Frederieke Steck, Torhüterin des ESC Kempten, reist durch die Eishockeywelt

Frederieke Steck, Torhüterin des ESC Kempten, reist durch die Eishockeywelt

Während andere Kinder noch Weihnachten feierten, hieß es für Frederieke Steck vom ESC Kempten Koffer für den 17. Kidscup in Mannheim packen. Sie startete für die Mannschaft des GirlsEishockey e.V., ein reines Mädchenteam mit Spielerinnen aus ganz Deutschland.

Am Mannheimer Kidscup nahmen 31 Mannschaften in drei Altersgruppen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden teil. Gegner der Mädchenmannschaft waren: Mad Dogs Mannheim (GER), EC Peiting (GER), ESG Hannover (GER), Epinal Wildcats (FRA), Grenoble Bruleurs´de Loups (FRA), ESC Darmstadt Dukes (GER), Eishockey Jugend Kassel (GER) sowie Jungadler Mannheim (GER).

Starteten die Mädels am Samstag noch wie ein aufgeregter Hühnerhaufen, gelang zwischenzeitlich doch manches gute Zusammenspiel. Trotz guter Leistungen der beiden Goalies war das Scheibenglück leider nicht auf der Seite von GirlsEishockey e.V. und so konnte nur ein Unentschieden erspielt werden. Die kleinen U9er hatten trotzdem Spaß und kämpften bis zum Abpfiff um jeden Puck.

Frederieke konnte aber eindrucksvoll zeigen, was sie bei ihrem Heimatverein, dem ESC Kempten, gelernt hatte und sammelte zusätzlich wertvolle Erfahrung.

Greta Albrecht vom ESG Esslingen, der zweite Goalie der Mädchenmannschaft nahm stolz den Pokal für den 9. Platz in Empfang, Frederieke durfte für ihre Mannschaft den Fair-Play Preis abholen.

Bild © Mareike Steck

Das war für Frederieke jedoch noch nicht alles, denn GirlsEishockey e.V. erfüllt auch Eishockeyträume.

Frederiekes größter Wunsch war es einmal Niklas Treutle, Eishockeytorwart bei dem Bundesligisten Nürnberg Ice Tiger live im Stadion sehen zu können. Die unterschriebene Autogrammkarte hatte sie bereits im Sommer bekommen.

Die Eintrittskarte für das Spiel der Nürnberg Ice Tigers gegen Grizzlys Wolfsburg bekam sie zu Weihnachten von ihren Eltern geschenkt, doch es war noch etwas angehängt. Ein Gutschein der Nürnberg ICE Tigers, bei diesem Spiel als Bullykind dabei sein zu können! Die Freude darüber war riesig!

Stolz stand sie mit dem Puck in der Hand an der Bande, bevor das Maskottchen Pucki sie abholte, um mit ihr zum Bullipunkt zu fahren.

Zusätzlich durfte sie vor mehr als 6.800 Zuschauern beim Pausenspiel der U9 den Goalie der kleinen Nürnberg Ice Tigers vertreten. Was für ein Erlebnis, vor so vielen Zuschauern spielen zu können!

Ein großes Dankeschön an die Jungendabteilung der Nürnberg Ice Tigers, die dieses möglich gemacht hat.

Jetzt heißt es wieder mit der eigenen Mannschaft des ESC Kempten zu trainieren, die am Samstag, den 10. Januar auswärts in Augsburg spielen wird.

Bild © Mareike Steck

Mareike Steck (mst), Nikola Mögele-Wischnewsky (nmw)

GirlsEishockey e.V. ist ein Verein, der 2015 gegründet wurde, um speziell Mädchen im Eishockey-Sport zu fördern. Ein Ziel von GirlsEishockey.de ist es, unter Einbeziehung aller, denen das Thema am Herzen liegt, zu überlegen, wo wir in Deutschland stehen, wie Eishockey für Mädchen vorangebracht werden kann und die nötigen Schritte zu ergreifen.

(Quelle: https://girlseishockey.de/home/)

Sharks sind zurück in der Spur

Sharks sind zurück in der Spur

Kempten schlägt den TEV Miesbach mit 4:1

Der Dritte empfing am Sonntagabend in der Kemptener Dewart Arena den Vierten der aktuellen Bayernligatabelle. Spitzenspiel Nr.2 stand also auf dem Plan, nachdem sich gleichzeitig die beiden erstplatzierten Schweinfurt und Königsbrunn in Unterfranken duellierten. Beide Teams hatten nach dem Freitagspiel ihre Wunden zu lecken, während Kempten in Königsbrunn acht Gegentore kassierte und keine Chance auf Punkte hatte ging es den Gästen fast gleich, gegen Klostersee kassierten die Oberbayern ebenfalls acht Treffer und gingen als Verlierer vom Eis. Gleich sechs gesperrte, kranke und verletzte Spieler hatte man bei der Fahrt ins Allgäu zu ersetzen, eine Situation aus der die Sharks nach dem vergangenen Wochenende gerade kommen.

