LITTLE SHARKS U13 – U11 – U15

LITTLE SHARKS U13 – U11 – U15

U13 des ESC Kempten dominiert Spiel gegen den VFE Ulm/Neu Ulm

Am Samstag empfing die U13 des ESC Kempten die Devils aus Ulm/Neu Ulm. Die Kemptener galten als klarer Favorit in dieser Begegnung. Auch wenn die Junghaie zu Beginn des Spiel ihre souveräne Stärke nicht abrufen konnten, hatten die Devils kaum Chancen, gefährlich für das Tor der Kemptener zu werden.

Den ersten Treffer erzielte der ESC bereits in der vierten Spielminute. Den Siegesjubel nutzten die Devils, um direkt den Ausgleichstreffer zu erzielen. Bis zur ersten Drittelpause konnten die Kemptener noch drei weitere Treffer verbuchen und gingen bei einem 4:1 Stand in die erste Pause.

Ab dem zweiten Drittel war die spielerische Überlegenheit der Junghaie sichtbar. Trotzdem die Sharks noch immer nicht zu ihrer gewohnten Leistung zurückfanden, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt. So endete das zweite Drittel 8:3.

Im letzten Drittel überrannten die Junghaie die Devil förmlich. Der VFE Ulm/Neu Ulm bekam kaum Möglichkeiten, den Puck aus dem eigenen Drittel herauszuspielen. Die Kemptener nutzten ihre Überlegenheit für weitere vier Treffer. Am Ende stand es 12:3 für den Kemptener Nachwuchs.

Damit steht die U13 des ESC Kempten weiterhin auf dem 3. Platz der Tabelle.

Am kommenden Samstag geht es zum Nachholspiel nach Ulm und damit erneut gegen die Devils.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Niki Hiltner

U15 des ESC Kempten beendet Negativserie mit klarem Auswärtssieg in Sonthofen

Mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung hat die U15 des ESC Kempten am vergangenen Samstag ihre jüngste Niederlagenserie beendet und im Derby gegen den ERC Sonthofen einen souveränen 5:13‑Auswärtssieg eingefahren.

Kempten agierte von Beginn an hochmotiviert, dynamisch und mit sichtbarem Selbstvertrauen. So gelang es den Junghaien, Sonthofen immer wieder unter Druck zu setzen und sich zahlreiche Torchancen zu erarbeiten. Die frühe Führung von 2:6 nach dem ersten Drittel gab zusätzliche Sicherheit und Kempten bestimmte weiterhin das Tempo der Partie.

Im weiteren Spielverlauf wurde das Spiel phasenweise intensiv und körperbetont geführt. Sonthofen versuchte, über robuste Zweikämpfe ins Spiel zu finden, doch die Kemptener ließen sich davon nicht beeindrucken und blieben cool. Die Junghaie spielten konzentriert und engagiert weiter und bauten ihre Führung konsequent aus.

Mit dem klaren 5:13‑Endstand feiert Kempten nicht nur einen verdienten Derbysieg, sondern auch ein wichtiges Erfolgserlebnis nach einer schwierigen Phase. Die Mannschaft zeigte Charakter, Spielfreude und den unbedingten Willen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Am kommenden Samstag empfangen die Kemptner Nachwuchstalente die U15 des EHC Bad Aibling im heimischen Stadion.

Gabi Gäbl (gg)

 

Bild © Gabi Gäbl

U11 des ESC Kempten beißt sich an den Riverkings aus Landsberg fast die Zähne aus

Samstagmorgen um 11 Uhr pfiff der Schiedsrichter das Spiel an. Alle kleinen Sharks waren top motiviert. Sie spielten die Pässe fast wie die Großen und so ging es mit einem Unentschieden in die Pause.

Nach der Umbauphase kämpften die kleinen Sharks weiter um jeden Puck, scheiterten meist aber am starken Landsberger Goalie. Konzentriert am Puck, gelang das Zusammenspiel zwar immer besser. Doch der Einsatz wurde nicht honoriert und so endete auch das zweite Drittel mit einem Unentschieden.

