UNSER RETROTRIKOT UND FANARTIKEL ZU 75 JAHREN EISHOCKEY KEMPTEN

UNSER RETROTRIKOT UND FANARTIKEL ZU 75 JAHREN EISHOCKEY KEMPTEN

UNSER RETRO SONDERTRIKOT

Unsere zwei Jubiläumsspiele werden wir mit diesen Retrotrikots auflaufen, welche an die 75 Jahre Eishockey in Kempten erinnern soll! Mit verewigt haben wie hier auch die wichtigsten Logos der Vergangenheit 🔥
Danach werden diese wunderschönen Jersey versteigert 😍
Und ein kleiner Vorgeschmack was es ab Freitag für Euch zu kaufen gibt 😍
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KEMPTEN RETRO SONDERTRIKOTS
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Seid gespannt auf das Eishockeyfest des Jahres und macht fleißig Werbung 💪
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Unser Partner Lohnunternehmen Hoffmann

Unser Partner Lohnunternehmen Hoffmann

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit dem Partner, Sponsor und vor allem Fan Lohnunternehmen Hoffmann weiterhin auf einen wichtigen Sponsor für die kommende Saison bauen können.

 

Das Lohnunternehmen Hoffmann ist ein kleines Unternehmen aus Betzigau. Ihre Tätigkeiten sind im Sommer Rundballenpressen Silo- und Heuballen. Außerdem machen sie Baggerarbeiten rund ums Haus und Garten sowie Pflasterarbeiten, Fertigfundamente für Wärmepumpen und E-Ladestationen sowie Erschließungen für PV-Anlagen usw. Im Winter machen sie Winterdienst für Privatpersonen, Geschäfte und Komunen.

Deren Leitspruch ist „geht nicht gibt’s nicht“ – und passt deshalb perfekt zu unserem Verein.

 

Vielen Vielen für Euer Vertrauen in unsere Partnerschaft.

 

Gemeinsam werden wir die Eishockeytradition in Kempten in eine erfolgreiche Zukunft führen.

 

 

#letsgosharks

#matchday

#unserestadt

#unserverein

#unsereleidenschaft 

#kempten

#homeofthesharks

U13 und U15 IM EINSATZ

U13 und U15 IM EINSATZ

U15 der Sharks dominiert gegen Tabellenzweiten

Am Samstag empfingen die Kemptener Sharks den ECDC aus Memmingen. Mit großem Respekt erwartete man den Tabellenzweiten, hatte man das Hinspiel doch mit 3:7 verloren. Etwas verhalten trat man den Gästen gegenüber, konnte aber bereits in der dritten Spielminute den ersten Treffer erzielen. Ein hart geführtes Spiel mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten ermöglichte viele Torchancen, die aber nicht immer umgesetzt werden konnten. Am Ende des zweiten Drittels gingen beide Mannschaften mit einem Unentschieden (3:3) in ihre Kabinen.

Erst im dritten Drittel konnten die Junghaie sich absetzen. Von da an zeigte sich ihre spielerische Überlegenheit auf dem Eis. Ein kämpferisches Miteinander der Junghaie wurde dem Publikum geboten. Durch einen Doppelschlag von André Laptev in der 43. und in der 48. Spielminute konnte die Führung auf 5:3 ausgebaut werden. Diese zwei Treffer puschten die Mädchen und Jungs abermals und ab da an dominierten die Kemptener das Spiel deutlich. Der ECDC bekam keine  Möglichkeiten mehr seine herausgespieten Chancen umzusetzen. Dies nutzten die Sharks gnadenlos, um erneut in der 50. Spielminute durch Jacob Habermeier, in der 52. durch Madison Borst und letztendlich in der 54. Spielminute den Treffer zum 8:3 Endstand durch Jakob Weiß zu erzielen.

Damit gehen die Spieler der U15 mit großem Stolz und einem guten Gefühl ins vorweihnachtliche Wochenende. Bevor das Kemptener Publikum das Stadion verließ, bedankten sich alle Kinder und Eltern bei Trainer Mitch Limböck, Co-Trainer Matthias Weißschuh und Tobias Dörfler, bei Melly Russler als Jugendleiterin sowie bei den Betreuerinnen Beate Kauder, Sabrina Dörfler und Sonja Weikert für ihren unermüdlichen Einsatz während der Saison.