Es waren also vor allem die Coaches Dusan Frosch auf Miesbacher Seite und Sven Curmann gefragt, psychische Aufbauarbeit zu leisten und ihre Teams wieder zurück in die Spur zu bringen. Gerade im Hinblick auf die Tabellensituation fünf Spieltage vor Ende der Vorrunde konnte man durchaus von einem der berühmten sechs Punkte Spiele sprechen. Auch wenn es für Trainer Curmann nur drei Punkte pro Spiel zu gewinnen gibt so war es doch eine ganz wichtige Partie um den knappen Vorsprung in der Tabelle auf Miesbach auszubauen.

Und die Allgäuer hatten die Niederlage vom Freitag sichtbar gut weggesteckt. Mit viel Elan starteten sie in die Begegnung und hatten in den ersten Minuten gleich mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Das knappe 1:0 zur ersten Pause war für die Gäste eher schmeichelhaft, bei konsequenter Chancenverwertung hätte es durchaus deutlich höher stehen können. Kempten blieb am Drücker und erhöhte zur Spielmitte bis auf 3:0. Im Anschluss dann eine eher unkonzentrierte Phase der Gastgeber, in der man auch vier Strafzeiten zog, was dem Kemptener Trainer gar nicht gefiel. Wenn in dieser Phase bei 3:1 ein weiterer Treffer für die Gäste fällt kann das nochmal ein ganz anderes Spiel werden, so der Chef an der Bande der Sharks. Doch sein Team zeigte sich im Schlussdrittel wieder fokussierter, legte mit dem 4:1 die endgültige Entscheidung nach, und spielte die Partie nun sicher nach Hause. Revanche für das Hinspiel gelungen und Platz 3 gehalten, so die positiven Nachrichten des Sonntagabend.

Statistik:

ESC Kempten – TEV Miesbach 4:1 (1:0,2:1,1:0)

Tore:

1:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(9.),

2:0 Hlozek (Hu,Kokoska)(22.),

3:0 Hu (Palmer,Mische)(31.),

3:1 Pekr (Gulda,Ehliz)(35.),

4:1 Stauder (Miller,Mische)(51.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

TEV Miesbach: 10

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

TEV Miesbach: Philip Lehr

Zuschauer: 643

Nichts zu holen beim Vizemeister

Nichts zu holen beim Vizemeister

Sharks kassieren deutliche Niederlage in Königsbrunn

Eigentlich begann die Partie recht ordentlich aus Sicht der Allgäuer. In den ersten Minuten konnte man Druck machen und sich gute Torchancen herausspielen. Lohn der Arbeit das wunderschön herausgespielte Führungstor durch Tomas Kulhanek. Doch Königsbrunn glich nur 17 Sekunden darauf aus und ging in Überzahl noch im ersten Abschnitt in Führung. Im zweiten Abschnitt Kempten dann defensiv zu oft aus der Ordnung, mit zu vielen Fehlern, Scheibenverlusten und nicht in der Lage die eigenen Offensivqualitäten ins Spiel zu bringen. Königsbrunn bestrafte dies eiskalt und konsequent mit gleich vier Treffern im Mittelabschnitt. Nach dem 6:1 Pausenstand war die Luft raus aus der Partie, Die Sharks waren an diesem Abend nicht in der Lage das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Die Strafzeitenverteilung von 12 zu 2 gegen Kempten war dann auch nicht gerade hilfreich für eine Aufholjagd die man hätte starten müssen. Am Sonntag gegen den TEV Miesbach muss vieles besser werden um zuhause wieder siegreich zu sein.

Statistik:

EHC Königsbrunn – ESC Kempten 8:2 (2:1,4:0,2:1)

Tore:

0:1 Kulhanek (Hu,Mische)(8.),

1:1 Länger (8.),

2:1 Stange (Sternheimer,Länger (16.),

3:1 Sternheimer (Trupp)(25.),

4:1 Ellerbrock (31.),

5:1 Erdt (33.),

6:1 Baader (Riedl,Streicher)(37.)

7:1 Stange (Sternheimer,Trupp)(52.),

7:2 Kulhanek (Hu,Kokoska),(54.),

8:2 Bullnheimer (Sternheimer)(58.).

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 2

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

EHC Königsbrunn: Lion Stange

ESC Kempten: Tomas Kulhanek

Wochen der Wahrheit

Wochen der Wahrheit

ESC Kempten startet in die Crunchtime in der Bayernliga

Nur noch drei Wochenenden, nur noch sechs Spiele, dann ist die Vorrunde der Bayernligasaison 2025/2026 auch schon wieder Geschichte.

