Der Nikolaus kommt

Der Nikolaus kommt

Palmer Debut beim Spiel der Sharks gegen Schongau

Gleich 1000 Schokoladennikoläuse versprechen die Kemptener den ersten 1000 Besuchern beim Rückrundenstart am Sonntag um 17.30 in der Dewart Arena. Das Hinspiel zum Saisonbeginn konnte Kempten zwar mit 4:1 für sich entscheiden, es war aber eine bis zum Schluss offene und enge Begegnung. Schongau steht aktuell auf Platz 11, also nur eine Position hinter den Pre Playoff Plätzen, allerdings schon mit 6 Punkten Rückstand auf den zehnten, Buchloe. Die Mammuts haben aktuelle auch mit einigen Ausfällen zu kämpfen, konnten sich im Laufe der Woche aber mit dem Peißenberger Verteidiger Bernhard Schmid verstärken.

Bei den Sharks steht der inzwischen spielberechtigte Neuzugang Mason Palmer erstmals im Aufgebot, dazu kehrt David Mische in den Kader zurück. Fehlen werden dagegen aller Voraussicht nach Filip Kokoska und Jakob Nerb. Und auch hinter Timo Schirrmacher und Clemens Löhr steht erkrankungsbedingt noch ein Fragezeichen. Der Kader für das Spiel wird sich also wahrscheinlich erst am Wochenende final zeigen, immerhin ist der Freitag spielfrei und somit eine gute Gelegenheit sich weiter auszukurieren

Verteidiger gefunden

Verteidiger gefunden

ESC Kempten verpflichtet Mason Palmer

Heftig hat die Verletzungs- und Erkrankungswelle in den letzten Wochen bei den Sharks zugeschlagen. Anders als in der letzten Saison hat man nun schnell reagiert. Bereits seit einiger Zeit wurde der Markt intensiv sondiert und nun, pünktlich zur Wechselfrist, kann man Vollzug vermelden. Mit Palmer wechselt ein gestandener Verteidiger ins Allgäu. Mit 1,91m und 92 Kg bringt der in Plymouth geborene US Amerikaner  Gardemaße für einen Verteidiger mit. Mit 27 Jahren ist er im besten Eishockeyalter, sollte den Sharks also sofort weiterhelfen und die Lücke in der Abwehr schließen. Vom Tabellenführer Huntsville Havoc aus der SPHL (Southern Professional Hockey League) die sich über den Südosten der USA erstreckt wechselt der Linksschütze zum ersten Mal in seiner Karriere nach Europa.

Sportvorstand Ervin Masek zu dem Transfer:

Vor allem aufgrund der aktuellen Verletztenmisere haben wir uns in den letzten Wochen intensiv und regelmäßig mit dem Kader beschäftigt und darauf geschaut wo wir uns gezielt verstärken können. Der Fokus lag dabei auf einem körperlich robusten und spielstarken Zwei-Wege Verteidiger. Mit Mason Palmer haben wir diesen nun gefunden und sind sehr froh darüber ihn verpflichten zu können. Er soll unsere Defensive stabilisieren und dazu offensive Akzente setzen.

Er besetzt damit aktuell eine vierte Kontingentstelle, wir werden uns aber natürlich an die getroffene Vereinbarung halten und auch weiterhin nur mit drei Kontis spielen. Sollten alle vier fit sein, werden die Trainer am Spieltag festlegen welche drei zum Einsatz kommen.

Die Situation sollte sich aber bald entspannen, Filip Kokoska hat seit geraumer Zeit alle notwendigen Unterlagen zur Einbürgerung eingereicht, diese wurden bereits gesichtet und auch genehmigt. Es wurde uns bestätigt, dass es sich nur noch um ein paar Tage handeln kann bis er seine deutsche Staatsbürgerschaft erhält und dann nicht mehr unter das Kontingent fällt.

Wir halten auch zusätzlich weiterhin Augen und Ohren offen, sondieren nach wie vor den Markt. Sollten geeignete Kandidaten für uns verfügbar sein werden wir auch nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden.“

Palmer wird in Kempten mit der Rückennummer 55 auflaufen. Sollten alle Passformalitäten bis zum Wochenende erledigt sein, wird er bereits am Sonntag gegen Schongau für sein neues Team spielen. Willkommen in Kempten Mason, wir wünschen Dir viel Erfolg bei den Sharks.

