ESC 1B punktet gegen Spitzenreiter

ESC 1B punktet gegen Spitzenreiter

EV Bad Wörishofen mit mehr Glück im Penaltyschießen

 

Von dem Spitzenreiter aus Bad Wörishofen war zu erwarten, dass ein schnelles und aktives Spiel geboten wird. Die 1B des ESC Kempten nahm das Tempo direkt auf und hielt sehr gut dagegen. Der erste Abschnitt mit 0:0 war für die Hausherren eher glücklich. Der Zweite mit 0:2 eher unglücklich. Die erspielten Torchancen der Sharks blieben ohne zählbaren Erfolg.

Der Schlussabschnitt sollte wieder im Zeichen der Kemptener stehen: erst Kohler und dann Winter bejubelten die Anschlusstreffer.

Es bot sich ein spannendes Derby mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Nur unter großer Anstrengung von Schlussmann Fuhrman konnte wiederholt die Scheibe vor der Torlinie gehalten werden. Bei einem Konter der Sharks kurz vor Schluss lag fast der Siegtreffer in der Luft. Es sollte jedoch beim 2:2 bleiben.

Im Penaltyschießen war Kempten nur mit Winter erfolgreich. Wörishofen jedoch zweifach und somit glücklicher Sieger der Partie.

Kempten rutscht auf Platz 7 der Tabelle (16 Punkte), behält jedoch den Anschluss an Platz 4 (Maustadt, 22 P.), da Königsbrunn (5. / 17 P.) und Buchloe (6. / 17 P.) jeweils ein Spiel mehr vorweisen.

 

Nächstes Heimspiel ist am Freitag, den 09.01.2026, um 20.00 Uhr gegen den Tabellennachbar EV Fürstenfeldbruck (8./14 P).

Statistik:

ESC Kempten 1B : EV Bad Wörishofen

2:3 n.P. (0:0,0:2,2:0)

Tore:

0:1 Egger (24.)

0:2 Katerbau (31.)

1:2 Kohler (47., Lipp, Winter)

2:2 Winter (49., Kohler)

2:3 Schejbal (Penalty)

Strafminuten:

Kempten: 8

Wörishofen: 4

Zuschauer: 23

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Helmut Pichler

Sharks hauen alles raus

Sharks hauen alles raus

Überragender Clemens Wiedemann rettet seinem Team drei Punkte in Geretsried

Genau so muss ein echtes Team funktionieren, nachdem der aktuelle Stammtorhüter Jakob Nerb seit Freitag erkrankt pausieren musste sprang Backup Wiedemann in die Bresche und zeigte sowohl am Freitag gegen Landsberg wie auch am Sonntagabend zwei blitzsaubere Leistungen. Und auch Filip Kokoska stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Am Freitag noch einer der sechs Ausfälle begab er sich mit auf die Auswärtsfahrt obwohl immer noch angeschlagen. So stand Sven Curmann zumindest seine erste Sturmformation Kokoska / Hu / Mische wieder komplett zur Verfügung. Er war aber somit auch der einzige Rückkehrer ins Team. Das Geretsried alles geben würde um den Abstand zu den letzten Preplayoffplätzen zu verringern war zu erwarten. Die Rats wollen nach wie vor um jeden Preis den erneuten Gang in die Abstiegsrunden vermeiden. Dementsprechend offensiv starteten sie auch ins Spiel. Wie Ihr Trainer Hans Tauber nach dem Spiel verriet standen nach zwei Dritteln bereits 22:7 Torschüsse für sein Team auf den Notizzetteln. Zweimal gelang seinen Jungs auch die Führung, doch beide Tore egalisierte Kemptens Topscorer Kevin Hu. Kempten verteidigte engagiert und leidenschaftlich. Im Schlussabschnitt brachte dann ein wunderschöner Konter der „jungen Wilden“ die Entscheidung. Clemens Löhr bediente Kevin Steiner bei einer Zwei auf Eins Situation perfekt und der Stürmer hatte keine Problem sehr zur Freude der zahlreichen Kemptener Fans im Stadion einzunetzen. Den Gastgebern blieben immer noch 13 Minuten, im Eishockey eine Ewigkeit, doch alles was man versuchte blieb entweder in der Sharks Defensive hängen oder spätestens beim sicheren Wiedemann. Mit den vielen Ausfällen sind die vier Punkte an diesem Wochenende eine starke Ausbeute, damit war auch Curmann in der Pressekonferenz sehr zufrieden. Der Coach der Allgäuer: „Es war ein brutal hartes Spiel, Geretsried hat ein riesen Spiel gemacht. Wir haben da eigentlich nicht wirklich einen Weg dagegen gefunden, da waren einige Top Chancen dabei. Im letzten Drittel haben wir dann auch bei Pfosten und Lattenschüssen das Glück auf unserer Seite gehabt. Nichtsdestotrotz kann ich auch sagen, wir kommen aus einer ganz schwierigen Woche und ich bin unfassbar stolz auf die Jungs, was die da heute abgerissen und die Energiereserven raus geholt haben. Ich bin einfach auch dramatisch stolz darauf wie sie jetzt die zwei Spiele am Wochenende rumgebracht haben. Das wir aus diesem Wochenende mit vier Punkten rausgehen ist einfach riesengroß und darüber freuen wir uns sehr.“

