U11 des ESC Kempten im heimischen Stadion erfolgreich

U11 des ESC Kempten im heimischen Stadion erfolgreich

Trotz der Niederlagen in den vergangenen Spielen gingen die Little Sharks mit drei Reihen top motiviert in das Spiel gegen den EV Ravensburg.

Die läuferisch sehr starken Gäste verlangten der Offensive der U11 alles ab. Doch durch gutes und cleveres Kombinationsspiel konnten beide Kleinfeldspiele gehalten werden.

Im dritten Drittel, jetzt auf das Großfeld, hatten die Little Shark genug Raum, um ihre Stärken zum Einsatz zu bringen. Der Knoten war geplatzt und durch sehr schönes Kombinationsspiel gewannen die Sharks deutlich. Nicht zuletzt trug auch die Torhüterin der kleinen Haie durch ihre souveränen Paraden zum Sieg bei.

Großfeld scheint, wie auch schon in anderen Spielen, den Little Sharks einfach zu liegen.

Die Freude über den ersten Sieg der Saison war auch beim Trainer Flo Hiltner riesig.

Florian Eberle (fe)

Sharks verzeichnen Abgang

Sharks verzeichnen Abgang

Jonas Mikulic verlässt den ESC Kempten

 

Eine harte Zeit liegt hinter dem jungen Stürmer.

Vor der letzten Saison aus Ulm zu den Sharks gewechselt wollte er sich im Allgäu weiterentwickeln. Doch gleich zu Saisonbeginn verletzte er sich so schwer, dass die komplette Spielzeit für ihn bereits beendet war. Es folgte ein lange Genesungsphase und über den Sommer und in der Vorbereitung kämpfte er sich wieder an die Mannschaft heran. Aktuell in der vierten Reihe eingesetzt bekommt er natürlich nicht die Einsatzzeiten die sich ein Stürmer in seinem Alter erhofft. Deshalb trat er nun an die Verantwortlichen heran, mit dem Wunsch den Verein zu wechseln.

Ervin Masek:“ Ich möchte mich im Namen des ESC bei Jonas bedanken. Er hat sich trotz seiner schweren Verletzung aus der letzten Saison wieder zurückgekämpft, sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles für den Verein gegeben. Jonas kam mit dem Wunsch auf uns zu den Verein zu verlassen, da wir ihm nicht die gewünschten Eiszeiten garantieren können die er sich vorstellt. Wir haben diesem Wunsch zugestimmt und den Vertrag mit Jonas in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. “.

Der ESC Kempten bedankt sich bei seiner #98  und wünscht ihm für die Zukunft und auf seinem persönlichen Weg alles Gute.

Back on Track

Back on Track

Sharks gewinnen mit 5:2 gegen Amberg

Die Nachricht des Tages gab es am Sonntagabend nicht beim Spiel, sondern in der anschließenden Pressekonferenz. Ambergs Trainer Dirk Salinger warf nach sechs Niederlagen in Serie das Handtuch und erklärte vor laufender Kamera seinen sofortigen Rücktritt. Emotional sichtbar gezeichnet möchte der in den letzten Jahren so erfolgreiche Coach der Wild Lions Platz machen für einen Nachfolger der das im Moment etwas feststeckende Schiff wieder auf Kurs bringen soll. Angesicht dieser traurigen Nachricht wollte auch Sven Curmann nicht weiter auf die Details der Partie eingehen. Trotzdem ist er natürlich glücklich über die drei gewonnenen Punkte, aber auch nicht mit allem zufrieden was er die 60 Minuten zuvor von seiner Mannschaft gesehen hatte.

