KOKOSKA BLEIBT ZWEI WEITERE JAHRE EIN SHARK

KOKOSKA BLEIBT ZWEI WEITERE JAHRE EIN SHARK

Masek liefert

Der sportliche Leiter der Sharks vermeldet die erste wichtige Personalie

Gerade einmal drei Wochen ist die Tinte unter dem Vertrag zur Verlängerung Maseks nun trocken, da gibt es die erste Personalentscheidung aus dem Kader zu vermelden. Und die hat es gleich mal in sich. Der Spielmacher Filip Kokoska verlängert seinen Vertrag in Kempten um zwei weitere Jahre. Mit seiner Saison Nr. 4 & 5 an der Iller wird Koko, wie er von den Fans liebevoll genannt wird, bereits langsam zum Kemptener Urgestein. Die Zuschauer in Kempten lieben seine Spielweise, seine technischen Fähigkeiten, seine Scorerqualitäten und seine ruhige und besonnene Art. Und er selbst fühlt sich im Allgäu pudelwohl, wie er in seiner Aussage zur Vertragsverlängerung verriet:

„Die Entscheidung in Kempten zu bleiben war ganz einfach für mich. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der sportlichen Leitung funktioniert hervorragend. Und ich gehöre nicht zu den Menschen die etwas verändern müssen wenn es gut läuft. In jedem Team in dem ich bis jetzt gespielt habe konnte ich mindestens eine Trophäe gewinnen. Wir haben hier in Kempten eine starke Mannschaft die zusammenhält und großartige Trainer im Rücken. Genau deshalb bin ich davon überzeugt, dass mir das auch hier wieder gelingen kann.

Der wichtigste Faktor war natürlich auch meine Lebensgefährtin. Sie hat zugestimmt, dass unsere Rückkehr nach Italien noch ein bisschen warten kann. Und Ihr wisst ja, auf die Frauen hört man immer am besten. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Offiziellen und Helfern für die Unterstützung zur Erlangung meiner deutschen Staatsbürgerschaft.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich bei den Heimspielen viele Fans im Stadion sehe. Eure Unterstützung kann in den entscheidenden Momenten der Saison den Unterschied machen. Und wir werden Euch brauchen!“

 

So klingt es wenn ein Spieler zufrieden ist und sich bei seinem Club wohlfühlt. In einer Zeit in der Spieler oft schneller den Verein wieder wechseln als man schauen kann ist seine Loyalität zu den Sharks ein ganz wichtiger Faktor im Team des ESC.

Und auch Masek selbst freut sich natürlich über die Unterschrift des Top Stürmers: „Filip ist ein wichtiger Baustein in unserem Konstrukt und spielt eine tragende Rolle in unserer sportlichen Ausrichtung für die Zukunft. Er und seine Lebensgefährtin fühlen sich im Allgäu mittlerweile heimisch und so waren die Vertragsgespräche mit ihm kurz und einfach. Wir konnten ihn von unseren weiteren Zielen überzeugen und es freut mich, dass er auch die nächsten zwei Jahre das Trikot der Sharks tragen wird.

U11 – U13 – U15 Little Sharks Neuigkeiten

U11 – U13 – U15 Little Sharks Neuigkeiten

U11 des ESC Kempten startet erfolgreich ins neue Jahr

Am vergangenen Samstag ging es für die U11 des ESC Kempten mit dem Bus in das Kurt-Frenzel-Stadion nach Augsburg, um gegen die Riverkings aus Landsberg zu spielen. Man merkte es den kleinen Haien an, dass das letzte Spiel drei Wochen her war, denn sie waren heiß auf Eis.

Die kleinen Haie zeigten saubere Passspiele und wussten auch das eigene Tor samt Goalies zu verteidigen. Landsberg tat sich schwer ins eigene Spiel zu kommen, denn die kleinen Haie störten den gegnerischen Spielaufbau konsequent. Und so gingen die Sharks mit Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Drittel drohte das Spiel zu kippen, wirkte der ein oder andere Spieler plötzlich sehr schläfrig auf dem Eis. Auf das gegnerische Tor wurde nur halbherzig gespielt und das eigene kaum verteidigt. Aber wer die kleinen Haie kennt, der weiß: aufgeben gibt es nicht. Und so kämpften sich die Sharks zum Ende des Drittels wieder an Landsberg heran.

