Angeschlagen zum Hinrunden finale

Angeschlagen zum Hinrunden finale

Weitere Ausfälle beim ESC Kempten

Man fühlt sich inzwischen an die letzte Saison erinnert, Zur Mitte der Hauptrunde schlug damals vermehrt das Verletzungspech bei den Sharks zu und aus einem zunächst sicheren Playoffplatz rutschte man zuerst in die Pre Playoffs und dann in die Abstiegsrunde. Nun geht es, noch im November, erneut los mit den Hiobsbotschaften. Bereits einige Ausfälle konnten in den letzten Wochen kompensiert werden, für das kommende Wochenende kommen aber nun weitere dazu. Zu den Langzeitverletzten Schubert, Gulda, Russler und Streif gesellen sich nun die folgenden Spieler: Kapitän Mauro Seider fällt für mindestens sechs Wochen aus, es stehen also aktuell nur noch 5 Verteidiger zur Verfügung. Auch David Mische ist für das Wochenende verletzt raus, bei ihm wird sich im Laufe der kommenden Woche aber entscheiden ob er dann bereits wieder einsatzfähig ist. Hart trifft die Allgäuer auch der Ausfall von Spielmacher Filip Kokoska, bei ihm muss man noch abwarten was die Untersuchungen ergeben und wie lange der Topscorer ausfällt.

Entwarnung gibt es dagegen bei Maximilian Schäffler und Pascal Dopatka, die beiden stehen ab sofort wieder zur Verfügung.

Nicht die besten Voraussetzungen für das Spiel am Freitagabend beim ERV Schweinfurt. Die Unterfranken haben ihren Kader im Sommer massiv aufgerüstet und dies trägt Früchte. Gleich drei Spieler der Mighty Dogs stehen auf Platz eins, zwei und vier der Bayernliga Topscorer Liste. Dies bedeutet Platz vier in der Tabelle, aber mit direkter Tuchfühlung nach ganz oben. Lange stand man an der Spitze, die Niederlagen im Spitzenspiel in Königsbrunn und in Klostersee haben die Plätze an der Spitze dann neu gemischt. Auf die Goalies der Sharks und die Defensive kommt eine schwere Aufgabe zu, gilt es doch die geballte Offensivpower Schweinfurts im Zaum zu halten. Spielbeginn am Main ist um 20.°°

Am Sonntag um 17.30 ist dann mit dem ERSC Amberg der überraschende Vorletzte zu Gast in der Dewart Arena. Vor der Saison von den meisten Vereinen deutlich weiter oben getippt haben auch die Oberpfälzer seit Wochen mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Als Reaktion darauf wurde dann kürzlich die Zusammenarbeit mit Trainer Jan Bönning beendet und Kevin Lavallée übernimmt mit dem altbekannten Dirk Salinger bis auf weiteres die Position des Trainers. Die Wild Lions werden motiviert ins Allgäu reisen, will man doch die hinteren Tabellenpositionen verlassen. Für die angeschlagenen Sharks gilt es mit dem dezimierten Kader alles reinzuwerfen und wie in den letzten Wochen mit Kampfgeist zu überzeugen.

1B kassiert nächste Niederlage

1B kassiert nächste Niederlage

Sharks bringen Leistung erst zum Schluss

 

„Nix“ und „sehr viel Scheibenglück“ bei den Gästen fasste es Trainer Peter Henninger zusammen. Hinzu kamen viele Strafen und eigens abgefälschte Schüsse, so dass Buchloe nach 40 Minuten mit 0:8 enteilen konnte.

Im letzten Drittel gab es für Trainer und Team nur eine Lösung: wieder Leistung aufs Eis zu bringen. Und es gelang: erst Brugger, dann Clermont, von Sigriz und zuletzt Pichler sorgten für einen 4:2 Drittelerfolg. Zwar versöhnlich zum Schluss, mit 4:10 jedoch besser schnell abzuhaken.

Die nächsten Punkte sind greifbar zu Hause gegen den HC Maustadt (10 Platz/ 0 Punkte, Freitag, den 28.11.2025, um 20:00 Uhr).

 

Eine Woche drauf, am 5.12.2025, um 20.00 Uhr, ist der ESV Türkheim zu Gast.