Am kommenden Sonntag geht es für die U15 zur SG Götzens / Zirl in Tirol.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Radek Bubela

Nicht auf dem Foto: Matthias Weißschuh, Tobias Dörfler und Melly Russler

Erfolgswelle der U13 des ESC Kempten durch EA Schongau gestoppt

Am Sonntag reiste die U13 des ESC Kempten mit vier Reihen zu den Mammuts nach Schongau. Doch die Mammuts waren gewarnt und stellten sich sehr gut auf. Hatten die Kemptner doch im Testspiel 11:3 gewonnen.

Und so entwickelte sich in den ersten beiden Dritteln ein ausgeglichenes, aber hart umkämpftes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten, welches Schongau mit je einem Treffer für sich entscheiden konnte.

Im letzten Drittel erhöhten die Sharks den Druck deutlich, konnten aber die zahlreichen Chancen nicht verwerten. Dies lag maßgeblich an dem sehr guten Torhüter der Mammuts.

Und so endete die Begegnung mit einem 2:0 für Schongau.

Bevor Weihnachten gefeiert werden kann begrüßen die Sharks am Samstag, den 20.12. die Pinguine des EV Königsbrunn im heimischen Stadion.

Günter Mögele (gm)

Die Overtime Spezialisten

Die Overtime Spezialisten

Sharks schlagen Ulm/Neu-Ulm nach Verlängerung

Bereits zum fünften Mal in dieser Saison musste der ESC Kempten in einem Bayernligaspiel in die Verlängerung, und zum fünften Mal ging man als Sieger aus der Begegnung.

Nicht einmal musste man dabei ins Penaltyschießen, jedes mal  erzielte man innerhalb der fünf Minuten den Siegtreffer. Ob es an der individuellen Klasse der ESC Stürmer liegt, oder an der Moral der Mannschaft, es ist wohl die Kombination aus beidem.

Der Derbysieg vor knapp 1100 Zuschauern bescherte den Sharks ein 5 Punkte Wochenende. Mit Ulm auf Platz 5 ist man nun punktgleich und auch auf den viertplatzierten Klostersee schrumpfte der Abstand auf nur noch einen Punkt. Gute Aussichten also im Ringen um die direkte Playoffqualifikation.

Kempten startete hervorragend in die Partie, bereits in Minute 5 bescherte Sergei Topol seinen Farben mit einem sehenswerten Tip in die Führung. In der Folge Kempten am Drücker, einzig mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hätte können deutlich höher ausfallen. Gästetrainer Michael Bielefeld lobte nach dem Spiel auch seinen Keeper, David Heckenberger, in den höchsten Tönen: er hat uns in den Kemptener Druckphasen mehrfach den Allerwertesten gerettet. Ab dem Mittelabschnitt die Gäste dann besser im Spiel und mit dem frühen Ausgleich. Das Spiel nun offen, Eishockey auf hohem Niveau zweier spielstarker Teams. Und nachdem die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten kam es fast wie es kommen musste, ein Doppelschlag von Bohumil Slavicek zu Beginn des Schlussabschnitts. Ein Schock für das Kemptener Publikum, aber die Mannschaft ist seit Wochen absolut intakt, lässt sich nicht so schnell aus der Bahn werfen. Nur 34 Sekunden verstrichen, da brachte Martin Hlozek sein Team mit einem satten Pfund wieder auf ein Tor heran. Die Allgäuer drängten auf den Ausgleich, welchen dann Tomas Kulhanek auch rechtzeitig erzielte. Kurz vor Spielende zog Ulm dann noch eine unglückliche  2min Strafe wegen Spielverzögerung, was Kempten natürlich in der Overtime in die Karten spielte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis konnte man Filip Kokoska wunderschön freispielen, der Ausnahmestürmer hatte keine Probleme die Scheibe ins fast leere Tor zu schieben und die Stimmung in der Dewart Arena einmal mehr zum Kochen zu bringen.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:3 n.V. 1:0,0:1,2:2,1:0)

Tore
1:0 Topol (Hlozek,Palmer)(5.)
1:1 Podesva (Kischer,Bernad)(22.)
1:2 Slavicek (Rieger)(42.)
1:3 Slavicek (Rieger)(46.)
2:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(46.)
3:3 Kulhanek (Hu,Kokoska)(56.)
4:3 Kokoska (Hlozek,Hu)(62.).

