Der Nikolaus kommt

Der Nikolaus kommt

Palmer Debut beim Spiel der Sharks gegen Schongau

Gleich 1000 Schokoladennikoläuse versprechen die Kemptener den ersten 1000 Besuchern beim Rückrundenstart am Sonntag um 17.30 in der Dewart Arena. Das Hinspiel zum Saisonbeginn konnte Kempten zwar mit 4:1 für sich entscheiden, es war aber eine bis zum Schluss offene und enge Begegnung. Schongau steht aktuell auf Platz 11, also nur eine Position hinter den Pre Playoff Plätzen, allerdings schon mit 6 Punkten Rückstand auf den zehnten, Buchloe. Die Mammuts haben aktuelle auch mit einigen Ausfällen zu kämpfen, konnten sich im Laufe der Woche aber mit dem Peißenberger Verteidiger Bernhard Schmid verstärken.

Bei den Sharks steht der inzwischen spielberechtigte Neuzugang Mason Palmer erstmals im Aufgebot, dazu kehrt David Mische in den Kader zurück. Fehlen werden dagegen aller Voraussicht nach Filip Kokoska und Jakob Nerb. Und auch hinter Timo Schirrmacher und Clemens Löhr steht erkrankungsbedingt noch ein Fragezeichen. Der Kader für das Spiel wird sich also wahrscheinlich erst am Wochenende final zeigen, immerhin ist der Freitag spielfrei und somit eine gute Gelegenheit sich weiter auszukurieren

Verteidiger gefunden

Verteidiger gefunden

ESC Kempten verpflichtet Mason Palmer

Heftig hat die Verletzungs- und Erkrankungswelle in den letzten Wochen bei den Sharks zugeschlagen. Anders als in der letzten Saison hat man nun schnell reagiert. Bereits seit einiger Zeit wurde der Markt intensiv sondiert und nun, pünktlich zur Wechselfrist, kann man Vollzug vermelden. Mit Palmer wechselt ein gestandener Verteidiger ins Allgäu. Mit 1,91m und 92 Kg bringt der in Plymouth geborene US Amerikaner  Gardemaße für einen Verteidiger mit. Mit 27 Jahren ist er im besten Eishockeyalter, sollte den Sharks also sofort weiterhelfen und die Lücke in der Abwehr schließen. Vom Tabellenführer Huntsville Havoc aus der SPHL (Southern Professional Hockey League) die sich über den Südosten der USA erstreckt wechselt der Linksschütze zum ersten Mal in seiner Karriere nach Europa.

Sportvorstand Ervin Masek zu dem Transfer:

Vor allem aufgrund der aktuellen Verletztenmisere haben wir uns in den letzten Wochen intensiv und regelmäßig mit dem Kader beschäftigt und darauf geschaut wo wir uns gezielt verstärken können. Der Fokus lag dabei auf einem körperlich robusten und spielstarken Zwei-Wege Verteidiger. Mit Mason Palmer haben wir diesen nun gefunden und sind sehr froh darüber ihn verpflichten zu können. Er soll unsere Defensive stabilisieren und dazu offensive Akzente setzen.

Er besetzt damit aktuell eine vierte Kontingentstelle, wir werden uns aber natürlich an die getroffene Vereinbarung halten und auch weiterhin nur mit drei Kontis spielen. Sollten alle vier fit sein, werden die Trainer am Spieltag festlegen welche drei zum Einsatz kommen.

Die Situation sollte sich aber bald entspannen, Filip Kokoska hat seit geraumer Zeit alle notwendigen Unterlagen zur Einbürgerung eingereicht, diese wurden bereits gesichtet und auch genehmigt. Es wurde uns bestätigt, dass es sich nur noch um ein paar Tage handeln kann bis er seine deutsche Staatsbürgerschaft erhält und dann nicht mehr unter das Kontingent fällt.

Wir halten auch zusätzlich weiterhin Augen und Ohren offen, sondieren nach wie vor den Markt. Sollten geeignete Kandidaten für uns verfügbar sein werden wir auch nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden.“

Palmer wird in Kempten mit der Rückennummer 55 auflaufen. Sollten alle Passformalitäten bis zum Wochenende erledigt sein, wird er bereits am Sonntag gegen Schongau für sein neues Team spielen. Willkommen in Kempten Mason, wir wünschen Dir viel Erfolg bei den Sharks.

