis zur Spielmitte, in Minute 27 war es Miesbachs Routinier Felix Feuerreiter der mit einem Nachschuss zur Führung einnetzte. Der Treffer schien deutlich Wirkung bei den Sharks zu zeigen, fast im Minutentakt klingelte es nun im Gehäuse von Clemens Wiedemann. Zu oft stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht mehr und wenn ein Spieler vom Format eines Matej Pekr völlig frei im Slot steht dann nutzt er diese Gelegenheiten auch eiskalt aus. Nach dem dritten Treffer zog Sven Curmann die Auszeit um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen. Mit dem 3:1 durch Stauder keimte dann tatsächlich auch nochmal Hoffnung auf, aber zwei weitere Treffer der Hausherren innerhalb von 52 Sekunden machten schnell klar wer das Eis an diesem Abend als Sieger verlassen sollte. Den Schlussabschnitt gestaltete Kempten wieder ausgeglichen, Sergei Topol und Martin Hlozek hatten Pech und trafen nur das Torgestänge, das 6:1 Endergebnis täuscht ein wenig über das gesamte Spiel hinweg, aber Miesbach hatte sich den Sieg auf jeden Fall verdient. 

Statistik:

TEV Miesbach – ESC Kempten 6:1 (0:0,5:1,1:0)

Tore:

1:0 Feuerreiter (Dietrich,Asselin)(27.),

2:0 Haltmair (Ehliz,Pekr)(28.),

3:0 Pekr (März,Sihling)(30.),

3:1 Stauder (Marquardt,Miller)(32.),

4:1 Pekr (Feuerreiter,Asselin)(37.),

5:1 März (Ehliz,Schlickenrieder)(38.),

6:1 Schüpping (Nowak)(49.).

Strafminuten:

TEV Miesbach: 12

ESC Kempten: 2

Beste Spieler:

TEV Miesbach: Laurenz Haltmair

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 432

Sharks werden zum Overtime Spezialis-ten

Sharks werden zum Overtime Spezialis-ten

ESC Kempten schlägt den  EHC Königsbrunn mit 6:5 nach Verlängerung

 

Bereits zum dritten Mal mussten die Allgäuer in den letzten vier Spielen in die Zusatzschicht, und auch dieses Mal gingen sie als Gewinner vom Eis. Es war gleichzeitig auch der vierte Sieg in Folge sowie, Vorbereitung mit eingerechnet, der dritte Erfolg gegen Königsbrunn in dieser Saison. Die Brunnenstädter scheinen den Sharks aktuell zu liegen, gegen den dreimaligen Finalisten und zweimaligen Meister scheint das Team besonders motiviert.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel, jedes Team hatte Phasen mit dem Momentum auf der eigenen Seite und Chancen gab es ausreichend auf beiden Seiten. Florian Stauder sorgte bereits in der zweiten Minute für den perfekten Start, doch die Gäste konnten die frühe Führung egalisieren, ebenso wie das 2:1 durch David Mische. Beide Trainer monierten nach dem Spiel zu viele Fehler im Spielaufbau und zu wenig energischen Zugriff auf den Gegner in der eigenen Zone. Im Mittelabschnitt Königsbrunn dann deutlich stärker und mit zwei Toren auch zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:4 in Führung. Die Sharks wissen jedoch durchaus wie man sich in Spiele zurückkämpft, das haben sie in den letzten Wochen immer wieder bewiesen, so auch an diesem Freitag. Zunächst war es der starke Mauro Seider mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie, kurz darauf Sergei Topol mit einem wunderschönen Solo, die zum 4:4 ausglichen. Einen sehenswerten Faustkampf lieferten sich dann David Mische und Luca Kinzel, die dafür mit einer Spieldauer vom Eis mussten. Frenetisch von den knapp 700  Zuschauern gefeiert wurde Mische, der klar als Punktsieger vom Eis ging und nochmals positive Emotionen für sein Team bei den Fans und der Mannschaft weckte. Unmittelbar vor Drittelende dann der nächste Nackenschlag, die Gäste gingen erneut in Führung. Kempten aber weiter die aktivere Mannschaft auf den Ausgleich drängend. Dauerläufer Filip Kokoska war es dann der mit seiner Hartnäckigkeit die Scheibe hinter dem Gästetor verteidigte und schließlich mit einem Bauerntrick erneut ausglich. Kempten wollte den Sieg mehr und investierte mehr dafür. Und auch wenn Curmann die Formationen fast in jedem Wechsel neu mischen musste so kämpfte und rackerte jeder für sein Team. Mit dem Unentschieden ging es dann in die Verlängerung, auch die wogte ausgeglichen hin und her mit Chancen für beide Teams. Schließlich waren es wieder die Spezialisten von der Iller, die in der allerletzten Minute den Sieg einheimsten. Florian Stauder versuchte es mit einem Bauerntrick, die Scheibe blieb aber am Schlittschuh des Gästekeepers hängen, Seider reagierte blitzschnell, schob sie ins Tor und sorgte mit seinem zweiten Treffer für ausgelassenen Jubel auf und neben dem Eis.