Strafminuten
ESC Kempten: 6
VfE Ulm/Neu-Ulm: 10

Beste Spieler
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
VfE Ulm/Neu-Ulm: Bohumil Slavicek

Zuschauer 1084

Enge Kiste trotz Schäffler Gala

Enge Kiste trotz Schäffler Gala

Nach dem knappen Sieg der Sharks in Burgau ist Sven Curmann nicht zufrieden mit seiner Mannschaft

Heute hätte Burgau ganz klar den Sieg verdient gehabt, da gibt es keine zwei Meinungen. Mit diesem einfachen Satz brachte es der Kemptener Trainer gewohnt deutlich auf den Punkt. Heute hat nicht die bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mit so einer Einstellung darf man nicht ins Spiel gehen, wir waren nicht bereit auch die dreckige Arbeit zu machen und haben die Sache dann zu leicht genommen, vor allem nach der 3:1 Führung nach dem ersten Drittel. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über die drei Punkte.

Dabei hatte Curmann noch im Verlauf der Woche davor gewarnt Burgau aufgrund der Tabellenposition zu unterschätzen, womit er absolut Recht behielt. Auch mit seiner Aussage: Und wenn wir hinten mal zuviel Tore kassieren müssen wir schauen dass wir vorne immer eins mehr schießen als der Gegner, wozu wir mit unserer Qualität in der Offensive auch in der Lage sein müssen. Umgesetzt hat dies in Burgau vor allem einer, Maximilian Schäffler. Mit gleich vier Treffern war er klar der Mann des Spiels und sicherte seinem Team den Sieg.

Zum Ende der Woche gab es aus dem Lager der Sharks nur positive Nachrichten. Filip Kokoska hat endlich seine Einbürgerung bekommen, spielt nun mit dem deutschen Pass, so dass der Einsatz von Neuzugang Mason Palmer kein Problem mehr ist. Zudem kehrte er nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück, ebenso wie Kapitän Mauro Seider und Youngster Tobias Russler. Curmann konnte also bei seiner Aufstellung aus dem Vollen schöpfen.

Von Beginn an war es kein hochklassiges Spiel, die Hausherren machten viel Druck und ließen die Allgäuer nicht richtig zur Entfaltung kommen. Und auch wenn Kempten zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung lag, spiegelte dies in keiner Weise den Spielverlauf wieder, sondern zeugte von der individuellen Klasse der Offensivabteilung. Burgau gab während der gesamten 60 Minuten nie auf, zeigte Einsatz, Moral und Kampfbereitschaft. So bissen sie sich bis zum 4:4 Ausgleich heran. Kempten zeigte sich minimalistisch und hatte zum Glück immer die passende Antwort in Form von einer erneuten Führung parat. Selbst nach dem empty net Treffer von Martin Hlozek zum 5:7 drängten die Eisbären weiter und kamen tatsächlich noch zum 6:7, was aber dann gleichzeitig auch der Endstand war.

Unter dem Strich stehen drei ganz wichtige Punkte und hoffentlich die Einsicht dass man gegen jeden Gegner immer 100% geben muss. Durch die gleichzeitigen Niederlagen der ersten vier, Königsbrunn,  Miesbach, Schweinfurt und Ulm ist die Spitze an der Tabelle wieder etwas näher gerückt. Der nächste Gegner Ulm liegt jetzt nur noch einen Punkt vor den Allgäuern. Dies sollte Motivation genug sein am Sonntag wieder das volle Potential abzurufen.

Statistik:

ESV Burgau – ESC Kempten 6:7 (1:3,2:1,3:3)

Tore:

0:1 Schäffler (Seider,Stauder)(10.),

0:2 Kokoska (Hu,Mische)(15.),

1:2 Wiesler (Radvany,Miedl)(18.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(19.),

1:4 Schäffler (Hlozek,Kokoska)(25.),

2:4 Ballner (Bartuli,Malysjev)(26.),

3:4 Malysjev (29.),

4:4 Wiesler (Petzold)(48.),

4:5 Schäffler (Schirrmacher,Stauder)(50.),

5:5 Vaculik (Ballner,Bartuli)(55.),

5:6 Schäffler (Kulhanek)(58.),

5:7 Hlozek (Palmer,Kokoska)(59.),

6:7 Zachar (Vaculik,Ballner)(60.).

