SHARKS TROTZEM NEBEL UND KÄLTE

SHARKS TROTZEM NEBEL UND KÄLTE

ESC Kempten gewinnt in Fürstenfeldbruck mit 6:7 nach Verlängerung.

 

Über die 2 gewonnenen Punkte glücklich sein oder sich über den einen verlorenen ärgern, diese Frage konnte man sich nach dem Spiel der Sharks bei den Crusaders durchaus stellen. Nach einem spielerisch überlegenen Drittel mit etlichen großen Chancen hätte man eigentlich mit 4:0 in die erste Pause gehen müssen, vermutlich wäre das auch schon vorentscheidend gewesen. Zu überlegen waren die Allgäuer die durch Oppenberger und Hornak mit 2 Toren führten. Einer der wenigen Konter brachte dann den schmeichelhaften Anschlusstreffer für die Brucker, der ihnen für das zweite Drittel deutlich mehr Elan verlieh. Und so ging es hoch und runter mit insgesamt 6 Toren und einer 5:4 Führung für die Oberbayern nach 40 Minuten. Erneut David Hornak, der wieder ein starkes Spiel machte, und Tobias Epp trafen zwischenzeitlich für die Illerstädter. Im letzten Spielabschnitt nahm Kempten das Spiel wieder an sich und glich durch Adrian Kastel-Dahl zum 5:5 aus. Nach einem Kniecheck musste Tobias Epp dann verletzt das Eis verlassen, wie lange er den Sharks fehlen wird ist noch nicht bekannt. In der folgenden numerischen Überlegenheit drängte der ESC auf die Entscheidung fing sich aber, wieder nach einem Konter, das 6:5 ein, besonders ärgerlich das es in eigener Überzahl fiel. Die Minuten verstrichen und Kempten musste die letzte dann nach einer Strafe mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem gelang in einem Kraftakt noch der erhoffte Treffer, erneut Kastel-Dahl traf wenige Sekunden vor Spielende zum mehr als verdienten Ausgleich. Auch die ersten drei Minuten der folgenden Verlängerung bestritt Kempten mit einem Mann weniger aber routiniert und clever. Als dann endlich wieder ausgeglichene Mannschaften auf dem Eis standen dauerte es nicht lange bis Alexander Henkel den Siegtreffer erzielte und seinem Team den zweiten Punkt sicherte.

Fazit: aufgrund der spielerischen Überlegenheit, vor allem im ersten Drittel ein verlorener Punkt, aufgrund der Spannung und vielen Unterzahlsituationen gegen Spielende aber durchaus auch zwei gewonnene.

Somit sind die Sharks nun punktgleich mit dem EC Ulm-Neu Ulm auf dem dritten Platz. Spannender kann es also vor dem  Winterclassic am Sonntag gegen die Donau Devils gar nicht sein. Eishockeyfans können sich schon jetzt auf ein großes Spektakel freuen.

 

Statistik
EV Fürstenfeldbruck – ESC Kempten: 6:7 n.V. (1:2,4:2,1:2,0:1)

Tore
0:1 Oppenberger (Von Sigriz, Kastel-Dahl)(5.),

0:2 Hornak (Henkel)(12.),

1:2 Guttenthaler (Hoffmann)(19.),

1:3 Hornak (Henkel,Stammler)(22.),

2:3 Hoffmann (Mönch)(23.),

3:3 Steidle (Kolb,Hoffmann)(30.).

3:4 Epp (Steiner)(32.),

4:4 Brunenberg (32.),

5:4 Kolb (Möller)(33.),

5:5 Kastel-Dahl (Scheffer)(44.),

6:5 Mönch (Hoffmann)(56.).

6:6 Kastel-Dahl (Oppenberger,Henkel)(60.),

6:7 Henkel (Hornak,Oppenberger)(64.).