Die Tankanzeige der Mannschaft dürfte nach den zwei Kraftakten deutlich im roten Bereich stehen, aber nun ist Zeit zur Regeneration, bevor  es am nächsten Wochenende gegen die beiden direkten Tabellennachbarn Königsbrunn und Miesbach geht.

Statistik:

ESC Geretsried – ESC Kempten 2:3 (1:1,1:1,0:1)

Tore:

1:0 Hochstrasser (Englbrecht,Soukup)(5.),

1:1 Hu (Miller,Kokoska)(10.),

2:1 Fissekis (21.),

2:2 Hu (Kulhanek,Kokoska)(27.),

2:3 Steiner (Löhr,Oswald)(47.).

Strafminuten:

ESC Geretsried: 10

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

ESC Geretsried: Korbinian Sertl

ESC Kempten: Kevin Hu

Zuschauer: 501

Jubiläum wird zum Thriller

Jubiläum wird zum Thriller

Kempten und Landsberg duellieren sich bis ins Penaltyschießen

Die Zuschauer in der Dewart Arena bekamen ein absolut hochklassiges Bayernligaspiel zu sehen, an Spannung kaum zu überbieten. Mit dem 3:4 Sieg im Shootout nahmen die River Kings somit erfolgreich Revanche für den Overtime Sieg der Sharks im Hinspiel am Lech. 

Doch bevor die zweite Jubiläumsfeier in Kempten beginnen konnte gab es für den Coach Sven Curmann einige Hiobsbotschaften hinzunehmen. Wie er nach dem Spiel verriet war in der vergangenen Woche kaum ein Training möglich und bis zweieinhalb Stunden vor dem Spiel wusste er noch nicht wie die Mannschaftsaufstellung aussehen würde. Und letztendlich war die Liste der Ausfälle mit sechs Stammspielern mehr als lang. Jakob Nerb, Kevin Marquardt, Timo Schirrmacher, Martin Hlozek, Pascal Dopatka und Filip Kokoska, allesamt Leistungsträger in der Mannschaft waren nicht einsatzfähig. Curmann musste rotieren und konnte zum Glück auf seine U20 Spieler zurückgreifen. Mit gut 1500 Zuschauern bot sich den Teams erneut eine tolle Kulisse. Und von Beginn an war viel Tempo im Spiel. Landsberg startete früh mit einem Powerplay, konnte jedoch kein Kapital daraus ziehen. Eine optische Überlegenheit konnten sich die Gäste damit aber durchaus erarbeiten. Und als Lohn der Bemühungen auch mit 0:1 in Führung gehen. Doch gleich in ihrem ersten Powerplay schlugen die Sharks mit David Mische zurück. Trotzdem blieb Landsberg am Drücker und ging durch je einen Treffer vor und nach der Pause mit 1:3 in Führung. Gerade im zweiten Abschnitt hatten die Gäste Chancen die Führung noch auszubauen, doch Clemens Wiedemann im Gehäuse der Allgäuer zeigte eine bärenstarke Leistung. Er hielt den Rückstand bei zwei Toren, was nach Curmanns Aussage der Spielplan war: Den Gästen zwei Drittel das Spiel überlassen und das Ergebnis knapp halten. Im Schlussdrittel dann nochmal das Energielevel hochfahren und das Spiel wieder auf die eigene Seite ziehen. Ein cleverer Schachzug war es dann auch Tomas Kulhanek für den Schlussabschnitt in den Sturm zu schicken. Der einstmals gelernte Stürmer machte seine Sache sehr gut und sorgte für viel Wirbel im Angriff. Kempten im Schlussdrittel die dominierende Mannschaft, Curmanns Spielplan funktionierte. Max Miller brachte sein Team wieder heran und kurz darauf  besorgte Mische mit seinem zweiten Treffer den viel umjubelten Ausgleich. Gegen Spielende dann die große Gelegenheit für Kempten den Sieg zu holen. Der ehemalige Shark Linus Voit musste nach einem Foul an Michel Limböck mit einer 5 Minuten Strafe vom Eis. Limböck musste verletzt in die Kabine und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Doch weder bei fünf gegen vier noch in der Overtime mit vier gegen drei gelang es den Allgäuern ihr starkes Powerplay zu nutzen. Landsberg verteidigte aufopferungsvoll und rette sich ins Penaltyschießen. Dies entschieden die Gäste dann für sich und nahmen den Zusatzpunkt mit nach Hause. Ausnahmsweise einmal uneinig waren die Trainer im Anschluss bei der Pressekonferenz. Während Landsbergs Martin Hoffmann mit den Schiedsrichtern nicht zufrieden war und sein Team aufgrund der ersten beiden Drittel als den klar verdienten Sieger sah, der eigentlich hätte noch höher gewinnen müssen war Sven Curmann anderer Meinung. Vom Einsatz und vom Willen her hätte meine Mannschaft heute den Sieg verdient gehabt, so der Kemptener Trainer.