Strafminuten:

ESV Burgau: 8

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

ESV Burgau: Andreas Wiesler

ESC Kempten: Maximilian Schäffler

Zuschauer: 638

KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

Die Spatzen zwitscherten es bereits vor ein paar Wochen von den Dächern und spätestens nach der Verpflichtung letzte Woche von Mason Palmer, war es nur noch eine Frage der Zeit.
Endlich ist am Donnerstag Nachmittag die erfreuliche Nachricht gekommen das unsere #46 erfolgreich das Deutsche Einbürgerungsverfahren erfolgreich absolviert hat und dadurch ab sofort keine Kontingentspieler Position mehr besetzen wird.
Willkommen Filip, wir hoffen du bist nun fest im Allgäu angekommen und wir werden noch viele tolle Eishockeyerlebnisse mit dir erleben dürfen.

U11 Torhüterin des ESC Kempten startet beim 17. Kidscup in Mannheim für GirlsEishockey e.V.

U11 Torhüterin des ESC Kempten startet beim 17. Kidscup in Mannheim für GirlsEishockey e.V.

GirlsEishockey e.V. ist ein Verein, der 2015 gegründet wurde, um speziell Mädchen im Eishockey-Sport zu fördern. Ein Ziel von GirlsEishockey.de ist es, unter Einbeziehung aller, denen das Thema am Herzen liegt, zu überlegen, wo wir in Deutschland stehen, wie Eishockey für Mädchen vorangebracht werden kann und die nötigen Schritte zu ergreifen.

(Quelle: https://girlseishockey.de/home/)

Aus ganz Deutschland können sich Spielerinnen und weibliche Goalies aus Vereinen für die Teilnahme im Team GirlsEishockey e.V. bewerben, um zum Beispiel am Kidscup teilnehmen zu können.  Aus allen Bewerbungen setzt ein Trainer die Mannschaft zusammen und – wenn man Glück hat – wird man ausgewählt.

So erging es Frederieke Steck, Torhüterin der U11 der Kemptner Sharks. Im Verein besser bekannt als Fredi.

Sie darf ihr Können am 27. und 28. Dezember 2025 in Mannheim unter Beweis stellen.

Die Gegner der reinen Mädchen-Mannschaft GirlsEishockey e.V. sind beachtlich und selbstverständlich geschlechtlich gemischt: Mad Dogs Mannheim (GER), EC Peiting (GER), ESG Hannover (GER), Epinal Wildcats (FRA), Grenoble Bruleurs´de Loups (FRA), ESC Darmstadt Dukes (GER), Eishockey Jugend Kassel (GER) sowie Jungadler Mannheim (GER).

Frederieke bedankt sich beim ESC Kempten und vor allem bei Jugendleiterin Melly Russler, selbst Eishockeyspielerin, die ohne zu zögern die Gastspielgenehmigung in die Wege geleitet hatte.

Mareike Steck (mst), Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

Schwäbisches Wochenende

Schwäbisches Wochenende

Burgau und Ulm heißen die Gegner der Sharks am Wochenende

Auf dem Papier könnte die Ausgangslage bei den beiden Teams kaum unterschiedlicher sein. Mit dem Aufsteiger aus Burgau erwartet der Tabellenletzte am Freitagabend um 20.°° das Team von Sven Curmann. Doch auch wenn die Eisbären erst ein einziges der letzten sechzehn Spiele gewonnen haben, so warnt der Coach der Allgäuer vor dem Gegner. Seit dem Trainerwechsel, bei dem der ehemalige Profi Fabio Carciola den Cheftrainerposten übernommen hat geht es Schritt für Schritt bergauf. Burgau hält die Spiele deutlich enger und länger offen, und hat auch gegen Geretsried endlich den ersten Sieg in der Bayernliga eingefahren, so der ESC Trainer. Uns erwartet ein Gegner, der defensiv sehr hart arbeitet, über den Kampf kommt und uns die Sache nicht einfach machen wird. Man darf sich vom Tabellenstand nicht blenden lassen.

