U13 des ESC Kempten unterliegt dem ECDC im Penaltyschießen

U13 des ESC Kempten unterliegt dem ECDC im Penaltyschießen

Am Samstag empfing die U13 des ESC Kempten den Tabellenführer aus Memmingen.

Die Junghaie starteten sehr verhalten in das erste Drittel. War es der Gegner oder waren sie immer noch im Ferienmodus? So wirkten die Sharks recht verschlafen und liefen den Memmingern eher hinterher. Deren spielerische Überlegenheit führte zu einem verdienten 0:2 im ersten Drittel.

Auch im zweiten Drittel mühten sich die Junghaie. Selbst der Anschlusstreffer in der 31. Spielminute gab den Kemptenern nicht den gewünschten Auftrieb. Schnell stellte der ECDC den 2-Tore-Vorsprung wieder her und ging mit einem 1:3 in die zweite Drittelpause.

In dieser fand Trainer Mitch Limböck anscheinend wieder einmal die richtigen Worte, um die Mannschaft wachzurütteln. Durch zwei schnelle Treffer innerhalb von 46 Sekunden erwachten die Junghaie und agierten ab diesem Zeitpunkt selbstbewusster und schneller. Ab der 41. Spielminute fand ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams statt. Den Sharks gelang in der 45. Spielminute sogar der zwischenzeitliche 4:3 Führungstreffer. Memmingen erhöhte abermals den Druck und blieb weiterhin gefährlich. So gelang dem ECDC in der 51. Spielminute der Ausgleichstreffer und in der 57. Minute der Führungstreffer. Die letzten drei Spielminuten kämpften beide Mannschaften nochmals energisch um jeden Puck und kamen gefährlich nahe Richtung Tor. In der 58. Spielminute trafen die Sharks erneut das gegnerische Tor und konnten dadurch ausgleichen. Es folgten spannende zwei Minuten, in denen jede Mannschaft für sich hätte das Spiel entscheiden können. Doch die Memminger Abwehr stand wie eine Mauer und verhinderte so den Siegtreffer für die Sharks.

Nach 60 Minuten stand es 5:5 und ein Penaltyschießen musste das Spiel entscheiden. Beide Torhüter wuchsen dabei über sich hinaus und so brauchte es auf beiden Seiten acht Versuche bis Memmingen als Sieger feststand und einen Extrapunkt für sich verbuchen konnte.

Am 08.03 treffen die Sharks vor heimischer Kulisse auf die Islanders aus Lindau.

Ivonne Borst (ib)

1B beendet die Saison auf Platz 9

1B beendet die Saison auf Platz 9

1B des ESC Kempten hat gegen Königsbrunn 1B das Nachsehen 

Für die 1B  ging es zum letzten Spiel der Saison nach Königsbrunn. Für beide Teams waren die Punkte wichtig, um in der Tabelle nach vorne zu Rücken. Die Hausherren kamen im ersten Abschnitt besser in die Partie und stellten auf 2:0.

Im Mitteldrittel waren die Sharks aktiver. Dem 3:0 folgte der Anschluss durch Ziegler zum 3:1. Ein weiterer Treffer der Pinguine konnte nochmals Ziegler in Überzahl beantworten: mit 4:2 ging es in die zweite Pause.

Kempten war gewillt im Schlussabschnitt das Blatt noch zu wenden. Die offensivere Ausrichtung wurde jedoch nicht belohnt. Nach zwei weiteren Treffern zum 6:2 war die Messe gelesen.

Königsbrunn gelang somit der Sprung auf Platz 4. Kempten beendet die Saison auf Rang 9. Wenn die 1B die nächste Saison konstante Leistungen abrufen kann, ist ein Platz unter den ersten Vier drin. Besonders positiv bleiben die Punkte gegen Woodstocks Augsburg (Platz 3) und den Spitzenreiter Bad Wörishofen in Erinnerung.

Statistik:

SG EHC und  1B/EV Königsbr. : ESC Kempten 1B

6:2 (2:0,2:2,2:0)

Tore für Kempten:

1:0 Schütz (2.)

2:0 Neumman (16.)

3:0 Zimmermann (21.)

3:1 Ziegler (28., Winter, Gaukel)

4:1Schütz (29.)

4:2 Ziegler (35., Winter, Pichler)

5:2 Schütz ( 42.)

6:2 Neumann (58.)