Nach dem Freitagsspiel kehrte Christopher Mitchell zurück in den Kader, dafür pausierten Florian Höfler und Nikolai Streif. Die Partie war vom Start weg durchaus eng und von beiden Teams sehr intensiv geführt. Die Sharks erwischten mit der frühen Führung nach 11 Sekunden einen Traumstart, doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und lieferten über 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Amberg haderte dabei aber auch massiv mit der eigenen Chancenverwertung, Kempten konnte sich auf der anderen Seite bei einem überragenden Jakob Nerb im Tor bedanken, dem ein großer Anteil an dem Sieg gehört. Ein ebenso großes Stück gehört aber auch der neu zusammengestellten ersten Reihe, die sämtliche Scorerpunkte des Abends für sich verbuchen konnte und teilweise wunderschön herausgespielte Treffer erzielte. Curmann hatte Timo Schirrmacher zu Sergei Topol und Filip Kokoska gestellt, dazu gesellten sich Mauro Seider und Tomas Kulhanek in der Defensive. Topol mit drei Treffern und zwei Assists, Kokoska mit 4 Vorlagen, Schirrmacher 1 Treffer und 3 Assists sowie Kulhanek mit einem Tor und einer Vorlage sorgten letztendlich für den deutlichen 5:2 Erfolg. Und auch der Rest der Mannschaft präsentierte sich als eingeschworene Einheit, es wurde gearbeitet, gekämpft und gerade in Unterzahl aufopferungsvoll verteidigt. Die Stürmer arbeiteten defensiv stark mit, blockten viele Schüsse und hatten einen ebenso großen Anteil am Sieg ihrer Mannschaft.

Durch die Niederlage von Königsbrunn in Miesbach rückte man wieder auf Tabellenplatz 2 vor und empfängt die Pinguine bereits am nächsten Freitag zum direkten Duell in der ABW Arena.

Statistik
ESC Kempten – ERSC Amberg 5:2 (2:1,1:0,2:1)

Tore
1:0 Topol (Schirrmacher,Kokoska)(1.)
1:1 Plihal (Walkom,Silbermann)(7.)
2:1 Topol (Kulhanek,Schirrmacher)(16.)
3:1 Kulhanek (Topol,Kokoska)(22.)
4:1 Topol (Kokoska,Schirrmacher)(55.)
5:1 Schirrmacher (Topol,Kokoska)(56.)
5:2 Köbele (Kirchberger)(59.).

Strafminuten
ESC Kempten: 20
ERSC Amberg: 14

Beste Spieler
ESC Kempten: Sergei Topol
ERSC Amberg: Michael Kirchberger

Gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt

Gegen alle Widrigkeiten durchgesetzt

Lady Sharks gewinnen bei den Mad Dogs Mannheim mit 2:1

 

Auf in die SAP Arena. Nicht viele Mannschaften außerhalb des Profi Eishockeys haben die Ehre in diesem Tempel des deutschen Eishockeysports aufzulaufen, in der Heimspielstätte der so erfolgreichen Mannheimer Adler in der Herren DEL. Dass die Damen „nur“ in der Nebenhalle spielen fällt dabei gar nicht ins Gewicht, das Flair der großen Eishockeywelt ist auch hier deutlich zu spüren. Und dieser Geist schien die Kemptenerinnen deutlich zu beflügeln, sie legten los wie die Feuerwehr. Mit einem Pfostentreffer und einer weiteren Großchance in der ersten Minute starteten sie in das Spiel . Und die Chancen häuften sich im ersten Drittel. Deutlich überlegen erspielte man sich jede Menge guter Gelegenheiten. Ein weiterer Pfostentreffer sowie ein nicht gegebenes Tor waren das Resultat. Ein Schuss von Tamara Kajah kam aus dem Tor wieder zurück auf das Eis. Für alle sichtbar war die Scheibe im Tor, lediglich die Unparteiischen sahen dies sehr zum Ärger der Gäste anders. Auch im zweiten Abschnitt von Beginn an Dauerfeuer auf das Mannheimer Tor. Ihrer überragenden Torfrau Annika Asplundh hatten es die Hausherrinnen zu verdanken dass es nach wie vor 0:0 stand. Den Bann brach dann Sabina Kaiser, die einen Alleingang eiskalt versenkte und ihre Farben mehr als verdient in Führung schoss. Kurz nach der zweiten Pause war der Knoten dann auch bei Marie Delabre geplatzt, sie erzielte das vorentscheidende 0:2. Bis zur 55. Spielminute war es ein recht faires Spiel, dann wurde es aufgrund der Unparteiischen doch noch dramatisch. Einer der beiden Schiedsrichter musste verletzt vom Eis. Der verbleibende entschied sich, ohne die notwendige Rücksprache und Zustimmung der Trainer das Spiel alleine weiter zu führen. Ob es denn nun  die Sympathie für den Badischen Heimverein oder sein Unverständnis war sei dahingestellt. Er schickte gleich drei Spielerinnen aus dem Allgäu ohne offensichtliche Fouls auf die Strafbank dazu brummte er Trainer Max Berger noch eine Bankstrafe wegen Reklamierens auf. Höhepunkt der Show dann der Anschlusstreffer. Wegen Torraumabseits kam sein Pfiff, Mannheim schoss trotzdem noch, die Scheibe landete im Gehäuse und es wurde auf Tor entschieden. Alles Reklamieren brachte natürlich nichts und es wurde noch einmal richtig brenzlig. Doch auch mit nur drei Spielerinnen ließ man nichts mehr anbrennen, verteidigte geschickt und sicherte sich die drei hochverdienten Punkte.