 

 

Strafminuten

EV Fürstenfeldbruck: 19 + 20 Brunenberg

ESC Kempten: 18

 

Zuschauer  65

 

SHARKS MÜSSEN RAUS INS FREIE

SHARKS MÜSSEN RAUS INS FREIE

Letztes Auswärtsspiel der Vorrunde in Fürstenfeldbruck als Vorbereitung für das Hockey Classic Game

Zum Ausklang der Weihnachtstage müssen die Sharks am zweiten Feiertag um 17.45 Uhr bei den Crusaders in Fürstenfeldbruck antreten. In den vergangenen Jahren oft hart umkämpfte Spiele. Zum einen tun sich die Allgäuer mit der offenen Eisfläche schwer. Zum andern stehen die Brucker sehr defensiv und sind eher darauf aus das Spiel des Gegners zu unterbinden. Beim Hinspiel war diese Taktik zwei Drittel lang erfolgreich, Kempten tat sich lange schwer und hat der Partie erst im letzten Spielabschnitt seinen Stempel aufgedrückt. Dem Coach der Sharks ist aber vor dem Weihnachtsspiel nicht bange. 

Markus Wartosch:“Am Mittwoch fehlen uns Gregor Stein und Patrick Weigant. Dafür wird Phillip Stalla zum ersten Mal nach seiner langen Verletzung wieder im Kader stehen. Er soll Spielpraxis sammeln damit er uns in der Aufstiegsrunde weiterhelfen wird. In Fürstenfeldbruck geht es darum uns weiter für die Verzahnung vorzubereiten, bevor es in die zwei Spitzenspiele daheim gegen Ulm und Buchloe geht. Wir müssen unser Spiel durchziehen und dürfen uns nicht beeinflussen lassen. Auch wenn die Bedingungen in einem offenen Stadion anders sind dürfen wir uns davon nicht beirren lassen. Meine Mannschaft ist stark genug auch dort zu gewinnen. Das Training diese Woche war sehr intensiv und schnell, wir haben an unserem Tempo gearbeitet“

Für die Illerstädter ist es das letzte Spiel bevor es dann am 30.12 in Kempten zum Winter Classic gegen Ulm/Neu Ulm geht. Eingrooven für das Highlight ist also ausdrücklich erwünscht.

EIN MANN EIN WORT?!

EIN MANN EIN WORT?!

Warum Martin Zahora nun doch nicht für den ESC Kempten spielt

Eier,wir brauchen Eier“ so eins der berühmtesten Zitate von Torhüter Legende Oliver Kahn.und das er damit nicht die Frühstücksbeigabe meinte sondern den Charakter seiner Spielerkollegen ist jedem klar.

Und genau dies hätte man auch von Kemptens Neuzugang Martin Zahora erwartet, der nun ohne ein einziges Spiel absolviert zu haben bereits wieder seine Tasche gepackt hat und in Richtung Passau abgereist ist. Doch wie kam es zu dieser Situation und was gilt heute noch das Wort eines Mannes?

Erst vor zwei Wochen wurde er stolz von den Sharks als Rückkehrer und Neuzugang präsentiert. Zahora hatte sich mit den Verantwortlichen auf einen  Vertrag über zwei Jahre geeinigt, bereits am Training teilgenommen, Pass und Transferkarte waren vom TEV Miesbach angefordert. Martin wollte unbedingt zurück nach Kempten und hier zusammen mit seiner Lebensgefährtin die nächsten Jahre sesshaft werden.