Der ESC Kempten hat sich mit dem aktuellen Tabellenplatz drei nach einer bis jetzt sehr starken Runde in eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um die direkte Playoffqualifikation gebracht. Nun gilt es diese in den verbleibenden sechs Spielen zu verteidigen und zu festigen. Die Gegner dabei sind alles andere als einfach, und fast allesamt direkte Wettbewerber um die begehrten Plätze. Los geht es am Freitagabend um 20.°° in Königsbrunn, am Sonntag gastiert dann um 17.30 der TEV Miesbach in der Dewart Arena zu Kempten. Am Wochenende darauf ist der wiedererstarkte TSV Peißenberg zu Gast bevor man in Klostersee antreten muss. Den Abschluss bildet dann der Besuch des Tabellenführers aus Schweinfurt und die weite Fahrt nach Amberg. Sechs Spiele, sechs schwere und unbequeme Gegner. Sven Curmann sieht dies vor allem als Motivation: „Unser Ziel ist es, uns mit den Besten der Liga zu messen. Diese Gelegenheit haben wir nun und können zeigen was in uns steckt. Wir freuen uns auf die Spiele und werden alles geben diese auch zu gewinnen.“

Drei Partien gab es in diesem Winter bereits gegen den Freitagsgegner, zweimal traf man sich mit Königsbrunn schon in der Vorbereitung. Dreimal gingen dabei die Sharks als Sieger vom Eis. Vorbereitung ist längst Geschichte, die Brunnenstädter sind zur Zeit in hervorragender Form, stehen nicht umsonst auf Platz zwei der Tabelle. Am letzten Wochenende gab es für das Team zwei Niederlagen in Overtime gegen zwei Top Gegner, Miesbach und Klostersee. Die Pinguine werde höchst motiviert gegen die Sharks antreten, auch darauf bedacht, Revanche für die Hinspielniederlage, ebenfalls in Verlängerung, zu nehmen.

Beim TEV Miesbach setzte es im Hinspiel eine deutliche Niederlage. 5 Tore kassierte der ESC damals innerhalb von zehn Minuten im Mitteldrittel. Die restlichen 50 Minuten war es eine ausgeglichene Partie. Bei den Sharks hat man inzwischen aber deutlich an Stabilität gerade in der Defensive zugelegt. Der Gegentorschnitt konnte in den letzten Spielen  gesenkt werden. Mit Miesbach kommt aber auch ein kampfstarker und spielfreudiger Gegner ins Allgäu. Der TEV lebt nicht von einzelnen Topscorern, sondern bringt sehr viel tiefe im Kader und Torgefahr über alle Reihen mit.

Zwei Topspiele auf die sich die Fans der Sharks freuen dürfen. Wie es im Krankenlager aussieht konnte Curmann zur Wochenmitte noch nicht absehen, die Aufstellung ergibt sich wohl erst wieder kurz vor der Abfahrt am Freitagabend.

LITTLE SHARKS U13 und U15

LITTLE SHARKS U13 und U15

U13 bezwingt Tabellendritten

Am Samstag reiste der ESC Kempten nach Königsbrunn, um dort zum ersten Punktspiel in 2026 auf die Pinguine zu treffen.

Nachdem man das Hinspiel äußerst knapp mit 5:6 verloren hatte, war eine „Wiedergutmachung“ Ehrensache. Aber bereits nach knapp einer Minute erzielten die Pinguine ihren ersten Treffer. Die jungen Haie zeigten Moral und einen starken Willen und gingen mit einer 2:3 Führung in die erste Drittelpause.

Den Start ins zweite Drittel verschlief der Sharks-Nachwuchs und so drehte der EV Königsbrunn mit zwei weiteren Treffern das Spiel, um mit 4:3 in Führung zu gehen. Ab da an erwachten die Junghaie und arbeiteten sich zurück ins Spiel. Unermüdlich eroberten sie sich den Puck und erkämpften sich bis zur zweiten Drittelpause einen Vorsprung zum 4:6.

Nach der letzten Drittelpause dominierten die Sharks das restliche Spiel. Voller Ehrgeiz, den Sieg nach Hause zu bringen, ließen die Kemptner den Puck laufen, so dass die Zuschauer ein schnelles und dynamisches Spiel mit vielen Toren auf beiden Seiten erleben konnten. Die Kemptner nutzten ihre spielerische Überlegenheit und gewannen das Spiel verdient mit 7:10.

Gleich am Dienstag geht es für die U13 weiter zu den Riverkings nach Landsberg.

Ivonne Borst (ib)

U15


Torreiches Duell endet mit 7:14‑Niederlage der Kemptner U15-Sharks gegen die Peißenberg Miners

In einem äußerst torreichen U15‑Eishockeyspiel mussten sich die Junghaie des ESC Kempten am vergangenen Samstag im heimischen Stadion den Peißenberg Miners mit 7:14 geschlagen geben.

Auf dem Feld begegneten sich beide Teams nahezu auf Augenhöhe. Die Sharks erspielten sich einige gute Möglichkeiten, allerdings erwischten die beiden Torhüter der Junghaie keinen optimalen Tag. Die Miners konnten ihre Chancen konsequenter ausnutzen und in insgesamt 14 Treffer verwandeln.

Am kommenden Wochenende empfangen die Kemptner Nachwuchsspieler die Rookie Bulls München II.

Gabi Gäbl (gg)