Sharks können den Schwung vom Freitag nicht mitnehmen

Sharks können den Schwung vom Freitag nicht mitnehmen

ESC Kempten verliert beim EHC Klostersee mit 3:1

 

Schlechte Nachrichten aus dem Kader, Ondrej Zelenka und Christopher Mitchell fehlten bereits vor dem Spiel und Max Miller musste nach 10 Minuten angeschlagen  auf der Bank bleiben. Zur Unterstützung war dafür David Mische aus Sonthofen mit an Bord. Im ersten Abschnitt war es ein komplett offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der erste Treffer fiel nach einem Alleingang für Klostersee, doch Filip Kokoska konnte fast im Gegenzug ausgleichen. Nach der Pause war es dann mit dem Schwung dahin. Die Grafinger schnürten Kempten regelrecht hinten ein. Doch Jakob Nerb war einmal mehr der Turm in der Schlacht. Trotz einer erneuten Top Leistung konnte auch er aber die erneute Führung der Hausherren nicht verhindern. Klostersee spielte ein aggressives Forechecking, hatte die neutrale Zone gut im Griff und gewann die entscheidenden Zweikämpfe. Im Schlussabschnitt war die Partie wieder deutlich ausgeglichener, aber erneut fiel der einzige Treffer nach einem Alleingang für die Oberbayern. Kempten warf nochmals alles nach vorne, konnte aber die unter dem Strich verdiente Niederlage nicht mehr verhindern.

Statistik
EHC Klostersee: – ESC Kempten 3:1 (1:1,1:0,1:0)

Tore
1:0 Spies (Quinlan,Kroner)(18.)
1:1 Kokoska (Limböck, Ellerbrock)(18.)
2:1 Käfer (Haloda,Röder)(22.)
3:1 Kroner (50.)

Strafminuten
EHC Klostersee: 14
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
EHC Klostersee: Johannes Kroner
ESC Kempten: Jakob Nerb

Zuschauer 463

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

MIESBACH WIRD ZUM LIEBLINGSGEGNER

MIESBACH WIRD ZUM LIEBLINGSGEGNER

ESC Kempten gewinnt auch das Rückspiel mit 4:0

Nachdem man schon auswärts mit 4:1 bei genau der Mannschaft gewonnen hatte, die als einzige den Klassenprimus Erding zweimal schlagen konnte zeigte man auch zuhause eine Topleistung. Und der Sieg geht auch absolut in Ordnung.

„Ich bin heute restlos stolz und glücklich.Für mich die disziplinierteste Mannschaftsleistung über 60 Minuten die ich als Trainer coachen durfte. Dafür möchte ich meiner Mannschaft riesen Respekt zollen. Es ist im Moment viel Druck im Kessel, jeder schaut jetzt auf die Tabelle und wir wussten dass mit Miesbach eine sehr starke Mannschaft mit zuletzt fünf Siegen in Serie zu uns kommt. Die Jungs haben über 60 Minuten als Team gefightet und hart gearbeitet. Dass wir offensiv gut sind und unsere Chancen bekommen wissen wir. Mit dem Spiel heute, dem gegen Buchloe und den letzten beiden Dritteln in Schweinfurt sind wir nun acht Drittel ohne Gegentor. Das schaffst Du nur wenn Du hart arbeitest, die Kleinigkeiten richtig machst und wenn Du als Team spielst.“  So die treffende Analyse von Sven Curmann nach der Begegnung.

Die erste gute Nachricht kam bereits vor Beginn aus der Kabine der Sharks, der langzeitverletzte Joonas Sillanpää kam ebenso wie Lucas Spindler und Nikolai Streif wieder zurück ins Team. Markus Walter aus der U 17 stand erneut im Aufgebot so dass Curmann vier komplette Reihen zur Verfügung hatte.