Schnell wurde ihm ein Vollzeitjob bei einem Partner des ESC vermittelt, Wohnraum zur Verfügung gestellt. Die Trikots mit seiner Nummer und seinem Namen lagen bereit. Alles war arrangiert. Und Zahora hatte auch die Aussicht umgehend zu spielen, die Trainer hätten die Kontingentspieler im Wechsel eingesetzt. Zudem sollte Zahora im Nachwuchsbereich das Training unterstützen, wie es zum Beispiel Adrian Kastel-Dahl vorbildlich macht. Doch jetzt kommt sein Spielervermittler auf den Plan. Fraglich ist generell warum man mit 24 Jahren für das Eishockey in der Landes- und Bayernliga solch einen Berater braucht. Während Zahora bereits in Kempten zugesagt hat und auch vor Ort und im Training war hat sein Berater, selbst ehemaliger Profispieler, in Deutschland bis zur zweiten Liga aktiv, den Spieler weiter bei anderen Vereinen angeboten, unter anderem in Passau. Schnell war sich der Berater dann mit den Niederbayern einig und der Spieler wechselt nun gegen seinen eigenen Willen. Es wirft ein trauriges Bild auf den Amateursport wenn sich junge Spieler schon dem Diktat des Geldes und ihrer Berater unterwerfen müssen. Ein wenig mehr Menschlichkeit würde dabei allen gut zu Gesicht stehen. Zahora fiel der Abschied aus Kempten sichtlich schwer, aus für den ESC unerklärlichen Gründen muss er nun für Passau spielen. In einem abschließenden Gespräch am Montag Abend hat er sich beim Vorstand und allen Beteiligten unter Tränen entschuldigt:“ Mein Herz gehört nach Kempten aber ich muss nach Passau wechseln obwohl ich das nicht möchte. Es tut mir im Herzen weh, aber es geht nicht anders. Ob es das wert war, bei einem anderen Verein einen verletzten Spieler für die nächsten sechs Wochen zu ersetzen darf bezweifelt werden. Und sollte Passau in die Abstiegsrunde müssen und dann auch noch zu den Sharks wird sich Zahora auf einen windigen Empfang der Kemptener Fans einstellen dürfen.

ESC KEMPTEN VERLIERT DIE TABELLENFÜHRUNG ABER ERREICHT VERZAHNUNGSRUNDE

ESC KEMPTEN VERLIERT DIE TABELLENFÜHRUNG ABER ERREICHT VERZAHNUNGSRUNDE

Sharks verlieren ein seltsames Spiel in Burgau mit 7:6 n.V.

 

6 Tore in den ersten 12 Minuten, hohes Tempo, 3 Unterzahltore, Spannung und Schiedsrichter die dem Topspiel leider nicht immer gewachsen waren, das sind die Attribute der Kemptener Niederlage beim ESV Burgau am Sonntagabend.

 

Die beste Nachricht des Abends aus Sharks Sicht war sicher das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Somit ist das vor der Saison ausgegebene Ziel bereits 3 Spieltage vor Ende der Vorrunde erfüllt. Schlechter als Platz vier kann es für den ESC theoretisch nicht mehr ausgehen. Farchant und Reichersbeuern als Fünfter und Sechster sind aktuell punktgleich mit 21 Punkten und können jeweils auf max. 33 Punkte kommen. Die Sharks haben bereits jetzt 34 auf ihrem Konto und können somit nicht mehr eingeholt werden.

 

Das Spiel in der gut gefüllten Burgauer Arena begann flott und das Team von Markus Wartosch kam hellwach und motiviert aus der Kabine. Adrian Kastel-Dahl erzielte bereits in der zweiten Minute die Führung und Tobias Epp erhöhte in der achten Minute auf 0:2. Und auch wenn der Anschluss nur Sekunden später fiel ging es in diesem Drittel hauptsächlich in Richtung Eisbären Tor.

Nikolas Oppenberger stellte nur 27 Sekunden später auf 1:3 und in der elften Minute sogar auf 1:4 In eigener Unterzahl stahl er in der neutralen Zone die Scheibe und schloss den Alleingang souverän ab. Überhaupt war es sein Abend, mit 4 Treffern und einer überragenden Leistung wurde er völlig zurecht Spieler des Abends. In Überzahl dann noch das 2:4 für Burgau zum Pausenstand nach dem ersten Drittel.

