UNSER RETROTRIKOT UND FANARTIKEL ZU 75 JAHREN EISHOCKEY KEMPTEN
UNSER RETRO SONDERTRIKOT
Wir sind sehr dankbar, dass wir mit dem Partner, Sponsor und vor allem Fan Lohnunternehmen Hoffmann weiterhin auf einen wichtigen Sponsor für die kommende Saison bauen können.
Das Lohnunternehmen Hoffmann ist ein kleines Unternehmen aus Betzigau. Ihre Tätigkeiten sind im Sommer Rundballenpressen Silo- und Heuballen. Außerdem machen sie Baggerarbeiten rund ums Haus und Garten sowie Pflasterarbeiten, Fertigfundamente für Wärmepumpen und E-Ladestationen sowie Erschließungen für PV-Anlagen usw. Im Winter machen sie Winterdienst für Privatpersonen, Geschäfte und Komunen.
Deren Leitspruch ist „geht nicht gibt’s nicht“ – und passt deshalb perfekt zu unserem Verein.
Vielen Vielen für Euer Vertrauen in unsere Partnerschaft.
Gemeinsam werden wir die Eishockeytradition in Kempten in eine erfolgreiche Zukunft führen.
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Am Samstag empfingen die Kemptener Sharks den ECDC aus Memmingen. Mit großem Respekt erwartete man den Tabellenzweiten, hatte man das Hinspiel doch mit 3:7 verloren. Etwas verhalten trat man den Gästen gegenüber, konnte aber bereits in der dritten Spielminute den ersten Treffer erzielen. Ein hart geführtes Spiel mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten ermöglichte viele Torchancen, die aber nicht immer umgesetzt werden konnten. Am Ende des zweiten Drittels gingen beide Mannschaften mit einem Unentschieden (3:3) in ihre Kabinen.
Erst im dritten Drittel konnten die Junghaie sich absetzen. Von da an zeigte sich ihre spielerische Überlegenheit auf dem Eis. Ein kämpferisches Miteinander der Junghaie wurde dem Publikum geboten. Durch einen Doppelschlag von André Laptev in der 43. und in der 48. Spielminute konnte die Führung auf 5:3 ausgebaut werden. Diese zwei Treffer puschten die Mädchen und Jungs abermals und ab da an dominierten die Kemptener das Spiel deutlich. Der ECDC bekam keine Möglichkeiten mehr seine herausgespieten Chancen umzusetzen. Dies nutzten die Sharks gnadenlos, um erneut in der 50. Spielminute durch Jacob Habermeier, in der 52. durch Madison Borst und letztendlich in der 54. Spielminute den Treffer zum 8:3 Endstand durch Jakob Weiß zu erzielen.
Damit gehen die Spieler der U15 mit großem Stolz und einem guten Gefühl ins vorweihnachtliche Wochenende. Bevor das Kemptener Publikum das Stadion verließ, bedankten sich alle Kinder und Eltern bei Trainer Mitch Limböck, Co-Trainer Matthias Weißschuh und Tobias Dörfler, bei Melly Russler als Jugendleiterin sowie bei den Betreuerinnen Beate Kauder, Sabrina Dörfler und Sonja Weikert für ihren unermüdlichen Einsatz während der Saison.
Am kommenden Sonntag geht es für die U15 zur SG Götzens / Zirl in Tirol.
Ivonne Borst (ib)
Bild © Radek Bubela
Nicht auf dem Foto: Matthias Weißschuh, Tobias Dörfler und Melly Russler
Am Sonntag reiste die U13 des ESC Kempten mit vier Reihen zu den Mammuts nach Schongau. Doch die Mammuts waren gewarnt und stellten sich sehr gut auf. Hatten die Kemptner doch im Testspiel 11:3 gewonnen.
Und so entwickelte sich in den ersten beiden Dritteln ein ausgeglichenes, aber hart umkämpftes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten, welches Schongau mit je einem Treffer für sich entscheiden konnte.
