Sharks verzeichnen Abgang

Sharks verzeichnen Abgang

Jonas Mikulic verlässt den ESC Kempten

 

Eine harte Zeit liegt hinter dem jungen Stürmer.

Vor der letzten Saison aus Ulm zu den Sharks gewechselt wollte er sich im Allgäu weiterentwickeln. Doch gleich zu Saisonbeginn verletzte er sich so schwer, dass die komplette Spielzeit für ihn bereits beendet war. Es folgte ein lange Genesungsphase und über den Sommer und in der Vorbereitung kämpfte er sich wieder an die Mannschaft heran. Aktuell in der vierten Reihe eingesetzt bekommt er natürlich nicht die Einsatzzeiten die sich ein Stürmer in seinem Alter erhofft. Deshalb trat er nun an die Verantwortlichen heran, mit dem Wunsch den Verein zu wechseln.

Ervin Masek:“ Ich möchte mich im Namen des ESC bei Jonas bedanken. Er hat sich trotz seiner schweren Verletzung aus der letzten Saison wieder zurückgekämpft, sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles für den Verein gegeben. Jonas kam mit dem Wunsch auf uns zu den Verein zu verlassen, da wir ihm nicht die gewünschten Eiszeiten garantieren können die er sich vorstellt. Wir haben diesem Wunsch zugestimmt und den Vertrag mit Jonas in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. “.

Der ESC Kempten bedankt sich bei seiner #98  und wünscht ihm für die Zukunft und auf seinem persönlichen Weg alles Gute.

Back on Track

Back on Track

Sharks gewinnen mit 5:2 gegen Amberg

Die Nachricht des Tages gab es am Sonntagabend nicht beim Spiel, sondern in der anschließenden Pressekonferenz. Ambergs Trainer Dirk Salinger warf nach sechs Niederlagen in Serie das Handtuch und erklärte vor laufender Kamera seinen sofortigen Rücktritt. Emotional sichtbar gezeichnet möchte der in den letzten Jahren so erfolgreiche Coach der Wild Lions Platz machen für einen Nachfolger der das im Moment etwas feststeckende Schiff wieder auf Kurs bringen soll. Angesicht dieser traurigen Nachricht wollte auch Sven Curmann nicht weiter auf die Details der Partie eingehen. Trotzdem ist er natürlich glücklich über die drei gewonnenen Punkte, aber auch nicht mit allem zufrieden was er die 60 Minuten zuvor von seiner Mannschaft gesehen hatte.

Nach dem Freitagsspiel kehrte Christopher Mitchell zurück in den Kader, dafür pausierten Florian Höfler und Nikolai Streif. Die Partie war vom Start weg durchaus eng und von beiden Teams sehr intensiv geführt. Die Sharks erwischten mit der frühen Führung nach 11 Sekunden einen Traumstart, doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und lieferten über 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Amberg haderte dabei aber auch massiv mit der eigenen Chancenverwertung, Kempten konnte sich auf der anderen Seite bei einem überragenden Jakob Nerb im Tor bedanken, dem ein großer Anteil an dem Sieg gehört. Ein ebenso großes Stück gehört aber auch der neu zusammengestellten ersten Reihe, die sämtliche Scorerpunkte des Abends für sich verbuchen konnte und teilweise wunderschön herausgespielte Treffer erzielte. Curmann hatte Timo Schirrmacher zu Sergei Topol und Filip Kokoska gestellt, dazu gesellten sich Mauro Seider und Tomas Kulhanek in der Defensive. Topol mit drei Treffern und zwei Assists, Kokoska mit 4 Vorlagen, Schirrmacher 1 Treffer und 3 Assists sowie Kulhanek mit einem Tor und einer Vorlage sorgten letztendlich für den deutlichen 5:2 Erfolg. Und auch der Rest der Mannschaft präsentierte sich als eingeschworene Einheit, es wurde gearbeitet, gekämpft und gerade in Unterzahl aufopferungsvoll verteidigt. Die Stürmer arbeiteten defensiv stark mit, blockten viele Schüsse und hatten einen ebenso großen Anteil am Sieg ihrer Mannschaft.