Inzwischen hatte sich auch die Unparteiischen auf die Sharks eingeschossen. Nicht immer auf der Höhe des Geschehens und unsicher in der Auslegung der Starfen brachten sie Kempten immer häufiger in Unterzahl. Kritikpunkt dabei die unterschiedliche Auslegung der Regeln bei den beiden Teams. Trainer Wartosch monierte dann auch in der Pressekonferenz das ein eigentlich faires Spiel ohne grobe Fouls mit viel zu vielen Strafen belegt wurde. Erneut Oppenberger baute die Führung im zweiten Drittel wieder auf drei Tore aus. Aber gegen so eine starke Mannschaft wie Burgau ist das noch kein sicheres Polster. Trotzdem setzten die Sharks immer wieder die richtigen Zeichen. Dem 3:5 und 4:5 durch die Schwaben lies erneut Oppenberger das 4:6 folgen. Tobias Epp hatte sich in Unterzahl die Scheibe mit letztem Einsatz erkämpft und Oppenberger allein auf die Reise geschickt.

Diese hatte Bestand bis zur 47.min. Burgau warf nun alles nach vorne um den Ausgleich zu schaffen. Und trotz tapfer kämpfender Sharks fiel dieser auch 2 min. vor Spielende.

In der Verlängerung war Kempten wieder das dominierende Team, hatte einige Großchancen zur Entscheidung. Diese fiel aber auf der anderen Seite nachdem die Refs einen Penalty gegen die Sharks verhängten den Burgau in der 64.min zur Entscheidung verwandelte.

 

 

STATISTIK

ESV Burgau – ESC Kempten: 7:6 (2:4,2:2,2:0,1:0)

Tore

0:1 Kastel-Dahl (2.),

0:2 Epp (8.),

1:2 Tomecko (Drozd)(8.),

1:3 Oppenberger (Kastel-Dahl,Weigant)(9.),

1:4 Oppenberger (11.).

2:4 Merkle (Zachar,Tausend)(12.),

2:5 Oppenberger (Kastel Dahl)(24..).

3:5 Tomecko(Drozd)(27.),

4:5 Klinga (Tausend,Zachar)(33.),

4:6 Oppenberger (Epp,)(35.),

5:6 Zimmermann (47.),

6:6 Folk (Klinga,Tomecko)(60.).

7:6 Zimmermann (Pen)64

 

Strafminuten

ESV Burgau:  16

ESC Kempten: 24 + 10 Waibel + 10 Stein

 

Zuschauer 550

DEZEMBER IST SPITZENSPIELZEIT

DEZEMBER IST SPITZENSPIELZEIT

ESC Kempten reist zum Verfolger ESV Burgau

 

Vielen ist sicher noch der 4:3 Sieg der Sharks nach Penaltykrimi vor vier Wochen in Erinnerung. 0:3 waren die Allgäuer schon im Rückstand und drehten das Spiel noch mit einem Kraftakt im letzten Drittel. Auf jeden Fall eines der besten Spiele in dieser Saison. Ähnlich spannend verspricht es am Sonntag um 18.°° im Burgauer Eisstadion zu werden. Die Sharks haben erst letzte Woche in Buchloe gezeigt dass sie mit den Top Teams der Liga auf Augenhöhe sind. Ein heißer Tanz dürfte es allemal werden.Zum einen werden die Schwaben auf Revanche sinnen, zum zweiten ist ihr Kader sicher mit der stärkste in der Landesliga. Die Slowakisch-tschechische Allianz steht für schnelles offensives Spiel und Durchschlagskraft im Angriff. Nicht umsonst haben die Eisbären die zweitmeisten Tore der Liga erzielt.

Die Sharks haben unter der Woche gut trainiert und sind am Freitag spielfrei. Die komplette Konzentration gilt also bereits dem Topspiel dieses Wochenendes. 

 

 

 

SHARKS GEWINNEN DAS TOPSIEL IN BUCHLOE

SHARKS GEWINNEN DAS TOPSIEL IN BUCHLOE

Derbysieg auch im zweiten Allgäuduell

Sharks entscheiden das Spitzenspiel in Buchloe mit 5:7 für sich

 

Als Spitzenspiel und Standortbestimmung wurde das Derby zwischen den Ostallgäuern und dem Tabellenführer aus Kempten im Vorfeld bezeichnet. Und nach Spielende kann man bestätigen das es ein Topspiel auf hohem Niveau war und die Standortbestimmung für die Sharks durchaus zufriedenstellend verlief.