Nach der Pause waren die Sharks wie ausgewechselt. Sie kamen topmotiviert und wach aus der Kabine und zeigten ihr Können auf dem Großfeld. Die Landsberger hielten stark dagegen, aber dankt der beiden Kemptener Goalies konnten die kleinen Haie ihren ersten Sieg im neuen Jahr feiern.

Mareike Steck (mst)

U13 sichert sich 3 Punkte im Derby gegen Sonthofen

Am Sonntag reiste der ESC Kempten nach Sonthofen, um dort auf den ERC Sonthofen zu treffen.

Die Junghaie dominierten das gesamte Spiel und ließen dem Gegner nur wenige Chancen. Das erste Drittel gestaltete sich zwar noch relativ ausgeglichen auf beiden Seiten. So nutzten beide Teams ihre Chancen und gingen mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.

Danach drehten die Junghaie richtig auf. In allen Reihen waren sie dem ERC spielerisch deutlich überlegen. Die wenigen Chancen, die Sonthofen bekommen sollte, wurde durch eine starke Abwehr zunichte gemacht. So konnte der ESC mit einem 2-Tore-Vorsprung in die zweite Pause gehen.

Im dritten Drittel zeigte sich die gleiche, insgesamt starke Leistung der Junghaie. Die unnötigen Strafen auf Kemptener Seite konnte Sonthofen nicht nutzen. Unermüdlich störten die Sharks den ERC Richtung Tor zu kommen. Durch drei schnelle Treffer auf Kemptener Seite ging man mit 2:7 in Führung. Den beruhigenden 5-Tore-Vorsprung nutzte Trainer Mitch Limböck, um den jungen Spielern in der dritten und vierten Reihe möglichst viel Spielerfahrung zu geben. Am Ende des Kempten-Sonthofen-Derby stand es 4:7.

Am kommenden Samstag empfangen die Kemptner die Mammuts aus Schongau vor heimischem Publikum.

Ivonne Borst (ib)

 

U15 des ESC Kempten Sharks unterliegt beim Heimspiel 4:12 gegen die Rookie Bulls München II

Ein torreiches U15-Duell lieferten sich am vergangenen Samstag die Teams aus Kempten und München. Am Ende setzten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt mit 4:12 durch – ein Ergebnis, das vor allem durch ein einseitiges erstes Drittel geprägt wurde.

Die Junghaie erwischten einen denkbar schlechten Start. Träge, unkonzentriert und sichtlich noch nicht im Spiel, ließen sie den Rookies zu viel Raum. Diese nutzten jede Gelegenheit konsequent aus und zogen mit sieben Treffern bereits im ersten Drittel davon.

Nach der Pause präsentierte sich Kempten deutlich aufgeweckter und agiler und die Junghaie konnten durch zwei Treffer von Madison Borst und einen Torschuss von Luca Steinbinder etwas aufholen. München blieb jedoch gefährlich und antwortete ebenfalls mit drei Toren. Das Drittel verlief deutlich ausgeglichener und zeigte, dass die Kemptner Nachwuchsspieler durchaus mithalten können, wenn sie ihr Potential abrufen.

Auch im letzten Abschnitt gaben die Gastgeber nicht auf. Sie erspielten sich weitere Chancen und belohnten sich mit einem vierten Treffer. München blieb jedoch souverän, baute den Vorsprung aus und sicherte sich den verdienten Sieg.

Am kommenden Freitag fahren die Sharks zum Auswärtsspiel zu den Pinguinen des EV Königsbrunn.

Gabi Gäbl (gg)

Frederieke Steck, Torhüterin des ESC Kempten, reist durch die Eishockeywelt

Frederieke Steck, Torhüterin des ESC Kempten, reist durch die Eishockeywelt

Während andere Kinder noch Weihnachten feierten, hieß es für Frederieke Steck vom ESC Kempten Koffer für den 17. Kidscup in Mannheim packen. Sie startete für die Mannschaft des GirlsEishockey e.V., ein reines Mädchenteam mit Spielerinnen aus ganz Deutschland.

