Sharks werden zum Partycrusher

Sharks werden zum Partycrusher

ESC Kempten gewinnt das Jubiläumsspiel des HC Landsberg

70 Jahre Eishockey in Landsberg feierten die Riverkings beim Spiel gegen die Sharks. Eine stattliche Kulisse von 1770 Zuschauern gab der Partie einen würdigen Rahmen. Im ersten Drittel zeigte sich Kempten als höflicher Gast und brachte auch die Gastgeschenke in Form von zwei Treffern für die Hausherren mit. Landsberg  kam sehr engagiert aus der Kabine und war von der ersten Spielsekunde an auf dem Gaspedal. Bis jetzt noch ohne Heimsieg in der Saison war man sichtlich gewillt dies zu ändern. Eine schnelle 2:0 Führung nach knapp sechs Minuten sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Kempten brauchte eine ganze Weile um ins Spiel zu finden, hatte gegen Drittelende dann aber auch bereits die ein oder andere gute Torchance. Das zweite Drittel startete man in Überzahl, Kevin Hu verkürzte für seine Farben auf 2:1. Nur drei Minuten später stellte Kevin Marquardt mit einem satten Schuss auf 2:2, ab nun war es ein sehr intensives Spiel auf Augenhöhe. Das Momentum schwankte immer wieder hin und her, auch physisch wurde die Begegnung mehr und mehr intensiv. Martin Hlozek und unmittelbar vor der Pause Clemens Löhr brachten die Sharks mit zwei Toren in Front. Eine gute Ausgangslage um den Sieg im Schlussdrittel nach Hause zu bringen. Dachte man eigentlich, aber Landsberg zog die Zügel wieder an machte viel Druck und zwang Kempten vermehrt Strafen zu nehmen. Und so kam es wie es kommen musste, mit zwei Überzahltreffern glichen die Gasgeber wieder aus. Auch in die Verlängerung mussten die Allgäuer mit Unterzahl starten und es brannte mehr als einmal lichterloh vor dem Gehäuse von Jakob Nerb. Doch es wurde aufopferungsvoll verteidigt und endlich wieder komplett wurde Martin Hlozek auf die Reise geschickt. Alleine auf dem Weg zum Tor verwandelte er eiskalt, brachte Kempten den Zusatzpunkt, vor allem aber auch die Stimmung auf der randvollen Gästetribüne zum Kochen. Nun gilt es am Sonntag gegen Geretsried nachzulegen, um den aktuell sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen.

Statistik
HC Landsberg – ESC Kempten 4:5 n.V. (2:0,0:4,2:0,0:1)

Tore:

1:0 Reuter (Wagner,Voit)(5.),

2:0 Voit (Bergsdorf)(6.),

2:1 Hu (Kulhanek,Hlozek)(21.),

2:2 Marquardt (Hu,Kulhanek)(24.),

2:3 Hlozek (Kokoska,Hu)(38.),

2:4 Löhr (Schäffler,Stauder)(40.),

3:4 Callaghan (Östling,Bergsdorf)(46.),

4:4 Kasten (Bergsdorf,Östling)(57),

4:5 Hlozek (Schirrmacher,Seider)(64.).

Strafminuten:

HC Landsberg: 14

ESC Kempten: 14

Beste Spieler:

HC Landsberg: Mika Reuter

ESC Kempten: Martin Hlozek

Zuschauer: 1770

Einladung zur Geburtstagsfeier

Einladung zur Geburtstagsfeier

Landsberg feiert zum Spiel gegen die Sharks ein rundes Jubiläum

Landsberg gegen Kempten, Lechstadt gegen Illerstadt, so lautet die Partie am Freitagabend um 20.°° im Hungerbachdom in Landsberg. Die beiden Städte verbindet viel wenn es ums Eishockey geht. Beide haben eine ähnlich lange Vergangenheit, beide haben zu ihrer besten Zeit in der zweiten Liga gespielt, beide mussten aber auch Rückschläge und Vereinsneugründungen überstehen. Aber das Interesse am schnellsten Mannschaftssport der Welt ist auf beiden Seiten ungebrochen groß, mit sehr gutem Zuschauerzuspruch gehören sie zu den 5 Besten der Bayernliga. Und zu guter Letzt sind da noch Namen wie Sven Curmann, Florian Stauder, Maxi Herrmann, Lars Grözinger oder Linus Voit, um nur einige zu nennen. Alle liefen in ihrer Karriere schon für beide Vereine auf und stehen sich am Freitag  erneut gegenüber.

