5 Punkte Wochenende der LADIES

5 Punkte Wochenende der LADIES

Ein hartes Stück Arbeit

 

Lady Sharks bezwingen die Wildcats aus  Lustenau mit 3:2 nach Penaltyschießen

 

 

International wurde es am Freitagabend in der ABW Arena zu Kempten. Zwar reicht es für die Allgäuer Damen noch nicht ganz für die Champions League, aber durch den Vergleich mit dem EHC Lustenau aus Österreich  wehte doch ein gewisses internationales Flair durch die altehrwürdige Eishalle an der Memminger Straße. Das Team aus Vorarlberg ist über den BEV auch in der Verzahnungsrunde der Landesliga Bayern vertreten.

Die Intensität der Partie war auf jeden Fall sehr hoch. Die Gäste aus dem Nachbarland zeigten sich sehr lauf- und zweikampfstark und legten auch eine gesunde Härte und Bissigkeit an den Tag. Kempten musste alles aufbieten um dagegen zu halten. Über 60 Minuten konnte man keine der beiden Mannschaften als die bessere ausmachen, zu ausgeglichen die Partie. Das so gerne zitierte Momentum wechselte fast im Minutentakt hin und her. Vor allem war es ein Spiel zweier starker Torhüterinnen, Alexandra Barmasev im Kemptener Gehäuse sowie Ihr Gegenüber  Sabrina Anderle standen sich in nichts nach und überzeugten mit etlichen starken Paraden. So war auch bereits mehr als die Hälfte des Spiels absolviert bis der erste Treffer fiel. Laura Zingerle brachte die Gäste in Führung. Es dauerte allerdings nicht lange da brachte Tamara Kajah ihre Farben mit dem Ausgleich auch auf die Anzeigetafel. Unglücklich dann die erneute Führung der Österreicherinnen durch Celyn Minoiu mit einem Konter unmittelbar vor der zweiten Pause. Melanie Zobatschew konnte im Schlussdrittel erneut ausgleichen, dabei blieb es dann aber nach 60 Minuten. Unter dem Strich eine gerechte Punkteteilung zweier starken Mannschaften. Im Penaltyschießen konnte Barmasev dann alle drei Penaltys parieren während ex Nationalspielerin Tanja Eisenschmid für den viel umjubelten Siegtreffer sorgte. Dieser bringt nebenbei auch die Tabellenführung der Lady Sharks in der Landesliga Verzahnungsrunde.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Lustenau 3:2 (0:0,1:2,1:0,1:0)

Tore:

0:1 Zingerle (33.),

1:1 Kajah (Kullmann S.)(37.)

1:2 Minoiu (Schoch)(40.),

2:2 Zobatschew (Eisenschmid)(45.),

3:2 Eisenschmid (P)

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

EHC Lustenau: 10

Zuschauer: 35

5 Punkte Wochenende und ein Shutout 

Lady Sharks überzeugen beim 4:0 Sieg in Dingolfing

 

Rückspiel an der Isar, erst vor einer Woche waren die Niederbayerinnen zu Gast im Allgäu. Und wenn es auch nicht erneut zweistellig wurde wie beim 10:4 vor Wochenfrist so gab es doch während der 60 Minuten kaum Zweifel wer das Eis als Sieger verlassen würde.

Gerade mal 22 Stunden nach der kräftezehrenden Partie der Allgäuerinnen gegen den EHC Lustenau stand die Partie an der Isar auf dem Plan. Von Müdigkeit allerdings gar keine Spur, von der ersten Minute an ging es mit viel Tempo in Richtung des Tores der Hausherrinnen. Tanja Eisenschmid, Manuela Geiger und Sonja Kullmann sorgten mit drei Treffern im Startdrittel auch schnell für klare Verhältnisse auf dem Scorebord. Und wenn Kempten auch ob der klaren Überlegenheit und zum Kräfte sparen nun nicht mehr ganz so offensiv zu Werke ging hatte man das Spiel gut unter Kontrolle. Carolina Kullmann sorgte im Schlussdrittel noch für den Endstand von 0:4, damit ließ man es dann auch beruhen. Ein Extralob gab es für Torhüterin Alexandra Barmasev, die hinten nichts anbrennen ließ und sich dafür mit einem Shutout belohnte. Ein 5 Punkte Wochenende und der dritte Sieg in Folge festigen die Tabellenführung. Die Allgäuerinnen gegen somit gut gerüstet in das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten ETC Crimmitschau am nächsten Samstag in Kempten.