Im letzten Drittel, jetzt auf dem Großfeld, war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die kleinsten Sharks kämpften tapfer bis zum Schluss, doch der Puck wollte einfach nicht in das Landsberger Tor. Der Einsatz und der Kampfgeist aller Spieler sowie die guten Leistungen der beiden Kemptener Goalis wurden dieses Mal nicht belohnt und die kleinen Haie mussten sich am Ende der Partie mit einem Unterschieden zufriedengeben.

Nun geht es am 31.01.2026 im eigenen Stadion gegen Bad Wörishofen.

Spannung bis weit nach dem Spielende

Spannung bis weit nach dem Spielende

ESC Kempten verliert mit 4:2 in Amberg, hält aber Platz drei.

Es war ein blutleerer Auftritt seiner Mannschaft, so beschrieb Sven Curmann das Spiel seiner Sharks beim Tabellenletzten mit wenigen Worten. Wobei es nicht so dramatisch war wie es klingt. An Torchancen und Spielanteilen gemessen war Kempten die bessere Mannschaft. Amberg war dagegen eiskalt, brauchte nur wenige Chancen um vier Tore zu erzielen. Kempten oft zu verzettelt und ungenau, dazu mit Pech im Abschluss. Kein Beinbruch, aber vielleicht zur rechten Zeit vor den Playoffs nochmal ein Warnschuss dass es immer 100% Einsatz braucht.

Positiver Aspekt: Kevin Hu zog mit seinem Treffer und dem Assist am letzten Spieltag in der Scorerwertung der Bayernliga mit 74 Punkten noch mit Tomas Cermak aus Schweinfurt gleich und teilt sich mit ihm Platz eins. Mit 41 erzielten Toren steht er in dieser Wertung sogar mit deutlichem Vorsprung an der Spitze der Liga.

Es war gleichzeitig auch ein Fernduell mit Landsberg, die mit einem klaren 6:0 Sieg in Pfaffenhofen punktemäßig mit Kempten gleichzogen. In diesem Fall entscheidet die Tordifferenz. Mit + 29 liegen nach dem letzten Spieltag auch hier beide Kontrahenten gleichauf. Entscheidungspunkt Nr.3 ist dann der direkte Vergleich. Kempten gewann in Overtime in Landsberg, die Riverkings im Penaltyschießen in Kempten, erneut Gleichstand. Den Ausschlag zugunsten der Allgäuer geben somit die erzielten Tore, hier steht man mit 139 gegenüber 128 vor den Lechstädtern. Nach dreißig Spieltagen eine mehr als hauchdünne Entscheidung.

Und auch die Antwort auf die Frage wer der Gegner im Viertelfinale wird wurde zu einer hochspannenden und dramatischen Angelegenheit. Dingolfing gewann mit 4:2 in Waldkraiburg, was bei einer Niederlage von Klostersee  Platz 5 bedeutet hätte. Grafing lag 22 Sekunden vor Spielende dann auch noch mit zwei Treffern in Schongau zurück und stand quasi schon als Gegner der Sharks fest. Innerhalb von zehn Sekunden glich das Team von Thomas Vogl aber noch aus und erzielte in Overtime dazu den Siegtreffer. Somit endet die Vorrunde mit Kempten als Drittem, Landsberg auf vier, Klostersee auf fünf und Dingolfing als sechstem.

Kempten – Dingolfing und Landsberg – Klostersee, so lauten die bereits feststehenden Serien. Gegen wen die beiden auf Platz Eins und Zwei Königsbrunn und Schweinfurt spielen entscheidet sich in den Preplayoffserien zwischen Miesbach und Ulm sowie Waldkraiburg und Miesbach.

Curmann hat nun zwei Wochen Zeit sich mit den Sharks auf den Gegner vorzubereiten. Die Isar Rats haben in den letzten Wochen sehr stark gespielt und werden ein schwerer Gegner. Doch die Sharks werden topfit und hochmotiviert in die Best of seven Serie starten.

Statistik:

ERSC Amberg – ESC Kempten 4:2 (2:0,1:1,1:1)

Tore:

1:0 Pronath (Krieger,Pressl)(5.),

2:0 Schroepfer (Eckl,Rolsing)(14.),

3:0 Baranovskis (Klughardt,Silbermann)(27.),

3:1 Hu (Kokoska,Miller)(28.),

4:1 Krieger (Pronath,Frank)(49.),

4:2 Kokoska (Miller,Hu)(58.).

