Am Samstag erwarteten die Kemptener Sharks die Wölfe aus Bad Wörishofen.

Von Beginn an zeigte sich ein körperlich starkes Spiel. Es wurde unermüdlich um jeden Puck gekämpft. Den Wölfen gelang in Überzahl in der dritten Spielminute der Führungstreffer zum 0:1. Die Junghaie scheiterten zu oft an der starken Abwehr der Wölfe. Es enstand ein offener Schlagabtausch mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, nutzten beide Mannschaften, um mit einem 2:2 in die erste Drittelpause zu gehen.

Auch im zweiten Drittel verteidigte Bad Wörishofen sein Tor beharrlich, so dass ein Durchkommen der Kemptener kaum möglich war. So endete das zweite Drittel mit einem 0:0.

Erst ab dem dritten Drittel gewannen die Sharks die Oberhand und konnten sich immer wieder durch gekonntes Zusammenspiel und Willensstärke durchsetzen, was mit einem Tor in der 46. Spielminute belohnt wurde. Ab diesem Zeitpunkt nahm das Spiel nochmals an Härte zu, wovon der Spielfluss der Sharks aber nicht beeinträchtigt wurde. Vielmehr übernahmen die Kemptener sowohl kämpferisch als spielerisch das Spiel und setzten sich mit einem Doppelschlag in der 55. und 59 . Spielminute ab. Mit einem Empty-Net-Goal in der letzten Minute durch Mateo Hiltner war der Sieg mit 6:3 perfekt.

Am kommenden Sonntag empfangen die Kemptener Sharks den direkten Verfolger, die Miners aus Peißenberg.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Monica Brown

U15 des ESC Kempten unterliegt am Bodensee



Trotz einer kämpferisch starken Leistung mussten sich die U15-Sharks am Sonntagvormittag den EV Lindau Islanders mit 6:1 geschlagen geben.

Die Sharks starteten konzentriert und hielten dem enormen Anfangsdruck der Lindauer stand. Dank einer geschlossenen Defensivleistung und einer starken Torhüterin setzte die Kemptner Nadelstiche nach vorne: Kurz vor der ersten Sirene vollendeten die Sharks einen eiskalten Konter zur 0:1-Pausenführung.

Im zweiten Drittel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch die Effizienz der Islanders nahm zu – innerhalb eines Drittels drehten die Hausherren die Partie und zogen auf 4:1 davon.

Auch im Schlussabschnitt bewiesen die Junghaie Charakter. Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team, als eine fast zweiminütige 5-gegen-3-Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden wurde. Am Ende jedoch siegten die spielstarken Lindauer mit 6:1.

Zum Player of the Match wurde die Torhüterin Vivien Gosdeck gewählt, die mit ihrer starken Leistung eine schlimmere Niederlage verhinderte.

Ludwig Gäbl (lg)