Statistik:

Dingolfinger EC – ESC Kempten 0:4  (0:3,0:0,0:1)

Tore:

0:1 Eisenschmid (Russler J.)(7.),

0:2 Geiger (Eisenschmid,Kullmann C.)(16.),

0:3 Kullmann S. (Kullmann C.)(18.),

0:4 Kullmann C. (Kullmann S.)(47.).

Strafminuten:

Dingolfinger EC: 12

ESC Kempten: 8

Zuschauer: 40

Torhungrige Damen

Torhungrige Damen

Lady Sharks fegen Dingolfing mit 10:4 aus der Arena

 

Kempten gegen Dingolfing, da war doch was. Gerade gut eine Woche ist es her, da mussten die Sharks in der Herren Bayernliga mit 2:3 eine knappe Heimniederlage gegen die Isarstädter hinnehmen. Für die Ladies aus dem Allgäu lief es im selben Vergleich deutlich besser. Die Gäste waren mit einem kleinen Kader angereist, und hatten nur zwei Reihen zur Verfügung. Nichtsdestotrotz kämpften sie aufopferungsvoll und hielten das Spiel lange offen. Mit der schnellen 0:1 Führung im Rücken verteidigten sie clever und hatten mit Anna Sophie Limprecht eine sehr starke Torhüterin. Gefühlt waren es allein im ersten Abschnitt 30 zu 3 Torschüsse für Kempten, mehr als der Ausgleich durch Tanja Eisenschmid sprang jedoch nicht heraus. Dies war auch das einzige Manko welches Trainer Max Berger in der Pause ansprechen musste. Deutlich besser wurde es dann bereits im zweiten Abschnitt. Auch wenn die Gäste wieder in Führung gingen, diesmal sogar mit zwei Treffern war die Marschrichtung für Kempten klar. Nach vorne mit viel Tempo und Engagement. Erneut Eisenschmid und Neuzugang Tamara Kajah erzielten den Ausgleich. Alle warteten nun auf die erstmalige Führung aber es war wie verhext, erneut traf Dingolfing zum 3:4. Dies sollte aber dann auch endgültig der letzte Erfolg der Niederbayerinnen gewesen sein. Der kleine Kader machte sich mehr und mehr bemerkbar, währen Berger seine drei Reihen rotieren ließ und weiter auf viel Tempo und Druck setzte ließen bei Dingolfing sichtbar die Kräfte nach. Erneut Kajah sowie Carolina Kullmann besorgten zunächst den Ausgleich und dann die erstmalige Führung. Direkt nach Beginn des Schlussabschnitts legten die Allgäuer Ladies dann so richtig los. Nach nicht einmal einer Minute schraubten Kullmann und Sabina Kaiser das Ergebnis auf 7:4. Erneut  Kullmann, Kajah und Eisenschmid hießen dann die weiteren Torschützinnen bis zum 10:4 Endstand nach 47 gespielten Minuten. Kempten schraubte das Tempo nun sichtlich zurück, von den Gästen ging keine Gefahr mehr aus, die schnelle und faire Partie hatte sichtlich zu viel Körner gekostet. Nach zwei Spielen liegt man nun auf dem zweiten Tabellenplatz der Verzahnungsrunde und bereits am nächsten Wochenende geht es „Back to Back“ weiter. Während am Freitagabend um 19.30 der EHC Lustenau aus Österreich zu Gast in der ABW Arena ist, steht am Samstag um 17.30 bereits das Rückspiel in Dingolfing auf dem Plan. Ein straffes Faschingsprogramm für die Ladies, zum Feiern wird da nicht viel Zeit bleiben.