SHARKS NACHWUCHS U15 – U13 – U11

SHARKS NACHWUCHS U15 – U13 – U11

U15 des ESC Kempten Sharks unterliegt beim Heimspiel 6:8 gegen EV Lindau Islanders

Die U15-Mannschaft des ESC Kempten lieferte sich am vergangenen Samstag ein packendes Heimspiel gegen die Gäste aus Lindau. Am Ende mussten sich die jungen Sharks jedoch mit 6:8 geschlagen geben.

Schon im ersten Drittel entwickelte sich ein wahres Torfestival: Beide Teams schenkten sich nichts, sodass es nach 20 Minuten bereits 4:4 stand. Kaum erzielte eine Mannschaft ein Tor, folgte kurz darauf der Ausgleich – ein Schlagabtausch, der die Zuschauer von Beginn an fesselte.

Im weiteren Verlauf gelang es den Gästen aus Lindau, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz großer kämpferischer Leistung der Kemptener Junghaie konnte dieser Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. Nach einem spannenden Schlussabschnitt stand schließlich der 6:8-Erfolg für die Lindau Islanders fest.

Gabi Gäbl (gg)

U13 der Kemptener Sharks unterliegt dem Tabellenführer

Am Samstag reisten die Junghaie nach Memmingen und trafen dort auf den Tabellenführer den ECDC.

Die Kemptener kamen mit großem Respekt aus der Kabine, waren unkonzentriert und nicht nah genug am Gegner. Diese Chance nutzten die Memminger eiskalt und gingen nach gerade mal sechs Minuten mit 3:0 in Führung. 

Erst durch den Anschlusstreffer in der siebten Spielminute erwachten die Sharks und von da an gab es ein Spiel auf Augenhöhe. Die drei Tore Vorsprung konnten aber in der verbleibenden Zeit nicht mehr wettgemacht werden. Zu souverän agierte der Tabellen-führer aus Memmingen. So stand es am Ende 7:4 für den ECDC.

Besonders positiv beurteilte Trainer Mitch Limböck die kämpferische Einstellung der Kemptener Haie.

Am kommenden Samstag empfängt die U13 die Flößer aus Lechbruck.

Ivonne Borst (ib)

U11 der Kemptener Sharks gewinnen gegen Augsburg

Am Sonntag reiste die U11 der Sharks nach Bad Wörishofen, der Gegner dort hieß Augsburg.

Pünktlich zum 1. Advent glühten bei den kleinen Sharks förmlich die Kufen, wollten sie doch auch einmal gegen Augsburg gewinnen, gegen die sie zuvor bereits dreimal Mal verloren hatten.

Laufstark kämpften sie um jeden einzelnen Puck, so dass sie mit Vorsprung in die erste Drittelpause gingen.

Nach der Pause gab es kein Halten mehr. Extrem laufstark und immer den Kopf nach oben gelangen die Pässe immer besser und Dank der souveränen Paraden beider Goalies konnten sie im zweiten Drittel ihren Vorsprung deutlich ausbauen.

Im letzten Drittel ging den kleinen Sharks dann ein wenig die Kraft aus. Aber es reichte für den lang ersehnten Sieg.

Zu Nikolaus geht es dann nach Augsburg. Dort spielen sie dann gegen Bad Wörishofen.

Mareike Steck (mst)

Hauptsache drei Punkte

Hauptsache drei Punkte

Sharks gewinnen 8:5 gegen Amberg

 

Heute bin ich einfach froh darüber dass wir drei Punkte haben, so Kemptens Trainer Sven Curmann nach dem Spiel. Die waren unser Ziel vor dem Wochenende und heute haben wir sie geholt. Das Spiel am Freitag in Schweinfurt hat viele Körner gekostet und mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader sind wir mit dem Ergebnis heute zufrieden.

Gegenüber Freitag konnte Curmann zusätzlich auf Florian Stauder und Dominik Dörfler zurückgreifen, und somit zumindest drei komplette Sturmreihen aufbieten.

