ESC Kempten 1B dreht Spiel und verliert dennoch knapp

ESC Kempten 1B dreht Spiel und verliert dennoch knapp

Sharks halten sich auf Platz 4

 

Ein spannendes Spiel war gegen Memmingen geboten.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Kempten konnte die Chancen nicht verwerten. 2:0 stand es zur ersten Pause.

Die Sharks wollten das Blatt noch wenden und kamen motiviert aus der Kabine. Nur wenige Sekunden waren gelaufen als Pichler vorlegt und von Sigriz auf 2:1 stellte. Kurz darauf wurde Hubbauer von Ziegler zum Ausgleich in Szene gesetzt. Anschließend war Bartman nach Vorlage von Egli aus spitzem Winkel erfolgreich.

Die Partie war eng mit Chancen auf beiden Seiten. Die Schlussmänner jeweils hielten Ihren Kasten sauber. Bis zur Minute 53 als Maustadt per Doppelschlag das Spiel drehte.

Die Sharks steckten nicht auf und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Als Goalie Fuhrmann zu Gunsten von Bartman das Eis verließ, war kurz der Ausgleich in Reichweite – das Glück jedoch nicht auf dem Schläger. Memmingen brachte den Vorsprung über die Zeit und freute sich des verdienten Siegs.

„Man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Lukas Krug.

Für die Sharks steht am kommenden Freitag um 19.30 Uhr das letzte Spiel in Schongau an. Hier gilt es die Saison mit einem Sieg abzuschließen und Platz 4 zu sichern. Maustadt (29 Punkte – noch 3 Spiele), Bad Bayersoien (27 P. – noch 2 Spiele) wollen dies verhindern. Türkheim (32 P. – noch 2 Spiele) scheint nur mit sehr viel Glück einholbar.

Statistik:

HC Maustadt : ESC Kempten 1B

4:3 (2:0,0:3,2:0)

Tore:

1:0 Schmalz (14., Härtel, Füllenbach)

2:0 Härtel (15., Löhle, Schwarz)

2:1 von Sigriz (Pichler) (21.)

2:2 Hubbauer (Ziegler) (24.)

2:3 Bartman (Egli) (30.)

3:3 A. Aschenbrenner (Schmalz)(53.)

4:3 Härtel (Löhle)(53.)

Strafminuten:

Kempten:  8

Memmingen: 8

Zuschauer: 70

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

Torhungrige Damen

Torhungrige Damen

Lady Sharks fegen Dingolfing mit 10:4 aus der Arena

 

Kempten gegen Dingolfing, da war doch was. Gerade gut eine Woche ist es her, da mussten die Sharks in der Herren Bayernliga mit 2:3 eine knappe Heimniederlage gegen die Isarstädter hinnehmen. Für die Ladies aus dem Allgäu lief es im selben Vergleich deutlich besser. Die Gäste waren mit einem kleinen Kader angereist, und hatten nur zwei Reihen zur Verfügung. Nichtsdestotrotz kämpften sie aufopferungsvoll und hielten das Spiel lange offen. Mit der schnellen 0:1 Führung im Rücken verteidigten sie clever und hatten mit Anna Sophie Limprecht eine sehr starke Torhüterin. Gefühlt waren es allein im ersten Abschnitt 30 zu 3 Torschüsse für Kempten, mehr als der Ausgleich durch Tanja Eisenschmid sprang jedoch nicht heraus. Dies war auch das einzige Manko welches Trainer Max Berger in der Pause ansprechen musste. Deutlich besser wurde es dann bereits im zweiten Abschnitt. Auch wenn die Gäste wieder in Führung gingen, diesmal sogar mit zwei Treffern war die Marschrichtung für Kempten klar. Nach vorne mit viel Tempo und Engagement. Erneut Eisenschmid und Neuzugang Tamara Kajah erzielten den Ausgleich. Alle warteten nun auf die erstmalige Führung aber es war wie verhext, erneut traf Dingolfing zum 3:4. Dies sollte aber dann auch endgültig der letzte Erfolg der Niederbayerinnen gewesen sein. Der kleine Kader machte sich mehr und mehr bemerkbar, währen Berger seine drei Reihen rotieren ließ und weiter auf viel Tempo und Druck setzte ließen bei Dingolfing sichtbar die Kräfte nach. Erneut Kajah sowie Carolina Kullmann besorgten zunächst den Ausgleich und dann die erstmalige Führung. Direkt nach Beginn des Schlussabschnitts legten die Allgäuer Ladies dann so richtig los. Nach nicht einmal einer Minute schraubten Kullmann und Sabina Kaiser das Ergebnis auf 7:4. Erneut  Kullmann, Kajah und Eisenschmid hießen dann die weiteren Torschützinnen bis zum 10:4 Endstand nach 47 gespielten Minuten. Kempten schraubte das Tempo nun sichtlich zurück, von den Gästen ging keine Gefahr mehr aus, die schnelle und faire Partie hatte sichtlich zu viel Körner gekostet. Nach zwei Spielen liegt man nun auf dem zweiten Tabellenplatz der Verzahnungsrunde und bereits am nächsten Wochenende geht es „Back to Back“ weiter. Während am Freitagabend um 19.30 der EHC Lustenau aus Österreich zu Gast in der ABW Arena ist, steht am Samstag um 17.30 bereits das Rückspiel in Dingolfing auf dem Plan. Ein straffes Faschingsprogramm für die Ladies, zum Feiern wird da nicht viel Zeit bleiben.