 

Strafminuten:

Kempten: 12 + 5 + 20 Schwarz

Königsbrunn: 8 + 5 + 20 Cozzolino

Zuschauer: 65

Ende Aus Vorbei

Ende Aus Vorbei

Die Enttäuschung nach dem Viertelfinalaus sitzt tief beim ESC Kempten

Mit hängenden Köpfen verabschiedeten sich die Spieler der Sharks nach dem frühen Saisonaus von ihren Fans. Gefeiert  wurde sie trotz der  vierten Niederlage im fünften Spiel, auch als Anerkennung für die hervorragenden Leistungen in der Vorrunde, die regelmäßig für viel Freude in der heimischen Dewart Arena gesorgt haben. Man hat es nicht geschafft nach Platz drei den Schalter umzulegen, in den vielzitierten Playoff Modus zu wechseln. Wenn es in jedem Spiel um Alles geht zählen andere Tugenden, und die lies man in den Partien gegen Dingolfing nur zu selten aufblitzen. Die Niederbayern zeigten als eingeschworene Truppe, mit viel Willen, hervorragender Defensivarbeit und immer dem nötigen Maß an Aggressivität wie man in eine solche Serie geht. Dahinter ein erfahrener Torwart Christoph Schedlbauer der die bis dahin so starken Angreifer der Allgäuer in jedem Spiel mit überragenden Leistungen immer wieder zur Verzweiflung brachte.

Spiel fünf musste der ESC ohne die angeschlagenen Sergei Topol und David Mische bestreiten, dazu fiel auch noch Torhüter Jakob Nerb aus, der beim Spiel zuvor am Sonntagabend kurz vor Spielende verletzt vom Eis gehen musste. Denkbar ungünstig der Start, die Gäste gingen früh mit zwei Toren in Führung und spielten den Vorsprung dann clever nach Hause. Kempten konnte zwar zweimal verkürzen, aber den zwei Tore Rückstand im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen. Auch die Überzahlgelegenheiten im Schlussdrittel verstrichen ungenutzt, wie überhaupt das Powerplay in der ganzen Serie nicht an die Qualität aus der Vorrunde herankam. Die Gäste zogen mit drei Auswärtssiegen absolut verdient ins Halbfinale um die bayerische Meisterschaft ein, darüber waren sich wirklich alle im Stadion einig. Ein sichtlich angeschlagener Sven Curmann gratulierte Dingolfings Coach Dustin Whitecotton in der abschließenden Pressekonferenz zu der starken Serie, ins Detail ging man so kurz nach der Serie verständlicherweise nicht. Es wird eine Weile dauern die Enttäuschung zu verdauen, zu verarbeiten und die richtigen Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Der Vorstand des ESC und die sportlich Verantwortlichen werden sich die Zeit dazu nehmen, die Saison mit all ihren Höhen und Tiefen zu analysieren und aufzuarbeiten. Eins ist aber   jetzt schon sicher. Auch im nächsten Jahr wird man eine motivierte Truppe aufs Eis schicken, die alles dafür gibt auch sportlich den nächsten Schritt zugehen.

Statistik Spiel 5:

ESC Kempten – EV Dingolfing 2:4 (1:3,1:1,0:0)

Tore:

0:1 Walinski (Luscombe,König)(7.),

0:2 Zucker (Franz,Zeilbeck)(11.).

1:2 Limböck (Marquardt,Schirrmacher)(13.),

1:3 Zucker (Luscombe,Walinski)(17.),

1:4 Maus (Zeilbeck,Zucker)(23.),

2:4 Hlozek (Kokoska,Hu)(39.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 10

EV Dingolfing: 16

Zuschauer: 857

Beste Spieler der Serie:

ESC Kempten: Tomas Kulhanek

EV Dingolfing: Christoph Schedlbauer

Den Kopf aus der Schlinge gezogen

Den Kopf aus der Schlinge gezogen

Die Sharks gewinnen mit 4:3 in Dingolfing und holen sich Spiel vier

 Endlich ankommen in der Playoff Serie, endlich die Leistungen abrufen die man aus der Vorrunde kennt, endlich offensiv erfolgreich sein, diszipliniert bleiben und taktisch clever spielen. Die Zutatenliste für ein erfolgreiches Comeback in die Playoffserie gegen Dingolfing liest sich lang, doch wer die Sharks über die ganze Saison beobachtet hat weiß, die Jungs haben das alles drauf und in vielen Spielen bewiesen. Die Ausgangslage war klar vor dem zweiten Playoff Wochenende: Zwei Siege mussten her um die Serie auszugleichen. Bei einer weiteren Niederlage hätten die Niederbayern Matchpucks, und dieser Situation, diesem Druck wollte im Kemptener Lager wirklich niemand gegenüber stehen.

Nach denkbar engen und knappen 60 Minuten die mit einer knappen 0:1 Niederlage endeten wurde aber genau dieses Schreckens Szenario Wirklichkeit. Dingolfing nun mit vier Spielen Gelegenheit die Serie zu entscheiden, die Sharks bräuchten dagegen vier Siege in Folge um doch noch das schier Unmögliche zu schaffen. Spiel drei sah vor allem zwei starke Torhüter, und leicht überlegene Allgäuer. Größtes Manko aber weiterhin die Chancenverwertung, selbst hundertprozentige Gelegenheiten wurden nicht genutzt, es stehen nur zwei erzielte Treffer in der Serie zu Buche, und das inzwischen in drei Spielen. Dem einzigen Treffer der Partie durch die Gäste zur Spielmitte rannten die Gastgeber vergeblich den Rest der Begegnung hinterher. Die Rats verteidigten mit vollem Einsatz und feierten bereits den dritten Erfolg der Serie.