Sven Curmann war dann auch sehr stolz auf seine Mannschaft: „Vor allem mit den vielen Ausfällen vor dem Spiel und dann auch noch David Mische und Maximilian Schäffler während der Partie. Wir hatten dann nur noch sechs Stürmer zur Verfügung, auch bin ich sehr stolz auf unsere beiden U20 Spieler (Dominik Dörfler und Roman Schwarz), die haben ihre Aufgabe hervorragend erledigt. Einsatz, Kampf und Moral waren hervorragend. Wir sind heute super glücklich und super stolz über die zwei Punkte. Fast dreißig Minuten mit so wenig Spielern gegen eine spielerisch unfassbar starke und vom Trainer Top eingestellte Mannschaft dagegen zu halten ist auch die richtige Antwort auf die Kritik von außen an der Spielweise in den letzten Wochen.“

Wer letztendlich am Sonntag in Miesbach aus dem Krankenlager zurückkehrt bleibt offen, auf jeden Fall wieder dabei sein wird Timo Schirrmacher. Und auch die beiden U20er bekommen wieder ihre Chance sich in der Ersten zu präsentieren.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Königsbrunn 6:5n.V.(2:2,2:3,1:0,1:0)

Tore:

1:0 Stauder (Miller,Schäffler)(2.),

1:1 Rodrigues (Erdt) (7.),

2:1 Mische (Hu,Kokoska)(9.),

2:2 Brückner (Riedl,Erdt)(16.),

2:3 Brückner (Baader,Sternheimer) (24.),

2:4 Rodrigues (Szegedin)(29.),

3:4 Seider (Hu,Topol)(33.),

4:4 Topol (Stauder,Marquardt)(36),

4:5 Trupp (Ellerbrock,Egle)(40.),

5:5 Kokoska (Miller,Limböck)(47.),

6:5 Seider (Stauder,Miller)(65.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6 + 5+Spieldauer Mische

EHC Königsbrunn: 8 + 5+Spieldauer Kinzel

Beste Spieler:

ESC Kempten: Mauro Seider

EHC Königsbrunn: Peter Brückner

Zuschauer: 679

Wochenende der Wahrheit

Wochenende der Wahrheit

Mit Königsbrunn und Miesbach warten zwei Top Gegner auf den ESC Kempten

 

Tabellenplatz zwei und drei. Zweifacher Meister , top Kader, top Saisonstarts. Die zwei  besten Mannschaften, die sich mit ihren Kadern an das Gentleman Agreement von 14 der 16 Bayernliga Teams halten, fordern die Sharks am Wochenende zu einer echten Standortbestimmung. Mit dem aktuellen fünften Platz ist man zur Zeit im Soll und möchte nun gegen die beiden Schwergewichte zeigen was tatsächlich in der Mannschaft steckt. Am Freitagabend um 20.°° gastiert mit dem EHC Königsbrunn eine nur zu gut bekannte Mannschaft in der Kemptener Dewart Arena. Viele enge und intensive Spiele gab es in den letzten Jahren und auch bereits in der Vorbereitung traf man sich gleich zweimal. Beide Spiele gingen an den ESC, aber für Trainer Sven Curmann ist das nicht von Bedeutung. Was in der Vorbereitung war ist Schall und Rauch, die Umstände der Spiele waren andere als jetzt in der Saison. Es darf mit einem heißen Tanz gerechnet werden, Trainer Robert Linke hat die Abgänge im Sommer adäquat ersetzt und verfügt über eine starke Mannschaft, die auch in der Tiefe gut besetzt ist.

Am Sonntag um 18.°° wartet dann der TEV Miesbach auf die Allgäuer. Auch die Oberbayern verfügen über einen ausgeglichen starken Kader, lagen den Kemptenern aber in den letzten Jahren doch oftmals ganz gut. Wie nahe die beiden Teams beieinander sind zeigte das Spiel Miesbach gegen Königsbrunn am vergangenen Wochenende, welches die Brunnenstädter nach einem 4:1 Rückstand doch noch drehten und durch einen Treffer kurz vor Spielende noch mit 5:6 für sich entscheiden konnten.