Kempten war gut vorbereitet und lieferte von Beginn an ein sehr gutes Spiel ab. Aus einer stabilen Abwehr mit einem starken Jakob Nerb im Tor (Der Goalie feierte seinen zweiten Shutout in Folge) ging es mit viel Tempo nach vorne. Im ersten Drittel sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit den etwas besseren Chancen für Kempten, aber noch ohne Tore. Spielentscheidend dann ab dem zweiten Abschnitt sicher die special Teams. Miesbach nahm zu viele Strafzeiten und musste zwei Treffer durch Christopher Mitchell und Nikolas Oppenberger hinnehmen. Gerade in den Überzahlsituationen schnürte Kempten seinen Gegner immer wieder hinten ein und übte viel Druck auf den sehr starken Philip Lehr im Gästetor aus. Auch Treffer Nummer drei durch Max Miller im letzten Drittel fiel mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Das 4:0 durch Ondrej Zelenka ins leere Tor in der Schlussminute war nicht mehr spielentscheidend, aber sauber zu Ende gespielt. Die Sharks verkürzen den Rückstand auf Platz 3 somit auf zwei Punkte. Am Sonntag wartet dann der viertplatzierte EHC Klostersee und somit das nächste enge und schwere Spiel.

Statistik
ESC Kempten – TEV Miesbach 4:0 (0:0,2:0,2:0)

Tore
1:0 Mitchell (Rau,Bitomsky)(30.)
2:0 Oppenberger (Schäffler,Schirrmacher)(35.)
3:0 Miller (Oppenberger,Schirrmacher)(52.)
4:0 Zelenka (Kokoska,Kröber)(60.).

Strafminuten
ESC Kempten: 10
TEV Miesbach: 24

Beste Spieler
ESC Kempten: Jakob Nerb
TEV Miesbach: Philip Lehr

Zuschauer  611

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Das Wochenende der Wahrheit

Das Wochenende der Wahrheit

ESC Kempten muss gegen Miesbach und in Grafing gegen zwei direkte Konkurrenten ran

 

Nach dem 6 Punkte Wochenende gegen Schweinfurt und Buchloe sind die Sharks weiterhin im Soll wenn es um die direkten Playoffplätze geht.

Aktuell steht Platz 5 mit 45 Punkten nach 23 Spielen zu Buche. Zwei Plätze davor die Miesbacher mit 50 Punkten, eine Position dahinter Klostersee mit 44 Zählern. Landsberg mit 46 Punkten auf Platz 4, Peißenberg als Zweiter ebenfalls mit 50 sowie Königsbrunn auf 7 und Amberg auf 8 mit je 42 Punkten komplettieren das extrem enge Mittelfeld.

Umso wichtiger sind da natürlich Punkte gegen direkte Nachbarn. In der Hinrunde hat das auch gegen beide Gegner vom Wochenende geklappt. Beim 4:1 Sieg in Miesbach zeigten die Allgäuer eins ihrer besten Saisonspiele, auch wenn die Oberbayern damals personell ziemlich gebeutelt waren. Inzwischen haben sie ihren Kader wieder komplett, dazu kam mit Christian Neuert eine Top Verstärkung vom Absteiger Waldkraiburg an die Schlierach. Der DEL und DEL2 erfahrene Stürmer kam in seinen ersten 11 Einsätzen bereits auf 22 Scorerpunkte, passt also voll ins Konzept. Zuletzt reaktivierte man noch Nikki Meier. Das Abwehrbollwerk ist aus seiner Zeit in Memmingen kein Unbekannter im Allgäu. Miesbach kommt am Freitag zudem mit viel Rückenwind und einer kleinen Siegesserie in die ABW Arena, es muss also alles passen beim Team von Sven Curmann um den TEV erneut  ohne Punkte nach Hause zu schicken.

Nicht leichter wird die Aufgabe am Sonntag beim Oberliga Absteiger in Grafing. Das Hinspiel war eine ausgeglichene Begegnung die Kempten im Penaltyschießen für sich entscheiden konnte. Es wird auf eine starke Defensive und eine gute Chancenverwertung ankommen. Letztendlich entscheidet natürlich immer auch die Tagesform bei Spielen zwischen vergleichbar starken Teams. Und diese wird hoffentlich den Ausschlag zugunsten der Allgäuer geben.