70 Jahre Eishockey in Landsberg, so lautet das Motto zum Spiel. Die Riverkings haben ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Schon zur Wochenmitte waren weit über 1000 Tickets im Vorverkauf vergriffen, man erhofft sich deutlich über 2000 Gäste, die dem Jubiläumsspiel einen würdigen Rahmen geben sollen. Traditionsgemäß wird sich auch aus Kempten eine große Anhängerschaft auf den Weg an den Lech machen, so dass mit einer tollen Stimmung zu rechnen ist.

Am Sonntag um 17.30 erwartet man dann den ESC Geretsried in der heimischen Dewart Arena. Die River Rats sind immer ein unangenehmer Gegner gewesen, sie kommen vor allem über Kampf und Einsatz. Über den Sommer hat man sich gezielt verstärkt, Toptransfer dabei sicher Korbinian Sertl, der nach vielen Jahren im Peißenberger Tor den Verein gewechselt hat. Nicht selten waren die Spiele gegen die Miners ein Privatduell von Sertl gegen Kempten. Trotzdem ist man an der Isar nicht mit dem Saisonstart zufrieden. Aus bis jetzt sechs Spielen konnte man erst fünf Punkte holen und wird dementsprechend motiviert in Kempten auftreten.

Pascal Dopatka war diese Woche wieder im Training, bis zum Freitagsspiel wird sich entscheiden ob er wieder im Team steht. Für die Sharks geht es darum weiter an ihrem eigenen Spiel festzuhalten, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und möglichst viele Punkte zu sammeln.

U13 und U15 Sharks Nachwuchs

U13 und U15 Sharks Nachwuchs

U13 der Sharks weiter auf Erfolgskurs

Mit großem Respekt fuhr die U13 der Kemptener Sharks am Samstag zu den Islanders nach Lindau, gegen die im Vorbereitungsspiel hoch verloren wurde.

Und die Sharks taten sich schwer in ihren gewohnten Spielfluss zu kommen. Viel zu oft gelang es den Islanders ins gegnerische Drittel zu gelangen, so dass diese bereits nach drei Minuten den ersten Treffer des Tages erzielten. Erst in der 13. Minute gelang den Sharks der Ausgleichstreffer. Trotzdem ließen die Überlegenheit und Stärke der Sharks weiter auf sich warten und Lindau konnte bereits in der 15. Minute erneut den Puck ins Tor bringen.

Nach einer kurzen und deutlichen Ansage von Trainer Mitch Limböck gewann das Team allmählich seine Stärke zurück. Der Ausgleichstreffer viel in der der 20. Minute und die Mannschaften gingen mit einem 2:2 vom Eis.

Die Drittelpause zeigte ihre Wirkung. Es kam eine siegeswillige Mannschaft aus der Kabine und zeigte ab da den Lindauern ihr volles Potenzial. Jeder einzelne kämpfte um den Puck und störte die Lindauer am Spiel. Ein schnelles Spiel mit gezielten Pässen begeisterte das Publikum. Ein harmonisches Zusammenspiel von der Abwehr über die Stürmer bis hin zu den Goalies. Die Islanders hatten gegen eine so geschlossene Mannschaft keine Chance mehr.

Durch einen Dreifachschlag in der 22., in der 26. und in der 31. Minute gingen die Sharks mit einer deutlichen 2:5 Führung in die zweite Pause.

Auch das dritte Drittel zeigte das gleiche Bild. Die Islanders schafften es erneut nicht den Puck ins Tor zu bringen. In der 50. Minute baute Kempten die Führung weiter aus und nur 20 Sekunden später klingelte es erneut.

So konnten die Kemptener voller Stolz mit einem 2:7 Sieg nach Hause fahren.

Die Ferien und spielfreie Zeit haben sie die Nachwuchsspieler verdient. Weiter geht es am 15.11. mit dem Derby gegen Sonthofen.

Ivonne Borst (ib)

U15 des ESC Kempten Sharks verliert 6:2 gegen die EA Schongau Mammuts

Die U15-Mannschaft der Sharks musste sich am vergangenen Sonntag den Mammuts in Schongau mit 6:2 geschlagen geben. Das Kemptner Team fand von Anfang an nicht ins Spiel und konnte kaum Druck aufbauen.

Die Schongauer hingegen dominierten auf der Eisfläche und setzten ihre Torchancen konsequent um.  Jetzt heißt es: Schwächen analysieren und fokussiert weitermachen.

Am kommenden Samstag empfangen die Junghaie den ERC Lechbruck im heimischen Kemptner Eisstadion.