Statistik:

ESC Kempten – Dingolfinger EC 10:4 (1:1,4:3,5:0)

Tore:

0:1 Fischer (Anzinger S.)(3.),

1:1 Eisenschmid (Kullmann L.,Kullmann S.)(9.),

1:2 Köllnberger (23.),

1:3 Holz (26.),

2:3 Eisenschmid (30.),

3:3 Kajah (Kaiser)(32.),

3:4 Anzinger S. (34.),

4:4 Kajah (Geiger)(37.),

5:4 Kullmann C. (Kajah)(39.),

6:4 Kullmann C. (Onder)(41.),

7:4 Kaiser (Kajah)(41.),

8:4 Kullmann C. (45.),

9:4 Kajah (Geiger)(45.),

10:4 Eisenschmid (Kullmann C.)(47.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

Dingolfinger EC: 4

Zuschauer: 35

Auf den Spuren der Profis

Auf den Spuren der Profis

Lady Sharks entführen einen Punkt nach Penaltyschießen aus Crimmitschau

Schwenningen, Mannheim, München, Bietigheim, Ravensburg. Alles namhafte DEL und DEL 2 Standorte im deutschen Profieishockey. Und auch allesamt Standorte an denen die Lady Sharks in der letzten und dieser Saison bereits angetreten sind. Nun kommt mit Crimmitschau ein weiterer DEL 2 Standort dazu, der zugegeben nicht in Bayern liegt. Die in Sachsen ansässigen Damen sind aber mit den bayerischen Teams in einer Liga eingeteilt. Nach gut sechs Stunden Busfahrt gab es zuerst einmal die Gelegenheit dem aktuellen sechstplatzierten der zweiten Liga beim Training zuzuschauen bevor es dann für die Allgäuerinnen selbst aufs Eis im Sahnpark ging. Doch bevor das erste Bully gespielt werden konnte mussten beide Teams wieder vom Eis. Etliche tiefe Löcher im sächsischen Eis stellten eine zu große Verletzungsgefahr dar, so dass die Spielfläche ein zweites Mal aufbereitet werden musste. Mit 20 Minuten Verspätung ging es dann endlich los, und das Tempo war nur geringfügig langsamer als bei den Profis zuvor. Es war tatsächlich eins der besten Saisonspiele der Allgäuerinnen, gegen läuferisch sehr starke Hausherrinnen. Viel Tempo seitens Crimmitschau traf auf Erfahrung, Einsatzbereitschaft und Cleverness bei den Kemptener Damen. Letztendlich waren es vor allem zwei Spielerinnen der Sächsinnen die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten, eine starke Torfrau als Rückhalt und Ella Brottka, die sämtliche Treffer für den ETC erzielte. Kempten hatte von Beginn an deutlich mehr und auch die besseren Chancen, scheiterte aber immer wieder  im Abschluss. Deutlich glücklicher Crimmitschau, die aus fast keinen Chancen zwei Tore zur 2:0 Führung nach 25 Minuten machten. Negativer Sidefact auch bei den Damen, die aktuelle Misere bei den Unparteiischen. Nicht nur in der Herren Bayernliga wird die Kritik bei allen Vereinen von Woche zu Woche größer. Auch in Sachsen war das gemischte Gespann nicht immer auf der Höhe. Dem zweiten Treffer ging ein klarer Wechselfehler voraus, doch die sechs Damen in Rot wurden nicht dafür bestraft. Auch ein deutlicher Treffer Kemptens, bei dem die Scheibe für alle sichtbar 10 cm hinter der Torlinie lag wurde nicht gegeben. Doch Kempten hat ja noch Tanja Eisenschmid in der Hinterhand, mit zwei blitzsauber abgeschlossenen Alleingängen stellte sie noch vor Ende des Mittelabschnitts auf 2:2. Auch der letzte Abschnitt gehörte den Gästen die sich durch Carolina Kullmann mit der erstmaligen Führung belohnten. Kempten, weiter im Vorwärtsgang, wurde nun durch mehrere zum Teil nicht nachvollziehbaren Strafen aus dem Schwung gebracht, Crimmitschau kam dadurch nochmal zurück ins Spiel und konnte drei Minuten vor dem Ende durch einen glücklichen Nachschuss ausgleichen. Das Ergebnis spiegelt nicht wirklich den Spielverlauf, aber so ist Eishockey nun einmal.

