ESC 1B gewinnt letztes Heimspiel

ESC 1B gewinnt letztes Heimspiel

Sharks machen es gegen Favorit aus Augsburg spannend

 

Das letzte Heimspiel sollte mit einem Sieg zu Ende gehen: die 1B war im ersten Drittel dafür bereit. Ziegler, Schwarz und Winter stellten auf 3:0. Die favorisierten Woodstocks aus Augsburg steckten nicht auf und kamen zum 3:3 Ausgleich nach zwei Dritteln. Im Schlussabschnitt war zunächst Kempten am Drücker und ging durch Winter in Führung. Ein Doppelschlag der Woodstocks innerhalb einer Minute wendete das Blatt. Mit 4:5 ging es in die letzten Minuten. Die Sharks machten mächtig Druck und wurden belohnt: 21 Sekunden vor Schluss netzte Kohler zum Ausgleich ein. Die Partie musste im Penaltyschießen entschieden werden. Am Ende mit glücklichen Hausherren, die den Siegtreffer von Dominik Dörfler bejubeln durften.

Kempten bleibt weiterhin auf Platz 8 der Tabelle mit nun 18 Punkten. Platz 7 wäre mit zwei Siegen sicher.

 

Die letzten Spiele der Saison:

Samstag, 14.02.2026, 19:00 Uhr, auswärts gegen den EC Senden (9. /15 P.)

Freitag, 20.02.2026, 20:00 Uhr, in Kempten gegen EHC Königsbrunn 1B (5. /32 P.)

Statistik:

ESC Kempten 1B

6:5 n. P. (3:1,0:2,2:2)

Tore:

1:0 Ziegler (7.)

2:0 Schwarz (8.)

3:0 Winter (11.)

3:1 Settele (12.)

3:2 Merkel (22.)

3:3 Kropp (38.)

4:3 Winter (47.)

4:4 Kropp (56.)

4:5 Mandic (57.)

5:5 Kohler (60.)

6:5 Dörfler (Penalty)

Strafminuten:

Kempten: 4

Augsburg: 4

Zuschauer: 37

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

U13 seit 8 Spielen ungeschlagen

U13 seit 8 Spielen ungeschlagen

Am Samstag erwarteten die Kemptener Sharks die Wölfe aus Bad Wörishofen.

Von Beginn an zeigte sich ein körperlich starkes Spiel. Es wurde unermüdlich um jeden Puck gekämpft. Den Wölfen gelang in Überzahl in der dritten Spielminute der Führungstreffer zum 0:1. Die Junghaie scheiterten zu oft an der starken Abwehr der Wölfe. Es enstand ein offener Schlagabtausch mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, nutzten beide Mannschaften, um mit einem 2:2 in die erste Drittelpause zu gehen.

Auch im zweiten Drittel verteidigte Bad Wörishofen sein Tor beharrlich, so dass ein Durchkommen der Kemptener kaum möglich war. So endete das zweite Drittel mit einem 0:0.

Erst ab dem dritten Drittel gewannen die Sharks die Oberhand und konnten sich immer wieder durch gekonntes Zusammenspiel und Willensstärke durchsetzen, was mit einem Tor in der 46. Spielminute belohnt wurde. Ab diesem Zeitpunkt nahm das Spiel nochmals an Härte zu, wovon der Spielfluss der Sharks aber nicht beeinträchtigt wurde. Vielmehr übernahmen die Kemptener sowohl kämpferisch als spielerisch das Spiel und setzten sich mit einem Doppelschlag in der 55. und 59 . Spielminute ab. Mit einem Empty-Net-Goal in der letzten Minute durch Mateo Hiltner war der Sieg mit 6:3 perfekt.

Am kommenden Sonntag empfangen die Kemptener Sharks den direkten Verfolger, die Miners aus Peißenberg.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Monica Brown

U15 des ESC Kempten unterliegt am Bodensee



Trotz einer kämpferisch starken Leistung mussten sich die U15-Sharks am Sonntagvormittag den EV Lindau Islanders mit 6:1 geschlagen geben.

Die Sharks starteten konzentriert und hielten dem enormen Anfangsdruck der Lindauer stand. Dank einer geschlossenen Defensivleistung und einer starken Torhüterin setzte die Kemptner Nadelstiche nach vorne: Kurz vor der ersten Sirene vollendeten die Sharks einen eiskalten Konter zur 0:1-Pausenführung.

Im zweiten Drittel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch die Effizienz der Islanders nahm zu – innerhalb eines Drittels drehten die Hausherren die Partie und zogen auf 4:1 davon.

Auch im Schlussabschnitt bewiesen die Junghaie Charakter. Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team, als eine fast zweiminütige 5-gegen-3-Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden wurde. Am Ende jedoch siegten die spielstarken Lindauer mit 6:1.