Schlimmer trifft es seit Wochen die Gäste aus Amberg, das neue Trainergespann Kevin Lavallee und Dirk Salinger hatte gerade einmal 13 Feldspieler im Kader. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Angriff nach zwei Minuten in Führung. Kempten versuchte mit viel Offensivkraft den Ausgleich zu erzielen, biss sich aber das ganze Drittel die Zähne am ex Lindauer und Rostocker Oberligagoalie Lucas di Berado die Zähne aus. Erst unmittelbar vor der Pause gelang Pascal Dopatka der verdiente Ausgleich. Bis zur Spielmitte das gleiche Bild, erst in Minute 29 brach Kevin Marquardt den Bann und brachte sein Team erstmals in Führung. Die folgende Sequenz würde Amberg sicher gerne aus dem Spielbericht streichen, mit drei Treffern innerhalb von 54 Sekunden zogen die Sharks auf 5:1 davon. Bereits jetzt war die Messe gelesen, bis auf 7:1 zog man im weiteren Spielverlauf davon. Amberg kämpfte trotz aller Probleme wacker weiter und während Kempten gefühlte drei Gänge zurückschalteten gestalteten die Oberpfälzer mit noch vier Treffern das Endergebnis von 8:5 halbwegs erträglich. Curmann kommentierte diese Phase im Spiel in seiner gewohnten Art: In den letzten zehn Minuten haben wir das Eishockeyspielen eingestellt, das werden wir uns anschauen und darüber sprechen. Aber ich mache den Jungs heute keinen Vorwurf, wir sind einfach glücklich über den Sieg und die Punkte, das ist es was heute zählt.

Am nächsten Freitag ist spielfrei, so dass nun sieben Tage bleiben um die aktuellen Wunden zu lecken und auf die Rückkehr des ein oder anderen angeschlagenen Spielers zu hoffen.

Statistik:

ESC Kempten – ERSC Amberg 8:5 (1:1,5:0,2:4)

Tore:

0:1 Schroepfer (Pronath,Mühlpointner)(3.),

1:1 Dopatka (Hu,Topol)(20.),

2:1 Marquardt (Dopatka,Hu)(29),

3:1 Hlozek (Dopatka,Kulhanek)(31.),

4:1 Hu (Limböck,Dopatka)(32.),

5:1 Schirrmacher (Oswald,Hlozek)(32.),

6:1 Schwarz (Steiner,Schäffler)(39.),

7:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(43.),

7:2 Frank (Pronath,Berlin)(44.),

8:2 Kulhanek (Limböck,Schirrmacher)(50.),

8:3 Baranovskis (Gardiner,Walkom)(54.),

8:4 Pronath (Berlin,Baranovskis)(59.),

8:5 Pronath (Baranovskis,Berlin)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

ERSC Amberg: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Marquardt

ERSC Amberg: Benjamin Frank

Zuschauer: 513

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Trotzdem verliert der ESC Kempten in Schweinfurt

Gerade noch 14 Feldspieler, darunter wieder ein U 20 Spieler aus dem Nachwuchs konnte Sven Curmann gegen den Favoriten ins Rennen schicken. Die Gastgeber hatten dagegen alle Topspieler an Bord. Erst nach dem 4:0 schaffte Kempten den Sprung auf die Anzeigetafel und kam auch immer besser ins Spiel. Je länger die Begegnung dauerte umso ausgeglichener wurde sie. Und hätten Martin Hlozek seinen Penalty im Anfangsdrittel und Sergei Topol sowie Clemens Löhr ihre Alleingänge im Schlussdrittel verwandelt, wären Punkte durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Curmann hatte seine Truppe gut eingestellt, zu 100% lässt sich so ein Team wie Schweinfurt natürlich nicht ausschalten. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt, vorne setzte man immer wieder Nadelstiche mit Kontern. Auch wenn dem ein oder anderen Gegentor Fehler im Aufbauspiel vorausgingen, so war es doch eine gute Mannschaftsleistung der Sharks. Im Schlussabschnitt machte man viel Druck und ging bei 5:3 nochmals volles Risiko mit gezogenem Torhüter, musste dann aber das Empty Net Tor zur endgültigen Entscheidung hinnehmen.

Statistik
ERV Schweinfurt – ESC Kempten 6:3 (2:0,2:1,2:2)

Tore
1:0 Cermak (Zheltakov,Alksnis)(14.)
2:0 Diel (Asmus,Kleider)(16.)
3:0 Cermak (Zheltakov,Donins)(31.)
4:0 Zheltakov (Cermak,Pohl)(33.)
4:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(34.)
4:2 Miller (Schirrmacher,Hlozek)(48.)
5:2 Cermak (Pohl,Pinsack)(52.)
5:3 Dopatka (Kulhanek,Topol)(58.)
6:3 Zheltakov (Pohl,Bares)(60.).