Durch die Niederlage von Königsbrunn in Miesbach rückte man wieder auf Tabellenplatz 2 vor und empfängt die Pinguine bereits am nächsten Freitag zum direkten Duell in der ABW Arena.

Statistik
ESC Kempten – ERSC Amberg 5:2 (2:1,1:0,2:1)

Tore
1:0 Topol (Schirrmacher,Kokoska)(1.)
1:1 Plihal (Walkom,Silbermann)(7.)
2:1 Topol (Kulhanek,Schirrmacher)(16.)
3:1 Kulhanek (Topol,Kokoska)(22.)
4:1 Topol (Kokoska,Schirrmacher)(55.)
5:1 Schirrmacher (Topol,Kokoska)(56.)
5:2 Köbele (Kirchberger)(59.).

Strafminuten
ESC Kempten: 20
ERSC Amberg: 14

Beste Spieler
ESC Kempten: Sergei Topol
ERSC Amberg: Michael Kirchberger

Gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt

Gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt

Lady Sharks gewinnen bei den Mad Dogs Mannheim mit 2:1

 

Auf in die SAP Arena. Nicht viele Mannschaften außerhalb des Profi Eishockeys haben die Ehre in diesem Tempel des deutschen Eishockeysports aufzulaufen, in der Heimspielstätte der so erfolgreichen Mannheimer Adler in der Herren DEL. Dass die Damen „nur“ in der Nebenhalle spielen fällt dabei gar nicht ins Gewicht, das Flair der großen Eishockeywelt ist auch hier deutlich zu spüren. Und dieser Geist schien die Kemptenerinnen deutlich zu beflügeln, sie legten los wie die Feuerwehr. Mit einem Pfostentreffer und einer weiteren Großchance in der ersten Minute starteten sie in das Spiel . Und die Chancen häuften sich im ersten Drittel. Deutlich überlegen erspielte man sich jede Menge guter Gelegenheiten. Ein weiterer Pfostentreffer sowie ein nicht gegebenes Tor waren das Resultat. Ein Schuss von Tamara Kajah kam aus dem Tor wieder zurück auf das Eis. Für alle sichtbar war die Scheibe im Tor, lediglich die Unparteiischen sahen dies sehr zum Ärger der Gäste anders. Auch im zweiten Abschnitt von Beginn an Dauerfeuer auf das Mannheimer Tor. Ihrer überragenden Torfrau Annika Asplundh hatten es die Hausherrinnen zu verdanken dass es nach wie vor 0:0 stand. Den Bann brach dann Sabina Kaiser, die einen Alleingang eiskalt versenkte und ihre Farben mehr als verdient in Führung schoss. Kurz nach der zweiten Pause war der Knoten dann auch bei Marie Delabre geplatzt, sie erzielte das vorentscheidende 0:2. Bis zur 55. Spielminute war es ein recht faires Spiel, dann wurde es aufgrund der Unparteiischen doch noch dramatisch. Einer der beiden Schiedsrichter musste verletzt vom Eis. Der verbleibende entschied sich, ohne die notwendige Rücksprache und Zustimmung der Trainer das Spiel alleine weiter zu führen. Ob es denn nun  die Sympathie für den Badischen Heimverein oder sein Unverständnis war sei dahingestellt. Er schickte gleich drei Spielerinnen aus dem Allgäu ohne offensichtliche Fouls auf die Strafbank dazu brummte er Trainer Max Berger noch eine Bankstrafe wegen Reklamierens auf. Höhepunkt der Show dann der Anschlusstreffer. Wegen Torraumabseits kam sein Pfiff, Mannheim schoss trotzdem noch, die Scheibe landete im Gehäuse und es wurde auf Tor entschieden. Alles Reklamieren brachte natürlich nichts und es wurde noch einmal richtig brenzlig. Doch auch mit nur drei Spielerinnen ließ man nichts mehr anbrennen, verteidigte geschickt und sicherte sich die drei hochverdienten Punkte.