Keinen Zweifel gibt es an der Stärke des Gegners am Sonntag. Ulm / Neu-Ulm hat eine überzeugende Vorrunde gespielt und steht zurecht auf dem vierten Tabellenplatz. Curmann hatte die Devils vor der Saison auch zu den Top Teams gezählt und ist nicht überrascht von der Stärke des Teams von der Donau. Im Hinspiel musste man schmerzlich erfahren wie schnell es gehen kann. Konnte man das Ergebnis zumindest zwei Drittel ausgeglichen halten, hatte man im Schlussabschnitt dem Ulmer Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen, fing sich fünf Treffer ein und musste eine ernüchternde 1:6 Niederlage hinnehmen. Aber viel Wasser ist seitdem Iller und auch Donau hinabgeflossen. Die Sharks haben sich im Verlauf der Vorrunde zu einer funktionierenden Einheit zusammengeschweißt, man lässt sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen, sei es durch Rückstände in den Spielen, oder durch einen von Verletzungen gebeutelten Kader. Sechs Siege aus den letzten acht Spielen sind eine deutliche Sprache, und mit nur drei Punkten Rückstand auf den Sonntagsgegner liegt man durchaus in Schlagdistanz. Es dürfte eine spannende Partie vor hoffentlich gut gefülltem Haus werden, die Derbys der beiden Mannschaften haben seit vielen gemeinsamen Jahren immer wieder Spektakel geboten. Und auch diesmal ist, aus sportlicher Sicht, wieder alles für ein Eishockeyfest angerichtet.

Neues aus unserem Nachwuchs

Neues aus unserem Nachwuchs

U15 des ESC Kempten Sharks sorgt in Lechbruck für einen Eishockeykrimi

Am vergangenen Samstag traf die U15 des ESC Kempten auswärts auf den ERC Lechbruck – und lieferte eine Partie, die an Spannung viel zu bieten hatte.

Bereits im 1. Drittel zeigte sich eine spielerische Überlegenheit der Kemptner. Trotz einer äußerst kampfbetonten Spielweise der Gastgeber ging Kempten mit einer 1:2-Führung in die erste Pause.

Nach einem etwas trägen Start ins zweite Drittel fanden die Junghaie aber wieder schnell zu ihrem Spiel und bestimmten zunehmend das Geschehen. Der Einsatz wurde mit einem weiteren Treffer belohnt, so dass es mit einer verdienten 1:3-Führung in die Kabinen ging.

Dann folgte ein legendäres Schlussdrittel: Kempten kam erneut etwas verschlafen aus der Pause, was Lechbruck eiskalt ausnutzte. Zwei schnelle Tore brachten den Ausgleich zum 3:3. In einem offenen Schlagabtausch ging es bis zum 4:4 hin und her. Zwei Minuten vor dem Ende erzielten die Kemptner den Treffer zum 4:5, doch Lechbruck gelang in der letzten Spielminute erneut der Ausgleich.

Im anschließenden Penaltyschießen bewiesen die Nachwuchs-Sharks starke Nerven. Erst beim sechsten Schuss fiel die Entscheidung – Kempten sicherte sich nach einer längeren Niederlagenserie endlich wieder einen verdienten Sieg. Ein packendes Spiel, getragen von großem Kampfgeist – auf dem Eis und auf den Rängen, wo die Fans beider Teams für reichlich Stimmung sorgten.

U13 des ESC Kempten weiter auf Erfolgswelle

Am Nikolaustag spielten die Kemptener Nachwuchstalente vor heimischen Publikum. Von Anfang an begannen sie druckvoll und konnten sich bereits im ersten Drittel eine deutliche Feldüberlegenheit erarbeiten. Dank einer sehr guten Lechbrucker Torhüterin blieb es aber bis zur ersten Pause sehr spannend und beim 0:0.

Erst im zweiten Drittel platzte bei den Hausherren der Knoten. Schon einige Sekunden nach Anpfiff fiel das 1:0 durch Severin Lejeune. Kurz darauf konnten die Gäste ausgleichen, mussten aber in Folge drei weitere Treffer durch Severin Lejeune, Lukas Friedrich sowie Raphael Stark zum 4:1 Pausenstand hinnehmen.

Im dritten Drittel machten die Kemptener weiter Druck und erhöhten durch einen sehenswerten Weitschuss von Mihle Schleyer auf 5:1.

Die Lechbrucker gaben aber nie auf, spielten beherzt mit und kämpften um jeden Puck, was gegen Ende noch mit zwei weiteren Gegentreffern zum 5:3 Endstand belohnt wurde.

Günter Mögele (gm)

U11 der Sharks gewinnt im Augsburger Curt- Frenzel-Stadion gegen Bad Wörishofen

Pünktlich um 11 Uhr startete das Spiel gegen die kleinen Wölfe aus Bad Wörishofen, wobei der ein oder andere kleine Shark vielleicht doch noch von dem Inhalt seines Nikolausstiefels träumte. Oder waren es die Spieler des AEV, die sich vor der Kabine der kleinen Sharks fürs eigene Training warm machten und die die kleinen Haie in der Konzentration störten?