Penaltyschießen ist immer ein wenig auch ein Glücksspiel, und da Fortuna an diesem Samstag definitiv das sächsische Kleid trug, ging der Sieg und der Extrapunkt an die Gastgeberinnen. Insgesamt 10 Penaltys waren nötig bis endlich die Entscheidung gefallen war. Die Lady Sharks konnten auf jeden Fall erhobenen Hauptes die lange Heimreise antreten. Ein Punkt ist besser als keiner und: Es gibt ja auch noch ein Rückspiel, so die direkte Kampfansage an Crimmitschau.

Statistik
ETC Crimmitschau – ESC Kempten 4:3 n.P. (1:0,1:2,1:1,1:0)

Tore
1:0 Brottka
2:0 Brottka
2:1 Eisenschmid
2:2 Eisenschmid
2:3 Kullmann C.
3:3 Brottka
4:3 Brottka

Strafminuten
ETC Crimmitschau: 4
ESC Kempten: 12

Zuschauer Ca. 50

Man muss auch mal gewinnen

Man muss auch mal gewinnen

Lady Sharks gewinnen das Derby gegen Sonthofen mit 4:3

Kemptens Legende bei den Lady Sharks, Angelika Fischer saß nach dem Derbysieg lachend in der Kabine und sagte: „Man muss auch mal gewinnen“

Dies war natürlich mit einem Augenzwinkern garniert, denn es war selbstverständlich nicht der erste Sieg der Kemptener Mädels. Aber ein Derby gegen den Nachbarn aus dem Süden zu gewinnen steigert die Freude enorm. Zu sehen auch an der ausgelassenen Freude auf der Spielerbank nach der Schlusssirene. Schließlich war Sonthofen durchaus noch dran den späten Ausgleich zu erzielen und machte in den letzten Minuten viel Druck. Aber mit einer starken Verteidigung und einer souveränen Theresa Neumann im Tor hielt man die drei Punkte gemeinsam fest. Auch Trainer und Mannschafts Kuschelbär Max Berger strahlte über das ganze Gesicht samt mächtigem Bart: Ich bin heute einfach nur unfassbar Stolz auf meine Mannschaft. Das Derby zu gewinnen ist nochmal extra geil.

Trotz einiger Ausfälle in seinem Team begannen die Ladies flott, das Spiel war ausgeglichen und der verdiente Lohn die Führung durch Carolina Kullmann in der 15 Minute. Doch das wollten die Gäste nicht lange auf sich sitzen lassen, der Ausgleich fiel nur eine Minute später durch Emily Haupt, Tochter des DEL2 Referees. Im zweiten Drittel Sonthofen dann aktiver und mit der Führung durch Silke Zellhuber. Doch ein Doppelschlag von Sonja Kullmann und Tanja Eisenschmid innerhalb 90 Sekunden rückte das Bild auf der Anzeigetafel wieder ins Lot. Die Gäste wechselten daraufhin die Torhüterin.  Kempten verwaltete nun das Ergebnis, Sonthofen im letzten Drittel aber sehr bemüht wieder heran zu kommen. Dies gelang dann Sophie Schneider auch im letzten Abschnitt, aber fast umgehend war erneut Caroline Kullmann zur Stelle um mit ihrem zweiten Treffer den Sieg endgültig einzutüten. Etwas kurios der Treffer, die Sonthofener Goaliene hatte die Scheibe eigentlich schon sicher, ließ sie aber dann doch ins Tor rutschen. Kempten spielte die Partie dann fehlerfrei zu Ende und durfte jubeln. Ein spannendes, energisches und mit vielen Strafzeiten gespicktes Spiel, ein richtiges Derby eben das die ca. 70 Zuschauer zu sehen bekamen. Matchwinner auf Seite der Lady Sharks sicherlich ex. Nationalspielerin Tanja Eisenschmid mit 4 Punkten. Und auch Familie Kullmann, Mama Sonja mit 3 Punkten und Küken Carolina mit deren 2 hatten mit ihrer Sonthofener Vergangenheit dabei natürlich doppelt Grund zur Freude.