Derbysieg, Shutout und 6 Punkte Wochenende

Derbysieg, Shutout und 6 Punkte Wochenende

ESC Kempten schlägt den ESV Buchloe mit 3:0

 

Allgäuderby Teil 2, nachdem die Ladies der Kemptener ihr Derby gegen Sonthofen am Vortag bereits gewinnen konnten war es nun an der Reihe der Herren gegen Buchloe das Gleiche zu schaffen. Zudem saß der Stachel aus der vermeidbaren Niederlage im Hinspiel durchaus noch tief.

Und das Ergebnis verrät es bereits, auch die Männer aus der Allgäumetropole hielten sich schadlos und holten sich einen zu jeder Zeit des Spiels verdienten Derbysieg. Buchloes Coach Christopher Lerchner monierte nach dem Spiel den Ausfall einiger seiner Spieler, als Begründung für die Niederlage war dies sicher nicht der Auslöser, zumal die Ostallgäuer alle Top Spieler auf dem Eis hatten. Und auch Kempten musste auf nicht weniger als 5 Stammkräfte verzichten, dazu kam der ein oder andere Akteur der sich noch leicht angeschlagen in den Dienst der Mannschaft stellte. Zur Unterstützung kam auch Förderlizenzspieler David Mische vom Partner aus Sonthofen zum Einsatz. Im Gegensatz zum Spiel am Freitag in Schweinfurt agierten die Hausherren von der ersten Minute an agil und mit Zug zum Gästetor. Chancen wurden viele herausgespielt, Johannes Wiedemann war allerdings „noch“ nicht zu überwinden. Die Gäste waren über wenige Konter gefährlich, die der sehr sichere Jakob Nerb aber souverän vereitelte. Im zweiten Abschnitt war es dann Nikolas Oppenberger, der den Bann brach und mit einer schönen Einzelleistung zur 1:0 Führung traf. Während er von links in die Mitte zog rechneten viele mit einem Querpass auf Mauro Seider der schon zum Schlagschuss ausgeholt hatte. Oppenberger hatte aber seine ganz eigene Idee und schlenzte die Scheibe gefühlvoll in die Maschen. Die Führung hochverdient zu diesem Zeitpunkt. Jakub Bitomsky legte dann nach, einen Schuss von Daniel Rau konnte Wiedemann nur abprallen lassen und Kemptens Nr. 88 schob den Puck fast von der Grundlinie noch ins Tor. Jeder erwartete nun dass Buchloe aufmacht und mehr Gas gibt, aber die Pirates konnten das Spiel nicht auf ihre Seite ziehen. Den Sack zu machte dann Mauro Seider mit einem satten Schuss von der blauen Linie kurz nach Beginn des Schlussdrittels. Das Aufbäumen der Gäste blieb aus, so dass die Sharks die Partie souverän nach Hause brachten und ihrem Goalie den zweiten Shutout der Saison sicherten. Auch die letzte Gelegenheit nochmals heranzukommen ließen die Gäste verstreichen, Kempten 4 Minuten vor Spielende in Unterzahl, doch der Coach der Gäste zog nicht den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers, auch um damit nochmal ein Signal an seine Mannschaft zu setzten. 6 Punkte Wochenende komplett, ganz wichtig im Kampf um Platz sechs, auch vorausschauend auf das nächste Wochenende. Da warten dann mit Miesbach und Klostersee zwei dicke Brocken auf die Sharks.

Statistik
ESC Kempten – ESV Buchloe 3:0 (0:0,2:0,1:0)

Tore
1:0 Oppenberger (Seider,Bitomsky)(22.)
2:0 Bitomsky (Kokoska,Rau)(34.)
3:0 Seider (Miller,Schäffler)(43.).