Durch die gleichzeitige Niederlage von Miesbach reicht der eine Punkt sogar um in der Tabelle auf Platz drei zu springen, Mit Klostersee, Miesbach und Landsberg ist den Sharks aber auch ein Trio innerhalb von drei Punkten dicht auf den Fersen.

Statistik:

ESC Kempten – HC Landsberg 3:4 n.P. (1:2,0:1,2:0,0:1)

Tore:

0:1 Wagner (Reuter,Hess)(8.),

1:1 Mische (Hu,Kulhanek)(15.),

1:2 Hess (Reuter,Wedl)(16.),

1:3 Müller (Voit,Benz)(24.),

2:3 Miller (Löhr,Oswald) (44.),

3:3 Mische (Kulhanek,Miller)(47.),

3:4 Kasten (Pen.)

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

HC Landsberg: 20  +  5+SD Voit

Beste Spieler:

ESC Kempten: David Mische

HC Landsberg: Mika Reuter

Die Feierlichkeiten gehen weiter

Die Feierlichkeiten gehen weiter

ESC Kempten empfängt Landsberg zum zweiten Jubiläumsspiel

Nachdem man in Kempten am vergangenen Sonntag ein rundum gelungenes Event zum 75 jährigen Jubiläum feiern konnte steht nun am Freitagabend um 20.°° (Fanfest ab 17:00 Uhr vor der DEWART ARENA) das Neujahrsspiel gegen den HC Landsberg an. Neben der Rekordzuschauerzahl in der Bayernliga in dieser Saison und einem gut gefüllten Fanfest vor dem Stadion konnte man mit dem 5:3 Sieg drei ganz wichtige Punkte einsammeln. Die Tabelle ist in dieser Saison nach wie vor sehr eng, so dass jeder Sieg und jede Niederlage gleich mal ein paar Positionen nach oben oder unten bedeuten. Aktuell stehen die Sharks mit 44 Punkten auf Rang vier, punktgleich mit dem TEV Miesbach auf Rang drei. Die Riverkings warten mit vier Punkten hinter den Sharks in Lauerstellung ebenfalls nach vorne zu klettern. Auch beim Hinspiel der beiden langjährigen Kontrahenten gab es etwas zu feiern, 70 Jahre Eishockey hieß es damals vor eine ebenso beeindruckenden Kulisse am Lech. Einen schnellen zwei Tore Rückstand mussten die Sharks zunächst wettmachen, um letztendlich mit 5:4 nach Verlängerung als Sieger vom Eis zu gehen. Mit zwei Siegen gegen Königsbrunn und in Miesbach kommen die River Kings mit viel Selbstbewusstsein und breiter Brust ins Allgäu, es wird eine konzentrierte Top Leistung brauchen sollte das Team von Sven Curmann erneut als Sieger vom Eis gehen. 