Nach Abschluss der Vorrunde stehen die Ladies nun mit 5 Siegen aus 8 Spielen auf einem starken Platz drei der Tabelle, punktgleich mit den zweitplatzierten Oberallgäuerinnen. In den nächsten Tagen wird es den Spielplan für die Zwischenrunde geben, die ab dem 12.01. beginnt.

Statistik
ESC Kempten – ERC Sonthofen 4:3 (1:1,2:1,1:1)

Tore
1:0 Kullmann C. (Eisenschmid,Kullmann S.)(15.)
1:1 Haupt (Stolzenberg)(17.)
1:2 Zellhuber (Stolzenberg)(24.)
2:2 Kullmann S. (Eisenschmid)(28.)
3:2 Eisenschmid (Kullmann S.)(29)
3:3 Schneider (Poettinger,Krabbat)(44.)
4:3 Kullmann C. (Eisenschmid)(46.)

Strafminuten
ESC Kempten: 10
ERC Sonthofen: 14

Zuschauer 70

Lady Sharks mit versöhnlichem Saisonende trotz knapper Niederlage

Lady Sharks mit versöhnlichem Saisonende trotz knapper Niederlage

Kampf um die Ananas

Der Kampf um die goldene Ananas beschreibt umgangssprachlich ein Spiel in dem es nicht mehr wirklich um etwas geht.

Auch wenn es im letzten Landesligaspiel der Allgäuerinnen noch um den Sieg in der Platzierungsrunde ging, ist der sportliche Wert dieser Runde nicht zu hoch anzusiedeln. Das es nach der Partie für beide Teams tatsächlich eine in Gold und eine in Silber verpackte Ananas als Auszeichnung gab erfreute jedoch alle Teilnehmerinnen besonders. Schließlich ist die exotische Südfrucht ja auch lecker und gesund. Kempten, vor dem Spiel Tabellenführer hätte ein Sieg auch im Penaltyschießen gereicht um den Platz zu halten. Doch mit der 2:3 Niederlage reichte es letzten Endes dann zum zweiten Platz. München war mit lediglich 10 Damen angereist, während die Sharks mit vier Reihen agierten. Dies war auch ein Dank an die jungen und Nachwuchskräfte, die in der abgelaufenen Saison nicht immer Einsatzzeiten bekamen. Aufgrund der numerischen Überlegenheit nahm es wohl die ein oder andere etwas zu locker während die Damen aus der Hauptstadt konsequent und effektiv agierten. Bei 0:3 nach 2 Dritteln entschied sich Coach Max Berger (Rainer Nittel war an diesem Wochenende verhindert) auf zwei Reihen umzustellen um so für mehr Druck zu sorgen. Dies sollte auch gut funktionieren und so war es das Familienprojekt Kullmann welches nochmals Spannung aufkommen ließ. Während Papa Nick in der heimischen Gaststätte dafür sorgte dass die Kässpatzen nicht anbrennen, erzielte Carolina auf Vorlage von Mama Sonja zunächst das 1:3. Nur knapp 2 Minuten später war es dann die genau umgekehrte Kombination die nochmals für Spannung sorgte. Kempten warf alles nach vorne, aber die Münchnerinnen verteidigten clever und nahmen so die Ananas in Gold sowie einen Pokal mit nach Hause. Bei der anschließenden Ehrung beider Teams gab es dann auch viel Worte des Lobes für das „Projekt“ Lady Sharks. Aus einer Idee im letzten Sommer wurde über den Winter eine Mannschaft die viel Spaß miteinander hat, und sich auch sportlich von Spiel zu Spiel steigerte. Höhepunkt sicher die deutlichen Siege gegen die Damenteams des DEL Clubs Schwenningen sowie DEL2 Vertreter Ravensburg. Viele haben sich eingebracht im und um das Team, und mit ex Nationaltrainer Nittel wurde genau der richtige gefunden um die alten Hasen mit den Neulingen zu kombinieren. Man darf sich schon auf die neue Saison freuen, die Allgäuer Mädels werden sicher einen weiteren Schritt vorwärts machen. Und wer weiß, vielleicht gibt es bei Familie Kullmann in der Hindelanger Schäferstuben bald auch einen leckeren Nachtisch mit Ananas.

