Hauptsache drei Punkte

Hauptsache drei Punkte

Sharks gewinnen 8:5 gegen Amberg

 

Heute bin ich einfach froh darüber dass wir drei Punkte haben, so Kemptens Trainer Sven Curmann nach dem Spiel. Die waren unser Ziel vor dem Wochenende und heute haben wir sie geholt. Das Spiel am Freitag in Schweinfurt hat viele Körner gekostet und mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader sind wir mit dem Ergebnis heute zufrieden.

Gegenüber Freitag konnte Curmann zusätzlich auf Florian Stauder und Dominik Dörfler zurückgreifen, und somit zumindest drei komplette Sturmreihen aufbieten.

Schlimmer trifft es seit Wochen die Gäste aus Amberg, das neue Trainergespann Kevin Lavallee und Dirk Salinger hatte gerade einmal 13 Feldspieler im Kader. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Angriff nach zwei Minuten in Führung. Kempten versuchte mit viel Offensivkraft den Ausgleich zu erzielen, biss sich aber das ganze Drittel die Zähne am ex Lindauer und Rostocker Oberligagoalie Lucas di Berado die Zähne aus. Erst unmittelbar vor der Pause gelang Pascal Dopatka der verdiente Ausgleich. Bis zur Spielmitte das gleiche Bild, erst in Minute 29 brach Kevin Marquardt den Bann und brachte sein Team erstmals in Führung. Die folgende Sequenz würde Amberg sicher gerne aus dem Spielbericht streichen, mit drei Treffern innerhalb von 54 Sekunden zogen die Sharks auf 5:1 davon. Bereits jetzt war die Messe gelesen, bis auf 7:1 zog man im weiteren Spielverlauf davon. Amberg kämpfte trotz aller Probleme wacker weiter und während Kempten gefühlte drei Gänge zurückschalteten gestalteten die Oberpfälzer mit noch vier Treffern das Endergebnis von 8:5 halbwegs erträglich. Curmann kommentierte diese Phase im Spiel in seiner gewohnten Art: In den letzten zehn Minuten haben wir das Eishockeyspielen eingestellt, das werden wir uns anschauen und darüber sprechen. Aber ich mache den Jungs heute keinen Vorwurf, wir sind einfach glücklich über den Sieg und die Punkte, das ist es was heute zählt.

Am nächsten Freitag ist spielfrei, so dass nun sieben Tage bleiben um die aktuellen Wunden zu lecken und auf die Rückkehr des ein oder anderen angeschlagenen Spielers zu hoffen.

Statistik:

ESC Kempten – ERSC Amberg 8:5 (1:1,5:0,2:4)

Tore:

0:1 Schroepfer (Pronath,Mühlpointner)(3.),

1:1 Dopatka (Hu,Topol)(20.),

2:1 Marquardt (Dopatka,Hu)(29),

3:1 Hlozek (Dopatka,Kulhanek)(31.),

4:1 Hu (Limböck,Dopatka)(32.),

5:1 Schirrmacher (Oswald,Hlozek)(32.),

6:1 Schwarz (Steiner,Schäffler)(39.),

7:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(43.),

7:2 Frank (Pronath,Berlin)(44.),

8:2 Kulhanek (Limböck,Schirrmacher)(50.),

8:3 Baranovskis (Gardiner,Walkom)(54.),

8:4 Pronath (Berlin,Baranovskis)(59.),

8:5 Pronath (Baranovskis,Berlin)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

ERSC Amberg: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Marquardt

ERSC Amberg: Benjamin Frank

Zuschauer: 513

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Trotzdem verliert der ESC Kempten in Schweinfurt

