KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

KOKOSKA WIRD EIN DEUTSCHER

Die Spatzen zwitscherten es bereits vor ein paar Wochen von den Dächern und spätestens nach der Verpflichtung letzte Woche von Mason Palmer, war es nur noch eine Frage der Zeit.
Endlich ist am Donnerstag Nachmittag die erfreuliche Nachricht gekommen das unsere #46 erfolgreich das Deutsche Einbürgerungsverfahren erfolgreich absolviert hat und dadurch ab sofort keine Kontingentspieler Position mehr besetzen wird.
Willkommen Filip, wir hoffen du bist nun fest im Allgäu angekommen und wir werden noch viele tolle Eishockeyerlebnisse mit dir erleben dürfen.

U11 Torhüterin des ESC Kempten startet beim 17. Kidscup in Mannheim für GirlsEishockey e.V.

U11 Torhüterin des ESC Kempten startet beim 17. Kidscup in Mannheim für GirlsEishockey e.V.

GirlsEishockey e.V. ist ein Verein, der 2015 gegründet wurde, um speziell Mädchen im Eishockey-Sport zu fördern. Ein Ziel von GirlsEishockey.de ist es, unter Einbeziehung aller, denen das Thema am Herzen liegt, zu überlegen, wo wir in Deutschland stehen, wie Eishockey für Mädchen vorangebracht werden kann und die nötigen Schritte zu ergreifen.

(Quelle: https://girlseishockey.de/home/)

Aus ganz Deutschland können sich Spielerinnen und weibliche Goalies aus Vereinen für die Teilnahme im Team GirlsEishockey e.V. bewerben, um zum Beispiel am Kidscup teilnehmen zu können.  Aus allen Bewerbungen setzt ein Trainer die Mannschaft zusammen und – wenn man Glück hat – wird man ausgewählt.

So erging es Frederieke Steck, Torhüterin der U11 der Kemptner Sharks. Im Verein besser bekannt als Fredi.

Sie darf ihr Können am 27. und 28. Dezember 2025 in Mannheim unter Beweis stellen.

Die Gegner der reinen Mädchen-Mannschaft GirlsEishockey e.V. sind beachtlich und selbstverständlich geschlechtlich gemischt: Mad Dogs Mannheim (GER), EC Peiting (GER), ESG Hannover (GER), Epinal Wildcats (FRA), Grenoble Bruleurs´de Loups (FRA), ESC Darmstadt Dukes (GER), Eishockey Jugend Kassel (GER) sowie Jungadler Mannheim (GER).

Frederieke bedankt sich beim ESC Kempten und vor allem bei Jugendleiterin Melly Russler, selbst Eishockeyspielerin, die ohne zu zögern die Gastspielgenehmigung in die Wege geleitet hatte.

Mareike Steck (mst), Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

Schwäbisches Wochenende

Schwäbisches Wochenende

Burgau und Ulm heißen die Gegner der Sharks am Wochenende

Auf dem Papier könnte die Ausgangslage bei den beiden Teams kaum unterschiedlicher sein. Mit dem Aufsteiger aus Burgau erwartet der Tabellenletzte am Freitagabend um 20.°° das Team von Sven Curmann. Doch auch wenn die Eisbären erst ein einziges der letzten sechzehn Spiele gewonnen haben, so warnt der Coach der Allgäuer vor dem Gegner. Seit dem Trainerwechsel, bei dem der ehemalige Profi Fabio Carciola den Cheftrainerposten übernommen hat geht es Schritt für Schritt bergauf. Burgau hält die Spiele deutlich enger und länger offen, und hat auch gegen Geretsried endlich den ersten Sieg in der Bayernliga eingefahren, so der ESC Trainer. Uns erwartet ein Gegner, der defensiv sehr hart arbeitet, über den Kampf kommt und uns die Sache nicht einfach machen wird. Man darf sich vom Tabellenstand nicht blenden lassen.