Am Mannheimer Kidscup nahmen 31 Mannschaften in drei Altersgruppen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden teil. Gegner der Mädchenmannschaft waren: Mad Dogs Mannheim (GER), EC Peiting (GER), ESG Hannover (GER), Epinal Wildcats (FRA), Grenoble Bruleurs´de Loups (FRA), ESC Darmstadt Dukes (GER), Eishockey Jugend Kassel (GER) sowie Jungadler Mannheim (GER).

Starteten die Mädels am Samstag noch wie ein aufgeregter Hühnerhaufen, gelang zwischenzeitlich doch manches gute Zusammenspiel. Trotz guter Leistungen der beiden Goalies war das Scheibenglück leider nicht auf der Seite von GirlsEishockey e.V. und so konnte nur ein Unentschieden erspielt werden. Die kleinen U9er hatten trotzdem Spaß und kämpften bis zum Abpfiff um jeden Puck.

Frederieke konnte aber eindrucksvoll zeigen, was sie bei ihrem Heimatverein, dem ESC Kempten, gelernt hatte und sammelte zusätzlich wertvolle Erfahrung.

Greta Albrecht vom ESG Esslingen, der zweite Goalie der Mädchenmannschaft nahm stolz den Pokal für den 9. Platz in Empfang, Frederieke durfte für ihre Mannschaft den Fair-Play Preis abholen.

Bild © Mareike Steck

Das war für Frederieke jedoch noch nicht alles, denn GirlsEishockey e.V. erfüllt auch Eishockeyträume.

Frederiekes größter Wunsch war es einmal Niklas Treutle, Eishockeytorwart bei dem Bundesligisten Nürnberg Ice Tiger live im Stadion sehen zu können. Die unterschriebene Autogrammkarte hatte sie bereits im Sommer bekommen.

Die Eintrittskarte für das Spiel der Nürnberg Ice Tigers gegen Grizzlys Wolfsburg bekam sie zu Weihnachten von ihren Eltern geschenkt, doch es war noch etwas angehängt. Ein Gutschein der Nürnberg ICE Tigers, bei diesem Spiel als Bullykind dabei sein zu können! Die Freude darüber war riesig!

Stolz stand sie mit dem Puck in der Hand an der Bande, bevor das Maskottchen Pucki sie abholte, um mit ihr zum Bullipunkt zu fahren.

Zusätzlich durfte sie vor mehr als 6.800 Zuschauern beim Pausenspiel der U9 den Goalie der kleinen Nürnberg Ice Tigers vertreten. Was für ein Erlebnis, vor so vielen Zuschauern spielen zu können!

Ein großes Dankeschön an die Jungendabteilung der Nürnberg Ice Tigers, die dieses möglich gemacht hat.

Jetzt heißt es wieder mit der eigenen Mannschaft des ESC Kempten zu trainieren, die am Samstag, den 10. Januar auswärts in Augsburg spielen wird.

Bild © Mareike Steck

Mareike Steck (mst), Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

GirlsEishockey e.V. ist ein Verein, der 2015 gegründet wurde, um speziell Mädchen im Eishockey-Sport zu fördern. Ein Ziel von GirlsEishockey.de ist es, unter Einbeziehung aller, denen das Thema am Herzen liegt, zu überlegen, wo wir in Deutschland stehen, wie Eishockey für Mädchen vorangebracht werden kann und die nötigen Schritte zu ergreifen.

(Quelle: https://girlseishockey.de/home/)

Sharks sind zurück in der Spur

Sharks sind zurück in der Spur

Kempten schlägt den TEV Miesbach mit 4:1

Der Dritte empfing am Sonntagabend in der Kemptener Dewart Arena den Vierten der aktuellen Bayernligatabelle. Spitzenspiel Nr.2 stand also auf dem Plan, nachdem sich gleichzeitig die beiden erstplatzierten Schweinfurt und Königsbrunn in Unterfranken duellierten. Beide Teams hatten nach dem Freitagspiel ihre Wunden zu lecken, während Kempten in Königsbrunn acht Gegentore kassierte und keine Chance auf Punkte hatte ging es den Gästen fast gleich, gegen Klostersee kassierten die Oberbayern ebenfalls acht Treffer und gingen als Verlierer vom Eis. Gleich sechs gesperrte, kranke und verletzte Spieler hatte man bei der Fahrt ins Allgäu zu ersetzen, eine Situation aus der die Sharks nach dem vergangenen Wochenende gerade kommen.