Im letzten Drittel erhöhten die Sharks den Druck deutlich, konnten aber die zahlreichen Chancen nicht verwerten. Dies lag maßgeblich an dem sehr guten Torhüter der Mammuts.
Und so endete die Begegnung mit einem 2:0 für Schongau.
Bevor Weihnachten gefeiert werden kann begrüßen die Sharks am Samstag, den 20.12. die Pinguine des EV Königsbrunn im heimischen Stadion.
Günter Mögele (gm)
Bereits zum fünften Mal in dieser Saison musste der ESC Kempten in einem Bayernligaspiel in die Verlängerung, und zum fünften Mal ging man als Sieger aus der Begegnung.
Nicht einmal musste man dabei ins Penaltyschießen, jedes mal erzielte man innerhalb der fünf Minuten den Siegtreffer. Ob es an der individuellen Klasse der ESC Stürmer liegt, oder an der Moral der Mannschaft, es ist wohl die Kombination aus beidem.
Der Derbysieg vor knapp 1100 Zuschauern bescherte den Sharks ein 5 Punkte Wochenende. Mit Ulm auf Platz 5 ist man nun punktgleich und auch auf den viertplatzierten Klostersee schrumpfte der Abstand auf nur noch einen Punkt. Gute Aussichten also im Ringen um die direkte Playoffqualifikation.
Kempten startete hervorragend in die Partie, bereits in Minute 5 bescherte Sergei Topol seinen Farben mit einem sehenswerten Tip in die Führung. In der Folge Kempten am Drücker, einzig mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hätte können deutlich höher ausfallen. Gästetrainer Michael Bielefeld lobte nach dem Spiel auch seinen Keeper, David Heckenberger, in den höchsten Tönen: er hat uns in den Kemptener Druckphasen mehrfach den Allerwertesten gerettet. Ab dem Mittelabschnitt die Gäste dann besser im Spiel und mit dem frühen Ausgleich. Das Spiel nun offen, Eishockey auf hohem Niveau zweier spielstarker Teams. Und nachdem die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten kam es fast wie es kommen musste, ein Doppelschlag von Bohumil Slavicek zu Beginn des Schlussabschnitts. Ein Schock für das Kemptener Publikum, aber die Mannschaft ist seit Wochen absolut intakt, lässt sich nicht so schnell aus der Bahn werfen. Nur 34 Sekunden verstrichen, da brachte Martin Hlozek sein Team mit einem satten Pfund wieder auf ein Tor heran. Die Allgäuer drängten auf den Ausgleich, welchen dann Tomas Kulhanek auch rechtzeitig erzielte. Kurz vor Spielende zog Ulm dann noch eine unglückliche 2min Strafe wegen Spielverzögerung, was Kempten natürlich in der Overtime in die Karten spielte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis konnte man Filip Kokoska wunderschön freispielen, der Ausnahmestürmer hatte keine Probleme die Scheibe ins fast leere Tor zu schieben und die Stimmung in der Dewart Arena einmal mehr zum Kochen zu bringen.
Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:3 n.V. 1:0,0:1,2:2,1:0)
Tore
1:0 Topol (Hlozek,Palmer)(5.)
1:1 Podesva (Kischer,Bernad)(22.)
1:2 Slavicek (Rieger)(42.)
1:3 Slavicek (Rieger)(46.)
2:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(46.)
3:3 Kulhanek (Hu,Kokoska)(56.)
4:3 Kokoska (Hlozek,Hu)(62.).
Strafminuten
ESC Kempten: 6
VfE Ulm/Neu-Ulm: 10
Beste Spieler
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
VfE Ulm/Neu-Ulm: Bohumil Slavicek
Zuschauer 1084
Heute hätte Burgau ganz klar den Sieg verdient gehabt, da gibt es keine zwei Meinungen. Mit diesem einfachen Satz brachte es der Kemptener Trainer gewohnt deutlich auf den Punkt. Heute hat nicht die bessere sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mit so einer Einstellung darf man nicht ins Spiel gehen, wir waren nicht bereit auch die dreckige Arbeit zu machen und haben die Sache dann zu leicht genommen, vor allem nach der 3:1 Führung nach dem ersten Drittel. Trotzdem bin ich natürlich sehr glücklich über die drei Punkte.