Und auch mit dem ESC Geretsried als Gastgeber wartet am Sonntag eine schwere Aufgabe. Auch die Riverrats sind noch mitten in der Verlosung für die Playoff Plätze. Bereits das Hinspiel im Allgäu war ein hartes Stück Arbeit für die Sharks, der 5:3 Sieg dann natürlich sehr wichtig. Spielbeginn in Geretsried ist am Sonntag um 17.30.

LITTLE SHARKS NEWS U15 und U13

LITTLE SHARKS NEWS U15 und U13

U13 der Sharks lässt wichtige Punkte in Peißenberg

Für das letztes Punktspiel in 2025 reiste der ESC Kempten zum Tabellenzweiten nach Peißenberg. Das erste Drittel zeichnete sich durch Willensstärke und Zielstrebigkeit aus. Ein Spiel, bei dem sich beide Mannschaften nichts zu schenken hatten. Gekonnte Pässe in den einzelnen Reihen und ein sehenswertes Stellungsspiel erschwerte es den Gastgebern, den Puck zielsicher in das Tor der Sharks zu bringen.

Ihre Chancen nutzten Kemptener, um mit 0:2 in Führung zu gehen. Doch die Miners ließen nicht locker und so entstand ein offener Schlagabtausch der einzelnen Reihen.

Peißenberg gelang zwar der Anschlusstreffer, um aber gleich erneut einen Konter von Kempten zum 1:3 zu kassieren. Kurz vor Ende des ersten Drittel nutzten die Miners nochmals ihre Chance und so gingen die Mannschaften mit einem 2:3 in die erste Drittelpause.

Auch das zweite Drittel zeigte die spielerische Überlegenheit der Kemptener und so ließen sich die Sharks durch den Ausgleichstreffer in der 21. Spielminute nicht aus dem Konzept bringen. Vielmehr bauten die Kemptener ihren Vorsprung durch einen Doppelschlag auf 3:5 aus.

Doch dann vernachlässigten die Junghaie ihre spielerischen Fähigkeiten. Vielleicht schienen sie sich zu sicher oder wollten den Sieg unbedingt. Durch viele Alleingänge und Fehlpässe konnten die Miners den Puck immer wieder für sich gewinnen und so kurz vor Ende des zweiten Drittel zum 5:5 ausgleichen.

Auch nach der Drittelpause konnten die Junghaie nicht an die bereits gezeigte Spielstärke anknüpfen. Obwohl die Sharks das spielerisch bessere Team waren, konnten sie die wenigen Chancen im dritten Drittel nicht nutzen und verloren das Match 9:6.

Zum ersten Punktspiel in 2026 fahren die Sharks am kommenden Samstag nach Königsbrunn, um dort auf den EVK zu treffen.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Nikola Mögele-Wischnewsky

Sieg für die U15 des ESC Kempten Sharks gegen die Pinguine des EV Königsbrunn

Die U15 der Sharks aus Kempten haben am vergangenen Samstag ein packendes Heimspiel gegen die Pinguine aus Königsbrunn mit 5:4 nach Penaltyschießen für sich entschieden.

Die Kemptner erwischten einen Traumstart. Bereits in der ersten Spielminute schoss André Laptev das erste Tor für die Junghaie, kurz darauf folgte bereits der zweite Treffer durch Leandro Gallizzi und in der 14. Minute gelang Lukas Kauder bereits das 3:0. Dann kämpften sich die Königsbrunner ins Spiel zurück und es folgten zwei Gegentreffer. In der 20. Spielminute verwirklichte Luca Steinbinder das vierte Tor für die Sharks und konnte so den Vorsprung ausbauen. Mit einem 4:2 ging es in die erste Pause.

In den beiden folgenden Dritteln kämpften sich die Königsbrunner ins Spiel zurück und die Kemptner Nachwuchsspieler taten sich deutlich schwerer. Zwei Gegentreffer brachten den 4:4-Ausgleich. Da in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer fiel, mußte das Penaltyschießen über den Sieger entscheiden. Hier bewiesen die Sharks starke Nerven. Zwei sicher verwandelte Penaltys reichten und so sicherten sich die Junghaie den viel umjubelten 5:4-Endstand.

Am 3. Januar empfangen die Kemptner dann die Peissenberg Miners zum ersten Spiel im neuen Jahr.