Statistik:

EKU Mannheim II – ESC Kempten 1:2 (0:0,0:1,1:1)

Tore:

0:1 Kaiser  (Kullmann C,Kajah)(35.),

0:2 Delabre (Brugger.),(41.),

1:2 Gehrsitz(Anselm,Vorlicek.)(59.).

Strafminuten:

EKU Mannheim: 8

ESC Kempten: 14

Beste Spielerinnen:

EKU Mannheim: Annika Asplundh

ESC Kempten: Jennifer Russler

Zuschauer: 25

Sharks gehen erneut leer aus

Sharks gehen erneut leer aus

ESC Kempten unterliegt beim EV Dingolfing mit 5:3

Ohne den verletzten David Mische mussten die Sharks die Fahrt nach Dingolfing antreten, zusätzlich fehlte auch Christopher Mitchell im Kader. Dafür kamen Nikolas Oppenberger und Tomas Kokoska zurück ins Lineup. Das Spiel begann mit einem Schreckmoment, Filip Kokoska bekam nach nur drei Minuten einen heftigen Check Richtung Kopf und Nacken, konnte aber zum Glück das Spiel fortsetzen. Übeltäter Markus Duchenko wurde dafür mit einer Matchstrafe direkt in die Kabine geschickt. Kempten konnte allerdings kein Kapital aus der Überzahl schlagen, unter anderm auch weil man in den fünf Minuten selbst eine Strafe zog. In eigener Unterzahl musste man im Anschluss sogar noch die Führung der Hausherren hinnehmen. Doch Sergei Topol und Linus Voit drehten die Partie mit zwei Treffern noch im ersten Drittel. Dingolfing blieb dran und konnte ausgleichen, aber Max Miller brachte seine Farben erneut in Front.  Knackpunkt der Begegnung dann die letzten 90 Sekunden im Mittelabschnitt. Mit zwei Treffern nach individuellen Fehlern der Gäste drehten die Isar Rats die Partie. Kempten drängte im Schlussabschnitt auf den Ausgleich, konnte sich aber keine zwingenden Aktionen mehr erspielen. Mit dem 5:3 ins leere Tor in der 59. Minute machten die Gastgeber den Deckel drauf und entschieden die intensive, schnelle und körperbetonte Partie für sich.

Statistik:

EV Dingolfing – ESC Kempten 5:3 (1:2,3:1,1:0)

Tore:

1:0 Gagnon (Janzen,Theberge)(17.),

1:1 Topol (Kokoska,Miller) (17.),

1:2 Voit (Höfler,Stauder)(19.),

2:2 Schander (Schindlbeck,Abstreiter)(26.),

2:3 Miller (Topol,Kokoska)(33.),

3:3 Janzen(Schander,Gagnon)(39.),

4:3 Schander (Schindlbeck,Abstreiter)(40.),

5:3 Gagnon (59.).

Strafminuten:

EV Dingolfing:  8 + Matchstrafe Duchenko

ESC Kempten: 10

Zuschauer: 519

ESC Kempten bekommt es mit Dingolfing und Amberg zu tun

ESC Kempten bekommt es mit Dingolfing und Amberg zu tun

Löwen und Ratten Teil 2 

Während man vor zwei Wochen noch die Löwen Waldkraiburg empfing und bei den Riverrats in Geretsried an den Start ging, so führt dieses Wochenende der Weg zu den Isar Rats nach Dingolfing und die Wild Lions aus Amberg schlagen in der ABW Arena auf.