Statistik:

ESC Kempten 1B : ESV Buchloe 1B

4:10 (0:2,0:6,4:2)

Tore für Kempten:

1:8  Brugger (44., Menzel, Winter)

2:10 Clermont (51., Ziegler, Feldmeier)

3:10 von Sigriz (53., Pichler, Ziegler)

4:10 Pichler (56., von Sigriz)

Strafminuten:

Kempten: 10 + 5 Egli

Buchloe: 4

Bericht: Florian Gaukel

Einsatz bis zur letzten Sekunde

Einsatz bis zur letzten Sekunde

ESC Kempten schlägt den EHC Klostersee mit 3:2 nach Verlängerung

 

Zwei Teams mit Rückenwind trafen am Sonntagabend in der Dewart Arena aufeinander. Klostersee brachte den Schwung aus dem 6:4 Sieg gegen Schweinfurt mit, und auch Kempten war nach dem starken 6:2 Sieg in Peißenberg voll motiviert im eigenen Stadion den nächsten Sieg einzufahren. 5 Siege aus den letzten 6 Spielen zeigen dass die Allgäuer trotz der aktuellen Personalmisere auf einem sehr guten Weg sind.

Kempten startete gut in die Begegnung, hatte die ein oder andere Chance Aber die Gäste nahmen nach kurzer Zeit mehr und mehr das Heft in die Hand und waren über die ersten beiden Drittel das bessere Team. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden gingen sie dann auch absolut verdient mit 0:2 in Führung. Defensiv hervorragend eingestellt ließen sie die Sharks nicht zur Entfaltung kommen. Grafings Trainer Thomas Vogl beschrieb das nach dem Spiel auch sehr passend. Hinten Beton anrühren und defensiv arbeiten ist schon immer in der DNA von Klostersee verankert. Es brauchte dann auch ein Überzahlspiel für Kempten kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts um durch Kevin Hu den Anschluss herzustellen. Mit dem für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:2 ging es dann in die zweite Pause. Beide Trainer waren sich im Anschluss einig, eine höhere Führung der Gäste wäre bis hierhin durchaus verdient gewesen. Im Schlussabschnitt zeigten die Allgäuer dann aber ein anderes Bild und drängten mehr und mehr auf den Ausgleich. Sie bissen sich aber auch ein ums andere Mal die Zähne an der Grafinger Defensive und vor allem am überragenden Lukas Steinhauer im Tor aus. Auch zwei Powerplays brachten nicht den erhofften Treffer. Und so dauerte es bis eine Sekunde vor Spielende bis es doch noch klingelte und die Dewart Arena zum ersten Mal explodierte. Erneut war es Kevin Hu, der einen Abpraller vom Pfosten über die Linie brachte. Und auch die anschließende Verlängerung entschied der Ausnahmestürmer mit seinem, frenetisch gefeierten, dritten Treffer zugunsten des ESC. Viertes Mal Verlängerung, vierter Sieg. Von den letzten sieben Spielen wurden sechs gewonnen, es läuft beim Team von Sven Curmann. Vor allem gegen die direkten Mitbewerber um die Playoffs waren es 5 sehr wichtige Punkte die man am Wochenende eingefahren hat.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Klostersee 3:2 n.V.(0:0,1:2,1:0,1:0)

Tore:

0:1 Bosecker (Walz,Spies)(36.),

0:2 Quinlan P. (Gleixner)(37.),

1:2 Hu (Kokoska,Hlozek)(40.),

2:2 Hu (Stauder,Kulhanek)(60.),

3:2 Hu (Hlozek,Kulhanek)(63.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 4

EHC Klostersee: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

EHC Klostersee: Lukas Steinhauer

Zuschauer: 952

Souveräner Auswärtssieg

Souveräner Auswärtssieg

Sharks gewinnen mit 6:2 beim TSV Peißenberg

Seit die Allgäuer in der Bayernliga spielen lieferten sich die beiden Teams schon viele heiß umkämpfte Spiele, oft auf Augenhöhe. Es hat sich über die Jahre eine gesunde sportliche Rivalität der beiden Vereine entwickelt.

Sven Curmann konnte wieder auf David Mische zurückgreifen, der seine Sperre aus dem Spiel gegen Königsbrunn abgesessen hat. Weiterhin fehlte Maximilian Schäffler, dafür waren erneut Roman Schwarz und Dominik Dörfler aus der U20 dabei.

Wie erwartet entwickelte sich eine ausgeglichene temporeiche Partie mit Chancen für beide Teams. Die frühe Führung der Gastgeber konnten Johannes Oswald und Filip Kokoska noch im ersten Drittel mit einem Doppelschlag innerhalb 75 Sekunden in ein 1:2 umwandeln.

Auch der zweite Spielabschnitt ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Druckphasen. Kokoska erhöhte für seine Farben auf 1:3, Peißenberg konnte aber in Überzahl wieder verkürzen. Kevin Hu stellte darauf, fast im Gegenzug, den zwei Tore Abstand wieder her. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten wurden vor allem auf Kemptener Seite mehr. Kokoska mit Treffer Nummer drei erhöhte dann kurz vor der Pause noch auf 2:5. Hu mit seinem zweiten Treffer sorgte dann früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung, Kempten spielte die Partie nun souverän zu Ende und nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause.