Buchloe war der zu erwartende Prüfstein, der ex Bayernligist ging von Anfang an hohes Tempo, spielte hart, teilweise aber auch übermotiviert hart, hatte ein starkes Unterzahlspiel und war immer brandgefährlich. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Coach Markus Wartosch nach dem Spiel: „Wir waren heute von der ersten Minute an bereit, haben den Kampf angenommen und vor allem im letzten Drittel den Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Der Sieg war durchaus verdient.

Von Beginn an war es ein Schlagabtausch mit großer Intensität und hohem Tempo. Neuzugang Martin Zahora, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte, bezeichnete die Leistung beider Teams dann auch mit Bayernliganiveau.

Und nach den häufigen Rückständen in den letzten Spielen gingen die Sharks diesmal auch endlich selbst in Führung, bereits das erste Überzahlspiel nutzte Alexander Henkel zur Führung. Diese glich Buchloe jedoch durch den schnellen Michael Telesz wieder aus. Aber Kempten spielte weiter schnell nach vorne, kombinierte sicher und Tobias Epp brachte die blau-roten erneut in Front. Durchaus verdient die Führung nach dem ersten Drittel, war Kempten doch das noch aktivere Team. Nach der Pause drückten die Ostallgäuer jedoch mehr aufs Gas und glichen erneut aus. Das Spiel kippte nun immer mehr zu Gunsten der Pirates. Und auch die zahlreichen Strafen gegen die Heimmannschaft konnte Kempten nicht in Tore ummünzen. Dementsprechend ging Buchloe dann auch erstmals in Führung, erneut traf Michael Telesz zum 3:2.

In der Pause nahmen beide Teams dann wohl Anlauf für ein furioses und spektakuläres Schlussdrittel. Ein weiteres Überzahlspiel nutzte Alexander Henkel zu seinem zweiten Treffer und damit dem erneuten Ausgleich. Und als Maximilian Schorer auf Buchloer Seite dann mit einer 5 min. plus Spieldauerstrafe in die Kabine musste witterten die zahlreichen Kemptener Fans Morgenluft. Aber das hätte nicht zur Dramaturgie des Abends gepasst und so erzielte Buchloe in Unterzahl die erneute Führung. Adrian Kastel-Dahl lies sich jedoch nicht lange bitten und erzielte nur eine Minute später wieder den Ausgleich… 4:4 und noch 9 Minuten auf der Uhr, sollte es eine Verlängerung geben? Dies verneinte David Hornak jedoch umgehend und brachte die Sharks wieder in Front. Als der Buchloer Keeper Martinaj in der letzten Minute einem sechsten Feldspieler Platz machte schlenzte Patrick Weigant den Puck zum viel umjubelten 4:6 ins leere Tor. Bei nur noch 16 Sekunden zu spielen die Entscheidung. Dachten zumindest alle, Aber so ist Eishockey, Buchloe traf nur 6 Sekunden später nochmals und verkürzte erneut. Nochmals das gleiche Spiel, Keeper vom Eis, sechster Mann dazu und Patrick Weigant trifft zum zweiten Mal ins leere Tor. Damit entschied er auch das familieninterne Duell mit seinem Zwillingsbruder Marc auf Seiten der Pirates deutlich für sich. Drei Tore innerhalb 12 Sekunden gibt es selbst im Eishockey selten. Riesig natürlich der Jubel beim Anhang der Sharks die den Sieg ausgelassen mit der Mannschaft feierten.

Markus Wartosch warnte aber auch nach Spielende:“ In der Verzahnungsrunde treffen wir nur auf Gegner von diesem Kaliber, da müssen wir in jedem Spiel absolut bereit sein und alles geben.“

Bereits am nächsten Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel am Sonntag in Burgau der nächste Kracher auf dem Spielplan.  

 

 

 

 

Statistik:

 

ESV Buchloe – ESC Kempten: 5:7 (1:2,2:0,5:7)

Tore:

0:1 Henkel (Epp,Hornak)(8.),

1:1 Telesz (Wittmann,Weigant)(14.),

1:2 Epp (Gmeinder,Stein)(15.),

2:2 Beslic (Strodel)(26.),

3:2 Telesz (Wittmann)(29.).