Curmann plagen aktuell Verletzungssorgen, gleich einige Spieler fehlten unter der Woche beim Training. Pascal Dopatka ist immer noch angeschlagen, ebenso Tobias Russler.

Eine Hiobsbotschaft gibt es von Nikolai Streif, der junge Stürmer verletzte sich am letzten Wochenende beim Einsatz für den Kooperationspartner Sonthofen an der Hand und muss sich einer Operation unterziehen, die ihn für längere Zeit außer Gefecht setzt. Dazu ist Martin Hlozek  nach der Spieldauerstrafe vom Sonntag im Spiel gegen Königsbrunn gesperrt. Geplant ist daher für die Spiele am Wochenende der Einsatz der beiden U 20 Spieler Roman Schwarz und Dominik Dörfler.

U15 MIT ZWEI NIEDERLAGEN

U15 MIT ZWEI NIEDERLAGEN

Zwei Niederlagen an einem Wochenende für die U15 des ESC Kempten

Ein intensives Wochenende liegt hinter der U15-Mannschaft des ESC Kempten. In zwei aufeinanderfolgenden Spielen mussten sich die Junghaie sowohl dem ERC Lechbruck als auch den Bad Aiblinger AIBDOGS geschlagen geben.

Am Samstag empfing Kempten den ERC Lechbruck und startete mit viel Tempo und Spielfreude. Nach einem starken ersten Drittel führten die Gastgeber mit 3:2 und erhöhten im zweiten Abschnitt sogar auf 4:2. Doch Lechbruck konterte effektiv, glich aus und übernahm die Führung. Im Schlussdrittel dominierten die Gäste das Spiel und sicherten sich mit einem 5:8-Erfolg die Punkte.

Am Sonntag ging es für die U15 direkt weiter nach Bad Aibling. Die AIBDOGS machten früh Druck, doch Kempten ging überraschend mit 0:1 in Führung und behauptete zur Pause ein 1:2. Im zweiten Drittel drehten die Gastgeber das Spiel und zogen auf 5:2 davon. Die Sharks kämpften sich im Schlussabschnitt auf 5:4 heran, bevor Bad Aibling in der 58. Minute den entscheidenden Treffer zum 6:4 setzte.

Trotz der beiden Niederlagen zeigten die Junghaie Einsatz, Moral und Spielfreude. Die Spiele boten den Zuschauern spannende Eishockeymomente und faire Begegnungen.

Am kommenden Samstag fährt die U15 dann zum Auswärtsspiel nach Memmingen.

Gabi Gäbl (gg)

Heimsieg für die 1B des ESC Kempten

Heimsieg für die 1B des ESC Kempten

Sharks gewinnen gegen Lechbruck 1B

 

Nach dem Führungstreffer durch Jörg und den Anschlusstreffern durch Menzel und Egli sah es lange nach einem Sieg für die Hausherren aus.

Lechbruck blieb jedoch bis zuletzt aktiv und belohnte sich mit dem 3:1. In der Schlussminute wurde es nochmals spannend: Dem 3:2 folgte eine Strafe gegen Kempten. Mit 6:4 Feldspielern drängten die Gäste auf den Ausgleich. Schlussfrau Carina Bartsch und Ihre Verteidiger ließen nichts mehr zu. Die Interimscoaches Helmut Pichler und Lukas Linnartz waren zufrieden und erfreuten sich des zweiten Saisonsiegs.

Mit dem Sieg stehen die Sharks nun auf Tabellenplatz 5.

Nächste Spiel ist am Sonntag um 17:30 Uhr gegen den EC Senden.

Statistik:

ESC Kempten 1B : ERC Lechbruck 1B

3:2 (2:0,0:0,0:2)

Tore für Kempten:

1:0  Jörg (17., Ziegler)

2:0 Menzel (19., Pichler)

3:0 Egli (37., von Sigriz)

Strafminuten:

Kempten: 8

Buchloe: 10

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

Sharks gelingt 5 Punkte Wochenende

Sharks gelingt 5 Punkte Wochenende

ESC Kempten schlägt den  ESC Geretsried mit 5:3

 

Nach den beiden Krimis zuletzt mit Siegen in der Verlängerung in Waldkraiburg und Landsberg war die Marschrichtung für die Truppe von Sven Curmann klar, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen, die eigenen Stärken ausspielen und drei Punkte holen.