Gerade noch 14 Feldspieler, darunter wieder ein U 20 Spieler aus dem Nachwuchs konnte Sven Curmann gegen den Favoriten ins Rennen schicken. Die Gastgeber hatten dagegen alle Topspieler an Bord. Erst nach dem 4:0 schaffte Kempten den Sprung auf die Anzeigetafel und kam auch immer besser ins Spiel. Je länger die Begegnung dauerte umso ausgeglichener wurde sie. Und hätten Martin Hlozek seinen Penalty im Anfangsdrittel und Sergei Topol sowie Clemens Löhr ihre Alleingänge im Schlussdrittel verwandelt, wären Punkte durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Curmann hatte seine Truppe gut eingestellt, zu 100% lässt sich so ein Team wie Schweinfurt natürlich nicht ausschalten. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt, vorne setzte man immer wieder Nadelstiche mit Kontern. Auch wenn dem ein oder anderen Gegentor Fehler im Aufbauspiel vorausgingen, so war es doch eine gute Mannschaftsleistung der Sharks. Im Schlussabschnitt machte man viel Druck und ging bei 5:3 nochmals volles Risiko mit gezogenem Torhüter, musste dann aber das Empty Net Tor zur endgültigen Entscheidung hinnehmen.

Statistik
ERV Schweinfurt – ESC Kempten 6:3 (2:0,2:1,2:2)

Tore
1:0 Cermak (Zheltakov,Alksnis)(14.)
2:0 Diel (Asmus,Kleider)(16.)
3:0 Cermak (Zheltakov,Donins)(31.)
4:0 Zheltakov (Cermak,Pohl)(33.)
4:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(34.)
4:2 Miller (Schirrmacher,Hlozek)(48.)
5:2 Cermak (Pohl,Pinsack)(52.)
5:3 Dopatka (Kulhanek,Topol)(58.)
6:3 Zheltakov (Pohl,Bares)(60.).

Strafminuten
ERV Schweinfurt: 10
ESC Kempten: 10

 Zuschauer: 1080

Angeschlagen zum Hinrunden finale

Angeschlagen zum Hinrunden finale

Weitere Ausfälle beim ESC Kempten

Man fühlt sich inzwischen an die letzte Saison erinnert, Zur Mitte der Hauptrunde schlug damals vermehrt das Verletzungspech bei den Sharks zu und aus einem zunächst sicheren Playoffplatz rutschte man zuerst in die Pre Playoffs und dann in die Abstiegsrunde. Nun geht es, noch im November, erneut los mit den Hiobsbotschaften. Bereits einige Ausfälle konnten in den letzten Wochen kompensiert werden, für das kommende Wochenende kommen aber nun weitere dazu. Zu den Langzeitverletzten Schubert, Gulda, Russler und Streif gesellen sich nun die folgenden Spieler: Kapitän Mauro Seider fällt für mindestens sechs Wochen aus, es stehen also aktuell nur noch 5 Verteidiger zur Verfügung. Auch David Mische ist für das Wochenende verletzt raus, bei ihm wird sich im Laufe der kommenden Woche aber entscheiden ob er dann bereits wieder einsatzfähig ist. Hart trifft die Allgäuer auch der Ausfall von Spielmacher Filip Kokoska, bei ihm muss man noch abwarten was die Untersuchungen ergeben und wie lange der Topscorer ausfällt.

Entwarnung gibt es dagegen bei Maximilian Schäffler und Pascal Dopatka, die beiden stehen ab sofort wieder zur Verfügung.

Nicht die besten Voraussetzungen für das Spiel am Freitagabend beim ERV Schweinfurt. Die Unterfranken haben ihren Kader im Sommer massiv aufgerüstet und dies trägt Früchte. Gleich drei Spieler der Mighty Dogs stehen auf Platz eins, zwei und vier der Bayernliga Topscorer Liste. Dies bedeutet Platz vier in der Tabelle, aber mit direkter Tuchfühlung nach ganz oben. Lange stand man an der Spitze, die Niederlagen im Spitzenspiel in Königsbrunn und in Klostersee haben die Plätze an der Spitze dann neu gemischt. Auf die Goalies der Sharks und die Defensive kommt eine schwere Aufgabe zu, gilt es doch die geballte Offensivpower Schweinfurts im Zaum zu halten. Spielbeginn am Main ist um 20.°°

Am Sonntag um 17.30 ist dann mit dem ERSC Amberg der überraschende Vorletzte zu Gast in der Dewart Arena. Vor der Saison von den meisten Vereinen deutlich weiter oben getippt haben auch die Oberpfälzer seit Wochen mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Als Reaktion darauf wurde dann kürzlich die Zusammenarbeit mit Trainer Jan Bönning beendet und Kevin Lavallée übernimmt mit dem altbekannten Dirk Salinger bis auf weiteres die Position des Trainers. Die Wild Lions werden motiviert ins Allgäu reisen, will man doch die hinteren Tabellenpositionen verlassen. Für die angeschlagenen Sharks gilt es mit dem dezimierten Kader alles reinzuwerfen und wie in den letzten Wochen mit Kampfgeist zu überzeugen.