Zum Player of the Match wurde die Torhüterin Vivien Gosdeck gewählt, die mit ihrer starken Leistung eine schlimmere Niederlage verhinderte.

Ludwig Gäbl (lg)

Start in die Playoffs misslungen

Start in die Playoffs misslungen

Sharks  verlieren zweimal gegen die Isar Rats

Das lange Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Endlich Playoffs, endlich die geilste Zeit des Jahres, so der Tenor unter den gut 1350 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena. Am Ende gab es jedoch vor allem enttäuschte Gesichter unter den Fans. Die deutliche 1:4 Niederlage gegen die Niederbayern war verdient. Während es der ESC nicht schaffte seine Stärken auszuspielen und dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken zeigten die Gäste ein sehr gutes Playoffspiel. Aus einer soliden Defensive mit einem starken Goalie Christoph Schedlbauer dahinter agierten sie immer wieder sehr gefährlich nach vorne, vor allem die Paradereihe Zucker, Walinski und Luscombe sorgte für viel Gefahr vor Jakob Nerb im Sharks Gehäuse. Hätte Martin Hlozek nur zehn Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels seine große Chance zum 1:2 Anschluss genutzt wäre es sicher nochmal ein anderes Spiel geworden. Doch er scheiterte und im direkten Gegenzug stellten die Isar Rats nur sieben Sekunden später auf 0:3, dies war bereits die Vorentscheidung. Filip Kokoska erzielte per Bauerntrick den Ehrentreffer, aber die Gästeabwehr stand im Schlussabschnitt sehr sicher und trotz aller Angriffsbemühungen sprang nichts zählbares für die Allgäuer mehr heraus. Das 1:4 per empty net  spielte keine Rolle mehr, die Gäste gingen in der best of seven Serie mit 1:0 in Führung und konnten mit entsprechend Rückenwind in Spiel zwei am Sonntagabend in der Marco Sturm Eishalle gehen.

Von der ersten Sekunde an war es diesmal ein ganz anderes Spiel der Sharks, gleich in der ersten Minute klingelte Kevin Hu schon am Pfosten des Dingolfinger Gehäuses an. Es ging die ersten zwanzig Spielminuten fast ausschließlich in Richtung des Tores von Christoph Schedlbauer. Doch trotz aller Versuche und bester Chancen wollte die Scheibe nicht ins Netz. So ging es mit dem für die Gastgeber mehr als schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause. Ab dem zweiten Abschnitt die Partie ausgeglichen, und aufgrund  vieler Strafen auf beiden Seiten sehr zerfahren. Tomas Kulhanek brachte seine Farben dann endlich in Führung. Es brauchte nun schon eine doppelte Überzahl für die Hausherren um deren Ausgleich zu erzielen. Im Schlussabschnitt entglitt den Allgäuern die Partie plötzlich komplett. 17 Strafminuten alleine im Schlussabschnitt spielten den Gastgebern in die Karten, die cleverer und zielstrebiger agierten und mit vier Treffern für das deutliche Endergebnis sorgten. Die mangelnde Chancenverwertung und zu viele teils unnötige Strafen kosteten den ESC letztendlich den möglichen Sieg. Mit zwei Niederlagen ist das kommende Wochenende schon richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Serie.

Statistik Spiel 1
ESC Kempten – EV Dingolfing 1:4 (0:2,1:1,0:1)

Tore
0:1 Janzen (Oberrauch,Maul)(5.)
0:2 Zucker (Walinski,Luscombe)(14.)
0:3 Walinski (Luscombe)(21.)
1:3 Kokoska (Miller,Hu)(32.)
1:4 Zucker (Luscombe)(58.).

Strafminuten
ESC Kempten: 12
EV Dingolfing: 14

 Zuschauer 1356

 

Statistik Spiel 2
EV Dingolfing – ESC Kempten 5:1 (0:0,1:1,4:0)

Tore
0:1 Schäffler (Hu,Kokoska)(25.)
1:1 Luscombe (Zucker,Zeilbeck)(39.)
2:1 Zeilbeck (Maus,Oberrauch)(46.)
3:1 Walinski (Luscombe,Schmidbauer)(49.)
4:1 Oberrauch (Maul,Schmidbauer)(50)
5:1 Schmidbauer (Walinski,Franz)(58.).