Statistik:

ESC Kempten – Dingolfinger EC 10:4 (1:1,4:3,5:0)

Tore:

0:1 Fischer (Anzinger S.)(3.),

1:1 Eisenschmid (Kullmann L.,Kullmann S.)(9.),

1:2 Köllnberger (23.),

1:3 Holz (26.),

2:3 Eisenschmid (30.),

3:3 Kajah (Kaiser)(32.),

3:4 Anzinger S. (34.),

4:4 Kajah (Geiger)(37.),

5:4 Kullmann C. (Kajah)(39.),

6:4 Kullmann C. (Onder)(41.),

7:4 Kaiser (Kajah)(41.),

8:4 Kullmann C. (45.),

9:4 Kajah (Geiger)(45.),

10:4 Eisenschmid (Kullmann C.)(47.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

Dingolfinger EC: 4

Zuschauer: 35

Souveräner Auftritt

Souveräner Auftritt

ESC Kempten gewinnt zum Abschluss der Vorrunde mit 7:2 gegen den ESC Geretsried

 

Nachdem am letzten Sonntag mit dem Auswärtssieg in Dorfen die direkte Qualifikation für die Playoffs erreicht war ging es für Kempten  im abschließenden Vorrundenspiel gegen die River Rats aus Geretsried darum auf welchem Platz man diese  beendet und gegen wen es im Viertelfinale geht. Wenn es denn eine Generalprobe für die Playoffs war, so ist diese gut gelungen. Auch wenn es im ersten Spielabschnitt durchaus noch etwas hakte. Nikolas Oppenberger brachte seine Farben mit einem Alleingang zwar nach bereits 37 Sekunden in Führung, in Folge waren es aber die Gäste die mehr investierten und sich, nach Ansicht von Trainer Sven Curmann, zu viele gute Chancen erspielten. Gleich im ersten Überzahlspiel konnten sie auch den verdienten Ausgleich erzielen. Der zweite Abschnitt begann exakt wie der Erste, genau 37 Sekunden waren gespielt da klingelte es wieder im Kasten der Gäste. Maximilian Schäffler bugsierte das Hartgummi mit einem Nachschuss aus dem Slot ins Netz. Kempten in diesem Abschnitt nun aber viel konzentrierter und auch erfolgreicher. Es ist uns leider  nicht bekannt was der Begriff „Rückhandwurschtsemmel“ auf finnisch heißt, dem Verteidiger Joonas Sillanpää scheint er aber durchaus geläufig zu sein. Genau solch eine Rückhandwurschtsemmel warf er einfach mal von der blauen Linie Richtung Tor und Jakub Bitomsky konnte leicht zum 3:1 abfälschen. Es kann manchmal so einfach sein, wer Scheiben zum Tor bringt hat auch die Chancen zu treffen. So wie dann auch Louis Landerer, der den Puck von der blauen Linie platziert ins rechte Eck schlenzte. Clay Ellerbrock hatte dem Torwart dabei komplett die Sicht genommen. Spätestens nach dem 5:1 durch Ondrej Zelenka unmittelbar vor Drittelende war jedem Zuschauer klar, dass die Sharks als Sieger vom Eis gehen würden, zu souverän nun der Auftritt. Als Punktsieger ging auch Nikolai Streif nach einem Faustkampf mit Jakub Rezac vom Eis, die beiden hatten sich ihrer Handschuhe entledigt und lieferten sich einen kleinen Schlagabtausch. Die Partie war dann vorzeitig für die beiden Streithähne beendet, im Gegensatz zu den Profiligen wo es für Boxeinlagen nur die 5 Minuten Strafe gibt, sehen die Regeln im Landesverband auch eine zusätzliche Spieldauerstrafe dafür vor. Erneut Schäffler und Bitomsky mit ihren zweiten Treffern machten den Sack zu, der Sieg war absolut verdient und ein schöner Abschluss der Vorrunde vor knapp 800 begeisterten Zuschauern in der heimischen ABW Arena. Nun wartet im Viertelfinale der amtierende Meister EHC Königsbrunn. Wer in der Serie zuerst Heimrecht hat entscheidet sich am Sonntag, wenn die Brunnenstädter ihr Nachholspiel in Schweinfurt absolviert haben.