Statistik
ESC Kempten – VfR München Angerlohe 2:3 (0:1,0:2,2:0)

Tore
0:1 Bauer (13.)
0:2 Bauer (Brockmöller,Holm)(26.)
0:3 Brockmöller (Weber,Porada)(31.)
1:3 Kullmann C. (Kullmann S.)(44.)
2:3 Kullmann S. (Kullmann C.)(46.).

Strafminuten
ESC Kempten: 8
VfR München Angerlohe: 12

SHARKS LADIES HABEN EINEN LAUF

SHARKS LADIES HABEN EINEN LAUF

7:0 Sieg gegen EV Ravensburg

Dritter Sieg in Serie bringt die Tabellenführung

Es könnte kaum besser laufen für die Allgäuerinnen, dreimal in Folge als Sieger vom Eis, dreimal in Folge zu Null gespielt und dabei selbst 29 Treffer erzielt. Als Lohn steht dafür aktuell Platz eins nach vier Spielen in der Landesliga Platzierungsrunde. Eigentlich Gründe genug um rundum zufrieden zu sein, doch Trainer wären keine Trainer wenn sie nicht immer noch Potential zur Verbesserung sehen würden. So auch das Kemptener Trainergespann Rainer Nittel und Max Berger, die sich gegen die mit nur neun Feldspielerinnen angereisten Oberschwäbinnen eine konsequentere Umsetzung ihrer Vorgaben gewünscht hatten. Doch angesichts des klaren Sieges ist das natürlich auch Jammern auf hohem Niveau.

Von Beginn an die Lady Sharks klar überlegen.

Schon nach zehn Minuten stand eine 3:0 Führung auf der Anzeigetafel , herausgeschossen durch Carolina und Sonja Kullmann sowie Daniela Grajewski. Mit der klaren Führung im Rücken und angesichts des schmalen Ravensburger Kaders riefen die Kemptenerinnen nicht 100% ab, hatten die Partie aber jederzeit im Griff.  Geli Fischer mit einem Doppelpack im zweiten Drittel sowie Jenny Russler mit ebenfalls zwei Treffern im letzten Abschnitt schraubten das Resultat auf 7:0 hinauf. Ravensburg fiel mehr und mehr durch eine ruppige Gangart auf, mit gleich drei Strafen wegen Bandenchecks allein im letzten Drittel dezimierten sie sich immer wieder zusätzlich.

Unterm Strich stehen weitere drei Punkte und nur lachende Gesichter ob des klar verdienten Sieges. Bereits am 26.02 kommt es zum Rückspiel in Ravensburg. Mit einem Sieg dort könnten die Lady Sharks einen großen Schritt zur Verteidigung der Tabellenführung machen bevor es dann im letzten Spiel zuhause gegen München wohl ein Finale um den Gruppensieg gibt.

Statistik
ESC Kempten – EV Ravensburg:7:0 (3:0,2:0,2:0)

Tore
1:0 Kullmann C. (Kullmann S.)(4)
2:0 Grajewski (Kullmann C.)(6.)
3:0 Kullmann S. (Kullmann C.)(10.)
4:0 Fischer (König)(23.)
5:0 Fischer (Schmid,Russler J.)(40.)
6:0 Russler J. (Kullmann C.)(45.)
7:0 Russler J. (46.).

Strafminuten
ESC Kempten: 10
EV Ravensburg: 14

Zuschauer  ca. 40