Strafminuten
EV Dingolfing: 24 + (5 + 20 Huber)
ESC Kempten: 32 + (5 Mische)

 Zuschauer 961

Treffen der Topscorer

Treffen der Topscorer

Die Viertelfinalserie zwischen den Sharks und den Isar Rats verspricht ein Offensivspektakel

Gleich fünf Spieler der beiden Playoff Konkurrenten stehen unter den besten elf Scorern der Bayernliga Vorrunde. Kevin Hu auf Platz 1 mit 74 Punkten (41 Tore / 33 Assists) und Filip Kokoska  auf Platz 5 (69P / 19T / 50A) auf Kemptener Seite. Bei Dingolfing ist es die Top Reihe Blake Luscombe (72P / 27T / 45A) auf Platz 3, David Zucker (65P / 19T / 46A) auf Platz 7 und Mitch Walinski (57P / 33T / 24A) als Elfter der Rangliste.

Gemeinsam haben die fünf Ausnahmespieler unglaubliche 337 Punkte, aufgeteilt in 139 Tore und 198 Vorlagen, in den dreißig Spielen der Vorrunde eingefahren. Zahlen die für ein absolutes Offensivfeuerwerk in den Viertelfinalspielen sprechen. Aber wie der Kapitän der Sharks Mauro Seider im wöchentlichen Videoblog der Kemptener, Inside Sharks, verriet kann man dies pauschal so nicht vorhersagen. Die Playoffs Serien sind etwas ganz anderes als die Spiele der Vorrunde. Es wird anders taktiert, Schwerpunkte werden von den Trainern anders gesetzt. Und es wird von Spiel zu Spiel auch auf die Taktik des Gegners sowie den Verlauf des letzten Spieles reagiert. Wichtig ist es am Freitagabend um 20.°° positiv in die Serie zu starten, natürlich mit einem Sieg vor den Fans in der heimischen Dewart Arena.

Doch es wäre falsch beide Teams unterm Strich nur auf ihre besten Scorer zu reduzieren. Zu einer erfolgreichen Serie gehört soviel mehr. Tiefe im Kader, starke Goalies, stabile Defensive und gut funktionierende Special Teams. Und vor allem ein Teamgeist, der hilft Spiele auf die eigene Seite zu ziehen, auch mal zu drehen und zu gewinnen. In engen Serien sind es meisten Kleinigkeiten die entscheiden. Und hier arbeitet Trainer Sven Curmann akribisch mit seinem Team daran es perfekt auf die Niederbayern einzustellen. In der Vorrunde an der Isar gab es für Kempten eine vermeidbare 5:4 Niederlage, innerhalb von sechs Minuten verspielte man im Schlussabschnitt eine 4:1 Führung und kassierte vier Gegentreffer. Doch seit diesem Tag ist viel Wasser die Iller hinunter geflossen und die Mannschaft ist, auch mental, viel stabiler geworden. Auch im Rückspiel zeigten die Rats ihre Moral und kamen nach einer 4.1 Führung der Sharks immer wieder zurück. 6:4 gewannen die Allgäuer letztendlich, so dass es 1:1 nach Spielen in der Vorrunde steht.

Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf spannende und intensive Spiele freuen wenn es nun in maximal sieben Spielen um den Einzug ins Halbfinale geht. Eine Vorhersage ist mehr als schwierig, zu ausgeglichen waren die Leistungen der beiden Teams bisher.

ESC 1B ohne Punkte in Türkheim

ESC 1B ohne Punkte in Türkheim

Starkes Mitteldrittel reicht nicht

 

Der Tabellenführer zeigte gleich nach 21 Sekunden, dass er bereit ist und stellte auf 1:0. In der Folge sahen die 104 Zuschauer eher den Gastgeber am Drücker. Nach 20 Minuten stand es 3:0.

Die Pausenansprache von Trainer Peter Henninger zeigte Wirkung. In einem starken Mitteldrittel gelang der Anschlusstreffer. Mit einer eleganten Einzelleistung war Alexander Brugger erfolgreich.

Im Schlussabschnitt, vor allem gegen Ende hin,  wurde es ruppiger, geprägt von Strafzeiten. Zwei weitere Treffer von Türkheim sorgten für den Endstand mit 5:1.

Kempten bleibt weiter auf Platz 8 der Tabelle mit 16 Punkten. Platz 7 wäre mit zwei Siegen noch drin.

 

Die letzten Spiele der Saison:

Samstag, 07.02.2026, 17:00 Uhr, in Kempten gegen Woodstocks Augsburg (3. /37 P.)

Freitag, 20.02.2026, 20:00 Uhr, in Kempten gegen EHC Königsbrunn 1B (5. /29 P.)

Statistik:

ESV Türkheim : ESC Kempten 1B

5:1 (3:0,0:1,2:0)

Tore:

1:0 Döring F. (1.)

2:0 Bottner (17.)

3:0 Döring M. (20.)

3:1 Brugger (22.)

4:1 Döring M. (45.)

5:1 Sams (56.)

Strafminuten:

Kempten: 14

Türkheim: 14

Zuschauer: 104

Bericht: Florian Gaukel