1B kassiert nächste Niederlage

1B kassiert nächste Niederlage

Sharks bringen Leistung erst zum Schluss

 

„Nix“ und „sehr viel Scheibenglück“ bei den Gästen fasste es Trainer Peter Henninger zusammen. Hinzu kamen viele Strafen und eigens abgefälschte Schüsse, so dass Buchloe nach 40 Minuten mit 0:8 enteilen konnte.

Im letzten Drittel gab es für Trainer und Team nur eine Lösung: wieder Leistung aufs Eis zu bringen. Und es gelang: erst Brugger, dann Clermont, von Sigriz und zuletzt Pichler sorgten für einen 4:2 Drittelerfolg. Zwar versöhnlich zum Schluss, mit 4:10 jedoch besser schnell abzuhaken.

Die nächsten Punkte sind greifbar zu Hause gegen den HC Maustadt (10 Platz/ 0 Punkte, Freitag, den 28.11.2025, um 20:00 Uhr).

 

Eine Woche drauf, am 5.12.2025, um 20.00 Uhr, ist der ESV Türkheim zu Gast.

Statistik:

ESC Kempten 1B : ESV Buchloe 1B

4:10 (0:2,0:6,4:2)

Tore für Kempten:

1:8  Brugger (44., Menzel, Winter)

2:10 Clermont (51., Ziegler, Feldmeier)

3:10 von Sigriz (53., Pichler, Ziegler)

4:10 Pichler (56., von Sigriz)

Strafminuten:

Kempten: 10 + 5 Egli

Buchloe: 4

Bericht: Florian Gaukel

Einsatz bis zur letzten Sekunde

Einsatz bis zur letzten Sekunde

ESC Kempten schlägt den EHC Klostersee mit 3:2 nach Verlängerung

 

Zwei Teams mit Rückenwind trafen am Sonntagabend in der Dewart Arena aufeinander. Klostersee brachte den Schwung aus dem 6:4 Sieg gegen Schweinfurt mit, und auch Kempten war nach dem starken 6:2 Sieg in Peißenberg voll motiviert im eigenen Stadion den nächsten Sieg einzufahren. 5 Siege aus den letzten 6 Spielen zeigen dass die Allgäuer trotz der aktuellen Personalmisere auf einem sehr guten Weg sind.

Kempten startete gut in die Begegnung, hatte die ein oder andere Chance Aber die Gäste nahmen nach kurzer Zeit mehr und mehr das Heft in die Hand und waren über die ersten beiden Drittel das bessere Team. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden gingen sie dann auch absolut verdient mit 0:2 in Führung. Defensiv hervorragend eingestellt ließen sie die Sharks nicht zur Entfaltung kommen. Grafings Trainer Thomas Vogl beschrieb das nach dem Spiel auch sehr passend. Hinten Beton anrühren und defensiv arbeiten ist schon immer in der DNA von Klostersee verankert. Es brauchte dann auch ein Überzahlspiel für Kempten kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts um durch Kevin Hu den Anschluss herzustellen. Mit dem für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:2 ging es dann in die zweite Pause. Beide Trainer waren sich im Anschluss einig, eine höhere Führung der Gäste wäre bis hierhin durchaus verdient gewesen. Im Schlussabschnitt zeigten die Allgäuer dann aber ein anderes Bild und drängten mehr und mehr auf den Ausgleich. Sie bissen sich aber auch ein ums andere Mal die Zähne an der Grafinger Defensive und vor allem am überragenden Lukas Steinhauer im Tor aus. Auch zwei Powerplays brachten nicht den erhofften Treffer. Und so dauerte es bis eine Sekunde vor Spielende bis es doch noch klingelte und die Dewart Arena zum ersten Mal explodierte. Erneut war es Kevin Hu, der einen Abpraller vom Pfosten über die Linie brachte. Und auch die anschließende Verlängerung entschied der Ausnahmestürmer mit seinem, frenetisch gefeierten, dritten Treffer zugunsten des ESC. Viertes Mal Verlängerung, vierter Sieg. Von den letzten sieben Spielen wurden sechs gewonnen, es läuft beim Team von Sven Curmann. Vor allem gegen die direkten Mitbewerber um die Playoffs waren es 5 sehr wichtige Punkte die man am Wochenende eingefahren hat.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Klostersee 3:2 n.V.(0:0,1:2,1:0,1:0)