3:3 Henkel (Epp,Scheffer)(45.),

4:3 Boger (50.).

4:4 Kastel-Dahl (Stein)(51.),

4:5 Hornak (Epp,Stein)(52.),

4:6 Weigant (Epp,Stein)(ENG)(60.),

5:6 Wittmann (60.),

5:7 Weigant (ENG)(60.).

 

 

Strafminuten:

ESV Buchloe:  31+20(Schorer)

ESC Kempten: 18

 

Zuschauer: 336

DERBYSIEGER UND SPITZENREITER

DERBYSIEGER UND SPITZENREITER

7:3 Sieg gegen den EV Pfronten bringt die Sharks die Tabellenführung

 

Da der ESV Burgau spielfrei war gelang den Kemptenern durch den Derbysieg der Sprung nach ganz oben.

Langsam lichtet sich das Lazarett der Sharks etwas. Zwar musste Timo Stammler nach einer Verletzung aus dem Spiel in Farchant aussetzen, dafür kehrten aber mit Gregor Stein und Christian Engler zwei wichtige Spieler nach längeren Pausen ins Team zurück. Fast schon wie gewohnt begannen die Sharks verhalten. Pfronten hielt gut dagegen und die eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Einen Konter konnten die Gäste durch Andreas Tröber dann sogar zur 0:1 Führung verwandeln die bis zur Drittelpause auch Bestand hatte. Markus Wartosch stellte nun die Reihen etwas um, der im ersten Drittel noch geschonte Engler kam nun ins Spiel und die Umstellungen zeigten Wirkung. Kempten drückte mehr und mehr aufs Tempo und nahm das Spiel deutlich in die Hand. Die bereitete den Falcons deutliche Probleme die dann zunehmend in Strafzeiten endeten. Und hier zeigt sich schon die ganze Saison die Klasse des neuen Tabellenführers. Zunächst erzielte der Spieler des Abends, Adrian Kastel-Dahl, den Ausgleich um nur 3 Minuten später nachzulegen.Mit einem blitzsauber verwandelten Penalty brachte er sein Team in Führung. Nun lief die Angriffsmaschinerie der Sharks auf Hochtouren und Patrick Weigant erhöhte mit zwei weiteren Toren in >Überzahl auf 4:1 nach 2 Dritteln. 16 Strafminuten allein im zweiten Drittel gegen Pfronten zeigen dass die Gäste dem hohen Kemptener Tempo nicht folgen konnten. Im Letzten Spielabschnitt nahm dann die Mannschaft von Trainer Wartosch den Fuß wieder etwas vom Gas, erzielte aber trotzdem durch Alexander von Sigriz, Christian Engler und Gregor Stein noch drei weitere Treffer. L. Hruska und erneut Tröber trafen noch für die Gäste so dass am Ende ein verdientes 7:3 auf der Anzeigetafel stand. Gästecoach Gerhard Koziol haderte in der Anschließenden Pressekonferenz mit der Leistung der Schiedsrichter, angesichts der hohen Zahl an Strafen für sein Team auch verständlich. Die Unparteiischen trifft aber ganz sicher keine Schuld am Ergebnis. Kempten war einfach schneller und überlegen an diesem Abend.

Nun kommt es am Sonntag um 17.°° in Buchloe zur Standortbestimmung gegen den ehemaligen Bayernligisten.

Statistik:

 

ESC Kempten  – EV Pfronten: 7:3 (0:1,4:0,3:2)

Tore:

0:1 Tröber (15.),

1:1 Kastel-Dahl (Oppenberger,Weigant)(25.),

2:1 Kastel-Dahl (Penalty) (28.),

3:1 Weigant (Kastel-Dahl,Oppenberger)(30.),

4:1 Weigant (Von Sigriz,Oppenberger)(34.),

4:2 Hruska L. (Ziegler)(48.),

5:2 Von Sigriz (Kastel-Dahl,Oppenberger)(54.),

6:2 Engler (Henkel,Stein)(56.),

7:2 Stein (Epp,Henkel) (58.)