SHARKS NACHWUCHS U15 – U13 – U11

SHARKS NACHWUCHS U15 – U13 – U11

U15 des ESC Kempten Sharks unterliegt beim Heimspiel 6:8 gegen EV Lindau Islanders

Die U15-Mannschaft des ESC Kempten lieferte sich am vergangenen Samstag ein packendes Heimspiel gegen die Gäste aus Lindau. Am Ende mussten sich die jungen Sharks jedoch mit 6:8 geschlagen geben.

Schon im ersten Drittel entwickelte sich ein wahres Torfestival: Beide Teams schenkten sich nichts, sodass es nach 20 Minuten bereits 4:4 stand. Kaum erzielte eine Mannschaft ein Tor, folgte kurz darauf der Ausgleich – ein Schlagabtausch, der die Zuschauer von Beginn an fesselte.

Im weiteren Verlauf gelang es den Gästen aus Lindau, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz großer kämpferischer Leistung der Kemptener Junghaie konnte dieser Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. Nach einem spannenden Schlussabschnitt stand schließlich der 6:8-Erfolg für die Lindau Islanders fest.

Gabi Gäbl (gg)

U13 der Kemptener Sharks unterliegt dem Tabellenführer

Am Samstag reisten die Junghaie nach Memmingen und trafen dort auf den Tabellenführer den ECDC.

Die Kemptener kamen mit großem Respekt aus der Kabine, waren unkonzentriert und nicht nah genug am Gegner. Diese Chance nutzten die Memminger eiskalt und gingen nach gerade mal sechs Minuten mit 3:0 in Führung. 

Erst durch den Anschlusstreffer in der siebten Spielminute erwachten die Sharks und von da an gab es ein Spiel auf Augenhöhe. Die drei Tore Vorsprung konnten aber in der verbleibenden Zeit nicht mehr wettgemacht werden. Zu souverän agierte der Tabellen-führer aus Memmingen. So stand es am Ende 7:4 für den ECDC.

Besonders positiv beurteilte Trainer Mitch Limböck die kämpferische Einstellung der Kemptener Haie.

Am kommenden Samstag empfängt die U13 die Flößer aus Lechbruck.

Ivonne Borst (ib)

U11 der Kemptener Sharks gewinnen gegen Augsburg

Am Sonntag reiste die U11 der Sharks nach Bad Wörishofen, der Gegner dort hieß Augsburg.

Pünktlich zum 1. Advent glühten bei den kleinen Sharks förmlich die Kufen, wollten sie doch auch einmal gegen Augsburg gewinnen, gegen die sie zuvor bereits dreimal Mal verloren hatten.

Laufstark kämpften sie um jeden einzelnen Puck, so dass sie mit Vorsprung in die erste Drittelpause gingen.

Nach der Pause gab es kein Halten mehr. Extrem laufstark und immer den Kopf nach oben gelangen die Pässe immer besser und Dank der souveränen Paraden beider Goalies konnten sie im zweiten Drittel ihren Vorsprung deutlich ausbauen.

Im letzten Drittel ging den kleinen Sharks dann ein wenig die Kraft aus. Aber es reichte für den lang ersehnten Sieg.

Zu Nikolaus geht es dann nach Augsburg. Dort spielen sie dann gegen Bad Wörishofen.

Mareike Steck (mst)

Hauptsache drei Punkte

Hauptsache drei Punkte

Sharks gewinnen 8:5 gegen Amberg

 

Heute bin ich einfach froh darüber dass wir drei Punkte haben, so Kemptens Trainer Sven Curmann nach dem Spiel. Die waren unser Ziel vor dem Wochenende und heute haben wir sie geholt. Das Spiel am Freitag in Schweinfurt hat viele Körner gekostet und mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader sind wir mit dem Ergebnis heute zufrieden.

Gegenüber Freitag konnte Curmann zusätzlich auf Florian Stauder und Dominik Dörfler zurückgreifen, und somit zumindest drei komplette Sturmreihen aufbieten.