Strafminuten:

ERSC Amberg: 10

ESC Kempten: 8

Beste Spieler:

ERSC Amberg: Klughardt

ESC Kempten: Kokoska

Zuschauer: 533

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

ESC Kempten schickt den Tabellenführer ERV Schweinfurt mit 7:1 nach Hause

Letztes Heimspiel der Bayernligavorrunde, Dritter gegen Erster. Es war angerichtet für ein Eishockeyfest am Freitagabend in der Kemptener Dewart Arena. Trainer Sven Curmann hebt ja immer wieder einmal gerne hervor, dass ihm dies die liebsten Spiele sind, sich mit den Besten auf Augenhöhe zu messen ist das Ziel seiner Mannschaft. Das es letztendlich ein Fest nur für die Anhänger des ESC unter den gut 1000 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena wird und mit einem so deutlichen Ausgang, damit hätte vor dem Spiel niemand gerechnet

7:1 gegen den Spitzenreiter im vorletzten Spiel, das ist ein deutliches Ausrufezeichen der Mannschaft auch in Richtung Playoffs. Das Team zeigte von der ersten Minute an eine geschlossene Leistung und den absoluten Willen den noch fehlenden Punkt für die sichere Teilnahme gleich am Freitagabend auf heimischem Eis zu holen. Einmal mehr war es die Paradereihe der Sharks die aus einer kompakten Einheit mit fünf der sieben Treffer noch ein bisserl herausragte. Filip Kokoska und Kevin Hu sorgten für eine frühe 2 Tore Führung, aus der man souverän agierte.Schweinfurt verkürzte zwar mit dem einzigen Treffer des Abends, aber alle weitere Bemühungen der Mighty Dogs fanden spätestens beim erneut überragenden Schlussmann des ESC, Jakob Nerb, ihr Ende. Spätestens mit dem 3:1 durch Kokoska war die Partie dann auch vorentschieden. Im Schlussabschnitt brachten sich die Gäste durch eine Vielzahl von Strafzeiten selbst aus dem Konzept. Kempten nutzte dies konsequent aus und entschied den Schlussabschnitt mit 4:0 für sich. Highlight dabei der letzte Treffer des Abends durch Kevin Hu. Der Stürmer der Sharks glänzt immer wieder durch seinen ansatzlosen Handgelenkschuss. Das er auch anders kann zeigte er mit einem satten Schlagschuss, und auch wenn der Schläger dabei in zwei Teile zu Bruch ging fand die Scheibe den Weg ins Tor.

Der Jubel nach dem Spiel fand kaum ein Ende, gleich mehrere Ehrenrunden mussten die Allgäuer für ihre Fans drehen und durften sich zu Recht feiern lassen. Am Sonntagabend folgt nun der Abschluss in Amberg und nach diesem Spieltag weiß man auch wer der Gegner im Viertelfinale wird. Die Möglichkeiten haben sich inzwischen reduziert, es wird entweder Landsberg, Klostersee, Dingolfing oder der TEV Miesbach werden, Für den Kemptener Trainer ist es egal, er schaut mit seinem Team von Spiel zu Spiel und gemeinsam werden sie jede Herausforderung annehmen.

Statistik:

ESC Kempten – ERV Schweinfurt 7:1 (2:0,1:1,4:0)

Tore:

1:0 Kokoska (Kulhanek,Hu)(4.),

2:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(7.),

2:1 Dana (Alksnis,Diel)(24.),

3:1 Kokoska (Hu,Mische)(37.),

4:1 Dopatka (Seider,Stauder)(49.),

5:1 Schäffler (Topol,Limböck)(54.),

6:1 Kokoska (56.),

7:1 Hu (Kokoska,Hlozek)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 14

ERV Schweinfurt: 16+(10 Alksnis)+(5+Spieldauer Helmle)