7:3 Tröber (Gröger,Lochbihler)(59.).

 

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

EV Pfrontent: 24+10+20 (Gottwalz)

 

Beste Spieler:

ESC Kempten: Adrian Kastel-Dahl

EV Pfronten: Andreas Tröber

 

Zuschauer:342

DERBYS UND ZWILLINGE

DERBYS UND ZWILLINGE

 

ESC Kempten empfängt den EV Pfronten und muss zum ESV Buchloe

 

 

 

Die Firma Hörburger, Partner der Sharks präsentiert am Freitag um 19.30 das Derby gegen den EV Pfronten.

Erst vor zwei Wochen gewannen die Sharks das Hinspiel in Pfronten deutlich mit 2:10. Eigentlich eine deutliche Angelegenheit auf dem Papier. Aber genau darin liegt die Gefahr. Pfronten hat auf jeden Fall das Zeug und die Motivation um den ESC zu ärgern. Die Falcons holten sich zum Beispiel 3 Punkte in Farchant, wo die Kemptener vor Wochenfrist verloren. Das Team von Markus Wartosch darf also auf keinen Fall die ersten 10 Minuten wie in Pfronten oder gar 40 Minuten wie in Farchant verschlafen. Von Beginn an konzentriert spielen, das muss die Devise sein.

 

Der nominell schwerere Gegner an diesem Wochenende wartet am Sonntag in Buchloe. Lange Jahre in der Bayernliga aktiv mussten die Ostallgäuer nach der letzten Saison den harten Weg in die Landesliga antreten. Nach einem holprigen Saisonstart haben sich die Pirates nun gefunden und stehen bei zwei Spielen weniger als die Sharks auf einen starken vierten Tabellenplatz. Beeindruckend auch der klare Sieg gegen den Tabellenführer aus Burgau. Nach wie vor besteht der Kader aus vielen ehemaligen Bayernligaspielern. Hervorzuheben im Team von Alexander Wedl sind sicher Simon Beslic, Alexander Krafczyk, David Vycichlo und zuletzt der von Bad Wörishofen gewechselte Topstürmer Michael Telesz .

Das absolute Highlight dieses Spiels ist aber sicher das erstmalige Aufeinandertreffen der Zwillingsbrüder Patrick Weigant im Sharks Trikot und Marc Weigant bei den Pirates. Beide gehören in ihren Teams zu den Top Scorern und haben einen ähnlichen Spielstil. Auf jeden Fall das Topspiel des Sonntags und auch offen im Ausgang. Es ist auf jeden Fall ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Spielbeginn in Buchloe ist bereits um 17.°° am Sonntagabend.

 