Keinen Zweifel gibt es an der Stärke des Gegners am Sonntag. Ulm / Neu-Ulm hat eine überzeugende Vorrunde gespielt und steht zurecht auf dem vierten Tabellenplatz. Curmann hatte die Devils vor der Saison auch zu den Top Teams gezählt und ist nicht überrascht von der Stärke des Teams von der Donau. Im Hinspiel musste man schmerzlich erfahren wie schnell es gehen kann. Konnte man das Ergebnis zumindest zwei Drittel ausgeglichen halten, hatte man im Schlussabschnitt dem Ulmer Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen, fing sich fünf Treffer ein und musste eine ernüchternde 1:6 Niederlage hinnehmen. Aber viel Wasser ist seitdem Iller und auch Donau hinabgeflossen. Die Sharks haben sich im Verlauf der Vorrunde zu einer funktionierenden Einheit zusammengeschweißt, man lässt sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen, sei es durch Rückstände in den Spielen, oder durch einen von Verletzungen gebeutelten Kader. Sechs Siege aus den letzten acht Spielen sind eine deutliche Sprache, und mit nur drei Punkten Rückstand auf den Sonntagsgegner liegt man durchaus in Schlagdistanz. Es dürfte eine spannende Partie vor hoffentlich gut gefülltem Haus werden, die Derbys der beiden Mannschaften haben seit vielen gemeinsamen Jahren immer wieder Spektakel geboten. Und auch diesmal ist, aus sportlicher Sicht, wieder alles für ein Eishockeyfest angerichtet.

Neues aus unserem Nachwuchs

Neues aus unserem Nachwuchs

U15 des ESC Kempten Sharks sorgt in Lechbruck für einen Eishockeykrimi

Am vergangenen Samstag traf die U15 des ESC Kempten auswärts auf den ERC Lechbruck – und lieferte eine Partie, die an Spannung viel zu bieten hatte.

Bereits im 1. Drittel zeigte sich eine spielerische Überlegenheit der Kemptner. Trotz einer äußerst kampfbetonten Spielweise der Gastgeber ging Kempten mit einer 1:2-Führung in die erste Pause.

Nach einem etwas trägen Start ins zweite Drittel fanden die Junghaie aber wieder schnell zu ihrem Spiel und bestimmten zunehmend das Geschehen. Der Einsatz wurde mit einem weiteren Treffer belohnt, so dass es mit einer verdienten 1:3-Führung in die Kabinen ging.

Dann folgte ein legendäres Schlussdrittel: Kempten kam erneut etwas verschlafen aus der Pause, was Lechbruck eiskalt ausnutzte. Zwei schnelle Tore brachten den Ausgleich zum 3:3. In einem offenen Schlagabtausch ging es bis zum 4:4 hin und her. Zwei Minuten vor dem Ende erzielten die Kemptner den Treffer zum 4:5, doch Lechbruck gelang in der letzten Spielminute erneut der Ausgleich.

Im anschließenden Penaltyschießen bewiesen die Nachwuchs-Sharks starke Nerven. Erst beim sechsten Schuss fiel die Entscheidung – Kempten sicherte sich nach einer längeren Niederlagenserie endlich wieder einen verdienten Sieg. Ein packendes Spiel, getragen von großem Kampfgeist – auf dem Eis und auf den Rängen, wo die Fans beider Teams für reichlich Stimmung sorgten.

U13 des ESC Kempten weiter auf Erfolgswelle

Am Nikolaustag spielten die Kemptener Nachwuchstalente vor heimischen Publikum. Von Anfang an begannen sie druckvoll und konnten sich bereits im ersten Drittel eine deutliche Feldüberlegenheit erarbeiten. Dank einer sehr guten Lechbrucker Torhüterin blieb es aber bis zur ersten Pause sehr spannend und beim 0:0.

Erst im zweiten Drittel platzte bei den Hausherren der Knoten. Schon einige Sekunden nach Anpfiff fiel das 1:0 durch Severin Lejeune. Kurz darauf konnten die Gäste ausgleichen, mussten aber in Folge drei weitere Treffer durch Severin Lejeune, Lukas Friedrich sowie Raphael Stark zum 4:1 Pausenstand hinnehmen.

Im dritten Drittel machten die Kemptener weiter Druck und erhöhten durch einen sehenswerten Weitschuss von Mihle Schleyer auf 5:1.

Die Lechbrucker gaben aber nie auf, spielten beherzt mit und kämpften um jeden Puck, was gegen Ende noch mit zwei weiteren Gegentreffern zum 5:3 Endstand belohnt wurde.

Günter Mögele (gm)

U11 der Sharks gewinnt im Augsburger Curt- Frenzel-Stadion gegen Bad Wörishofen

Pünktlich um 11 Uhr startete das Spiel gegen die kleinen Wölfe aus Bad Wörishofen, wobei der ein oder andere kleine Shark vielleicht doch noch von dem Inhalt seines Nikolausstiefels träumte. Oder waren es die Spieler des AEV, die sich vor der Kabine der kleinen Sharks fürs eigene Training warm machten und die die kleinen Haie in der Konzentration störten?