Schlimmer trifft es seit Wochen die Gäste aus Amberg, das neue Trainergespann Kevin Lavallee und Dirk Salinger hatte gerade einmal 13 Feldspieler im Kader. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Angriff nach zwei Minuten in Führung. Kempten versuchte mit viel Offensivkraft den Ausgleich zu erzielen, biss sich aber das ganze Drittel die Zähne am ex Lindauer und Rostocker Oberligagoalie Lucas di Berado die Zähne aus. Erst unmittelbar vor der Pause gelang Pascal Dopatka der verdiente Ausgleich. Bis zur Spielmitte das gleiche Bild, erst in Minute 29 brach Kevin Marquardt den Bann und brachte sein Team erstmals in Führung. Die folgende Sequenz würde Amberg sicher gerne aus dem Spielbericht streichen, mit drei Treffern innerhalb von 54 Sekunden zogen die Sharks auf 5:1 davon. Bereits jetzt war die Messe gelesen, bis auf 7:1 zog man im weiteren Spielverlauf davon. Amberg kämpfte trotz aller Probleme wacker weiter und während Kempten gefühlte drei Gänge zurückschalteten gestalteten die Oberpfälzer mit noch vier Treffern das Endergebnis von 8:5 halbwegs erträglich. Curmann kommentierte diese Phase im Spiel in seiner gewohnten Art: In den letzten zehn Minuten haben wir das Eishockeyspielen eingestellt, das werden wir uns anschauen und darüber sprechen. Aber ich mache den Jungs heute keinen Vorwurf, wir sind einfach glücklich über den Sieg und die Punkte, das ist es was heute zählt.

Am nächsten Freitag ist spielfrei, so dass nun sieben Tage bleiben um die aktuellen Wunden zu lecken und auf die Rückkehr des ein oder anderen angeschlagenen Spielers zu hoffen.

Statistik:

ESC Kempten – ERSC Amberg 8:5 (1:1,5:0,2:4)

Tore:

0:1 Schroepfer (Pronath,Mühlpointner)(3.),

1:1 Dopatka (Hu,Topol)(20.),

2:1 Marquardt (Dopatka,Hu)(29),

3:1 Hlozek (Dopatka,Kulhanek)(31.),

4:1 Hu (Limböck,Dopatka)(32.),

5:1 Schirrmacher (Oswald,Hlozek)(32.),

6:1 Schwarz (Steiner,Schäffler)(39.),

7:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(43.),

7:2 Frank (Pronath,Berlin)(44.),

8:2 Kulhanek (Limböck,Schirrmacher)(50.),

8:3 Baranovskis (Gardiner,Walkom)(54.),

8:4 Pronath (Berlin,Baranovskis)(59.),

8:5 Pronath (Baranovskis,Berlin)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

ERSC Amberg: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Marquardt

ERSC Amberg: Benjamin Frank

Zuschauer: 513

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Rumpftruppe der Sharks schlägt sich wacker

Trotzdem verliert der ESC Kempten in Schweinfurt

Gerade noch 14 Feldspieler, darunter wieder ein U 20 Spieler aus dem Nachwuchs konnte Sven Curmann gegen den Favoriten ins Rennen schicken. Die Gastgeber hatten dagegen alle Topspieler an Bord. Erst nach dem 4:0 schaffte Kempten den Sprung auf die Anzeigetafel und kam auch immer besser ins Spiel. Je länger die Begegnung dauerte umso ausgeglichener wurde sie. Und hätten Martin Hlozek seinen Penalty im Anfangsdrittel und Sergei Topol sowie Clemens Löhr ihre Alleingänge im Schlussdrittel verwandelt, wären Punkte durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Curmann hatte seine Truppe gut eingestellt, zu 100% lässt sich so ein Team wie Schweinfurt natürlich nicht ausschalten. Hinten wurde leidenschaftlich verteidigt, vorne setzte man immer wieder Nadelstiche mit Kontern. Auch wenn dem ein oder anderen Gegentor Fehler im Aufbauspiel vorausgingen, so war es doch eine gute Mannschaftsleistung der Sharks. Im Schlussabschnitt machte man viel Druck und ging bei 5:3 nochmals volles Risiko mit gezogenem Torhüter, musste dann aber das Empty Net Tor zur endgültigen Entscheidung hinnehmen.

Statistik
ERV Schweinfurt – ESC Kempten 6:3 (2:0,2:1,2:2)

Tore
1:0 Cermak (Zheltakov,Alksnis)(14.)
2:0 Diel (Asmus,Kleider)(16.)
3:0 Cermak (Zheltakov,Donins)(31.)
4:0 Zheltakov (Cermak,Pohl)(33.)
4:1 Hu (Hlozek,Kulhanek)(34.)
4:2 Miller (Schirrmacher,Hlozek)(48.)
5:2 Cermak (Pohl,Pinsack)(52.)
5:3 Dopatka (Kulhanek,Topol)(58.)
6:3 Zheltakov (Pohl,Bares)(60.).

Strafminuten
ERV Schweinfurt: 10
ESC Kempten: 10

 Zuschauer: 1080