Statistik:

EKU Mannheim II – ESC Kempten 1:2 (0:0,0:1,1:1)

Tore:

0:1 Kaiser  (Kullmann C,Kajah)(35.),

0:2 Delabre (Brugger.),(41.),

1:2 Gehrsitz(Anselm,Vorlicek.)(59.).

Strafminuten:

EKU Mannheim: 8

ESC Kempten: 14

Beste Spielerinnen:

EKU Mannheim: Annika Asplundh

ESC Kempten: Jennifer Russler

Zuschauer: 25

Sharks gehen erneut leer aus

Sharks gehen erneut leer aus

ESC Kempten unterliegt beim EV Dingolfing mit 5:3

Ohne den verletzten David Mische mussten die Sharks die Fahrt nach Dingolfing antreten, zusätzlich fehlte auch Christopher Mitchell im Kader. Dafür kamen Nikolas Oppenberger und Tomas Kokoska zurück ins Lineup. Das Spiel begann mit einem Schreckmoment, Filip Kokoska bekam nach nur drei Minuten einen heftigen Check Richtung Kopf und Nacken, konnte aber zum Glück das Spiel fortsetzen. Übeltäter Markus Duchenko wurde dafür mit einer Matchstrafe direkt in die Kabine geschickt. Kempten konnte allerdings kein Kapital aus der Überzahl schlagen, unter anderm auch weil man in den fünf Minuten selbst eine Strafe zog. In eigener Unterzahl musste man im Anschluss sogar noch die Führung der Hausherren hinnehmen. Doch Sergei Topol und Linus Voit drehten die Partie mit zwei Treffern noch im ersten Drittel. Dingolfing blieb dran und konnte ausgleichen, aber Max Miller brachte seine Farben erneut in Front.  Knackpunkt der Begegnung dann die letzten 90 Sekunden im Mittelabschnitt. Mit zwei Treffern nach individuellen Fehlern der Gäste drehten die Isar Rats die Partie. Kempten drängte im Schlussabschnitt auf den Ausgleich, konnte sich aber keine zwingenden Aktionen mehr erspielen. Mit dem 5:3 ins leere Tor in der 59. Minute machten die Gastgeber den Deckel drauf und entschieden die intensive, schnelle und körperbetonte Partie für sich.

Statistik:

EV Dingolfing – ESC Kempten 5:3 (1:2,3:1,1:0)

Tore:

1:0 Gagnon (Janzen,Theberge)(17.),

1:1 Topol (Kokoska,Miller) (17.),

1:2 Voit (Höfler,Stauder)(19.),

2:2 Schander (Schindlbeck,Abstreiter)(26.),

2:3 Miller (Topol,Kokoska)(33.),

3:3 Janzen(Schander,Gagnon)(39.),

4:3 Schander (Schindlbeck,Abstreiter)(40.),

5:3 Gagnon (59.).

Strafminuten:

EV Dingolfing:  8 + Matchstrafe Duchenko

ESC Kempten: 10

Zuschauer: 519