Die Punkte bleiben nach den 60 Minuten in Kempten, auch wenn es kein spielerisches Highlight war. Viel wichtiger dürfte aber die Erkenntnis sein, dass die Sharks auch solch einen Arbeitssieg einfahren können, dass sie über 60 Minuten kämpfen, auch wieder einen Rückstand aufholen und in einen Sieg drehen können. Der Siegeswille war, zumindest in den beiden letzten Dritteln klar erkennbar.

Trotz des wichtigen Sieges war der Kemptener Coach nicht richtig zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. Vor allem die Fehler und das Verhalten vor den Gegentoren kritisierte er in der abschließenden Pressekonferenz.

Das Anfangsdrittel verlief wie schon am Freitag gar nicht nach Plan, Geretsried ging durch einen Doppelpack von Ondrej Horvath mit 0:2 in Führung. Doch der Bayernliga Top Torschütze Kevin Hu egalisierte diese mit je einem Treffer kurz vor und unmittelbar nach der Drittelpause.

Ab jetzt war es eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Es war ein intensives und hart umkämpftes Spiel. Die erneute Gästeführung durch den starken Dominik Soukup egalisierte Maximilian Schäffler recht schnell wieder. So musste der Schlussabschnitt die Entscheidung bringen. Max Miller von der blauen Linie legte für die Allgäuer vor, Geretsried drängte auf den Ausgleich. Martin Hlozek musste nach einem überharten Einsteigen hinter dem gegnerischen Tor mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen, und die River Rats hatten 5 Minuten die Chance auf den Ausgleich. Doch das Unterzahlspiel der Sharks funktionierte sehr gut, aufopferungsvoll wurde gekämpft. Ebenso wie in der letzten Minute gegen sechs Angreifer. David Mische war es dann der eine Sekunde vor Spielende zur endgültigen Entscheidung ins leere Tor traf. Der Sieg bringt die Kemptener aktuell auf den fünften Tabellenplatz, am nächsten Wochenende warten dann mit dem zweiten Königsbrunn und dem dritten Miesbach zwei dicke Brocken auf die Illerstädter.

Statistik:

ESC Kempten – ESC Geretsried 5:3(1:2,2:1,2:0)

Tore:

0:1 Horvath (Reiter)(2.),

0:2 Horvath (15.),

1:2 Hu (Kokoska,Kulhanek)(19.),

2:2 Hu (Mische,Kokoska)(21.),

2:3 Soukup (25.),

3:3 Schäffler (Nerb M.,Stauder)(28.),

4:3 Miller (Marquardt,Stauder)(47.),

5:3 Mische (Kulhanek,Nerb J.)(60).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12 + 5+Spieldauer Hlozek

ESC Geretsried: 10

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

ESC Geretsried: Dominik Soukup

Zuschauer: 568

Sharks werden zum Partycrusher

Sharks werden zum Partycrusher

ESC Kempten gewinnt das Jubiläumsspiel des HC Landsberg

70 Jahre Eishockey in Landsberg feierten die Riverkings beim Spiel gegen die Sharks. Eine stattliche Kulisse von 1770 Zuschauern gab der Partie einen würdigen Rahmen. Im ersten Drittel zeigte sich Kempten als höflicher Gast und brachte auch die Gastgeschenke in Form von zwei Treffern für die Hausherren mit. Landsberg  kam sehr engagiert aus der Kabine und war von der ersten Spielsekunde an auf dem Gaspedal. Bis jetzt noch ohne Heimsieg in der Saison war man sichtlich gewillt dies zu ändern. Eine schnelle 2:0 Führung nach knapp sechs Minuten sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Kempten brauchte eine ganze Weile um ins Spiel zu finden, hatte gegen Drittelende dann aber auch bereits die ein oder andere gute Torchance. Das zweite Drittel startete man in Überzahl, Kevin Hu verkürzte für seine Farben auf 2:1. Nur drei Minuten später stellte Kevin Marquardt mit einem satten Schuss auf 2:2, ab nun war es ein sehr intensives Spiel auf Augenhöhe. Das Momentum schwankte immer wieder hin und her, auch physisch wurde die Begegnung mehr und mehr intensiv. Martin Hlozek und unmittelbar vor der Pause Clemens Löhr brachten die Sharks mit zwei Toren in Front. Eine gute Ausgangslage um den Sieg im Schlussdrittel nach Hause zu bringen. Dachte man eigentlich, aber Landsberg zog die Zügel wieder an machte viel Druck und zwang Kempten vermehrt Strafen zu nehmen. Und so kam es wie es kommen musste, mit zwei Überzahltreffern glichen die Gasgeber wieder aus. Auch in die Verlängerung mussten die Allgäuer mit Unterzahl starten und es brannte mehr als einmal lichterloh vor dem Gehäuse von Jakob Nerb. Doch es wurde aufopferungsvoll verteidigt und endlich wieder komplett wurde Martin Hlozek auf die Reise geschickt. Alleine auf dem Weg zum Tor verwandelte er eiskalt, brachte Kempten den Zusatzpunkt, vor allem aber auch die Stimmung auf der randvollen Gästetribüne zum Kochen. Nun gilt es am Sonntag gegen Geretsried nachzulegen, um den aktuell sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen.