Strafminuten

ESC Kempten: 6
ESV Buchloe: 6

Beste Spieler
ESC Kempten: Jakob Nerb
ESV Buchloe: Johannes Wiedemann

Zuschauer 688

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

Man muss auch mal gewinnen

Man muss auch mal gewinnen

Lady Sharks gewinnen das Derby gegen Sonthofen mit 4:3

Kemptens Legende bei den Lady Sharks, Angelika Fischer saß nach dem Derbysieg lachend in der Kabine und sagte: „Man muss auch mal gewinnen“

Dies war natürlich mit einem Augenzwinkern garniert, denn es war selbstverständlich nicht der erste Sieg der Kemptener Mädels. Aber ein Derby gegen den Nachbarn aus dem Süden zu gewinnen steigert die Freude enorm. Zu sehen auch an der ausgelassenen Freude auf der Spielerbank nach der Schlusssirene. Schließlich war Sonthofen durchaus noch dran den späten Ausgleich zu erzielen und machte in den letzten Minuten viel Druck. Aber mit einer starken Verteidigung und einer souveränen Theresa Neumann im Tor hielt man die drei Punkte gemeinsam fest. Auch Trainer und Mannschafts Kuschelbär Max Berger strahlte über das ganze Gesicht samt mächtigem Bart: Ich bin heute einfach nur unfassbar Stolz auf meine Mannschaft. Das Derby zu gewinnen ist nochmal extra geil.

Trotz einiger Ausfälle in seinem Team begannen die Ladies flott, das Spiel war ausgeglichen und der verdiente Lohn die Führung durch Carolina Kullmann in der 15 Minute. Doch das wollten die Gäste nicht lange auf sich sitzen lassen, der Ausgleich fiel nur eine Minute später durch Emily Haupt, Tochter des DEL2 Referees. Im zweiten Drittel Sonthofen dann aktiver und mit der Führung durch Silke Zellhuber. Doch ein Doppelschlag von Sonja Kullmann und Tanja Eisenschmid innerhalb 90 Sekunden rückte das Bild auf der Anzeigetafel wieder ins Lot. Die Gäste wechselten daraufhin die Torhüterin.  Kempten verwaltete nun das Ergebnis, Sonthofen im letzten Drittel aber sehr bemüht wieder heran zu kommen. Dies gelang dann Sophie Schneider auch im letzten Abschnitt, aber fast umgehend war erneut Caroline Kullmann zur Stelle um mit ihrem zweiten Treffer den Sieg endgültig einzutüten. Etwas kurios der Treffer, die Sonthofener Goaliene hatte die Scheibe eigentlich schon sicher, ließ sie aber dann doch ins Tor rutschen. Kempten spielte die Partie dann fehlerfrei zu Ende und durfte jubeln. Ein spannendes, energisches und mit vielen Strafzeiten gespicktes Spiel, ein richtiges Derby eben das die ca. 70 Zuschauer zu sehen bekamen. Matchwinner auf Seite der Lady Sharks sicherlich ex. Nationalspielerin Tanja Eisenschmid mit 4 Punkten. Und auch Familie Kullmann, Mama Sonja mit 3 Punkten und Küken Carolina mit deren 2 hatten mit ihrer Sonthofener Vergangenheit dabei natürlich doppelt Grund zur Freude.

Nach Abschluss der Vorrunde stehen die Ladies nun mit 5 Siegen aus 8 Spielen auf einem starken Platz drei der Tabelle, punktgleich mit den zweitplatzierten Oberallgäuerinnen. In den nächsten Tagen wird es den Spielplan für die Zwischenrunde geben, die ab dem 12.01. beginnt.

Statistik
ESC Kempten – ERC Sonthofen 4:3 (1:1,2:1,1:1)

Tore
1:0 Kullmann C. (Eisenschmid,Kullmann S.)(15.)
1:1 Haupt (Stolzenberg)(17.)
1:2 Zellhuber (Stolzenberg)(24.)
2:2 Kullmann S. (Eisenschmid)(28.)
3:2 Eisenschmid (Kullmann S.)(29)
3:3 Schneider (Poettinger,Krabbat)(44.)
4:3 Kullmann C. (Eisenschmid)(46.)

Strafminuten
ESC Kempten: 10
ERC Sonthofen: 14

Zuschauer 70