Strafminuten
ERV Schweinfurt: 10
ESC Kempten: 10

 Zuschauer: 1080

Angeschlagen zum Hinrunden finale

Angeschlagen zum Hinrunden finale

Weitere Ausfälle beim ESC Kempten

Man fühlt sich inzwischen an die letzte Saison erinnert, Zur Mitte der Hauptrunde schlug damals vermehrt das Verletzungspech bei den Sharks zu und aus einem zunächst sicheren Playoffplatz rutschte man zuerst in die Pre Playoffs und dann in die Abstiegsrunde. Nun geht es, noch im November, erneut los mit den Hiobsbotschaften. Bereits einige Ausfälle konnten in den letzten Wochen kompensiert werden, für das kommende Wochenende kommen aber nun weitere dazu. Zu den Langzeitverletzten Schubert, Gulda, Russler und Streif gesellen sich nun die folgenden Spieler: Kapitän Mauro Seider fällt für mindestens sechs Wochen aus, es stehen also aktuell nur noch 5 Verteidiger zur Verfügung. Auch David Mische ist für das Wochenende verletzt raus, bei ihm wird sich im Laufe der kommenden Woche aber entscheiden ob er dann bereits wieder einsatzfähig ist. Hart trifft die Allgäuer auch der Ausfall von Spielmacher Filip Kokoska, bei ihm muss man noch abwarten was die Untersuchungen ergeben und wie lange der Topscorer ausfällt.

Entwarnung gibt es dagegen bei Maximilian Schäffler und Pascal Dopatka, die beiden stehen ab sofort wieder zur Verfügung.

Nicht die besten Voraussetzungen für das Spiel am Freitagabend beim ERV Schweinfurt. Die Unterfranken haben ihren Kader im Sommer massiv aufgerüstet und dies trägt Früchte. Gleich drei Spieler der Mighty Dogs stehen auf Platz eins, zwei und vier der Bayernliga Topscorer Liste. Dies bedeutet Platz vier in der Tabelle, aber mit direkter Tuchfühlung nach ganz oben. Lange stand man an der Spitze, die Niederlagen im Spitzenspiel in Königsbrunn und in Klostersee haben die Plätze an der Spitze dann neu gemischt. Auf die Goalies der Sharks und die Defensive kommt eine schwere Aufgabe zu, gilt es doch die geballte Offensivpower Schweinfurts im Zaum zu halten. Spielbeginn am Main ist um 20.°°

Am Sonntag um 17.30 ist dann mit dem ERSC Amberg der überraschende Vorletzte zu Gast in der Dewart Arena. Vor der Saison von den meisten Vereinen deutlich weiter oben getippt haben auch die Oberpfälzer seit Wochen mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Als Reaktion darauf wurde dann kürzlich die Zusammenarbeit mit Trainer Jan Bönning beendet und Kevin Lavallée übernimmt mit dem altbekannten Dirk Salinger bis auf weiteres die Position des Trainers. Die Wild Lions werden motiviert ins Allgäu reisen, will man doch die hinteren Tabellenpositionen verlassen. Für die angeschlagenen Sharks gilt es mit dem dezimierten Kader alles reinzuwerfen und wie in den letzten Wochen mit Kampfgeist zu überzeugen.

1B kassiert nächste Niederlage

1B kassiert nächste Niederlage

Sharks bringen Leistung erst zum Schluss

 

„Nix“ und „sehr viel Scheibenglück“ bei den Gästen fasste es Trainer Peter Henninger zusammen. Hinzu kamen viele Strafen und eigens abgefälschte Schüsse, so dass Buchloe nach 40 Minuten mit 0:8 enteilen konnte.

Im letzten Drittel gab es für Trainer und Team nur eine Lösung: wieder Leistung aufs Eis zu bringen. Und es gelang: erst Brugger, dann Clermont, von Sigriz und zuletzt Pichler sorgten für einen 4:2 Drittelerfolg. Zwar versöhnlich zum Schluss, mit 4:10 jedoch besser schnell abzuhaken.

Die nächsten Punkte sind greifbar zu Hause gegen den HC Maustadt (10 Platz/ 0 Punkte, Freitag, den 28.11.2025, um 20:00 Uhr).

 

Eine Woche drauf, am 5.12.2025, um 20.00 Uhr, ist der ESV Türkheim zu Gast.