Es waren also vor allem die Coaches Dusan Frosch auf Miesbacher Seite und Sven Curmann gefragt, psychische Aufbauarbeit zu leisten und ihre Teams wieder zurück in die Spur zu bringen. Gerade im Hinblick auf die Tabellensituation fünf Spieltage vor Ende der Vorrunde konnte man durchaus von einem der berühmten sechs Punkte Spiele sprechen. Auch wenn es für Trainer Curmann nur drei Punkte pro Spiel zu gewinnen gibt so war es doch eine ganz wichtige Partie um den knappen Vorsprung in der Tabelle auf Miesbach auszubauen.

Und die Allgäuer hatten die Niederlage vom Freitag sichtbar gut weggesteckt. Mit viel Elan starteten sie in die Begegnung und hatten in den ersten Minuten gleich mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Das knappe 1:0 zur ersten Pause war für die Gäste eher schmeichelhaft, bei konsequenter Chancenverwertung hätte es durchaus deutlich höher stehen können. Kempten blieb am Drücker und erhöhte zur Spielmitte bis auf 3:0. Im Anschluss dann eine eher unkonzentrierte Phase der Gastgeber, in der man auch vier Strafzeiten zog, was dem Kemptener Trainer gar nicht gefiel. Wenn in dieser Phase bei 3:1 ein weiterer Treffer für die Gäste fällt kann das nochmal ein ganz anderes Spiel werden, so der Chef an der Bande der Sharks. Doch sein Team zeigte sich im Schlussdrittel wieder fokussierter, legte mit dem 4:1 die endgültige Entscheidung nach, und spielte die Partie nun sicher nach Hause. Revanche für das Hinspiel gelungen und Platz 3 gehalten, so die positiven Nachrichten des Sonntagabend.

Statistik:

ESC Kempten – TEV Miesbach 4:1 (1:0,2:1,1:0)

Tore:

1:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(9.),

2:0 Hlozek (Hu,Kokoska)(22.),

3:0 Hu (Palmer,Mische)(31.),

3:1 Pekr (Gulda,Ehliz)(35.),

4:1 Stauder (Miller,Mische)(51.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

TEV Miesbach: 10

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

TEV Miesbach: Philip Lehr

Zuschauer: 643

Nichts zu holen beim Vizemeister

Nichts zu holen beim Vizemeister

Sharks kassieren deutliche Niederlage in Königsbrunn

Eigentlich begann die Partie recht ordentlich aus Sicht der Allgäuer. In den ersten Minuten konnte man Druck machen und sich gute Torchancen herausspielen. Lohn der Arbeit das wunderschön herausgespielte Führungstor durch Tomas Kulhanek. Doch Königsbrunn glich nur 17 Sekunden darauf aus und ging in Überzahl noch im ersten Abschnitt in Führung. Im zweiten Abschnitt Kempten dann defensiv zu oft aus der Ordnung, mit zu vielen Fehlern, Scheibenverlusten und nicht in der Lage die eigenen Offensivqualitäten ins Spiel zu bringen. Königsbrunn bestrafte dies eiskalt und konsequent mit gleich vier Treffern im Mittelabschnitt. Nach dem 6:1 Pausenstand war die Luft raus aus der Partie, Die Sharks waren an diesem Abend nicht in der Lage das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Die Strafzeitenverteilung von 12 zu 2 gegen Kempten war dann auch nicht gerade hilfreich für eine Aufholjagd die man hätte starten müssen. Am Sonntag gegen den TEV Miesbach muss vieles besser werden um zuhause wieder siegreich zu sein.

Statistik:

EHC Königsbrunn – ESC Kempten 8:2 (2:1,4:0,2:1)

Tore:

0:1 Kulhanek (Hu,Mische)(8.),

1:1 Länger (8.),

2:1 Stange (Sternheimer,Länger (16.),

3:1 Sternheimer (Trupp)(25.),

4:1 Ellerbrock (31.),

5:1 Erdt (33.),

6:1 Baader (Riedl,Streicher)(37.)

7:1 Stange (Sternheimer,Trupp)(52.),

7:2 Kulhanek (Hu,Kokoska),(54.),

8:2 Bullnheimer (Sternheimer)(58.).

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 2

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

EHC Königsbrunn: Lion Stange

ESC Kempten: Tomas Kulhanek