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

ERV Schweinfurt: Alexander Asmus

Zuschauer: 1009

Die Sharks im Endspurt

Die Sharks im Endspurt

Die Gegner für den ESC Kempten könnten am Wochenende nicht gegensätzlicher sein

Mit dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten der Eishockey Bayernliga bekommen es die Sharks am Wochenende zu tun. Am Freitagabend um 20.°° gastieren die Mighty Dogs aus Schweinfurt in der Dewart Arena im Allgäu. Über den Sommer wurde am Main ordentlich durchgelüftet und ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, angeführt vom erfahrenen Sergej Wassmiller hinter der Bande. Hochklassige Spieler wurden verpflichtet und das Konzept geht auf. Gemeinsam mit Königsbrunn drückte man der Liga seinen Stempel auf und steht kontinuierlich auf Platz eins oder zwei der Tabelle. Vor den letzten beiden Spieltagen ist klar, Schweinfurt möchte als Erster aus der Vorrunde gehen, um in einem möglichen Finale das Heimrecht zu haben. Im Hinspiel gab es eine 6:3 Niederlage für Kempten, allerdings hatte man damals schon mit vielen Ausfällen zu tun und konnte nur mit 14 Feldspielern antreten. Aktuell sieht es gut aus im Kader der Allgäuer, alle Mann außer den Langzeitverletzten an Bord, die Stimmung ist gut, mit Filip Kokoska und Tomas Kulhanek haben zwei der Leistungsträger ihre Verträge um je zwei Jahre verlängert. Es läuft rund, und mit der bekannten Heimstärke möchte man auf jeden Fall den letzten notwendigen Punkt für die direkte Playoffquali, besser aber noch die drei Punkte für das Heimrecht im Viertelfinale und Platz drei in der Tabelle sichern. Am vergangenen Sonntag haben sich beide Teams zufällig auf der Autobahnraststätte getroffen, Schweinfurt auf dem Weg nach Miesbach und die Sharks unterwegs nach Klostersee. In angeregten Gesprächen untereinander wurden da bereits die Fronten für das Spitzenspiel abgeklärt.

Ganz anders läuft es in dieser Saison beim ERSC Amberg. Die Wild Lions erleben eine Seuchensaison, geprägt von Verletzungen, Krankheit, Trainerwechseln und Spielerabgängen. Inzwischen musste man auch noch die rote Laterne vom Aufsteiger Burgau übernehmen. Schon länger steht fest dass die Wild Lions in die Abstiegsrunde müssen. Der Fokus der Oberpfälzer liegt ganz klar auf dem Klassenerhalt. Die Sharks dürfen Amberg auf keinen Fall unterschätzen, man wird sich von seinen Zuschauern positiv aus der Vorrunde verabschieden wollen und alles daran setzen mit einem Sieg gegen Kempten motiviert in den Abstiegskampf zu gehen. Auch am Sonntagabend um 18.°° braucht es also in Amberg eine voll konzentrierte Leistung um selbst mit einem positiven Ergebnis in Richtung Playoffs zu starten.

Die nächste Verlängerung

Die nächste Verlängerung

Auch Tomas Kulhanek bleibt dem ESC Kempten erhalten

Nach der erfolgreichen Verlängerung des Vertrages von Filip Kokoska vor einer Woche hat man sich nun mit dem nächsten Leistungsträger geeinigt. Auch Kulhanek unterzeichnet bei den Sharks gleich für zwei weitere Jahre. Nach dem er in der vergangenen Spielzeit mit Verletzungen zu kämpfen hatte spielt er in diesem Winter eine überragende Saison.

Aktuell steht der 24 jährige mit 37 Punkten auf Platz 30 der Bayernliga Scorertabelle. Für einen Verteidiger ein überragender Wert, deutlich besser als viele Stürmer der Liga. Er ist gemeinsam mit seinem Landsmann einer der Schlüsselspieler im Team von Sven Curmann. Seit Wochen in bestechender Form ist er einer der besten Verteidiger der Liga, wenn nicht sogar der Beste.

Ervin Masek zur gelungenen Vertragsunterzeichnung: „Ich bin froh, dass wir uns mit Tomas schon so früh in der noch laufenden Saison einigen konnten. Letztes Jahr wurde er noch durch seine Verletzung ausgebremst, aber heuer zeigt er wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er ist einer der fittesten Spieler, überzeugt mich aber vor allem auch durch seinen Einsatz, seinen Kampfgeist und sein sehr faires Zweikampfverhalten. Auch er fühlt sich in Kempten sehr wohl, die Entscheidung mit unserem punktbesten Verteidiger weiter zu arbeiten fiel uns also sehr leicht“.