Statistik:

ESC Kempten 1B : ESV Buchloe 1B

4:10 (0:2,0:6,4:2)

Tore für Kempten:

1:8  Brugger (44., Menzel, Winter)

2:10 Clermont (51., Ziegler, Feldmeier)

3:10 von Sigriz (53., Pichler, Ziegler)

4:10 Pichler (56., von Sigriz)

Strafminuten:

Kempten: 10 + 5 Egli

Buchloe: 4

Bericht: Florian Gaukel

Einsatz bis zur letzten Sekunde

Einsatz bis zur letzten Sekunde

ESC Kempten schlägt den EHC Klostersee mit 3:2 nach Verlängerung

 

Zwei Teams mit Rückenwind trafen am Sonntagabend in der Dewart Arena aufeinander. Klostersee brachte den Schwung aus dem 6:4 Sieg gegen Schweinfurt mit, und auch Kempten war nach dem starken 6:2 Sieg in Peißenberg voll motiviert im eigenen Stadion den nächsten Sieg einzufahren. 5 Siege aus den letzten 6 Spielen zeigen dass die Allgäuer trotz der aktuellen Personalmisere auf einem sehr guten Weg sind.

Kempten startete gut in die Begegnung, hatte die ein oder andere Chance Aber die Gäste nahmen nach kurzer Zeit mehr und mehr das Heft in die Hand und waren über die ersten beiden Drittel das bessere Team. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden gingen sie dann auch absolut verdient mit 0:2 in Führung. Defensiv hervorragend eingestellt ließen sie die Sharks nicht zur Entfaltung kommen. Grafings Trainer Thomas Vogl beschrieb das nach dem Spiel auch sehr passend. Hinten Beton anrühren und defensiv arbeiten ist schon immer in der DNA von Klostersee verankert. Es brauchte dann auch ein Überzahlspiel für Kempten kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts um durch Kevin Hu den Anschluss herzustellen. Mit dem für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:2 ging es dann in die zweite Pause. Beide Trainer waren sich im Anschluss einig, eine höhere Führung der Gäste wäre bis hierhin durchaus verdient gewesen. Im Schlussabschnitt zeigten die Allgäuer dann aber ein anderes Bild und drängten mehr und mehr auf den Ausgleich. Sie bissen sich aber auch ein ums andere Mal die Zähne an der Grafinger Defensive und vor allem am überragenden Lukas Steinhauer im Tor aus. Auch zwei Powerplays brachten nicht den erhofften Treffer. Und so dauerte es bis eine Sekunde vor Spielende bis es doch noch klingelte und die Dewart Arena zum ersten Mal explodierte. Erneut war es Kevin Hu, der einen Abpraller vom Pfosten über die Linie brachte. Und auch die anschließende Verlängerung entschied der Ausnahmestürmer mit seinem, frenetisch gefeierten, dritten Treffer zugunsten des ESC. Viertes Mal Verlängerung, vierter Sieg. Von den letzten sieben Spielen wurden sechs gewonnen, es läuft beim Team von Sven Curmann. Vor allem gegen die direkten Mitbewerber um die Playoffs waren es 5 sehr wichtige Punkte die man am Wochenende eingefahren hat.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Klostersee 3:2 n.V.(0:0,1:2,1:0,1:0)

Tore:

0:1 Bosecker (Walz,Spies)(36.),

0:2 Quinlan P. (Gleixner)(37.),

1:2 Hu (Kokoska,Hlozek)(40.),

2:2 Hu (Stauder,Kulhanek)(60.),

3:2 Hu (Hlozek,Kulhanek)(63.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

EHC Klostersee: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

EHC Klostersee: Lukas Steinhauer

Zuschauer: 952

Souveräner Auswärtssieg

Souveräner Auswärtssieg

Sharks gewinnen mit 6:2 beim TSV Peißenberg

Seit die Allgäuer in der Bayernliga spielen lieferten sich die beiden Teams schon viele heiß umkämpfte Spiele, oft auf Augenhöhe. Es hat sich über die Jahre eine gesunde sportliche Rivalität der beiden Vereine entwickelt.

Sven Curmann konnte wieder auf David Mische zurückgreifen, der seine Sperre aus dem Spiel gegen Königsbrunn abgesessen hat. Weiterhin fehlte Maximilian Schäffler, dafür waren erneut Roman Schwarz und Dominik Dörfler aus der U20 dabei.

Wie erwartet entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Die frühe Führung der Gastgeber konnten Johannes Oswald und Filip Kokoska noch im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb 75 Sekunden in ein 1:2 umwandeln.

Auch der zweite Spielabschnitt ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Druckphasen. Kokoska erhöhte für seine Farben auf 1:3, Peißenberg konnte aber in Überzahl wieder verkürzen. Kevin Hu stellte darauf, fast im Gegenzug, den zwei Tore Abstand wieder her. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten wurden vor allem auf Kemptener Seite mehr. Kokoska mit Treffer Nummer drei erhöhte dann kurz vor der Pause noch auf 2:5. Hu mit seinem zweiten Treffer sorgte dann früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung, Kempten spielte die Partie nun souverän zu Ende und nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause.