PUBLIKUMSLIEBLING ZURÜCK AN DER ILLER

PUBLIKUMSLIEBLING ZURÜCK AN DER ILLER

Martin Zahora wechselt vom TEV Miesbach zum ESC Kempten


Pünktlich zum Nikolaus legen sich die Sharks ein dickes Geschenk vor den Kamin. Die Gerüchte hielten sich bereits hartnäckig in den letzten Tagen. Von vielen Seiten war schon zu hören dass es die ehemalige und zukünftige Nr.26 der Sharks, nachdem bekannt wurde dass er nicht mehr für Miesbach spielen wird, wieder zurück ins Allgäu zieht. Doch da war noch gar nichts entschieden. Es gab zwar erste Gespräche zwischen Martin und den Verantwortlichen in Kempten doch die Entscheidung fiel erst in dieser Woche.  Letztendlich war es eine Herzensangelegenheit für den 24 jährigen Stürmer. Er hat sich in Kempten immer wohl gefühlt und während seiner Saison 2016/2017 auch schon ein privates Umfeld aufgebaut. So entschied er sich trotz anderer Angebote dafür wieder das Sharks Trikot zu tragen. In seiner ersten Spielzeit an der Iller zeigte er bereits sein Können als punktbester Spieler, 55 Punkte in 31 Spielen und sein Auftreten auf und neben dem Eis machten den jungen Tschechen schnell zum Publikumsliebling. Seine Erfolge blieben auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen so dass der Bayernligist Buchloe in der Folgesaison bei ihm anklopfte. Und auch in der höchsten bayerischen Spielklasse zeigte der in Budweis geborene Tscheche sein Talent und avancierte zu einem der Topstürmer der Bayernliga. Nun verstärkt er also, nach der Vorrunde beim Oberliga Absteiger TSV Miesbach, den mit einigen Langzeitverletzten etwas gebeutelten Kader der Allgäuer. Die Leitung der Kemptener ist froh diesen Coup gelandet zu haben machte aber auch von vornherein eins klar:“ Wir haben mit den anderen Landesligisten zugestimmt nicht mehr als zwei Kontingentspieler einzusetzen und das wird auf jeden Fall auch so bleiben. Wer von den dreien in unserem Kader  jeweils spielen wird richtet sich nach der Leistung und dem Gegner, Entscheiden werden dies die Coaches von Spiel zu Spiel.“ So gibt der zweite Vorstand Markus Kubena die Richtung vor.

Herzlich willkommen zurück bei den Sharks und viel Erfolg Martin.

 

(Bild: Erwin Hafner)

SHARKS VERSCHENKEN PUNKTE

SHARKS VERSCHENKEN PUNKTE

ESC Kempten verliert mit 4:3 beim TSV Farchant

 

Mit einer unnötigen Niederlage kehren die Sharks aus dem Werdenfelser Land zurück. Die ersten 5 Minuten gehörten noch den Gästen, es gab gleich einige Großchancen die aber allesamt, wie schon beim Hinspiel in Kempten, vergeben wurden. Danach gab man unverständlicherweise das Spiel aus der Hand. Fehler im Aufbauspiel, nicht am Gegner, keine Laufbereitschaft. So war es auch nicht verwunderlich dass es nach 2 Dritteln 3:0 für Farchant stand.

Die Kabinenansprache nach 40 Minuten zeigte jedoch Wirkung und die Allgäuer nahmen nun das Heft wieder selber in die Hand. Farchant wurde teilweise regelrecht im eigenen Drittel eingeschnürt und in der 45. min. war es endlich soweit. Von Nikolas Oppenberger wunderbar bedient hämmerte Patrick Weigant mit aller Wut den Puck mit gefühlten 180 Km/h ins Netz. Dies war nun das  endgültige Signal zum Aufbruch. Und erneut war es der nimmermüde Stürmer der den Anschluss herstellte, bei dem Keeper Schlickenrieder die Scheibe durch die Schoner rutschte.

Nun war die Spannung besser als bei jedem Thriller, Würden die Sharks noch den Ausgleich schaffen? Die Antwort gab Eugen Scheffer mit dem Ausgleich in Überzahl 5 Minuten vor Spielende. Doch durch zwei Strafzeiten dezimierte man sich selbst und brachte sich so um den Lohn der Bemühungen. 2 Minuten vor Schluss erzielten die Eishackler den letztendlich verdienten Siegtreffer in Überzahl.

Trainer Matthias Weißschuh analysierte die Niederlage dann auch recht sachlich: „Wir waren heute nicht 60 Minuten bereit sondern nur 20. Farchant hat gezeigt wie man es machen muss, sie waren bereit und haben deshalb auch verdient gewonnen. Sie waren laufstärker, stark und aggressiv im Zweikampf und immer am Mann.

 

 

Statistik:

 

TSV Farchant – ESC Kempten: 4:3 (1:0,2:0,1:3)

Tore:

1:0 Schwaiger (Watz,Witting)(19.),

2:0 Kastner S. (Weber,Rauh)(27.),

3:0 Radu (37.),

3:1 Weigant (Oppenberger,Epp)(45.),

3:2 Weigant (51.).

3:3 Scheffer (Kastel-Dahl)(55.),

4:3 Radu (Spanke)(58.).

 

 

Strafminuten:

TSV Farchant: 4

ESC Kempten: 8

 

Zuschauer:  108