Tore:

0:1 Bosecker (Walz,Spies)(36.),

0:2 Quinlan P. (Gleixner)(37.),

1:2 Hu (Kokoska,Hlozek)(40.),

2:2 Hu (Stauder,Kulhanek)(60.),

3:2 Hu (Hlozek,Kulhanek)(63.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

EHC Klostersee: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

EHC Klostersee: Lukas Steinhauer

Zuschauer: 952

Souveräner Auswärtssieg

Souveräner Auswärtssieg

Sharks gewinnen mit 6:2 beim TSV Peißenberg

Seit die Allgäuer in der Bayernliga spielen lieferten sich die beiden Teams schon viele heiß umkämpfte Spiele, oft auf Augenhöhe. Es hat sich über die Jahre eine gesunde sportliche Rivalität der beiden Vereine entwickelt.

Sven Curmann konnte wieder auf David Mische zurückgreifen, der seine Sperre aus dem Spiel gegen Königsbrunn abgesessen hat. Weiterhin fehlte Maximilian Schäffler, dafür waren erneut Roman Schwarz und Dominik Dörfler aus der U20 dabei.

Wie erwartet entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Die frühe Führung der Gastgeber konnten Johannes Oswald und Filip Kokoska noch im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb 75 Sekunden in ein 1:2 umwandeln.

Auch der zweite Spielabschnitt ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Druckphasen. Kokoska erhöhte für seine Farben auf 1:3, Peißenberg konnte aber in Überzahl wieder verkürzen. Kevin Hu stellte darauf, fast im Gegenzug, den zwei Tore Abstand wieder her. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten wurden vor allem auf Kemptener Seite mehr. Kokoska mit Treffer Nummer drei erhöhte dann kurz vor der Pause noch auf 2:5. Hu mit seinem zweiten Treffer sorgte dann früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung, Kempten spielte die Partie nun souverän zu Ende und nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause.

Entsprechend zufrieden gab sich Trainer Curmann in der Pressekonferenz:“ Wir sind heute super glücklich hier die drei Punkte mitzunehmen. Es ist immer ein heißes Pflaster in Peißenberg, wir haben schon viele verrückte Spiele hier gehabt. Wir haben uns viel vorgenommen für heute, hatten aber auch eine schwierige Trainingswoche mit immer noch vielen verletzten und angeschlagenen Spielern. Wir haben heute richtig gut angefangen, die ersten Minuten viel Druck gemacht, dann hat Peißenberg viele gute Chancen gehabt, da hat uns Jakob Nerb gut im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel kontrollieren wir das Spiel dann sehr gut, machen die neutrale Zone zu und spielen schnell von hinten raus. Im letzten Drittel haben wir es dann gut kontrolliert und ich bin sehr stolz auf die Jungs, auch weil es ein Spiel mit wenigen Gegentoren war.“

Ein starker Einstieg in das Wochenende, am Sonntag steht den Kemptenern ein weiterer heißer Tanz bevor. Klostersee kommt mit Rückenwind vom Sieg gegen Schweinfurt in die Dewart Arena und steht nach wie vor nur einen Punkt hinter den Allgäuern.

Statistik:

TSV Peißenberg – ESC Kempten 2:6 (1:2,1:3,0:1)

Tore:

1:0 Klein (Hörndl,Höfler)(3.),

1:1 Oswald (Topol)(15.),

1:2 Kokoska (Mische,Hu)(16.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(29.),

2:3 Parrish (Vogl,Murphy)(32.),

2:4 Hu (Kokoska)(33.),

2:5 Kokoska (Kulhanek)(39.),

2:6 Hu (Kokoska,Hlozek)(45.).