Die Ergebnisse vom letzten Wochenende zeigten einmal mehr wie ausgeglichen dieses Jahr die Liga ist. Während die Sharks daheim gegen Klostersee ohne Punkte blieben, aber in Miesbach einen glatten Sieg einfahren konnte traf es direkte Konkurrenten wie Miesbach und den Meister der letzten beiden Jahre aus Königsbrunn überraschend hart, beide legten ein 0 Punkte Wochenende hin. Dies, und auch der Blick auf die Tabelle, zeigt deutlich dass man sich nicht viele Ausrutscher erlauben darf, möchte man die direkte Playoffqualifikation am Ende der Vorrunde in der Tasche haben. Am Freitagabend in Dingolfing wartet der aktuell Tabellen siebte mit nur vier Punkten Rückstand (22/18) auf die Sharks. Am letzten Sonntag landete das Team von Trainer Dustin Whitecotton einen deutlichen 4:0 Sieg gegen Miesbach. Gegen die Allgäuer wird man also mit ordentlich Rückenwind in die Begegnung gehen. Die Rats zeigen in ihrer zweiten Bayernligasaison nach dem Aufstieg konstante Leistungen und haben sich mit einem Platz im Mittelfeld gute Aussichten auf einen Playoffplatz geschaffen. Bereits in der letzten Saison zeigten sie gegen Kempten ihren Kampfgeist und hielten die Begegnung bis zum Schluss spannend und offen. 60 Minuten hellwach sein und das eigene Spiel aufs Eis bringen, dass muss die Richtlinie für Kempten sein um die Punkte aus der Marco Sturm Eishalle zu entführen.

Am Sonntag um 17.30 geht es dann in der ABW Arena gegen den langjährigen Kontrahenten aus Amberg. Die Spiele gegen die Oberpfälzer waren immer geprägt von einer gepflegten Rivalität und so ist auch dieses Mal ein Gegner zu erwarten der in Kempten alles gibt um dem Team von Sven Curmann das Leben schwer zu machen. Aktuell mit 14 Punkten auf Platz zehn ist man in Amberg noch nicht so richtig zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf Nur einen Punkt konnte man zuletzt gegen Landsberg ergattern im Spiel davor ging man in Klostersee leer aus. Amberg hatte vor der Saison einige Rotation im Kader, einen Top Torhüter der Bayernliga, Timon Bäthge, verlor man nach Rostock, erhielt dafür aber von den dortigen Piranhas quasi im Tausch mit Lucas di Berardo gleichwertigen Ersatz. Mit Timotej Pancur holte man dazu noch einen starken Backup aus Bremen. Di Berardo dürfte vielen noch aus seiner Zeit in Lindau bekannt sein. Der gebürtige Mannheimer spielte von 2018 bis 2021 im Dress der Islanders und wurde in seiner letzten Saison auch zum Torhüter des Jahres in der Oberliga Süd ausgezeichnet.

Mit Hunter Fortin der während der letzten Saison nach Amberg wechselte und Brendan Walkom hat man zudem ein starkes Ausländerduo am Start, dazu verpflichtete man mit dem Tschechen Tomas Plihal einen sehr erfahrenen und wichtigen Spieler vom Ligakonkurrenten TSV Erding. Amberg hat viel Tiefe in seinem Kader und wird alles daran setzen Punkte im Allgäu zu holen.

Doch das Ziel des ESC ist auch ganz klar definiert, nach Möglichkeit darf es wieder ein sechs Punkte Wochenende werden. Für ca. 3 Wochen nicht mit dabei wird David Mische sein, der junge Stürmer laboriert an einer Oberkörperverletzung.

Wer am Freitag die Reise nach Dingolfing nicht mit antreten kann aber auf Eishockey nicht verzichten möchte, darf in der ABW Arena die 1b der Sharks unterstützen wenn um 19.30 die SG Bayersoien/Peiting 1b zu Gast ist.

Für die Lady Sharks führt am Samstag die Reise in die Mannheimer SAP Arena, dort wartet die reizvolle Aufgabe gegen die Mad Dogs Damen.