Entsprechend zufrieden gab sich Trainer Curmann in der Pressekonferenz:“ Wir sind heute super glücklich hier die drei Punkte mitzunehmen. Es ist immer ein heißes Pflaster in Peißenberg, wir haben schon viele verrückte Spiele hier gehabt. Wir haben uns viel vorgenommen für heute, hatten aber auch eine schwierige Trainingswoche mit immer noch vielen verletzten und angeschlagenen Spielern. Wir haben heute richtig gut angefangen, die ersten Minuten viel Druck gemacht, dann hat Peißenberg viele gute Chancen gehabt, da hat uns Jakob Nerb gut im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel kontrollieren wir das Spiel dann sehr gut, machen die neutrale Zone zu und spielen schnell von hinten raus. Im letzten Drittel haben wir es dann gut kontrolliert und ich bin sehr stolz auf die Jungs, auch weil es ein Spiel mit wenigen Gegentoren war.“

Ein starker Einstieg in das Wochenende, am Sonntag steht den Kemptenern ein weiterer heißer Tanz bevor. Klostersee kommt mit Rückenwind vom Sieg gegen Schweinfurt in die Dewart Arena und steht nach wie vor nur einen Punkt hinter den Allgäuern.

Statistik:

TSV Peißenberg – ESC Kempten 2:6 (1:2,1:3,0:1)

Tore:

1:0 Klein (Hörndl,Höfler)(3.),

1:1 Oswald (Topol)(15.),

1:2 Kokoska (Mische,Hu)(16.),

1:3 Kokoska (Hu,Kulhanek)(29.),

2:3 Parrish (Vogl,Murphy)(32.),

2:4 Hu (Kokoska)(33.),

2:5 Kokoska (Kulhanek)(39.),

2:6 Hu (Kokoska,Hlozek)(45.).

Strafminuten:

TSV Peißenberg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

TSV Peißenberg: Jonas Lautenbacher

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 877

Duelle auf Augenhöhe

Duelle auf Augenhöhe

Peißenberg und Klostersee fordern die Sharks

Zweimal langjährige Konkurrenten, zweimal Kampf um das direkte Playoff Recht, zweimal Spannung garantiert. Es sind aber auch nicht gerade die Lieblingsgegner des ESC aus den letzten Jahren auf die man trifft. Gegen beide Teams tat man sich immer schwer, oft waren es Spiele auf Augenhöhe die knapp oder unglücklich verloren wurden. Nicht vergessen dabei das Aus gegen die Miners in den Preplayoffs der letzten Saison, in der letzten Minute der Verlängerung. Die Sharks mussten dadurch in die Abstiegsrunde, das möchte man nicht nochmal erleben. Zumindest steht mit Korbinian Sertl der ewige „Angstgegner“ der Allgäuer nicht mehr im Tor der Miners, ausgerechnet gegen Kempten schien er immer besonders motiviert, nicht selten war es ein Zweikampf Sertl gegen Sharks. Spielbeginn in der im Umbau befindlichen Flatbuy Arena ist um 20.°°. Mit aktuell vier Punkten Rückstand auf Kempten (18/14) werden die Miners alles daran setzten diesen zu verkürzen und den Kontakt zu Platz 6 zu halten.

Am Sonntag um 17.30 kommt es dann in der Kemptener Dewart Arena zum Blaulichtspiel gegen den EHC Klostersee. Die Grafinger stehen mit einem Punkt weniger (18/17) in Lauerstellung direkt hinter dem ESC. Das direkte Spiel der beiden Gegner vom Wochenende verlor Klostersee am vergangenen Sonntag in Overtime mit 3:2 in Peißenberg. Mit möglichst vielen Punkten aus den beiden Partien könnte man die  Verfolger hinter sich halten, es wird aber auch zwei starke Leistungen dafür brauchen. Dabei mithelfen kann David Mische, der nach seiner Sperre wieder im Team steht. Trotzdem bleibt die Personalsituation angespannt, der aktuelle Kader hat aber auch am vergangenen Freitag gezeigt zu was er trotz der Ausfälle fähig ist.

Zu dem Heimspiel am Sonntag haben alle mit „Blaulicht“, also sämtliche Hilfsorganisationen aus Kempten und Umgebung freien Eintritt. Notwendig hierzu ist eine vorherige Anmeldung per Email an: vorstand@esc-kempten.de