Strafminuten:

TSV Peißenberg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

TSV Peißenberg: Jonas Lautenbacher

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 877

Duelle auf Augenhöhe

Duelle auf Augenhöhe

Peißenberg und Klostersee fordern die Sharks

Zweimal langjährige Konkurrenten, zweimal Kampf um das direkte Playoff Recht, zweimal Spannung garantiert. Es sind aber auch nicht gerade die Lieblingsgegner des ESC aus den letzten Jahren auf die man trifft. Gegen beide Teams tat man sich immer schwer, oft waren es Spiele auf Augenhöhe die knapp oder unglücklich verloren wurden. Nicht vergessen dabei das Aus gegen die Miners in den Preplayoffs der letzten Saison, in der letzten Minute der Verlängerung. Die Sharks mussten dadurch in die Abstiegsrunde, das möchte man nicht nochmal erleben. Zumindest steht mit Korbinian Sertl der ewige „Angstgegner“ der Allgäuer nicht mehr im Tor der Miners, ausgerechnet gegen Kempten schien er immer besonders motiviert, nicht selten war es ein Zweikampf Sertl gegen Sharks. Spielbeginn in der im Umbau befindlichen Flatbuy Arena ist um 20.°°. Mit aktuell vier Punkten Rückstand auf Kempten (18/14) werden die Miners alles daran setzten diesen zu verkürzen und den Kontakt zu Platz 6 zu halten.

Am Sonntag um 17.30 kommt es dann in der Kemptener Dewart Arena zum Blaulichtspiel gegen den EHC Klostersee. Die Grafinger stehen mit einem Punkt weniger (18/17) in Lauerstellung direkt hinter dem ESC. Das direkte Spiel der beiden Gegner vom Wochenende verlor Klostersee am vergangenen Sonntag in Overtime mit 3:2 in Peißenberg. Mit möglichst vielen Punkten aus den beiden Partien könnte man die  Verfolger hinter sich halten, es wird aber auch zwei starke Leistungen dafür brauchen. Dabei mithelfen kann David Mische, der nach seiner Sperre wieder im Team steht. Trotzdem bleibt die Personalsituation angespannt, der aktuelle Kader hat aber auch am vergangenen Freitag gezeigt zu was er trotz der Ausfälle fähig ist.

Zu dem Heimspiel am Sonntag haben alle mit „Blaulicht“, also sämtliche Hilfsorganisationen aus Kempten und Umgebung freien Eintritt. Notwendig hierzu ist eine vorherige Anmeldung per Email an: vorstand@esc-kempten.de 

Gegen EC Senden nichts zu holen für die 1B des ESC Kempten

Gegen EC Senden nichts zu holen für die 1B des ESC Kempten

Sharks verlieren mit 2:6

 

Die 1B kommt gut ins Spiel und startet wieder mit einem Führungstreffer durch Jörg. Im Anschluss folgte postwendend der Ausgleich. Es waren fortan die laufaktiven Gäste, die das Spiel bestimmten. Die Sharks hatten an diesem Abend wenig entgegenzusetzen. Der EC Senden enteilte mit fünf weiteren Treffern, ehe Pichler für seine Farben noch kosmetisch auf 2:6 stellen konnte.  

Die Sharks rutschen auf Platz sieben (6 Punkte) ab und wollen mit einem Sieg gegen Buchloe (8., 3 Punkte) den Anschluss in der Tabelle wahren. Trainer Peter Henninger ist optimistisch, dass sein Team wieder punkten wird.

Nächstes Spiel ist am Freitag, den 21.11.2025, um 20:00 Uhr zu Hause gegen den ESV Buchloe 1B.

Statistik:

ESC Kempten 1B : EC Senden

2:6 (1:2,0:3,1:1)

Tore für Kempten:

1:0  Jörg (10., Egli)

2:6 Pichler (57., Ziegler)

Strafminuten:

Kempten: 2

Senden: 6

Bericht: Florian Gaukel

U15 und U13 News

U15 und U13 News

Derbysieg in der U13 bei den Sharks

Am Samstag empfing die U13 der Kemptener Sharks den ERC aus Sonthofen.