Statistik
HC Landsberg – ESC Kempten 4:5 n.V. (2:0,0:4,2:0,0:1)

Tore:

1:0 Reuter (Wagner,Voit)(5.),

2:0 Voit (Bergsdorf)(6.),

2:1 Hu (Kulhanek,Hlozek)(21.),

2:2 Marquardt (Hu,Kulhanek)(24.),

2:3 Hlozek (Kokoska,Hu)(38.),

2:4 Löhr (Schäffler,Stauder)(40.),

3:4 Callaghan (Östling,Bergsdorf)(46.),

4:4 Kasten (Bergsdorf,Östling)(57),

4:5 Hlozek (Schirrmacher,Seider)(64.).

Strafminuten:

HC Landsberg: 14

ESC Kempten: 14

Beste Spieler:

HC Landsberg: Mika Reuter

ESC Kempten: Martin Hlozek

Zuschauer: 1770

Einladung zur Geburtstagsfeier

Einladung zur Geburtstagsfeier

Landsberg feiert zum Spiel gegen die Sharks ein rundes Jubiläum

Landsberg gegen Kempten, Lechstadt gegen Illerstadt, so lautet die Partie am Freitagabend um 20.°° im Hungerbachdom in Landsberg. Die beiden Städte verbindet viel wenn es ums Eishockey geht. Beide haben eine ähnlich lange Vergangenheit, beide haben zu ihrer besten Zeit in der zweiten Liga gespielt, beide mussten aber auch Rückschläge und Vereinsneugründungen überstehen. Aber das Interesse am schnellsten Mannschaftssport der Welt ist auf beiden Seiten ungebrochen groß, mit sehr gutem Zuschauerzuspruch gehören sie zu den 5 Besten der Bayernliga. Und zu guter Letzt sind da noch Namen wie Sven Curmann, Florian Stauder, Maxi Herrmann, Lars Grözinger oder Linus Voit, um nur einige zu nennen. Alle liefen in ihrer Karriere schon für beide Vereine auf und stehen sich am Freitag  erneut gegenüber.

70 Jahre Eishockey in Landsberg, so lautet das Motto zum Spiel. Die Riverkings haben ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Schon zur Wochenmitte waren weit über 1000 Tickets im Vorverkauf vergriffen, man erhofft sich deutlich über 2000 Gäste, die dem Jubiläumsspiel einen würdigen Rahmen geben sollen. Traditionsgemäß wird sich auch aus Kempten eine große Anhängerschaft auf den Weg an den Lech machen, so dass mit einer tollen Stimmung zu rechnen ist.

Am Sonntag um 17.30 erwartet man dann den ESC Geretsried in der heimischen Dewart Arena. Die River Rats sind immer ein unangenehmer Gegner gewesen, sie kommen vor allem über Kampf und Einsatz. Über den Sommer hat man sich gezielt verstärkt, Toptransfer dabei sicher Korbinian Sertl, der nach vielen Jahren im Peißenberger Tor den Verein gewechselt hat. Nicht selten waren die Spiele gegen die Miners ein Privatduell von Sertl gegen Kempten. Trotzdem ist man an der Isar nicht mit dem Saisonstart zufrieden. Aus bis jetzt sechs Spielen konnte man erst fünf Punkte holen und wird dementsprechend motiviert in Kempten auftreten.

Pascal Dopatka war diese Woche wieder im Training, bis zum Freitagsspiel wird sich entscheiden ob er wieder im Team steht. Für die Sharks geht es darum weiter an ihrem eigenen Spiel festzuhalten, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und möglichst viele Punkte zu sammeln.