Dabei hatte Curmann noch im Verlauf der Woche davor gewarnt Burgau aufgrund der Tabellenposition zu unterschätzen, womit er absolut Recht behielt. Auch mit seiner Aussage: Und wenn wir hinten mal zuviel Tore kassieren müssen wir schauen dass wir vorne immer eins mehr schießen als der Gegner, wozu wir mit unserer Qualität in der Offensive auch in der Lage sein müssen. Umgesetzt hat dies in Burgau vor allem einer, Maximilian Schäffler. Mit gleich vier Treffern war er klar der Mann des Spiels und sicherte seinem Team den Sieg.
Zum Ende der Woche gab es aus dem Lager der Sharks nur positive Nachrichten. Filip Kokoska hat endlich seine Einbürgerung bekommen, spielt nun mit dem deutschen Pass, so dass der Einsatz von Neuzugang Mason Palmer kein Problem mehr ist. Zudem kehrte er nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurück, ebenso wie Kapitän Mauro Seider und Youngster Tobias Russler. Curmann konnte also bei seiner Aufstellung aus dem Vollen schöpfen.
Von Beginn an war es kein hochklassiges Spiel, die Hausherren machten viel Druck und ließen die Allgäuer nicht richtig zur Entfaltung kommen. Und auch wenn Kempten zwischenzeitlich mit 4:1 in Führung lag, spiegelte dies in keiner Weise den Spielverlauf wieder, sondern zeugte von der individuellen Klasse der Offensivabteilung. Burgau gab während der gesamten 60 Minuten nie auf, zeigte Einsatz, Moral und Kampfbereitschaft. So bissen sie sich bis zum 4:4 Ausgleich heran. Kempten zeigte sich minimalistisch und hatte zum Glück immer die passende Antwort in Form von einer erneuten Führung parat. Selbst nach dem empty net Treffer von Martin Hlozek zum 5:7 drängten die Eisbären weiter und kamen tatsächlich noch zum 6:7, was aber dann gleichzeitig auch der Endstand war.
Unter dem Strich stehen drei ganz wichtige Punkte und hoffentlich die Einsicht dass man gegen jeden Gegner immer 100% geben muss. Durch die gleichzeitigen Niederlagen der ersten vier, Königsbrunn, Miesbach, Schweinfurt und Ulm ist die Spitze an der Tabelle wieder etwas näher gerückt. Der nächste Gegner Ulm liegt jetzt nur noch einen Punkt vor den Allgäuern. Dies sollte Motivation genug sein am Sonntag wieder das volle Potential abzurufen.
Statistik:
ESV Burgau – ESC Kempten 6:7 (1:3,2:1,3:3)
Tore:
0:1 Schäffler (Seider,Stauder)(10.),
0:2 Kokoska (Hu,Mische)(15.),
1:2 Wiesler (Radvany,Miedl)(18.),
1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(19.),
1:4 Schäffler (Hlozek,Kokoska)(25.),
2:4 Ballner (Bartuli,Malysjev)(26.),
3:4 Malysjev (29.),
4:4 Wiesler (Petzold)(48.),
4:5 Schäffler (Schirrmacher,Stauder)(50.),
5:5 Vaculik (Ballner,Bartuli)(55.),
5:6 Schäffler (Kulhanek)(58.),
5:7 Hlozek (Palmer,Kokoska)(59.),
6:7 Zachar (Vaculik,Ballner)(60.).
Strafminuten:
ESV Burgau: 8
ESC Kempten: 10
Beste Spieler:
ESV Burgau: Andreas Wiesler
ESC Kempten: Maximilian Schäffler
Zuschauer: 638