Aber auf einmal legten die kleinen Haie richtig los, fanden immer besser ins Spiel und mit Vorsprung ging es in die Pause.

Die mitgereisten Eltern trauten ihren Augen kaum, spielten die Kleinen im zweiten Drittel auf einmal wie die Großen. „Pass links, Pass zurück, Pass nach hinten, Tooooor“. Aber auch die beiden Goalies trugen dazu bei, dass der Vorsprung ausgebaut werden konnte.

Im letzten Drittel ging es auf das Großfeld. Dort war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, es wurde um jeden Puck gekämpft. Schlussendlich bissen sich die kleinen Wölfe aber die Zähne an den kleinen Sharks aus. Ein Sieg am Nikolaustag und das im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg.

Die Freude war groß und so flogen beim Jubel die Handschuhe und Schläger übers Eis.

Mareike Steck (mst)

Hu, immer wieder Hu

Hu, immer wieder Hu

Kemptens Kanadier liefert drei Tore und zwei Assists beim 7:2 gegen Schongau

 

Seien es Penaltys, Tore in Unterzahl, Abstauber oder seine berüchtigten Handgelenkschüsse, er trifft seit Wochen fast nach Belieben und führt auch die Torschützenliste der Bayernliga an. Doch den Sieg am Sonntagabend nur an ihm fest zu machen wäre falsch, es war eine engagierte Mannschaftsleistung der Truppe von Sven Curmann.

Durch einen Defekt an der Eismaschine der aber zum Glück von den tüchtigen Eismeistern um Stefan (Scheibe) Glas in der Dewart Arena repariert werden konnte begann die Partie mit gut einer Stunde Verspätung. Oft hört man ja in solchen Fällen, es würde die Teams in der Vorbereitung stören und aus dem Konzept bringen, nicht so der Ausnahmestürmer der Sharks. Nur eine Minute dauerte es bis Hu einen schönen Pass von Sergei Topol zur frühen Führung verwandelte. Topol selbst hatte dann zehn Minuten später die große Chance zu erhöhen, scheiterte aber mit einem Penalty an Daniel Blankenburg im Mammuts Gehäuse. Kempten die überlegene Mannschaft, allein die Chancen wurden noch nicht genutzt und Schongau hätte das Spiel in dieser Phase durchaus noch auf seine Seite ziehen können, aber auch die Gäste ließen zu viele Gelegenheiten aus. Ein weiterer Penalty zur Spielmitte brachte dann das 2:0, erneut war Kevin Hu der Torschütze. In Unterzahl dann das 3:0 durch einen schönen Alleingang von Kevin Steiner, sehenswert mit der Rückhand abgeschlossen. Spätestens jetzt war deutlich zu sehen, wer das Eis heute als Sieger verlassen sollte, Schongau bekam die Offensive der Gastgeber nicht wirklich in den Griff. Und selbst das 3:1 der Gäste wurde von Maximilian Schäffler nur 21 Sekunden später wieder gekontert. David Mische und Kevin Marquardt sorgten für den 6:1 Zwischenstand ehe Hu in Unterzahl mit einem Traumtor den letzten Treffer der Allgäuer erzielte. Mit einem sehenswerten Hackentrick legte Pascal Dopatka die Scheibe vor und Hu verwandelte erneut eiskalt mit einem trockenen platzierten Handgelenkschuss. Wenn es im Eishockey ein Tor des Monats gäbe, der Treffer hätte größte Chancen. Schongau traf noch einmal zum Endstand von 7:2 der für die Hausherren auch durchaus verdient war. Es gab viel Lob von allen Seiten für das Team, Neuzugang Mason Palmer zeigte nach nur einer Trainingseinheit einen gelungenen Einstand, und dass er in Zukunft durchaus eine Verstärkung für die Defensive werden kann.

Statistik:

ESC Kempten – EA Schongau 7:2 (1:0,3:1,3:1)

Tore:

1:0 Hu (Topol,Dopatka)(2.),

2:0 Hu (Penalty)(26.),

3:0 Steiner (Schirrmacher)(31.),

3:1 Skvarek (Wagner)(32.),

4:1 Schäffler (Hu,Kulhanek)(32.),

5:1 Mische (Dopatka,Hu)(47.),

6:1 Marquardt (49.),

7:1 Hu (Dopatka,Marquardt)(53.),

7:2 Krabbat (Hegner)(55.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 10

EA Schongau: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Steiner

EA Schongau Lukas Skvarek

Zuschauer: 632