Alles oder Nichts hieß es somit vor dem Sonntagabend, Siegen oder Fliegen, ein sogenanntes „do or die“ Spiel. Und wie bereits am vergangenen Sonntag dominierten die Sharks das Anfangsdrittel. Dingolfing wirkte nervös und bekam bis auf einzelne Konter kaum Zugriff auf das Spiel. Die Sharks griffig, agil und zweikampfstark erspielten sich gute Chancen und gingen absolut verdient mit zwei Treffern durch Hlozek und Kokoska in Führung. Dingolfing kam zwar zum Anschluss, aber die Sharks weiter am Drücker. Das Mitteldrittel dann hart umkämpft, Chancen auf beiden Seiten, aber keine weiteren Treffer. Auf Seiten der Sharks häuften sich leider wieder die Strafzeiten, so dass man mit Unterzahl in den Schlussabschnitt starten musste und prompt den Ausgleich kassierte. Doch man zeigte sich unbeeindruckt und kam durch den zweiten Treffer von Hlozek zur erneuten Führung. Die große Chance zur Vorentscheidung bot sich dann nachdem Blake Luscombe eine 5 Minuten Strafe für einen überharten Bandencheck kassierte. Gute Chancen erspielte man sich, aber einen Treffer konnte man nicht erzielen. Vogelwild dann die Schlussminuten. Luscombe durfte nach einem Ellbogencheck erneut auf der Strafbank Platz nehmen. Aber statt das Spiel nun endgültig zu entscheiden fing man sich mit einem Unterzahltreffer der Rats den Ausgleich ein. Nach wie vor in Überzahl drückte man nochmals aufs Gaspedal und so war es Maximilian Schäffler der seine Farben 80 Sekunden vor dem Ende erneut in Führung brachte. Trotz wütender Bemühungen der Niederbayern war dies auch der Endstand. Kempten erkämpft sich endlich den ersten Sieg in der Serie, und dieser war auch verdient. Somit geht es am Dienstagabend um 19.30 in Kempten mit Spiel 5 der Serie weiter.

Statistik Spiel 3:

ESC Kempten – EV Dingolfing 0:1 (0:0.0:1,0:0)

Tore:

0:1 Walinski (Luscombe,Zucker)(27.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 20

EV Dingolfing: 14

Zuschauer: 1152

Statistik Spiel 4:

EV Dingolfing – ESC Kempten 3:4 (1:2,0:0,2:2)

Tore:

0:1 Hlozek (Kokoska)(9.),

0:2 Kokoska (11.),

1:2 Luscombe (Walinski)(13.),

2:2 Walinski (Schander)(42.),

2:3 Hlozek (Kokoska)(45.)

3:3 Maul (Oberrauch)(58.),

3:4 Schäffler (Kokoska)(59.)

Strafminuten:

EV Dingolfing: 12 + 5 Luscombe

ESC Kempten: 14

Zuschauer: 1121

Zum Siegen verpflichtet

Zum Siegen verpflichtet

Der ESC Kempten muss sich in die Playoffserie gegen Dingolfing zurück beißen

Einen klassischen Fehlstart erlebte die Mannschaft von Sven Curmann am vergangenen Wochenende. Am Freitagabend beim ersten Heimspiel der „best of seven“ Serie war man noch nicht wirklich im Playoffmodus und kassierte zu Recht eine 1:4 Niederlage. Deutlich besser zumindest die ersten 30 Minuten beim Auswärtsspiel am Sonntag. Allerdings versäumte man es sich für die Mühen zu belohnen und eine deutliche Führung herauszuschießen. In der zweiten Hälfte des Spiels verfiel man wieder in alte Muster, leistete sich viel zu viele Strafzeiten und gab das Spiel komplett aus der Hand. Mit nun zwei Niederlagen wird der Druck auf die Mannschaft spürbar größer. Am Wochenende müssen daher nach Möglichkeit zwei Siege her um die Serie auszugleichen. Vor allem die in der Vorrunde so treffsichere Offensive ist gefragt, zwei Tore aus den ersten beiden Spielen sind viel zu wenig. Und die notwendige Disziplin, Strafzeiten vermeiden, sich nicht vom Gegner provozieren lassen, Cleverness ist hier gefragt.

Entschieden ist in der Serie natürlich noch gar nichts, und die Allgäuer sind heiß darauf diese zu drehen. Am Freitagabend um 20.°° in der heimischen Dewart Arena und am Sonntag um 18.°° in Dingolfing dürfte also wieder für volle Ränge, Spannung und packende Playoff Fights gesorgt sein.