Beide Mannschaften war die Nervosität vor diesem Derby anzumerken. Die Kemptener waren von Beginn an wach und stellten sich offensiv dem Gegner gegenüber. Im Sturm setzte man immer wieder gute Akzente und so gingen die Junghaie verdient mit einer 2:0 Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel sah man ein Duell auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften konnten gleich zwei Mal für sich punkten und so gingen die Sharks weiterhin mit einer 2-Tore-Führung in die zweite Drittelpause.

Im dritten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Abwehr stand souverän und man konnte immer wieder gefährlich nah vors gegnerische Tor kommen. In der 55. Spielminute machten die Sharks ihren Sieg perfekt. So stand es am Ende 5:2.

Bevor es am 29.11. zum Tabellenführer nach Memmingen geht, haben sich die Junghaie ein spielfreies Wochenende verdient.

Ivonne Borst (ib)

U15 des ESC Kempten spielt mit viel Herzblut, unterliegt aber beim ECDC Memmingen

Am vergangenen Samstag traf die U15 des ESC Kempten auswärts auf den Tabellenführer ECDC Memmingen. Die Gastgeber dominierten die ersten beiden Drittel und gingen nach harter Gegenwehr der Kemptner Abwehr mit 2:0 in die erste Pause. Nach dem zweiten Drittel stand es bereits 5:1 für Memmingen.
Im letzten Drittel kamen die Junghaie aber deutlich stärker zurück. In der 49. Minute nutzten sie ein Überzahlspiel und verkürzten auf 5:3. Das Spiel wurde noch einmal offener und Kempten zeigte viel Einsatz.
Am Ende setzte sich Memmingen jedoch durch und traf noch zweimal zum 7:3 Endstand.

Ludwig Gäbl (lg)

50 Minuten reichen nicht

50 Minuten reichen nicht

Sharks verlieren beim TEV Miesbach

50 Minuten war es ein ausgeglichenes temporeiches Spiel der beiden Kontrahenten. Aber zehn Minuten im Mitteldrittel sorgten für eine deutliche Entscheidung. Gleich fünf Treffer gelangen den Hausherren in dieser Phase, den Ehrentreffer für die Allgäuer erzielte zwischenzeitlich Florian Stauder im Powerplay.

Miesbach kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und ließ Kempten in den ersten 5 Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Erst nach und nach kämpften sich die Sharks in die Begegnung und gestalteten sie mehr und mehr offen und ausgeglichen. Torchancen dann auf beiden Seiten, aber es dauerte fast bis zur Spielmitte, in Minute 27 war es Miesbachs Routinier Felix Feuerreiter der mit einem Nachschuss zur Führung einnetzte. Der Treffer schien deutlich Wirkung bei den Sharks zu zeigen, fast im Minutentakt klingelte es nun im Gehäuse von Clemens Wiedemann. Zu oft stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht mehr und wenn ein Spieler vom Format eines Matej Pekr völlig frei im Slot steht dann nutzt er diese Gelegenheiten auch eiskalt aus. Nach dem dritten Treffer zog Sven Curmann die Auszeit um seine Jungs wieder in die Spur zu bringen. Mit dem 3:1 durch Stauder keimte dann tatsächlich auch nochmal Hoffnung auf, aber zwei weitere Treffer der Hausherren innerhalb von 52 Sekunden machten schnell klar wer das Eis an diesem Abend als Sieger verlassen sollte. Den Schlussabschnitt gestaltete Kempten wieder ausgeglichen, Sergei Topol und Martin Hlozek hatten Pech und trafen nur das Torgestänge, das 6:1 Endergebnis täuscht ein wenig über das gesamte Spiel hinweg, aber Miesbach hatte sich den Sieg auf jeden Fall verdient. 

Statistik:

TEV Miesbach – ESC Kempten 6:1 (0:0,5:1,1:0)

Tore:

1:0 Feuerreiter (Dietrich,Asselin)(27.),

2:0 Haltmair (Ehliz,Pekr)(28.),

3:0 Pekr (März,Sihling)(30.),

3:1 Stauder (Marquardt,Miller)(32.),

4:1 Pekr (Feuerreiter,Asselin)(37.),

5:1 März (Ehliz,Schlickenrieder)(38.),

6:1 Schüpping (Nowak)(49.).

Strafminuten:

TEV Miesbach: 12

ESC Kempten: 2

Beste Spieler:

TEV Miesbach: Laurenz Haltmair

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 432