Entsprechend zufrieden gab sich Trainer Curmann in der Pressekonferenz:“ Wir sind heute super glücklich hier die drei Punkte mitzunehmen. Es ist immer ein heißes Pflaster in Peißenberg, wir haben schon viele verrückte Spiele hier gehabt. Wir haben uns viel vorgenommen für heute, hatten aber auch eine schwierige Trainingswoche mit immer noch vielen verletzten und angeschlagenen Spielern. Wir haben heute richtig gut angefangen, die ersten Minuten viel Druck gemacht, dann hat Peißenberg viele gute Chancen gehabt, da hat uns Jakob Nerb gut im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel kontrollieren wir das Spiel dann sehr gut, machen die neutrale Zone zu und spielen schnell von hinten raus. Im letzten Drittel haben wir es dann gut kontrolliert und ich bin sehr stolz auf die Jungs, auch weil es ein Spiel mit wenigen Gegentoren war.“

Ein starker Einstieg in das Wochenende, am Sonntag steht den Kemptenern ein weiterer heißer Tanz bevor. Klostersee kommt mit Rückenwind vom Sieg gegen Schweinfurt in die Dewart Arena und steht nach wie vor nur einen Punkt hinter den Allgäuern.

Statistik:

TSV Peißenberg – ESC Kempten 2:6 (1:2,1:3,0:1)

Tore:

1:0 Klein (Hörndl,Höfler)(3.),

1:1 Oswald (Topol)(15.),

1:2 Kokoska (Mische,Hu)(16.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(29.),

2:3 Parrish (Vogl,Murphy)(32.),

2:4 Hu (Kokoska)(33.),

2:5 Kokoska (Kulhanek)(39.),

2:6 Hu (Kokoska,Hlozek)(45.).

Strafminuten:

TSV Peißenberg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

TSV Peißenberg: Jonas Lautenbacher

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 877

Duelle auf Augenhöhe

Duelle auf Augenhöhe

Peißenberg und Klostersee fordern die Sharks

Zweimal langjährige Konkurrenten, zweimal Kampf um das direkte Playoff Recht, zweimal Spannung garantiert. Es sind aber auch nicht gerade die Lieblingsgegner des ESC aus den letzten Jahren auf die man trifft. Gegen beide Teams tat man sich immer schwer, oft waren es Spiele auf Augenhöhe die knapp oder unglücklich verloren wurden. Nicht vergessen dabei das Aus gegen die Miners in den Preplayoffs der letzten Saison, in der letzten Minute der Verlängerung. Die Sharks mussten dadurch in die Abstiegsrunde, das möchte man nicht nochmal erleben. Zumindest steht mit Korbinian Sertl der ewige „Angstgegner“ der Allgäuer nicht mehr im Tor der Miners, ausgerechnet gegen Kempten schien er immer besonders motiviert, nicht selten war es ein Zweikampf Sertl gegen Sharks. Spielbeginn in der im Umbau befindlichen Flatbuy Arena ist um 20.°°. Mit aktuell vier Punkten Rückstand auf Kempten (18/14) werden die Miners alles daran setzten diesen zu verkürzen und den Kontakt zu Platz 6 zu halten.

Am Sonntag um 17.30 kommt es dann in der Kemptener Dewart Arena zum Blaulichtspiel gegen den EHC Klostersee. Die Grafinger stehen mit einem Punkt weniger (18/17) in Lauerstellung direkt hinter dem ESC. Das direkte Spiel der beiden Gegner vom Wochenende verlor Klostersee am vergangenen Sonntag in Overtime mit 3:2 in Peißenberg. Mit möglichst vielen Punkten aus den beiden Partien könnte man die  Verfolger hinter sich halten, es wird aber auch zwei starke Leistungen dafür brauchen. Dabei mithelfen kann David Mische, der nach seiner Sperre wieder im Team steht. Trotzdem bleibt die Personalsituation angespannt, der aktuelle Kader hat aber auch am vergangenen Freitag gezeigt zu was er trotz der Ausfälle fähig ist.

Zu dem Heimspiel am Sonntag haben alle mit „Blaulicht“, also sämtliche Hilfsorganisationen aus Kempten und Umgebung freien Eintritt. Notwendig hierzu ist eine vorherige Anmeldung per Email an: vorstand@esc-kempten.de