Gabi Gäbl (gg)

ESC Kempten 1B unterliegt Fürstenfeld-bruck 1B

ESC Kempten 1B unterliegt Fürstenfeld-bruck 1B

Sharks lassen Chancen ungenutzt

 

Aus dem Freiluftstadion in Fürstenfeldbruck wollten die Sharks die Punkte mit nach Hause nehmen. Der Gedanke war gut, die Gastgeber jedoch zu effektiv in der Chancenverwertung. Bis Mitte des Spiels stand es 3:0. Erst der Penaltytreffer durch Brugger ließ Hoffnung aufkeimen. Nach dem 4:1 kam die 1B mit Treffern durch Gaukel und Pichler auf 4:3 heran. Das Momentum war da, wurde jedoch nicht genutzt.

Insgesamt hatten sich die Sharks zahlreiche Torchancen erarbeitet, leider ohne zählbaren Erfolg. Das notwendige Scheibenglück  hatten die Hausherren. Effektiver und konsequenter waren sie im Abschluss.

Nach dem 5:3 versuchten die Sharks mit einem Mann mehr, das Ruder noch herumzureißen. Am Ende ohne Erfolg. Ein empty-net-Treffer und ein weiteres Tor sorgten für den Endstand: 7:3.

Für die 1B bleiben mit Tabellenplatz 8 die vorderen Ränge in Reichweite.

Am Samstag, den 08.11.2025, um 17.00 Uhr gegen den ERC Lechbruck 1B soll zu Hause wieder gepunktet werden.

Statistik:

EV FFB 1B : ESC Kempten 1B

7:3 (2:0,1:1,4:2)

Tore für Kempten:

2:1  Brugger (33., Penalty)

4:2 Gaukel (52., Jörg)

4:3 Pichler (55., von Sigriz, Stumpf)

Strafminuten:

Kempten: 10

FFB: 2

Zuschauer: 58

Biss gezeigt

Biss gezeigt

ESC Kempten holt zwei Punkte nach Overtime in Waldkraiburg

Es ist schon verblüffend, was eine Mannschaft innerhalb von zwei Tagen bewegen kann. Alles was Trainer Sven Curmann nach der desolaten Vorstellung gegen Buchloe am Freitag vermisste brachte man von der ersten Minute an in Waldkraiburg aufs Eis. Tempo, Einsatz, Wille, Teamgeist, Spielfreude und Laufbereitschaft. Es gab einige Änderungen im Kader, Tomas Kulhanek kehrte nach seiner Erkrankung wieder zurück ins Lineup, dafür fehlte Pascal Dopatka, er hat eine leichte Blessur und wurde geschont. Nikolai Streif und Tobias Russler waren beim ERC Sonthofen im Einsatz. Im Tor stand zum ersten Mal seit seiner Verpflichtung Clemens Wiedemann und er zeigte eine starke Leistung bei seinem Einstand. Für Dopatka rückte David Mische in die Formation mit Kevin Hu und Filip Kokoska.

In der ersten halben Stunde der Begegnung ließen die Sharks die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Aus einer starken Defensive heraus brachte man Angriff um Angriff auf das Löwen Gehäuse. Mit einem starken Forecheck drängte man die Gastgeber immer wieder in deren eigenes Drittel und kam zu guten Chancen. Bis zur Spielmitte war die inzwischen herausgeschossene vier Tore Führung auch absolut verdient. Ein perfektes Auswärtsspiel legte man an den Tag, bis die Heimmannschaft sich darauf besann endlich aktiver am Spiel teilzunehmen. Vor allem waren es die brandgefährlichen Konter über die starken Hora und Sramek, die man bestens kennt, welche nun endlich zum Erfolg führten. Dreimal war man mit viel Tempo und schnellen Vorstößen erfolgreich, im Schlussabschnitt gelang sogar der Ausgleich. Doch Kempten gab sich zu keiner Zeit auf. Man hatte selbst viele gute Aktionen, es war ein temporeiches hin und her mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war auch deutlich zu sehen, beide Teams wollten unbedingt alle drei Punkte einsacken und nicht in die Verlängerung gehen. Doch es ging in die 5 extra Minuten, auch hier hatten beide gute Chancen das Spiel zu entscheiden Letztendlich war dann Filip Kokoska mit seinem zweiten Treffer des Abends der Matchwinner.

Statistik:

EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:5 n.V. (0:3,3:1,1:0,0:1))

Tore:

0:1 Kokoska (Hu,Seider)(2.),

0:2 Hu (Hlozek)(8.),

0:3 Schäffler (Steiner,Stauder)(17.),

0:4 Kulhanek (Kokoska, Marquardt)(21.),

1:4 Hora (Sramek)(28.),

2:4 Hora (Vogl,Sramek)(31.),

3:4 Maierhofer (Dzernis)(35.),

4:4 Vogl (Hora,Cejka)(51

4:5 Kokoska (Kulhanek,Hu)(65.).

Strafminuten:

EHC Waldkraiburg: 10

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

EHC Waldkraiburg: Daniel Hora

ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer: 644