Aber auf einmal legten die kleinen Haie richtig los, fanden immer besser ins Spiel und mit Vorsprung ging es in die Pause.

Die mitgereisten Eltern trauten ihren Augen kaum, spielten die Kleinen im zweiten Drittel auf einmal wie die Großen. „Pass links, Pass zurück, Pass nach hinten, Tooooor“. Aber auch die beiden Goalies trugen dazu bei, dass der Vorsprung ausgebaut werden konnte.

Im letzten Drittel ging es auf das Großfeld. Dort war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, es wurde um jeden Puck gekämpft. Schlussendlich bissen sich die kleinen Wölfe aber die Zähne an den kleinen Sharks aus. Ein Sieg am Nikolaustag und das im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg.

Die Freude war groß und so flogen beim Jubel die Handschuhe und Schläger übers Eis.

Mareike Steck (mst)

Hu, immer wieder Hu

Hu, immer wieder Hu

Kemptens Kanadier liefert drei Tore und zwei Assists beim 7:2 gegen Schongau

 

Seien es Penaltys, Tore in Unterzahl, Abstauber oder seine berüchtigten Handgelenkschüsse, er trifft seit Wochen fast nach Belieben und führt auch die Torschützenliste der Bayernliga an. Doch den Sieg am Sonntagabend nur an ihm fest zu machen wäre falsch, es war eine engagierte Mannschaftsleistung der Truppe von Sven Curmann.

Durch einen Defekt an der Eismaschine der aber zum Glück von den tüchtigen Eismeistern um Stefan (Scheibe) Glas in der Dewart Arena repariert werden konnte begann die Partie mit gut einer Stunde Verspätung. Oft hört man ja in solchen Fällen, es würde die Teams in der Vorbereitung stören und aus dem Konzept bringen, nicht so der Ausnahmestürmer der Sharks. Nur eine Minute dauerte es bis Hu einen schönen Pass von Sergei Topol zur frühen Führung verwandelte. Topol selbst hatte dann zehn Minuten später die große Chance zu erhöhen, scheiterte aber mit einem Penalty an Daniel Blankenburg im Mammuts Gehäuse. Kempten die überlegene Mannschaft, allein die Chancen wurden noch nicht genutzt und Schongau hätte das Spiel in dieser Phase durchaus noch auf seine Seite ziehen können, aber auch die Gäste ließen zu viele Gelegenheiten aus. Ein weiterer Penalty zur Spielmitte brachte dann das 2:0, erneut war Kevin Hu der Torschütze. In Unterzahl dann das 3:0 durch einen schönen Alleingang von Kevin Steiner, sehenswert mit der Rückhand abgeschlossen. Spätestens jetzt war deutlich zu sehen, wer das Eis heute als Sieger verlassen sollte, Schongau bekam die Offensive der Gastgeber nicht wirklich in den Griff. Und selbst das 3:1 der Gäste wurde von Maximilian Schäffler nur 21 Sekunden später wieder gekontert. David Mische und Kevin Marquardt sorgten für den 6:1 Zwischenstand ehe Hu in Unterzahl mit einem Traumtor den letzten Treffer der Allgäuer erzielte. Mit einem sehenswerten Hackentrick legte Pascal Dopatka die Scheibe vor und Hu verwandelte erneut eiskalt mit einem trockenen platzierten Handgelenkschuss. Wenn es im Eishockey ein Tor des Monats gäbe, der Treffer hätte größte Chancen. Schongau traf noch einmal zum Endstand von 7:2 der für die Hausherren auch durchaus verdient war. Es gab viel Lob von allen Seiten für das Team, Neuzugang Mason Palmer zeigte nach nur einer Trainingseinheit einen gelungenen Einstand, und dass er in Zukunft durchaus eine Verstärkung für die Defensive werden kann.

Statistik:

ESC Kempten – EA Schongau 7:2 (1:0,3:1,3:1)

Tore:

1:0 Hu (Topol,Dopatka)(2.),

2:0 Hu (Penalty)(26.),

3:0 Steiner (Schirrmacher)(31.),

3:1 Skvarek (Wagner)(32.),

4:1 Schäffler (Hu,Kulhanek)(32.),

5:1 Mische (Dopatka,Hu)(47.),

6:1 Marquardt (49.),

7:1 Hu (Dopatka,Marquardt)(53.),

7:2 Krabbat (Hegner)(55.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 10

EA Schongau: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Steiner

EA Schongau Lukas Skvarek

Zuschauer: 632