Statistik:

ESC Kempten – ESC Geretsried 7:2 (1:1,4:0,2:1)

Tore:

1:0 Oppenberger (Rau,Seider)(1.),

1:1 Huber (Hüsken,Reiter)(8.),

2:1 Schäffler (Rau,Zelenka)(21.),

3:1 Bitomsky Sillanpää,Kokoska)(24.)

4:1 Landerer (Sillanpää,Schäffler)(29.),

5:1 Zelenka (Kokoska,Landerer)(40.),

6:1 Schäffler (Zeiske,Spindler)(51.),

6:2 Wiseman Rizzo,Marl)(56.),

7:2 Bitomsky (58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 17 + 5+20 Streif

ESC Geretsried: 14 + 5+20 Rezac

Beste Spieler:

ESC Kempten: Christopher Mitchell

ESC Geretsried: Michael Harrer

Zuschauer: 682

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

ALLES AUF SIEG

ALLES AUF SIEG

Sharks wollen die Vorrunde unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen

Ein letztes Mal heißt es am Freitagabend um 20.°° in der Kemptener ABW Arena: Bayernliga Vorrunde.

Aus Chancengleichheit beginnen am letzten Spieltag alle Begegnungen der Liga zeitgleich, in Kempten also eine halbe Stunde später als gewohnt. Die Riverrats aus Geretsried sind der Gegner für das Team von Sven Curmann. Im Hinspiel gab es einen deutlichen 6:0 Auswärtssieg und den ersten von inzwischen drei Shutouts für Jakob Nerb. Der junge Goalie befindet sich zur Zeit in hervorragender Form und führt auch die Torhüterstatistik der Bayernliga an.

Die Mannschaft ist bereits heiß auf die bald beginnenden Playoffs und möchte sich mit einem Sieg und einem guten Spiel auf die Ausscheidungsspiele vorbereiten. Auch möchte man den Zuschauern in Kempten nach der Niederlage im letzten Heimspiel gegen Dingolfing eine starke Leistung zeigen. Nichts neues gibt es aus dem Kader, ob der zuletzt erkrankte Linus Voit wieder eingreifen kann wird sich wohl erst kurzfristig zeigen, ansonsten vertraut Curmann auf das Team vom letzten Wochenende. Unter der Woche wurde viel gerechnet, diskutiert und gemutmaßt wer denn nun der Gegner für den ESC in den Playoffs werden wird. Aber die letzten Monate haben allen Teams so viel überraschende Ergebnisse beschert dass eine Vorhersage nicht möglich und auch gar nicht nötig ist. Denn spätestens um 22.30 sollten dann alle Spiele gelaufen sein und man im Allgäu wissen auf wen man sich freuen darf.

Bild Dirk Klos

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Teddy Bear Toss der Sharks ist ein voller Erfolg

Über 2000 Stofftiere wurden an Humedica übergeben

 

Zum Derby gegen Ulm hatte der ESC Kempten erstmals ein Teddybärenspiel ausgerufen.

Über 1000 Zuschauer sorgten für eine erfolgreiche Aktion, weit über 2000 Stofftiere wurden auf das Eis der ABW Arena geworfen nachdem die heimischen Sharks das erste Tor erzielt hatten. Im Rahmen des Heimspiels gegen Dingolfing übergaben nun Vorstand Florian Ecker, auf dem Bild von links nach rechts gemeinsam mit den Spielern Pascal Kröber, Christopher Mitchell und Maximilian Schäffler sowie Susanne Engelhart und Ingrid Schnieringer von Humedica symbolisch die Stofftiere. Die große Menge wurde bereits einige Tage zuvor mit einem entsprechend großen Transporter abgeholt. Für die Verteilung einer solch große Sachspendenaktion fehlen uns als Eishockeyverein zum einen die Kontakte, zum anderen die nötigen Mitarbeiter. Mit Humedica haben wir einen verlässlichen und erfahrenen Partner an der Seite, der hervorragend vernetzt ist und Bedürftigkeiten bestens kennt. Humedica ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Kaufbeuren und besteht schon seit 45 Jahren. Neben der schnellen Soforthilfe in weltweiten Krisengebieten liegt ein weiterer Schwerpunkt in der karitativen Hilfe. Humedica wird nun die Verteilung der Stofftiere an Bedürftige und in Not geratene Gruppen übernehmen. Für diesen Einsatz und die Unterstützung bei unserer Aktion geht ein ganz dickes Dankeschön an Humedica in Kaufbeuren.

Foto Dirk Klos